Silvia Federici Caliban und die Hexe

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Inhaltsangabe zu „Caliban und die Hexe“ von Silvia Federici

Caliban und die Hexe ist eine Geschichte des weiblichen wie auch des kolonialisierten Körpers während des Übergangs zum Kapitalismus. Ausgehend von den Bauernaufständen des späten Mittelalters und dem Aufstieg der mechanischen Philosophie untersucht Federici die kapitalistische Rationalisierung der gesellschaftlichen Reproduktion. Sie zeigt, wie der Kampf gegen den Widerstand von Körper und Geist eine wesentliche Bedingung für zwei grundlegende Prinzipien der gesellschaftlichen Organisation darstellt: die Entwicklung der Arbeitskraft und die Verfügung über das eigene Selbst. Die anschaulich geschriebene Studie ist eine unverzichtbare Ergänzung der Marxschen Schilderung der "Einhegung" und ein wichtiger Schritt in Richtung eines neuerlichen Nachdenkens über Entstehung und Wesen kapitalistischer Verhältnisse. Caliban und die Hexe - namensgebend ist die Figur des Sklaven aus Shakespeares 'Der Sturm' – ist bislang ins Spanische, Koreanische, Griechische und Türkische übersetzt worden. Japanische und serbische Ausgaben sind in Vorbereitung.

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  • Rezension Caliban und die Hexe

    Caliban und die Hexe
    Kari0005

    Kari0005

    07. May 2013 um 17:57

    Das Buch ist sehr gut geschrieben. Es liest sich leicht und flüssig, obwohl man auch einmal aufpassen muss, da sie in der Zeit und von A zu B/C springt und sie dadurch manchmal etwas unstrukturiert wirkt.  Ihre Thesen sind zwar sehr interessant aber nicht immer haltbar - manchmal dreht sie Marx aussagen auch einfach um oder interpretiert sie einfach neu. Die verwendeten Begriffe Proletariat/Staat sind in der angesiedelten Zeit noch gar nicht da gewesen - es gab im Mittelalter noch keinen Staat. Zum kritischen Lesen ist das Buch sehr gut und für Personen, denen Philosophie gefällt ist es gut zum hinterfragen der Thesen

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