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SilviaStolzenburg

vor 5 Jahren

Hallo Ihr Lieben,

nachdem ich viele Mails bekommen habe, ob ich denn nicht auch mal eine Leserunde zu meiner Ulm-Trilogie machen möchte, greife ich diesen Vorschlag doch einfach auf und lade euch ein, meinen Mittelalterroman "Die Launen des Teufels" mit mir zu lesen. Bewerbungsschluss ist der 10. Januar, losgelegt wird, sobald alle ihre Bücher haben.

Es werden 15 Freiexemplare verlost, plus ein Extraexemplar für den ersten, der die folgenden Fragen beantwortet (diese Fragen sollte jeder beantworten, der mitmachen will, weil sie euch auf das Buch einstimmen sollen):

1) Was denkt ihr, wie das Leben in einer Stadt um 1350 ausgesehen hat (ganz grob)?

2) In welchem Alter endete die Kindheit?

3) In welchem Alter wurden Mädchen verheiratet?

4) Wie war die Rolle der Frau?

5) Wie war wohl das Verhältnis von Eltern zu ihren Kindern? So, wie heute?

6) Gehörte Gewalt zum Alltag?

Vielleicht noch ein paar Worte zum Buch vorneweg, damit es euch leichter fällt, euch zu entscheiden, ob es was für euch ist: Mir war sehr wichtig, die Zustände um 1350 (kurz bevor die große Pestwelle kam und Millionen von Menschen dahinraffte) so historisch korrekt wie möglich zu schildern. Einiges davon wird zart besaiteten Gemütern nicht gefallen. Wer Bücher mit megastarken Heldinnen, ohne Gewalt und mit möglichst viel Liebe mag, der sollte vielleicht lieber eine andere Wahl treffen. In diesem Buch sind die Bösen böse und es gibt reichlich Action und einige düstere Kapitel. Wer detaillierte Beschreibungen des Münsterbaus erwartet, die gibt es erst in Band 2.

Ich hoffe, ich habe euch jetzt nicht allzusehr abgeschreckt :-))

Wer das Buch schon hat, ist natürlich auch herzlich eingeladen mitzumachen, das versteht sich von selbst.

In diesem Sinne, herzliche Grüße an euch alle

Silvia

Autor: Silvia Stolzenburg
Buch: Die Launen des Teufels

Cuddister

vor 5 Jahren

Historische Romane lachen mich immer an & da versuch ich dochmal mein Glück :)

1) Ich denke, dass Leben war in dieser Zeit sehr einfach gehalten. Es wurde viel gearbeitet und gehandelt, das Leben war sicherlich alles andere als einfach. Trotzdem glaube ich, die meisten Leute waren bescheiden und zufrieden mit dem, was sie hatten.

2) Die Kindheit endete relativ früh (vielleicht so mit 8-9 Jahren), wobei ich mich gerade frage ob es überhaupt eine KIndheit gab. Viele mussten bereits früh den Eltern bei der Arbeit helfen.

3) Sicher bin ich mir nicht, aber ich schätze mal, dass Mädchen bereits im Alter von ca. 12 Jahren verheiratet wurden. Und dann bestimmt ziemlich schnell ihr erstes Kind bekamen.

4) Die Rolle der Frau war wohl unterwürfig. Der Mann war der Herr im Haus und Sie hatte sich vorrangig um den Haushalt und die Kindererziehung zu kümmern. Vielleicht noch, dass sie bei der Arbeit helfen sollte bspw. Ware auf dem Markt verkaufen.

5) Ich denke, die Mütter hatten wohl eher ein enges Verhältnis zu den Kindern als die Väter. Ich denke, vorrangig waren sie als Arbeitskräfte und dann erst als die eigenen Kinder angesehen. Dabei unterscheidet sich natürlich nochmal das Geschlecht des Kindes. Der Sohn sollte später mal die Arbeit des Vaters übernehmen und war demnach Stammhalter und der "wichtigere" Part.

6) Gewalt spielte zu jener Zeit m.M. nach eine große Rolle. Sei es, um die Kinder zu "züchtigen" oder um Diskussionen,Streitereien etc. auszutragen. Harmlos war es jedenfalls nicht.


Hoffe sehr, an der Leserunde teilnehmen zu können.Würde mich freuen :)

mabuerele

vor 5 Jahren

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Ich bewerbe mich für das Buch.

Zu 1: In den größeren Städten dürfte es ein Viertel für die Kaufleute, eine Handwerkerviertel und die Randbezirke gegeben haben. Die hygienischen Verhältnisse waren eher schlecht.

Zu 2: spätestens mit 10

Zu 3: mit 12

Zu 4: Frauen waren den Männern untergeordnet. Ihn blieb nur Heirat, Kloster oder zu den Beginen.

Zu 5: Sicher nicht so wie heute. In den ärmeren Familien mussten Kinder mitverdienen. sie hatten zu gehorchen.

Zu 6: Gewalt gehörte zum Alltag.

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ChattysBuecherblog

vor 5 Jahren

Leseabschintt 4 (S.296-378)
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Was ich nicht so ganz verstehe: Anabel hat wohl vergessen, dass sie auch mit Bertram geschlafen hat. Denn immer ist nur die Rede davon, dass das Kind von ihrem Peiniger ist.

Hat man 1350 wirklich schon das Wort: Alkoholleichen verwendet?

Seite 312: Das Oberhaupt der Stadtwache = Kommandant

Auf Seite 327 steht, dass Bertram sein Gesicht in die Schale mit Wasser presst, und in tiefen Zügen trinkt. Ob das wohl funktioniert???

Bei Bertram scheint es auch keinen Unterschied zwischen Darm (im Buch: Gedärm) und der Blase zu geben. Bei ihm kommt nämlich der Uris aus dem Darm.

ChattysBuecherblog

vor 5 Jahren

Leseabschnitt 5 (S.378-Ende)
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Ich hab bei den vorangegangenen Leseabschnitten schon so vieles geschrieben, was mir aufgefallen ist, dass ich nun wirklich nicht mehr weiß, was ich von allem halten soll und verlasse nun hiermit diese Leserunde.
Sorry!

SilviaStolzenburg

vor 5 Jahren

Leseabschnitt 5 (S.378-Ende)
@ChattysBuecherblog

Na, es scheint wohl nicht so ganz dein Fall gewesen zu sein. Dann würde ich doch vorschlagen, dass du den Folgeband einfach an jemanden abtrittst, der Spaß an der Geschichte hat ..... Ansonsten hast du ja nicht viel davon.

ChattysBuecherblog

vor 5 Jahren

Leseabschnitt 5 (S.378-Ende)
@SilviaStolzenburg

Ich werde meine Kollegin, die auch bei lovelybooks angemeldet ist, mal fragen.

SilviaStolzenburg

vor 5 Jahren

Leseabschnitt 5 (S.378-Ende)
@ChattysBuecherblog

Wenn deine Kollegin ähnlich an solche Bücher rangeht, dann verschenk das Buch besser irgendwo anders... Die anderen Teilnehmer der Leserunde haben so viel Spaß, wenn sie sich also nicht auf das Spiel einlassen will, dann macht es eher wenig Sinn.

Zur Schwangerschaft: Anabel konnte schon zählen, daher war auch ihr klar, wie lange so etwas braucht (und mit dem Abt hat sie doch einige Zeit vor Bertram geschlafen)

Wenn du übrigens ein authentisches Leseerlebnis suchst, was die Sprache angeht, dann empfehle ich dir mittelhochdeutsche Texte. Auf Wortsuche zu gehen und sich zu fragen, welche Wörter man denn damals schon benutzt hat und welche nicht, ist eher weniger zielführend - denn dann könnte man keinen einzigen Mittelalterroman in Neuhocheutsch verfassen .....

Aber schließlich kann jeder seine eigene Meinung haben, damit hab ich auch kein Problem. Das ist für Autoren sehr interessant

Starbucks

vor 5 Jahren

Möchte jemand den Folgeband nicht?? Ich melde mich freiwillig!!

Aber: Ich finde es toll, dass Chatty68 so ehrlich sagt, was sie darüber denkt.

@Chatty68: Da andere Leser vielleicht auch so empfinden, schreibst du aber schon auch eine Rezension, oder?

Mir hat es super gefallen, und zwar als eines der wenigen der letzten Leserunden, die ich mitgemacht habe!

unclethom

vor 5 Jahren

Mag jemand vielleicht sein Exemplar abgeben? Ich würde den gerne eintauschen ggf. auch, wenn der Preis für mich erschwinglich, ist auch kaufen. Bitte PN an mich.

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