Silke Scheuermann Die Häuser der anderen

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Inhaltsangabe zu „Die Häuser der anderen“ von Silke Scheuermann

Silke Scheuermanns Roman über zerbrechliche Wünsche und darüber, was geschieht, wenn das im Leben Erreichte ins Wanken gerät. Christopher und Luisa haben geheiratet und sich im Leben eingerichtet. Er ist angehender Professor für Biologie, sie erfolgreiche Kunsthistorikerin. Die Altbauwohnung ihrer Studentenzeit haben sie gegen ein Haus am Stadtrand getauscht, als sichtbares Zeichen ihrer Ambitionen. Nun muss sich das Glück bewähren, darf das Erreichte nicht verlorengehen. Doch nicht alles lässt sich mit Willenskraft und Selbstinszenierung herbeiführen, das müssen die beiden ebenso erfahren wie die anderen Bewohner des Viertels. In kunstvollen Szenen, mit Abstechern nach Venedig und New York, erzählt Silke Scheuermann von Träumen, Ängsten und Hoffnungen. Unsentimental und einfühlsam schildert sie, was geschieht, wenn Menschen ihr Leben nach anderen ausrichten und ihre vermeintliche Überlegenheit ins Wanken gerät oder wenn sie vom Glück überrascht werden.

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  • Rezension zu "Die Häuser der anderen" von Silke Scheuermann

    Die Häuser der anderen
    Oliver_Stoewing

    Oliver_Stoewing

    26. September 2012 um 18:52

    Ein feines Viertel in Frankfurt. Und nichts ist so, wie man es glaubt. Auch die Autorin führt in die Irre. So erwarten wir als Leser, dass die fesche Fernsehfrau sich als böse entpuppt und ihre Putzfrau als reine Seele. Es kommt anders. Homosexuelle, in den meisten zeitgenössischen Büchern und Filmen schillernde, aber sympathische Nebenfiguren, dürfen hier endlich mal so richtig böse sein. Letztendlich Anti-Diskriminierung: Schwule sind Menschen wie du und ich und genauso gemein wie alle anderen. Die eigentlichen Gewinner in dieser episodischen, leisehumorigen Erzählung aus geplatzten Träumen, Isolation und Gier sidn ausgerechnet - Hunde.

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