Silvia Roth Schattenriss

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Inhaltsangabe zu „Schattenriss“ von Silvia Roth

Eine spektakuläre Geiselnahme erschüttert Wiesbaden: Eine Sparkassenfiliale wird überfallen, die Täter entkommen. In ihrer Gewalt befinden sich sieben Personen; darunter auch Winnie Heller, Kommissar Verhoevens Partnerin. Während die Polizei mit den Entführern verhandelt, versucht Winnie Heller ihrerseits einen Weg aus der misslichen Situation zu finden. Als jedoch die erste Geisel erschossen wird und die Entführer die junge Polizistin enttarnen, droht die Situation zu eskalieren.

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  • Als Polizistin "mittendrin"

    Schattenriss
    IlonGerMon

    IlonGerMon

    07. July 2013 um 16:37

    Schon einmal hat mir ein Krimi von Silvia Roth gut gefallen, mit diesem Buch erging es mir nicht anders. Winnie Heller und Hendrik Verhoeven haben es diesmal mit einem blutigen Banküberfall und einer daraus folgenden Geiselnahme zu tun. Das besondere an der Situation aber ist, dass die beiden Kollegen, durch die Täter gezwungen, sich plötzlich auf zwei verschiedenen Seiten befinden – ohne jeden Kontakt zueinander. Winnie Heller will im Moment des Überfalls auf die Bankfiliale den Gewinn ihrer regelmäßigen Pokerrunde einzahlen, sie schafft es gerade noch als Hinweis für die Polizei ihr Handy hinter einen Blumenkübel zu werfen ehe sie eine von sechs Geiseln der Bankräuber wird. In einem wahrscheinlich ehemaligen Fabrikgebäude finden sich die Sechs wieder und sehen sich vier Geiselnehmern gegenüber, die in einer Person von großer Brutalität geprägt sind, in einer anderen aber auch auf eine überdurchschnittliche Intelligenz zurückgreifen können. Auf der anderen Seite steht Winnies Kollege Hendrik Verhoeven als einer von vielen  in einer Sonderkommission, die nur eine sehr kurze Zeitspanne hat, um die Forderungen der Geiselnehmer zu erfüllen. Diese verlangen 2 Mill. Euro und als Überbringer des Geldes den Bankdirektor, den sie während des Überfalls kidnappen wollten, der aber wegen einer kurzfristig anberaumten Dienstreise nicht anwesend war. Erzählt wird der Roman abwechselnd aus der Sicht Winnie Hellers der Geiseln und aus der Sicht der Polizei und es gibt dazu noch einige wenige Passagen aus der Sicht von Personen, die wir mit der ehemaligen DDR in Verbindung bringen müssen. Unrecht, das vom Regime in Ostberlin diesen Menschen zugefügt wurde, fungiert als Hintergrundgeschichte des eigentlichen Krimis und dem Leser erschließen sich Lebensumstände, die nur als grausam und unmenschlich zu bezeichnen sind.  Es ist spannend  zu lesen, wie Winnie sich ihre Gedanken über die Polizeiarbeit „da draußen“ macht und überlegt, wie sich die Gruppe der Geiseln verhalten soll, um einerseits die Geiselnehmer nicht zu reizen, andererseits aber auch bereit zu sein, wenn das Gebäude möglicherweise durch eine SEK Einheit gestürmt wird. Ebenso gespannt liest man, wie Verhoeven die Gedanken und das Verhalten seiner Kollegin in dieser Extremsituation einzuschätzen versucht. Damit hat mich auch der zweite Roman, den ich von Silvia Roth gelesen habe, überzeugt. Es wird sicher nicht der letzte gewesen sein.

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  • Rezension zu "Schattenriss" von Silvia Roth

    Schattenriss
    walli007

    walli007

    19. December 2010 um 10:01

    zieht einen langsam in seinen Bann Winnie Heller will nur schnell das Geld auf ein Konto einzahlen. Da passiert ihr als Polizistin, das womit keiner rechnet, und sie in ihrem Beruf schon gar nicht. Die Bank wird überfallen und sie wird zur Geisel. Glücklicherweise hat sie gerade mit einem Kollegen telefoniert, so dass die Polizei schneller von der Geiselnahme erfährt als es den Entführern, die ein fieses Ablenkungsmanöver inszeniert hatte, lieb sein kann. Nun geht es darum die Geiseln zu befreien und gleichzeitig darum die Hintergründe der Tat zu ergründen. Inzwischen versucht Winnie die Lage unter den Geiseln stabil zu halten. Zwischen diesen beiden Schauplätzen wechselt dieser spannende Thriller im wesentlichen hin und her. So wie sich die Spannung langsam aufbaut, konnte ich nach und nach nicht mehr von dem Buch lassen. Auch die Hintergrundstory war ausgesprochen gut aufgebaut und aus meiner Sicht auch sehr verstörend. Wie kann man Menschen nur so etwas antun? Ein ausgesprochen perfides Verhalten führt hier zu extremen Rachegefühlen, diese gepaart mit einer gehörigen Portion Intelligenz, leiten zu einem schweren Verbrechen, das dadurch noch verschlimmert wird, dass der Kopf der Bande auch nicht nur gute Freunde hat. Hier hatte ich einen sehr spannenden Thriller, der sich mir halt etwas langsam erschlossen hat, der jedoch insgesamt gesehen außerordentlich lesenswert ist.

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  • Rezension zu "Schattenriss" von Silvia Roth

    Schattenriss
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    05. November 2010 um 10:38

    DIE GESCHICHTE: 14. März 2008: In der Wiesbadener Innenstadt wird eine Sparkassenfiliale überfallen. Die schwer bewaffneten Bankräuber erschießen einen Kassier und nehmen Geiseln. Unter den Geiseln befindet sich auch die Polizistin Winnie Heller, die den Gewinn ihrer Pokerrunde einzahlen wollte. Besonderes Interesse zeigen die Täter an dem Filialleiter Walter Lieson, der zufälligerweise einen Auswärtstermin hatte. Und auch das Wort "Malina" scheint eine besondere Bedeutung für die Bankräuber zu haben. Diese bringen ihre Gefangenen in ein abgeschiedenes Gebäude und verhalten sich nicht, wie man es von Geiselnehmern gewohnt ist. Auch Kommissar Hendrik Verhoeven bzw. seine Kollegen vom KK 11 werden in die Ermittlungen miteinbezogen. Bald beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod… MEINE MEINUNG: Im 3. Band dieser Reihe lässt Silvia Roth das Polizisten-Duo nicht gemeinsam ermitteln, sondern wählt ein außergewöhnliches Szenario. Während sich Kommissar Verhoeven nur am Rande an den Ermittlungen beteiligen darf (und die Hauptverantwortung beim BKA liegt), erzählt Winnie aus der Perspektive der sieben Geiseln. Abwechselnd schildern Hendrik Verhoeven und Winnie Heller die Lage aus ihrer Sicht, was dem Ganzen eine fesselnde Note gibt. Unterdessen haben sich die beiden Protagonisten Verhoeven und Heller etwas angenähert und bilden beruflich ein gutes Team. Während Familienmensch Hendrik Verhoeven inzwischen unter Mithilfe seiner Kollegen einen Teich für seine kleine Tochter Nina "gebaut" hat und mit seiner Familiensituation zufrieden ist (Frau Silvie studiert und hat daheim alles im Griff und die quirlige Tochter Nina ist glücklich), lebt Winnie Heller noch immer allein und einsam in ihrer kleinen Wohnung mitsamt ihren Aquariumsfischen. Der Kommissar ist sichtlich schockiert, als er nach dem Überfall die karge Wohnung seiner Kollegin betritt und sich um deren Fische kümmert. Die Charaktere wurden ausgezeichnet ausgearbeitet und man merkt, wie gut alle im Team des KK 11 zusammenarbeiten. Allen voran natürlich Heller & Verhoeven, aber auch Chef Hinnrichs und den Kollegen Lübke und Bredeny begegnen wir in "Schattenriss" wieder. Neu sind z.B. die Figuren des anmaßenden Unterhändlers Richard Goldstein, der arroganten BKA-Beamten Brennicke und Büttner sowie die der kompetenten Psychologin Monika Zierau - und auch die Bösewichte kommen hier nicht zu kurz. Die Figuren sind vorwiegend sehr menschlich dargestellt und zeigen ihre Stärken genauso wie ihre liebenswerten Schwächen. Die ganze Handlung spielt sich in einem Zeitraum von nur 2 Tagen ab und die spannende Erzähl- und Schreibweise der Autorin lässt die Handlung niemals erstarren oder gar langweilig werden. Man will wissen, worum es den Geiselnehmern eigentlich geht, was es mit Malina auf sich hat und wie sich die Polizei in diesem Fall verhält und die Ermittlungen aufnimmt... Die Geschichte besteht aus mehreren Handlungssträngen, die sich mit der Zeit ineinander verflechten und immer mehr ein schlüssiges Bild ergeben. Der Prolog beginnt im Oktober 2007, wo eine ältere, scheinbar verwirrte, Frau die Sparkassenfiliale in der Hohenzollernstraße betritt und das Wort MALINA erwähnt. Die eigentliche Geschichte startet am 14. März 2008 und wird abwechselnd aus der Sicht von Winnie Heller sowie aus der Perspektive der Ermittler erzählt. Aber auch die Vergangenheit spielt immer wieder eine folgenschwere Rolle. Das Geschehen wird jeweils aus einer Erzählersicht geschildert. Der Schreibstil sowie die Sprache sind sehr flüssig & bildhaft und so wird der Krimi zu einem packenden Leseerlebnis. Denn: hat man einmal angefangen zu lesen, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. FAZIT: Die Autorin hat es auch mit ihrem 3. Krimi wieder geschafft, die Leser in ihren Bann zu ziehen. "Schattenriss" besticht mit einer fesselnden Handlung, sympathischen Protagonisten und einer packenden Schreibweise. Für diesen gelungenen Kriminalroman vergebe ich gern rasante 5 (von 5) STERNE und hoffe auf einen baldigen 4. Band.

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  • Rezension zu "Schattenriss" von Silvia Roth

    Schattenriss
    hebersch

    hebersch

    21. February 2010 um 15:11

    Der neue Krimi von Silvia Roth um die Wiesbadener Kommisare Winni Heller und Hendrik Verhoeven greift ein ungewöhnliches Thema auf: was zunächst wie eine "normale" Geiselnahme aussieht, bei dem auch Winni in die Gewalt der Verbrecher gerät, wird eine nervenaufreibende (schön wie die Autorin im schnellen Wechsel der Handlungen und Orte die Spannung hält und steigert) Aktion und ein Spiel gegen die Zeit. In Wirklichkeit geht es nicht um Geld, sondern um Rache für ein grausames Handeln an einer oppsoitionellen Frau in der DDR der 70er Jahre, der man ihr Baby wegnimmt und behauptet, es sei gestorben. Es ist toll, wie die Figuren des Krimis von Titel zu Titel weiterentwickelt werden!

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