Der Teufel von Uri

von Silvia Götschi 
4,0 Sterne bei3 Bewertungen
Der Teufel von Uri
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Kathleen1974s avatar

Unterhaltsam mit Schockmomenten!

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Inhaltsangabe zu "Der Teufel von Uri"

Ein beklemmender Thriller vor ebenso schöner wie bedrohlicher Kulisse.

Eigentlich möchte Schriftstellerin Sophie Mars im abgelegenen Andermatt nur neue Kraft tanken. Doch dann trifft sie in der Schöllenenschlucht auf eine offenbar geistig verwirrte Frau, die behauptet, vom Teufel verfolgt zu werden. Sophie will der Sache auf den Grund gehen und stösst auf ein lange zurückliegendes Verbrechen. Zugleich erhält sie verstörende Drohungen. Fordert der Teufel ein neues Opfer?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783740801793
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Emons Verlag
Erscheinungsdatum:23.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    eskimo81s avatar
    eskimo81vor 5 Monaten
    Er ist ein Engel

    ein gefallener Engel. Der Sohn der Verdammnis...

    Die Schriftstellerin Sophie Mars leidet an einer Schreibblockade und geht nach Andermatt um sich zu erholen. Doch dann trifft sie in der Schöllenenschlucht eine verwirrte Frau, die behauptet, vom Teufel verfolgt zu sein. Sophie lässt es nicht in Ruhe und versucht dem ganzen auf den Grund zu gehen.
    Fordert der Teufel ein neues Opfer?

    Andermatt kenne ich als meine "Zweitheimatstadt" sehr gut und nachdem mir das Buch empfohlen worden ist konnte ich nicht nein sagen...

    Nun, was soll ich schreiben, das Buch hatte Längen, hatte Spannungsbögen, war verwirrend (irgendwie unlogisch verwirrend) und doch genug packend, dass man es zu ende lesen möchte. Die Konstellation von Sophia Mars und dem Verleger war mir dann aber teilweise doch zu übertrieben. Ich fragte mich ein paar Mal, wo ist der Krimi, der versprochene beklemmende Thriller? Es gab zu viele Nebenschauplätze für meinen Geschmack.

    Fazit: Ein durchzogener Krimi der mich trotz allem gut unterhalten hat, jedoch etwas spannender hätte sein dürfen, etwas logischer und mit weniger Nebenschauplätzen. Irgendwie, naja, ein Krimi den man lesen kann aber nicht lesen muss.

    Kommentare: 2
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    Kathleen1974s avatar
    Kathleen1974vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsam mit Schockmomenten!
    Rezension zu "Der Teufel von Uri" von Silvia Götschi

    Titel: „Der Teufel von Uri“
    Autorin: Silvia Götschi
    Verlag: Emons Verlag 2017
    Seitenzahl: 268 Seiten

    Klappentext:
    „Eigentlich möchte Schriftstellerin Sophie Mars im abgelegenen Andermatt nur neue Kraft tanken. Doch dann trifft sie in der Schöllenenschlucht auf eine offenbar geistig verwirrte Frau, die behauptet, vom Teufel verfolgt zu werden. Sophie will der Sache auf den Grund gehen und stößt auf ein lange zurückliegendes Verbrechen. Zugleich erhält sie verstörende Drohungen. Fordert der Teufel ein neues Opfer?
    Ein beklemmender Thriller vor ebenso schöner wie bedrohlicher Kulisse.“

    Zum Cover:
    Das Cover passt hervorragend zu diesem Kriminalroman. Die Abbildung der Teufelsbrücke und ihrer Umgebung wirkt auf mich beeindruckend.

    Schreibstil:
    Die Schreibweise der Autorin ist vor allem sehr anschaulich und fesselnd. Insgesamt ließ sich der Text flüssig und dynamisch lesen. Ab und zu stolperte ich über einige mir nicht geläufige Wörter, was mich aber nicht weiter störte. Die Autorin hat meiner Meinung nach Geschick, Gefühle von Buchfiguren und die Handlung selbst sehr gut zu transportieren, so dass ich an das Buch quasi gefesselt war. Und ihre Beschreibungen von den Schauplätzen haben mir richtig gut gefallen. Ich fühlte mich während des Lesens dahin versetzt und hatte alles Beschriebene gut vor Augen. Die in der Inhaltsangabe versprochene „schöne wie bedrohliche Kulisse“ wird hier hervorragend dargeboten!

    Lieblingszitate:
    „Erfolg macht einsam. Und kreierte Neider.“ (Seite 14)
    „Sie stand am Fenster und sah hinab aufs Dorf, das in den ersten Sonnenstrahlen dieses Tages in einem Silbersee badete. Der Himmel über ihr sah wie gewaschen aus, auf den Berggipfeln lag der erste Schnee…“ (Seite 165)

    Meine Meinung zum Buch:
    Schnell habe ich in diesen Kriminalroman hineingefunden und mein Interesse an der Protagonistin Sophie Mars entstand schon auf den ersten Seiten. Diese Schriftstellerin leidet an einer Schreibblockade und wird von Ihrem Verleger ins abgelegene Andermatt geschickt, um sich dort zu erholen. Sophies Gedankengänge zu ihrem Problem und ihr ganz spezieller Bezug zum Schreiben, fand ich sehr interessant und tiefgründig. Nach und nach bekam ich einen Einblick in ihr Seelenleben… Für mich fühlte sich dies faszinierend an.

    Und als sich dann in Andermatt so einige Begegnungen für sie auftaten und eine gewisse Gefahr für sie selbst immer intensiver spürbar wurde, baute sich eine gute Spannung auf.

    Die an der Handlung beteiligten Buchfiguren gaben dem Buch etwas sehr Geheimnisvolles. Geschehnisse aus der Vergangenheit wurden nach und nach aufgezeigt und verliehen dem Krimi die nötige Spannung und zudem ausreichend Raum, sich selbst über alles Gedanken zu machen. In mir entwickelten sich so einige Vermutungen und mögliche Zusammenhänge, die dann in vielen Punkten widerlegt wurden.

    Der Hintergrund für die Geschehnisse in der Vergangenheit hat mich berührt. Mir ging das Schicksal einer Buchfigur sehr nah, und ich war oft schockiert darüber, wie sich für diese Figur das Leben dargestellt und entwickelt hatte. Diesbezüglich stellten sich in mir Mitgefühl einerseits, aber auch bloßes schockiert sein andererseits auf. Ein nicht einfach zu beschreibendes Gefühl, das sich während des Lesens in mir ausbreitete.

    Die Hauptfigur Sophie empfand ich als authentisch. Auch wenn ich nicht all ihre Empfindungen im Verlaufe der Handlung nachempfinden konnte, stellte sie sich für mich – vielleicht genau deshalb – interessant dar.

    Abschließend möchte ich diesen Kriminalroman als sehr gut strukturiert, spannend umgesetzt und an vielen Stellen als sehr unheimlich beschreiben.

    Das Ende ließ noch vereinzelte Fragen meinerseits offen. Nicht grundlegende Fragen zur Aufklärung des Krimis, eher dahingehend, bestimmte Buchfiguren betreffend. Das Krimiende hätte man meiner Meinung nach noch etwas ausbauen und intensivieren können.
    Ansonsten ein wirklich unterhaltsames und spannendes Buch.

    Bewertung: Ich gebe dem Buch daher 4 von 5 Sterne.

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    cagey_croissants avatar
    cagey_croissantvor 6 Monaten

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