Silvan Aeschlimann

 4.1 Sterne bei 23 Bewertungen

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Glück ist teuer

Glück ist teuer

 (23)
Erschienen am 04.04.2017
Ungehört

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Erschienen am 17.08.2013

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Rezension zu "Glück ist teuer" von Silvan Aeschlimann

Glück vs. Geld
bootedkatvor einem Jahr

„Happiness is Expensive“ - „Glück ist teuer“

Eigentlich nur eine Leuchtschrift im Ruheraum der Universität des Protagonisten Noah, wird sie zum Motto des ganzen Romans. Noah ist auf der Suche, wonach genau ist ihm selbst nicht völlig bewusst. Selbstverwirklichung steht auf der Liste seiner Ziele aber ziemlich weit oben.
Seine Suche spiegelt sich in der Erzählstruktur wieder. Kurze Kapitel und häufige Ortswechsel bringen Unruhe in die Handlung, allerdings ohne dabei vom roten Faden abzuweichen.
Noah tritt dabei als Ich-Erzähler seiner Geschichte auf, wodurch dem Leser Einblick in seine Gedanken und Sichtweisen zu bestimmten Themen gegeben wird. Gerade hier zeigt sich seine Rastlosigkeit und Unruhe. Und immer wieder die Erwähnung teurer Markenprodukte. Sei es eine Uhr, ein Auto oder ein Smartphone. Scheinbar beiläufig und trotzdem wohl platziert werden die drei Gegenstände von Noah als Tissot, Audi R8 und Iphone bezeichnet. Geld ist ihm wichtig, doch es macht ihn allem Anschein nach nicht glücklich. Vielleicht mit ein Grund, warum er sich selbst als Bächlein, dass noch kein Fluss ist, bezeichnet. Fließendes Wasser als Metapher für das Leben. Von der Quelle zum Meer. Der Einblick in Noahs Gedanken verdeutlicht nicht nur seine innere Unruhe, sondern stimmt auch nachdenklich, denn zwischen all den getriebenen Gedanken finden sich immer wieder Ansätze zum Philosophieren.
Einerseits ist „Glück ist teuer“ von Silvan Aeschlimann eine Art Coming-of-Age Roman, andererseits regt der Text wunderbar zum Nachdenken über eigene Ziele und Wünsche an. Und letztlich steht über allem die Frage, ob (viel) Geld wirklich so glücklich macht.

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Rezension zu "Glück ist teuer" von Silvan Aeschlimann

Die Macht des Geldes
voegleinvor einem Jahr

Schönes, schlichtes Cover, ohne irgend einen Bezug zum Inhalt. Schon beim Durchblättern des Buches ist mir aufgefallen, dass alles in Schweizer Hand ist.....aber so sind sie eben, die lieben Eidgenossen😉. Der 22-jährige Wirtschaftsstudent Noah, auf der Suche nach dem Sinn des Lebens; seines Lebens und der Suche auf Antworten auf viele seiner Sinn-Fragen...... Erst als nach 22 Jahren sein Erzeuger bei ihm auftaucht und er durch ihn die Macht des Geldes erlebt, lernt er so nach und nach, was im Leben wirklich wichtig ist. Innerlich zerrissen lässt er uns teilhaben, warum er so ist wie er ist und blendet immer wieder Szenen seiner Kindheit ein. Sehr sympathisch.....immer wieder fließen typische Schweizer Begriffe ein, die wir im Deutschen so nicht verwenden. Hmmm.....und irgendwie hatte ich teilweise das Gefühl, dass einiges autobiographisch ist, aber das weiß eben nur der Autor😀.

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E

Rezension zu "Glück ist teuer" von Silvan Aeschlimann

Ist Glück teuer?
echidnavor einem Jahr


          Noah ist 22, Student und auf der Suche nach seinem Platz im Leben. Er studiert Wirtschaft, doch das auch nur, da er das für etwas Vernünftiges hält, etwas, worauf man aufbauen kann. Was er damit in der Praxis einmal anfangen möchte, weiß er noch nicht. Und gleichzeitig realisiert er, dass er das gesamte Weltwirtschaftssystem in Frage stellt. Er stellt sich die Frage nach dem Sinn des Geldes und des Lebens. Ist Glück wirklich käuflich? Als er herausfindet, dass sein Vater einer der reichsten Geschäftsmänner der Schweiz ist, treibt ihn dies noch mehr in einen Gewissenskonflikt.


Ich fand das Buch sehr interessant. Noah ist ein Charakter, der sich viele Gedanken um die Welt und den Sinn des Lebens macht. Er hat gerade erst seinen leiblichen Vater kennen gelernt und bekommt die Chance in kurzer Zeit sehr viel Geld zu verdienen. Die Gedanken, die er sich macht und wie er auf die neuen Lebensumstände reagiert, macht ihn zu einem interessanten Charakter, der dazu noch sehr sympathisch rüberkommt. Als Leser begleitet man ihn einfach gerne.
Gut gemacht sind die kurzen Episoden aus der Kindheit des Protagonisten, die zwischendurch eingestreut werden. Da diese Episoden wichtig für Noahs spätere Entwicklung sind, fand ich es spannend, ihn auch als Kind zu erleben. Man kann nachvollziehen, wie sich Noahs Blick auf die Welt mit der Zeit verändert (besonders im Hinblick auf das viele Geld, was ihm plötzlich zur Verfügung steht und was er damit erreichen möchte) und wie sich die Wurzeln seines Handelns schon in seiner Kindheit gebildet haben.


Besonders gut gelungen fand ich, dass der kurze Prolog und Epilog die Geschichte perfekt einrahmen. Das lässt die Geschichte rund erscheinen und mich als Leser zufrieden zurück.


Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Offen gelassen wird die Frage, was denn nun eigentlich Glück ist, denn das muss jeder für sich selber beantworten. Ich würde das Buch definitiv weiter empfehlen.
        

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