Silvia Götschi

 3,8 Sterne bei 120 Bewertungen
Autor*in von Mattawald, Tod an der Goldküste und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Silvia Götschi, Jahrgang 1958, zählt zu den erfolgreichsten Krimiautorinnen der Schweiz. Ihre Krimis »Einsiedeln« und »Bürgenstock« landeten auf dem ersten Platz der Schweizer Taschenbuch-Bestsellerliste und wurden mit dem GfK No 1 Buch Award ausgezeichnet. Sie hat drei Söhne und zwei Töchter und lebt heute mit ihrem Mann in der Nähe von Luzern. www.silvia-goetschi.ch

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Reichenburg (ISBN: 9783740819477)

Reichenburg

 (2)
Neu erschienen am 28.11.2023 als Gebundenes Buch bei Emons Verlag.
Cover des Buches Aschenputtel (ISBN: 9783039510337)

Aschenputtel

Neu erschienen am 18.09.2023 als Buch bei Cameo Verlag.

Alle Bücher von Silvia Götschi

Cover des Buches Jakobshorn (ISBN: 9783954512607)

Jakobshorn

 (8)
Erschienen am 21.05.2014
Cover des Buches Engelfinger (ISBN: 9783952369463)

Engelfinger

 (7)
Erschienen am 01.08.2011
Cover des Buches Klausjäger (ISBN: 9783954519880)

Klausjäger

 (7)
Erschienen am 19.10.2016
Cover des Buches Mattawald (ISBN: 9783954514823)

Mattawald

 (9)
Erschienen am 24.06.2016
Cover des Buches Tod an der Goldküste (ISBN: 9783740814076)

Tod an der Goldküste

 (8)
Erschienen am 19.04.2022
Cover des Buches Muotathal (ISBN: 9783740800536)

Muotathal

 (6)
Erschienen am 29.06.2017
Cover des Buches Bärentritt (ISBN: 9783954517770)

Bärentritt

 (6)
Erschienen am 28.01.2016
Cover des Buches Etzelpass (ISBN: 9783740812621)

Etzelpass

 (5)
Erschienen am 16.11.2021

Neue Rezensionen zu Silvia Götschi

Cover des Buches Reichenburg (ISBN: 9783740819477)
clematiss avatar

Rezension zu "Reichenburg" von Silvia Götschi

Stillleben
clematisvor 3 Tagen

In der schweizerischen March im Kanton Schwyz werden vier bestialisch zugerichtete männliche Leichen in einer abgelegenen Villa aufgefunden, zurückgelassen wie ein Stillleben. Worauf könnte dieses Arrangement hinweisen? Gibt es gar eine Verbindung zur griechischen Mythologie?

Mit einem beklemmenden Prolog beginnt dieser Kriminalroman, dessen Handlung streckenweise recht brutale Bilder zutage bringt. Die weiteren Kapitel geben einen sehr detailliert und ausgezeichnet konzipierten Einblick in die Abgründe menschlicher Wesen, welche man kaum zu glauben vermag. Das Ermittlerteam stellt Überlegungen in verschiedenste Richtungen an, kommt allerdings kaum vorwärts. Da verschwinden auch noch drei Personen aus derselben Gegend. Zufall? Valerie kann es kaum glauben, denn die statistische Häufung ist für dieses Gebiet signifikant. 

Stilistisch überaus ansprechend, mit regionalen Begriffen, welche mir als Ostösterreicherin fremd sind, fesselt Götschi den Leser vom ersten bis zum letzten Satz. Das Geschehen ist außergewöhnlich, mögliche Motive und Täter müssen genau hinterfragt werden, unter den Verdächtigen herrscht Stillschweigen. Lange Zeit sieht es so aus, als könnte dieser Fall nicht gelöst werden, die Wendung am Ende kommt – natürlich – überraschend. 

Ich denke, dass das Ganze noch ein klein wenig spannender ist, wenn man Valerie Lehmanns Vergangenheit kennt, aber auch so gibt es genug Hinweise, um ihrer persönlichen Geschichte folgen zu können. Der Kriminalfall ist abgeschlossen, die letzte Szene weckt jedoch Neugierde auf die Fortsetzung. Da bin ich gerne wieder dabei!

 


Titel                                  Reichenburg

Autor                                Silvia Götschi

ASIN                                B0C4YX3DDH

Sprache                           Deutsch

Ausgabe                          ebook, ebenfalls erhältlich als Taschenbuch (352 Seiten) 

Erscheinungsdatum        30. November 2023

Verlag                              Emons

Kommentare: 1
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Cover des Buches Reichenburg (ISBN: 9783740819477)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Reichenburg" von Silvia Götschi

Ein höchst komplexer Krimi, der menschliche Abgründe offenbart
Bellis-Perennisvor 4 Tagen

In ihrem 9. Fall bekommt es Valérie Lehmann mit einem äußerst komplexen Kriminalfall zu tun, der sie und ihr Team an die Grenzen bringt.  

Was ist passiert? 

In einer verlassenen Villa, die alle nur das „Spukhaus“ nennen, werden vier gefesselte und entmannte Männer tot aufgefunden. Schnell stellt sich heraus, dass das Quartett seit der Schulzeit ein eingeschworenes Team ist. Die Ehefrauen scheinen nicht allzu traurig über den Tod der Männer zu sein.  

Akribisch arbeiten sich Valérie Lehmann und ihr Team durch die Vergangenheit jedes einzelnen Toten, die mit einem Palstek gefesselt waren. Aber segeln gehörte nicht zu ihren Hobbys.  

Gleichzeitig verschwinden zwei 17-jährige Mädchen und ein 13-jähriger Bub, dem Valérie Lehmann zunächst wenig Bedeutung beimisst. Dass der sonst so beschauliche Kanton Schwyz zum Hotspot von Verbrechen wird, ist ihr allerdings suspekt. 

In den Fokus der Ermittler geraten neben einem ortsansässigen Brüderpaar, das die Liegenschaft mit samt der Spukvilla erst vor Kurzen gekauften hat, die Eltern des verschwunden Buben, die ein Kinderheim betrieben haben. 

Puzzlestein für Puzzlestein legen die Ermittler aneinander, bis sich ein erschreckendes Gesamtbild ergibt.  

Meine Meinung: 

Silvia Götschi gilt in der Schweiz (aber nicht nur dort) als „Queen of Crime“. Bislang habe ich aus der Reihe um Valérie Lehmann nur „Kaltbad“ gelesen, der mich gefesselt hat. 

Spätestens dann, als man auf einem der toten Männer die DNA-Spuren eines der vermissten Mädchens findet, hatte ich eine Ahnung, in welche Richtung der Krimi geht. Wie komplex die Geschichte ist und welche weitreichenden Folgen aus dem Verhalten der Männer in ihrer Vergangenheit erwachsen, ist sehr gut dargestellt. Die Autorin gönnt weder den Lesern noch den Ermittlern eine Verschnaufpause. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden gerade zu „inhaliert“. Als passionierte Krimileserin kenne ich schon zahlreiche Abgründe der menschlichen Natur, aber dieser Krimi toppt das bisher Gelesene.  

Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet. Die Ermittler haben alle ihre Ecken und Kanten und sind nicht immer vom bisherigen Leben verwöhnt worden. Das trifft vor allem auf Valérie Lehmann zu, die sich ausgerechnet während der Ermittlungen ihrer eigenen Vergangenheit stellen muss. Der Cliffhanger mit dem Tagebuch ihrer Mutter, das sie nun erhalten hat, ist ziemlich fies. Ich hoffe, der nächste Band erscheint bald. 

Fazit:

Diesem komplexen Krimi, der nichts für schwache Nerven ist, gebe ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

 

Kommentare: 5
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Cover des Buches Tod an der Goldküste (ISBN: 9783740814076)
Lesefieber22s avatar

Rezension zu "Tod an der Goldküste" von Silvia Götschi

Brutal, verworren und teilweise etwas langatmig
Lesefieber22vor 4 Monaten

Als die verwitwete Merlinde Vonlanthen zum zweiten Mal auf einer Kreuzfahrt brutal überfallen und ausgeraubt wird, übernimmt der Privatdetektiv Max von Wirth gemeinsam mit seiner Partnerin Federica Hardegger die Ermittlungen. Hinter dem Fall steckt viel mehr, als sie geahnt haben und plötzlich ist auch ihr privates Leben in Gefahr...

Der Krimi ist stellenweise ganz schön brutal und oft ziemlich verworren. Dadurch ist es mir schwer gefallen, die einzelnen Handlungsstränge zu verstehen und verknüpfen zu können. Das hat leider meinen Lesefluss und auch den Lesespass ziemlich ausgebremst. Besonders das erste Drittel empfand ich als etwas langatmig, danach kam etwas Schwung in die Geschichte. Die Geschichte ist überraschend und es ist nichts so, wie es scheint. Die Auflösung war dann doch etwas überraschend, konnte mich aber dennoch nciht so richtig fesseln. Der Protagonist Max von Wirth wirkt sympathisch und bodenständig und hat mir gut gefallen. Schön fand ich auch den EInbezug von typisch schweizerischen Anlässen und Gegebenheiten.

Ein Krimi, der schwer im Magen liegt und ein ungewöhnliches Ende findet.

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