Silvia Stolzenburg Schwerter und Rosen

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Inhaltsangabe zu „Schwerter und Rosen“ von Silvia Stolzenburg

Ende des 12. Jahrhunderts treten die drei bedeutendsten Monarchen Europas, Richard Löwenherz, Friedrich Barbarossa und Philip II., den dritten Kreuzzug an. Das gemeinsame Ziel: die Rückeroberung Jerusalems. An der Seite von Richard Löwenherz kämpft der junge Knappe Harold of Huntingdon. Seine anfängliche Begeisterung für den Zug weicht schnell großer Ernüchterung. Einzig die Liebe zu Catherine de Ferrers, einer der Hofdamen der englischen Königin, stimmt ihn zuversichtlich. Doch wird er sie jemals wiedersehen? Auch in Barbarossas Heer mehren sich die Zweifel am Erfolg des Zuges. Ritter Arnfried von Hilgartsberg und der Chronist Ansbert verfolgen das Geschehen mit wachsender Sorge; denn die muslimische Gegenwehr erweist sich als ungeheuer zäh. Eine Niederlage scheint unabdingbar. Während die beiden Deutschen um den Ausgang des Zuges bangen, setzt der in Jerusalem gefangene Tempelritter Curd von Stauffen all seine Hoffnungen in das nahende Kreuzfahrerheer. Er träumt von der Befreiung aus der Gefangenschaft des Sultans Saladin und arbeitet fieberhaft an Fluchtplänen. Doch dann verliebt er sich unsterblich in Rahel, die Tochter des jüdischen Fernhändlers Nathan. Die Vorstellung, Jerusalem ohne sie zu verlassen, bricht ihm das Herz. Aber was soll er tun?

Ich breite den Mantel des Schweigens über dieses Buch

— BirgitJasmund

Bei diesem Buch wird die Geschichte lebendig. Man fühlt sich zurückgesetzt in längst vergangene Zeiten. Ein umwerfend gutes Buch!

— Sternenstaubfee

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  • historisch, temporeich, silvia stolzenburg, kreuzzüge, kreuzzug. salah ad-din, sultan, löwenherz

    Schwerter und Rosen

    monerl

    19. March 2013 um 20:16

    Kurzbeschreibung Amazon: England 1189: Während ganz Europa zum dritten Kreuzzug rüstet, tritt der junge Knappe Harold of Huntingdon in den Dienst des machthungrigen und skrupellosen Earls of Essex. Mehr als einmal muss Harold um sein Leben fürchten. Trost findet er nur in seiner geheimen Leidenschaft für die Hofdame Catherine de Ferrers, die schöne Tochter des Earls of Derby. Doch bevor er ihr seine Liebe gestehen kann, muss er dem englischen König Richard Löwenherz auf den Kreuzzug folgen. Auf dem Weg gen Osten trifft das englische Heer auf deutsche und französische Verbündete. Je näher die Kreuzfahrer der Heiligen Stadt kommen, desto blutiger und aussichtsloser werden die Kämpfe. Ein Wiedersehen mit Catherine scheint daher mehr als ungewiss Meine Meinung: Es handelt sich hier um einen historischen Roman zur Zeit der Kreuzzüge. Hervorragend bringt die Autorin diese traurige und zugleich schreckliche Zeit dem Leser näher! Durch geschicktes Verknüpfen von verschiedenen Handlungssträngen, wird der geschichtliche Hintergrund und die damals lebenden und herrschenden Personen in eine Geschichte mit tollen Romanfiguren verwickelt. Man findet Figuren, die man auf Anhieb lieben lernt (Harold, Catherine) sowie Figuren, die man sich mit Entsetzen aus dem Buch heraus wünscht, um die Guten und Schwachen zu beschützen.  Durch kurze und manchmal sehr kurze Kapitel ist dies ein temporeicher Roman, der sich nicht mit großen Pausen lesen läßt. Viele Orts- und Jahreswechsel "zwingen" den Leser am Ball zu bleiben, um dem Zug der Kreuzritter nicht hinterherzuhinken. Aktives Lesen ist dadurch unbedingt erforderlich, da die Geschichte zwischen den Kapiteln vom Leser weitergedacht werden muss. Für mich war das der erste historische Roman dieser Art und er hat mir sehr gefallen! Die Charaktere der Geschichte werden authentisch gezeichnet, sodass ihre Reaktionen und ihr Handeln gut nachvollziebar sind. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung "Im Reich der Löwin". Liebhaber historischer Romane können bei diesem Buch beherzt zugreifen und werden nicht enttäuscht.

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  • Rezension zu "Schwerter und Rosen" von Silvia Stolzenburg

    Schwerter und Rosen

    nirak03

    17. March 2013 um 12:46

    Inhalt: Der Knappe Harold of Huntingdon, sein Dienstherrn der Earl of Essex, Catherine de Ferres und etliche andere Edelleute begeben sich gemeinsam mit König Richard Löwenherz auf den dritten Kreuzzug ins Heilige Land. Es ist das Jahr 1189. Auf dem Weg dorthin verbindet sich ihr Heer mit dem französischen und deutschen Kreuzfahrern. Es geht um Liebe und Macht, um Intrigen und Verrat und darum selbst zu überleben. Meine Meinung: „Schwerter und Rosen“ war meiner erster Roman den ich von Silvia Stolzenburg gelesen habe und sicher nicht mein letzter. Wobei ihr Erzählstil gerade in diesem Buch nicht unbedingt einfach zu nennen ist. In ihrer Geschichte um den dritten Kreuzzug hat sie sich dazu entschlossen mehrere Handlungsstränge zu erzählen. Es sind insgesamt 6 Haupthandlungsstränge, die von den Protagonisten und ihren Erlebnissen berichten. (Und noch ein paar kleinere die ein paar Nebencharaktere zu Wort kommen lassen). Mir hat das gut gefallen, auch wenn ich schon mal das Gefühl hatte, der einen oder anderen Handlung fehlte ein bisschen was. Zum Beispiel bei dem Charakter Curd von Stauffen und seiner Rahel, auf der einen Seite waren sie nur gut miteinander bekannt, dann wurde ihr Erzählstrang unterbrochen und der Leser war bei einem anderen Ereignis dabei. Danach dann wieder zurück bei Curd und Rahel und da waren sie dann schon ein Liebespaar ohne irgendwelche näheren Erklärungen, dass fand ich dann schon etwas seltsam. So ging es mir immer mal wieder. Aber im großen Gesamtbild gesehen, wäre das Buch vermutlich 1000 Seiten lang geworden hätte Frau Stolzenburg sich dafür entschieden jeden Charakter und seine Geschichte ausführlicher zu erzählen (ich liebe 1000 Seitenbücher). Ihre Erzählungen von den Ereignissen des dritten Kreuzzuges waren ziemlich drastisch und bildhaft, zwischendurch auch mal nichts für schwache Nerven. Die Beschreibung einer Schlacht oder einzelne Foltermethoden hat sie lebhaft beschrieben. Es macht ihre Geschichte aber auch glaubhaft und authentisch. Ihrer verschiedenen Charaktere, wie Harold of Hundgtion, Curd von Stauffen oder auch Catherine de Ferres, um nur einige zu nennen, hat sie facettenreich gestaltet. Sie haben Ecken und Kanten und waren voller Leben. Richard Löwenherz seine Geschichte habe ich hier eigentlich nur als Rahmenhandlung empfunden und nicht unbedingt als die Hauptperson, was mir aber gut gefallen hat. Ich liebe Geschichten rund um Richard Löwenherz und vor allem wenn es dabei um Charaktere geht die aus seinem Umfeld heraus agieren, so wie hier. Zur Aufmachung: Die Aufmachung meiner Hardcoverausgabe hat mir gut gefallen. Das Cover selbst ist zwar ein typisch historisches Cover mit Frau auf dem Bild aber dafür gibt es gleich zu Beginn eine Karte Europas auf die der Weg der Kreuzfahrer eingezeichnet ist. Dann kommt ein ausführliches Personenregister und am Ende gibt es ein Nachwort in dem die Autorin über Fiktion und Wahrheit aufklärt. Ein Lesebändchen rundet das Gesamtbild dieser Ausgabe dann noch ab. Mein Fazit: „Schwerter und Rosen“ ist ein historischer Roman über Richard Löwenherz und seinen Kreuzzug, der mich gut unterhalten hat. Er ist allerdings nicht für zwischendurch und man sollte sich beim Lesen schon Zeit für dieses Buch nehmen. Mir hat er gut gefallen, vor allem da er sich schon an die Fakten, soweit sie denn bekannt sind, gehalten hat. Es gibt dann noch einen zweiten Band „Im Reich der Löwin“ den ich sicher auch noch lesen werde.

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  • Rezension zu "Schwerter und Rosen" von Silvia Stolzenburg

    Schwerter und Rosen

    starone

    14. March 2013 um 15:16

    Im Inhalt: Um 1189 beschließen König Richard Löwenherz, König Philipp II. und Kaiser Barbarossa, das es endlich an der Zeit wäre die Stadt Jerusalem und das Heilige Land von den Ungläubigen zu befreiten. Man beginnt also sich für einen Kreuzzug zu rüsten. Die drei gekrönten Häupter Europas machen sich auf den Land und dem Wasserweg so also auf ins gelobte Land. Aber der Weg dorthin ist weit und gefährlich und auch der Gegner Salab ad-Din, der Sultan von Syrien und Ägypten und der jetzige Besitzer von Jerusalem ist ein ernst zunehmender Herrscher und Regend in dieser Zeit. Wird dieser Plan gelingen. Dabei begegnen uns Kappen, Könige, Ritter, Hofdamen usw. Gute und böse Menschen, Liebende, Machtsüchtige, Gierige und jeder trägt seinen Teil dazu bei und so wird eine tolle Geschichte mit vielen Schicksalen aufgerollt. Alles im Hinter/Vordergrund des Kreuzzuges und seines Gelingens oder auch möglichen Scheiterns. Meine Meinung: Die Autorin Silvia Stolzenburg versucht hier an Hand von Einzelschicksalen uns Lesern einen geschichtlichen Einblick in diese Zeit zugeben und über den Sinn und Zweck von Kreuzzügen, was ihr wirklich sehr gut gelingt. Schnell kommt man in die Geschichte hinein, auch wenn es etwas mühe macht immer auch seinem Lieblingsfigur folgen zu können, denn es gibt viele verschiedene Handelnde und die Autorin gibt auch viel an Infos an uns Leser weiter. Es ist kein Buch, was man zwischen durchlesen mal so lesen kann. Denn es gibt viele Handlungsstränge und in jedem Kapitel passiert sehr viel, sonst gesteht leicht die Gefahr, dass man etwas überliest, wie es mir passiert ist, dieser kleine Hacken sollte aber den Lesegenuss nicht schmälern, denn dafür wird auch viel an interessante Infos über bestimmte Persönlichkeiten und anderem wissenswerten geboten. Hier entrollt sich einem die ganze Bandbreite solch eines Kriegsgeschehnis mit allem was dazu gehört Folter/Mord/Hunger/Angst/Tod und klar gibt es bei alldem auch einen Lichblick..die Liebe.

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  • Rezension zu "Schwerter und Rosen" von Silvia Stolzenburg

    Schwerter und Rosen

    irismaria

    13. March 2013 um 16:55

    "Schwerter und Rosen" von Silvia Stolzenburg ist ein fesselnder historischer Roman rund um Richard Löwenherz und den Dritten Kreuzzug, bei dem Löwenherz zusammen mit Kaiser Friedrich Barbarossa und König Philipp von Frankreich versuchte, das Heilige Land von Sultan Salah ad-Din zurückzuerobern. Die Geschichte spielt im 12. Jahrhundert, die Handlungsstränge beginnen in England, auf dem Balkan, im Nahen Osten und in Jerusalem. In verschiedenen Erzählsträngen beleuchtet die Autorin Szenen mit realen oder fiktiven Personen wie etwa dem Knappen Harold of Huntingdon, der unter seinem brutalen Herrn, dem Earl of Essex leidet und die schöne Catherine (Hofdame Alienors von Aquitanien), die Harold liebt, der aber der Earl nachsteigt oder der bei einem Massaker als einziger von Salah ad-Din begnadigte Tempelritter Curd von Stauffen, der sich in Jerusalem aufhält und in die Jüdin Rahel, die Tochter des Kaufmanns Nathan verliebt. Schonungslos erzählt Stolzenburg von der entbehrungsreichen Reise ins Heilige Land, den Schlachten und politischen Ränkespielen und es wird klar, dass es den hohen Herren weniger um den Glauben als um die eigene Macht geht, in der Geschichtsschreibung die Handlungen aber erheblich positiver dargestellt wurden. Andererseits gibt es auch Mut und Ritterlichkeit und die Bereitschaft, im Sinne der Menschlichkeit zu handeln. Durch die gut gestalteten Charaktere und die Einbindung historischer Personen bekommt die erzählte Geschichte ein Gesicht, der Stil ist bildhaft und spannend und viele der Hauptpersonen sind mir gleich ans Herz gewachsen Das Glossar und das Personenverzeichnis, in dem die wichtigsten Personen, die im Buch eine Rolle spielen, aufgeführt sind, sowie ein schön gestaltetes Cover und eine Karte tragen zum sehr guten Gesamteindruck des Buches bei. Mir hat "Schwerter und Rosen" sehr gut gefallen und ich kann das Buch jedem, der historische Romane mag, sehr empfehlen. Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung: "Im Reich der Löwin".

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  • Leserunde zu "Schwerter und Rosen" von Silvia Stolzenburg

    Schwerter und Rosen

    SilviaStolzenburg

    Hallo liebe Lovelybooker, vor einer Woche kam der zweite Band meines Zweiteilers über Richard Löwenherz und den dritten Kreuzzug heraus, und ich würde Euch gerne zu einer Leserunde einladen. Den Anfang macht der erste Teil, "Schwerter und Rosen", Teil 2, "Im Reich der Löwin", folgt dann etwas später im neuen Jahr. Mitmachen können bis zu 15 Teilnehmer (wenn mehr Interesse besteht, kriegen wir das aber auch hin :-) Es würde mich riesig freuen, Euch in meinem Mittelalteruniversum begrüßen zu können. Start ist Ende Januar. Ich freue mich auf Euch. Herzliche Grüße Silvia Stolzenburg

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  • Rezension zu "Schwerter und Rosen" von Silvia Stolzenburg

    Schwerter und Rosen

    Themistokeles

    12. March 2013 um 09:30

    Irgendwie lese ich aktuell verdammt viele Bücher, die irgendwie um einen der Kreuzzüge spielen, was aber eher ein ziemlicher Zufall ist und von mir so gar nicht mal bewusst gewählt wurde. Außer vielleicht in diesem Fall, da ich Saladin und Richard Löwenherz als historische Figuren ziemlich interessant finde und ihnen eine nicht unwichtige Rolle in diesem Roman zukommen sollte. Was ich dabei sehr interessant fand, zumindest noch zu Beginn, waren die vielen unterschiedlichen Perspektiven, aus denen die Geschehnisse rund um diesen Kreuzzug belichtet wurden. Von unterschiedlichsten Teilen des Kreuzzeugs, wie den Deutschen unter Barbarossa, wie auch den Engländern unter Richard Löwenherz, aber auch anderen kleineren Splittergruppen, wie natürlich auch die Sichtweise Saladins. Dazu kamen dann noch so einige andere Einblicksrichtungen von anderen Charakteren innerhalb dieses gesamten Gefüges. Zunächst muss man sich daher dann doch an sehr viele Charaktere gewöhnen, sich die ganzen Namen etc. merken, was nicht unbedingt wenige sind, aber irgendwie ist die Geschichte so geschrieben, dass ich damit nur wenig Probleme hatte und auch, wenn es gefühlte fünfzig wichtige Charaktere zu geben schien, machte mir das eher noch sehr wenig aus. Insgesamt kann ich bei dem Roman eh nur sagen, dass mir der Schreibstil irgendwie gefallen hat und vor allem auch einer der Gründe war, der mich am Lesen gehalten hat, denn an einem, eigentlich für mich auch nicht unwichtigen Punkt an einem Roman, hat es diesem Buch eindeutig gefehlt: der Spannung. Irgendwie wirkten die Geschehnisse einfach sehr aneinandergereiht und für mich selbst wollte einfach nicht das kleinste bisschen an Spannung aufkommen, da vielleicht auch manchmal dann doch die Wechsel zwischen den unterschiedlichen Lagern zu schnell waren, man nie bei einer Sache blieb und für mich auch kaum etwas das Potential dazu hatte noch irgendwie spannend zu werden. Es hat zwar irgendwie Spaß gemacht die Geschichte zu lesen, weil sie sehr schön und angenehm geschildert wurde, aber es gab keinen Augenblick, in dem ich mit den Charakteren irgendwie mitgefiebert hätte. Vielleicht waren es auch einfach zu viele Baustellen, vor denen sich die Autorin durch die umfangreiche Betrachtung gesehen hat, dass einfach nichts so beschrieben werden konnte, dass man wirklich das Gefühl hätte, mit den Charakteren mitfiebern zu müssen. Von daher zwar ein recht schöner Roman, bei dem man aber nicht wirklich etwas Unerwartetes, spannendes oder einen auch stark an die Charaktere bindendes Emotionales erwarten sollte, da er trotz seiner sehr schönen Erzählweise eher einfach nur so dahinplätschert. Sehr angenehm für Zwischendurch aber leider nicht mehr.

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  • Rezension zu "Schwerter und Rosen" von Silvia Stolzenburg

    Schwerter und Rosen

    Sternenstaubfee

    11. March 2013 um 17:18

    12. Jahrhundert: Es ist die Zeit des dritten Kreuzzugs. Neben dem König von England – Richard Löwenherz – nehmen auch der französische König Philipp sowie der deutsche Kaiser Barbarossa an dem Kreuzzug teil. Auch der junge Harold ist dabei; er dient als Knappe dem Earl of Essex, der ein Auge auf Catherine geworfen hat. Catherine begleitet Berengaria von Spanien, die Richard Löwenherz heiraten soll. * Meine Meinung * Die Geschichte des Romans ist so unglaublich vielfältig und zieht sich über mehrere Jahre hin, so dass ich eine ausführliche Inhaltsangabe hier gar nicht schreiben kann und möchte. Es ist besser, man liest das Buch selbst, und das sollte man unbedingt, denn die Geschichte ist sehr fesselnd und niemals langweilig! Es ist auch für jeden Geschmack etwas dabei, denke ich: Spannung, Liebe, Romantik, Verrat, Intrigen, Familiengeschichte, Historische Fakten. Ich halte den Roman für sehr gut recherchiert. Der Kreuzzug sowie die geschichtlichen Figuren wie zum Beispiel Richard Löwenherz werden gut und authentisch geschildert. Durch den angenehmen flüssigen Schreibstil und die relativ kurzen Kapitel sowie auch durch die ständigen Perspektivenwechsel lässt sich das Buch sehr schnell lesen. Die Atmosphäre des Buches ist sehr dicht und farbenprächtig. Für Liebhaber des Historischen Romans ist „Schwerter und Rosen“ ein echter Leckerbissen!

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  • Rezension zu "Schwerter und Rosen" von Silvia Stolzenburg

    Schwerter und Rosen

    kornmuhme

    19. February 2013 um 12:46

    Ein brillianter, authentischer, fesslender historischer Roman ist Autorin Silvia Stolzenburg da gelungen! **************** Inhalt: Eine Inhaltsangabe ist etwas schwierig zu schreiben, da es einfach so viele Perspektiven im Buch gibt. Zeitlich befinden wir uns im Hochmittelalter. der 3. Kreuzzug steht bevor: Der Deutsche Kaiser Friedrich Barbarossa ist bereits aufgebrochen, um die sog. "Ungläubigen" aus dem heiligen Land zu vertreiben. Auch der englische König Richard Löwenherz und sein ewiger Rivale König Philipp von Frankreich stehen in den Startlöchern und wollen eine riesige Armee von adligen Rittern, Knappen, einfachen Soldaten, Söldnern und sonstigen Glücksrittern durch halb Europa bewegen, um vereint mit dem deutschen Heer Salah ad-Din zu besiegen und Jerusalem zurückzuerobern. Dass dieses Unterfangen nicht so geradlinig verlaufen ist, kann man ja in jedem Geschichtsbuch nachlesen ... Vielen der Beteiligten ging es eher um eine rein materielle Bereicherung oder um Ruhm, und auch die Gründe für die vielen Figuren im Buch sind vielfältig ... *************** Meinung: Ein ganz großer Pluspunkt dieses Buches ist die Perspektiven-Vielfalt. Zugegeben, anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, mich unter all den vielen Charakteren, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, zurechtzufinden, doch diese vergingen schnell. Es macht einfach irre viel Spaß und ist höchst spannend, die Erlebnisse und Gedanken der einzelnen Figuren mitzuerleben. Und ich meine "miterleben" im wahrsten Sinne des Wortes! Frau Stolzenburg schafft es immer wieder. den Charakteren intensiv Leben einzuhauchen und die wichtigen Gesschehnisse, die ihnen wiederfahren sind, Revue passieren zu lassen. Dabei fällt kein einziges überflüssiges Wort, Dialoge und Beobachtungen sind messerscharf, die einzelnen Personen unglaublich lebendig. Eine Schwarz-Weiß-Betrachtung gibt es nicht! Durch die ständig wechselnden Perspektiven entsteht zudem eine Dynamik, die ihresgleichen sucht. Ständig ist etwas los, man wird über neue Entwicklungen informiert, es gibt kurze Rückblicke, Cliffhänger und und und. Das Tempo der Erzählung ist unglaublich hoch. Was habe ich mit Harold mitgefiebert, wie sehr um Curd und Rahel gebangt, wie oft den Kopf geschüttelt über sinnlose und grausame Gwalttaten. Und davon gibt es einige im Buch zu lesen: Wer mit Schlachten- und Kampfszenen nichts anfangen kann oder eher zart besaitet ist, sollte sich zweimal überlegen, ob er/sie zu dieser Lektüre greift. Denn Silvia Stolzenburg scheut nicht davor, auch die rohe und gewalttätige Seite des Kreuzzuges zu zeigen. Und solche Szenen hat es einfach gegeben: Plünderungen in eroberten Städten, Vergewaltigungen, blinder Hass, Hinrichtungen ... Doch halt! Auch die Seite der Liebenden und romantische Gefühle kommen nicht zu kurz. Die Entwicklung von Liebes- und Paarbeziehungen wird dabei jedoch langsam und authentisch beschrieben, kitschige Rosa-Herzchen-Szenen gibt es nicht (zum Glück!) Deutlich im Vordergrund steht aber der 3. Kreuzzug und die Eroberung der Stadt Akkon. Dabei kommen alle wichtigen Perspektiven der unterschiedlichen Lager zu Wort und vermitteln dem Leser ihre Sichtweise der Dinge. Insofern bekommt man hier sogar noch eine äußerst unterhaltsame, spannende Geschichtsstunde präsentiert. Der Schreibstil der Autorin ist gehoben, ich z.B. musste mich erst an ihre Vorliebe für Partizipialsätze gewöhnen. Aber man kommt schnell rein und es entsteht ein angenehmer Lesefluss. Auch die bunte, lebendige Wortwahl lässt ganz schnell das Kopfkino anspringen. ******************* Fazit: Ein virtuoser Historienroman, der den 3. Kreuzzug wiederauferstehen lässt. Absolut top sind die vielen Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird und die zu einem hohen Tempo beitragen. Die Figuren sind allesamt lebensecht, realistisch und greifbar, der Erzählstil dicht und spannungsreich. Von mir gibt es eine deutliche Leseempfehlung, und ich freue mich schon auf den 2. Teil! 5 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Schwerter und Rosen" von Silvia Stolzenburg

    Schwerter und Rosen

    Spatzi79

    17. February 2013 um 09:55

    Die Geschichte beginnt im Jahr 1189. Europa rüstet sich zum Dritten Kreuzzug. Während das deutsche Heer unter dem alten Kaiser Barbarossa bereits unterwegs nach Jerusalem ist, stecken der englische König Richard Löwenherz und der französische König Philipp II. noch in den Vorbereitungen und in diversen Streitigkeiten untereinander. Doch letztlich geht es auch für ihre Gefolge auf in Richtung Heiliges Land. Die Autorin erzählt die umfassende Geschichte aus vielerlei Perspektiven. Dazu bedient sie sich einiger fiktiver Charaktere, mit denen die Lücken in der historisch belegten Handlung wunderbar glaubwürdig ausgefüllt werden. Insbesondere mit dem Knappen Harold und der jungen Hofdame Catherine fiebert man als Leser automatisch mit. Am Anfang ist die Vielzahl der Personen und Perspektiven ein wenig verwirrend, hier war bei mir öfters ein Blick ins Personenregister notwendig, aber genau dafür ist es ja glücklicherweise da. Schnell lernt man die Charaktere aber alle besser kennen und die Verwirrung legt sich. Die recht kurzen Kapitel lassen das Buch zügig lesen und auch die ständig wechselnde Kulisse lässt absolut keine Langeweile aufkommen. Die für die Schilderung eines Kreuzzugs unerlässlichen Schlachten bleiben eher kurz gehalten, insgesamt bekommt der Leser aber einen guten Einblick in das gigantische Unterfangen und alles was dazugehörte! Sehr gut gefallen hat mir auch die Einbindung von Sagen und Legenden. So flicht die Autorin die Geschichte von Nathan, dem Weisen, in ihrer eigenen Version in die Handlung ein, oder schildert quasi nebenbei ihre Vorstellung von der Entstehung des Nibelungenliedes. Auch eine Erwähnung von Robin Hood darf bei Richard Löwenherz natürlich nicht fehlen, und so verstecken sich in der historischen Rahmenhandlung wunderbar viele kleine Details für den interessierten Leser. Auch wenn man die vielleicht gar nicht alle entdeckt, macht die Lektüre großen Spaß, hier wird Geschichte unterhaltsam und spannend verpackt und so freue ich mich schon auf die Fortsetzung „Im Reich der Löwin“.

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  • Rezension zu "Schwerter und Rosen" von Silvia Stolzenburg

    Schwerter und Rosen

    dorli

    07. February 2013 um 20:27

    England 1189. Kurz nach seiner Krönung begibt sich Richard Löwenherz auf den Dritten Kreuzzug, um gemeinsam mit Friedrich I. Barbarossa und Philipp II. von Frankreich Jerusalem von den Truppen des Sultans Salah ad-Din zurückzuerobern. Mit dabei ist der junge Harold of Huntingdon, der seit kurzem als Knappe im Dienst des äußerst brutalen Earls of Essex steht. Sowohl die bevorstehenden Aufgaben wie auch seine heimliche Liebe zu der Hofdame Catherine lassen Harold euphorisch in die Zukunft blicken, doch seine anfängliche Hochstimmung soll sich schnell legen… Ungefähr zur gleichen Zeit rettet der von Salah ad-Din begnadigte Tempelritter Curd von Stauffen Rahel, die Tochter des jüdischen Kaufmanns Nathan, aus ihrem brennenden Haus und verliebt sich in das Mädchen… In ihrem historischen Roman „Schwerter und Rosen“ entführt Silvia Stolzenburg den Leser in die Zeit des Dritten Kreuzzugs und wartet mit einer tollen Mischung aus Spannung, Abenteuer und auch ein wenig Romantik auf. Mehrere, zunächst weitestgehend voneinander unabhängige Handlungsstränge informieren im stetigen Wechsel über das zeitgleiche Geschehen an den unterschiedlichen Handlungsorten. Kapitelüberschriften mit Orts- und Datumsangaben helfen dabei, nicht die Orientierung zu verlieren. Die kurzen Kapitel mit den ständig wechselnden Schauplätzen verleihen der Geschichte zusammen mit dem lebendigen, flüssigen Schreibstil ein rasantes Tempo, man rauscht mit hoher Geschwindigkeit durch das Buch. Ich konnte den Ereignissen trotz einer Vielzahl an Figuren von der ersten Seite an gut folgen, denn Dank eines vorangestellten Personenverzeichnisses und einer informativen Karte findet man sich schnell in der Welt der Kreuzfahrer zurecht. Fiktive und historische Figuren werden einleuchtend miteinander kombiniert, überlieferte Begebenheiten, wie zum Beispiel die Belagerung von Akkon, die Überwinterung auf Sizilien oder Richards Eroberung Zyperns werden mit ausgedachten Szenen verknüpft und auch Lessings Werk „Nathan, der Weise“ hat Silvia Stolzenburg in ihre Geschichte einfließen lassen. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin die Strapazen und Entbehrungen während des Kreuzzuges, die Seuchen und das Elend während der Belagerungen und auch die Schrecken der Schlachten und Gefechte nicht ausspart, sondern wichtigen Bestandteil ihrer Geschichte sein lässt. Das Zusammenspiel all dieser Elemente ist hervorragend gelungen und macht das Buch zu einem fesselnden Leseerlebnis. Es hat mir großen Spaß gemacht, diesen spannend erzählten und gut recherchierten Roman zu lesen und ich bin neugierig, wie es „Im Reich der Löwin“ mit der Geschichte um Richard Löwenherz weitergeht.

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  • Rezension zu "Schwerter und Rosen" von Silvia Stolzenburg

    Schwerter und Rosen

    Lesefix

    07. February 2013 um 10:32

    Es spielt das Jahr 1189 und dieses Jahr sollte für viele Menschen Veränderung verheißen. Der englische König Henry II verstirbt plötzlich und Richard Löwenherz wird zum König gekrönt. Es ist auch die Zeit in der ein weiterer großer Kreuzzug durchgeführt wird. Diese geschichtlichen Ereignisse bilden die Hintergrundkulisse zu dem Roman „Schwerter und Rosen“. Aus vielen verschiedenen Perspektiven werden die einzelnen Geschehnisse beschrieben. Sei es die Krönung von Richard Löwenherz oder der beschwerliche und grausame Kreuzzug aus der Sicht des Chronisten von dem deutschen Kaiser Barbarossa. Diese zeigen hervorragend auf, wie die Geschehnisse abgelaufen sind aber auch, in wie weit die verschiedenen Personen dies wahrgenommen haben und zweifelsohne auch für die Nachwelt festgehalten haben. Neben den Personen deren Beschreibung essentiell war, handelt das Buch auch von Personen des gemeinen Volkes. Da wäre zum einen Rahel, die Ziehtochter eines jüdischen Kaufmanns in Jerusalem oder auch der Knappe Harold, der es kaum glauben kann, dass sein Vater ihn endlich einem Ritter anvertraut und er seine Ausbildung beginnen kann. Obwohl diese Geschichten nicht historisch verbürgt sind, wie viele andere Handlungen dieses Buches, haben die Schilderungen aus diesen Protagonisten das gewisse Etwas. Dieses Buch kombiniert historische Ereignisse mit Schicksalsschlägen, Liebe und Freundschaft wobei keines der Bestandteile zu kurz kommt. Die bereits erwähnten Perspektiven waren mir zu Beginn eine Last. Es waren zu viele unterschiedliche Sichtweisen, so dass ich teilweise etwas verwirrt war. Zum Glück legte sich das dann doch wieder recht schnell und ich konnte das Buch sehr genießen. Für mich hat es die Unterhaltung gesteigert, dass die Sichtweisen nicht mehr wie ca. 5 Seiten umfasst haben und dann eine neue Sichtweise bzw. Handlung aufgezeigt wurde. Im Grunde genommen waren alle Beschreibungen interessant aber ich habe deutlich gemerkt, dass mich die Perspektiven aus Harolds und Catherine Sichtweisen am Meisten gefesselt haben. Glücklicherweise begleiten uns diese zwei Charaktere das ganze Buch über und wir erfahren nicht nur viel über sie, sondern können gleichzeitig Freude und Leid miterleben. Neben dem erfährt der Leser viel über das Leben von König Löwenherz und andere wichtige Persönlichkeiten zur damaligen Zeit. Für Geschichtsbegeisterte wird dieser Roman, neben Spannungslieber und Liebesgeschichtengenießer ein wahrer Lesegenuss werden.

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  • Rezension zu "Schwerter und Rosen" von Silvia Stolzenburg

    Schwerter und Rosen

    Dreamworx

    03. February 2013 um 14:31

    Wir schreiben das Jahr 1189 zu Zeiten Friedrich Barbarossa, Philipp von Frankreich und Richard Löwenherz. Als der dritte Kreuzzug ausgerufen wird und Truppen aus England, Frankreich und dem römischen Reich zum Kampf ins Heilige Land aufbrechen, tritt der 16-jährige Knappe Harold of Huntingdon als Knappe in den Dienst des Earl of Essex, um den boshaften Intrigen seiner Stiefmutter und seines Stiefbruders zu entkommen. Harold ist in die Hofdame Catherine de Ferrer verliebt, auf die allerdings der Earl of Huntingdon ebenfalls ein Auge geworfen hat und um sie freit. Derweil verliebt sich in Jerusalem der begnadigte aber gefangen gehaltene Tempelritter Curd von Stauffen in Rahel, die Tochter eines jüdischen Kaufmanns, nachdem er ihre bei einem Brand das Leben gerettet hat. So nehmen denn die Geschichten der einzelnen Protagonisten ihren Lauf, es entspinnt sich eine spannende Geschichte vor exzellent recherchiertem historischem Hintergrund. Silvia Stolzenburg hat mit ihrem Roman „Schwerter und Rosen“ einen herrlichen, bildhaften und sprachlich gewandten Geschichtsroman geschrieben, dem es auch nicht an Schnelligkeit fehlt. Die Autorin hat die wunderbare Gabe, alles so detailliert und genau zu beschreiben, man hat beim Lesen die ganze Zeit das Gefühl, die Protagonisten zu begleiten und Geschichte live zu erleben. Durch die Wechsel zwischen den einzelnen Protagonisten und deren Erlebnisse an den verschiedenen Handlungsorten wird der Kreuzzug aus diversen Richtungen beleuchtet. Dieser Roman ist sehr spannend geschrieben, die belegte Historie wurde von der Autorin hervorragend in die erzählte Geschichte eingebunden, weshalb man am Ende sowohl einen tolles Buch gelesen hat, aber auch wesentlich besser über diesen Kreuzzug informiert wurde, als es eine Geschichtsstunde könnte. Dieses Buch war für mich ein wirkliches Highlight und ich lege es jedem ans Herz, der sich nicht nur für historische Romane, sondern auch für reale Geschichte interessiert. Eine absolute Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Schwerter und Rosen" von Silvia Stolzenburg

    Schwerter und Rosen

    tigerbea

    02. February 2013 um 19:31

    Im Jahr 1189 ruft der Papst zum dritten Kreuzzug auf. Friedrich Barbarossa, Philipp von Frankreich und Richard Löwenherz machen sich auf verschiedenen Routen auf den Weg nach Jerusalem. Harold of Huntingdon tritt als Knappe in den Dienst des grausamen Earl of Essex. Dieser freit um die Hand von Hofdame Catherine, deren Gunst jedoch Harold gilt. Sie werden beim Aufbruch nach Jerusalem getrennt. In Jerusalem selbst wurde der Tempelritter Curd von Stauffen als einzigster von Sultan Saladin nach einer Schlacht begnadigt, ist aber seitdem sein Gefangener. Er trifft auf Rahel, Tochter des jüdischen Kaufmanns Nathan. Die Geschichte nimmt seinen Lauf.... "Schwerter und Rosen" ist ein wunderbarer, rasanter historischer Roman um den dritten Kreuzzug. Silvia Stolzenburg schafft es, die Szenen so anschaulich zu beschreiben, daß man sich wirklich mitten ins Geschehen versetzt sieht. Durch die unterschiedlichen Handlungsorte und den Wechsel zu diesen innerhalb der Geschichte, erlebt man den Kreuzzug aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Es ist unterhaltsam, spannend, aber auch lehrreich, denn dies Buch ist keine Fiktion, sondern genau historisch belegt. Man merkt diesem Buch an, daß Silvia Stolzenburg nicht einfach einen Roman geschrieben hat, sondern mit Herzblut recherchiert hat und ihr dieses Thema sehr am Herzen liegt.

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  • Rezension zu "Schwerter und Rosen" von Silvia Stolzenburg

    Schwerter und Rosen

    PMelittaM

    01. February 2013 um 19:57

    Die Kreuzfahrerstadt Akkon befindet sich in den Händen der Muslime und aus ganz Europa ziehen Heere ins Heilige Land, um bei der Befreiung der Stadt mitzuwirken. Kaiser Barbarossa ist auf dem Weg über den Balkan, Richard Löwenherz muss zunächst nach England, um seinen Thronanspruch zu sichern und auch Philipp II von Frankreich ist unterwegs. Gleichzeitig versuchen natürlich die Muslime unter Saladin die Stadt zu halten. Vor diesem Hintergrund erzählt uns Silvia Stolzenburg die Geschichte einiger Menschen. Da sind der junge Harold, der als Knappe Richards Kreuzzug begleitet, Catherine, Elionore von Aquitaniens junge Hofdame, Curd, ein Tempelritter und Gefangener Saladins, die junge Jüdin Rahel, und noch einige mehr, auch z. B. Richard Löwenherz und Saladin lernt man gut kennen. Sehr schön auch der Einbezug von Personen, die eher Legenden entstammen, wie Robin of Loxley (auch als Robin Hood bekannt). Kurze Abschnitte wechseln zwischen den verschiedenen Personen und Orten. Die häufigen Perspektivenwechsel verwirren am Anfang etwas, zumal auch viele Personen eingeführt werden, doch schnell findet man sich zurecht. Die kurzen Abschnitte erhöhen aber auch die Spannung und verleiten dazu, das Buch nicht aus der Hand legen zu wollen. Schon das Cover bringt den Leser/die Leserin in eine historische Stimmung, ich finde vor allem auch die Farbzusammenstellung sehr gelungen. Und auch der Roman selbst entführt uns in die damalige Zeit und lässt sie vor dem inneren Auge erscheinen. Ich kann mir sowohl das Treiben in London als auch in Jerusalem oder die Belagerung vor Akkon sehr gut vorstellen. Die Charaktere sind der Autorin gut gelungen, sie sind Menschen ihrer Zeit und müssen zum Teil Dinge ertragen, die wir uns heute kaum noch vorstellen können. Gerade die jüngeren Protagonisten, wie z. B. Harold und Catherine machen eine Entwicklung durch und reifen an ihren Problemen, das gefällt mir wirklich gut. Auch die Schattenseiten der Kreuzzüge werden herausgearbeitet, z. B., dass die Kreuzfahrer schon unterwegs anfingen zu plündern und zu brandschatzen und auch die Brutalitäten der Plünderungen und auf den Schlachtfeldern finden Eingang in das Buch. Dinge, die zum Thema unbedingt dazu gehören und die nicht übertrieben angesprochen, aber auch nicht verharmlost werden. Da es sich hier um den ersten Band eines Zweiteilers handelt, ist das Buch in sich zwar abgeschlossen, lässt aber noch die eine oder andere Frage offen. Die Kreuzzüge sind zwar zunächst – jedenfalls für diese Personen – beendet, jedoch geht die Geschichte weiter. Ich bin schon sehr gespannt darauf. Eine Karte, ein Personenregister und ein Nachwort, das Fakten von Fiktion trennt, runden das Buch ab. Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Buch, allen Freunden gut recherchierter historischer Romane sehr zu empfehlen. Dass das Buch von mir nicht die volle Punktzahl erhielt, liegt daran, dass es mich nicht durchgehend gepackt hat, das hat u. a. mit den Schlachtenszenen zu tun. Diesen kann ich nicht besonders viel abgewinnen (irgendwie langweilt mich so etwas eher). Wie oben schon ausgeführt, gehören sie hier unbedingt dazu, haben mich persönlich aber weniger angesprochen.

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  • Rezension zu "Schwerter und Rosen" von Silvia Stolzenburg

    Schwerter und Rosen

    Cellissima

    31. January 2013 um 13:32

    England, 1189: Europa befindet sich inmitten der Kreuzzüge. Zu dieser Zeit wird der junge Knappe Harold of Huntingdon in den Dienst des berühmt-berüchtigten Earls of Essex geschickt. Dort muss Harold um sein Leben fürchten. Lichtblicke bieten ihm nur die Begegnungen mit der schönen Hofdame Catherine de Ferrers, für die er schwärmt. Doch bald ist ihm auch dies nicht mehr vergönnt - Harold muss dem englischen König Richard Löwenherz in den Kreuzzug folgen. Wird er Catherine jemals wiedersehen? Ähnlich aussichtslos ist die Situation des gefangenen Tempelritters Curd von Stauffen in Jerusalem ... Meine Meinung "Schwerter und Rosen" ist ein großartiger historischer Roman, den ich bewusst langsam Abend für Abend gelesen habe, um so richtig in die Geschichte eintauchen und sie länger genießen zu können. Das Lesejahr 2013 hat zwar gerade erst begonnen - doch ich bin mir sicher, dass "Schwerter und Rosen" zu meinen Highlights in diesem Jahr zählen wird. Mit knapp 500 Seiten ist dieses Buch ein Geschenk für Leser, die historische Romane mögen. Silvia Stolzenburgs Schreib- und Erzählstil ist wunderbar, sehr authentisch und atmosphärisch. Ich hatte als Leser das Gefühl, in die Geschichte hereingezogen zu werden, zu dieser Zeit zu leben, im White Tower und an allen anderen Orten selbst zugegen zu sein. Viele kurze Kapitel und Ort- und Perspektivwechsel halten die Geschichte lebendig und spannend, sorgen für Abwechslung und führen dazu, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Sämtliche Charaktere sind interessant und spannend gezeichnet, ebenso fesselnd und reizvoll ist die Handlung. Die Autorin hielt sich so weit wie möglich an die historischen Fakten, hat stellenweise aber mit Fiktion gearbeitet, Lessing-Stoff ("Nathan der Weise") einfließen lassen etc. Dies ergibt eine faszinierende Mischung, an der ich großen Gefallen gefunden habe und die dieses Buch für mich nicht zu einem gewöhnlichen Kreuzzug-Roman, sondern zu etwas Besonderem macht. Abgerundet wird das Buch durch eine Karte, mit deren Hilfe man die Route jederzeit verfolgen kann, ein Personenverzeichnis, ein Nachwort der Autorin sowie die Bibliographie. Auch soll nicht verschwiegen werden, dass der Beginn eines jeden Kapitels sehr schön aufgemacht ist, was das Lese-Erlebnis für mich persönlich ebenfalls nochmal gesteigert hat. Fazit "Schwerter und Rosen" ist ein sehr guter historischer Roman, den ich uneingeschränkt empfehlen kann. Ich habe einige wunderschöne, spannende Lese-Abende damit verbracht und bin so begeistert, dass ich mir auch die übrigen historischen Romane der für mich bislang unbekannten Autorin kaufen werde. Wieder ein Buch, das einem ein wahres Lese-Erlebnis beschert und bei dessen Lektüre man bei größtem Lese-Genuss noch so viel lernen und sein historisches Wissen ausbauen kann!

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