Silvia Götschi

 3.9 Sterne bei 44 Bewertungen
Autor von Jakobshorn, Engelfinger und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Bürgenstock

 (2)
Neu erschienen am 15.11.2018 als Taschenbuch bei Emons Verlag.

Itlimoos

Erscheint am 21.03.2019 als Taschenbuch bei Emons Verlag.

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Engelfinger

Engelfinger

 (6)
Erschienen am 01.08.2011
Jakobshorn

Jakobshorn

 (6)
Erschienen am 21.05.2014
Mattawald

Mattawald

 (5)
Erschienen am 24.06.2016
Der Teufel von Uri

Der Teufel von Uri

 (3)
Erschienen am 23.11.2017
Mord im Parkhotel

Mord im Parkhotel

 (3)
Erschienen am 11.10.2010
Muotathal

Muotathal

 (3)
Erschienen am 29.06.2017
Bärentritt

Bärentritt

 (3)
Erschienen am 28.01.2016
Klausjäger

Klausjäger

 (2)
Erschienen am 19.10.2016

Neue Rezensionen zu Silvia Götschi

Neu

Rezension zu "Bürgenstock" von Silvia Götschi

Selbstmord oder Mord?
kaenguvor 6 Tagen

Zum Inhalt:
Max von Wirth hat nach dem Unfalltod seines Vaters seinen Anwaltsjob an den Nagel gehängt und eine Privatdetektei eröffnet. Mehr schlecht als recht hält er sich mit Beschattungen untreuer Ehemänner über Wasser. Doch dann erhält er seinen ersten „richtigen Auftrag“. Der erfolgreiche Jurist Roberto Lombardi hat Selbstmord begangen. So sieht es zumindest die Polizei. Allerdings bezweifeln seine Eltern das. Ihr Sohn führte eine glückliche Ehe und hatte zwei Töchter. Sie sind überzeugt, dass er ermordet wurde. Max, der selber von der Theorie wenig überzeugt ist, beginnt mit seinen Ermittlungen. Bald schon stösst er auf Ungereimtheiten -  war Roberto Lombardi wirklich glücklich? - und mögliche Verdächtige tauchen auf.

Meine Meinung:
Der Krimi ist in einer angenehmen Sprache geschrieben, auch wenn es hin und wieder für mich seltsame Wörter hat (das liegt nicht an den Schweizer Ausdrücken). Er ist gut in die Umgebung eingebettet, die ich mir aufgrund der Beschreibungen gut vorstellen kann. Manchmal traten sie aber zu stark in den Vordergrund und der Spannungsbogen flachte ab. Das Gleiche gilt für die entstehende Beziehung zwischen Fede und Max. Schade fand ich jedoch, dass ich kaum emotional Zugang zu den Personen fand. Fede fand ich sogar ein wenig unsympathisch. Dennoch habe ich gerne weitergelesen, denn mich hat die Neugierde gepackt. Zum Schluss nimmt die Handlung an Fahrt auf. Es wird richtig spannend und gipfelt in einem überraschenden Ende.
Da ich die Schilderung weniger Perspektiven bevorzuge, fand ich es zudem sehr angenehm, dass das Buch aus nur einer Perspektive geschildert wird. Der Leser erfährt nur das, was Max denkt bzw. erlebt. Das macht eine Geschichte spannender, weil meiner Meinung nach die Schilderung aus x Perspektiven je nachdem doch einiges an Spannung vorwegnimmt und gewisse Entwicklungen vorhersehbarer machen.

Fazit:
Ich kann diesen gut konstruierter Krimi, dem ein aktuelles Thema zugrunde liegt, empfehlen und vergebe gerne vier Sterne.

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Rezension zu "Einsiedeln" von Silvia Götschi

Schweizer Feeling
Gwhynwhyfarvor 2 Monaten

»Wie ein Spiegel lag der Sihlsee eingebettet in die weich gezeichneten Hügel, die sich hinter dem Ufer mit dem Himmel zu vereinen schienen. Lilafarbene Pinselstriche übertünchten das rosa schimmernde Firmament, über das sich ein silberner Punkt bewegte – ein Flugzeug im Anflug nach Zürich-Kloten.«

Einsiedeln, ein kleiner Ort im Kanton Schwyz, bekannt durch das Kloster Einsiedeln, der bedeutendste Barockbau der Schweiz mit seiner Gnadenkapelle der die Schwarze Madonna beherbergt, ein Etappenziel des Jakobsweges. Und genau in diesem idyllischen Ort wird eine zerstückelte Leiche im Sihlsee gefunden, kopflos. Oberleutnant Valérie Lehmann fischt mit ihrem Team zunächst im Trüben. Doch dann gibt es einen kleinen Hinweis, der zum Benediktinerorden führt. Sollte es einen Zusammenhang zum Kloster geben? Doch hier ist man bekanntlich verschnupft, wenn die Polizei um Auskunft bittet.

Valérie Lehmann ist mir bereits bekannt aus vorigen Ermittlungen, eine starke Persönlichkeit, die sich nicht gern etwas vorschreiben lässt. Derzeit scheint sie an einer Midlifecrisis zu leiden, denn sie geht recht ruppig mit den Menschen um. Ob es sich um Angehörige von Opfern handelt, Verdächtige, Mitarbeiter, ihren Lebenspartner oder ihren Sohn, Valérie, ist launisch, unzufrieden, barsch im Tonfall, Empathie ist derzeit nicht ihre Stärke. Der Fall gestaltet sich als schwierig, da eine kopflose, nackte Leiche schwer zu identifizieren ist. Fest steht lediglich, es handelt sich um eine betagte Frau. Das Team findet heraus, um wen es sich handelt – doch schon kurz danach liegt die nächste tote Frau am See und es gibt einen Zusammenhang. Warum mussten die Frauen sterben und wer steckt dahinter?

»Dass es im Fall Benzinger um Rache ging, war offensichtlich. Die Morde waren akribisch geplant gewesen. Die Ausführung genauso wie das Beseitigen von Spuren. Doch eine Spur war bewusst gelegt worden, auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussah.«

Ein gut ausgearbeiteter Krimi, der sich Stück für Stück aufrollt. Gut, eingefleischte Krimifans werden ahnen, wer der Täter ist, wenn er das erste Mal erwähnt wird … Es gibt auch eine Nebenhandlung, die den Fall kreuzt, die mir gut gefallen hat, aber ich will nicht spoilern. Land und Leute werden hier fein dargestellt, man bekommt ein Gefühl für ein Schweizer Kleinstadtleben. Ganz am Ende dachte ich: Schade, den letzten Kick hätte es nicht gebraucht, der war mir nicht schlüssig, aber noch im Rahmen. Ein spannender Krimi, schnell durchgelesen. Valérie Lehmann ist dieses Mal recht sperrig. Die attraktive Frau wird von Kollegen angebaggert, was ihr gar nicht gefällt, ihr Lebenspartner, ein Staatsanwalt, mit dem sie zusammenarbeitet, setzt sie unter Druck. Er will mit ihr zusammenziehen, bittet sie, mit ihm Häuser zu besichtigen. Ihr Sohn fällt ihr in den Rücken, er ist dafür und er leuchtet mit seinen sechzehn Jahren die Mutter aus, gibt ihr Ratschläge. Valérie ist erstaunt. Soll sie wirklich ein wenig kameradschaftlicher mit Kollegen umgehen, sie, für die Privatsphäre so enorm wichtig ist?  

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Rezension zu "Einsiedeln" von Silvia Götschi

Einsiedeln von Silvia Götschi [Rezension]
AnneEstermannvor 7 Monaten

Zum Buch

Gertrud erhält unerwarteten Besuch: Ihr Enkel Pascal steht eines Tages plötzlich vor der Tür und bittet sein Grosi um Geld. 

Damit beginnt die Geschichte, in welcher sich Valérie Lehmann wiederfindet. Sie, der Oberleutnant der Schwyzer Polizei, steht aber erst einmal vor einem Rätsel. 

Erst fischt ein Mann einen Arm aus dem Sihlsee und später werden durch die Polizei noch weitere sterbliche Überreste in diesem gefunden. Dann aber folgen noch zwei weitere Morde, die, wie Valérie herausfindet, doch im Zusammenhang stehen.

Mein Fazit

Obwohl der Kriminalroman eingängig geschrieben wurde, hatte ich anfänglich Mühe mit den etwas abgehackten Sätzen. Sie machen sich als Spannungsaufbau bei Lesungen gut, doch zum Selberlesen sind sie durchaus anstrengend. Dies sei aber dahingestellt, ist es eine durchaus interessante Geschichte, welche sich Autorin Silvia Götschi hat einfallen lassen. Leider ist sie etwas langatmig ausgefallen und gab es bereits schon. Nun muss man der Autorin zugute halten, dass  man das Auto nicht neu erfinden muss und es alles schon einmal gab. 

Trotzdem konnte mich ihr neuer Kriminalroman "Einsiedeln" nicht zu 100% überzeugen oder fesseln. Daher bekommt er von mir gut gemeinte 3 von 5 Sterne.

Hinweis

Das Buch wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar vom emons Verlag zugesandt. Ich wurde jedoch nicht bezahlt oder anderweitig vergütet. Die Rezension entspricht meiner eigenen Meinung und muss mit keiner anderen Meinung kompatibel sein.

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