Bluma und das Gummischlangengeheimnis

Bluma und das Gummischlangengeheimnis
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"Mit Problemen ist das offensichtlich wie mit Obstfliegen. Hat man erst mal eins, werden's immer mehr."

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Eine Lüge lässte die nächste folgen und das kindliche Gewissen lähmt den Geist. Toll für Gespräche mit den Kindern!

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Inhaltsangabe zu "Bluma und das Gummischlangengeheimnis"

Dass Bluma eine Fünf in Mathe hat, ist nicht das Schlimmste. Dass ihre beste Freundin genau den Hund haben will, den Bluma sich so sehr wünscht, wiegt viel schwerer. Und dass Mama gerade jetzt verreist, lässt Bluma fast verzweifeln. Da kann nur noch Blumas Lieblingsnachbarin helfen: Alice hat eigentlich immer ein offenes Ohr für das Mädchen. Und sie hat diese magischen Gummischlangen, die man nur in Ruhe kauen muss, um ein Problem zu lösen. Doch Alice hat keine Zeit und Bluma plötzlich keine bessere Idee, als eine der Schlangen zu klauen. Wenn sie nur geahnt hätte, in welches Gefühlsschlamassel sie dieser kleine Diebstahl stürzen würde … Ein spannendes Kinderbuch mit einer cleveren Heldin.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783446257016
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:Hanser, Carl
Erscheinungsdatum:24.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    lehmass avatar
    lehmasvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: "Mit Problemen ist das offensichtlich wie mit Obstfliegen. Hat man erst mal eins, werden's immer mehr."
    Manchmal ist die Lösung doch einfacher als man denkt

    "Mit Problemen ist das offensichtlich wie mit Obstfliegen. Hat man erst mal eins, werden's immer mehr."

    So geht es Bluma. Als sie am Zaun einer älteren Nachbarin einen Zettel sieht, dass deren Hund ein neues Zuhause braucht, ist sie Feuer und Flamme. Schon lange wünscht sie sich ein Haustier, aber außer den liebevoll gesammelten Silberfischen in der Tupperdose, von denen die Eltern nichts wissen, durfte sie noch nie ein Haustier haben. Nun ist die Chance, einen Hund kostenlos zu übernehmen. Ein Argument, das ihre Eltern doch überzeugen sollte. Wäre da nicht die 5 in Mathe. Was für ein Dilemma!

    So geht sie nun zu Künstlerfreundin Alice, die immer ein offenes Ohr für sie hat. Nur heute leider nicht. Statt ihre hilfreichen Fragen zu stellen, die Bluma sonst immer bei der Lösung ihrer Probleme helfen, ist sie heute gar nicht bei der Sache. Und als dann noch das Telefon klingelt, ist Bluma ganz abgemeldet bei Alice. Nun dann muss sie sich wohl auf eigene Faust eine der Gummischlangen von Alice besorgen. Diese Gummischlangen sind etwas ganz besonderes, denn sie können die ganz schweren Probleme lösen. Aber funktioniert das auch mit geklauten Schlangen?

    Ja, da meldet sich dann das schlechte Gewissen, weil sie ihre Freundin bestohlen hat. Und dann ist da noch Rosa, die ihr den Hund anscheinend vor der Nase wegschnappen will. Bluma verstrickt sich immer mehr in ihren Problemen, dabei ist die Lösung eigentlich ganz einfach. Aber das erfordert auch einen gewissen Lernprozess.

    Silke Schlichtmann schreibt einfach toll. Sie schafft es immer wieder, die Geschichten sehr glaubwürdig aus Sicht ihre jungen Protagonistinnen zu schreiben, wobei das mit einen herrlich kindlichen Humor und Wortinterpretation geschieht. Um ein Beispiel zu nennen: Blumas Papa ist Psychologe. Ihr wurde das so erklärt, dass es sein Beruf sei, alles zu verstehen. Aber leider unterscheidet Papa streng zwischen Beruf und Privat. Die 5 in Mathe oder die Stinkbombe in der Deutschstunde versteht Papa nämlich überhaupt nicht. Das zählt wohl unter privat. Genauso wie die Waschmaschine, die er kein bisschen versteht. Wohin das in der Zeit ohne Mama (sie ist auf Dienstreise) führt, kann man sich wahrscheinlich denken.

    Auf den ersten Seiten des Buchs dachte ich noch, oje ich versteh nur Bahnhof. Was will das Kind mir sagen? Aber geht es uns in der realen Welt nicht auch so, wenn unsere Kinder endlich den aufgestauten Tag loswerden wollen und alles nur so heraussprudelt? Zum Glück erzählt uns Bluma dann alles ganz von vorn. Als erwachsene Leserin hat mich das Buch öfter nachdenklich gemacht. Kinder haben oft einfach eine andere Sicht auf die Dinge. Manchmal dachte ich tatsächlich, ist das wirklich ein Kinderbuch oder doch eher eins für Erwachsene? Meiner Meinung nach ist es beides. Für Kinder würde ich das Buch ab 9 Jahren empfehlen. Es ist ein Buch abseits des Mainstreams, dass sich mit Problemen des Alltags eines Kindes beschäftigt. Und es ist durchaus anspruchsvoll.

    Ulrike Möltgen hat Bluma mit ihren wundervollen Illustrationen ein Gesicht gegeben. Die Bilder sind in schwarz-weiß mit roten Akzenten gehalten, was das Buch ganz toll abrundet.

    Fazit: Ein anspruchsvolles Buch für Kinder und Erwachsene, das uns humorvoll die Probleme des Alltags aus Sicht eines Kindes schildert! Zurecht auf der "100 Besten"-Liste 2017 der Münchner Bücherschau gelandet!

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    danielamariaursulas avatar
    danielamariaursulavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Lüge lässte die nächste folgen und das kindliche Gewissen lähmt den Geist. Toll für Gespräche mit den Kindern!
    Ein reines Gewissen ist ein gutes Ruhekissen

    Die 9 jährige Bluma steht mit Mathe auf Kriegsfuß und wünscht sich sehnlichst ein Haustier. Doch ihre Eltern meinen, daß sie alle viel zu wenig zu Hause wären und keine Zeit für ein Tier hätten, das ginge nicht. Ausgerechnet als Bluma sowie schon grübelt, weil sie nicht weiß, wie sie ihren Eltern die 5 in der Mathearbeit beibringen soll, entdeckt sie ein Schild am Nachbarszaun, daß der süße Hund Flocki in gute Hände abzugeben ist, weil sein Frauchen ins Altersheim muß. Ein Hund mit allem Drum und Dran, für umsonst da könnten ihre Eltern eigentlich nicht nein sagen, wenn da bloß die 5 nicht wäre. Spontan besucht sie die Besitzerin und stellt sich vor, Flocki mag sie sofort. Ihre Freundin Rosa scheint ihre Sorgen jedoch nicht zu verstehen und will unbedingt mit ihr am Ameisenprojekt arbeiten, aber da hat Bluma keinen Kopf vor. Als sie zu ihrer Lieblingsnachbarin Alice geht, hat diese erstmals kein offenes Ohr für sie und hört nicht richtig zu. Als Alice kurz zum Telefonieren die Küche verlässt, nimmt sich Bluma heimlich eine von Alice magischen handgefertigten Gummischlangen aus dem Glas. Sie sind Alice spezielles Sorgenfressergeheimnis, wenn man sie ganz langsam kaut, findet man für jedes Problem eine Lösung. Nur bei Bluma klappt das nicht, kaum hat sie den Kopf von ihrem Diebesgut abgebissen, fühlt sie sich noch elender, da sie das schlechte Gewissen plagt. Sie sucht Rat bei ihrer Mutter, doch die hat keine Zeit, weil sie für eine 14-tägige Dienstreise packt und reist ab, ohne mit Bluma zu sprechen. Ihre Probleme scheinen unlösbar zu werden.

    Dieses Buch stieß bei uns auf geteiltes Echo. Meine eine Tochter mag prinzipiell keine Bücher, bei denen ihr der Name der Heldin nicht gefällt und wir konnten uns auf keinen Alternativnamen einigen. Außerdem hat sie kein Verständnis für eine Fünf in Mathe, das ist doch einfach, Englisch ist schwer. Und was die Gummischlange anbelangte, da fühlte sie sich wohl noch ertappter. Für dieses Kind wäre das Buch eigentlich optimal gewesen, aber ich denke, da stand einfach das schlechte Gewissen im Weg.

    Die andere Tochter mag keine Bücher, in denen gestohlen wird, das ist nicht das erste Mal, daß sie diese Bedenken gegen ein Buch hegt. Da dies der Grund ist, warum ich die „Unendliche Geschichte“ nicht weitergelesen habe, weil man doch keine Bücher stehlen darf, habe ich dafür Verständnis.

    Mir hat das Buch eigentlich sehr gut gefallen, ich hatte allerdings ein Problem, das ich häufiger mal habe: Die Eltern haben überhaupt keine Zeit für ihre Tochter! Wie kann ich denn so naiv sein zu glauben, daß eine Neunjährige Mathe lernt, nur weil man schimpft und es quasi befiehlt?! Die schauen noch nicht einmal die Hausaufgaben nach und wundern sich dann, daß ein Grundschulkind, das schon sehr früh, sehr selbstständig sein muß, die Fächer meidet, die es nicht mag. Das ist vorprogrammiert. Auf die Idee ihrer Tochter Mathe zu erklären, kommen beide Eltern nicht, obwohl der Vater Psychologe ist und die Mutter Sprachwissenschaftlerin.

    Sehr gerne mochte ich Alice, die Nachbarin, eine Rechtsanwältin im Ruhestand, die ihr Leben nun gestaltet, wie es ihr gefällt und daher malt. Sie ist eigentlich die Ruhe in Person und sehr einfühlsam. Sie macht sich die Sorgen und Beobachtungen, die Blumas Eltern anstellen sollten.

    Das Buch behandelt das sehr wichtige Thema, daß Sorgen, Nöte und ein schlechtes Gewissen bis ins unermessliche zu wachsen scheinen, wenn man nicht über sie spricht. Gemeinsam lassen sich Probleme besser lösen und einige lösen sich sogar in Luft auf, weil sie sich im Gespräch als reine Missverständnisse entpuppen.

    Sehr schön finde ich Blumas und Rosas Forschergeist, die sich für Insekten und die Natur interessieren. Leider zeigen auch hierfür Blumas Eltern nur wenig Verständnis. Vielleicht bin ich da etwas hart, aber da ich als Selbstständige vollberufstätig bin und mein Mann viel unterwegs, weiß ich, daß das man in solchen Situationen Prioritäten setzen muss, aber die sollten für mich beim Kind liegen und nicht beim Haushalt.

    Sprachlich ist Blumas Geschichte sehr kindgerecht abgefasst und mit der nötigen Prise Humor verpackt. Die Erlebnisse von Vater und Tochter alleine zu Hause werden sicher für einige Lacher sorgen. Da ich auch die Geschichten von Pernilla kenne, war es für mich sehr schön, daß Bluma Pernillas Cousine ist, auch wenn diese Vorkenntnis für dieses Buch ohne Belang ist. Der kleine Hinweis zwischen den Zeilen ist nur ein nettes Bonbon für Pernilla Fans.

    Zeitmangel zum Zuhören, ist für mich das eigentlich zentrale Problem, das dieses Buch behandelt und sehr wichtig. Denn auch Bluma nimmt sich zu wenig Zeit für ihre Freundin Rosa, weil sie viel zu sehr mit sich selbst und ihren Problemen beschäftigt ist. Sie erlebt es zu Hause selbst nicht anders. Zum Glück gibt es Nachbarin Alice und so findet das Buch noch ein gutes Ende, bei dem alle Beteiligten einsehen, daß sie an ihrem Verhalten arbeiten müssen und auch tatsächlich etwas daran ändern.

    Die Illustrationen von Ulrike Möltgen sind sehr außergewöhnlich und erinnern mich an japanische Tuschezeichnungen. Mit wenigen Strichen werden Personen und ihre Stimmungen treffend eingefangen. Meine Töchter hatten leider dennoch keinen Blick für sie, obwohl sie ein japanisches Bilderbuch haben, dass sie sehr mögen, sie waren wahrscheinlich einfach schon zu voreingenommen gegen das Buch, weil ihnen der Name nicht gefällt.

    Dieses Buch sollten Eltern unbedingt gemeinsam mit ihren Kindern lesen, damit sie sich von Zeit zu Zeit auch mal selbst an die eigene Nase fassen können und ihr eigenes Verhalten überdenken.

    Ein gutes Buch, das zum Nachdenken und Diskutieren anregt und sicherlich die Leser nicht gleichgültig lässt. Ich überstimme diesmal meine Töchter mit 4 von 5 Sternen.

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    evafls avatar
    evaflvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch mit schöner Lehre.
    Vertrauen kann man nur geschenkt bekommen. Oder: In Buxtehude ist nichts los.

    Im Buch wird die Geschichte von Bluma erzählt, die gerade in ziemlichem Schlamassel steckt. Da ist nämlich ihre beste Freundin Rosa, die genau den gleichen Hund haben möchte, wie Bluma. Die fünf in Mathe wird da schnell zur Nebensache, blöd aber eben, dass Mama genau jetzt verreist, wo Bluma doch dringend jemanden zum Reden bräuchte – denn auch Alice, die Nachbarin hat keine Zeit…

    Die Geschichte von Bluma ist mal ein Kinderbuch der etwas anderen Art, wie ich finde. Denn sie dient nicht nur der Unterhaltung, was sicher auch wichtig ist, sie gibt auch tolle „Lehren“ mit auf den Weg, das hat mir ziemlich gut gefallen. Aber mal langsam.

    Die Art und Weise wie das Buch geschrieben ist, hat mir ganz gut gefallen, sie war doch auch kindgerecht – wenngleich die Altersempfehlung (ab 8 Jahren) durchaus zutreffend ist, entsprechend war das eine kleine Herausforderung für uns. (Und aus Kind-Sicht manchmal noch ein wenig zu langwierig, zu anstrengend.) Es war wirklich verständlich geschrieben, angenehm zu lesen bzw. vorzulesen. Was mir gut gefallen hat waren die Bilder – schöne, natürlich Illustrationen, einfach passend, genau so, wie ich sie mir zur Geschichte auch vorgestellt hätte. Sehr gelungen, wie ich finde.

    Die Geschichte bringt Kinder meiner Ansicht nach dazu, dass sie vielleicht manchmal einmal mehr nachdenken, aber auch, dass sie Begreifen, dass Lügen absolut keine Lösung ist. Sicher braucht man als Erwachsener Kindern gegenüber manchmal auch die ein oder andere kleine Notlüge – ja, das ist einfach so. Aber ansonsten bin ich der absoluten Meinung, dass Lügen keine Lösung ist – dass man immer mit der Wahrheit heraus rücken kann. Die Geschichte um Bluma und ihr Dilemma zeigt dies deutlich – und ich denke auch, es wird Kindern gut gezeigt, dass man immer reden kann bzw. sollte.

    Ich fand die Geschichte gut geschrieben, wie gesagt war es mal ein anspruchsvolleres Buch, bei dem ich mit der Altersempfehlung absolut übereinstimme. Die „Lehre“ des Buches, die es einem mit auf den Weg geben soll, finde ich gut – und eben auch gut verpackt, bei uns kam das Buch aus Kindessicht noch nicht ganz so gut an. Es war manchmal einfach ein bißchen „zu lang“ und eine kleine Spur zu inhaltsreich. Aus Erwachsenensicht kann ich sagen, dass ich gerade den Inhalt als echt wichtig erachte – ich denke, dass dies dann beim erneuten Lesen auch so rüber kommen wird.

    Entsprechend gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung. 

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    Adlerauges avatar
    Adleraugevor einem Jahr
    Ein gut gelungenes und wunderbares Kinderbuch (ab acht Jahren )

    Inhalt : Noch nie hat Bluma etwas richtig Dummes gemacht . Nur einmal vielleicht , als sie Nele die Haare abgeschnitten hat, anstatt nur auf sie aufzupassen. Doch dann passieren gleich drei blöde Dinge auf einmal .......


    Meine Meinung : Da ich als Lesementor (ehrenamtlich ) mit Kindern viel zu tun habe ,bin ich immer bemüht nach neuen "Kinderbüchern " Ausschau zu halten !
    Und bei diesem Buch (Autorin : Silke Schlichtmann ) habe ich wieder einen großen Treffer gefunden !
    Einfach nur ein super gutes Kinderbuch ,dass geeignet ist zum "Vor- und Nachlesen !
    Auch muss ich die tollen Illustrationen (Zeichnungen ) erwähnen ,da Kinder einfach von den "Bildern " begeistert sind .
    Schön fand ich auch ,dass diese Geschichte ziemlich realitätsnah war und den Alltag eines "Mädchens und ihre Probleme "darstellte " !
    Fazit : Ein rundum gelungenes Kinderbuch , dass man bedenkenlos weiterempfehlen kann !

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    Siraelias avatar
    Siraeliavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine so liebenswerte Geschichte. Wir erleben Blumas sorgen und ihre Gedankengänge dazu hautnah mit.
    Erlebe die Gedankengänge von Bluma und ihre Lösungsversuche hautnah mit.

    Silke Schlichtmann ist mit „Bluma und das Gummischlangengeheimnis“ ein weiteres geniales, einfühlsames und kindgerechtes Buch, nach den beiden Pernilla-Bänden gelungen.

    Das Buch ist im Hanser Verlag erschienen und wird mit zurückhaltenden, liebevollen und sehr passenden Illustrationen von Ulrike Möltgen ergänzt.

     

    Eigentlich müsste es Bluma gut gehen; sie lebt mit ihren Eltern im Alten Land, hat eine nette Freundin und eine tolle Nachbarin (Alice), die auf sie aufpasst, wenn ihre Eltern keine Zeit haben, da sie als Grundschülerin noch nicht den ganzen Nachmittag alleine bleiben darf.

    Allerdings verhagelt ihr gerade eine 5 in Mathe und der unbedingte Wunsch, doch gerne Flocki, den süßen Hund einer weiteren Nachbarin übernehmen zu wollen, da diese ins Altenheim soll, ihre gute Laune. Nachdem weder ihre Eltern noch Alice Zeit für sie haben, versucht sie eigenständig Lösungen zu finden und damit fangen die Sorgen erst richtig an. Sie verstrickt sich in ihren, in dem Moment gut gemeinten Lösungsansätzen und hat immer mehr Probleme aus dem eigen gebuddelten Loch raus zu kommen. Man kann die ganze Zeit nachvollziehen, warum Bluma so handelt, warum sie denkt, dass sie das so und nicht anders machen muss. Bis sie selbst merkt, dass sie etwas ändern muss und bisher nicht berücksichtigte Lösungen eine Chance gibt.

     

    Mir gefällt der Schreibstil der Autorin und ihre Ideen für diese wunderschöne Geschichte sehr gut. Das Buch ist wirklich auf Augenhöhe der Kinder geschrieben und man kann nur hoffen, dass viele Kinder es lesen werden. So können Kinder eigenständig noch Schlüsse aus dem Gelesenen ziehen, die die Autorin liebevoll und ohne erhobenen Zeigefinger vermittelt.

    Für dieses herzerwärmende Abenteuer vergebe ich sehr gerne 5 von 5 Sternen und freue mich auf weitere Geschichten von Silke Schlichtmann.

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    G
    Gisevor einem Jahr
    Bluma und ihr Misthaufen an Problemen

    Die neunjährige Bluma möchte so gerne einen Hund haben, doch ihre Eltern finden lauter Gründe dagegen. Dann scheint sich für Bluma doch noch eine Möglichkeit aufzutun, aber sie bringt mit dieser Nachricht gleichzeitig eine Fünf in Mathe nach Hause. Und dann kommt alles noch dicker: Keiner der Erwachsenen hat Zeit, mit ihr zu reden, auch die Nachbarin Alice nicht, die doch sonst immer da ist für Bluma. Ihre Freundin Rosa scheint sie hinter ihrem Rücken zu hintergehen. Da klaut sich Bluma eine Gummischlange aus Alice‘ Gummischlangenglas, denn diese helfen auch bei den vertracktesten Problemen. Doch oh je, gleich fühlt sich Bluma noch schlechter, denn nun hat sie auch noch Alice beklaut und belogen…

    Die Autorin Silke Schlichtmann zeigt in ihrer Geschichte um Bluma die Perspektive des neunjährigen Kindes, das sich plötzlich mit so vielen Problemen herumschlagen muss und merkt, dass es Mist gebaut hat. Das bauscht sich für das Mädchen zu einem Dilemma heraus, das unlösbar erscheint. Sehr kindgerecht wird ihre innere Zerrissenheit beschrieben, man kann sich Bluma mit ihrem „Misthaufen“ sehr gut vorstellen. Doch das Mädchen wächst an diesen Problemen, sie lernt, dass sie sie gut lösen kann und findet ihren Platz wieder in ihrer Welt, als Kind und als Heranwachsende in einem Umfeld, das sie ernst nimmt mit ihren Problemen, ihr aber auch nicht die Auseinandersetzung damit abnimmt.

    Dabei ist eine eher ernste Geschichte entstanden mit einigen lustigen Szenen, die den Text genauso auflockern wie die Illustrationen im Buch. Bluma ist eine Quasselstrippe, die ihre Geschichte selbst erzählt, so dass der Leser gut in ihre Sicht hineinfinden kann. So gerät ihre Erzählung zu einer spannenden Lektüre nicht nur für ältere Grundschulkinder, sondern auch für Erwachsene, die sich für Kinder und deren Perspektive interessieren.

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    TeleTabi1s avatar
    TeleTabi1vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wunderbar süßes Buch - spannend geschrieben und kombiniert mit tollen Illustrationen!
    Warmherzige Geschichte mit Bluma und dem Gummischlangengeheimnis

    Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben und die Erzählerin ist die Hauptprotagonistin Bluma. Sie ist eine überaus sympathische und liebenswerte Person, etwas „verspult“ und chaotisch. Eine Fünf in Mathe ist der Ausgangspunkt für viele Verwirrungen, für ein schlechtes Gewissen, für Lügen und für ganz viel Herzschmerz, aber auch für Liebe und Zusammenhalt sowie für Lern - und Erfahrungsmomente, die Bluma am eigenen Leib verspürt.
    Die Autorin versteht es, uns an den Gedanken und Gefühlen sowie der „Zerrissenheit“ von Bluma teilhaben zu lassen.
    Ich konnte mich richtig mit Bluma identifizieren, mich in sie hineinversetzen und mit ihr fühlen und leiden.
    Das Buch ist von der ersten Seite an spannend aufgebaut und diese Spannung hält bis zum Schluss an, wo ich dann richtig erleichtert aufatmen konnte.
    Das Buch ist lebendig und warmherzig geschrieben, außerdem abwechslungsreich, spannend, magisch und insgesamt einfach wunderbar zu lesen.
    Einmal angefangen habe ich das Buch erst wieder aus der Hand gelegt, als ich am Schluss angekommen war

    Das Cover hat in seiner minimalistischen Ausstattung einen ungeheuren Aufforderungscharakter.
    Das pastellige Gelb in Verbindung mit dem rot-orangefarbenen Ton und dem Schwarz ergeben ein harmonisches Ganzes.
    Die Zeichnungen im Inneren gefallen mir auch sehr gut, da mir dieser Stil sehr entspricht.
    Alle Bilder sind außerdem in der Farbgebung dem Cover angepasst und sind schön ausdrucksstark, wodurch sie perfekt zum Text passen.

    Ich bin begeistert von der Art der Aufmachung, die ich so noch nicht oft gesehen habe und die mir ausgesprochen gut gefällt.

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    Larii-Mausis avatar
    Larii-Mausivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine wunderschöne Geschichte über ein Mädchen, dass sich mit normalen Alltagsproblemen herumschlagen muss.
    Liebenswert und warmherzig

    Bei diesem Buch hat mich sofort das Cover angesprochen. Mir gefällt dieser Retro Look sehr, da ich auch alle alten Kinderbücher meiner Mutter gelesen habe, die ähnlich gestaltet waren. Die etwas gedeckteren Farben finde ich total schön und auch sonst die Gestaltung des Buches.

    Auf dem Cover sieht man die neunjährige Bluma, um die es in der Geschichte geht. Eigentlich hat sie noch nie etwas richtig dummes angestellt, außer einmal als sie Nele die Haare abgeschnitten hat, anstatt bloß auf sie aufzupassen. Doch dann passieren an einem Montag gleich mehrere blöde Dinge. Erst schreibt sie eine Fünf in Mathe, die sie ihren Eltern beichten muss und dann will auch noch ihre beste Freundin Rosa genau den Hund haben, den sich Bluma sehnlichst wünscht. Doch das allerschlimmste ist, dass Bluma geklaut hat. Warum bloß hat sie einfach eine Gummischlange aus dem Gummischlangenglas ihrer Nachbarin Alice genommen? Das ausgerechnet jetzt noch ihre Mama verreist, bevor sie ihr alles erzählen kann, ist großer Mist. Wer kann ihr jetzt noch helfen?

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Bluma erzählt. Zunächst rückblickend, später dann in der Gegenwart. Der Schreibstil von Silke Schlichtmann ist sehr flüssig, leicht verständlich und kindgerecht.

    Bluma ist ein aufgewecktes Mädchen mit viel Charme und Humor, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Ich konnte richtig mit ihr mitfühlen und mitfiebern. Vor allem ihre Gefühle wurden sehr genau und detailliert beschrieben.

    Die Geschichte ist sehr realitätsnah und wirkte überhaupt nicht aufgesetzt. Es geht um den ganz normalen Alltag eines Mädchens mit berufstätigen, gestressten Eltern, die wenig Zeit haben. Die Probleme mit denen Bluma sich herumschlagen muss, sind wohl jedem Kind bestens bekannt. Dadurch wird Bluma zu einer richtig echten Protagonistin mit der sich wohl jedes Kind ein Stück weit identifizieren kann.

    Die anderen Charaktere mochte ich auch sehr gerne, besonders die flippige Nachbarin Alice, die sich für ihre Mitmenschen einsetzt, fand ich ja toll.

    Das Betrachten der wunderschönen Illustrationen von Ulrike Möltgen hat mir große Freude bereitet. Denn auch hier ist wieder der Retro-Stil eingearbeitet und alle Bilder sind in den Farben rot und schwarz gehalten.

    Fazit: Eine wunderschöne Geschichte über ein Mädchen, dass sich mit Alltagsproblemen herumschlagen muss. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen für diese liebenswerte und warmherzige Geschichte!

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    Angelika123s avatar
    Angelika123vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch in dem ein Mädchen sich in eine missliche Lage manövriert und der steinige Weg aus dem Dilemma wieder heraus zu finden
    Lügen haben kurze Beine

    Was für ein tolles Buch .
    Es erzählt uns über Ängste und Hoffnungen – über Vertrauen und Vertrauensmissbrauch – über den Wert von wahren Freundschaften die auch zwischen Menschen verschiedener Generationen bestehen können – und über die Bedeutung von Menschen die Kinder auf ihrem Weg unterstützen, begleiten und sie bedingungslos lieben auch wenn sie noch so großen Mist machen.
    Es geht um Vergebung von Schuld und ein daraus resultierendes Lernen für den nicht immer einfachen Lebensweg.
    Die Autorin hat einen wunderbaren Stil diese ganzen Dinge in eine spannende Geschichte zu verpacken – Moral mit einfließen zu lassen ohne den moralischen Zeigefinger zu heben und alles so zu interpretieren, dass ein Kind (und auch ein Erwachsener) alle Schritte gut nachvollziehen kann und wirklich versteht was Lügen, Stehlen und Verheimlichen mit einer Seele machen können – Mir fällt da ein Titel eines Filmes dazu ein „Angst essen Seele auf“.
    Das habe ich beim Lesen der Geschichte deutlich spüren können – die Moral in der Geschichte ist so verpackt, dass sie nicht nur kognitiv erfasst wird, sondern sich wirklich im Herzen verankert.
    Ich bin begeistert von diesem Buch und den ganzen Protagonisten- Bluma die Hauptakteurin erzählt so plastisch ihre Nöte, Gedanken und all ihre Bedenken, dass ich richtig mitfühlen konnte.
    Sie erzählt aus der Ich- Perspektive, was ich toll finde, und mir den Zugang zu ihren ganzen Gefühlen nochmals erleichtert hat.

    Eine tolle Geschichte die in ein besonderes Cover eingehüllt ist – es ist schlicht, etwas nostalgisch und sehr aussagekräftig.
    Es lebt durch die matte Oberfläche und die skizzenartige Zeichnung die mit sparsamer Untermalung in grau und rot hervorsticht.
    Alles Wesentliche ist darauf zu sehen – die nachdenkliche Bluma und die Schlange, die man auch nochmals auf dem Rückcover antrifft.
    Auch bei den Zeichnungen im Inneren, die sehr viel Ausdruck haben und gut die Stimmung widerspiegeln, setzt die Illustratorin auf sparsame Untermalung mit Farbe und auf Ausdruck für das Wesentliche.
    Ich liebe diese Art zu zeichnen - es lässt viel eigene Interpretation zu und entspricht meiner Art - "Weniger ist mehr".

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    kruemelmonster798s avatar
    kruemelmonster798vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Fünf in Mathe, eine abgebissene Gummischlange...und ein ganz und gar zauberhaftes Kinderbuch!
    Über Gummischlangen, Silberfischchen und andere Tiere

    Alles beginnt mit einer Fünf in Mathe...und plötzlich kommen noch viele andere Probleme hinzu und Bluma gerät immer tiefer ins Schlamassel. 

    Silke Schlichtmann erzählt die Geschichte von Bluma, einem aufgeweckten Mädchen so lebendig, dass man sich selbst in die Kindheit zurückversetzt fühlt und ganz und gar mit Bluma mitfühlt.
    Es geht um ein großes Problem, um Freundschaft und Vertrauen. Und auch wenn das Buch einen ernsten Grundton hat, ist es ganz oft einfach lustig. 
    Wir haben anfangs etwas gebraucht, in die Geschichte hineinzufinden, sind dann aber umso begeisterter gewesen. 

    Gut hat mir auch gefallen, dass hier die Realität abgebildet wird. Blumas Mutter ist berufstätig, muss auch öfters mehrere Tage am Stück beruflich verreisen und die Kinderbetreuung ist ein Spagat und ein ständiges Ausbalancieren. Die Eltern sind auch mal ungeduldig und ungerecht oder haben zu wenig Zeit - so wie es im Alltag eben leider auch mal ist.
    Das dominiert im Buch nicht, ist aber die Ausgangslage - finde ich sehr gut umgesetzt.

    Das klingt jetzt alles so problembeladen - dem ist aber nicht so, Bluma ist ein warmherziges, lustiges und spannendes Buch und das Lesen macht großen Spaß!

    Und auch optisch hat mir das Buch sehr gut gefallen, es ist wunderschön zurückhaltend von Ulrike Möltgen illustriert, fast schon nostalgisch.

    Unser Fazit: Bluma ist toll! LESEN!


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Silke-Schlichtmanns avatar

    Liebe LovelyBooks-Leser und –Leserinnen,

    herzlich lade ich euch ein zu einer gemeinsamen Leserunde zu meinem dritten Kinderbuch „Bluma und das Gummischlangengeheimnis“.

    Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Vertrauen, schlechtes Gewissen und Versöhnung - zum Selberlesen ab 8 Jahren und zum Mit- oder Vorlesen auch für die Eltern und Großeltern, Tanten, Onkels und alle anderen, die Lust dazu haben.

    Der Hanser Verlag stellt 20 Rezensionsexemplare zur Verfügung. Und gemeinsam suchen wir ebenso viele Leser und Leserinnen (sehr gern mit Kind), die zusammen mit Bluma das drückende Gummischlangengeheimnis auflösen möchten, aktiv an einer Bluma-Leserunde teilnehmen und abschließend eine Rezension schreiben wollen. Blogger dürfen sich gern mit ihrer Blogadresse bewerben.

    Und darum geht’s: Noch nie hat Bluma etwas richtig Dummes gemacht. Nur einmal vielleicht, als sie Nele die Haare raspelkurz geschnitten hat, anstatt bloß auf sie aufzupassen. Aber Lügen und Klauen? Das würde Bluma niemals tun. Oder doch? Am Anfang sieht alles eigentlich richtig super aus. Bluma entdeckt diesen ganz besonderen Zettel: Ein Hund steht da zu verschenken. Ein Hund für umsonst! Da können ihre Eltern einfach nicht mehr Nein sagen. Wenn da nicht die Mathefünf wäre. Die muss Bluma ihnen nämlich noch beichten. Aber bestimmt kann Alice ihr da weiterhelfen. Die geliebte Nachbarin hat immer ein offenes Ohr für sie. Doch heute hat Alice keine Zeit. Und plötzlich sieht Bluma keine andere Möglichkeit: Sie muss eine von Alices magischen Gummischlangen klauen. Denn wenn man die in Ruhe kaut, löst sich jedes Problem. Sagt Alice. Doch jetzt fangen die Probleme erst richtig an. Wenn Bluma nur geahnt hätte, in welches Gefühlsschlamassel sie dieser Diebstahl stürzen würde … 

    Eine Leseprobe findet ihr hier: https://files.hanser.de/hanser/docs/20170906_217961162-89_978-3-446-25701-6-Leseprobe.pdf

    Schaut doch mal in die ersten 2-3 Seiten rein und beantwortet dann bis zum 19. September die Bewerbungsfrage: Warum wollt ihr weiterlesen?

    Ich bin gespannt auf eure Antworten und freue mich schon jetzt auf die gemeinsame Leserunde! 

    Liebe Grüße,

    Silke Schlichtmann 

    P.S.: Wenn ihr mögt, guckt doch auch mal auf meiner Homepage  www.silkeschlichtmann.de vorbei oder auf meiner Facebook-Seite : www.facebook.com/SilkeSchlichtmannAutorin

    Da poste ich regelmäßig Neues aus dem Autorenalltag, empfehle Bücher von KollegInnen und schreibe, was ich in der Lese- und Schreibwelt sonst noch spannend finde. Ich freue mich auf euren Besuch.

     

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    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Bei Bluma läuft es nicht rund. Als sie dann noch eine Gummischlange klaut, ist das Schlamassel komplett – ein Kinderbuch über Freundschaft und Vertrauen.

    „Freundschaft & Familie, Lüge & Wahrheit, Vertrauen & Verrat – bei all diesen Schwergewichtsthemen findet Silke Schlichtmann stets einen sowohl einfühlsamen wie humorvollen Ton, um von Blumas Nöten zu erzählen. Die erfrischend anders, in schwarz-roter Tusche und Farbstiften gezeichneten Illustrationen von Ulrike Möltgen runden dieses Kleinod stilistisch ab.“ Jana Kühn, Dante Connection Buchhandlung, 07.08.17
    „Mit Bluma und das Gummischlangengeheimnis … beweist Silke Schlichtmann nach ihren beiden bezaubernden Kinderromanen um die Großfamilie der kleinen Pernilla erneut, dass sie mit viel Gespür für Komik aus der Perspektive eines aufgeweckten achtjährigen Mädchens zu erzählen vermag. Und dabei imstande ist, knifflige Fragen von Freundschaft und Vertrauensbruch aufzugreifen und nachvollziehbar in witzigen Situationen kindgerecht zu gestalten.“ Barbara Hordych, Süddeutsche Zeitung, 21.09.17
    „Zeitlos. … Silke Schlichtmann ist ein wundervolles Kinderbuch über Freundschaft und Vertrauen gelungen. Die Sprache ist lebendig, fröhlich und ganz nah dran an der Kinderwirklichkeit. Prima zum Selberlesen, aber auch ein perfektes Vorlesebuch, das Gesprächsstoff liefert - denn auch Erwachsene bauen manchmal Mist und wissen nicht, wie sie dem Schlamassel wieder entkommen können.“ Caroline Wornath, Hessenschau.de, 11.10.17
    „Silke Schlichtmann erzählt sehr überzeugend davon, wie Kleinigkeiten einen quälen können. Und es geht natürlich nicht nur um ein Weingummitier. Bluma muss herausfinden, ob es in Ausnahmefällen okay ist, etwas zu tun, was man eigentlich selbst nicht gut findet. Und ob man ungerecht handeln darf, wenn andere unfair zu einem sind.“ Katrin Hörnlein, Die Zeit, 16.11.17
    „Ein wichtiges Thema und mit der Heldin werden die meisten Kinder mitfühlen können.“ Manfred Mai, Schwarzwälder Kinderbote, 10.11.17
    „Bluma nimmt die Leserinnen und Leser mit in ihre Gedankenwelt, lässt sie mitfühlen und bringt sie durch ihre wunderbare Sprache immer wieder zum Lachen. Sehr lesenswert.“ Suse Lübker, Kinderzeit Bremen, November 17
    „Silke Schlichtmann erzählt Blumas Erlebnisse und Gefühle intensiv und trotzdem heiter, im besten Sinne schnörkellos und auf eine ganz bezaubernde Art mitreißend. …. Sie bleibt ganz nah an Blumas Seite und lässt sie so normal sein, wie ein Mädchen sein kann – und genau das macht die Figur so liebenswert, ihre Erlebnisse so lebensnah und ihre Gefühle so nachvollziehbar… Die Illustrationen von Ulrike Möltgen sind echte Hingucker. … eine wunderbare Geschichte. Silke Schlichtmann behandelt große Themen wie Freundschaft und Vertrauen tief und ernsthaft, verpackt sie aber federleicht und mit ganz viel Liebe zu ihrer kleinen Heldin Bluma. Sie zu begleiten, ist eine große Freude und macht beim Lesen ein warmes Gefühl ums Herz.“ Jennifer Trautmann, Lese(t)räumchen, 03.03.18

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