Das Erbe der Gräfin

von Silvia Stolzenburg 
4,6 Sterne bei34 Bewertungen
Das Erbe der Gräfin
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Liebesroman mit schlecht recherchiertem Background. Nix für mich

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Inhaltsangabe zu "Das Erbe der Gräfin"

Ulm anno 1368: Der junge Steinmetz Wulf Steinhauer reist in die Handelsmetropole, um an einer der prächtigsten Kirchen der Welt mitzuarbeiten - dem Ulmer Münster. Nachdem er erfahren hat, dass er nicht Spross einer Handwerkerfamilie, sondern der illegitime Sohn der Gräfin von Württemberg ist, treibt ihn auch die Suche nach seinen leiblichen Eltern in die freie Reichsstadt. Dort angekommen, verliebt sich Wulf in Brigitta von Ensingen, die Tochter des Baumeisters. Brigitta erwidert seine Gefühle, doch Ortwin, der hinterhältige Gehilfe ihres Vaters, hat ebenfalls ein Auge auf sie geworfen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839223062
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:475 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:04.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Muschelvor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Spannend
    Duester

    Auch dieser zweite Teil der Trilogie hat mich gut unterhalten. Diesmal geht es um die Nachfahren des ersten Bandes. Wieder spannend und auch etwas duester geschrieben.

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    Priseas avatar
    Priseavor einem Monat
    Lesenswert

    Das Erbe der Gräfin
    Die Ulm-Trilogie 2
    von Silvia Stolzenburg
    Amazon Publishing Deutschland
    Cover:
    Passend zum 1.Band gestaltet und zeitgemäß
    Rezension:
    „Der zweite Teil der hochgelobten Trilogie von Silvia Stolzenburg um die Stadt Ulm und die Schicksale der Menschen, die dort lebten und liebten, arbeiteten und litten. Ulm 1368: Der junge Steinmetz Wulf Steinhauer reist in die Handelsmetropole, um an einer der prächtigsten Kirchen der Welt mitzuarbeiten – dem Ulmer Münster. Nachdem er erfahren hat, dass er nicht Spross einer Handwerkerfamilie ist, sondern der illegitime Sohn der Gräfin von Württemberg, treibt ihn auch die Suche nach seinen leiblichen Eltern in die freie Reichsstadt. Dort angekommen, verliebt sich Wulf in Brigitta von Ensingen, die temperamentvolle Tochter des Baumeisters. Brigitta erwidert nach anfänglichem Zögern seine Gefühle, doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern. Ortwin, der arrogante und grausame Gehilfe ihres Vaters, hat ein Auge auf das schöne Mädchen geworfen.“
    Die lieferbare Ausgabe von »Das Erbe der Gräfin« wurde überarbeitet und neu gestaltet. Band 2 der Ulmtriologie, trotzdem ist der Band auch in sich abgeschlossen. Der Autorin ist es mit diesem Band gelungen sich noch einmal ein wenig zu steigern von ihrem Stil und dem Plot her. Zwar mag es auch einige kleine Schwachstellen geben, da nicht alles bis ins Kleinste genau recherchiert wurde (Pferderassen in dieser Zeit, der Bau der Kathedrale) aber man sollte auch bei einem Autor nicht erwarten einen Doktortitel in den verschiedensten Bereichen zu haben. Wenn man sowas will sollte man wissenschaftliche Abhandlungen lesen und keinen Roman, der einen unterhalten soll. Ich fand dieses Mal rückte die Liebesgeschichte etwas mehr in den Vordergrund und das war auch gar nicht so schlecht. Die Protagonisten egal ob sie nun nett oder eher nicht sind, wurden gut ausgearbeitet. Auch wenn manche Bösewichte ein klein wenig stereotyp wirken. Lesefluss und Spass sind dennoch gewährleistet. Bis auf kleinere historische Mängel ist das Buch gut gelungen und Phantasie wurde mit historischen Fakten verwoben. Daher bekommt das Buch von mir auch wieder 4,5/5 Sterne.
    Danke an Netgalley und Amazon Publishing / Tinte & Feder Verlag für das Rezensionsexemplar. 

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    Erdhaftigs avatar
    Erdhaftigvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Liebesroman mit schlecht recherchiertem Background. Nix für mich
    Das Erbe der Gräfin

    Um es kurz zu sagen: Das Buch hat mir überhaupt nicht gefallen, ich habe es nicht einmal zu Ende lesen können. Und zwar, weil ich gerade im Genre "Historische Romane" gut recherchierte Fakten gepaart mit einer feinsinnigen, fiktiven Geschichte liebe, die sich wunderbar in die dafür vorgesehene Zeit schmiegen. Und auch noch locker geschrieben ist mit Typen, die man sich bildlich vorstellen kann.

    Letzteres ist hier durchaus der Fall. Die historischen Zusammenhänge sind sehr lückenhaft und gerade in Bezug auf den Kathedralenbau, Kenntnisse rund um Pferdezucht und Pferderassen im 13./14. Jahrhundert reichlich falsch.

    Zudem ist es eine reine Liebesgeschichte mit reichlich schwarz-weißen Figuren. Es wird nichts hinterfragt, keinerlei Witz in Dialoge eingeflochten. Dafür gibt es Sexismus und Sexbeschreibungen noch und nöcher in der ersten Hälfte und zwar derart hanebüchen, dass es mir das zum zweiten und letzten Mal vollauf genügte.

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    arunaas avatar
    arunaavor 3 Jahren
    Von Null auf Hundert

    Ich hab zu diesem Buch gegriffen und hatte echt Angst, dass es mich wieder enttäuscht und mich dann in eine Leseflaute zieht.

    Und meine kaum vorhandenen Erwartungen wurden total übertoffen. Silvia hat mich genau wie bei der Fürst Dilogie, sofort in den Bann gezogen.
    Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und ich konnte mich in jeden reinfühlen, sogar in den Arsch Ortwin. Die Geschichte hatte eine kaum auszuhaltende Spannung und immer wieder neue Wendungen.
    Auf Grund einer fiesen Erkältung musste das Buch eine Weile pausieren und was soll ich sagen, ich hab es vermisst.

    Der Schreibstil von Silvia ist einfach nur grandios, keine verschachtelten Sätze mehr wie in ihrem Debüt, sondern sie wirft ihre Fesseln damit aus und schon ist man drin in dem Sog.

    Ich freu mich jetzt wie Bolle auf den 3. Band!

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    R_Mantheys avatar
    R_Mantheyvor 3 Jahren
    Ritter oder Steinmetz - das ist hier die Frage

    Zwar setzt sich in diesem Buch eine bereits anderswo erzählte Geschichte fort, doch man muss die Vergangenheit nicht unbedingt kennen, um die Ereignisse zu verstehen, die hier wieder mit fesselnder Dichte und temporeichen Umschwüngen erzählt werden. Fast 20 Jahre sind seit dem Beginn der letzten Pestepidemie in Ulm vergangen. Man schreibt das Jahr 1368, und das Ulmer Münster ist nun bereits im Bau.

    Wulf Steinhauer, Ziehsohn von Bertram und Anabel, der Hauptfiguren des ersten Bandes, macht sich auf den Weg nach Ulm, um am Bau des neuen Gotteshauses mitzuarbeiten. Daraus entwickelt die Autorin einen Erzählstrang, der in Idee, Struktur und Spannung der Geschichte des ersten Bandes ähnelt. Wulf wird hingegen von seinem eigentlichen Vater verzweifelt gesucht. Daraus entwickelt sich ähnlich wie im ersten Teil ein zweiter Erzählstrang, der nicht ganz unerwartet, aber temporeich und spannend mit Wulfs Erlebnissen in Ulm zusammengeführt wird.

    Der Autorin ist mit dieser Geschichte eine ebenbürtige Forstsetzung ihres ersten Romans gelungen. Fast alle handelnden Figuren werden in der Fortsetzung neu erschaffen. Auch wenn die Autorin wieder historische Ereignisse etwas umgeschrieben hat, so entwickelt sie auch in diesem Buch ein packendes Bild des mittelalterlichen Lebens in Ulm oder besser dessen, was sie sich darunter vorstellt.

    Wie schon im ersten Buch vollzieht sich die Entwicklung der Figuren und ihrer Beziehungen untereinander manchmal etwas schnell. Das wird jedoch dem flotten Erzähltempo geschuldet sein.

    Fazit.
    Eine spannende Fortsetzung des ersten Bandes, für die man diesen aber nicht unbedingt zu kennen braucht.

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    Traenenherzs avatar
    Traenenherzvor 5 Jahren
    "Das Erbe der Gräfin” von Silvia Stolzenburg

    Kurzbeschreibung:

    Straßburg im April 1368: Nach einem heftigen Streit mit seinem Ziehbruder bricht der junge Steinmetz Wulf Steinhauer nach Ulm auf, um den Traum zu verwirklichen, der seinem Ziehvater Bertram versagt geblieben ist. Er will an einer der prächtigsten Kirchen des Abendlandes mitarbeiten dem Ulmer Münster. Nachdem er erfahren hat, dass er nicht der Spross einer Handwerkerfamilie ist, treibt ihn auch die Suche nach seinen leiblichen Eltern dazu, seine Heimatstadt Straßburg zu verlassen.

    Ausgestattet mit seinem Werkzeug und dem einzigen Erbstück seiner Mutter, der Gräfin von Württemberg, macht sich der Jüngling auf den Weg in die schwäbische Handelsmetropole. Dort angekommen, verliebt sich Wulf in Brigitta von Ensingen, die temperamentvolle Tochter des Baumeisters. Brigitta erwidert nach anfänglichem Zögern seine Gefühle, doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern. Ortwin, der arrogante und grausame Gehilfe ihres Vaters, hat ein Auge auf das schöne Mädchen geworfen.

    Das Erbe der Gräfin ist der zweite Teil der Trilogie über die wegen ihres Münsters weltbekannte Stadt Ulm und die fiktiven Schicksale der Menschen, die dort lebten und liebten, arbeiteten und litten. Dieser Titel erscheint im Mai 2011, der dritte Teil befindet sich in Vorbereitung. (Der dritte Teil ist ebenfalls fertig.)

    Leseprobe:

    Hier.

    Covergestaltung:

    Im Vordergrund sieht man eine Frau, die wohl die Gräfin darstellen soll, im Hintergrund sieht man einen Ort, es ist alles in Beige Tönen gehalten, was sehr gut zu der Zeit passt in der der Roman spielt.

    Meine Meinung:

    Der zweite Teil der Ulm-Triologie ist für mich der Erste gewesen. Man braucht keinerlei Vorkenntnisse, kommt super in die Handlung und der Inhalt ist flüssig zu lesen, was dazu führt, dass man das Buch gern in einem Stück lesen möchte. Leider war mir das aus Ermangelung der Zeit nicht möglich.

    Man befindet sich zuerst in Straßburg, dann in Ulm, und später in der Burg Katzenstein, sowie mehreren kleineren Orten rings um Ulm. Es werden nach und nach einige Personen in die Geschichte eingeführt, nicht zu schnell, was einen sehr gut folgen lässt. Allerdings finde ich, dass Wulf Steinhauer in seinen Beschreibungen noch zu blass blieb, und ihm von einem Nebenpart beinahe die Stelle streitig gemacht wurde. Ich hätte gern auch noch mehr über die Geschichte der Burg und der Geliebten des Burghern der katzensteiner Burg erfahren, aber wahrscheinlich hätte uns dann dieses Buch erschlagen. Ich finde trotzdem das man dazu allein noch eine extra Fortsetzung schreiben könnte, genug Stoff wäre sicher vorhanden. 

    Wer gern in historische Romane eintaucht, der ist hier genau richtig, denn wir befinden uns Jahr 1368. Man erfährt etwas über den Bau des Ulmer Münsters, über Kleidung der damaligen Zeit, und wie die Menschen damals miteinander umgingen. Trotz der vielen Erklärungen die super mit im Text eingebaut wurden ohne zu stören, fehlte mir bei so einigen Begriffen trotz allem noch die Erklärung, was mich den Duden dauerhaft neben mir liegen ließ, und die Lesezeit ein wenig in die Länge streckte.

    Mein Fazit:

    Ein Buch was ich gern weiter empfehle, für ein paar schöne Stunden im mittelalterlichen Ulm.

    Meine Bewertung:

     

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    Knipsis avatar
    Knipsivor 6 Jahren
    Von der Suche nach der Herkunft und vom Finden der Liebe

    Im Jahre 1368 wandert der junge Steinmetz Wulf Steinhauer von Straßburg nach Ulm. Ein Streit in seiner Ziehfamilie zeigt ihm, dass er nicht der leibliche Sohn ist. Hin und her gerissen macht er sich auf die Suche nach seiner Herkunft. Ein besticktes Tuch und das Umland von Ulm sind seine einzigen Anhaltspunkte.
    In Ulm findet Wulf Beschäftigung auf der Münsterbaustelle beim Meister Ulrich von Ensingen. Seine Ambition Bildhauer zu werden, muss er aber hinten anstellen. So hat er, wie alle anderen auch, ganz unten anzufangen und im Steinbruch Steine zu klopfen.
    Zurück im Hause seines Meisters verliebt er sich in dessen Tochter Brigitta. Damit ist er Ortwin, dem Obergesellen, ein Dorn im Auge. Dieser möchte sie zur Frau und damit mehrere Ziele erreichen. Und dabei ist er skrupellos, was Wulf am eigenen Leib zu spüren bekommt.
    Eine spannende Geschichte entwickelt sich. Ein Katz-und-Maus-Spiel mündet in einem tollen Finale.
    Dieses Buch erinnert äußerlich an alte Werke in einer Bibliothek. Die Klappentexte sind etwas weit reichend, aber dieses Buch bietet noch einiges darüber hinaus. 
    Ein recht wissenschaftlicher Prolog führt in die Zeit ein. In die fiktionale Geschichte kommt der Leser ebenfalls sehr schnell. Die Kenntnis des ersten Teils ist nicht Voraussetzung.
    Der Schreibstil ist flüssig. Zeitgenössische Begriffe werden nebenbei erläutert, ein Glossar ist daher nicht notwendig und fehlt auch. Angefügt sind aber eine Bibliographie, eine Auseinandersetzung mit Fakten und Fiktion sowie einige Buchvorstellungen (u. a. zu den anderen beiden Teilen dieser Trilogie).
    Bemerkenswert ist der Detailreichtum, der ein Abtauchen ins Mittelalter umfassend ermöglicht. Neben der Pest, den unterschiedlichen Lebensformen in Stadt, Land und Burg sowie der Stellung der Frau wird hier vieles Weitere angesprochen, wie Umgang mit Verbrechern, Klosterleben, Hexen, Arbeitsverhältnissen auf Baustellen und Ängsten im Mittelalter.
    Die Protagonisten Wulf und Brigitta müssen sich immer wieder mit Unbekanntem auseinandersetzen und geraten in viele aussichtslose Situationen.
    Der Epilog ist wunderschön und schließt eine tolle Geschichte herrlich ab.
    Für Leser, die auf historische Genauigkeit Wert legen, dürfte die Lektüre manchmal schwierig sein. Die zeitliche Einordnung wurde stark fiktionalisiert.
    Gewünscht hätte ich mir eine tiefere innere Auseinandersetzung von Wulf bei der Entscheidung zwischen Bürgertum und Adel. Der "Hexen-Verrat" von Friko erscheint nicht ganz passend, wie auch der Umstand, dass Brigitta keinen Pestschaden davonträgt.
    Fazit:
    4 Sterne - sehr gutes Buch - sehr empfehlenswert für Liebhaber historischer Liebesgeschichten

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    Daydreams avatar
    Daydreamvor 6 Jahren
    Liebe geht durch alle Zeiten

    Der 18-jährige Wulf Steinhauer verläßt seine Familie in Straßburg, nachdem er erfährt, daß seine Eltern nicht seine leiblichen Eltern sind. Es zieht ihn zum Ulmer Münster, das Ulrich von Ensingen zu einem Prachtbau machen möchte.

    Seine Mutter, Katharina von Württemberg, hat ihm ein mit einem Wappen besticktes Taschentuch hinterlassen. Gleichzeitig möchte der junge Mann seinen leiblichen Vater finden.

    Nachdem er eine Anstellung auf der Münster Baustelle erhalten hat, begegnet er Brigitta, einer Tochter des Baumeisters. Er verliebt sich sofort in sie.

    Leider hat auch Ortwin, der Gehilfe des Baumeisters, ein Auge auf die hübsche Tochter geworfen. Durch eine Heirat würde er alle Probleme los werden, besonders seine Schulden. Brigitta will nicht mit Ortwin vermählt werden. Er ist ihr zuwider.

    Plötzlich kommt die Pest nach Ulm. Auch das Haus Ensingen wird nicht verschont. Brigitta gelingt es, ihn letzter Minute aus dem Haus zu flüchten, das unter Quarantäne gestellt wird.

    Zusammen mit ihrer Schwester Clementine und ihrem Liebhaber Thomas gelingt ihr die Flucht aus Ulm.

    Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit zwischen Ortwin und Wulf. Ortwin schreckt dabei vor nichts zurück, nicht mal davor, Wulf einen Mord unterzuschieben.

    Gerettet wird Wulf von seinem leiblichen Vater, Wulf von Katzenstein. Dieser hatte ihn schon seit längerer Zeit gesucht. Wulf von Katzenstein läßt ihn zum Ritter ausbilden. Wulf denkt jedoch sehnsüchtig an seine Brigitta.

    Dies ist der zweite Teil der Ulm-Trilogie nach dem ersten Band "Die Launen des Teufels". Auch wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat, kommt man schnell in die Geschichte hinein.

    Die Geschichte läßt sich gut lesen. Der Schreibstil ist flüssig und detailreich.

    Hier werden mehrere Erzählstränge exzellent miteinander verwoben, die Geschichte um den jungen Wulf, die Geschichte um Ulrich von Ensingen und seine Tochter Brigitta, die Geschichte um Ortwin und die Geschichte um Wulf von Katzenstein und seiner Frau Adelheid.

    Mir hat es gut gefallen, daß wir viel erfahren über die gesellschaftliche Situation im 14. Jahrhundert, über den Bau des Ulmer Münsters und über die Pest. Wirklich sehr informativ!

    Ich kann diesen historischen Roman sehr empfehlen. Mit Spannung warte ich auf die Fortsetzung der Trilogie.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Auch der zweite Teil überzeugt auf ganzer Linie

    Die Story spielt etwa 18 Jahre nach dem ersten Band der Ulm-Trilogie, "Die Launen des Teufels". Da es hier jedoch andere Protagonisten gibt und alles Wichtige kurz angeschnitten wird, ist es nicht notwendig, den ersten Band gelesen zu haben.

    *INHALT*
    1368 erfährt Wulf während eines Streits, dass er nicht das leibliche Kind seiner Zieheltern Anabel und Bertram ist. Verletzt und wütend macht er sich auf, um nach seinen leiblichen Eltern zu suchen und beginnt in Ulm, wo er geboren wurde. Doch außer dem Namen seiner Mutter und dem Wappen seines Vaters hat er kaum Anhaltspunkte.
    Dort beginnt er als gelernter Steinmetz am Ulmer Münster mitzuwirken und verliebt sich kurz darauf in die Tochter seines Meisters. Und auch Brigitta scheint ihm zugetan - doch das ist Ortwin ein Dorn im Auge. Der hat nämlich auch ein Auge auf das schöne Mädchen geworfen und bei ihrem Vater um ihre Hand angehalten. Er schreckt auch nicht davor zurück, sich mit Gewalt zu nehmen, was ihm seiner Meinung nach zusteht und geht über Leichen, um an sein Ziel zu kommen.
    Als wäre das nicht genug, hält die Pest wieder Einkehr in die Stadt und rafft die Menschen aufs Neue dahin...

    *MEINE MEINUNG*
    Nachdem ich den ersten Band gelesen hatte und begeistert war, lag die Messlatte für die Fortsetzung sehr hoch. Und ich wurde nicht enttäuscht.

    Mir gefällt nach wie vor der Schreibstil - Silvia Stolzenburg gelingt es scheinbar mühelos, die spannende Geschichte mit sehr viel Liebe zum Detail auszuschmücken und am Rande sehr viel Wissen über die damalige Zeit einzustreuen. Dadurch erschafft sie eine sehr ausführliche und authentische Szenerie, in der sich die Figuren bewegen. Durch die oft sehr bildliche Beschreibung fällt es leicht, sich in die Story hinein zu versetzen und mit den Protagonisten mitzufühlen.

    Diese sind sehr schön ausgearbeitet und glaubwürdig - als kleines Manko sei angemerkt, dass sie manchmal vielleicht zu eindeutig in Kategorien wie "gut" und "böse" einsortiert werden können, und dadurch der Plot wenig völlig überraschende Wendungen nimmt, doch das tut der Qualität keinen Abbruch.

    Insgesamt ist dieser zweite Band weniger düster als "Die Launen des Teufels", dafür aber mindestens genauso spannend, mitreißend und gefühlvoll.

    Besonders gut gefallen hat mir, dass die Autorin wie schon im ersten Teil den Titel genauso im Text aufgreift und damit einen eindeutigen Bezug herstellt.

    Für alle Fans von historischen Romanen: Lesen, lesen, lesen!

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    Goch9s avatar
    Goch9vor 6 Jahren
    Der wahre Ritter

    April 1368: Aufgeschreckt durch die Eröffnung, dass er unwissentlich bei Pflegeeltern aufgewachsen ist und seine leiblichen Eltern nur zum Teil bekannt sind, verlässt der Steinmetz Wulf Steinhauer Straßburg um in Ulm beim Bau des Ulmer Münster sein Glück zu suchen.
    Es gelingt ihm, eine Stelle beim berühmten Bauherrn Ulrich von Ensingen zu bekommen. Im Haus des Baumeisters begegnet Wulf dessen Tochter Brigitta und verliebt sich auf der Stelle. Schnell muss Wulf erkennen, dass er einen gewichtigen Konkurrent auf der Baustelle hat. Der Geselle Ortwin kämpft mit allen Mitteln um die Gunst Brigitta zu heiraten um seinen gesellschaftlichen Aufstieg zu ermöglichen. Auch aus einer ihm völlig unbekannten Richtung kommt Ungemach bzw. Gefahr auf ihn zu.
    Historischer Roman, Liebesroman, Abenteuerroman...? Ich weiß gar nicht genau, wie ich diesen Roman einordnen soll. Er ist spannend, er erzählt eine wunderbare Liebesgeschichte, die Protagonisten müssen einige Abenteuer bestehen und das Ganze ist mit vielen Details über das Alltagsleben im 14. Jahrhundert in Ulm gespickt.
    Frau Stolzenburg führt uns in längs vergangene Zeiten und erzählt in unterhaltsamer Weise wie die unterschiedlichen Gesellschaftsschichten in dieser Zeit in Ulm und Umgebung lebten. Gleich zu Beginn wird der Leser Schritt für Schritt während Wulfs Wanderung nach Ulm in die Zeit, die Landschaft und in die Gefühlswelt von Wulf hineingezogen. Durch die bildhafte Sprache bzw. den bildhaften Schreibstil wird der Leser schnell in die Zeit und die Geschichte versetzt und man hat das Gefühl mittendrin zu sein.
    Ich habe es genossen, diesen Roman zu lesen und ich freue mich auf eine Fortsetzung.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    SilviaStolzenburgs avatar

    Hallo Ihr Lieben,

    da der erste Teil meiner Ulm-Trilogie so gut ankam, gibt es jetzt die Leserunde zu Teil 2. Auch dieses Buch spielt im mittelalterlichen Ulm, es geht um Liebe, Macht, Habgier, den Bau des Ulmer Münsters und vieles mehr. Die Stimmung ist nicht ganz so düster, wie in "Die Launen des Teufels", was auch mit der Jahreszeit zu tun hat.

    Um euch auf das Buch einzustimmen, würde ich euch wieder bitten, die folgenden Fragen zu beantworten - so bekommt man ein Gespür dafür, worauf man sich einlässt :D

    Wie immer gibt es 15 Freiexemplare zu verlosen, und der erste, der die Fragen sinnvoll beantwortet, bekommt ein Extra-Exemplar.

    Ausgelost wird, sobald hier ordentlich voll ist, wer gewonnen hat, sollte sich dann zeitnah melden, damit nicht nachverlost werden muss. Die Leserunde startet dann, wenn alle ihre Bücher haben. So, und hier kommen die Fragen :-)

    1) War die Pestepidemie im 14. Jahrhundert ein einmaliges Ereignis?

    2) Und welche Folgen hatte sie?

    3) Wie stellt ihr euch das Machtgefüge in einer mittelalterlichen Stadt vor (ganz grob)?

    4) Welche Stellung hatten Bastarde adeliger Eltern?

    5) Was war die Rolle von Töchtern?

    6) Was wisst ihr über die Baumeister von gotischen Kathedralen/Kirchen?

    Und noch kurz ein paar Worte zum Buch: "Das Erbe der Gräfin" ist ein Unterhaltungsroman, keine psychologische Charakterstudie :-)). Er soll euch ein paar spannende Stunden bereiten, und wie bei "Die Launen des Teufels" gibt es einen richtig fiesen Bösewicht. Das Buch ist ein bisschen leichter, als sein Vorgänger, und man kann es auch sehr gut lesen, ohne den ersten Band zu kennen. So, und jetzt kann es losgehen.....

    Viele liebe Grüße

    Silvia

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