Silvia Bovenschen

 3.7 Sterne bei 48 Bewertungen
Autorin von Älter werden, Verschwunden und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Silvia Bovenschen

Silvia Bovenschen wurde 1946 in Oberbayern geboren und lebt als Autorin, Literaturwissenschaftlerin in Berlin. Für ihre Werke erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Ihr aktueller Roman "Zu zweit" erscheint im Herbst 2015 bei Knaus.

Neue Bücher

Sarahs Gesetz
 (2)
Erscheint am 28.11.2018 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch.

Alle Bücher von Silvia Bovenschen

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Silvia BovenschenÄlter werden
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Älter werden
Älter werden
 (15)
Erschienen am 01.02.2010
Silvia BovenschenVerschwunden
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Verschwunden
Verschwunden
 (10)
Erschienen am 01.02.2010
Silvia BovenschenNur Mut
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Nur Mut
Nur Mut
 (8)
Erschienen am 19.02.2015
Silvia BovenschenWer Weiß Was
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Wer Weiß Was
Wer Weiß Was
 (5)
Erschienen am 12.04.2011
Silvia BovenschenWie geht es Georg Laub?
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Wie geht es Georg Laub?
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 (3)
Erschienen am 11.02.2011
Silvia BovenschenSarahs Gesetz
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Sarahs Gesetz
Sarahs Gesetz
 (2)
Erschienen am 28.11.2018
Silvia BovenschenDie imaginierte Weiblichkeit
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Die imaginierte Weiblichkeit
Die imaginierte Weiblichkeit
 (2)
Erschienen am 19.04.2003
Silvia BovenschenLug und Trug und Rat und Streben
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Lug und Trug und Rat und Streben
Lug und Trug und Rat und Streben
 (2)
Erschienen am 25.01.2018

Neue Rezensionen zu Silvia Bovenschen

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miahs avatar

Rezension zu "Lug und Trug und Rat und Streben" von Silvia Bovenschen

Lug und Trug und Rat und Streben
miahvor 5 Monaten

Inhalt:

Tante Alma lebt mit ihrer Nichte Agnes und dem Schwager von Bärentrost in einem Haus. Der Schwager im Souterrain, Agnes im Erdgeschoss und Alma im 1. Stock, sie sind eine eher ungewöhnliche Hausgemeinschaft. Als ein alter Freund von Alma ins Dachgeschoss ziehen will, bringt er einiges durcheinander.

Meine Meinung:
Das Buch ist in fünf Teile eingeteilt. Jeder Teil enthält kurze Kapitel. Die Überschriften verraten meistens, um welche Person es in dem Abschnitt geht und was sie macht. Zu Beginn hatte ich mehr das Gefühl ein Theaterstück zu lesen.

Der Schreibstil ist ungewöhnlich. Der Texte besteht aus kurzen, abgehackten Sätze, manchmal nur Fragmenten, oder hoch komplizierten Ausschweifungen mit vielen Fremdwörtern. Das fand ich schwierig.

Die Perspektive wechselt zwischen allen Beteiligten. Leider spiegelt sich das nicht im Schreibstil wieder. Oftmals habe ich beispielsweise Alma und Agnes miteinander verwechselt.

Die Handlung ist überschaubar. Neffe Max kommt zu Besuch und erkundet abenteuerlustig den Dachboden. Den neuen Mieter will er gar nicht haben. Mr. Odino kann ihn aber überzeugen, gemeinsam zu forschen. Schließlich hat Max keine Lust mehr und Alma, Mr. Odino und Max machen einen Ausflug. Einen absurden Ausflug in eine Welt, die sich schwer beschreiben lässt. Die Handlung wird so merkwürdig, damit hatte ich nicht gerechnet. Ich konnte nichts damit anfangen.

Unterschwellig werden wahnsinnig viele Themen angerissen, aber alles kratzt nur an der Oberfläche. Mich hat es zumindest nicht zum Nachdenken angeregt, obwohl ich glaube, dass genau das Sinn und Zweck war.

Insgesamt war es leider kein Buch für mich. Die Handlung hat mich nicht gepackt, vieles habe ich nicht verstanden oder fand ich abstrus und albern. Der merkwürdige Schreibstil hat dafür gesorgt, dass mir die Figuren fremd blieben. Ich konnte keine Beziehung zu ihnen aufbauen, sie waren mir weder sympathisch noch unsympathisch.

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Buchraettins avatar

Rezension zu "Lug und Trug und Rat und Streben" von Silvia Bovenschen

Ein ungewöhnliches Buch. Zum Innehalten, Nachdenken mit einem aussergewöhnlichen Stil.
Buchraettinvor 8 Monaten

Es ist hier eine Art Hausgemeinschaft in dieser Geschichte. Unten im Souterrain wohnt ein alter Mann, darüber eine Frau um die 40. Darüber ihre Mutter, das Dachgeschoß steht voller Dinge, unbewohnt, aber es gibt einen potentiellen Mieter dafür. Dann den Enkel und Neffen der Frauen, der zu Besuch kommt. In dieser Geschichte verknüpfen sich die Figuren miteinander.
Es ist ungewöhnlicher Stil in diesem Buch. Das erinnert mich ein wenig an eine Art literarisches Experiment. Über den Kapiteln wird der Vor und Zuname des Figur genannt und ein Verb, eine Tätigkeit der Figur. Die Sätze sind kurz, knapp. Die Dialoge zwischen Figuren beherrschen manchmal das Kapitel.
Eingeflochten werden in diese Kapitel Gedankengänge anderer Figuren, wie die Tante oder der Neffe unter den Kapiteln in einer anderen Schriftform gekennzeichnet.
Es war ein ungewöhnliches Buch. Ich mag es mal Bücher zu lesen, die anders sind. Die mich als Leser mitnehmen auf eine literarische Reise ins bisher für mich Unbekannte. Es war für mich eine Art Experiment mit dem Stil, der Erzählform, der Sprache.
Es klang manchmal nach einem Geheimnis zwischen den Zeilen, zu dem der Leser aufgerufen wird, es zu entdecken. Für mich war es kein Buch zum so Weglesen. Es sind Szenen mit Gesprächen, Szenen, wo ich mit den Figuren das Dachgeschoß entdecke.
Dinge, die den Leser innehalten lassen, bei den Gedanken der Figuren. Themen, die zum Nachdenken, Philospohieren einladen. Sterbehilfe, Zeit, Gefühle, Liebe, das sind Themen, die mal auftauchen, die den Leser innehalten lassen, nachdenken lassen.
Ein ungewöhnliches Buch. Zum Innehalten, Nachdenken mit einem aussergewöhnlichen Stil.
Ich glaube, es muss einem gefallen und man muss sich darauf einlassen können. 3,5 Sterne.

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Rezension zu "Sarahs Gesetz" von Silvia Bovenschen

Zwei Leben
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Dieses Buch wollte ich mir aufheben für die ruhige Zeit nach den Feiertagen, wie ich als Kind beim Essen mir den größten Genuss bis zum Schluss aufgespart habe. Dann las ich die ersten Sätze - und legte das Buch, spät in der Nacht, erst wieder aus der Hand, als ich es ausgelesen hatte. Ich werde es noch viele Male lesen, in kleinen Abschnitten. Es liegt auf meinem Schreibtisch, zwischendurch schlage ich es auf, lese einen Absatz, einen Satz manchmal nur. Sätze, die lange nachklingen. Sätze von einer Zartheit, einer Zärtlichkeit, wie ich lange keine gelesen habe.

Silvia Bovenschen ist mehrfach von ihrer Freundin, der Malerin Sarah Schumann porträtiert worden. Nun zeichnet sie das Bild dieser Frau, mit der sie seit vierzig Jahren das Leben teilt. Nein, nicht ein Bild, viele Szenen, die zusammengenommen ein Leben beschreiben, das außergewöhnlich ist in seiner Kompromisslosigkeit, seiner Unbedingtheit, seiner Klarheit. Wer je ein Bild der Malerin genauer angesehen hat, wird bei aller Unterschiedlichkeit Ähnlichkeiten bemerken in der Art, wie beide Frauen, jede auf ihre ganz eigene Weise, die Welt betrachten. Und die Bilder von Sarah Schumann wird man sich ansehen wollen, nachdem man dieses Buch gelesen hat. (Eine erste Annäherung bietet der von Kathrin Mosler herausgegebene Band Sarah Schumann. Werke 1958 - 2002, der bei Nicolai erschienen ist.)

Man wird - wenn man das noch nicht getan hat - weitere Bücher von Silvia Bovenschen lesen wollen. Und immer wieder 'Sarahs Gesetz', dieses Buch über eine Freundschaft, eine Liebe, über zwei sehr besondere Frauen, ihre Lebensgeschichten, über zwei Leben, die in großer Nähe und großer Eigenständigkeit verbunden sind.

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Zusätzliche Informationen

Silvia Bovenschen wurde am 05. März 1946 in Point bei Waakirchen (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 100 Bibliotheken

auf 12 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

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