Silvia Kaffke Das dunkle Netz der Lügen

(18)

Lovelybooks Bewertung

  • 27 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 7 Rezensionen
(9)
(6)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das dunkle Netz der Lügen“ von Silvia Kaffke

Dunkle Zeiten im Land von Stahl und Kohle.

Ruhrort 1861: Lina hat es geschafft. Wie viele hat sie die Aufbruchstimmung genutzt und sich selbständig gemacht. Ihr kleiner Modesalon ist in aller Munde.

Doch dann werden plötzlich gleich zwei Morde verübt. Und während des traditionellen Maiballs plündert jemand die Villen reicher Bürger. Die Taten betreffen ausschließlich Linas Kunden.

Misstrauen schlägt ihr entgegen. Gestern noch eine angesehene Bürgerin Ruhrorts, muss Lina nun ihre Ehre verteidigen. Doch nicht nur ihr Ruf steht auf dem Spiel.

Gelungene Fortsetzung mit Herz und Krimi-Spannung.

— Blackfairy71

Stöbern in Historische Romane

Marlenes Geheimnis

Ein emotionaler und bewegender Familienroman

janaka

Die Salzpiratin

Die sympathische und mutige Protagonistin schleicht sich schnell in die Herzen der Leser, der Schreibstil ist lebendig und fesselnd.

tinstamp

Die Stadt des Zaren

Ich war leider etwas enttäuscht, hatte ich mir doch aufgrund des Klappentextes einen großartigen Roman versprochen

ChattysBuecherblog

Tod im Höllental

Spannender, historischer Krimi in gelungener Fortsetzung

Diana182

Nur kein Herzog

nette Story,guter Schreibstil, dennoch hat sie mich nicht so ganz abgeholt und berührt, teilweise zu oberflächlich,die Dialoge oft schmalzig

littlecalimero

Das Café unter den Linden

Schön erzählte Geschichte eines jungen Fräuleins in den 1920er Jahren in Berlin.

Birkel78

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Der zweite historische Ruhrort Krimi :

    Das dunkle Netz der Lügen

    marion_gallus

    09. April 2013 um 20:24

    Ruhrort im Jahre 1861. Die begnadete Näherin mit dem wachen Verstand Lina Kaufmeister hat inzwischen Commisar Robert Borghoff geheiratet und betreibt einen gutgehenden Modesalon mit mehreren beschäftigen Näherinnen. Man merkt, so langsam kommt die Wirtschaft in Ruhrort wieder in Schwung. Dunkle Wolken beginnen aufzuziehen als Linas beste Näherin Anna zu Hause angegriffen und einige Taga danach im Krankenhaus erstochen aufgefunden wird. Auch die junge Ehefrau des Barons wird Opfer eines Überfalls und tot in deren neuem Haus aufgefunden. Der Baron selbst will tief und fest geschlafen haben, doch der Verdacht gegen ihn erhärtet sich, weil leider eindeutige Indizien gegen ihn sprechen. Als dann zum jährlichen Maiball die Villen der reichen Bürger Ruhrorts ausgeraubt werden, gerät Linas Modesalon in Verruf. Denn alle bestohlenen Bürgerinnen sind ihre Kundinnen gewesen. Natürlich werden in Linas Geschäft während des Maßnehmens und der Anproben auch private Dinge besprochen. Plötzlich wendet sich das Blatt und die eben noch angesehene Bürgerin und Ladeninhaberin Lina Borghoff muss ihre Ehre verteidigen. Gib es einen Spitzel unter ihren Mitarbeiterinnen? Linas messerscharfer Verstand läuft auf Hochtouren und sie tut alles in ihrer Macht stehende, um ihren eigenen Ruf zu retten und die Ermittlungen ihres Mannes auf den rechten Weg zu führen … *** Dieser zweite Ruhrort Krimi von Silvia Kaffke schließt in der Handlung nahtlos an den ersten Teil an und steht diesem von der Qualität in nichts nach. Wieder entführt die Autorin die Leser in das alte Ruhrort mit seiner verwinkelten, dunklen Altstadt und dem vom Stahlabstich des naheliegenden Hochofens erleuchteten Himmel. Der Spannungsbogen steigt stetig an und fesselt den Leser bis zur letztendlichen Aufklärung des Falls. Die besondere Atmosphäre, die mir bereits im ersten Roman so gut gefiel, ist auch hier wieder gegeben. Die Autorin baut in die hauptsächliche Handlung geschickt kleinere Nebenhandlungen ein, die die Geschichte aufwerten und die Lektüre zu keiner Zeit langatmig werden lassen. Der Schreibstil war auch hier wieder gehoben und gut ausformuliert. Feinheiten wie die niederländischen Akzente Linas Schwägerin gestalten den Sprachverlauf zusätzlich realistisch und echt. Ich habe es genossen, wieder einige Zeit durch das alte Ruhrort zu streifen, ich sah zB. die Protagonisten bildlich vor meinem geistigen Auge in der Küche des Borghoffschen Haushalts zusammensitzen. Der reale Schauplatz ist besonders für Leser, die Ruhrort kennen, verlockend und spannend, aber nicht für das Verständnis der Handlung notwendig. Mein Fazit: 5 von 5 Sternen für den zweiten historischen Ruhrort Krimi um die sympathische und charakterstarke Protagonistin, der die gleiche Qualität liefert wie sein Vorgänger. Eine spannende, fesselnde und gut ausgeklügelte Kriminalgeschichte, die in das Ruhrort/Duisburg zu Zeiten von Stahl, Schiffahrt und Kohle entführt. Ich würde gerne mehr davon lesen! © Buchwelten 2013

    Mehr
  • Rezension zu "Das dunkle Netz der Lügen" von Silvia Kaffke

    Das dunkle Netz der Lügen

    Chrissie007

    24. April 2012 um 20:55

    Ein toller historischer Krimi, fast schon Thriller (mit dem ganzen Blut und der Grausamkeit seitens des Greifers), bei dem ich richtig Spaß am Lesen hatte. Leider wusste ich vorher nicht, dass das Buch der 2. Teil nach "Das rote Licht des Mondes" ist. Es wird im zweiten Teil immer mal wieder auf die Geschehnisse im ersten Teil hingewiesen, allerdings kann man das Buch durchaus als Einzelroman lesen. Mir sind Lina, Robert, Finchen, der Baron und all die anderen sehr ans Herz gewachsen und ich hoffe, dass ich bald die Möglichkeit haben werde, den ersten Teil zu lesen. Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, der dem Leser Spaß macht. Auch die Geschichte ist sehr spannend und aufreibend, denn es geht von einem Geschehen ins Nächste. Dieses Buch verdient die volle Punktzahl. Ich werde die Autorin auf jeden Fall "im Auge behalten".

    Mehr
  • Rezension zu "Das dunkle Netz der Lügen" von Silvia Kaffke

    Das dunkle Netz der Lügen

    Blackfairy71

    21. April 2012 um 16:43

    Im letzten Jahr habe ich in "Das rote Licht des Mondes" die für die damaligen Verhältnisse taffe Lina Kaufmeister kennengelernt und ich mochte sie auf Anhieb. Natürlich musste ich die Fortsetzung "Das dunkle Netz der Lügen" auch lesen. Sechs Jahre sind vergangen, seit Lina nur knapp der Ermordung durch ihre Zwillingsschwester Mina Bleibtreu und ihrem Liebhaber Reppenhagen entkommen ist. Mina verschwand damals spurlos und ihre Söhne Emil und Josef blieben bei Linas Bruder Georg. Lina ist nun mit dem Polizeichef Robert Borghoff verheiratet und besitzt ein gut gehendes Bekleidungsgeschäft in Ruhrort. Die Damen der gesamten feinen Gesellschaft lassen bei ihr ihre Kleider schneidern. Eigentlich könnten sie und Robert nun ein ruhiges Leben führen. Aber dann passieren einige unschöne Dinge. In Ruhrort scheint eine Diebesbande am Werk zu sein und eine der Näherinnen aus Linas Geschäft wird überfallen. Hängen die Einbrüche damit zusammen? Cornelius von Sannberg, ein guter Freund von Lina und Robert, wird des Mordes an seiner jungen Frau verdächtigt wird. Mina versucht ihre Söhne auf gerichtlichem Wege zurückzubekommen. Und das Hausmädchen Finchen hat Probleme mit ihrem Mann Simon, der ihr sauer verdientes Geld verspielt und versäuft, während sie vier Kinder großzieht. Nachdem ich von "Das rote Licht des Mondes" so begeistert war, habe ich mir von der Fortsetzung natürlich einiges versprochen. Und wurde nicht enttäuscht. Silvia Kaffke hat einen wunderbaren Schreibstil, sie schreibt so anschaulich, man ist immer mitten im Geschehen und sieht jede Szene lebendig vor sich. Und mit Lina hat sie eine wunderbare Figur erfunden, die für die Verhältnisse ihrer Zeit eine starke und selbstbewusste Frau ist. Auch das Wiedersehen mit vielen anderen Charakteren aus Ruhrort hat mich sehr gefreut. Und ich fand es schön, eine Geschichte zu lesen, die gar nicht so weit entfernt von meiner Heimat spielt. Es ist kein Muss, den ersten Teil gelesen zu haben, aber ich würde es empfehlen und es lohnt sich wirklich. Ich hoffe, es gibt ein Wiedersehen mit Lina, Robert, Finchen und allen anderen

    Mehr
  • Rezension zu "Das dunkle Netz der Lügen" von Silvia Kaffke

    Das dunkle Netz der Lügen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. August 2011 um 19:14

    Silvia Kaffke hat eine Fortsetzung um Lina und Robert geschrieben, das worauf die freudigen Leser wirklich gewartet haben. Man findet ohne Probleme in das Buch hinein.Die Personen kommen einem vertraut vor , es finden noch ein paar neue hinzu die die Geschichte in der ein oder anderen Art durchaus bereichern. Schön finde ich das in diesem zweiten Band eine Entwicklung der Personen erkennbar ist. Das gibt der Geschichte noch zusätzlich Charakter. Dabei wirken die Charaktere in dem wie sie sind, wie sie handeln und wie sie auch Teil der Geschichte sind erstaunlich real und authentisch. Das es einige der erwähnten Personen tatsächlich gegeben hat ist ein nettes Features das ortskundige Leser sicherlich erfreuen wird. Durch die Geschichte selber lernt mal als Ortskundiger aber auch als Zugereister oder Fremder eine Menge über das Leben und die Zeit der industriellen Revolution und die Zeit danach. Das eben nicht alles Gold war was glänzte und das auch schwierige Zeiten Teil jener Epoche waren. Das wird richtig nett in die Geschichte eingeflochten ohne belehrend zu wirken.Als Ortskundige die keine 500 m von den Orten entfernt wohnt ist die Entwicklung der Stadt ebenfalls interessant zu lesen, auch hier hat die Autorin genau das richtige Maß gefunden. Die Geschichte selber ist weniger rasant als im ersten Teil. Die Ereignisse überschlagen sich nicht etwa, dennoch bleibt es spannend und keineswegs langweilig. Ich würde den zweiten Teil eher als dezent beschreiben, die Entwicklung der Figuren, ja auch ein wenig der Stadt steht eher im Vordergrund. Der Plot ist gut konstruiert auch wenn er durch Nebenschauplätze manchmal etwas abgelenkt erscheint. Komischerweise hat mich das in diesem Buch gar nicht gestört. Wirklich Längen habe ich keine finden können sondern habe ich mich bestens unterhalten gefühlt. Die Beschreibung historischer Kriminalroman trifft voll und ganz zu. FAZIT: Ich bedauere das es keinen dritten Teil gibt und war während ich das Buch las immer wieder drauf und dran die Autorin die ebenfalls ein Stadtteil weiter wohnt zu konatktieren und um einen dritten Teil anzuflehen. Wenn das nicht alles sagt !!!

    Mehr
  • Rezension zu "Das dunkle Netz der Lügen" von Silvia Kaffke

    Das dunkle Netz der Lügen

    Ati

    03. March 2011 um 16:09

    Zum Buch Der Hochglanz-Schutzumschlag zeigt rauchende Fabrikschlote, einen brennenden Himmel, eine schwach-leuchtende Gaslaterne, altmodisch gekleidete Menschen und eine düstere Straßenszene – kein Wunder, laut Umschlagtext soll mich die Geschichte ja nach Ruhrort ins Jahr 1861 bringen. Das Cover passt sehr gut zum Inhalt des Romans. Gefallen haben mir in diesem Zusammenhang auch die beiden Stadtpläne ganz vorne und ganz hinten im Buch. Was das Lesen etwas erleichtert hätte, fehlt leider – eine Auflistung der Personen, die in der Geschichte vorkommen. Doch das ist nur ein kleines Manko. Nach dem Prolog kann man sich nach Herzenslust in den folgenden 15 Kapiteln austoben, bevor der Roman mit einem kleinen Epilog und einer Danksagung der Autorin endet. Doch zurück zum Roman: Zitat Umschlagtext Ruhrort, 1861: Dunkle Zeiten im Land von Stahl und Kohle Lina hat es geschafft: Ihr kleiner Modesalon ist in aller Munde. Wie viele Bewohner des Städtchens hat sie die Aufbruchstimmung der letzten Jahre genutzt und sich nach ihrer Hochzeit mit Kommissar Robert Berghoff selbstständig gemacht. Ihre Welt wird erschüttert, als Anna Jansen erstochen wird. Wer hatte einen Grund, ihrer besten Näherin nach dem Leben zu trachten? Doch das ist erst der Anfang. Ein weiterer Mord geschieht. Und während ganz Ruhrort den traditionellen Maiball begeht, werden die Villen reicher Bürger geplündert. Nicht nur der Polizei fällt auf: Die Taten waren gut geplant, zeugen von genauer Kenntnis der Örtlichkeiten und Besitztümer. Und: Sie betreffen ausschließlich Linas Kunden. Misstrauen schlägt ihr entgegen. Gestern noch eine angesehene Bürgerin Ruhrorts, muss Lina nun ihre Ehre verteidigen. Dabei steht nicht nur ihr Ruf auf dem Spiel. Meine Meinung 2008 erschien ja, wie bereits erwähnt, Kaffkes erster historischer Roman „Das rote Licht des Mondes“ der sich ebenfalls um Lina, die Protagonistin von „Das dunkle Netz der Lügen“ drehte. Ich muss gestehen ich habe das Buch nicht gelesen und auch erst hinterher bemerkt, dass es da einen Vorgängerband gibt. Man kann also diesen zweiten Roman ohne Probleme lesen, wenn man das Vorgängerbuch nicht kennt. Eheliche Gewalt, Ehebruch, Sorgerechtsstreitigkeiten, Erpressung, Raub und Mord, die Wirtschaftskrise. Eine Plage der Gegenwart? Mitnichten. All dies begegnet uns auch in Kaffkes zweitem historischen Kriminalroman. Doch das ist es nicht allein. Hier wird auch klar, wie undenkbar den Menschen von damals unser heutiges Leben vorkommen müsste, könnten sie denn einen Blick darauf werfen. Unser relativ leichter Zugang zu Grundnahrungsmitteln und Wasser, medizinischer Versorgung oder auch eine Verbrecherjagd mit allen verfügbaren technischen Mitteln. Kaffke führt ihre Leserschaft nicht nur in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts in einen damals noch als Vorort existierenden Stadtteil Düsseldorfs um sie dort an einem Kriminalfall teilhaben zu lassen. Sie unterhält darüber hinaus detailreich und verknüpft in spielerischer Leichtigkeit verschiedene Handlungsstränge. Historische Kulissen, wie etwa ein Stahlwerk oder die seit den 1960er-Jahren nicht mehr vorhandene Altstadt, sind genauso geschickt eingeflochten. Die dargestellten Charaktere – ob nun Haupt- oder Nebenfiguren, Sympathieträger oder eher verhasste Gestalten – sind klar und lebendig gezeichnet. Und das, obwohl man gleich von Anfang an mit vielen zurechtkommen muss. Sie sind nicht extrem selbstlos, besonders schön oder allzu heroisch. Viel eher sind es Menschen, die einem im täglichen Leben begegnen könnten. Harmonisch scheint es einzig im Haus der Protagonistin zwischen ihr und ihrem Ehemann zuzugehen. Ansonsten sind alle Stärken und Schwächen, alle Tiefen und Höhen der menschlichen Psyche vorhanden. Die Figuren gehören allen sozialen Schichten an. Teilweise wurden sie mitleiderregend, Verständnis heischend oder auch abstoßend gezeichnet – doch immer detailliert und lebendig. Kein Charakter wirkt aufgesetzt oder unglaubwürdig. Es gibt Personen, die vielleicht auf den ersten Blick überflüssig wirken mögen, auf den zweiten jedoch sehr gut hineinpassen. Alle sind sie sorgfältig konstruiert – genau wie die Handlung. Alles und jeder trägt einen kleinen Part zum großen Ganzen bei. Mit klarer Sprache schildert die Autorin die damaligen Lebensumstände. Sie bedient sich dabei – wie bereits erwähnt – mehrerer Handlungsstränge. Erzählt werden sie alle aus der Sicht eines unbeteiligten Dritten. Kaffke schafft eine etwas düstere Grundatmosphäre, die die harten Lebensumstände umso glaubwürdiger wirken lässt. Obwohl dieser Roman eindeutig in das Genre des Kriminalromans passt, ist das Verbrechen darin nicht im Vordergrund. Diebstahl, Mord, Körperverletzung, Erpressung – all das kommt vor. Doch obwohl die Nebenschauplätze, wie etwa die Arbeit in der kräftezehrenden Stahlhütte, der halbwegs sichere, nicht weniger harte Alltag der Näherinnen, die Plackerei von Mägden und Knechten, fast genauso viel Raum einnehmen, wirken sie nicht störend oder überdeckend. Vielmehr vereint sich alles zu einem sehr real wirkenden Bild des Lebens zu dieser Zeit, an diesem Ort. Die Wortwahl der Autorin sorgt einerseits dafür, dass sich die Geschichte sehr locker und flüssig lesen lässt. Der stetige Wechsel von gut zu böse, von fatalistisch zu tatkräftig, von reich zu arm, von Handlungsstrang zu Handlungsstrang, erfordert jedoch etwas Konzentration. Zwar verknüpft die Autorin die Einzelstränge sehr verschickt und sauber und lässt keinen davon im Nichts verlaufen. Gleichzeitig liegt hier jedoch auch eine kleine Schwäche. Durch diesen stetigen Wechsel weiß der Leser zwangsläufig mehr als die Figuren. Das lässt ihn einerseits mitfiebern oder mitleiden, andererseits raubt es stellenweise etwas von der Spannung einer Geschichte, die weniger auf besonders schwierig zu lösenden Fällen, als vielmehr auf Abgründen der menschlichen Spezies und ihrer psychologischen Beweggründe fußt. Fazit Einige verknüpfte Kriminalfälle vor einem authentisch wirkenden historischen Hintergrund. Trotz kleinerer Schwächen habe ich mich gut unterhalten gefühlt und möchte vier von fünf Punkten vergeben. Copyright © 2011 by Antje Jürgens (AJ)

    Mehr
  • Rezension zu "Das dunkle Netz der Lügen" von Silvia Kaffke

    Das dunkle Netz der Lügen

    Ramona1987

    27. December 2010 um 16:53

    Endlich hatte das Warten ein Ende. 2 Jahre, nachdem der erste Teil der Reihe (Das rote Licht des Mondes) von Silvia Kaffke erschien, ist nun endlich die Fortsetzung erschienen. Silvia Kaffke schafft es wieder einmal, einen spannungsgeladenen Roman zu schreiben, ohne dass sie zwanghafte Actionszenen oder gar weit hervorgeholte Handlungen in ihr Buch mit einbringt. Sie geht auf geschichtliche Hintergründe im Ruhrort ein, zeichnet ihre bisherigen Charaktere wunderbar und einfühlsam weiter und spart auch an Intrigen oder bösen Charakterzügen nicht. Dieser Roman war für einen kalten und verregneten Tag gerade prädisziniert, denn Silvia Kaffke hat wieder einmal ein wahres Kopfkino geschaffen. Man ist hinterher sogar ein wenig enttäuscht, dass man all die Charakteren nun verlassen muss, wo man doch so mit deren Schicksale mitfühlen musste. Fazit: Silvia Kaffke ist mit Das dunkle Netz der Lügen eine einzigartig spannende Fortsetzung gelungen. Man möchte das Buch ungern an die Seite legen sondern vermag es direkt in einem Zug zu Ende genießen. Wem Das Rote Licht des Mondes bereits gefiel, wird an diesem Buch ebenfalls Gefallen finden. Ich vergebe 10 von 10 Punkten.

    Mehr
  • Frage zu "Die Teerose" von Jennifer Donnelly

    Die Teerose

    Buecher_und_Meer

    Hallo! Bin eigentlich kein Fan historischer Romane. Nachdem ich von der "Teerose" aber total begeistert war, suche ich nun ein ähnliches Buch, es darf aber auf keinen Fall zu ausschweifend oder "schwafelig" oder kitschig sein. Hat jemand ne Idee??

    • 16
  • Rezension zu "Das dunkle Netz der Lügen" von Silvia Kaffke

    Das dunkle Netz der Lügen

    Winterzauber

    24. October 2010 um 12:12

    Das dunkle Netz der Lügen mit der Hauptperson Lina, steht dem ersten Teil der Serie - Das rote Licht des Mondes - in nichts nach. Ich bin völlig begeistert. Lina hat inzwischen ihren Robert geheiratet führt ein Modesalon mit angrenzender Nähwerkstatt - sie hat einige Angestellte, Näherinnen und auch Hauspersonal. Leider sind die Zeiten nicht so gut und Lina mußte zwei der Näherinnen entlassen. Anna, die Lina besonders ins Herz geschlossen hatte, wird eines Abends Opfer eines Überfalles, bei dem auch ihr Kleinkind umkommt. Anna kommt schwer verletzt ins Krankenhaus, nachdem sie sich wieder einigermaßen erholt hat, wird sie im Krankenzimmer ermordet. Robert hat alle Hände voll zu tun, da sich in Ruhrort Raufüberfälle auf wohlhabende Familien häufen. Baron Sonnenbug hat inzwischen auch geheiratet und seine Ehefrau wird ebenfalls Opfer eines Raubüberfalls und überlebt diesen nicht. Linas Schwester Mina taucht auf und erhebt Anspruch auf ihre Söhne, die sie vor Jahren auf der Flucht bei ihrem Bruder Georg und dessen Frau Aaltje gelassen hat. Das Buch ist turbolent und sehr spannend. Man taucht in die Welt von Kutschen und Gaslicht vor den Kulissen von Ruhrort. Es ist großartig geschrieben und hat keine Schwächen. Ich hoffe, dass es noch viele Bücher mit Lina und Robert lesen darf.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks