Silvia Aeschbach Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld

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Inhaltsangabe zu „Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld“ von Silvia Aeschbach

Panikattacken kommen meist aus heiterem Himmel. Herzrasen, Schwindel, Zittern, Atemnot – Todesangst. Die Journalistin Silvia Aeschbach war knapp siebzehn, als sie ihre erste Panikattacke erlebte und felsenfest davon überzeugt war, dass sie diese nicht überleben würde. Mit viel Humor und einer gehörigen Portion Selbstironie schildert die Autorin, wie sie an den immer wiederkehrenden Attacken fast verzweifelte, was für eine Erlösung es war, als sie – unzählige Attacken, tausend kleine Tode und viele Jahre später erst – endlich eine Diagnose und einen Namen für ihre Krankheit erhielt, wie sie mit ihrer Angststörung leben lernte und an ihr auch wachsen konnte. Ihr Buch »Leonardo DiCaprio trifft keine Schuld« weckt Verständnis für ein oft unterschätztes Leiden, es macht Betroffenen Mut, zeigt auf, wie man mit der Furcht umgehen kann, und ist gleichzeitig eine ebenso unterhaltsame wie packende Lektüre. Eine wilde Achterbahnfahrt durch ein Leben mit himmelhoch jauchzenden Glücksgefühlen und entsetzlichen Ängsten, mit verrückten Erlebnissen und vergeblichen Therapieversuchen. Mit Panikattacken in den unpassendsten Momenten. In einer Livesendung am Radio beispielsweise. Im Flugzeug. Mitten in einem Robbie-Williams-Konzert. Vor laufender Kamera. Oder aber im selben Raum mit dem Hollywood-Star Leonardo DiCaprio.

Ein tolles Buch für Betroffene - aber auch Außenstehende

— Diana182
Diana182

Ein Buch, das jedem zu empfehlen ist, der selbst unter Panikattacken leidet, aber auch jedem, der wissen will, wie sich Betroffene fühlen.

— misery3103
misery3103

Schön zu wissen, dass es auch anderen Menschen so gehen kann!

— Mrs_Nanny_Ogg
Mrs_Nanny_Ogg

Ein sehr gutes Buch für Betroffene – sie sind nicht alleine. Aber auch sehr gut für Nicht-Betroffene - fördert evtl. das Verständnis...

— peedee
peedee

Auch wenn es ein ernstes Thema ist schafft es die Autorin mit Witz und Charme die Leser zu unterhalten.

— rewareni
rewareni

Ernster Thema-gut geschrieben

— Katzenmicha
Katzenmicha

Ein positiv geschriebenes Buch über eine nicht sehr ernstgenommene Krankheit

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Buchverlosung zu "Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld" von Silvia Aeschbach

    Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld
    WoertersehVerlag

    WoertersehVerlag

    Liebe Lovelybookers,Der Wörterseh Verlag ist neu auch auf Lovelybooks unterwegs. Wer wir sind? Mit unserem Programm setzen wir auf Menschen und deren Geschichten. Auf Lebensgeschichten. Auf Geschichten, die berührend und bewegend aufzeigen, dass im Leben vieles möglich ist. Dann, wenn man den Glauben an sich und die Machbarkeit der Dinge nicht verliert.Um unseren Einstand auf dieser tollen Plattform zu feiern, verlosen wir 20 Buchpakete mit 4 unserer Bestseller. »Älterwerden für Anfängerinnen« (#1 d. Schweizer Bestsellerliste)Die Journalistin, Autorin und Bloggerin Silvia Aeschbach befindet sich mit ihren 55 Jahren in einer Lebensphase, in der sie ein neues Territorium betritt, das sie nicht wirklich als eine Wohlfühloase empfindet. Wie Silvia Aeschbach die Jahre des Umbruchs erlebt, hat sie in ihrem Buch »Älterwerden für Anfängerinnen« sehr persönlich und augenzwinkernd festgehalten. In dreizehn Porträts lässt sie Frauen im Alter zwischen Anfang vierzig und Anfang siebzig zu Wort kommen. Offen erzählen sie, wie sie diese turbulente Zeit erleben und wie sie sich den Veränderungen, die unaufhaltsam kommen, stellen. »Leonardo DiCaprio trifft keine Schuld« (#2 d. Schweizer Bestsellerliste)Panikattacken kommen meist aus heiterem Himmel. Herzrasen, Schwindel, Zittern, Atemnot – Todesangst. Die Journalistin Silvia Aeschbach war knapp siebzehn, als sie ihre erste Panikattacke erlebte und felsenfest davon überzeugt war, dass sie diese nicht überleben würde. Mit viel Humor und einer gehörigen Portion Selbstironie schildert die Autorin, wie sie an den immer wiederkehrenden Attacken fast verzweifelte, was für eine Erlösung es war, als sie – unzählige Attacken, tausend kleine Tode und viele Jahre später erst – endlich eine Diagnose und einen Namen für ihre Krankheit erhielt, wie sie mit ihrer Angststörung leben lernte und an ihr auch wachsen konnte. Das Buch ist eine unterhaltsame wie packende Lektüre. Mit Panikattacken in den unpassendsten Momenten. In einer Livesendung am Radio beispielsweise. Im Flugzeug. Mitten in einem Robbie-Williams-Konzert. Vor laufender Kamera. Oder aber im selben Raum mit dem Hollywood-Star Leonardo DiCaprio.»Die Rebellin« (#6 d. Schweizer Bestsellerliste)Ursula Hausers Lebensweg scheint in geordneten Bahnen vorgezeichnet, als sie mit neunzehn ungewollt schwanger wird. Nach der – traumatischen – Abtreibung hält sie ihr enges Umfeld nicht mehr aus. Sie reist nach Amerika, gerät in den Strudel der Anti-Vietnam-Proteste und schließt sich der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung an. Zurück in der Schweiz, engagiert sie sich in der Achtundsechziger-Bewegung und beginnt, Psychologie zu studieren. 1980 reist die Psychoanalytikerin nach Nicaragua wo sie Antonio Grieco kennen lernt, Revolutionär und Weggefährte Che Guevaras. Die beiden verlieben sich, heiraten und leben sechzehn Jahre glücklich zusammen, bis er an den Spätfolgen der Folter stirbt, die er Jahre zuvor im Gefängnis der Militärdiktatur in Uruguay erlitten hat. Seither ist Ursula Hauser eine moderne Nomadin. »Giganten« (#20 d. Schweizer Bestsellerliste)Giganten erzählt die Geschichte zweier Freunde, die im ewigen Wettstreit um das größte Bauwerk der Welt zu Rivalen werden; es ist das Drama zweier Rivalen, die im Wettstreit um eine Frau zu Feinden werden. Der eine ist der kühl berechnende Visionär und Ingenieur Gustave Eiffel, der geniale Eisenmagier, der den Eiffelturm erbaute; der andere der Bildhauer Frédéric Bartholdi, ein Künstler aus Leidenschaft, der von der Idee besessen ist, einen weiblichen Koloss von Rhodos zu erschaffen, und die Freiheitsstatue errichtete. Zwischen den beiden Männern steht eine junge Frau, die sich zwischen Vernunft und Herz, zwischen wirtschaftlicher Sicherheit und einem Leben als Bohemienne, entscheiden muss. Wenn ihr neugierig geworden seid, könnt ihr euch für eins der 20 Buchpakete von über den blauen JETZT BEWERBEN Button bewerben.Bitte beachtet vor eurer Bewerbung die Richtlinien für Leserunden.

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    • 117
  • Die Panik lauert überall...

    Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld
    Diana182

    Diana182

    14. June 2017 um 11:02

    Das Cover zeigt ein älteres Bild in schwarz weiß. Darauf eine schreiende, Auto fahrende Frau. Dies allein macht schon den ein oder anderen Leser aufmerksam- doch wie will der Titel zum Buch passen!? Alles wirkt herrlich skurril und fast schon lustig. Hier wollte ich direkt mehr erfahren. Das Thema „Panikattake“ an sich ist für Betroffene zwar eher weniger mit Spaß verbunden, die Autorin schafft es aber mit ihrer ganz eigenen Art, das Thema locker und leicht zu thematisierten. Sie hilft damit Betroffenen, die hier Gleichgesinnte vorfinden, aber auch Außenstehenden, in dem sie die Thematik verständlich und einfühlsam näher bringt. Denn Angstzustände oder Panikattacken sind alles andere als einfach und kosten die einzelnen Personen sicherlich viel Kraft und Energie! Die Autorin gibt mit diesem offenen Selbstbekenntnis anderen Lesern Mut, aber sicherlich auch die ein oder andere Hilfe. In diesem Buch findet sich allerhand wissenswertes und interessantes, was zusätzlich fachlich in einem Arztinterview untermauert wird. Mir hat dieser Einblick sehr gefallen und die Autorin wurde mir beim Lesen richtig sympathisch! Daher kann ich das Buch wirklich nur empfehlen!

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  • Die Angst kontrollieren

    Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld
    solveig

    solveig

    28. May 2017 um 12:11

    „Angst ist verpönt, gilt auch heute noch als Zeichen von Schwäche, die man verbergen muss“  lautet das Statement von Josef Hättenschwiler, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie in Zürich. Kein Wunder also, dass Silvia Aeschbach, die bereits seit ihrer Jugend von Angstzuständen geplagt wird, sich erst sehr spät dazu durchringt, professionellen Rat und Unterstützung anzunehmen. Denn inzwischen hat sie begriffen, dass ihre bisherige Taktik, zu verdrängen, ihr auf Dauer nicht hilft. Inzwischen hat sie sogar den Mut, ihre Erfahrungen mit Panikattacken in einem Buch zu veröffentlichen und sie in unterhaltsamer Form und lockerem Stil zu Papier gebracht. Zuweilen schwingen auch  ein wenig Selbstironie und Humor mit, wenn sie die (zum Teil unpassendsten) Situationen schildert, in denen sie von überwältigender Angst heimgesucht wird. Ehrlich bekennt sie, dass sie zwar nicht ganz von ihrem Leidensdruck befreit ist, die Attacken aber (dank fachlicher Hilfe) zunehmend besser in den Griff bekommt  -  was den betroffenen Leser vielleicht ermuntert, sich ebenfalls kompetente Hilfe zu suchen. Die erfolgreiche Journalistin und Buchautorin verweist dabei auf die „Top Ten“ ihrer ganz persönlichen Tipps zur Bewältigung einer Panikattacke, gibt Hinweise zu Nervennahrung und zählt die Symptome einer Phobie auf. Und nicht zuletzt beweist sie mit einer Liste prominenter betroffener Menschen (und anhand ihres eigenen Lebenslaufes), dass man/frau trotz Panikattacken Karriere machen kann!

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  • Wenn die Panik das Kommando übernimmt

    Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld
    misery3103

    misery3103

    24. May 2017 um 07:55

    Die Autorin Silvia Aeschbach leidet an einer Angststörung. In den unpassendsten Situationen wird sie von Panikattacken heimgesucht, gegen die sie dann machtlos ist. In ihrem Buch „Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld“ beschreibt sie offen und ehrlich, in welchen Situationen sie von einer Attacke niedergedrückt wurde, was zu mehr oder weniger peinlichen Momenten führte. Weil es ihr peinlich war, hat die Autorin in ihrem privaten Umfeld wenige Menschen in ihre Krankheit eingeweiht. So litt sie still, erklärte ihr Verhalten mit Unwohlsein oder versteckte sich, bis sie sich wieder im Griff hatte. Das Buch zeigt auf, wie fremd sie sich gefühlt hat, weil die meisten Leute mit einer derartigen Krankheit nicht umgehen können. Sie selbst sagt, dass sie sich in jungen Jahren gewünscht hätte, an einer „sichtbaren“ Krankheit zu leiden, damit die Leute erkennen, was ihr fehlt. Umso interessanter ist dieses Buch für mich, die ich nie unter Angstzuständen oder Panikattacken gelitten habe und das auch nicht nachvollziehen konnte. Und wir lernen, dass das Verdrängen und Verschweigen die Attacken eher verstärkt, weshalb es wichtig ist, sich der Angst zu stellen und gegen sie zu arbeiten.Trotz der ernsten Thematik fühlte ich mich gut unterhalten, wozu vor allem der lockere Schreibstil der Autorin und (meine Favoriten) die Top 10-Listen im Buch geführt haben. Das Buch ist jedem zu empfehlen, der selbst unter Panikattacken leidet, aber auch jedem, den es interessiert, wie ein Mensch mit diesen Angstzuständen umgeht.

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  • Keine Panik!

    Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld
    Mrs_Nanny_Ogg

    Mrs_Nanny_Ogg

    09. May 2017 um 09:39

    Silvia Aeschbach hat nicht nur ein Buch über das Älterwerden verfasst, sondern auch über ihre Erfahrungen mit lästigen, beängstigenden, lebenseinschränkenden Panikattacken. Wieder schonungslos offen und ehrlich erzählt sie von ihrem Leben mit der Angst. Wer selbst schon einmal eine Panikattacke erlebt hat, kann sehr gut mitfühlen, wie es sich anfühlt, Todesängste zu bekommen - und das oft unkontrollierbar, unvorhersehbar!Silvia Aeschbach beschreibt, wie sie damit umgegangen ist, wie lange es gedauert hat, überhaupt zur Diagnose Angststörung/Panikattacken zu gelangen, ein Leidensweg, den sie mit vielen teilt. Sehr interessant fand ich die Tipps oder welche Promis (von denen man es gar nicht geglaubt hätte) ebenfalls darunter leiden. Das Interview mit dem Arzt rundet das Buch fachlich ab. Ich kann es nur empfehlen.Einen Stern Abzug gab es allerdings wegen des seltsamen Formates: Die Schrift ist sehr klein, dafür die Seitenränder ringsum sehr breit. Das könnte man für Lesbarkeit besser machen.

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  • Ja, genau so ist es!

    Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld
    peedee

    peedee

    Panikattacken kommen überfallsartig, verstören und verunsichern die Betroffenen nachhaltig. Sie führen häufig zu Vermeidungssituationen und vor allem zur „Angst vor der Angst“. Die Journalistin Silvia Aeschbach erzählt (mit Humor) von ihren eigenen Erfahrungen mit Panikattacken – und auch, was Leonardo DiCaprio damit zu tun hat.Erster Eindruck: Ein auffälliges Cover, nicht nur durch seine Signalfarbe Rot, sondern auch durch die schreiende Frau aus den 1950ern und dem sehr aussergewöhnlichen Titel. Im Buchinnern überraschen mich die grossen Seitenränder und die eher kleine Schriftgrösse.Dies ist mein zweites Buch von Silvia Aeschbach, nach „Älterwerden für Anfängerinnen – willkommen im Klub!“, wo sie 14 Frauen im Alter von 43 bis 73 Jahren porträtiert hat. Ich war sehr auf dieses Buch mit dem witzigen Titel gespannt.Das Thema Panikattacken kenne ich aus eigener Erfahrung: Herzrasen, Ohnmachtsgefühle, Todesangst. Als ich vor vielen Jahren das erste Mal eine Panikattacke hatte, wusste ich ja nicht, dass das „nur“ eine Panikattacke war. Ich habe wirklich gedacht, ich hätte einen Herzinfarkt und müsste jetzt gleich sterben. Wer noch nie eine Panikattacke gehabt hat, wird das wahrscheinlich nicht verstehen, sondern denken, dass masslos übertrieben wird. Die Autorin hat sehr viele Dinge geschildert, die ich auch erlebt habe, inkl. den Vermeidungssituationen.„Angst wird zur Krankheit, wenn sie als Bedrohung auftritt, lange anhält, lähmt, zu Vermeidungsverhalten führt und im Alltag stark behindert.“ (S. 171)Es ist mutig, dass sich Frau Aeschbach so offen über ihre Panikattacken äussert. Ich finde es sehr wichtig, dass es Betroffene gibt, die sich öffentlich zu ihren Panikattacken bekennen. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und mir hat gefallen, dass Humor (siehe Leonardo DiCaprio) miteingeflossen ist – auch bei diesem eher ernsten und trockenen Thema. Für mich ist Humor im Alltag sehr wichtig. Meiner Meinung nach ist das Verständnis für diese Thematik in den letzten Jahren leicht gewachsen, wird aber trotzdem noch von vielen eher belächelt.Fazit: Ein sehr gutes Buch für Betroffene – sie sind nicht alleine. Aber auch sehr gut für Nicht-Betroffene – wer selbst noch nie an Panikattacken gelitten hat, wird das Gelesene vielleicht nicht wirklich nachvollziehen können, aber er/sie sollte akzeptieren, dass es Panikattacken gibt und die Betroffenen nicht einfach „spinnen“.

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    • 4
    Wedma

    Wedma

    07. May 2017 um 08:17
  • Nur keine Panik!

    Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld
    rewareni

    rewareni

    05. May 2017 um 17:17

    ,, Leonardo DiCaprio trifft keine Schuld´´ so lautet der interessante Titel der Autorin Silvia Aeschbach, die schon seit ihrer Jugendzeit unter Panikattacken leidet und erst viele Jahre später endlich eine Diagnose und einen Namen für ihre Krankheit erhalten hat. Auf humorvolle Art und Weise beschreibt sie den jahrelangen steinigen Weg den sie gegangen ist, wo sie unter Schweißausbrüchen, Herzrasen, Atemnot und noch anderen Begleiterscheinungen einer Panikattacke leiden musste. Für den Leser ist dieses Buch eine humorvolle Unterhaltung. Es war mutig von der Autorin ihre Lebensgeschichte und die witzigen  Situationen, die für sie oft peinlich waren, so offen und voller Selbstironie zu beschreiben. Sei es eine Panikattacke bei einem Robbie Williams Konzert, während einer Livesendung im Radio oder die peinliche Begegnung mit Leonardo DiCaprio. Es gelingt Silvia Aeschbach anschaulich und sehr emotional die vielen verschiedenen Therapieversuche zu beschreiben, wo ihre Krankheit noch keinen Namen hatte. Sie zeigt in ihrem Buch auf, wie schwer es für sie und ihre Umwelt war mit diesen ungewohnten und oft schwierigen Situationen zurecht zu kommen. Es ist ein Buch, das Betroffenen, die unter ähnlichen Angstzuständen leiden, Mut machen kann. Ebenso ist es auch lesenswert für Leser die nichts mit diesem Thema zu tun haben, da man sensibler ob dieser Krankheit wird und man vielleicht so manchen Menschen in seiner Nähe mit anderen Augen sieht. Besonders nett in dem Roman sind die sogenannten Top Ten Kapitel wo z.B Symptome einer Panikattacke beschrieben werden, oder Phobien, die eine Panikattacke auslösen können sowie Sätze, die man während einer Panikattacke nicht hören möchte. Ein angenehmer und lockerer  Schreibstil macht aus einem ernsten Thema ein echtes Lesevergnügen. Ich war nun also auch ein Hypochonder. Genauer gesagt, ein arbeitsloser Hypochonder mit Panikattacken. Was für ein gepflegter Mix!  (aus: Leonardo DiCaprio trifft keine Schuld) Denn die Panik hat mir vieles beigebracht: achtsam gegenüber den eigenen Bedürfnissen zu sein und ein offenes Herz für die Sorgen und Ängste anderer zu haben. ( aus: Leonardo DiCaprio trifft keine Schuld).  

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  • Ernstes Thema,aber aber verspricht eine ernsthafte gute Unterhaltung

    Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld
    Katzenmicha

    Katzenmicha

    05. May 2017 um 13:04

    Panikattacken kommen meist aus heiterem Himmel. Herzrasen, Schwindel, Zittern, Atemnot – Todesangst. Die Journalistin Silvia Aeschbach war knapp siebzehn, als sie ihre erste Panikattacke erlebte und felsenfest davon überzeugt war, dass sie diese nicht überleben würde. Mit viel Humor und einer gehörigen Portion Selbstironie schildert die Autorin, wie sie an den immer wiederkehrenden Attacken fast verzweifelte, was für eine Erlösung es war, als sie – unzählige Attacken, tausend kleine Tode und viele Jahre später erst – endlich eine Diagnose und einen Namen für ihre Krankheit erhielt, wie sie mit ihrer Angststörung leben lernte und an ihr auch wachsen konnte. Ihr Buch »Leonardo DiCaprio trifft keine Schuld« weckt Verständnis für ein oft unterschätztes Leiden, es macht Betroffenen Mut, zeigt auf, wie man mit der Furcht umgehen kann, und ist gleichzeitig eine ebenso unterhaltsame wie packende Lektüre. Eine wilde Achterbahnfahrt durch ein Leben mit himmelhoch jauchzenden Glücksgefühlen und entsetzlichen Ängsten, mit verrückten Erlebnissen und vergeblichen Therapieversuchen. Mit Panikattacken in den unpassendsten Momenten. In einer Livesendung am Radio beispielsweise. Im Flugzeug. Mitten in einem Robbie-Williams-Konzert. Vor laufender Kamera. Oder aber im selben Raum mit dem Hollywood-Star Leonardo DiCaprio.Fazit zum Buch:Sivia Aeschbach leidet an Angststörung und Panikattacken,die immer wieder ihr Leben bestimmen in verschiedenen Situationen.In dem Buch schildert sie offen und ehrlich-wie die Attacken ihr Leben bestimmen.In dem Buch gibt sie viel von ihrem Privatleben preis,über ihre Familie.Sie verheimlich nichts zu diesem ernsten Thema.Die Autorin Silvia Aeschbach hat ihr Umfeld ,was ihr wichtig erscheint über ihre Krankheit informiert.Denn nicht nur für sie ist es schlimm-auch für die Menschen in ihrer Nähe ist es schlimm.Sie beschreibt in dem Buch,wie immer wieder die Attacken kommen -wie sie dann damit umgeht und was sie macht.Verdrängen und Verschweigen macht alles nur schlimmer.Die Autorin finde ich schafft es trotz oder gerade wegen des ernsten Themas zu unterhalten.Es macht nachdenklich und bringt klar zum Ausdruck-es kann JEDEN treffen.Die Selbstironie der Autorin Silvia Aeschbach machen selbst ein solch schwieriges Thema zum Lesevergnügen

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  • Angststörungen mal anders

    Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. May 2017 um 07:26

    Informativ aber auch unterhaltsam erklärt die Autorin ihren Umgang mit der Angststörung. Das Buch sollte man gelesen haben!

    • 2
  • Fürchte dich nicht, schlimmer kommts immer

    Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    23. April 2017 um 18:10

    Panikattacken bestimmen das Leben der Autorin und Journalistin Silvia Aeschbach seit ihrer Jugend. Da ich einige der Symptome kenne hat mich das Thema natürlich sofort interessiert. Der frische Schreibstil der Autorin hat mich direkt gefesselt. Sie fängt an aus ihrer Kindheit zu erzählen, über Schulgeschichten, erste Lieben, Urlaube und dann die ersten spannenden Jobs... Zwischen den kurzen Kapiteln gibt es immer wieder nützliche Tipps oder witzige Fakten zum Thema Panik(attacken), was ich sehr erfrischend finde.Mir ist Silvia Aeschbach sehr sympathisch. Meiner Meinung nach hat sie einen überaus angenehmen Schreibstil und zudem allerhand aufregende Dinge erlebt, die ich nur zu gern verfolgt habe. Ich denke, nach diesem Buch werden ich die Arbeit der Journalistin weiter verfolgen.Wer selbst unter Panikattacken leidet kann sich mit dem Buch gut identifizieren. Wer sie zu verstehen versucht hat in diesem Buch eine gute Anleitung gefunden.

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  • Leonardo DiCaprio?

    Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld
    I-heart-books

    I-heart-books

    17. June 2015 um 10:34

    Ich fand das Cover witzig und der Titel klang so interessant, dass ich das Buch einfach in die Hände nehmen musste. Klar wusste ich, dass es Leute gibt die an solchen Panikattacken leiden, ja sogar richtig üble Attacken haben. Kein wirklich witziges Thema, aber durch den flüssigen Schreibstil der Autorin (selber Journalistin) werden die Leser ohne Vorkenntnisse auf eine spannende Reise genommen. Ein Buch für Betroffene und solche, die die Thematik kennen lernen möchten.

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  • Wenn Panik dein leben bestimmt

    Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld
    Bücherwahnsinn

    Bücherwahnsinn

    28. May 2014 um 12:32

    Titel und Cover klingen witzig, lockern etwas auf, und im ersten Moment scheint es so gar nicht zum Inhalt dieses Buches zu passen, denn Panikattacken sind alles andere als witzig. Und doch, wenn man liest wie Sivia Aeschbach darüber schreibt, weiss man, das man es nicht all zu ernst nehmen sollte.  Der Schreibstil der Autorin ist locker und fliessend. Was für eine Journalistin wohl kein Problem ist. Aber ich mag es wenn solche Bücher in Alltagssprache gehalten sind, denn man fühlt sich dann den jeweiligen Personen doch näher. Was nun den Inhalt angeht, es ist wirklich ein wichtiges Thema. ein Thema worüber mal meisten schweigt weil man es als Schwäche deklariert. Wer hat denn schon Angst?! Kinder, ok, aber Erwachsene? Hallo!! Wenn man es mal wagt jemandem zu erzählen das man Angst hat, vor dies oder jenem, dann wird man wohl meist belächelt. Doch, das könnt ihr mir glauben, ich weiss auch wovon ich rede. Und wenn man sagt das man bei gewissen Situationen oder durch sonstige Auslöser in Panik gerät, gar Todesangst, dann wird man angeschaut als sei man ein Mondkalb. Aber viele leiden, nicht nur einmal in ihrem Leben, unter einer Angststörung. Manchmal vergeht sie wieder. Manchmal bleiben sie den Rest des Lebens. Man lernt allenfalls es zu akzeptieren, damit umzugehen. Denn Heilung gibts es nicht, allenfalls Medikamentöse Linderung.  Heute haben wir, die damit konfrontiert werden wohl einiges Mehr Glück als damals noch die Autorin. Damals in den '70ern kannte man diese Erkrankung noch nicht wirklich, man hatte damals einfach ein dünnes Nervenkostüm, oder war hysterisch. Also bekam sie öfters mal den Satz zu hören; "Reiss dich mal zusammen" oder man ignorierte es und meinte das es eh gleich vorbei wäre oder. Nach dem die Eltern total Hilflos einiges schon ausprobiert hatten, schickten sie Silvia zum Arzt, der auch nicht weiter wusste und verschrieb ihr Valium!! Noch nicht mal erwachsen schluckte sie diese Tablette und schlief dann mal über 24 Stunden durch. Aber die Angst konnte damit nicht gelindert werden.  Wenn einem die Panik erfasst schaltet der Verstand aus, es passiert etwas so tief in uns das man da nicht mehr mit dem Kopf reagieren kann, man ist ausgeliefert. Jeder erlebt eine solche Panikattacke anders, man weiss inzwischen nur das es im Hirn Gemeinsamkeiten gibt. Frau Aeschbach hat wirklich toll recherchiert uns das wichtigste miteinfachen Worten zusammen gefasst. Das Buch soll aber kein Ratgeber sein, noch eine medizische Ausführung, sondern wirklich ein Erfahrungsbericht um andere zu ermutigen ihre Scham zu überwinden und sich bei einem Therapeuten / Arzt, Hilfe zu hohlen. Sie möchte das Thema aus der Tabu-Ecke hohlen. Darüber reden fördert nicht nur die Akzeptanz in der Gesellschaft sondern zeigt allen anderen, die ebenfalls darunter leiden, das sie nicht alleine sind.  Was ich wirklich witzig fand sind die Top Ten's bei jedem neuen Kapitel. wer an einer Angststörung leidet oder mal gelitten hat, der muss dann doch das ein oder andere mal schmunzeln wenn er diese durchliest denn man erkennt sich doch im ein oder anderen wider.  Ich kann jedem das Buch ans Herz legen. Ja, auch denen die keine solche Ängste oder Panikattacken kennen. Denn es fördert, hoffe ich, das Verständnis für diese wirklich schlimmer Erkrankung. Auch wenn diese meist nach wenigen Minuten vorüber sind. Dennoch stirb der Betrhoffe jedes mal fast. Auch wenn es nur das Empfinden des Betroffenen in diesem Moment ist.

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