Silvana De Mari

 3.7 Sterne bei 418 Bewertungen
Autorin von Der letzte Elf, Der letzte Ork und weiteren Büchern.
Autorenbild von Silvana De Mari (© Grandi & Associati S.r.l., Milano)

Lebenslauf von Silvana De Mari

Die italienische Schriftstellerin Silvana De Mari wird 1953 in Caserta geboren. Nach einem Medizinstudium arbeitet sie als Ärztin in Italien und hilft später als Freiwillige in Äthiopien. Heute ist sie als Psychotherapeutin tätig. Mit ihrem Buch „L’ultimo elfo“ (dt. „Der letzte Elf“) für Kinder ab 11 Jahren gelingt ihr 2004 der literarische Durchbruch. Zuvor hatte sie bereits mehrere Texte in Zeitschriften veröffentlicht. Dem Buch folgten drei weitere Bände und die Reihe wurde in mehr als 15 Sprachen übersetzt. Heute lebt Silvana De Mari mit ihrer Familie nahe Turin.

Alle Bücher von Silvana De Mari

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Buchformat:
Cover des Buches Der letzte Elf9783570219522

Der letzte Elf

 (246)
Erschienen am 25.10.2010
Cover des Buches Der letzte Ork9783570222393

Der letzte Ork

 (72)
Erschienen am 16.05.2011
Cover des Buches Der letzte Zauber9783570222812

Der letzte Zauber

 (41)
Erschienen am 09.11.2011
Cover des Buches Die Rückkehr der Elfen9783570223277

Die Rückkehr der Elfen

 (33)
Erschienen am 09.04.2012
Cover des Buches Das Erbe des Magierkönigs - Der Aufbruch9783570174036

Das Erbe des Magierkönigs - Der Aufbruch

 (16)
Erschienen am 03.04.2017
Cover des Buches Der letzte Elf9783837179606

Der letzte Elf

 (5)
Erschienen am 15.08.2008

Neue Rezensionen zu Silvana De Mari

Neu

Rezension zu "Der letzte Elf" von Silvana De Mari

Fantasy mit der richtigen Mischung an Unterhaltung und Spannung
Annejavor 5 Monaten

Wenn ich doch nur geahnt hätte, das sich hinter dieser doch sehr zurückhaltenden Kurzbeschreibung, ein literarischer Schatz verbirgt, dann hätte ich schon viel eher zum Buch gegriffen. Um so glücklicher bin ich aber, die Geschichte des kleinen Yorsch gelesen zu haben. Da ich noch nichts von der Autorin gelesen hatte, ging ich sehr neutral an die Geschichte heran. Dies änderte sich aber schnell, da ich schon nach ein paar Seiten weder aufhören konnte zu lesen, noch meine Lacher unterdrücken konnte. 


 


Doch fangen wir ganz vorne an, denn schon hier zeigte sich das dieses Buch nicht nur das Zuhause von wundervoller Fantasy war, sondern auch von einem Humor, der mir stellenweise die Tränen in die Augen trieb. Der Grund war ein kleiner Elf, welcher nicht einfach nur Yorsch hieß, sondern eigentlich den herrlich sperrigen Name Yorschkrunsquarkjolnerstrink trug. Dieser war nicht nur eine Herausforderung für jede Zunge, sondern hatte in der Welt der Elfen sogar eine Bedeutung für sein Leben. Während ich allerdings noch immer schmunzelte, ging die Geschichte weiter und erzählte die traurige Geschichte, warum die Elfen von den Menschen gehasst wurden. So nahm die Geschichte schließlich ihren Lauf und begeisterte mich mit ihren vielen tollen Momenten. 


 


Der kleine Elf musste die Welt allein mit dem Wissen seiner Oma bestreiten, welche gerade für Menschen kein gutes Wort übrig hatte. Kein Wunder, das es dadurch immer wieder zu witzigen Situationen kam, in denen Yorsch vergeblich versuchte die richtige Anrede für einen Menschen zu finden. Das ist aber auch schwer. Besonders, wenn man Mann und Frau oder auch Bauer und Richter nicht so ganz unterscheiden kann. Um so lustiger waren schließlich auch die Reaktionen der menschlichen Charaktere im Buch, welcher von Verwirrung, über anhaltenden Gelache bis hin zu puren Wut alles zeigten. Dies war aber auch kein Wunder, da ihre Welt ein trostloser Ort geworden war, in welcher nur sehr selten die Sonne schien.


 


Ich hoffe ich erzähle nicht zu viel, aber dieses Buch eignet sich gerade zu perfekt um Charaktere oder Orte zu diskutieren, zu lachen oder zu schimpfen. Das lag besonders daran, das die Welt nicht oberflächlich, sondern mit sehr viel Tiefe kreiert wurde. Gerade der Einbau von Gesellschaftsschichten und ihrer näheren Bedeutung zeigte auf, wie trostlos eine Stadt sein kann, wenn die falsche Person die Zügel in der Hand hat. Im Laufe des Buches erhascht man immer wieder solche Charaktere und darf sie dann auch so richtig hassen. Mit den liebenswerten Figuren war es genau andersherum, da man ihnen nur das Beste wünschte. 


 


Da das Buch eine hervorragende Übersetzung bekam, fühlte sich jede Person auch genauso an wie sie sich gab. Dadurch wirkte der Schreibstil nicht nur sehr lebendig, sondern sorgte dafür dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Da ich nie auch nur erahnen konnte, was als Nächstes passieren würde, packte mich sofort die Neugier, wenn ich auch nur den Versuch startete jetzt einmal eine Pause einzulegen. Doch genau diese Eigenschaft machte dieses Buch so toll für mich. Es bot eine überraschende Handlung an die Nächste, die unterhielt, aber auch ihre ernsten Momente haben konnte. Allerdings fühlte es sich zurückblickend so an, als gebe es 3 große Kapitel. In jedem dieser Teile wurde ein Teil des Weges von Yorsch beschrieben, weswegen jeder ein eigenes Setting bot. Auch die Charaktere wechselten dabei oder es kamen neue dazu, die dann bis zum Ende blieben. Ein Highlight wurde übrigens auch der prophezeite Drache, welcher selbst Drachenliebhaber völlig neue Einsichten bieten dürfte. 


 


Ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher der Autorin, von denen 2 bereits in meinem Regal stehen. 


 



 


Dieses spannende Jugendbuch schaffte es, mit seiner humorvollen, aber auch tiefgründigen Geschichte mein Herz zu erobern. Sowohl die Handlung, als auch die Charaktere hatten einen einzigartigen Touch, welche das Buch, für mich, zu etwas unverwechselbaren machten. Auf jeden Fall ein Lesehighlight.

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Rezension zu "Der letzte Elf" von Silvana De Mari

Emotionale Fantasy-Geschichte
Corinna_Sephiriavor einem Jahr

Das Buch war sehr schön beschrieben, größtenteils aus einer kindlich-naiven Sicht. Die Geschichte selbst war einfach nur rührend. In einem Wechsel zwischen der Gutherzigkeit eines Kindes und der Grausamkeit von Erwachsenen wird die Handlung geschildert. Dabei geht es auch öfter etwas düsterer zu, was aber keinesfalls kritisch gemeint ist. Ein wenig seltsam nur fand ich persönlich die Prophezeiung, von der im Buch die Rede ist, aber das ist ja Geschmackssache ;)

Wenn man gerne ein wenig Lese-Kost mit kindlich-magischem Denken hat, sollte man sich "Der letzte Elf" einmal vornehmen. 

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Rezension zu "Das Erbe des Magierkönigs - Tochter des Lichts" von Silvana De Mari

GROßES POTENTIAL, WELCHES LEIDER NICHT GENUG AUSGESCHÖPFT WURDE
Mylittlebookpalacevor 2 Jahren

Handlung:Die junge Prinzessin Mariel und ihre Tochter Hania sind in letzter Minute Hanias Vater, dem Herrn der Finsternis, entkommen. Doch der hat noch einen anderen Trumpf im Ärmel: es gibt ein weiteres Dämonenkind, einen gleichaltrigen Halbbruder, der die finsteren Pläne des Vaters vollenden soll. So bleibt Mariel und Hania keine andere Wahl, sie müssen zurück in ihre Heimat und die Königin warnen. Doch die Königin wird ermordet und Mariel gefangen genommen. Nun ist es allein an Hania, den Kampf gegen das Böse aufzunehmen …


Orte: Das Buch spielt in mehreren Ländern, einer wirklich fantastischen und zauberhaften Welt, die sich durch ihre schöne Natur, aber auch durch das Grauen auszeichnet. Mir haben die Orte sehr gut gefallen, da sie sich der Handlung angepasst haben und man seiner Kreativität selber freien Lauf lassen konnte.


Gestaltung: Mir hat das Cover von zweiten Teil viel viel besser gefallen, als das von ersten und ich finde es passt sehr gut zu dem Geschehen in dem Buch und es spiegelt den Inhalt wieder. Die Kapitelgestaltung war wie immer eher schlicht und übersichtlich.


Schreibstil: Mit dem Schreibstil hatte ich schon im ersten Teil Probleme und auch hier sind sie wieder aufgetreten. Ich mochte den Schreibstil einfach überhaupt nicht und ich bin auch sehr schlecht vorangekommen. Auch die Dialoge und Beschreibungen waren einfach nicht meins, weshalb es hier leider einen Punkt Abzug gibt.


Personen: Auch hier hatte ich so meine Probleme. Im Laufe der Geschichte sind immer mal ein paar neue Personen aufgetaucht, die ich immer sehr gerne mochte, aber da möchte ich jetzt nicht spoilern. Ich mochte diese auf jeden Fall sehr gerne. Ich hatte allerdings wieder Probleme mit der Protagonistin Hania. Ich habe sie einfach nicht verstanden und mochte ihren Charakter nicht.


Geschichte: Die Geschichte mochte ich eigentlich ganz gerne, da die Handlung einerseits sehr interessant war und ich wissen wollte, wie es weiter geht, allerdings gab es auch hier einige Schwachstellen, da es oft eher langweilig geworden ist und ich das Buch des Öfteren weglegen musste. Das hat das Buch für mich ein bisschen kaputt gemacht, obwohl ich wirklich versucht habe es spannend zu finden, allerdings muss ich dazu sagen, dass mir sowohl Anfang als auch Ende sehr gut gefallen haben.


Fazit: Das Buch hatte für mich so viel ungenutztes Potential. Es gab ein paar sehr gute Aspekte, wie die Orte, das Cover und den Großteil der Handlung, allerdings habe ich auch einige Kritikpunkte bei Schreibstil, Personen und ein Teil der Handlung, weshalb ich nur 2 von 5 Sternen gebe und mich hier beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken.

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Gespräche aus der Community

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Hallo. ich habe gerade in meinem Bücherregal gestöbert und die Bücher von Silvana de Mari gesehen und mich gefragt ob sie wohl an einem neuen Buch arbeitet. Hab leider nichts rausgefunden und sofort gedacht vielleicht weiß ja jemand von Euch mehr! Vielen Dank schon mal!
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L
Meine Tochter liest gerade 'der letzte Elf' von Silvana de Mari. Sie fragte mich daraufhin, was denn Elfen eigentlich seien. Ich konnte ihr keine rechte Antwort darauf geben. Bitte helft mir: Wie würdet ihr Elfen beschreiben?
4 Beiträge
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
Weil man als Autor ein Privatleben haben will.
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L
ich fand die letzte königin von s. de mari irgendwie doof und unglaubwürdig, aber meine freundin ist ein totaler fan von ihr und meint, ich solls nochmal mit nem andern roman von ihr versuchen. naja, irgendwie weiss ich nun nicht so recht welches, hat jemand einen tipp für mich (bitte mit gutem grund warum gerade dieses):)
1 Beiträge
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Zusätzliche Informationen

Silvana De Mari wurde am 28. Mai 1953 in Caserta (Italien) geboren.

Silvana De Mari im Netz:

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auf 64 Wunschlisten

von 14 Lesern aktuell gelesen

von 6 Lesern gefolgt

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