Almost famous - Wie ich aus Versehen fast berühmt wurde

von Silke Schellhammer 
3,9 Sterne bei25 Bewertungen
Almost famous - Wie ich aus Versehen fast berühmt wurde
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Neue Kurzmeinungen

lesefant04s avatar

War ganz interessant. Begeistert bin ich jedoch nicht. Kann man mal eben zwischendurch lesen.

Readingfabiennes avatar

Super süße Mädchen Geschichte für zwischendurch <3

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Inhaltsangabe zu "Almost famous - Wie ich aus Versehen fast berühmt wurde"

Zoe hasst es, die Neue an der Schule zu sein. Keiner nimmt sie wahr und sie fühlt sich wie unsichtbar. Deshalb beschließt Zoe, ihrem Leben etwas mehr Glamour zu verpassen. Spontan erklärt sie den weltberühmten Schauspieler Alex Vingar zu ihrem Vater und rauscht damit tatsächlich in den Mittelpunkt aller Aufmerksamkeit. Blöd nur, dass sich die neuen Freundinnen gar nicht für sie, sondern nur für die Geschichten über den erfunden Vater und sein Promileben interessieren. Und auch zu Hause läuft nicht alles nach Plan. Ihre Schwester Marlene ist gefährlich nah dran, hinter ihre groß angelegte Schwindelei zu kommen. Plötzlich steht für Zoe fest: Der Superdaddy muss wieder verschwinden. Aber jetzt steht sie vor einem ganz anderen Problem. Wie wird man einen erfunden Vater schnell und unkompliziert wieder los?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783845820064
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:arsEdition
Erscheinungsdatum:17.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Normal-ist-langweiligs avatar
    Normal-ist-langweiligvor 8 Monaten
    lesenswerte Geschichte, eine schöne und wichtige Message, leider war uns Zoe nicht sehr sympathisch

    Unsere Meinung:

    Zoe hat das Problem, das viele Kinder bzw. angehende Jugendliche in ihrem Alter haben: Sie würden gerne beliebter sein, angesagter und mehr im Mittelpunkt stehen. Zoe löst das Problem, indem sie sich einen  berühmten Vater andichtet, den sie dann aber leider gar nicht mehr so einfach wieder auslöschen kann.

    Die Geschichte hat ein pädagogisch gut gewähltes Ende und liest sich wirklich  und flüssig. Leider war Zoe meiner Tochter auf weitern Strecken eher unsympathisch. Meine Tochter hat nicht verstanden, weshalb sich Zoe so sehr in Fantasiewelten flüchtet und vor allem, ihren angehenden Freundinnen so viele Lügen erzählt.

    Zoes Freunde, also die Nebencharaktere, haben uns dagegen besser gefallen und wir finden, dass die Geschichte auch vorwiegend von diesen lebt. Allen voran auch Zoes Oma. Die ist wirklich klasse und konnte uns mehrmals zum Lachen bringen.

    Fazit:

    Eine lesenswerte Geschichte mit einer schönen und wichtigen Message: Steh zu dir, sei du selbst! Zoe konnte uns leider nur wenig überzeugen, ihre Freunde und Familie dagegen schon.

     (3 / 5)

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    Readingfabiennes avatar
    Readingfabiennevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Super süße Mädchen Geschichte für zwischendurch <3
    Almost Famous Leserunde von Silke Schellhammer

    Allgemeine Infos: kostet 12,99€ ist ein Einzelband

    Inhalt: Es geht um Zoe, die auf eine neue Schule muss, weil ihre Eltern unbedingt in das alte Haus ihrer Oma ziehen wollen. Zoe passt das allerdings gar nicht, da sie dort keinen kennt und ihre Freunde verlassen muss, was in diesem Alter bzw. eigentlich in jedem Alter nicht leicht fällt. Anfangs ist sie immer allein und wird dauernd von anderen begafft. Doch Zoe bleibt stark, und lässt dies nicht länger auf sich sitzen. Somit erfindet sie sich einen bzw. ihren berühmten Vater, der so aber nicht wirklich existiert um Aufmerksamkeit zu bekommen. Es handelt sich hierbei um den Superstar Alex Vignar. Ihr Plan geht schnell auf und immer mehr Mädchen kommen auf sie zu. Sie bemerkt jedoch relativ schnell, das diese gar nicht an ihr interessiert sind sondern an ihrem "Vater". Zoe will nun ihren "Fantasiepapa" so schnell wie möglich loswerden. Aber wie? Zoe hatte sich das alles ganz einfach und schlicht hinweg einfacher vorgestellt...

    Meinung: Cover hat mich mega angesprochen! Zoe die auf dem Cover zu sehen ist, ist Zucker süß und passt auch zu den Beschreibungen aus dem Buch. Buch ist in einem einfachen, lockerem Schreibstil geschrieben. Zoe ist auch sehr sympathisch, da man sich richtig gut in ihre Lange versetzen kann. Allgemein zieht die Geschichte einen sofort in ihren Bann und man fühlt sich wie als würde man das ganze live mit erleben.

    Ins gesamt eine Buchempfehlung für jeden!!!!



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    Twin_Katis avatar
    Twin_Kativor einem Jahr
    Kurzmeinung: empfehlenswertes Jugendbuch...
    Empfehlenswert, Ende hätte noch etwas ausführlicher sein können...

    Bei "Almost Famous" handelt es sich um ein Jugendbuch, was man anhand des Covers erahnen kann..., obwohl ich zugeben muss das ich nicht sofort gewusst hätte um was es bei dem Buch geht, wenn man sich nur das Titelbild anschaut. Allerdings hat mir die Inhaltsangabe sehr zugesagt.

    Zoe, die mit einer Veränderung klar kommen muss, fand ich sofort sympathisch, außerdem hab ich es verstanden dass sie zu einigen Notlügen gegriffen hat. Von den anderen Charakteren hat mir vorallem Namik gefallen, aber auch Marlene, sowie Zoe´s Oma konnten mich überzeugen.

    Sehr stimmig und echt auf jugendliche abgestimmt fand ich die Handlungen, die Mischung aus Vorstellung und realer Welt hat mir auch gut gefallen. Desweiteren regt das Buch, grad bei Jugendlichen, zum nachdenken an....das ist postiv hervorzuheben. Ich persönlich fand das Ende etwas zu abrupt, etwas ausführlicher oder ein Blick in die Zukunft, wären wünschenswert gewesen.

    Den Schreibstil fand ich für die Zielgruppe angemessen und wirklich flüssig zu lesen.

    Kommentare: 1
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    crazy_book_lover1s avatar
    crazy_book_lover1vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schöne Geschichte für zwischendurch
    Rezension zu Almost Famous

    Inhalt:
    Zoe hasst es, die Neue an der Schule zu sein. Keiner interessiert sich für sie und sie fühlt sich wie unsichtbar. Darum beschließt sie, ihrem Leben etwas Glamour zu verpassen! Spontan erklärt sie den weltberühmten Schauspieler Alex Vingar zu ihrem Vater und rauscht damit tatsächlich in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Doch mit einem prominenten Superdaddy handelt sich Zoe nicht nur jede Menge Beliebtheit, sondern auch eine gehörige Portion Probleme ein...
    "Hilfe! Wie wird man einen erfundenen Vater bloß wieder los?"

    Meinung:
    1.Cover
    Das Cover ist relativ passend für eine junge Zielgruppe gestalltet und zeigt Zoe die sich in ihren Gedanken befindet. Die Pastelfarben passen auch relativ gut zu dieser samften Story

    2.Schreibstil
    Der Schreibstil ist recht einfach und leicht verständlich gehalten bis auf ein paar Ausdrücke von Zoe's Oma. Diese werden dann aber oft im direkten Anschluss erklärt, weshalb es keine Verständnisprobleme geben sollte.
    Insgesamt passt dieser auch zum Alter der Protagonistin und ihrem Verhalten.

    3.Charaktere
    Insgesamt gibt es reichlich Figuren in dieser Geschichte, aber ich führe nur die relevantesten im folgenden auf.

    -Zoe
    Zoe ist die Protagonistin und ziemlich naiv für ihr Alter. Sie versucht sich durch eine Lüge Freunde zu erschleichen, da sie auch recht enttäuscht von ihrem Vater ist, da dieser durch die Arbeit auf einer Bohrinsel kaum da ist. Durch ihre Intrigie verliert sie aber die Menschen aus den Augen, die sie auch so mögen würden wie Namik.

    -Namik
    Er ist ein enger Freund von Zoe und Hilft ihr bei der Lüge. Leider wird er von Zoe ziemlich ausgenutzt

    -Mädchenclipue
    Die Gruppe besteht aus Romy, Berit, Viola und Wilhelmina. Nein V und W glauben nicht wirklich, dass Zoe einen berühmten Vater hat. Nur Romy und Berit finden es toll.

    4.Fazit
    Das Buch ist eine leichte Lektüre für zwischendurch, die gut zeigt, dass man mit Lügen nicht weit kommt und das es besser ist von Anfang an ehrlich zu sein. Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen. Ich empfehle es aber den jüngeren weiter, da sich diese besser damit identifizieren können.

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    C
    chicken-ranvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein sehr amüsantes Buch
    Ein sehr amüsantes Buch

    Klappentext:
    Zoe hasst es, die Neue an der Schule zu sein. Keiner nimmt sie wahr und sie fühlt sich wie unsichtbar. Deshalb beschließt Zoe, ihrem Leben etwas mehr Glamour zu verpassen. Spontan erklärt sie den weltberühmten Schauspieler Alex Vingar zu ihrem Vater und rauscht damit tatsächlich in den Mittelpunkt aller Aufmerksamkeit. Blöd nur, dass sich die neuen Freundinnen gar nicht für sie, sondern nur für die Geschichten über den erfunden Vater und sein Promileben interessieren. Und auch zu Hause läuft nicht alles nach Plan. Ihre Schwester Marlene ist gefährlich nah dran, hinter ihre groß angelegte Schwindelei zu kommen. Plötzlich steht für Zoe fest: Der Superdaddy muss wieder verschwinden. Aber jetzt steht sie vor einem ganz anderen Problem. Wie wird man einen erfunden Vater schnell und unkompliziert wieder los?



    Der Schreibstil der Autorin ist gut, sodass man super flüssig lesen kann. Ich finde ebenfalls sehr toll, dass das Buch wirklich, vom Schreibstil her, gut für Jugendliche geeignet ist. Ebenso wie das Thema Freundschaft. Hier wird schön gezeigt, dass man nicht lügen sollte, um dazuzugehören und das diese Freundschaften nicht halten werden. Aber auch, dass man lieber nur einen sehr guten Freund/in haben sollte, als zu lügen, um viele Freunde zu haben.
    Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet. Alle sind sehr sympathisch. Aber am Besten ist die Oma, bzw. Oma und die Protagonistin Zoe. Die Oma lebt vom Redestil noch im letzten Jahrhundert. Das Problem besteht darin, dass ihre Enkelin sie nicht versteht und sie das Internet befragen muss. Hier muss man wirklich sehr oft mal lachen, denn es ist einfach genial.
    Namik, der beste Freund von Zoe, ist wirklich sehr gut gelungen. Ich mochte ihn sehr.


    Insgesamt kann ich sagen, dass dieses Buch wirklich zu empfehlen ist und nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Das Thema Freundschaft ist in allen Altersklassen ein Thema. Ein wirklich sehr schönes Buch!

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    Jojo1309s avatar
    Jojo1309vor einem Jahr
    Kurzmeinung: "Almost Famous " ist ein sehr schön geschriebenes Buch, welches eine tiefergehende Messange beinhaltet und darauf aufmerksam macht.
    Du kannst Lügen, aber die Wahrheit nicht ändern.


    Das Buch "Almost Famous " von Silke Schellhammer ist 2017 im arsEdition Verlag erschienen.


    Inhalt:
    Die 12 Jährige Zoe muss einmal quer durch die Stadt zu ihrer Oma in eine alte, heruntergekommene Villa ziehen.
    Da ihre alte Schule zu weit weg ist muss sie die Schule wechseln.
    Als "neue" wird sie zunächst überhaupt nicht beachtet, so dass sie kurzerhand Alex Vingar, einen weltberühmten Schauspieler zu ihrem Vater erklärt. Schnell spricht sich das Gerücht herum und sie wird endlich Interessant für ihr Mitschüler. Als sie sich immer mehr in ihre Lügen verstrickt, merkt sie, dass tiefgründige Freundschaften viel wichtiger als ihre oberflächliche Beliebtheit.
    doch wie wird man einen erfundenen Vater wieder los?


    Bewertung:
    Die Autorin hat das Buch sehr locker und humorvoll, mit vielen keinen Wendungen, welche das Buch nicht langweilig werden lassen geschrieben. Auch konnte ich mich sehr gut mit Zoe identifizieren, welche keine Außenseiterin sein möchte. Die Autorin verpackte hinter vielen witzigen Zeilen eine tiefergehende Messange.
    Es war spannend zu sehen, wie Zoe ihre Probleme löste.


    Fazit:
    "Almost Famous" ist ein sehr schön geschriebenes Buch, welches eine tiefergehende Messenge beinhaltet und darauf aufmerksam macht, dass viele Jugendliche dieses Problem haben.
    Ich würde das Buch für Mädchen ab 12 Jahren empfehlen.

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    CindyABs avatar
    CindyABvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wer einmal lügt.....
    Lügen haben kurze Beine

    Zoe ist die Neue an der Schule und da hat sie keine rechte Lust zu. Da sie über sehr viel Phantasie verfügt, erfindet sie sich mal eben einen berühmten Vater. Schnell ist sie dadurch viel interessanter, nur löchern sie die anderen mit Fragen und wollen Beweise bzw. ganz viele Informationen haben und das ist gar nicht so einfach. Zum Glück hat sie Namik an ihrer Seite ein Freund der an eine andere Schule geht und der über ihren nicht realen Vater Bescheid weißt und sie  bei der glaubhaften Umsetzung unterstützt :-)
    Nur am Ende verrät sie sich bei einer Klassenkameradin die selbst nicht ganz ehrlich zu sein scheint, wird diese alles verraten?!

    Der Schreibstil ist sehr unterhaltsam, es fällt einem leicht Zoe ihr Problem die Neue zu sein zu verstehen und kann ihr nicht wirklich übel sein sich ein wenig interessanter zu machen. Zoe hat eigentlich einen interessanten Vater der auf einer Bohrinsel arbeitet nur leider ist dieser kaum da. Außerdem wohnt sie in einem alten "Herrenhaus/Villa" ist zwar etwas baufällig, aber naja.
    Dann gibt es noch ihre Oma die sehr viel Wert auf Etikette legt, dies aber gerne mal beim Auto fahren vergisst. Mutter und Schwester von Zoe sind auch noch von der Partie und vervollständigen die sympathische Familie.
    Als Leser fand ich mich hin und hergerissen, zwischen ich verstehe Zoe und natürlich soll man nicht lügen. Besonders gelungen fand ich das, das Thema Klassengemeinschaft angsprochen wir und hier deutlich wird das sehr viele sich nicht so fühlen als ob sie dazu gehören.
    Leider ist es schnell so das man ausgegrenzt wird und ich finde hier macht das Buch einen wichtige Anmerkung. Was kann jeder tun um andere mit ins Boot zu holen, denn zu einer Gemeinschaft kann jeder seinen Teil beitragen!
    Zoe wird auch selbst hinterfragt, denn ihr Verhalten gegenüber anderen ist auch nicht immer fair, nutzt sie Namik nur aus?


    Die Figuren sind gelungen besonders Zoe, die immer wieder in ihre Gefühlswelt abtaucht, die auch sehr interessant beschrieben ist.
    Besonders klasse fanden wir die Oma, die ist wirklich "verrückt" und immer wieder für eine Überraschung gut.

    Auf dem Cover entdecken wir ein schickes Mädel die Arme verschränkt und sieht sehr famous aus ;-) , vor einem hellblauem Hintergrund.

    Kritikpunkte gibt es eigentlich keine wirklichen man hätte Zoe ihre Gedanken kursiv dastellen können um den Lesefluss zu verbessern.
    Aber eigentlich ist das nicht wirklich störend. Ich denke die Geschichte bietet mehr als man im ersten Moment denkt, denn es geht um das dazugehören zu eine Gemeinschaft wie wichtig das jedem ist und wie weit er vielleicht sogar dafür geht.

    Gelungenes Buch was sicher dem jungen Leser auch zum Nachdenken anregt, wie es zum Beispiel in der eigenen Klasse aussieht. Vielleicht sieht man dann einiges auch mit anderen Augen ;-)


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    Amy-Maus87s avatar
    Amy-Maus87vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein humorvolles Buch über ein Lügenmärchen mit weitreichenden Folgen.
    Ein humorvolles Buch über ein Lügenmärchen mit weitreichenden Folgen

    Inhalt:
    Zoe ist die Neue in der Klasse und findet nicht direkt zu Anfang einen Anschluss in der bestehenden Klassengemeinschaft, was sie sehr traurig stimmt. Bis sich aus einer Situation heraus die Schwindelei ergibt, einen berühmten Vater an ihrer Seite zu haben, sodass sie auf reges Interesse bei ihren Mitschülern löst und endlich die Anerkennung erhält, die sie sich so gewünscht hatte. Doch wie wird man diese Lügenmärchen ohne großen Schaden wieder los?

    Meine Meinung.
    Der Stil des Buches ist locker und humorvoll und als Leser begleiten wir Zoe in ihrer neuen Klasse, in der sie sich anfangs sichtlich unwohl und einsam fühlt. Da ich auch mal die Neue in einer Klasse war, konnte ich ihre Empfindungen gut nachvollziehen und hätte sie manchesmal beim Lesen der Zeilen zu gerne in den Arm genommen.
    Zoe ist ihrer Art nach, recht altklug für ein 12 jähriges Mädchen, was aber wohl ihrer älteren Schwester und ihrer Oma geschuldet ist. Das macht Zoe in meinen Augen natürlich kein bisschen weniger sympathisch, sondern gestaltete die Erzählung auch für ältere Leser interessanter.
    Zoe verändert sich zum Mittelteil der Erzählung hin, zu einer starken Tagträumerin, die die Realität gänzlich auszublenden scheint. Es werden einige Szenen beschrieben, die sich nur in ihrer Fantasie abspielten und die Handlung des Buches selbst kein Stück weiter vorführten. Hier flaute der Spannungsbogen also merklich ab, bis zum Letzten Drittel des Buches, indem sie sich wieder dem realen Geschehen zuwandte und die Geschichte wieder an Fahrt aufnahm.

    Neben Zoe, ist ihre Oma im Buch eine Persönlichkeit, die ich sehr zu schätzen gelernt habe mit ihrer unverblümten schrulligen Art. Sie hat mir oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und mich bestens über die ganze Geschichte unterhalten. Auch nachdem ich das Buch beendet hatte, blieb mir die ein oder andere sehr witzige Szene weiterhin im Gedächtnis.

    Auch wenn es im ersten Moment nicht gänzlich ersichtlich ist, steckt hinter diesem Buch eine tiefer gehende Message. Kinder stehen heutzutage unter einem großen Leistungs- und Erwartungsdruck in unserer Gesellschaft. Es ist nicht nur der Druck den Eltern auf ihre Sprösslinge ausüben, sondern auch der Umgang der Schüler untereinander. In einer bestehenden Klassengemeinschaft Anschluss zu finden, kann wie in Zoes Fall, zu einem großen Problem werden und im ersten Moment wie eine schier unlösbare Aufgabe erscheinen. Eine Aufgabe, die Zoe auf ihre ganz eigene Art löst und man als Leser die Gelegenheit hat, dieser Entwicklung mit all ihren witzigen aber auch ernsten Wendungen beizuwohnen.

    Mein Fazit:
    Ein unterhaltsames humorvolles Buch für jüngere aber auch Erwachsene Leser die Zoe auf ihrem „glamourösen“ Weg begleiten möchten und der späteren Erkenntnis, das die Wahrheit am Ende doch immer siegt.
    Ich vergebe gerne 4 von 5 Sternen.

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    EmmyLs avatar
    EmmyLvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine spritzige Geschichte über die Erkenntnis, das eigenes Handeln auch Spuren im Leben anderer hinterlässt.
    Eine Geschichte aus dem Leben

    Obwohl Zoe nur von einem Ende der Stadt zum anderen gezogen ist, muss sie die Schule wechseln. Als die Neue in der Schule fühlt sie sich nicht wohl. Alle reden über sie aber nicht mit ihr. Keiner zeigt Interesse oder kommt auf sie zu. Sie könnte verschwinden und niemand würde es bemerken. Kurzentschlossen verleiht Zoe ihrem Leben etwas Glamour, indem sie einen berühmten Vater erfindet. Schlagartig steht sie im Zentrum der Aufmerksamkeit. Doch je mehr sich Zoe in ihrem erfundenen Leben verliert, umso größer werden ihre Probleme. Schließlich verliert sie beinahe eine Freundschaft, die viel wichtiger ist als oberflächliche Beliebtheit. Leider ist es nicht besonders einfach seinen erfundenen Vater wieder loszuwerden.

    Die Geschichte wird in der Ich-Form im Präteritum durch Zoe erzählt. Zoe blickt auf eine unüberlegte Handlung in ihrem Leben zurück, die sie bereut und sehr gern ungeschehen machen würde. In einer wundervollen Einleitung philosophiert Zoe über unbedachte Handlungen und deren Auswirkungen auf das Leben anderer Menschen. Die Einleitung ist sehr treffend, witzig und lebendig. Sie hat mich augenblicklich vom Buch überzeugt.

    Der Autorin ist es gelungen eine liebenswerte Protagonistin zu zeichnen. Witzig, ironisch und manchmal auch stark überspitzt erzählt diese in einer lockeren Atmosphäre von ihren Verfehlungen. Zoe träumt sich in fantastische Situationen und überzeugt in fast realistischen Selbstgesprächen mit trockenem Humor nicht nur sich, sondern auch den Leser.

    An einigen Stellen ist das Buch etwas zu pädagogisch. In jeder größeren Menschengruppe bildet sich nach einer gewissen Zeit eine Hierarchie. Auch in der Schulklasse kämpft jeder um seinen Platz. Ein neuer Schüler bringt die vorhandene Ordnung durcheinander. Ich finde die Idee dies in einem Buch aufzugreifen sehr gut. Sehr schön ist auch der Unterricht, in welchem die Deutschlehrerin das Thema aufgreift. Allerdings schmälert der pädagogische Zeigefinger den Unterhaltungswert der Geschichte. Viele ausgesprochene Gedanken erscheinen mir zu Reif für Schüler der 7. Klasse.

    Das Buch eignet sich für Mädchen ab 12 Jahren.

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    verruecktnachbuecherns avatar
    verruecktnachbuechernvor einem Jahr
    Buch mit einer wichtigen Message

    Zoe ist 12 Jahre alt und sie ist „Die Neue“ auf ihrer Schule. Nirgendwo findet sie wirklich Anschluss und steht der Situation völlig aufgeschmissen gegenüber. Um bei den coolen Mädchen der Klasse Beachtung zu finden, behauptet sie kurzer Hand, dass ihr Vater eine weltberühmte Persönlichkeit ist. Die Lügen nehmen ihren Lauf und wie das so ist, folgt eine Lüge der nächsten und ehe Zoe sich versieht, befindet sie sich mitten in einem Netz aus Lügen.
     
    Das Cover des Buches finde ich sehr schön. Die Farben sind sehr ansprechend und ich mag den Stil der Zeichnung.
     
    Das Buch richtet sich in erster Linie an Kinder im Alter zwischen 11 und 13 Jahren. Die Thematik ist dementsprechend gewählt. Es geht um die Identitätsentwicklung und darum, welche Rolle sie im sozialen Gefüge ihrer Schule spielt. Weiterhin steht das Thema Freundschaften im Mittelpunkt.
     
    Das Buch ist ein leichtes und Unterhaltensames Kinderbuch mit vielen Witzen. Am Ende des Romans steht die altbekannte „Moral von der Geschichte“. Sie wird einfach und verständlich erklärt. Es ist wichtig sich selbst treu zu bleiben und das ist für die angesprochene Zielgruppe nicht gerade einfach.
     
    Nicht gefallen hat mir die Protagonistin. Ich finde sie ziemlich egoistisch und ich weiß nicht genau, ob ich alle ihrer Handlungen nach vollziehen kann.
    Für die Zielgruppe ist es wichtig, dass die Protagonisten ungefähr im selben Alter ist, das ist hier der Fall. Beim Lesen von Büchern können die Kinder stellvertretende Erfahrungen sammeln. Der Protagonist handelt für sie und ob Zoe da das richtige Vorbild ist, muss jeder selbst entschieden.
     
    Auch fand ich ihre Ausflüge in ihre Fantasie recht anstrengend und lang.
     
    Es ist ein kurzweiliges und unterhaltsames Kinderbuch, mit einer wichtigen Botschaft, aber anstrengenden Protagonistin.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    arsEdition_Verlags avatar
    Liebe LeserInnen,

    passend zum Schulstart haben wir eine Schulkomödie für euch. Jeder weiß oder kann sich vorstellen, wie schwierig es sein kann, als 12-Jährige neu in eine Klasse zu kommen. Viel mehr als gute Noten einzuheimsen möchte man Freunde finden, mit denen man die Schul- und Freizeit sowie die Wochenenden verbringen kann.

    Genau darum geht es in "Almost famous - Wie ich auch Versehen fast berühmt wurde" von Silke Schellhammer:

    Zoe hasst es, die Neue an der Schule zu sein. Keiner nimmt sie wahr und sie fühlt sich wie unsichtbar. Deshalb beschließt Zoe, ihrem Leben etwas mehr Glamour zu verpassen. Spontan erklärt sie den weltberühmten Schauspieler Alex Vingar zu ihrem Vater und rauscht damit tatsächlich in den Mittelpunkt aller Aufmerksamkeit. Blöd nur, dass sich die neuen Freundinnen gar nicht für sie, sondern nur für die Geschichten über den erfunden Vater und sein Promileben interessieren. Und auch zu Hause läuft nicht alles nach Plan. Ihre Schwester Marlene ist gefährlich nah dran, hinter ihre groß angelegte Schwindelei zu kommen. Plötzlich steht für Zoe fest: Der Superdaddy muss wieder verschwinden. Aber jetzt steht sie vor einem ganz anderen Problem. Wie wird man einen erfunden Vater schnell und unkompliziert wieder los?

    Um an einer Leserunde mit der Autorin persönlich teilzunehmen, beantwortet uns doch bitte folgende Frage: Mit welchem Star würdet ihr gerne verwandt oder befreundet sein oder wen würdet ihr zumindest gerne einmal treffen?

    Viel Glück!

    Glamouröse Grüße
    das Team von arsEdition
    Zur Leserunde

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