Silvia Seidel

 4,4 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor*in von Anna und ich.

Alle Bücher von Silvia Seidel

Cover des Buches Anna und ich (ISBN: 9783426024096)

Anna und ich

 (4)
Erschienen am 01.04.1995

Neue Rezensionen zu Silvia Seidel

Cover des Buches Ballerina. Faith (ISBN: 9783894305307)
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Rezension zu "Ballerina. Faith" von Almuth Link

spannend und mit Tanz
Tilman_Schneidervor einem Jahr

Faith zieht mir ihren Eltern nach Amerika. Die Münchnerin geht auch hier ihrem Hobby Tanzen nach. Schnell findet sie eine Freundin und Anschluss, aber dann passiert etwas schreckliches. Ihre Eltern kommen bei einem Flugzeugabsturz ums Leben und Faith kommt in eine Pflegefamilie. Der gewaltätige Vater ist ein Tyran und die Mutter kann nichts gegen ihn ausrichten. Auch die neue Schule ist ein Graus und Faith muss sich in einer neuen Welt zurecht finden. Nur beim Tanzen, kann sie vergessen und dann haut sie eines Tages ab...

Almuth Link hat ein super spannendes Buch geschrieben und ich finde die Verfilmung toll.

Cover des Buches Anna und ich (ISBN: 9783426024096)
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Rezension zu "Anna und ich" von Silvia Seidel

Fanbuch
Tilman_Schneidervor einem Jahr

Anna war 1987 die ZDF Weihanchtsserie und machte Silvia Seidel über Nacht zum Star. Alle wollten so aussehen wie sie, alle wollten so tanzen wie sie und die Ballettschulen wurden gestürmt. Die schüchterne Münchnerin musste mit dem Rummel klar kommen und durfte ein Jahr später als Anna nochmal vor der Kamera stehen. Es wurde ein Kinofilm gedreht. Silvia Seidel nimmt uns mit zu den Proben, zu den Tanzstunden, den Kostümproben, zu den Dreharbeiten und natürlich auch in ihr privates zu Hause. Ein tolles Buch und man bekommt einen tiefen Einblick in Silvia Seidels Leben und die Texte werden von großartigen und wunderschönen Bildern begleitet.

Cover des Buches Anna und ich (ISBN: 9783426024096)
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Rezension zu "Anna und ich" von Silvia Seidel

Erschütterndes Dokument
Liebes_Buchvor 11 Jahren

Silvia Seidels Schilderungen über die Dreharbeiten zu "Anna" wurden 1989 veröffentlicht. Sie blickt mit einer Journalistin auf ihre Kindheit zurück, darauf wie sie entdeckt wurde und die Serie drehte und lässt an den Arbeiten zum Kinofilm teilhaben. Das Buch ist voller schöner s/w Fotos- leider nur als Taschenbuch; einen Bildband hätte ich auch gemocht. Es ist merkwürdig, Silvia am Anfang ihrer Lebens zu hören, wenn ich heute weiss, wie es geendet hat. In dem Buch wird deutlich: Silvia Seidel glaubte, Anna sei der Beginn einer Karriere als Schauspielerin. Sie freute sich schon auf andere Rollen. In Wirklichkeit war der Erfolg mit Anna eine vorübergehende Seifenblase. Vor Anna lebte Silvia Seidel als graue Maus ohne besondere Erfolge oder Beliebtheit in der Schule und beim Ballett. Sie empfand sich nur als Mittelmass und litt schon als Kind unter Einsamkeit, weil z. B. ihr Ballerina-Look bei den Mitschülern nicht gut ankam, einmal blieb sie wegen dieser Probleme sitzen. Trotzdem geht sie von der Schule ab, um sich ganz dem Tanzen zu widmen. Und dann kommt das ZDF und entdeckt sie für die Weihnachtsserie. Von 0 auf 100 läuft das Versager-Schulkind zu Höchstleistungen auf. Mich hat es überrascht zu erfahren, dass viele der schönen Tanzszenen dem Engagement Silvia Seidels selbst zu verdanken sind. Das ZDF hat wenig Ahnung vom Ballett und stellt sich vor, Silvia habe zuhause doch sicher Tanzvideos, aus denen sie im Wohnzimmer etwas einüben könne! Silvia trainiert nach dem Dreh mit ihrer Ballettlehrerin, steht morgens auf, um schon vor der Arbeit zu trainieren, präpariert nachts ihre Ballettschuhe, geht körperlich und tanztechnisch an ihre Grenzen. Während z. B. Patrick Bach seine Seriendrehs als Ferienlager empfindet, spricht Silvia Seidel mit Recht von Hochleistungssport. Sie kann nicht einmal mit den anderen zum Essen, da sie fürs Tanzen ihre 45 kg halten muss. Unter Angst meistert sie Szenen mit echten Tänzern z. B. vom königlichen Ballett aus London. Dass Tanzen hart ist, hatte ich irgendwie auch im Hinterkopf. Aber wie anstrengend und schwer die Arbeit an Anna wirklich war, habe ich erst durch dieses Buch bemerkt. Tragisch sind kleine Nebensätze, die wir heute verstehen können. Z. B. wenn sie erzählt, dass ihre Mutter 3 Monate in der Klinik war. Oder wenn sie froh ist, dass ihr Vater ihr Geld verwaltet und sie glaubt, sich da keine Sorgen machen zu müssen. Heute wissen wir, dass er angeblich viel Geld sinnlos ausgab. Silvia Seidel wusste vor ihrem Tode nicht mehr, wovon sie die Miete bezahlen soll. Ein schmerzliches Buch eines Teenagers, der glaubt, das ganze schöne Leben läge vor ihm- wir wissen heute, dass sich diese Hoffnungen nicht erfüllten. Auch ein trauriges Zeugnis über den willkürlichen Wert eines Menschen. Die Freude Silvia Seidels, etwas leisten zu können, gewollt zu sein und der Trugschluss, jetzt einen Platz in der Welt zu haben. Ein sehr interessantes Buch übers Tanzen mit tollen Anekdoten zu den Dreharbeiten.

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