Dieser Kriminalroman ist mir als erstes durch sein Cover aufgefallen. Nachdem mich der Klappentext endgültig neugierig gemacht hat, wollte ich es so gerne lesen.
In diesem Buch werden die Geschichten dreier unterschiedlicher Frauen erzählt, deren Lebensweg sich zufällig kreuzt.
Nach einer beinahe poetischen Einleitung, geht es gleich sehr furchtbar und sehr berührend los. Ich habe so sehr mit Maral gelitten und ich muss sagen, bis zum Ende, war sie meine liebste Protagonistin.
Bei der Geschichte von Jorinde musste ich einige Male den Kopf schütteln, aber leider gibt es solche Beziehungen, wie sie sie führt, wohl wirklich oft. Die Spannung wird immer mehr und man möchte wissen, wie sich das alles entwickelt. In diesem Abschnitt merkt man aber auch schon etwas vom Humor der Autorin.
Als es dann um Olivia ging, musste ich so sehr schmunzeln und stellenweise so richtig lachen. Irgendwie schafft es Silvia Zwahlen, diese eigenartige Beziehung und daraus resultierende Verhalten humorvoll und doch respektvoll darzustellen.
Sehr spannend wird es dann, als die drei Frauen zusammen treffen und ihre Schicksale miteinander verknüpfen.
Auch in dieser Endphase mag ich Maral mit ihrer leisen, eher vornehmen Art sehr. Jorinde ist stärker und härter, als man annimmt und Olivia ist noch mal ganz anders und sie kommt mir nicht ganz so nah. Dennoch passt sie hervorragend in die Geschichte des Buches.
Für mich ein Kriminalroman mit ganz vielen Facetten, den ich sehr gerne empfehle.




