Silvia Avallone

 3.8 Sterne bei 100 Bewertungen
Autor von Ein Sommer aus Stahl, Marina Bellezza und weiteren Büchern.
Silvia Avallone

Lebenslauf von Silvia Avallone

Silvia Avallone wurde 1984 in Biella, in Italien geboren. Sie lebt und arbeitet aktuell in Bologna, wo sie Philosophie studiert hat. Im Jahr 2011 erschien ihr Debütroman "Ein Sommer aus Stahl", der sich allein in Italien über 300.000 mal verkauft hat.

Alle Bücher von Silvia Avallone

Silvia AvalloneEin Sommer aus Stahl
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Ein Sommer aus Stahl
Ein Sommer aus Stahl
 (90)
Erschienen am 01.05.2011
Silvia AvalloneMarina Bellezza
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Marina Bellezza
Marina Bellezza
 (8)
Erschienen am 27.05.2016
Silvia AvalloneEin Sommer aus Stahl: Roman
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Ein Sommer aus Stahl: Roman
Ein Sommer aus Stahl: Roman
 (1)
Erschienen am 25.07.2011
Silvia AvalloneAcciaio. Ein Sommer aus Stahl, italienische Ausgabe
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Acciaio. Ein Sommer aus Stahl, italienische Ausgabe
Silvia AvalloneMarina Bellezza / druk 1
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Marina Bellezza / druk 1
Marina Bellezza / druk 1
 (0)
Erschienen am 27.08.2014
Silvia AvalloneSwimming to Elba
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Swimming to Elba
Swimming to Elba
 (0)
Erschienen am 14.06.2012
Silvia AvalloneSwimming to Elba
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Swimming to Elba
Swimming to Elba
 (0)
Erschienen am 14.06.2012

Neue Rezensionen zu Silvia Avallone

Neu
Himmelfarbs avatar

Rezension zu "Marina Bellezza" von Silvia Avallone

Tristesse in den Alpen
Himmelfarbvor einem Jahr

Silvia Avallone... Der Name verhieß Gutes, hatte mich doch Ihr Erstling "Sommer aus Stahl" restlos überzeugt und begeistert. Doch wie das mit Zweitlingen so ist, hinterlässt "Marina Bellezza" eine große Enttäuschung. Wie schon in "Sommer aus Stahl", geht es in diesem Buch um eine triste Kindheit und Jugend in einer gottverlassenen, ehemals blühenden Gegend. Nun sind die Piemonteser Alpen ein pittoreskeres Setting, als die heruntergekommene Stahl - Stadt Piombino, aber das Problem, welches dort, wie hier herrscht, ist der Niedergang der italienischen Industrie, sowie die Landflucht. Diese Problematik erzählt Avallone auf teilweise großartige Weise, in der immer eine Wehmut über das verlorene Paradies mitschwingt, was aber nun die beiden Protagonisten Ihres zweiten Romans angeht, schwächelt sie. Die titelgebende Marina und der etwas ältere Andrea, Sohn des ehemaligen Bürgermeisters des kleinen Städtchens und ungeliebter Zweitgeborener, lieben sich seit ihrer Jugend, können aber nicht mit, allerdings auch nicht ohne einander leben. Marina, Kind jugendlicher, überforderter Eltern, ist ein rechtes Biest und ich konnte über die beachtliche Zahl von 600 Seiten nicht warm mit ihr werden. Ein frühreifes Lolita-artiges Geschöpf, welches sein Heil in einer Casting Show sucht, hat es doch eine göttliche Stimme. Andrea, der davon träumt, die Sennerei seines Großvaters wieder zu beleben und Landwirt werden will, hat für den Schnick Schnack seiner Geliebten wenig Sinn. Marina aber, ganz flittchenhaftes Wesen, welches sie ist, was natürlich aus einem tiefen Kindheitstrauma zu erklären ist, pfeift wiederum auf ein Leben an der Seite eines Bauern und versucht ihr Glück in Mailand. Okay, soweit, so gut bzw. schlecht, denn auf die Länge des Buches geht einem diese Amour Fou irgendwann sowas von auf den Senkel, dass man Andrea anschreien möchte, dann lass diese dumme Nuss doch endlich in Ruhe! Als dritte im Bunde taucht noch die unattraktive Elsa, deren Mitbewohnerin Marina ist, auf und ist natürlich unsterblich in Andrea verliebt... Man muss sich teilweise wirklich über das Frauenbild dieses Romans wundern, und noch mehr darüber, dass dieses von einer Frau erschaffen wurde. Immerhin gibt es teilweise sehr schöne Natur - und Zustandsbeschreibungen und die Kritik an der italienischen Gesellschaft ist auch nicht zu überhören. Mehr politisches Bewusstsein und weniger Schwulst, hätten dabei dem Roman gut getan.

Kommentare: 2
63
Teilen
C

Rezension zu "Ein Sommer aus Stahl" von Silvia Avallone

An die 50 Seiten habe ich geschafft...
CabotCovevor 3 Jahren

„Sommer aus Stahl“ von Silvia Avallone fällt bei mir leider komplett durch...

Die Leseprobe las sich noch recht interessant, aber leider hielt das Buch die doch an es gesetzten Erwartungen (und die waren noch recht gering, weil das einfach nicht mein Genre ist...) in keinster Weise.

Die Geschichte um die Freundinnen Anna und Francesca, die ihr Leben in der Via Stalingrado fristen und von einem Leben ohne Staub und Arbeiterklasse träumen, bis die Liebe alles verändert, dümpelt vor sich hin wie ein nachlässig vertäutes Boot in der Adria und kommt überhaupt nicht in Fahrt.

Die Autorin legt viel Wert auf die Ausarbeitung der einzelnen Figuren und war wohl redlich bemüht, eine interessante Geschichte um diese herumzuformen, aber diese erschloss sie mir leider so gar nicht. Der Schreibstil war mir einfach zu dröge und auch die Geschichte sprach mich einfach nicht an. Mir fehlte schlichtweg Spannung oder wenigstens eine plausible, interessante Geschichte. Auf beides wartete ich leider vergeblich.

„Brilliant und bewegend“ konnte ich hier leider nichts finden, habe dem Buch aber eine Chance gegeben anfangs, da ich dachte, der allseits bekannte italienische Charme würde mich mitreißen, aber leider war die Autorin davon weit entfernt.

Mehr als knappe 50 Seiten konnte ich mir nicht antun.

Kommentieren0
3
Teilen
badwomans avatar

Rezension zu "Ein Sommer aus Stahl" von Silvia Avallone

Italien mal ganz anders
badwomanvor 3 Jahren

Anna und Francesca, zwei 13jährige Mädchen, die in einem italienischen Stahlbau - Ort leben, entdecken in einem heißen Sommer sich und ihre Sexualität. Sie sind aber noch unbefangen und toben mit ihren Freunden am Strand und im Meer. Beobachtet werden sie jederzeit von Francescas gewalttätigem Vater, aber nicht nur von ihm. Auch andere ältere Herren "erfreuen" sich an ihrem Anblick, was diese beiden Mädchen wissen und schamlos ausnutzen, sie stellen sich förmlich zur Schau und finden das anscheinend ganz normal. Alles ändert sich, als Anna sich in einen jungen Mann verliebt und Francesca sich eifersüchtig von ihr ab und der Außenseiterin Lisa zuwendet. Schließlich empfindet Francesca doch mehr als nur Freundschaft für Anna.

Die Autorin beschreibt in ihrem Buch die trostlose Athmosphäre in Piombino,einer italienisch Stadt, die vom Stahlbau lebt und ihren Bewohnern sonst nur sehr wenig zu bieten hat. Die Grundstimung ist recht verbittert, ist es doch sehr schwer, aus dieser von der Industrie geprägten Stadt herauszukommen ...und dabei ist Elba in Sichtweite! Die meist kurzen Sätze verstärken den trostlosen Eindruck noch, aber dadurch ist das Buch auch sehr schnell und leicht zu lesen. Für meinen Geschmack wurde in diesem Buch ein wenig zuviel über Sex und Gewalt geschrieben, manche Stellen empfinde ich fast schon als abstoßend. Andererseits ist die Stimmung sehr gut eingefangen, der Leser kann sich in einige Charaktere gut hinein versetzen.

Kommentieren0
5
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Daniliesings avatar
Hallo ihr Lieben, da Interesse am Buch "Ein Sommer aus Stahl" als Wanderbuch besteht, möchte ich es gern zur Verfügung stellen. Wer mitlesen möchte, kann sich einfach hier melden. Verschickt wird es dann in der Reihenfolge der Anmeldungen. Am Ende geht das Buch bitte an mich zurück. Ich würde mich freuen, wenn ihr nach dem Lesen eine Rezension schreibt, denn ich bin da doch sehr neugierig, wie das Buch bei den einzelnen Lesern ankommt :-) Erfragt bei eurem Nachfolger die Adresse, wenn das Buch bei euch angekommen ist, das hat sich bewährt und schreibt hier kurz eine Mitteilung, wenn das Buch bei euch eingetroffen und weitergeschickt worden ist. Umsichtiger Umgang mit dem Buch sollte ja sowieso selbstverständlich sein. Mehr zum Inhalt: Silvia Avallone schreibt die ergreifende Geschichte zweier italienischer Mädchen. Die beiden 13-jährigen Freundinnen Anna und Francesca heben sich durch ihre Schönheit und Lebenslust von der Tristesse des kleinen Küstenorts Piombino ab. Der Alltag dort ist geprägt von der Arbeit im nahe gelegenen Stahlwerk, von verkrusteten Lebensstrukturen und Frustration. Die Freundschaft der beiden Mädchen zerbricht, als die frühreife Anna eine Beziehung mit dem ehemaligen Kriminellen Mattia eingeht. Francesca, enttäuscht über den vermeintlichen Verrat durch die Freundin, gerät auf Abwege. »Ein Sommer aus Stahl« ist ein Roman über die großen Themen: Freundschaft, Liebe, Familie, Gewalt und Tod. *** Wie das Wanderbuch funktioniert *** Ihr sagt einfach hier bescheid, wenn ihr gern mitlesen möchtet und ich trage euch in die Liste. Ich schicke es an den ersten los und jeder hat dann zwei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar. Na dann mal los und viel Spaß :) PS: Wenn ihr euch andere Wanderbücher wünscht, könnt ihr das hier sagen: http://www.lovelybooks.de/thema/Welche-Wanderb%C3%BCcher-w%C3%BCnscht-Ihr-Euch-Wunschliste-zum-Eintragen-753415628/ Dani verschickt: 1. Anendien 2. Mikako 3. Alena_Tess <-- hier seit 03.11.2011 4. Tru1307 5. fireez Zurück an Daniliesing !
Zum Thema
DieBuchkolumnistins avatar
"Und Elba so nah. Nur wenige Kilometer trennen Piombino von der Insel, und doch ist sie unerreichbar für die Freundinnen Anna und Francesca. Die beiden 13-jährigen Freundinnen heben sich durch ihre Schönheit und Lebenslust von der Tristesse des kleinen Küstenorts Piombino ab. Der Alltag dort ist geprägt von der Arbeit im nahe gelegenen Stahlwerk, von verkrusteten Lebensstrukturen und Frustration. Die Freundschaft der beiden Mädchen zerbricht, als die frühreife Anna eine Beziehung mit dem ehemaligen Kriminellen Mattia eingeht. Francesca, enttäuscht über den vermeintlichen Verrat durch die Freundin, gerät auf Abwege...." Leseprobe: http://b2l.bz/8Ic1h9 Wir suchen für diesen leidenschaftlichen Roman über die Freundschaft, die Liebe und den Sommer 25 Testleser. Die Autorin Silvia Avallone schaffte bereits mit diesem Debütroman den Durchbruch und er verkaufte sich in Italien bereits 300.000 mal! Pünktlich zum Sommer erscheint "Sommer aus Stahl" nun auch bei uns und ihr könnt ihn ab 24. Mai in den Läden erwerben! Bewerbt Euch bis einschliesslich 22. Mai einfach hier mit einem Kommentar und folgt dem Thema - schon habt ihr gute Chancen darauf, dass das Buch nächste Woche in Euren Briefkästen liegt! Die Autorin ist im Übrigen auch gerade auf Lesereise durch Österreich und Deutschland, vielleicht ist ja auch ein Termin in Eurer Nähe? http://www.klett-cotta.de/termine?buch=13957
S
Letzter Beitrag von  Starbucksvor 7 Jahren
Silvias Avallones 'Ein Sommer aus Stahl' zeichnet das Leben im Arbeitermilieu der Stahlstadt Piombino nach: Die Insel Elba ist zwar nah, scheint aber für die Menschen in der Stahlstadt unerreichbar. Hier regiert die Kleinbürgerlichkeit und der Sex. Die beiden Freundinnen Francesca und Anna werden in diesem Milieu groß und erkennen bald ihre äußeren Reize. Ihre Freundschaft wird auf eine Probe gestellt, denn Anna wird die Freunding des älteren Mattia, Francesca aber verliebt sich in Anna und geht mit dieser Erkenntnis ihre Wege. 'Ein Sommer aus Stahl' strotzt vor Hitze, Sexualität, Pubertät und Arbeitermilieueinfachheit. Die Autorin hat sicher auch genau das beabsichtigt. Trotzdem macht es Spaß, die beiden Teenager und die Reaktionen der Umwelt zu verfolgen. Am Schluss ist es doch die Freundschaft, die am meisten zählt, aber man muss eben seine Erfahrungen machen, um dies zu erkennen. Die Familien sind dem Leser eigentlich kaum sympathisch - außer den Mädchen selbst - und viele von uns haben eine Mutter wie Francescas Mutter selbst erlebt - wenn auch in abgeschwächtem Maße. Wie viele Frauen gehen diesen faulen Kompromiss ein und bleiben bei ihren Männern? Gewalt, Sex, Tod, Liebe, harte Arbeit, Beschränktheit, Träume, Sehnsucht, Flucht, Kompromisse und knallharte Worte der Autorin machen deutlich, wie nah die Schönheit an der Hässlichkeit, die Arbeit am Vergnügen, der Zwang und die Freiheit beieinander liegen. Meiner Meinung nach ist Silvia Avallone ein großer Roman gelungen, der uns alle nachdenklich machen darf. Piobino, die Stahlstadt, gibt es übrigens wirklich - nur Urlaub in Italien machen wir alle woanders - passt auch nicht so in unser Bild von Bella Italia.
Zur Leserunde

Community-Statistik

in 135 Bibliotheken

auf 7 Wunschlisten

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks