Daniela Listmann bittet all ihre Freunde ihr Geschichten über das verschwinden zu erählen, damit sie daraus Kurzgeschichten für ein Buch schreiben kann. Klingt ja ganz gut, aber ist leider super langweilig. Den Leuten fällt meist nichts ein und so ist es eine Aufzählung von verschwundenen Gegenständen und immer wieder die Entschuldigung, dass ihnen nichts einfällt. Silvia Bovenschen hätte da besser nichts geschrieben, als diese Fragmente von Nichtigkeiten. Schade.
Silvia Bovenschen
Lebenslauf
Alle Bücher von Silvia Bovenschen
Älter werden
Nur Mut
Verschwunden
Die imaginierte Weiblichkeit
Wer Weiß Was
Sarahs Gesetz
Wie geht es Georg Laub?
Von der Freundschaft
Neue Rezensionen zu Silvia Bovenschen
Die Geschichte um das Geschehen in der Villa ist in eine kurze Rahmenerzählung eingebunden. Im Laufe des Romans hatte ich das zwischenzeitig vergessen und mich erst wieder daran erinnert, als ich schon kurz davor war, mich darüber zu ärgern, dass die real wirkende Geschichte plötzlich zum Ende hin ins Fantastische gerutscht ist. Die Rahmengeschichte hat es dann aber erklärt. Neben den vier alten Frauen ist auch noch Dörte, die Enkelin der Hausherrin, in der Villa. Das bringt meiner Meinung nach mehr Dynamik in die Geschichte und es wird die gegenseitige Sicht auf die jeweils andere Generation thematisiert.
Du musst dich ständig gestalten und umbauen und dabei kontrollieren, ob dein Selbstentwurf noch auf der Höhe aktueller Vorgaben ist. Du musst permanent darüber nachdenken, was du bist und wie du bist und wie du sein könntest, bis du im Zuge dessen gar nicht mehr dazu kommst, zu sein.
Da ich momentan eh viel über das Leben und die Zukunft nachdenke, hat das Buch mich noch mehr in diese Gedanken gezogen. Ob das gut war oder nicht, da bin ich mir noch nicht sicher.
Inhalt:
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Zusätzliche Informationen
Silvia Bovenschen wurde am 05. März 1946 in Point bei Waakirchen (Deutschland) geboren.
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