Glück ist teuer

von Silvan Aeschlimann 
4,1 Sterne bei23 Bewertungen
Glück ist teuer
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Positiv (17):
voegleins avatar

Glück ist teuer oder wie teuer ist es glücklich zu sein?

Kritisch (1):
Alanda_Veras avatar

Ein ständig jammernden Protagonist erdrückt den recht gut angedachten Plot, ärgerlich.

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Inhaltsangabe zu "Glück ist teuer"

Als der sinnsuchende Wirtschaftsstudent Noah mit 22 Jahren seinen Vater kennenlernt, öffnet sich für ihn die Tür zu einem ganz neuen Leben: Peter Widmer, ein genialer Finanzstratege, der es zum milliardenschweren Investor gebracht hat, führt ihn in die Welt der Reichen und Mächtigen ein.
Nach anfänglichem Zögern lässt Noah sein ‹altes› Ich hinter sich, spekuliert mit dem Startkapital seines Vaters an der Börse und bringt es bald selbst zu einem Millionenvermögen. Doch wann ist genug wirklich genug? Was bietet das Leben noch für jemanden, der schon alles hat? Diese Gedanken macht sich Noah zu spät. Der materielle Erfolg fordert seinen Preis. Noahs Freundin Sophia distanziert sich von ihm, sein ‹neues› Ich macht ihr Angst. Es kommt zum Bruch – und Noah, plötzlich vor existenziellen Fragen stehend, trifft eine radikale Entscheidung.
Silvan Aeschlimann setzt seinen Protagonisten einer schlingernden Achterbahnfahrt auf der verzweifelten Suche nach dem Glück und nach sich selbst aus.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783729609549
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:298 Seiten
Verlag:Zytglogge
Erscheinungsdatum:04.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    bootedkats avatar
    bootedkatvor einem Jahr
    Glück vs. Geld

    „Happiness is Expensive“ - „Glück ist teuer“

    Eigentlich nur eine Leuchtschrift im Ruheraum der Universität des Protagonisten Noah, wird sie zum Motto des ganzen Romans. Noah ist auf der Suche, wonach genau ist ihm selbst nicht völlig bewusst. Selbstverwirklichung steht auf der Liste seiner Ziele aber ziemlich weit oben.
    Seine Suche spiegelt sich in der Erzählstruktur wieder. Kurze Kapitel und häufige Ortswechsel bringen Unruhe in die Handlung, allerdings ohne dabei vom roten Faden abzuweichen.
    Noah tritt dabei als Ich-Erzähler seiner Geschichte auf, wodurch dem Leser Einblick in seine Gedanken und Sichtweisen zu bestimmten Themen gegeben wird. Gerade hier zeigt sich seine Rastlosigkeit und Unruhe. Und immer wieder die Erwähnung teurer Markenprodukte. Sei es eine Uhr, ein Auto oder ein Smartphone. Scheinbar beiläufig und trotzdem wohl platziert werden die drei Gegenstände von Noah als Tissot, Audi R8 und Iphone bezeichnet. Geld ist ihm wichtig, doch es macht ihn allem Anschein nach nicht glücklich. Vielleicht mit ein Grund, warum er sich selbst als Bächlein, dass noch kein Fluss ist, bezeichnet. Fließendes Wasser als Metapher für das Leben. Von der Quelle zum Meer. Der Einblick in Noahs Gedanken verdeutlicht nicht nur seine innere Unruhe, sondern stimmt auch nachdenklich, denn zwischen all den getriebenen Gedanken finden sich immer wieder Ansätze zum Philosophieren.
    Einerseits ist „Glück ist teuer“ von Silvan Aeschlimann eine Art Coming-of-Age Roman, andererseits regt der Text wunderbar zum Nachdenken über eigene Ziele und Wünsche an. Und letztlich steht über allem die Frage, ob (viel) Geld wirklich so glücklich macht.

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    voegleins avatar
    voegleinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Glück ist teuer oder wie teuer ist es glücklich zu sein?
    Die Macht des Geldes

    Schönes, schlichtes Cover, ohne irgend einen Bezug zum Inhalt. Schon beim Durchblättern des Buches ist mir aufgefallen, dass alles in Schweizer Hand ist.....aber so sind sie eben, die lieben Eidgenossen😉. Der 22-jährige Wirtschaftsstudent Noah, auf der Suche nach dem Sinn des Lebens; seines Lebens und der Suche auf Antworten auf viele seiner Sinn-Fragen...... Erst als nach 22 Jahren sein Erzeuger bei ihm auftaucht und er durch ihn die Macht des Geldes erlebt, lernt er so nach und nach, was im Leben wirklich wichtig ist. Innerlich zerrissen lässt er uns teilhaben, warum er so ist wie er ist und blendet immer wieder Szenen seiner Kindheit ein. Sehr sympathisch.....immer wieder fließen typische Schweizer Begriffe ein, die wir im Deutschen so nicht verwenden. Hmmm.....und irgendwie hatte ich teilweise das Gefühl, dass einiges autobiographisch ist, aber das weiß eben nur der Autor😀.

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    E
    echidnavor einem Jahr
    Ist Glück teuer?


              Noah ist 22, Student und auf der Suche nach seinem Platz im Leben. Er studiert Wirtschaft, doch das auch nur, da er das für etwas Vernünftiges hält, etwas, worauf man aufbauen kann. Was er damit in der Praxis einmal anfangen möchte, weiß er noch nicht. Und gleichzeitig realisiert er, dass er das gesamte Weltwirtschaftssystem in Frage stellt. Er stellt sich die Frage nach dem Sinn des Geldes und des Lebens. Ist Glück wirklich käuflich? Als er herausfindet, dass sein Vater einer der reichsten Geschäftsmänner der Schweiz ist, treibt ihn dies noch mehr in einen Gewissenskonflikt.


    Ich fand das Buch sehr interessant. Noah ist ein Charakter, der sich viele Gedanken um die Welt und den Sinn des Lebens macht. Er hat gerade erst seinen leiblichen Vater kennen gelernt und bekommt die Chance in kurzer Zeit sehr viel Geld zu verdienen. Die Gedanken, die er sich macht und wie er auf die neuen Lebensumstände reagiert, macht ihn zu einem interessanten Charakter, der dazu noch sehr sympathisch rüberkommt. Als Leser begleitet man ihn einfach gerne.
    Gut gemacht sind die kurzen Episoden aus der Kindheit des Protagonisten, die zwischendurch eingestreut werden. Da diese Episoden wichtig für Noahs spätere Entwicklung sind, fand ich es spannend, ihn auch als Kind zu erleben. Man kann nachvollziehen, wie sich Noahs Blick auf die Welt mit der Zeit verändert (besonders im Hinblick auf das viele Geld, was ihm plötzlich zur Verfügung steht und was er damit erreichen möchte) und wie sich die Wurzeln seines Handelns schon in seiner Kindheit gebildet haben.


    Besonders gut gelungen fand ich, dass der kurze Prolog und Epilog die Geschichte perfekt einrahmen. Das lässt die Geschichte rund erscheinen und mich als Leser zufrieden zurück.


    Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Offen gelassen wird die Frage, was denn nun eigentlich Glück ist, denn das muss jeder für sich selber beantworten. Ich würde das Buch definitiv weiter empfehlen.
            

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    T
    Tara01092012vor einem Jahr
    krasser Preis

    Dieses Buch hab ich mehr als skeptisch betrachtet... zum ersten finde ich 32 Euro für 298 Seiten echt verdammt viel! Und ich muss ehrlich sagen, gekauft hätte ich mir das Buch niemals.
    Eine Freundin von mir hat es mir nach dem Lesen ausgeliehen... Aber auch hier hatte ich das Buch immer noch sehr skeptisch betrachtet... das Thema ist auf den ersten Blick ja spannend und macht neugierig, doch konnte ich mir nicht recht vorstellen, was hier bei dem Lesen so auf mich zukommt.

    An einem freien Wochenende wagte ich mich dann an das Buch... und auch nach dem Lesen kann ich gar nicht sagen, wie ich das Buch letzten Endes finde... auf der einen Seite war es gut zu lesen und auch wirklich spannend... hat mich auf alle Fälle zum nachdenken gebracht...

    Fazit für mich: nachdenklicher Inhalt... Geld ist halt nicht alles!!!

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    minnie133s avatar
    minnie133vor einem Jahr
    Kurzmeinung: nicht überzeugend
    nicht überzeugend

    Das Buch handelt von dem 22-jährigen Noah - der in einer Sinnkrise steckt.
    Was soll er weiter tun? Studieren? Wer ist er eigentlich? Was möchte er eigentlich in seinem Leben erreichen?
    Diese Fragen hat sich wohl jeder schon einmal gestellt, aus dem Grund, kann man sich gut in Noah hineinversetzen.

    In dem Buch taucht dann auch noch sein Vater auf, der ihn auf einmal kennenlernen möchte und Noahs weiteren Weg auch beeinflussen wird ... nur ist das der richtige Weg?

    Die Idee ist gut, man kann sich gut in Noah hineinversetzen. Der Schreibstil und die Umsetzung der Idee finde ich aber nicht gelungen. Die Geschichte wird seicht erzählt, ohne Gefühle und Emotionen. Hier hätte man viel mehr daraus machen können - mich konnte das Buch nicht überzeugen.... 
    Außerdem fehlt mir auch etwas der Lerneffekt oder einfach etwas, was ich aus dem Buch mitnehmen könnte - das erwartet man sich ja bei diesen Themen.

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    yellowdogs avatar
    yellowdogvor einem Jahr
    Noahs Weg

    Glück ist teuer ist in einem unabhängigen Schweizer Verlag erschienen und bietet erfreulicherweise nicht den Einheitsbrei der etablierten Großverlage.
    Es erzählt von entscheidenden Momenten im leben des 22jährigen Studenten Noah in der Schweiz. Ihn kennzeichnet die Ziellosigkeit und Egoismus der Jugend. Seine Mutter hatte ihn alleine erzogen, da der Vater die Familie früh verlassen hat. Es gibt auch einige Rückblicke in Noahs Kindheit, dadurch lernt man ihn gut kennen.
    Den Handlungsort Schweiz fand ich interessant. Auch diie Universitätpassagen haben mir gut gefallen, z.B. seine Gespräche mit einem unkonventionellen Professor. Erinnerungen an eigene Studienzeiten kamen beim Lesen auf.

    Schließlich hat Noah die Chance sich dem fremdgewordenen Vater wieder anzunähern, dafür droht er Gefahr in die Abgründe der Finanzwelt zu rutschen. Das kann schnellen Reichtum schaffen, aber die Schattenseiten sind Egozentrik und Kälte.
    Das gefährdet auch seine Beziehung zu Sophia, die er seit seiner Kindheit kennt. Sie war die kleine Schwester seines Babysitters Anouk, die er sehr verehrt hat.
    Es gibt  aber auch noch die resolute Jelena, mit der er sich gut versteht.
    Als Leser hofft man aber, dass er Liebe von Sophia nicht verliert.

    Noahs Unstetheit und Ängste vor ungewisser Zukunft kann man nachvollziehen. Allerdinsg interessierten mich die Passagen in der Finanzwelt nicht so stark, da ich keinen Bezug zu wirtschaftswissenschaften habe. Zum Glück bietet das Buch des jungen Autors Silvan Aeschlimann auch so genug.

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    FlipFlopLady007s avatar
    FlipFlopLady007vor einem Jahr
    Ein Buch, das zum Nachdenken anregt

    Noah ist 22 Jahre alt, irgendwie rebellisch und studiert Wirtschaft. Als er seinen Vater kennenlernt, bekommt er die Chance das Leben der Reichen und Mächtigen kennen zu lernen. Noah wirft alle seine bisherigen Überzeugungen über Bord und beginnt selbst mit Geld zu spekulieren. Schnell hat er es zu ein paar Millionen gebracht. Doch macht das Geld ihn wirklich glücklich? Noah merkt, wie sehr sich sein Leben verändert hat. Sein  Verhältnis zu seiner Freundin wird immer schlechter und Noah muss sich am Ende selbst fragen, was ihm am wichtigsten ist. Dabei trifft er eine radikale Entscheidung.

    Inhalt:

    Der Inhalt des Buches hat mir sehr gut gefallen. Es geht vor allem darum, wie Noahs Leben sich mit dem Geld verändert und wie er diese Veränderungen wahrnimmt. Es ist sehr interessant zu erfahren, was in ihm vorgeht und was ihn letztendlich dazu veranlasst, sein Leben noch einmal komplett zu ändern. Mich hat das Buch zum Nachdenken angeregt, da ich die Sichtweise von Noah gut nachvollziehen kann. Und ich finde ein bisschen Moral ist in diesem Buch auch dabei, was nicht schaden kann.

    Schreibstil und Aufbau:

    Dadurch, dass der Autor aus der Ich-Perspektive schreibt, bekommt der Leser sehr viel von Noahs Gedanken und Gefühlen mit. Ich hatte das Gefühl dadurch noch mehr in die Geschichte hereingezogen zu werden. Das Buch liest sich gut und flüssig und ich fand es sehr spannend. Nicht im Sinne, dass ich die Luft anhalten musste, sondern ich wollte weiterlesen und erfahren, wie es mit Noah weiter geht.

    Die Kapiteleinteilung in diesem Buch finde ich gelungen. Die Kapitel sind nicht zu kurz und nicht zu lang, sodass ich das Buch gut am Kapitelende zur Seite legen konnte, wenn es aus Zeitgründen nötig war. Zudem beginnt das Buch quasi mit dem Ende. Es folgt dann eine Beschreibung, wie es dazu gekommen ist, wie es nun ist. Das fand ich zunächst leicht verwirrend, da ich es zeitlich zuerst nicht einordnen konnte, das hat sich dann aber sehr schnell geklärt.

    Charaktere:

    Es ist mir sehr leicht gefallen, mich mit Noah, dem Protagonisten dieses Buches zu identifizieren. Er ist ungefähr in meinem Alter und stellt sich Fragen, die sich wahrscheinlich jeder einmal in seinem Leben stellt. Seine Gedanken werden plausibel dargestellt, sodass es mir leicht gefallen ist, ihm zu folgen. Ich finde ihn sympathisch und vor allem sehr real.

    Cover und Klappentext:

    Das Cover des Buches hat mich auf den ersten Blick angesprochen. Ich finde es geheimnisvoll und besonders der Titel hat mich angesprochen, da man „landläufig“ ja eher vom Gegenteil dieser Aussage ausgeht. Gerade deshalb hab ich mir dann den Klappentext angeschaut, der mich überzeugt hat dieses Buch zu lesen. Ich finde, er fasst das Geschehen im Buch gut zusammen, ohne etwas Wichtiges vorwegzunehmen, oder falsche Erwartungen zu wecken.

    Fazit:

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen und mich zum Nachdenken angeregt. Ich kann es sehr empfehlen, da es ein interessantes Thema behandelt, ohne die moralische Keule zu schwingen oder dem Leser Vorschriften zu machen. Es ist zudem sehr gut geschrieben. Insgesamt fand ich es interessant Noah auf seinem Weg zu seinen eigenen Werten zu folgen.

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    Tuzzis avatar
    Tuzzivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessantes Buch, das zum Nachdenken anregt und spannend zu lesen ist.
    Ist Glück wirklich teuer?

    Ein sehr interessantes Buch, das zum Nachdenken anregt. Noah studiert Wirtschaft in St. Gallen. Er ist sehr ehrgeizig und diszipliniert und hat sich vorgenommen, nach seinem Studium die Spitze der Machtpyramide zu erklimmen, um die Welt zu verbessern. Er hält die meisten Leute für Heuchler, die Geld überbewerten. 
    Sein Leben ändert sich allmählich, als er seinen Vater kennen lernt, einen milliardenschweren Investmentspezialisten. Sein Vater bietet ihm eine Praktikumsstelle an, stellt ihm ein Startkapital zur Verfügung und schenkt ihm ein Auto. 
    Noah verändert sich allmählich und trifft sich kaum noch mit seiner langjährigen Freundin und großen Liebe Sophia, da er andere Prioritäten hat. Er geht nicht mehr regelmäßig ins Fitnesss-Studio und vernachlässigt seinen guten Freund Ivo. Sophie bricht schließlich den Kontakt ab, weil sie die Veränderungen nicht gut heißt. 
    Obwohl Noah in kurzer Zeit durch risikoreiche Spekulationen sehr reich wird, ist er nicht zufrieden und fühlt sich immer schlechter. 
    Schließlich fasst er einen schwerwiegenden Entschluss um sein Leben und die Welt zu ändern. 
    Die Geschichte ist sehr gut erzählt. Man erfährt viel über Noah und seine Gedanken und Gefühle, da das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben ist. 
    Spannend bis zum Schluss, auch ohne Leichen. Klare Leseempfehlung. 
    Tolles Cover, interessanter Titel.

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    Odenwaldwurms avatar
    Odenwaldwurmvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolles Buch - gut zum verschenken
    Ist Geld alles im Leben?

    Das Cover fand ich nicht besonders toll, aber der Titel des Buches weckt gleich das Interesse in mir „Glück ist teuer“. 

    Der Inhalt des Buches handelt von dem jungen Schweizer Wirtschaftsstudenten Noah, der auf der Suche nach einem Sinn des Lebens ist. Er lernt mit 22 Jahren seinen Vater, einen genialer Finanzstratege, kennen. Ein ganz neues Leben eröffnet darauf für ihn. 

    Der Schreibstil ist sehr fließend und angenehm zu lesen. Trotzdem war ich schon fast bereit, das Buch zur die Seite zu legen. Da mich die vielen Zeitsprünge und die vielen Bankbegriffe störten. Und ich konnte auch erst keine klare Handlung fand. Doch es lohnt sich dranzubleiben. 

    Das Buch regt zum Nachdenken an. Ist Geld wirklich alles im Leben?

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    Sorkos avatar
    Sorkovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Geschichte ist nicht neu, erfolgreicher Finanzjunkie, unter Druck und unter Drogen, dann der Einbruch und die Erkenntnis.
    Was wirklich zählt auf dieser Welt

    Eine Geschichte über die große Finanzwelt und die darin agierenden Menschen. Noah ist 22 Jahre alt und studiert Wirtschaft an der angesehenen Universität von St. Gallen. Er ist mit seiner Freundin Sophia zusammen, die Beziehung ist jedoch nicht sehr stabil. Erst jetzt lernt Noah seinen Vater kennen, der bisher kein großes Interesse an seinem Sohn gezeigt hatte. Peter Widmer ist ein reicher Finanzstratege, und er vermittelt Noah einen Eindruck aus seiner Welt. Noah ist nicht überzeugt, er ist eigentlich gar nicht an der Welt des großen Geldes interessiert. Doch mit dem Startkapital, das ihm sein Vater zukommen lässt, fängt er dann doch zu spekulieren an. Und er hat Erfolg. Er wird Millionär und verfällt zunehmend den Verlockungen des Reichtums. Das führt zur Trennung von seiner Freundin, der diese Seite an Noah nicht gefällt. Der kommt schließlich zu der Einsicht, dass Geld eben doch nicht alles ist.

    Nun ja, die Geschichte ist nicht neu. Erfolgreicher Finanzjunkie, unter Druck und unter Drogen, dann der Einbruch und die Erkenntnis. Es liest sich gut, es hat eine gewisse Spannung, doch es ist auch irgendwie klar, was passieren muss, was passieren wird. Ein Buch, das man lesen kann, aber nicht lesen muss.  

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