Silke Ziegler Im Angesicht der Wahrheit

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Inhaltsangabe zu „Im Angesicht der Wahrheit“ von Silke Ziegler

Nach einem traumatischen Erlebnis vor achtzehn Jahren hat die Französin Estelle Miroux ihre Heimat verlassen und ein neues Leben in Deutschland begonnen. Aber als ihre Großmutter stirbt und Estelle ein kleines Hotel hinterlässt, kehrt sie kurz entschlossen nach Südfrankreich zurück, um die Auberge zu neuem Leben zu erwecken. Schnell treffen die ersten Gäste ein und ihr attraktiver Nachbar Tom Bauvall geht Estelle zur Hand, wo er kann. Eigentlich könnte alles perfekt sein. Doch dann wird Argelès-sur-Mer von einer Mordserie heimgesucht und die junge Frau gerät unter Tatverdacht. Denn den Opfern wurde ein Datum in die Stirn geritzt – das Datum der schlimmsten Nacht in Estelles Leben.

Fesselnder Südfrankreich-Krimi mit einer Familiengeschichte und Vergangenheitsbewältigung!

— Fanti2412
Fanti2412

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  • Der Krimi-Teil kommt viel zu kurz

    Im Angesicht der Wahrheit
    Aglaya

    Aglaya

    22. August 2017 um 19:25

    Estelle kehrt nach 18 Jahren an ihren Heimatort zurück, den sie nach einem traumatischen Ereignis überstürzt verlassen hatte, und übernimmt das alte Hotel ihrer Grossmutter. Als mehrere Klassenkameraden Estelles ermordet aufgefunden werden, mit einem Hinweis auf die schlimmste Nacht in Estelles Leben, gerät sie in den Fokus der Polizei.Die Geschichte wird in der dritten Person erzählt, in erster Linie aus der Sicht per Protagonistin Estelle, einzelne Kapitel auch aus der Perspektive anderer Beteiligter. Leider wurde mit Estelle während des ganzen Buches nicht wirklich sympathisch. Ihr ist in ihrer Jugend etwas Schlimmes passiert, und nun hängt sie ihr ganzes Leben und alles, was schief lief, daran auf. Immer sind alle anderen an allem Schuld, selber Verantwortung übernehmen kennt sie nicht. Sie vögelt sich frischfröhlich durchs Leben, am liebsten mit verheirateten Männern, da die sicher nichts tiefergehendes von ihr wollen. Nicht einmal vor ihrem Nachbar macht die Halt, der mit Frau und Kindern nebenan wohnt. Dass sie alle ihre Freundschaften und Beziehungen kaputtmacht, indem sie beharrlich über die Geschehnisse vor 18 Jahren schweigt (und sich nebenbei damit auch an die Spitze der Verdächtigenliste der Polizei stellt), scheint ihr egal zu sein, respektive es ist wieder mal nicht ihre Schuld. So konnte ich mich einfach nicht mit ihr anfreunden. Die weiteren Figuren sind ziemlich eindimensional gestaltet. Entweder sind sie nett, ohne Ecken und Kanten, oder Arsch…, ebenfalls ohne Abweichungen.Die Handlung dreht sich in erster Linie um Estelle. Wie sie sich wieder in ihrer alten Heimat einlebt, wie sie die Auberge renoviert, wie sie sich mit den Nachbarn anfreundet, wie sie von ihrer Vergangenheit eingeholt wird und wie sie darüber jammert, anstatt sich endlich mal damit auseinanderzusetzen. Rund um sie werden Menschen ermordet, sie selber gerät in den Fokus der Ermittlungsarbeiten, doch das ist ihr egal. Die Aufklärung der Morde nimmt im Roman nur eine Nebenrolle ein. Ab und zu begleitet der Leser die Polizistin Caroline bei ihren Ermittlungen, doch meistens wird aus der Sicht Estelles erzählt, und der ist die Aufklärung des Falls herzlich egal. Wer also einen wirklichen Krimi sucht, der ist hier falsch. Mit "Im Angesicht der Wahrheit" erhält der Leser ein durchaus bewegendes Familiendrama, aber mit Krimi hat das Buch nur wenig zu tun.Der Schreibstil der Autorin Silke Ziegler lässt sich flüssig lesen, allerdings sind mir vereinzelte Tippfehler aufgefallen.Mein FazitDer Krimi-Aspekt kommt viel zu kurz.

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  • Mehr Liebesroman als Krimi

    Im Angesicht der Wahrheit
    tootsy3000

    tootsy3000

    17. August 2017 um 15:52

    Bei diesem Roman ist mir erst mal das Cover positiv aufgefallen. Passend für die sommerlichen Leseattacke, so mein Gedanke. Noch dazu ein Kriminalroman angesiedelt an der Küste Frankreichs. Der Titel versprach Spannung, ebenso der Klappentext. Beim Einlesen merkte ich aber recht bald, dass die Geschichte doch eher ein Liebesroman mit etwas einer dramatischen Geschichte sein wird, denn ein wirklich spannender Krimi. Nachdem Estelle zurückgekehrt um in ihrer früheren Heimatstadt das geerbte Hotel ihrer Großmutter zu führen, steht sie vor der Eröffnung noch vor einigen Hindernissen. Wie gut, dass sich ihr Nachbar handwerklich begabt ist und sich anbietet einige Ausbesserungsarbeiten zu übernehmen. Natürlich sieht der Mann auch noch gut aus und lässt Estelles Herz höher schlagen. Aber er ist verheiratet. Eigentlich für Estelle kein Hindernis, denn sie mag Beziehungen ohne Verpflichtungen. Aber zu Toms Familie gehören auch noch zwei Jungs, und die Frau arbeitet bei der Polizei. Keine guten Voraussetzungen für Estelle, denn sie will nicht, dass ihre Nachbarin in ihrer Vergangenheit zu graben anfängt. Sie hat ihre eigenen Pläne um das Unrecht, welches ihr zwanzig Jahre früher angetan wurde, zu rächen …. Zu der Haupthandlung um Estelles Geschichte in der man nach und nach erfährt welches schlimme Ereignis in ihrer Jugend dazu führte, dass sie ihre Heimat so überstürzt verlassen hat, ist auch eine Nebenhandlung eingebaut. In dieser erzählt Estelles Großmutter ihrerseits ihre Geschichte. Was ich durchaus als nett zu lesen empfand, aber auf mich zu ausschweifend wirkte. Auch wenn diese Nebenhandlung als mögliche Erklärung für das später Geschehene in der Geschichte bezeichnet wird, nahm ich es eher als zu ausschweifend war. Der Stil der Autorin wirkt auf mich aber auch sehr ausschweifend. Sie zeichnet ein sehr genaues Bild von dem was gerade geschieht, welche Gedanken die Protagonisten gerade verfolgen. Das liest sich zwar sehr gut, mag ich persönlich aber nicht so gerne. Auch wiederholen sich so immer wieder einige Szenen. Solch detailgenauen Schilderungen sind zwar manchmal recht angenehm, doch brauche ich solche Ausführlichkeiten nicht in jedem Satz. Das Krimifeeling kam für meinen Geschmack zu wenig durch. War der erste Mord noch überraschend, so konnte man die nächsten Taten doch recht bald erahnen. Zum Grübeln hatte man aber durchaus. Mein Fazit: Alles in allem ist der Roman ein gut zu lesende (Liebes)Geschichte, welche genau passt für entspannte Lesemomente. Für einen Kriminalroman kommen mir aber die entscheidenden Krimisegmente eindeutig zu kurz. Als leidenschaftliche Krimi und Thriller Leserin konnte mich die Handlung diesbezüglich leider nur am Rande überzeugen. Aber wer gerne Liebesgeschichten mit ein bisschen Drama und Geheimnisse liest, dem sei dieses Buch durchaus ans Herz zu legen.

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  • Wechselbad der Gefühle, aber eine klare Leseempfehlung

    Im Angesicht der Wahrheit
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    30. July 2017 um 21:28

    Oh meine lieben Leserchen, soll ich ganz ehrlich zu euch sein? So richtig, richtig ehrlich? Ich bin regelrecht verliebt in dieses Buch, insofern man das bei einem Krimi überhaupt behaupten kann. Von der ersten Seite an hat mich der Schreibstil der Autorin so sehr gefesselt, dass ich das Buch heute komplett in nicht mal 4 Stunden beendet habe. Estelle als Hauptprotagonistin muss man einfach mögen. Silke Ziegler hat mit Estelle eine Person geschafft, mit der ich mich sofort.. ich will nicht sagen, identifizieren konnte, aber doch irgendwie verbunden gefühlt habe. Mein Lieblingscharakter - ihr Ziehsohn Noah - hat fast schon zu perfekt an ihre Seite gepasst und ich mochte ihn einfach unglaublich gerne. Seine Art und Weise, sein Auftreten, sein manchmal jugendliches Gezicke. Tom, ihr Nachbar hat mich anfangs wirklich etwas verwirrt, bis die Auotrin selbst dafür gesorgt hat, dass dieser Knoten geplatzt ist. Er war mir - im Gegensatz zu Caroline - zwar sympatisch, aber eben auch verwirrend.  Die Handlungsstränge, die alle miteinander verbunden sind, beschreiben Estelles Leben, ihre Vergangenheit und ihre Gegenwart, sowie die aktuelle Ermittlungsarbeit der Polizei. Besonders gut fand ich die Erinnerungen von Estelles Großmutter, welche mitteils eines Briefes an ihre Enkelin dafür gesorgt hat, dass auch der Leser an diesem Teil ihres Lebens teilhaben kann. Auch die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen Estelle's Nachbarn Tom und der jungen Frau anbahnt, konnte die Autorin perfekt in die Geschichte einfädeln. Ich hatte nur bei einer Stelle das Gefühl, dass es ein wenig übereilt war, aber das hat dem Gesamtbild nicht geschadet. Es gab kriminalistische Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte, gerade als es auf das Ende zuging. Mit liebevollen Charakteren, mit Mord - und Krimielementen, die einen zum Nachdenken und Weiterlesen zwingen und einem Ende, dass für mich persönlich eher überraschend kam, hat Silke Ziegler ein Buch geschrieben, für das mir gar nichts anderes übrig bleibt, als das ich dafür eine klare Lesemepfehlung ausspreche.

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  • Im Angesicht der Wahrheit

    Im Angesicht der Wahrheit
    Fanti2412

    Fanti2412

    25. July 2017 um 19:27

    Zum Inhalt: Nach einem tragischen Ereignis ließ sie ihr gesamtes Leben hinter sich.Nun kehrt sie an den Ort des Geschehens zurück.Und sinnt auf Vergeltung.Nach einem traumatischen Erlebnis vor achtzehn Jahren hat die Französin Estelle Miroux ihrer Heimat den Rücken gekehrt und ein neues Leben in Deutschland begonnen. Da erreicht sie die Nachricht vom Tod ihrer Großmutter. Die alte Dame hat Estelle ihr kleines Hotel hinterlassen. Kurz entschlossen kehrt die junge Frau gemeinsam mit ihrem Ziehsohn Noah nach Südfrankreich zurück, um die Auberge zu neuem Leben zu erwecken.Schnell treffen die ersten Gäste ein, Noah findet Anschluss und ihr attraktiver Nachbar Tom Bauvall geht Estelle zur Hand, wo er kann. Eigentlich könnte alles perfekt sein. Doch dann wird Argelès-sur-Mer von einer Mordserie heimgesucht und die junge Frau gerät unter Tatverdacht. Denn den Opfern wurde ein Datum in die Stirn geritzt – das Datum der schlimmsten Nacht in Estelles Leben.   (Kurzbeschreibung gem. Grafit Verlag) Leseprobe  Die Autorin: Silke Ziegler, Jahrgang 1975, lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Weinheim an der Bergstraße. Die gelernte Finanzassistentin arbeitet nach Anstellungen in diversen Kreditinstituten seit zwei Jahren an der Universität Heidelberg. (Quelle: Grafit Verlag) Homepage der Autorin Silke Ziegler auf Facebook Meine Meinung: Der neue Krimi von Silke Ziegler trägt den Untertitel "Rückkehr ins Roussillon" und führt die Leser erneut nach Argelès-sur-Mer in Südfrankreich. Estelle Miroux hatte vor 18 Jahren nicht nur ihre Heimat sondern auch ihre Familie verlassen und war nach Deutschland gegangen. Nun hat ihre verstorbene Großmutter ihr das kleine Hotel Auberge hinterlassen und Estelle ist mit ihrem Ziehsohn Noah in die Heimat zurückgekehrt. Sie beginnt mit der Renovierung der Auberge und die beiden leben sich langsam ein. Unterstützung bei der Renovierung bekommt Estelle von Nachbar Tom, der nicht nur ein guter Handwerker ist sondern auch sehr charmant und attraktiv. Noah findet allmählich Freunde und Estelle trifft alte Schulfreunde wieder und hat auch vorsichtige erste Kontakte zu ihrer Familie. Eigentlich läuft alles gut und bis dahin ist die Geschichte auch recht ruhig. Aber dann geschehen in kurzer Zeit zwei Morde. Ab dem Moment nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf. Schnell ist klar, dass es eine Verbindung zu Estelle geben muss. Die Opfer sind ebenfalls frühere Schulkameraden und sie tragen auf der Stirn das Datum der Nacht, wegen der Estelle vor 18 Jahren ihre Heimat verlassen hat. Estelle ist geschockt und verwirrt von den Ereignissen und wird auch noch von der Polizei verdächtigt. Ab da gliedert sich die Story eigentlich in zwei Handlungsstränge, die aber ständig miteinander verknüpft sind. Einerseits erleben wir die Ermittlungen der Polizei, die recht aufwendig sind, denn die einzigen Anhaltspunkte sind das Datum vor 18 Jahren und die Tatsache, dass die Opfer offenbar gemeinsam zur Schule gegangen sind. Andererseits erleben wir Estelle, die die Renovierung der Auberge abschließt und die ersten Gäste empfängt. In einem Schrank findet sie ein Notizbuch mit Aufzeichnungen ihrer Oma. Diese erzählt Estelle in sehr persönlichen Worten ihre eigene Geschichte in Form eines langen Briefs, der in Abschnitten in die Handlung eingebunden ist. So erfährt Estelle und auch der Leser nach und nach das Schicksal von Estelles Oma, das dem von Estelle ähnlich ist und mich sehr berührt hat. Silke Ziegler hat mich mit diesem Südfrankreich-Krimi erneut begeistert und überzeugt. Der Plot ist komplex und undurchsichtig und es gibt viele überraschende Momente und Ereignisse. Mich hat die Story durchgängig gefesselt und die Spannung war hoch. Auch wenn ich nach einer Weile ahnen konnte, was Estelle in der bewussten Nacht vor 18 Jahren passiert ist, war das ganze Ausmaß mit allen Folgen längst nicht erkennbar. Und mit Täter und Motiv hat mich die Autorin sehr überrascht. Auch alle anderen losen Fäden verknüfen sich zum Ende schlüssig und alle Fragen werden geklärt. Dieses Buch bietet neben der Krimihandlung auch eine emotionale Familiengeschichte und eine Romanze. All das fügt sich zu einer absolut gelungenen Geschichte zusammen, zu der die wunderschöne Kulisse von Südfrankreich bestens passt. Viele Wendungen und überraschende Details, vielschichtige Protagonisten sowie der mitreißende Schreibstil haben das Buch für mich zu einem Pageturner gemacht! Fazit: 5 von 5 Sternen© Fanti2412

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