Silvia Kaffke

 4.1 Sterne bei 144 Bewertungen
Autorin von Das rote Licht des Mondes, Messerscharf und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Silvia Kaffke

Silvia Kaffke wurde 1962 in Duisburg geboren. Sie studierte Publizistik und Germanistik. Sie Schreibt die die Krimi-Reihe um die Näherin Lina Kaufmeister und dem Kommissar Robert Borghoff. "Das rote Licht des Mondes" Silvia Kaffke's erster Roman ist im Wunderlich Verlag erschienen. Silvia Kaffke lebt in Duisburg-Ruhrort.

Alle Bücher von Silvia Kaffke

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Cover des Buches Das rote Licht des Mondes (ISBN: 9783499248139)

Das rote Licht des Mondes

 (58)
Erschienen am 02.01.2010
Cover des Buches Das dunkle Netz der Lügen (ISBN: 9783499253775)

Das dunkle Netz der Lügen

 (19)
Erschienen am 01.03.2012
Cover des Buches Messerscharf (ISBN: 9783499256790)

Messerscharf

 (21)
Erschienen am 01.07.2011
Cover des Buches Totenstill (ISBN: 9783937001531)

Totenstill

 (11)
Erschienen am 01.04.2005
Cover des Buches Herzensgut (ISBN: 9783596321957)

Herzensgut

 (13)
Erschienen am 28.09.2018
Cover des Buches Blutleer (ISBN: 9783937001746)

Blutleer

 (3)
Erschienen am 10.04.2006
Cover des Buches Totenstill (ISBN: 9783866672307)

Totenstill

 (17)
Erschienen am 10.07.2006
Cover des Buches Blutleer (ISBN: B07LFGFKLQ)

Blutleer

 (1)
Erschienen am 20.12.2018

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Neue Rezensionen zu Silvia Kaffke

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Rezension zu "Messerscharf" von Silvia Kaffke

Wenn nur das Ende besser wäre !
abuelitavor 8 Monaten

Wenn nur das Ende besser wäre !

Dann gäbe es hier satte fünf Sterne, denn das Buch hat mir sonst sehr gut gefallen – mal was anderes.  

Die Protagonistin Barbara Pross ist BKA-Beamtin und Serienmordspezialistin. Gefühle – die darf man in so einem Job nicht zulassen. Das rächt sich allerdings irgendwann und als Barbara einen Mord nicht verhindern konnte, fällt sie in ein tiefes Loch ….und verschwindet erst mal einfach.

In Ihrer Depression vernachlässigt sie nicht nur all ihre Kontakte, sondern auch sich selbst; treibt ziel-und planlos durch die Gegend und hängt meistens auf dem Bahnhof ab. Als sie in einer Zeitung vom „Frauenmörder von Düsseldorf“ liest, setzt sie sich in den Zug und fährt genau dahin. Die Nacht verbringt sie zusammen mit einer Obdachlosen, die sie dann beklaut.  Dann lernt sie Thomas kennen, der sie bei sich aufnimmt….

So, mehr erzähle ich nicht zur Handlung, das müsst Ihr schon selber lesen. Ich fand es auf jeden Fall packend und dass die Kommissarin dann auch Undercover wieder ermittelt -why not? Mir gefiel es und ich fand es aufregend, das Leben von Barbara und ihre Ermittlungen zu verfolgen.

Die Autorin versteht es auch geschickt, einen auf falsche Fährten zu locken oder besser gesagt: die Handlung nochmals umzudrehen.

Das hat mir alles sehr gut gefallen. ABER – das dicke Ende war der Schluss des Buches. Da ging es dann eher holper-diepolter und  einiges passte gar nicht mehr bzw. strafte sich selber Lügen….aber das kann ich leider nicht näher ausführen, ohne zu spoilern.

Schade, einfach nur schade. Mit einem vernünftigen Schluss wäre das wirklich ein WOW-Buch gewesen….

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E

Rezension zu "Das rote Licht des Mondes" von Silvia Kaffke

Liebe und Abgründe in Zeiten des Strukturwandels
Eoliennevor 5 Jahren


Ein 512 Seiten starker historischer Krimi? Mir fiel spontan mein langweiliger Geschichtsunterricht ein, so dass ich den Roman mit einer gehörigen Portion Skepsis zu lesen begann. Würde S. Kaffke es schaffen, angesichts des beeindruckenden Umfangs ihres Romans die Spannung und Kurzweil eines Krimis ins 19. Jahrhundert zu übertragen? Zum Glück trugen mich meine Neugier und das Vertrauen in den mir wohlbekannten Erzählstil der Autorin über diese ersten Zweifel. Ja, der Autorin ist es schon nach ein paar Zeilen gelungen, mich meine Zapp-Gewohnheiten beiseite legen zu lassen und in das gemächliche Erzähltempo vergangener Jahrhunderte einzusteigen. Zeitgeist, gesellschaftliche Umbruchsituation, Lokalkolorit, Frauenschicksale und die Liebe in Zeiten gesellschaftlicher Zwänge - nichts verkommt zu unverdaulicher Kost, sondern bildet den authentischen Rahmen für die Aufklärung abscheulicher Verbrechen. Langsam, unaufhaltsam steigert S. Kaffke die Spannung bis ins Unerträgliche. Ich befürchte ja immer, dass AutorInnen das Ende vermasseln, aber alles wird gut. Verdammt gut! Und ich habe glücklicherweise nichts verraten – diesen Roman müssen wir auskosten bis aufs letzte Wort, Mesdames et Messieurs...

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Rezension zu "Das rote Licht des Mondes" von Silvia Kaffke

Teufel! Es sind Teufel hier in Ruhrort!
Igelmanu66vor 6 Jahren

Ruhrort im Jahr 1854. Die aufstrebende Stadt wird von einigen grausamen Leichenfunden erschüttert. Junge Frauen oder Kinder, denen man die Herzen aus dem Leib geschnitten hat – und teilweise noch mehr. Lina Kaufmeister, Tochter aus gutem Hause, die zwei der Opfer gefunden hat, hat ihre ganz eigene Meinung zu dem möglichen Täter. Aber der einzige, der ihr glaubt, ist Commissar Robert Borghoff. Worauf die beiden dann bei den Ermittlungen stoßen, ist schlimmer als alles, was sie sich vorstellen konnten…

Was für ein Buch! Ich bin total begeistert! Auf dem Buchdeckel steht „Kriminalstory und Liebesgeschichte“. Das ist es, in der Tat. Als Krimi ist das Buch super, spannend und mit überraschenden Entwicklungen. Dazu war mir der ermittelnde Commissar von Anfang an schwer sympathisch und ich habe richtig mit ihm mitgefiebert!

Liebesgeschichte gibt es streng genommen sogar mehr als eine, schön geschrieben und romantisch. Aber Details verrate ich natürlich nicht!

Was der Buchdeckel nicht erwähnt ist, dass dieses Buch auch toll über das Leben in der damaligen Zeit berichtet. Über die Unterschiede zwischen Bürgern und Arbeitern, über die Moralvorstellungen und vor allem über die Rolle der Frau in dieser Zeit. Absolut unfassbar ist für mich die Vorstellung, dass eine erwachsene und gebildete Frau mit einem Bruder als Vormund leben musste, nur weil sie nicht verheiratet war! Lina Kaufmann ist eine Frau, die sich damit nicht abfinden will und die aus ihrer Rolle ausbricht – und dadurch reichliche Schwierigkeiten bekommt! Diese Thematik wird sogar sehr umfassend behandelt, eine Zeitlang dachte ich, dass die Kriminalstory dabei zu kurz käme. Aber dann habe ich es verstanden…

Lina, die nach den Leichenfunden zunächst total schockiert war, erlebt eine Phase, in der sie von ihren eigenen Problemen so in Anspruch genommen wird, dass sie kaum noch an die Morde denkt. Umso schlimmer wird es dann, als weitere Taten folgen!

Das Buch enthält auch eine Karte, auf der die damaligen Straßen, Plätze und die Wohnhäuser der Hauptpersonen eingezeichnet sind. So was mag ich sehr, ich schau beim Lesen immer mal wieder drauf. Und da ich nur wenige Minuten von Ruhrort entfernt wohne, hat es noch mal so viel Spaß gemacht.

Fazit: Spannend, gruselig, sympathische Charaktere, Romantik, Zeitgeschichte… Für mich ein wunschlos-glücklich-Buch und die Fortsetzung („Das dunkle Netz der Lügen“) muss ich kurzfristig auch noch lesen!

Danke liebe Silke für die tolle Empfehlung!

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Gespräche aus der Community

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Ich habe grad die deutsche Autor Silvia Kaffke und ihre Ermittlerin Barbara Pross für mich entdeckt. Leider ist der zweite Roman dieser Reihe vergriffen. Hat vielleicht noch einer von euch ein Exemplar zu leihen und kaufen ?
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