Silvia Roth Hitzschlag

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Inhaltsangabe zu „Hitzschlag“ von Silvia Roth

"Sie werden nicht das Leben Ihrer Frau riskieren, um einen Vergewaltiger zu schnappen."Wiesbaden stöhnt unter einer Hitzewelle, und ein raffinierter Vergewaltiger versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Vier Frauen sind ihm bereits zum Opfer gefallen. Jetzt bekommt es Kommissar Verhoeven und seine Kollegin Winnie Heller mit dem fünften Opfer zu tun. Und diesmal ist alles anders. Es gibt einen Toten...

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Flugangst 7A

Wirklich absolut zu empfehlen. Sehr stimmig, gut recherchiert und spannend bis zu letzten Seite, so wie es sein soll.

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  • Solider 4. Band der Verhoeven und Heller-Reihe

    Hitzschlag

    Buechersuechtig

    19. November 2013 um 16:02

    DIE GESCHICHTE... Die Tropenhitze und ein perfider Vergewaltiger (der von der Presse als "Artist" bezeichnet wird, weil er unbemerkt in die Wohnungen seiner Opfer einsteigt) halten Wiesbaden in Atem. Doch die letzte Vergewaltigung passt so gar nicht in das Schema des Artisten, denn der Ehemann des Opfers Irina Portner wird erschossen in der Wohnung aufgefunden. Wurden die ausgeklügelten Pläne des Täters durchkreuzt oder versucht jemand, dem Artisten, den Mord an Jan Portner anzuhängen? Diese Fragen beschäftigen nicht nur den Vergewaltiger, sondern auch die zuständigen Ermittler Hendrik Verhoeven und Winnie Heller... MEINE KURZMEINUNG: Kauf-/Lesegrund: Ich hatte diese Krimireihe schon aus den Augen verloren und deshalb bei der wunderschön gestalteten TB-Ausgabe zugeschlagen. Reihe: 4. Band der Hendrik Verhoeven & Winnie Heller-Reihe, knüpft an den Vorgänger "Schattenriss" an. Handlungsschauplatz: Wiesbaden Handlungsdauer: Die Story beginnt im Juni mit dem Prolog und endet im August mit dem Epilog. Hauptpersonen: Kommissar Hendrik Verhoeven, wird in Kürze zum 2. Mal Vater und ist zu seiner Frau Silvie und Tochter Nina überfürsorglich. Seit knapp 2 Jahren arbeitet er mit seiner Partnerin Winnie Heller zusammen. Die toughe, hilfsbereite Polizistin hat ein abgeschlossenes Studium in Psychologie bzw. Kriminologie und ist noch immer Single. Nach nunmehr 4 Bänden habe ich das ungleiche Ermittlerduo Verhoeven & Heller ins Herz geschlossen, denn die Kommissare sind interessante Charaktere mit Ecken und Kanten. Nebenfiguren: Alte Bekannte wie Rechtsmedizinerin Dr. Gutzkow, Lübke (der Leiter der Spurensicherung), KK11-Leiter Hinnrichs und Kollege Bredeny, aber auch die neuen Charaktere wie z.B. der "Artist" und seine Opfer sind interessante Persönlichkeiten. Für meinen Geschmack kommen leider zu viele Nebencharaktere zum Einsatz. Romanidee: Interessante Grundidee, die ansprechend umgesetzt wurde. Erzählperspektiven: Neben den Haupterzählern Winnie Heller und Hendrik Verhoeven schildern auch andere Figuren die rasanten Geschehnisse aus ihrem jeweiligen Blickwinkel (in der 3. Person). In "Hitzschlag" wird uns ein tiefer Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonisten gewährt und Winnies Gedankengänge sind manchmal echt erheiternd, was den Krimi auflockert. Handlung: Halbwegs spannende Geschichte mit sehr vielen Erzählperspektiven und miteinander verwebenden Handlungssträngen, einigen ungeahnten Wendungen und einem lieblos abgehandelten Ende. Leider haben die Hauptpersonen neben den Unmengen an Erzählern und Nebencharakteren wenig Chance, sich voll zu entfalten, was ich schade finde. Schreibstil & Co: ausdrucksstarke Schreibweise, angenehme Sprache, ausgeschmückte Schilderungen FAZIT: "Hitzschlag" ist der 4. Band der Krimiserie rund um das Ermittlerpaar Winnie Heller und Hendrik Verhoeven, die diesmal einen raffinierten Serienvergewaltiger jagen und dabei bis an ihre Grenzen gehen. "Hitzschlag" wartet neben einer interessanten Story und reizvollen Protagonisten mit unzähligen Erzählperspektiven, Handlungssträngen und detaillierten Schilderungen, wodurch sich dieser Kriminalroman streckenweise sehr langatmig und zäh gestaltet. Der 4. Verhoeven und Heller-Band ist leider keine Meisterleistung, weshalb ich nur 3 1/2 STERNE vergebe.

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  • Vergewaltiger missbraucht!

    Hitzschlag

    walli007

    21. June 2013 um 18:39

    In Wiesbaden geht ein Serienvergewaltiger um, der seine Opfer immer mehr misshandelt. Bis auf das letzte Opfer, dass im Vergleich zu den anderen nicht so viel abbekommen hat. Und der Täter ist stinkwütend, denn in dieser Nacht wurde er nicht nur zu der Vergewaltigung erpresst, es soll ihm auch noch ein Mord untergeschoben werden, den er nicht begangen hat.  Komplizierte Ermittlungen für Winnie Heller und ihren schwangeren Chef Hendrik Verhoeven. Zwar ziehen sie schnell die oben beschriebene Möglichkeit in Betracht, doch zwei scheinbar unabhängig handelnde Täter sind noch schwieriger zu ermitteln als einer. Natürlich sind Verhoevens Gedanken mehr bei seiner Frau, die er kurz vor der Niederkunft am liebsten in Watte packen möchte, was diese allerdings überhaupt nicht mitmacht. Und Winnie sorgt sich mehr um den erkrankten Lübke als ihr lieb ist. Erfrischend sind immer die Wortgefechte zwischen Hendriks kleiner Tochter Nina und ihrem Kindergartenfreund Dominik. Wenn die Krimis der Autorin nicht eh gut wären, wären gerade die Naseweisheiten der Kinder die Lektüre wert. Als Beispiel nenne ich da nur mal das Verstopfen des Abflusses im Keller mit Silikon (bitte keinen Kindern zu lesen geben) und die folgende Flutung des Selbigen, um genug Wasser zu haben falls der Planet vertrocknet. So richtig böse sein kann man den Kleinen nicht ... Doch auch der Fall enttäuscht nach ein paar wenigen Längen zu Beginn nicht. Spannend wie der Täter versucht sich vor der Mordbeschuldigung zu schützen. Spannend auch wie sich die Ermittlungen langsam entwickeln und gerade durch eine Nervensäge weiter vorangetrieben werden. Da war dann mal jemand schneller als die Polizei und braucht diese dann doch, um nicht teuer für die Schnelligkeit zu bezahlen. Nicht mein erstes Buch der Autorin und ganz sicher auch nicht mein letztes - also liebe Frau Roth: Bitte weiterschreiben!

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  • Der Täter auf Mörderjagd

    Hitzschlag

    IlonGerMon

    12. May 2013 um 19:12

    Es ist Hochsommer, Wiesbaden stöhnt unter der Hitze und Winnie Heller und ihr Kollege Henrik Verhoeven sind einem perfiden Vergewaltiger auf den Fersen. Vier Frauen hat der „Artist“ bereits überfallen, sein Name steht für seine Virtuosität, die späteren Opfer auszuspähen und sich völlig unbemerkt und ohne irgendwelche Hinweise zu hinterlassen, Zutritt zu deren Wohnungen und Häusern zu verschaffen. Winnie und Hendrik haben jetzt das fünfte Verbrechen dieser Serie zu untersuchen, doch etwas ist an diesem Vorfall ganz anders als bisher. Es hat ein Todesopfer gegeben und das ist keineswegs die zuvor vergewaltigte Frau. Ungeplant und unerwartet ist der Ehemann dem Täter in die Quere gekommen und wurde erschossen. Vom Täter? Oder hat sich hier jemand die bisherigen Taten nur ganz genau angesehen und für seine eigenen Interessen genutzt? Auf jeden Fall passt einiges an diesem neuen Fall nicht zu den bisherigen Mustern, auch die überfallene Frau passt so gar nicht in das Schema des Serienvergewaltigers. Und dass sich der Täter vom Ehemann überraschen lässt, passt nicht in die bisherigen mehr als akribischen Vorbereitungen des „Artisten“. Die bisherigen Fälle fielen nicht in das Ressort der Mordkommission, so ist es nicht verwunderlich, dass Winnie und ihr Kollege auch die ersten vier Opfer noch einmal ganz genau befragen. Dabei werfen sie eine Reihe Fragen auf, die sich teilweise mit denen decken, die sich der Täter selbst stellt. Und diese Überlegungen des Täters baut die Autorin äußerst geschickt in den Ablauf des Romans ein. Damit ist man als Leser immer ein kleines bisschen besser informiert als die Polizei es sein kann, aber das hilft einem auch nicht wirklich, um der Lösung des Ganzen näher zu kommen. Zwar kennt man indirekt den Vergewaltiger, aber kennt man auch den Mörder? Bis alle Zusammenhänge aufgedeckt sind und alle Fragen beantwortet werden, braucht man ebensolche Geduld wie die Polizisten. Der Schreibstil der Autorin wechselt immer wieder zwischen den unterschiedlichen Erzählperspektiven: Täter. Opfer, Polizei. Diese unterschiedlichen Ebenen sind zudem zeitlich mal mehr, mal weniger versetzt und daraus baut sich eine sehr anhaltende Spannung auf, die durch die Schilderungen der Hitzewelle noch befördert wird. Zeitweilig hat man als Leser das Gefühl, dass sich diese drückende Schwüle immer mehr um einen herum ausbreitet und das man dieser nur durch Weiterlesen, Weiterlesen, Weiterlesen entgehen kann. Für mich war Silvia Roth als Krimi-Schreiberin eine Neuentdeckung, die mir so gut gefallen hat, dass ich jetzt auch noch frühere Bücher von ihr lesen möchte.

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