Silke Scheuermann

 3.9 Sterne bei 81 Bewertungen
Autor von Die Stunde zwischen Hund und Wolf, Reiche Mädchen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Silke Scheuermann

Silke Scheuermann, geboren 1973 in Karlsruhe, lebt in Offenbach. Für ihre Gedichte, Erzählungen und Romane erhielt sie zahlreiche Stipendien und Preise, darunter ein Stipendium der Villa Massimo sowie den Hölty-Preis für Lyrik. Im Wintersemester 2012/13 hatte sie die Poetikdozentur in Wiesbaden inne. Zuletzt wurde sie mit dem Bertolt-Brecht-Preis 2016, dem Robert-Gernhardt-Preis 2016 und dem Georg-Christoph-Lichtenberpreis 2017 ausgezeichnet. Sie veröffentlicht Lyrik und Prosa, darunter 2005 den Erzählungsband »Reiche Mädchen«, 2007 den Roman »Die Stunde zwischen Hund und Wolf«, 2010 das Kinderbuch »Emma James und die Zukunft der Schmetterlinge« sowie die Romane »Shanghai Performance« (2011), »Die Häuser der anderen« (2012) und »Wovon wir lebten« (2016). 2018 hatte sie die renommierte Frankfurter Peotikdozentur inne.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Silke Scheuermann

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Cover des Buches Die Stunde zwischen Hund und Wolf (ISBN: 9783442466245)

Die Stunde zwischen Hund und Wolf

 (23)
Erschienen am 18.10.2008
Cover des Buches Reiche Mädchen (ISBN: 9783596192182)

Reiche Mädchen

 (17)
Erschienen am 26.09.2012
Cover des Buches Shanghai Performance (ISBN: 9783596192175)

Shanghai Performance

 (8)
Erschienen am 26.09.2012
Cover des Buches Die Häuser der anderen (ISBN: 9783596030897)

Die Häuser der anderen

 (9)
Erschienen am 23.10.2014
Cover des Buches Der zärtlichste Punkt im All (ISBN: 9783518415931)

Der zärtlichste Punkt im All

 (3)
Erschienen am 14.11.2005

Neue Rezensionen zu Silke Scheuermann

Neu

Rezension zu "Die Häuser der anderen" von Silke Scheuermann

Das war leider nichts
Viv29vor 2 Jahren

In "Die Häuser der anderen" nimmt Silke Scheuermann uns mit in eine Frankfurter Vorortstraße und wirft literarisch einen Blick hinter die Kulissen. So lernen wir also diverse Schicksale kennen - alles Menschen, die ihr Leben nach jemand anderem ausrichten. Das klingt als Idee hochinteressant.

Die Umsetzung läßt leider reichlich zu wünschen übrig. Ein Ehepaar, Luisa und Christopher, erhält mehr Raum als die andren, rahmt auch räumlich die Geschichten ein. Ihre Geschichte hatte durchaus interessante Moment und es zeigt sich, daß die Autorin ein Gespür für die menschliche Psyche hat und zeigen kann, wie ganz alltägliche Dinge wirken können. Dies kommt auch in einigen der anderen Geschichten durch. Allerdings sollte man es mit den alltäglichen Schilderungen vielleicht auch nicht übertreiben. Nicht nur bei Luisa und Christopher, auch bei den anderen Geschichten ist so viel Banales enthalten, werden viele Worte verwandt, um recht wenig zu schildern. Natürlich erwarte ich von einem Blick in das normale Leben keine dramatischen Geschehnisse, aber hier ist so viel trivial und leider auch langweilig, daß ich mich oft fragte, was die Autorin nun eigentlich mit ihrem Buch sagen möchte. Manche Geschichten habe ich dann nach einer Weile nur noch überflogen, weil es alles so ausgesprochen belanglos war.

Die ausgewählten Menschen sind teils noch recht interessant, oft aber eben auch nicht, was natürlich auch der erwähnten Erzählweise geschuldet ist. Zudem wurde reichlich tief in die Stereotyp-Kiste gegriffen. Viele der Charaktere wirken wie Abziehbilder ihrer selbst und an manchen Stellen wurde das Stereotype als billiger Effekt genommen, auch wurde es mehrfach zu albern für meinen Geschmack.

Insofern war dies, abgesehen von einigen Abschnitten, leider überhaupt kein Lesevergnügen und die Versprechungen des Buches wurden leider nicht eingelöst.

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W

Rezension zu "Traumdiebstähle" von Silke Scheuermann

Eine magische Erzählung an der Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit
WinfriedStanzickvor 4 Jahren




Ein ganz besonderes literarisch-künstlerisches Projekt hat die Edition Faust mit einer Erzählung der Schriftstellerin Silke Scheuermann und Bildern des bekannten Fotografen Alexander Paul Englert gewagt.

Die Bilder des Fotografen korrespondieren wie in einem Dialog mit der fortlaufenden Erzählung der Autorin, die man lesen kann als eine Parabel über den Übergang zwischen Traum und Wirklichkeit.

Sie spielt in einem Hotel, irgendwo im schönen Spessart. „Auberge de Reve“ heißt das Haus, in dem ein 38 -jähriger Unternehmensberater eines Tages während einer Geschäftsreise übernachtet. Er, der die Geschichte selbst erzählt, hat ein ganz besonderes Talent, das er aber seit Jahren vernachlässigt hat: er kann sich in die Träume anderer Menschen versetzen.

Und als er beim Essen am Nachbartisch zwei Damen in einer Unterhaltung beobachtet, ist seine Lust zum Diebstahl geweckt. Er spürt der einen Dame nach und will ihr ihre Träume stehlen ….

Eine magische Erzählung an der Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit.






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Rezension zu "Über Nacht ist es Winter (Gebundene Ausgabe)" von Silke Scheuermann

Vor- und Nachteile moderner Lyrik...
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Mein erster Lyrikband der sprachmächtigen deutschen Erzählerin, und auch hier finden sich erwartungsgemäß wunderbare Wortkaskaden zuhauf. Ich kann an dieser Stelle allerdings lediglich ihre Wortgewalt rühmen und bewerten, da mir bei moderner Lyrik leider das "Versteh"-Gen völlig fehlt, ich bin hoffnungslos untalentiert, herauszufinden, auf was die Autorin bei Gedichten wie z. B. "Der unsichtbare Hirte", "Trophäe" oder "Träumende Bücher" (und 90% der restlichen Lyrik) hinauswill...haben die Verse einen Sinn? Oder sind es einfach abstrakte Wortspielereien ohne Sinn? Glaube ich eher nicht, Silke Scheuermann wird sich schon etwas dabei gedacht haben. Das Problem liegt wie gesagt eher bei meiner Unfähigkeit zur Gedichtinterpretation, das konnte ich schon in der Schule nicht (wobei ich da weiß Gott nicht der Einzige war).

Mir bleibt in diesem Fall nur, mich am Klang der Wortkonstellationen zu erfreuen und weiterhin zu versuchen, hinter die Fassade der jeweiligen Gedichte zu schauen, was ich auch weiterhin bei den anderen Lyrikwerken Silke Scheuermanns tun werde, da ich fest vorhabe, alles von der hochbegabten Dame zu lesen.

Fazit: Wunderbar geformte Sätze, die für mich leider nur einen beschränkten Sinn ergeben, was aber andere lyrikbegabtere Leser keinesfalls von der Lektüre abhalten soll. Schön zu lesen ist es allemal, regt (wie immer bei modernen Gedichten) zum Nachdenken an und ist ein weiterer Beweis für die sprachlichen Fähigkeiten der Autorin.

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