Silvana De Mari Der letzte Ork

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Ork“ von Silvana De Mari

Eine Geschichte, die verzaubert: weise, warmherzig und wunderschön erzählt Yorsch, der letzte Elf der Welt, ist erwachsen geworden. Zusammen mit seiner großen Liebe Robi und der gemeinsamen Tochter Erbrow lebt er in einem kleinen Ort am Meer. Dort, fernab von allen Auseinandersetzungen, kann die kleine Erbrow ihre Elfenfähigkeiten entfalten, ohne Angst vor der Verfolgung durch die Menschen haben zu müssen. Als allerdings die gefürchteten Orks die größte Stadt der Gegend, Daligar, angreifen, holen die Bewohner Yorsch zu Hilfe. Nun müssen er und seine Familie sich einer Welt voller Vorurteile stellen, der sie eigentlich entfliehen wollten. Wird es ihnen und ihren Freunden gelingen, die verfeindeten Gruppen der Orks, Menschen und Elfen zu versöhnen und allen ein Leben voller Liebe, Hoffnung und Zuversicht zu ermöglichen?

Zauberhaft, liebevoll, weise - ich war zu Tränen gerührt.

— _ladyofthelake_
_ladyofthelake_

Nach der Hälfte abgebrochen, sehr enttäuschend, im Vergleich zum ersten Band.

— Everyday-a-day-to-read
Everyday-a-day-to-read

Konnte mich leider nicht ansatzweise so begeistern, wie *der letzte Elf* - langatmig und auf dauer leider langweilig.

— Maybeangle
Maybeangle

Genauso fantastisch wie alle Teile der Reihe, auch wenn 1 und 4 die Besten sind.

— Fantworld
Fantworld

Eine unvergleichliche schriftstellerische Leistung: Liebevolle Charakterzeichnung und durchdachte, fesselnde, vielseitige Handlung.

— alexandra253
alexandra253

Ich habe recht lange gebraucht es durchzulesen, finde es jedoch nicht schlecht. Besonders die Charaktere sind sehr gut ausgebaut.

— FairyOfBooks
FairyOfBooks

Elfen, Zwerge, Menschen und Orks kämpfen gemeinsam und gegeneinander um Gerechtigkeit und Liebe. Dieses Buch empfehle ich sehr gerne weiter.

— Samtpfote
Samtpfote

Wieder wie ein Märchen!!!

— KimSabrina
KimSabrina

Langweiligg... Der erste Teil war eindeutig besser :/

— Buechereinhorn
Buechereinhorn

Es war so schön, aber auch so traurig

— KUSCHELBAR
KUSCHELBAR

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  • EINE GESCHICHTE DIE VERZAUBERT

    Der letzte Ork
    KimSabrina

    KimSabrina

    >>Eine Geschichte, die verzaubert: Weise, warmherzig und wunderschön erzählt. << Passauer Neue Presse Inhalt: Yorsch ist der letzte Elf. Er ist nun erwachsen geworden und lebt mut seiner großen Liebe und Frau Robi am Meer. Ihre gemeinsame Tochter kann ihre Elfenfähigkeiten nun entfalten. Es scheint Ruhe eingekehrt zu sein. Aber der Schein drügt, denn die Orks planen einen Angriff auf die nahegelegene Stadt Daligar und bringen somit neue und starke Gefahr mit... Meinung: Jedes der Bücher von "Der letzte Elf" ist kostbar und einzigartig. Der erste Band war große Klasse. Der zweite auch wobei er nicht ganz so toll wie der erste war. Es hat sich auch oft gezogen, da dass Buch auch recht lang ist. Man hätte es entweder kürzer und knackiger machen können oder die länge Behalten aber dafür ein bißchen flüssiger schreiben können. Aber ansonsten wird die Handlung toll geschrieben, auch wenn es Lücken gibt. Die Geschichte ist toll und einzigartig. Sie entführt ein regelrecht in das Land der Träumerei und der Fantasie. Das Buch ist nicht nur für Kinder geeignet, da es bestimmt auch andere gibt die Fantasie lieben und dazu ein "Fast"-Märchen lesen wollen. 

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    • 4
  • Der letzte Ork

    Der letzte Ork
    Samtpfote

    Samtpfote

    22. September 2014 um 21:48

    Klappentext: Yorsch, der letzte Elf der Welt, ist erwachsen geworden. Zusammen mit seiner großen Liebe Robi und der gemeinsamen Tochter Erbrow lebt er in einem kleinen Ort am Meer. Dort, fernab von allen Auseinandersetzungen, kann die kleine Erbrow ihre Elfenfähigkeiten entfalten, ohne Angst vor der Verfolgung durch die Menschen haben zu müssen. Als allerdings die gefürchteten Orks die größte Stadt der Gegend, Daligar, angreifen, holen die Bewohner Yorsch zu Hilfe. Nun müssen er und seine Familie sich einer Welt voller Vorurteile stellen, der sie eigentlich entfliehen wollten. Wird es ihnen und ihren Freunden gelingen, die verfeindeten Gruppen der Orks, Menschen und Elfen zu versöhnen und allen ein Leben voller Liebe, Hoffnung und Zuversicht zu ermöglichen? Inhalt: Rankstrail wächst als intelligenter Junge in einer mittellosen Familie in Varil, einem Vorort von Daligar, auf. Doch er sieht und hört mehr, als seine Familie und seine Freunde und diese Fähigkeit macht er sich dazu zu Nutze, seine Familie zu ernähren. Er beginnt nämlich im nahe gelegenen Wald Honig zu stehlen und Reiher zu jagen. Diese sieht er immer, bevor sie auffliegen und mit seinem feinen Gehör kann er den Ruf verschiedenster Vögel und die Gespräche von weit entfernten Menschen hören und verstehen. Sein Vater ist dagen, dass Rankstrail wildert, findet er diese Art der Nahrungsbeschaffung doch sehr unehrenhaft. Doch als Rankstrails über alles geliebte Mutter schwer erkrankt, muss er immer mehr Fleisch und Honig besorgen, um die Medizin zu bezahlen und gerät so in einen immer tieferen Teufelskreis hinein. Der Vater wird ebenfalls krank und bei ihm beginnt die Medizin zu wirken, für die Mutter kommt jedoch jede Hilfe zu spät und sie stirbt viel zu früh. Nun muss Rankstrail alleine für sich, seinen Vater, der nicht viel Geld verdient, und für seine Schwester sorgen. Da lernt er einen verrückten Schreiber kennen, der von den Kindern im Dorf mit Steinen beworfen wird. Der Junge nimmt den Schreiber in Schutz und bringt ihm etwas zu Essen. Dafür lernt er beim Schreiber lesen und schreiben und erfährt alles über berühmte Kriegstaktiken, die Elfen und die Orks. Als sich Rankstrail die Gelegenheit bietet, sich als Söldner anwerben zu lassen, entscheidet er sich schweren Herzens für diese Möglichkeit und lässt seine Familie zurück. Schon bald merkt er, was es heisst, im Krieg zu stehen und als sich ihm dann nach einigen Jahren die Möglichkeit bietet, den letzten Elfen zu jagen, macht er sich auf den Weg um diese Aufgabe zu erfüllen. Der letzte Elf Yorsch hingegen lebt mit seiner Familie in Frieden in ihrem Dorf. Es fehlt aber an allem und erst als Yorschs Tochter auf einer nahe gelegenen Insel ein überdimensional grosses Huhn findet, beginnt sich ihr Schicksal zu ändern. Wie alle diese Geschichten verknüpft sind und warum die grössten Feinde der ganzen Welt dazu kommen, Seite an Seite für eine velorene Stadt zu kämpfen, dies alles erfahrt ihr im vorliegenden Band der Reihe. Meine Meinung: Auch dieser Band hat mir sehr gut gefallen. Leider hatte ich nicht so viel Zeit und konnte ihn darum nicht am Stück lesen sondern nur in kleinen Häppchen, was ich sehr schade fand. Ich wiederhole mich wenn ich sage, dass Silvana de Mari ihre Figuren sehr liebevoll beschreibt. Sie gibt ihnen allen einen Charakter, eine Geschichte, ein Gewissen und einen nachvollziehbaren Grund, so zu handeln, wie sie eben handeln. Es gibt nicht ein absolut klar definierbares Gut und Böse weil jede Figur einen Platz in der Geschichte hat und jede Figur dadurch auch eine Möglichkeit hat, sich für ihre Taten zu rechtfertigen. Und so wundert es auch nicht, dass ich sowohl Rankstrail wie auch Yorsch und seine Familie sofort in mein Herz geschlossen, mit ihnen gelitten, gekämpft, gehofft und geliebt habe. Auch die Landschaften, Familienverhältnisse und die fein ineinander verwobenen Erzählstränge sprechen für die Autorin und ihre Liebe zum Detail. Die schlimmsten Schlachten und die schwierigsten Aufgaben scheinen einen Sinn zu haben und nichts scheint von der Autorin zufällig in die Geschichte hinein platziert zu sein. Vielmehr habe ich das Gefühl, dass Silvana de Mari ganz genau weiss, wohin ihre Erzählung führen wird und wie sie am Schluss ausgehen wird. Anders kann ich mir die trotz aller Komplexität sehr verständliche und sinnvolle Handlung nicht erklären. Fazit: Auch dieses Buch empfehle ich sehr gerne weiter. Es ist ein wenig wie ein sehr grosses und sehr schillernd erzähltes Märchen welches allen fantasievollen Menschen, ob jung oder alt, gefallen wird. Zusätzliche Infos: Autorin: Silvana de Mari Taschenbuch: 893 Seiten Verlag: cbj Sprache: Deutsch Originalsprache: Italienisch Übersetzt von: Barbara Kleiner ISBN  978-3-570-22239-3

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  • Zu laaaang !

    Der letzte Ork
    Julia_20

    Julia_20

    04. November 2013 um 13:39

    Das Buch "Der letzte Elf", also der Vorgänger von diesem, war mir eigentlich recht sympatisch. Es war nett zu lesen, Yorsch für sich war sehr unterhaltsam und auch das Ereignis, das er auf den letzten Drachen trifft, fand ich sehr spannend mitzuerleben. "Der letzte Ork" allerdings, war ein eher schwacher Nachfolger. Die Beschreibungen waren viel zu lang und auch die Kriege endeten einfach nicht. Ich hatte nach dem ersten Teil nicht viel erwartet, durch dieses Buch musste ich mich allerdings kämpfen. Weiterempfehlen würde ich es nur denjenigen, die den letzten Elf schon toll fanden. Ansonsten eher mittelmäßig. LG Juls

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  • Wunderschön

    Der letzte Ork
    Neva2008

    Neva2008

    02. September 2013 um 23:22

    Auch, wenn mir der erste Band einen Ticken besser gefiel, ist auch dieser Band wunderschön. Ich würde dieses Buch jedem weiter empfehlen!

  • Rezension zu "Der letzte Ork" von Silvana De Mari

    Der letzte Ork
    Faunee

    Faunee

    06. October 2012 um 11:12

    Was habe ich mich hier durch gequält. Nach Band eins, der kurzweilig und unterhaltsam war, ist "Der letzte Ork" ein dicker fetter und zäher Schinken, der sich nicht leicht von den Seiten wegliest. Langatmig. Die eher magere Story hätte sich auch auf der Hälfte der Seiten darstellen lassen.

  • Rezension zu "Der letzte Ork" von Silvana De Mari

    Der letzte Ork
    BookFan_3000

    BookFan_3000

    23. November 2011 um 19:20

    Yorsch, der letzte Elf der Welt, ist erwachsen geworden. Zusammen mit seiner großen Liebe Robi und der gemeinsamen Tochter Erbrow lebt er in einem kleinen Ort am Meer. Dort, fernab von allen Auseinandersetzungen, kann die kleine Erbrow ihre Elfenfähigkeiten entfalten, ohne Angst vor der Verfolgung durch die Menschen haben zu müssen. Doch ein Angriff der gefürchteten Orks auf die nahegelegene Stadt Daligar bringt neue Gefahr. Auch vom zweiten Band der Reihe kann man nur Gutes sagen. Noch immer verschlingt man die Geschichte, so wunderschön ist diese, und der leichte Schreibstil der Autorin macht dieses Verschlingen auch einfach. "Der letzte Ork" ist genauso gut wie der erste Band, und ich hoffe, das die nachfolgenden auch so gut sind.

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  • Rezension zu "Der letzte Ork" von Silvana De Mari

    Der letzte Ork
    DasZitrone

    DasZitrone

    15. September 2011 um 17:59

    Yorsch lebt glücklich mit seiner großen Liebe Robi und seiner Tochter Erbrow (wurde nach dem letzten Drachen benannt) weit vom Menschendorf entfernt, weit weg von allen Sorgen. Doch eines Tages, rufen die Menschen Yorsch zur Hilfe, weil das Menschendorf von Orks angegriffen wird und sie es allein nicht schaffen würden, sie zu besiegen. Gemeinsam mit den Menschen kämpft Yorsch jetzt gegen die Orks. Er scháfft es sie zu besiegen, doch er überlebt es nicht. . Es ist ein wirklich trauriges, aber ein zu langwieriges Buch! Manche Stellen scheinen kein Ende zu nehmen (z.B der Krieg). Ich finde es ist nicht zu vergleichen mit dem Band 1 der Reihe. ('Der letzte Elf')

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  • Rezension zu "Der letzte Ork" von Silvana De Mari

    Der letzte Ork
    jucele

    jucele

    04. September 2011 um 19:26

    Der Elf Yorsch ist erwachsen geworden und lebt mit seiner kleine Familie am Meer. Yorsch und seiner Gefährten haben dort eine kleine Gemeinde gegründet und leben dort. Mit seiner geliebten Robi hat Yorsch nun eine Tochter, die der letzte Elf und seine menschliche Frau Robi nach dem letzten Drachen Erbrow benannt haben. Fernab der Zivilisation wächst die kleine Halbelfe Erbrow auf und entfaltet langsam ihre elfischen Kräfte. Geschützt vor der Zivilisation brauchen Yorsch und seine Familie keine Angst vor einer Verfolgung haben und so leben sie ein recht unbeschwertes Leben. Auch wenn es an Dingen wie Kleidung und Nahrung manchmal fehlt, ist der Großteil der kleinen Gemeinde glücklich und zufrieden. Doch dann droht Gefahr aus der Stadt Daligar, die Orks belagern die Stadt und Yorsch fühlt sich verpflichtet, zu helfen ... . Kritik . Mit "Der letzte Ork" hat Silvana de Mari die bezaubernde Fortsetzung zu "Der letzte Elf" geschrieben. . Aufgeteilt ist "Der letzte Ork" in drei Bücher. Das erste Buch trägt den Titel "Der Bär und der Wolf". In diesem spielt nicht Yorsch die Hauptrolle, sondern der Söldnerhauptmann Rankstrail. Die Ereignisse, die in "Der Bär und der Wolf" stattfinden, laufen parallel zu "Der letzte Elf" und erzählen die Geschichte des Hauptmanns. So erfährt der Leser, was sich zeitgleich zu Yorschs Abenteuern im Land abgespielt hat und weitere, für die Handlung wichtige, Figuren und Begebenheiten werden eingeführt. . Das zweite Buch "Der letzte Phönix" beginnt mit Yorschs Leben in der von ihm und Robi gegründeten Gemeinde. Diese wurde genau wie Yorschs kleine Tochter Erbrow nach dem letzten Drachen benannt. Hier fügen sich auch die Handlungsstränge zusammen und der Leser erfährt einerseits viel von dem, was in der kleinen Gemeinde am Meer passiert, genauso aber auch was im Land und den Städten vor sich geht. . Das dritte Buch "Der letzte Ork" hält dann einige Überraschungen für den Leser bereit. "Der letzte Ork" besteht wieder aus nur einem Handlungsstrang, in dem sich letztendlich alle offenen Fragen klären und die Geschichte zu einem großen Ganzen vollendet wird. . Mit viel Liebe zum Detail und ihrer unverwechselbaren Art zu erzählen, spinnt die Autorin die abwechslungsreiche Geschichte um den letzten Elf weiter. Liebevoll und einfühlsam wird eine Geschichte um großen Mut, schrecklichen Verlust, Freundschaft und auch der Liebe erzählt. Silvana de Mari versteht, dem Leser die ganze Bandbreite verschiedener Gefühle und Stimmungen nahe zu bringen. So leidet, freut, fürchtet und hofft der Leser, ehe er sich versieht, mit den so unterschiedlichen Charakteren mit. Getragen wird der Roman von seiner unterhaltsamen und fesselnden Handlung. Aber auch wunderschöne Landschaftsbeschreibungen, lebendige Figuren und leise übermittelte Werte machen diesen zauberhaften Roman aus. Jüngere Leser lassen sich vielleicht von dem 894 Seiten starken Roman abschrecken, die zarte und unkomplizierte Sprache lassen sich jedoch fast spielend lesen und so ist auch "Der letzte Ork" absolut für junge Leser ab circa 12 Jahren geeignet. Der interessant eingewobene Spannungsbogen macht es dazu leicht bei der Stange zu bleiben und die fast 900 Seiten in kürzester Zeit zu lesen. . Nicht nur die verträumte Welt des letzten Elfen wird in "Der letzte Ork" erzählt. Das Böse verfügt ebenfalls über eine sehr große Rolle in diesem Roman. Missklänge, Neid, ja sogar Rache und blutige Kämpfe, vor denen auch Unschuldige nicht verschont werden, spielen eine bedeutsame Rolle. Dabei setzt die Autorin nach grausamen und blutigen Kämpfen aber auch auf Humanität. Ein friedliches Zusammenleben der unterschiedlichen und verfeindeten Völker ist immer das Ziel. Dass die Figuren hier erst lernen und auch über ihren Schatten springen müssen ist klar. . Eine beobachtende dritte Person erzählt rückblickend die verschiedenen Handlungsstränge. Anders als in "Der letzte Elf" springt der Erzähler zwischen den verschiedenen Protagonisten hin und her. Dies mag sich anstrengend anhören, ist es aber nicht. Vielmehr bekommt der Leser eine umfassende Sicht auf die Ereignisse und versteht auch die Hintergründe der verschiedenen Charaktere besser. . Liebevoll hat die Autorin ihre Protagonisten konzipiert. Ob die erst zwei Jahre alte Erbrow oder auch den Söldnerhauptmann Rankstrail, der schon so viel Leid sehen musste, allen gibt die Autorin ein unverwechselbares Gesicht und eine fülle Charaktereigenschaften. Erbrow und Rankstrail sind nur zwei von vielen, für die Geschichte unverzichtbaren, Figuren. Sei es die Tochter des grausamen Verwaltungsrichters, ein einfacher Söldner, ein jeder trägt seinen wichtigen Teil zu der Geschichte bei. Überflüssige Charaktere sucht der Leser daher vergebens. Auch das Böse bekommt bei Silvana de Mari ein Gesicht. Dabei sind es nicht unbedingt die grausamen Orks, viel schlimmer mutet da der erbarmungslose Verwaltungsrichter Daligars an. . Das Cover wurde passend zum Plot gestaltet, in braunroten Farben gehalten ist nicht nur Elf und Phönix zu sehen, auch ein Krieger ist abgebildet. . Autorin . Silvana de Mari lebt mit ihrer Familie und einem riesigen Hund nahe Turin. Sie arbeitete als Ärztin in Italien und Afrika, bevor sie sich zur Psychotherapeutin ausbilden ließ. Nachdem sie schon kürzere Texte in Zeitschriften publiziert hatte, landete sie mit ihrem ersten Kinderbuch "Der letzte Elf" einen sensationellen weltweiten Erfolg. . Fazit . Silvana de Mari weiß ihre Leser zu verzaubern. Egal welcher Altersklasse, "Der letzte Ork" dürfte jeden begeistern, der eine einfühlsame Geschichte zu schätzen weiß. Bewegend und weise erzählt die Autorin von den schönen, aber auch den schrecklichen Seiten des Lebens ohne je kitschig zu wirken. Dabei vermittelt Silvana de Mari auch wichtige Werte und zeigt Wege, wie es zu einem friedlicheren Zusammenleben kommen kann. Wie schon "Der letzte Elf" hat mich auch "Der letzte Ork" wieder tief bewegt zurückgelassen. . Taschenbuch: 896 Seiten ISBN-13: 978-3570222393 Originaltitel: L'ultimo Orco ww.randomhouse.de/cbjugendbuch . Die Reihe: Band 1: "Der letzte Elf" Band 2: "Der letzte Ork" Band 3: "Der letzte Zauberer" Band 4: "Die Rückkehr der Elfen"

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  • Rezension zu "Der letzte Ork" von Silvana De Mari

    Der letzte Ork
    sally09

    sally09

    05. June 2011 um 21:14

    Ihr Vater war vom Volk der Elfen und hatte den Geruch von Luft und Wind; ihre Mama war vom Volk der Menschen und hatte den Geruch von Meer und Erde. Sie, Erbrow, trug den Namen ds letzten Drachen. Die Welt war schön. ''Der letzte Ork'' ist die Fortsetzung des Buches ''Der letzte Elf''. Yorsch(-krungsquarkjolnerstrink) lebt mit seiner Frau (Robi) und seiner Tochter (Erbrow) in einem kleinen abgelegenen Ort am Meer. Alles ist friedlich, bis Orks die größte Stadt (Daligar) agreifen und die Bewohner Yorsch um Hilfe beten. Meine Meinung: Schon allein wenn man das Buch zum ersten Mal sieht, fällt einem auf, dass es mindestens doppel so dick ist, wie der Vorgänger. Das allein soll ja nichts heißen, wäre da nicht der anstrengende Schreibstil von Silvana de Mari. Auf die Dauer (bzw. 893 Seiten) wird es , meiner Meinung nach schwerer zu lesen. Es gehört bei mir also definitiv nicht zu den Büchern, die ich verschlungen habe. Die Geschichte an sich ist sehr interessant. Auch wird diesmal nicht nur aus der Perspektive des Elfen geschrieben, was durchaus eine gelunge Abwechslung bietet. Mir ist aufgefallen, dass der Humor aus dem ersten Teil leider ein wenig verloren gegangen ist. Das kann natürlich auch daran liegen, dass Yorsch nun erwachsen ist und nicht mehr so nichtsahnend und tollpatschig. Wie bei vielen Büchern muss man sich erstmal reinlesen und man sollte unbedingt vorher den ersten Teil gelesen haben. Fazit: Silvana de Mari hat eine sehr eigene Art zu schreiben, was das ein oder andere Mal auch schwierig werden kann. Davon sollte man sich allerdings nicht abschrecken lassen, denn es ist im Grunde ein guter Fantasy-Roman,der mit viel Herz geschrieben wurde.

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