Silvia Pommerening Wir haben Wehen

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Inhaltsangabe zu „Wir haben Wehen“ von Silvia Pommerening

Dieses Buch ist ein Geburts-Crash-Kurs mit lustigen Geschichten und lehrreichen Erfahrungen aus dem Kreißsaal, einem Ort, welcher alle nur denkbaren sozialen und kulturellen Individuen unter einem Dach vereint. Angefangen beim jungen Kevin, selbst erst den Windeln entsprungen, der zwischen Handy spielen und Kippen rauchen, das erste Mal Vater wird, bis hin zur spätgebärenden Oberstudienrätin, mit ihrer eigens für die Geburt mitgebrachten Celine Dion-CD. Tja, wenn es ums Kinderkriegen geht, sind halt alle gleich!
Fernab vom Fachchinesisch der Mediziner erhalten Sie hier praktische Tipps, die durch einfache Zeichnungen verfeinert und mit dem nötigen Humor gesalzen wurden.

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    Wir haben Wehen

    Eva-Maria_Obermann

    17. September 2015 um 15:34

    Ich muss gestehen, dass ich mir ein wenig etwas anderes vorgestellt habe. Anhand ein paar lebensnaher Episoden führt die Autorin durch mehrere Geburten, wohl darauf bedacht immer mal wieder zu zeigen, wie es nicht so toll geht. Der Mann als Kontrollfreak, der seine Frau weniger unterstützt als unter Druck setzt, die Frau als ewige Planerin, die sich aber von allen reinquatschen lässt, besserwisserische Ärzte und Kinder, die ihren eigenen Kopf haben. Scheinbar muss erst einiges schief gehen, bevor es flutscht. In diese etwas zynischen Episoden eingesponnen sind lehrreiche und wissenswerte Fakten rund um die Geburt. Ich kenne die Autorin als Hebamme, voll im Einsatz, entspannend natürlich, ehrlich und ohne Blatt vor dem Mund. Das mag ich. Was mir aber im Mündlichen so gut gefällt, wirkt im Schriftlichen manchmal etwas übertrieben. Der 1:1 Übertrag passt nicht immer und am Ende hat der Leser fast das Gefühl nur sie, die Hebamme, wüsste Bescheid. Nur wer aufmerksam genug ist, erkennt, dass sie das verneint, zugibt, über die Geburtdauer beispielsweise eben keine Aussage machen zu können und allein dieses Zugeständnis auch von anderen erwartet. Ein bisschen fehlen wohl die positiven Beispiele. Da muss der strenge Geburtsplan erst vollkommen in die Hose gehen, ehe werdende Mutter und Hebamme auf einer Wellenlänge agieren und einfach machen (lassen). Oder die in den Wegen liegende dem baldigen Vater verbal um einen Kopf kürzer machen, bevor er sich „benimmt“. Witz gibt es viel in diesem Buch, auch medizinisches Wissen wird anschaulich vermittelt. Ein gelungenes Beispiel aber hätte mir noch gut gefallen. Nicht zuletzt ist das Buch im andauernden Konflikt um die gesicherte Betreuung durch Hebammen und die überteuerte Krankenversicherung in diesem Beruf wohl platziert und zeigt, womit sich Menschen in diesem Beruf tagtäglich herumärgern müssen. Denn nur, weil es dort viele süße Babys gibt, heißt das nicht, dass immer alles süß und rosig wäre. Mit dem Rückblick auf mittlerweile drei Schwangerschaften und Geburten, die alle sehr unterschiedlich waren – von 5 Tage Kreißsaal mit Kaiserschnitt bis zur spontanen Wassergeburt war da alles dabei – muss ich aber sagen, das Buch erfüllt eine wichtige Aufgabe: Es entspannt. Vor meiner ersten Geburt mit dieser Lektüre wäre vielleicht vieles anders gekommen. Das Buch zeigt viele Ansätze auf, aus denen eine Geburt wird, erklärt, warum manchmal scheinbar unnötig gewartet werden muss und stellt dabei die kluge Frage, ob Einleitungen wirklich so früh sinnvoll sind. Es steckt viel darin und nur ein bisschen mehr Kniff hätte daraus ein erstklassiges Buch für jedermann gemacht. So aber ist es vor allem für Hebammen und werdende Mütter geeignet. Und da aber wirklich zu empfehlen. Denn die Essenz, die raus kommt, ist die, dass eine Geburt nicht vorherzusehen und zu planen ist. Wichtige Punkte wie Schmerzmittel, Kaiserschnitt, Wassergeburt, etc. werden besprochen. Der Geburtsvorgang anschaulich und ehrlich erklärt. Die zynischen Beispiele lockern das Ganze, zugegeben, auf.

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