Törtchen zum Verlieben

von Silvia Konnerth 
4,6 Sterne bei16 Bewertungen
Törtchen zum Verlieben
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lenikss avatar

Liebe mit Hindernissen

monika_schulzes avatar

Das war sicher nicht mein letztes Buch dieser Autorin, denn mit „Törtchen zum Verlieben“ hat sie in mir einen neuen Fan gefunden.

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Inhaltsangabe zu "Törtchen zum Verlieben"

Eine erfrischende Liebeskomödie über große Pläne und kleine Geheimnisse. Und darüber, dass sich das Glück nicht um Tütensuppe schert.
Die erfolgreiche Boulevardjournalistin Victoria liebt ihren Job über
alles. Für die Skandalreportage über eine geheimnisvolle Schriftstellerwitwe erschleicht sie sich sogar einen Posten als Köchin, obwohl Victoria überhaupt nicht kochen kann.
Als der Schwindel auffliegt, lässt sie sich auf einen ungeheuerlichen Deal mit ihrer neuen Arbeitgeberin ein und reist notgedrungen mit der Millionärin und deren übellaunigen Sohn nach Spanien.
Doch dann steht die gewiefte Journalistin plötzlich vor einer Entscheidung, die mehr mit ihren Gefühlen als mit dem Verstand zu tun hat. Kopf oder Herz - welche Schicksalskarte wird Victoria wählen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783743165038
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:348 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:11.01.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    lenikss avatar
    leniksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Liebe mit Hindernissen
    Törtchen zum verlieben

    Dieses Buch habe ich auf Facebook entdeckt und wollte es aufgrund des tollen Klappentextes lesen. Victoria ist Jornalistin und soll für ihren Auftraggeber eine Schriftstellerwitwe interviewen. Schon in der kleinen Vorgeschichte stellt sich heraus das sie für ihren Undercovereinsatz bei der Witwe ungeeignet erscheint. Und trotzdem nimmt sie die Herausforderung an. Die Witwe und auch der Sohn und auch die Hausangestellten der Witwe werden durch die Autorin sehr detailliert dargestellt und man ist schnell in der Geschichte drin. Als Taschenbuch hat es 288 Seiten und wird abwechselnd aus der Sicht von Victoria und Alexander erzählt. Von mir gibt es vier Sterne.

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    Die-weins avatar
    Die-weinvor 2 Jahren
    Eine urkomische Liebesgeschichte, die mich bestens unterhalten konnte...


    Die Journalistin Victoria träumt schon lange von einer Beförderung, doch dazu wird es wohl nur kommen, wenn sie ein Interview mit Leonore von Himmelsthal, welche die Witwe eines bekannten Schriftstellers ist, abliefert. Nachdem ihr Chef ihr schließlich eine Frist setzt, versucht Victoria mit allen Mitteln, das wohlgehütete Geheimnis dieser Witwe aufzudecken und lässt sich kurzerhand als Köchin in deren Villa einschleusen. Dabei kann sie absolut nicht kochen und es dauert auch nicht lange, da wird der Sohn der Witwe auf sie aufmerksam. Als er dann auch noch merkt, dass Victoria überhaupt keine Ahnung vom Kochen hat, wird er misstrauisch und möchte sie so schnell wie möglich loswerden. Seltsamerweise scheint sich seine Mutter prächtig mit ihr zu verstehen.


    Als ich das Cover dieses Romans zum ersten Mal sah, wusste ich sofort, dass ich ihn unbedingt lesen möchte. Keine Ahnung warum, aber vielleicht war es einfach Intuition, denn diese Geschichte passte einfach von Anfang bis Ende in mein Beuteschema und ich habe lange Zeit nicht mehr soviel gelacht bei einem Buch.


    Victoria ist nach einer heftigen Enttäuschung schon lange Zeit Single und sucht auch gar keine Beziehung. Ihr Fokus liegt auf ihrer Journalismuskarriere und da sie unbedingt das Geheimnis der Schriftstellerwitwe ausfindig machen möchte, kommt sie auf die Schnapsidee, sich übergangsweise als Köchin anstellen zu lassen. Dies kann jedoch nur schief gehen, bei Victorias nichtvorhandenen Kochkünsten, und so kommt man ihr schnell auf die Schliche. Da Leonore jedoch unbedingt die Verlobte ihres Sohnes loswerden möchte, schlägt sie ihr einen Deal vor und plötzlich findet sich Victoria gemeinsam mit Leonore, Sohn Alexander, der Haushälterin Agnes sowie dem Gärtner Miguel in Spanien wieder und sie fragt sich, worauf sie sich da bloß eingelassen hat.


    Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Victoria sowie von Alexander geschrieben, und während ich Alexander anfangs eher als arrogant, karrieregeil sowie oberflächlich hielt, war mir Victoria auf Anhieb sympathisch. Doch dann beginnt Alexander sich unter der spanischen Sonne zu öffnen und ich fing an, auch ihn interessant zu finden. Alleine die schlagfertigen Gespräche zwischen den Beiden machten diese Geschichte zu einem Erlebnis. Ich hatte mehrmals Tränen in den Augen, so amüsant fand ich die Unterhaltungen und da die Geschichte durchweg flüssig sowie temporeich geschrieben ist, lässt sie sich locker innerhalb von zwei Tagen lesen. Gleichzeitig steht natürlich ständig die Frage im Raum, warum die Witwe so ein riesiges Geheimnis aus dem Tod ihres Mannes macht und vor lauter Neugier und Freude an den bissigen Gesprächen zwischen Victoria und Alexander, fiel es mir wirklich schwer, das Buch zur Seite zu legen.


    Die Beschreibungen Spaniens sowie die vielschichtigen Nebencharaktere rundeten das Ganze perfekt ab und obwohl das Buch eher locker leicht daherkommt, hat es dennoch auch eine gewisse Tiefgründigkeit und man stellt fest, dass Reichtum mehr ist, als ein bestimmter Firmenposten oder finanzieller Reichtum. Sehr passend dazu fand ich auch die Zitate am Anfang jeden Kapitels.


    Mein Fazit:


    Ich hätte Victoria sehr gerne noch länger begleitet, da sie einfach ein absolutes Unikat ist. Sie hat es geschafft mich zum Lachen, zum Weinen sowie zum Nachdenken zu bringen und alleine dafür hat sich das Lesen dieser urkomischen Liebesgeschichte gelohnt. Das perfekte Buch für ein verregnetes Wochenende!

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    elchis avatar
    elchivor 2 Jahren
    Törtchen zum Verlieben

    Inhaltsangabe:
    Die ehrgeizige Journalistin Victoria liebt ihren Job über alles. Um die Reportage ihres Lebens zu bringen, erschleicht sie sich sogar einen Platz als Köchin im Hause ihres Opfers. Doch Victoria kann gar nicht kochen, kein kleinstes bisschen… und als ihr Schwindel auffliegt, lässt sie sich sogar auf einen hinterhältigen Deal mit der geheimnisvollen Schriftstellerwitwe ein. Doch der Deal bleibt nicht ohne Folgen…

    Meine Meinung:
    „Törtchen zum Verlieben“ von Silvia Konnerth ist ein wundervoller Roman, der eine Mischung aus romantisch angehauchter Liebeskomödie und typischem Chick-Lit miteinander vereint und hier und da für einen Lachanfall garantiert.
    Der Einstieg in die Geschichte ist mir zu Beginn jedoch nicht ganz leicht gefallen, da ich vielleicht ein wenig andere Vorstellungen hatte… Allerdings hat sich dieses Gefühl schnell gelegt je weiter ich in die verzwickt chaotisch verstrickte Geschichte eingetaucht bin.  Die Handlung ist durchweg unterhaltsam und durchzogen von unerwarteten Wendungen, die hier und da für manche Überraschung sorgen, aber trotz allem stets einen roten Faden erkennen ließ.
    Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig. Versetzt mit viel Charme und einer Prise Humor beschreibt Silvia Konnerth ihre Charaktere, Szenen und Umgebungen mit so viel Liebe ins Detail so bildgewaltig, dass einem regelrecht das Wasser im Munde zusammen gelaufen ist und man sich am liebsten an die traumhaften Kulissen Spaniens träumen mag.
    Victoria, die anfangs so taffe Journalistin, die sich in das Abenteuer „Köchin“ ohne jegliche Kochkenntnisse stürzt und sich selbst manchmal nicht so ernst nimmt, ist mir von Anfang an sympathisch gewesen.
    Alexander hingegen, Sohn der reichen Schriftstellerwitwe Leonore und erfolgreicher Geschäftsmann hat es mir zu Beginn mit seiner verbissenen arroganten Art nicht so leicht gemacht hinter seine Fassade zu blicken. Letztendlich konnte aber auch er mein Herz erwärmen.
    Leonore allerdings sollte man nicht unterschätzen, denn die Dame hat es faustdick hinter den Ohren und ist einfach unschlagbar!
    Generell sind die Charaktere, Haupt- als auch Nebencharaktere, liebevoll ausgearbeitet und besitzen so ihre Stärken und Schwächen, weshalb sie sehr authentisch wirken. Hilfreich war aber auch der Perspektivenwechsel zwischen Victoria und Alexander, so dass man jedes Mal einen anderen Blickwinkel auf das Geschehene hatte und somit bessere Einblicke in die Persönlichkeiten.

    Fazit:
    „Törtchen zum Verlieben“ ist ein wundervoller Roman,  der mit authentischen Charakteren und einer unterhaltsamen Geschichte, so wie einem lockeren Schreibstil den Leser mit viel Charme und einer Prise Humor in seinen Bann zieht.

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    Buchfeelings avatar
    Buchfeelingvor 2 Jahren
    Ein Buch voller Überraschungen!!

    Die Journalistin Victoria ist immer noch auf der Suche nach DER Story, die ihr endlich den großen Durchbruch verschafft. Bis dahin muß sie sich mit eher „schwierigen Klienten“ herumschlagen. Dies meistert sie aber mit viel Witz und einer riesen Portion Geduld. Doch ihr Chef sitzt ihr im Nacken, denn Victoria hat ihm eine riesen Story versprochen. Sie will die zurückgezogene und schwer zu erreichende Schriftstellerwitwe interviewen. Nur das WIE ist ihr noch nicht ganz klar.

    Die Idee, sich in deren Haushalt einzuschleichen, scheint perfekt. Sich als Köchin einzuschleichen allerdings weniger, denn… Victoria kann überhaupt nicht kochen. Und so nimmt das „Unheil“ seinen Lauf.

    Die reiche Witwe ist nicht so verschroben, wie erhofft, ihr Sohn alles andere als charmant und die Haushälterin ein Drachen. Doch Victoria klammert sich mit aller Macht an ihren neuen „Job“, denn sie braucht dieses Interview.

    Alexander, der Sohn der reichen Witwe, hingegen, hat ganz andere Probleme. Er steht kurz vor seiner Hochzeit und seine Verlobte nervt mit rosa Luftballons. Und zu allem Übel kann er einen wichtigen geschäftlichen Deal nicht abschließen, weil die Unterschrift seines Schwiegervaters nötig ist. Und der hat sich kurzerhand nach Spanien abgesetzt.

    Also reist Alexander ihm hinterher… und seine Mutter mitsamt Gefolge („Köchin“, Haushälterin und Gärtner) kommen mit. Und hier beginnt ein äußerst spannendes, witziges und mitreißendes Abenteuer!!

    Die Geschichte ist anders, als erwartet. Hier tropft der Liebesschmalz nicht aus den Seiten. Die Protagonisten sind erfrischend ehrlich, autentisch und unvorhersehbar.

    Victoria mit ihrer frechen Art, ihrem unerschütterlichen Optimismus und ihrem freundlichen Wesen ist zum Verlieben. Alexander, der Perfektionist, hat ein riesen Ego und will alles kontrollieren. Er hat permanent schlechte Laune und hält nicht viel von Ruhe und Entspannung.

    Alexanders Mutter genießt das Leben, erfreut sich an Kleinigkeiten und versucht, mit esoterischem Schnick-Schnack die Menschen um sie herum aufzulockern. Dabei ist sie scharfsinnig und frech.

    Auch all die anderen Protagonisten sind so liebenswert dargestellt, so detailliert „ausgearbeitet“, dass man mittendrin im Geschehen ist und die Personen genau zu kennen glaubt.

    Die Geschichte entwickelt ein Eigenleben, dem man sich einfach nicht entziehen kann. Und so ist man als Leser mitten dabei, wenn diese seltsame Gesellschaft in Spanien ihr neues Ich entdeckt, jeder auf seine Weise…

    Ich LIEBE diese Geschichte und kann sie euch nur wärmstens ans Herz legen. Spannung, Abenteuer, Sonne, Liebe und Vertrauen gehen hier perfekt Hand in Hand…

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    Katzenpersonal_Kleeblatts avatar
    Katzenpersonal_Kleeblattvor 2 Jahren
    Ein süßer Roman zum Abschalten


    Victoria ist eine Journalistin, die ihren Beruf liebt und so einiges tun würde, um die Karriereleiter ein Stückchen höher zu klettern.
    Als sie den Auftrag erhält, die Schriftstellerwitwe Leonore von Himmelsthal zu interviewen ist guter Rat teuer. Diese hat sich seit dem Tod ihres Mannes sehr zurückgezogen und lässt niemanden an sich heran.
    Da hat sie die Idee, sich in deren Haushalt als Köchin einzuschleichen, wohl wissend, dass sie keine Ahnung vom Kochen hat. Aber sie hofft auf ihr Glück und will das unbedingt durchziehen. Wider aller Erwartung gelingt ihr auch dieses Kunststück, nicht ahnend, dass Leonore genau weiß, wer sie ist und gedenkt, Victoria für ihre eigenen Pläne einzusetzen...

    Alexander von Himmelsthal ist mit Madeleine, der Tochter seines Chefs, verlobt. Er steht kurz davor, die Firma zu übernehmen, da verschwindet sein Schwiegervater in spe von einem Tag auf den anderen, ohne zu hinterlassen, wohin er ist. 
    Alexander steht kurz vor einem wichtigen Geschäftsabschluss, für den er dringend die Unterschrift seines Chefs benötigt, aber wie an ihn herankommen, wenn man nicht weiß, wohin er verschwunden ist?
    Irgendwie gelingt es ihm zu erfahren, dass dieser sich in Andalusien aufhält, so dass er sich genötigt sieht, ihm nachzureisen.
    Das gestaltet sich jedoch nicht so einfach wie gedacht, denn wie auch immer es dazu kam, er hat seine Mutter Leonore, deren falsche Köchin Victoria, den Gärtner / Bodyguard Miguel und die Haushaltshilfe Agnes mit im Schlepptau.

    Die Autorin Silvia Konnerth verlegt den aktuellen Schauplatz Hamburg nach Granada, in Spaniens Sonne. Turbulenzen sind schon durch die vorgegebenen Konstellationen ersichtlich.
    Victoria gelingt es zwar noch, inkognito nach Spanien zu reisen, dort jedoch kann dieses nicht mehr aufrecht erhalten werden.
    Alexander ist mit dem Aufspüren seines Chefs beschäftigt, womit er sich ein wenig schwer tut. 

    Es ist ein ausgesprochen amüsantes und kurzweiliges Buch, bei dem es einem schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen. Mit viel Charme beschreibt die Autorin das Zusammenleben und Agieren der Protagonisten, das mich mehr als einmal zum Schmunzeln brachte.
    Die Beschreibungen der Kochversuche von Victoria verursachten bei mir ein Dauergrinsen, die coolen Reaktionen darauf von Leonore taten definitiv ihr übriges.
    Leonore ist für mich die Protagonistin, die mich am meisten beeindruckt hat. Ihre Art ist erfrischend, die Gespräche mit ihrer künftigen Schwiegertochter Madeleine sind herrlich bissig und ihre Pläne sind hoffentlich von Erfolg gekrönt. Ich mochte sie von Anfang an, was nicht auf alle Protagonisten zutraf.
    Mit Alexander habe ich mich ein wenig schwer getan, er war mir zu zielorientiert, was sich im Lauf des Geschehens jedoch relativierte.
    Victoria ist eine Person, die man auch sofort ins Herz schließt. Auch wenn sie alles für ihren Job tun würde, kennt sie Grenzen. Sie ist warmherzig und versucht, das Beste aus der Situation zu machen. 

    Die Geschichte erlebt der Leser mal aus der Sicht von Victoria, mal aus der von Alexander. Da die Namen vor jedem Kapitel angegeben sind, ist es auch für den Leser leicht, sich sofort in die jeweilige Person hineinzuversetzen.

    Das ist nunmehr mein 3. Buch der Autorin und wie auch schon in den vorangegangenen konnte sie mich auch mit diesem Werk von sich überzeugen. Ihr Schreibstil ist leicht, spritzig und humorvoll. 
    Mir hat es sehr viel Vergnügen bereitet, Victoria, Alexander und Leonore nach Andalusien zu begleiten. 

    Ein Buch, das nicht nur am Strand gelesen werden möchte, sondern das zu jeder Zeit für humorvolle Unterhaltung sorgt.
    Ich empfehle es sehr gern weiter.

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    monika_schulzes avatar
    monika_schulzevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das war sicher nicht mein letztes Buch dieser Autorin, denn mit „Törtchen zum Verlieben“ hat sie in mir einen neuen Fan gefunden.
    Silvia Konnerth hat jetzt einen Fan mehr - mich :)

    Inhalt:

    Die erfolgreiche Boulevardjournalistin Victoria liebt ihren Job über
    alles. Für die Skandalreportage über eine geheimnisvolle Schriftstellerwitwe erschleicht sie sich sogar einen Posten als Köchin, obwohl Victoria überhaupt nicht kochen kann.
    Als der Schwindel auffliegt, lässt sie sich auf einen ungeheuerlichen Deal mit ihrer neuen Arbeitgeberin ein und reist notgedrungen mit der Millionärin und deren übellaunigen Sohn nach Spanien.
    Doch dann steht die gewiefte Journalistin plötzlich vor einer Entscheidung, die mehr mit ihren Gefühlen als mit dem Verstand zu tun hat. Kopf oder Herz – welche Schicksalskarte wird Victoria wählen?

    (Quelle: https://www.silviakonnerth.de/b%C3%BCcher/t%C3%B6rtchen-zum-verlieben/)

    Victoria arbeitet als Journalistin und würde für einen guten Artikel alles tun. Als sie von ihrem Chef auf die Schriftstellerwitwe Leonore von Himmelsthal, die seit dem Tod ihres Mannes sehr zurückgezogen lebt, angesetzt wird, muss sie sich etwas einfallen lassen, um an die Millionärin ranzukommen.

    Was ist da besser, als ihre Köchin zu bestechen, krankzumachen und sie als Vertretung einzusetzen. Blöd nur, dass Victoria überhaupt nicht kochen kann und der Schwindel nach Dosenravioli schnell auffliegt. Doch anders als erwartet, wirft Leonore sie nicht sofort hochkant raus, sondern schlägt ihr einen Deal vor, den Victoria nicht ablehnen kann. Selbst, wenn sie dafür mit der Millionärswitwe und ihrem immer schlecht gelaunten Sohn Alexander nach Spanien fliegen muss.

    Doch bald schon muss die junge Frau sich eingestehen, dass es im Leben um mehr geht, als nur um einen guten Artikel und ihre Karriere als Journalistin … .

    Meine Meinung:

    Ich durfte Silvia Konnerth auf der Frankfurter Buchmesse kennenlernen und da ich sie sofort sympathisch fand, musste ich natürlich auch eines ihrer Bücher lesen. Der Klappentext und das Cover von „Törtchen zum Verlieben“ haben mich dabei sofort angesprochen, so dass ich mich sehr freute, dass ich es lesen durfte.

    Im Prolog lernt man zunächst Leonore kennen und man merkt gleich, dass sie ein gutes Herz hat, so dass ich sie sofort gernhatte. Und auch im weiteren Verlauf der Geschichte fand ich Leonore einfach nur großartig. Sie ist so einzigartig, irgendwie kommt sie einem ein wenig verrückt vor, aber eigentlich hat sie den totalen Durchblick und alles im Griff und zieht im Hintergrund die Fäden. Einfach nur herrlich diese Frau.

    Danach springt man zu Victoria und begleitet sie zu einem Interviewtermin, der so gar nicht so läuft, wie sie sich das wünscht. Ich fand auch Victoria sofort richtig klasse. Sie ist eine unabhängige, junge Frau, die genau weiß, was sie will und mit beiden Beinen fest im Leben steht. Für eine gute Story würde sie allerdings auch über Leichen gehen. Doch wer seinen Job liebt, versteht das natürlich. Dabei gefiel es mir besonders, welch verrückte Ideen die Protagonistin an den Tag legt. Diese  bringen nämlich einiges an Humor in die Geschichte. Wenn ich da an ihre Kochversuche denken … ich schmeiß mich immer noch weg vor lachen. Da ich selbst sehr gerne koche und experimentiere, fand ich diese Szenen besonders gelungen und überlegte mir, wie wohl die Gerichte von Victoria schmecken würden.

    Etwas überrascht war ich, dass ich im nächsten Kapitel in Alexanders Welt eintauchen durfte. Die Geschichten werden nämlich abwechselnd aus Sicht von Victoria und Alexander erzählt, was mich total freute. Ich hätte eher damit gerechnet, nur in die weibliche Gedankenwelt eintauchen zu dürfen, aber ich liebe es ja, wenn Geschichten aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden und vor allem auch, wenn man einmal die männliche Sichtweise präsentiert bekommt.

    Natürlich ist die Liebesgeschichte vorhersehbar, aber das ist dem Leser bei dieser Art Genre ja von Anfang an klar und auch gar nicht wirklich wichtig, denn wichtig ist nur der Weg dorthin und wie sich die Geschehnisse entwickeln und ich fand die Geschichte einfach nur süß und bezaubernd. Man reist gemeinsam mit den Protagonisten und einer eher ungewöhnlichen Truppe nach Spanien und verbringt dort einige schöne Tage, durch die ich mich selbst auch nach Sonne, spanischem Gebäck und gutem Wein sehnte und muss über so manche Situation einfach nur schmunzeln. Mir hat es auf jeden Fall total viel Spaß gemacht, zu lesen, wie sich die Dinge entwickelten, wie Leonore es geschickt eingefädelt hat, dass am Ende alles so kommt, wie sie es wollte und wie sie doch noch selbst überrascht wurde.

    Ich konnte das Buch, vor allem auch durch den locker-leichten und fröhlich-flüssigen Schreibstil einfach nur genießen und mir bei dem kalten Wetter ein paar schöne und sonnige Gedanken machen.

     

    Fazit:

    Mein erstes Buch von Silvia Konnerth hat mir total viel Spaß gemacht. Die Autorin überzeugte mich mit ihren sympathischen, liebeswerten und einmaligen Charakteren, begeisterte mich mit vielen humorvollen Szenen und ließ mich durch ihren locker-leichten, fröhlich-flüssigen Schreibstil einfach durch die Seiten und die Geschichte fliegen. Das war sicher nicht mein letztes Buch dieser Autorin, denn mit „Törtchen zum Verlieben“ hat sie in mir einen neuen Fan gefunden.

    Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

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    Nele75s avatar
    Nele75vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Bringt jetzt im Winter beim Lesen schon ein bißchen die Frühlingssonne näher :-)
    Zuckersüße Geschichte, welche einem auch im Winter die Frühlingssonne ein wenig näher bringt

    Die Journalistin Viktoria möchte beruflich weiter kommen und hat
    bereits einen Plan – sie möchte einen Bericht über eine seit dem Tod
    ihres Mannes sehr zurückgezogen lebende Schriftstellerwitwe schreiben.
    Um an Informationen zu kommen, schleicht sie sich als Köchin getarnt in
    das Haus von Leonore von Himmelsthal ein…und dies, obwohl sie – außer
    Dosenravioli und die Törtchen ihres Lieblingsbäckers im Gepäck –
    überhaupt nicht kochen kann. Doch als ihre Tarnung aufzufliegen droht,
    kommt alles ganz anders, als zunächst erwartet…was nicht nur an
    Alexander von Himmelsthal liegt, dem Sohn des Hauses.


    Schon das Cover von „Törtchen zum Verlieben“ ist wie ein kleines
    Sahnestück, denn es wirkt durch die Gestaltung und gewählten Farben
    einfach zauberhaft und ist ein kleiner Hingucker. Schon deshalb habe ich
    mich auf wunderbar entspannte Lesestunden gefreut.


    Bisher kannte ich noch keine Geschichten der Autorin Silvia
    Konnerth („Törtchen zum Verlieben“ ist ihr drittes bisher erschienenes
    Buch). Von der ersten Seite an war ich sofort in der Geschichte
    angekommen, denn der Schreibstil macht es dem Leser unheimlich leicht,
    die Lesezeit zu genießen. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von
    Viktoria oder Alexander und – da jedes Kapitel mit dem Namen des nun
    Erzählenden beginnt  – hat man keinerlei Probleme, sofort zu erkennen,
    um wen es sich dreht.


    Die beiden Hauptfiguren der Geschichte – Viktoria und Alexander –
    sind, wie auch der Rest der Geschichte, gut vorstellbar dargestellt.
    Allerdings gibt es für mich noch eine dritte „Hauptfigur“, die
    Schriftstellerwitwe Leonore. Sie konnte mich am meisten überraschen und
    ihr Verhalten war so nicht vorhersehbar, was mir gut gefallen hat.


    Es war während des Lesens irgendwann klar, wie die Geschichte
    ungefähr enden wird – und dennoch ist es für mich durchweg sowohl ein
    Wohlfühl- als auch ein Gute-Laune-Buch, was mir jetzt schon – noch
    mitten im Winter und bei Schneefall – die Frühlingssonne ein Stückchen
    näher gebracht hat.


    Das Buch ist als Kindle-Version (EBook) erhältlich.

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    bine174s avatar
    bine174vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein zuckersüßes, romantisches Wohlfühlbuch, in das ich vom ersten Kapitel eingetaucht und erst am Ende wieder rausgekommen bin
    Törtchen zum Verlieben

    Es gibt Bücher, die liest man halt, es gibt Bücher, die man gerne liest, und es gibt Wohlfühlbücher, die man liebt - "Törtchen zum Verlieben" zählt eindeutig zu den letzteren.
    Ich kannte bisher noch keine Bücher der Autorin, und habe es mir alleine aufgrund des tollen Covers und der netten Inhaltsangabe gekauft - und es nicht bereut.
    Die Autorin hat einen locker-leichten Schreibstil, mit dem sie uns einerseits nach Hamburg, der Heimat von Victoria und Alexander, aber auch nach Granada entführt.
    Die Geschichte wird abwechselnd aus Victorias und Alexanders Sicht erzählt, und damit kann sich der Leser sehr schnell und leicht in die Gedanken der beiden einfühlen. Beide Hauptcharaktere sind unglaublich sympathisch, und ich habe mich vom Platz weg in sie verliebt. Victoria ist ein wenig chaotisch, hat das Herz am rechten Fleck, und sie kann absolut nicht kochen, was ihrer Tarnung als Köchin nicht unbedingt zuträglich ist. Ich musste nicht nur einmal schmunzeln ob ihrer Kochversuche :-) Alexander wiederum mochte ich ebenfalls sehr gerne; obwohl er anfangs ein wenig unzugänglich erscheint, merkt man auch bei ihm bald, dass er ein Mann ist, den man einfach gern haben muss. Zusammen sind die beiden unschlagbar - sie streiten sich, sie schleichen umeinander herum, sie verstehen sich besser, als sie es sich selbst eingestehen wollen. 
    Das alles ist verpackt in eine romantische, zauberhafte, witzige, ein bisschen spannende Geschichte, die dem Leser ein paar vergnügliche Lesestunden beschert, es kommt keine Langeweile auf, und es gibt einige unvorhersehbare Wendungen - also alles, was ein gutes Buch ausmachen muss.
    Die liebevoll gezeichneten Nebencharaktere - mir hat es insbesonders die Haushälterin angetan :) - haben das ihre dazu beigetragen, dass man das Buch, wenn man mal zu lesen begonnen hat - nicht mehr aus der Hand legen mag.
    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon auf das nächste Werk der Autorin :-)

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    GabiRs avatar
    GabiRvor 2 Jahren
    Die angehende Redakteurin Victoria ....

    hat einen schwierigen Auftrag erhalten von ihrem Chef. Sie soll die Millionärswitwe Leonore von Himmelsthal interviewen. Diese jedoch hat sich seit dem überraschenden Tod ihres Mannes vollkommen zurückgezogen, so dass Victoria zu einem Trick greifen muss. Dass sie sich damit Stolpersteine en masse in den Weg legt, weiß sie, aber sie will das Interview, denn das ist der Freifahrschein zum Job als Redakteurin.


    Mein erstes Buch von Silvia, aber nicht mein Letztes, die beiden Vorgängerromane sind schon auf dem Kindle, auch wenn ich dann ihre schreibtechnische Entwicklung von hinten aufrolle. Aber ich denke, wer beim dritten Roman so schreibt, wie sie es getan hat, kann vorher nicht viel schlechtere Geschichten erzählt haben, ich lass mich überraschen.
    Doch nun zu den "Törtchen", sie führten mich - abgesehen von meinem ständigen Heißhunger auf Süßes - in mein geliebtes Hamburg und dann auch noch nach Winterhude, einen der für mich tollsten Stadtteile und es gab Turrón, das ganze Jahr über, die ich allerdings dann doch lieber in Andalusien vertilge, wohin ich mit den Protagonisten auch reisen durfte. Granada, die engen Gässchen, ich erinnere mich gut daran und an das leckere Eis in der Nähe von *Isabel la Católica*. Und auch wenn ich die Orte kenne, an denen die Geschichte spielt, wäre das nicht nötig gewesen, denn Silvia hat eine bildhafte Schreibe, so dass ein wundervoller Film in meinem Kopf ablief, in dem ich mich richtig rundum wohlfühlte. Das einzige Manko: Er war zu kurz.

    Wer also ein bisschen Sonne genießen, spanische Lebensart kennenlernen, Steine wegräumen und herrliche Protagonisten erleben will, die alle ein kleines Geheimnis haben, dem kann ich die Törtchen wärmstens empfehlen. Ihr könnt sicher wie ich schmunzeln, den Kopf schütteln und einfach dabei sein, fünf Chaospunkte von ganzem Herzen

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    Nik75s avatar
    Nik75vor 2 Jahren
    Törtchen zum Verlieben

    Meine Meinung:

    Frau Konnerth hat mit „Törtchen zum Verlieben“ einen romantischen und warmherzigen Roman geschrieben. Die Protagonisten sind mir gleich sympathisch. Besonders Victoria mochte ich sehr gerne. Sie ist zwar leicht chaotisch und kann ja gar nicht kochen, doch mit ihrem Helfersyndrom ist sie einfach absolut liebenswert. Alexander ist ein Mensch, an den ich mich erst gewöhnen musste, da er als Macho rüberkommt, aber mit Victoria scheint er sehr gut zusammen zu passen. Auch die Millionärin Leonore war mir sehr sympathisch. Sie ist eine kluge Frau, die weiß wie man Fäden zieht und die ihre Ziele immer vor Augen hat.
    Der Schreibstil dieses wunderbaren Romans ist flüssig und fesselnd. Einmal angefangen kann man gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte ist ein wenig chaotisch, romantisch und spannend. Es ist schön zu sehen wie Victoria sich immer mehr zu Alexander hingezogen fühlt und auch von Alexanders Seite scheinen Gefühle für Victoria da zu sein. Victoria führt ein abenteuerliches Leben im Haushalt von Leonore, denn ihre Kochkünste kann man nur als abenteuerlich bezeichnen. Als sie dann mit ihrer Arbeitgeberin nach Spanien reist, nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf und Victorias und Alexanders Leben werden so richtig auf den Kopf gestellt.
    Was sie alles in Spanien erleben und wie es mit Alexander und Victoria weitergeht möchte ich aber hier nicht verraten.
    Ich kann nur sagen, dass einem der Roman schöne Lesestunden beschert und dass ich gefesselt von der Geschichte war. Ein wunderbarer Roman für romantische Lesestunden mit Kopfkinogarantie. Absolut empfehlenswert.

    Da ich mich sehr gut unterhalten gefühlte habe gibt es von mir 5 Sterne für „Törtchen zum Verlieben“.

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