Silvio Hosang Sagenhaftes Grischun

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Inhaltsangabe zu „Sagenhaftes Grischun“ von Silvio Hosang

Die Sagen aus der Alpenwelt bergen meist Ängste, Nöte und Fantasien der lokalen Sennen und Hirten mit ihren Familien. Sagen sind mit ihren enthaltenen Glaubens- und Moralvorstellungen aber auch Warnungen und sollten belehren. Auch sind es Erklärungsversuche seltsamer Naturphänomene. Imagination und Realität überlappen sich zuweilen, was auf historische Ereignisse und Personen besonders zutrifft. Interessanterweise tauchen gewisse Sagengestalten und -motive im gesamten Alpenraum immer wieder auf, wobei sie mit Lokalkolorit leicht variierend dargestellt werden. Typische Motive sind etwa Hexen und Magier, Kobolde und Riesen, Drachen und Sennababa. Nach beinahe 900 Jahren schliesst sich mit der Niederschrift der Sagen & Legenden ein Zyklus, der sich letztlich um den Gründungsmythos der Freiherren von Vaz dreht. Das erscheinende Buch präsentiert sich als packender Wanderführer zu Burgen und Schlössern im Herzen Graubündens. Bereits die Anekdote, wie der Erzähler Silvio Hosang dazu kam, die etlichen Sagen und Legenden niederzuschreiben, ist legendär. Eines Tages klopfte nämlich eine weit über 90-jährige Handleserin und Wahrsagerin an seine Tür im bündnerischen Muldain. Sie sei auf der Durchreise nach Italien, wollte aber einen Umweg über Vaz machen, da hier noch eine uralte Familienangelegenheit zu regeln sei. So stellte sich heraus, dass diese sogenannte „Familienangelegenheit“ bis ins 11. Jahrhundert zurückreichte, nämlich eben in die Zeit, als der erste Freiherr von Vaz die Vorherrschaft übernahm. Das, was die Seherin erzählte, ist schier unglaublich und bringt – in Legendenform – verloren gegangenes Wissen in das kollektive Gedächtnis zurück. Tanja de la Ruota, so war ihr Name, beauftragte den Erzähler, dieses Wissen in Buchform der Nachwelt zu erhalten. Burgherren, Hexen, Drachen, Märtyrer und Bischöfe… Um sie dreht sich so manche Sage und Legende, die über bald neun Jahrhunderte von einer an die nächste Generation mündlich weitergegeben wurde. Einige, die bekannteren, fanden bereits Eingang in so manches Buch. Doch es gibt Erzählungen, die – wenn noch nicht ganz aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden –, nur noch einer Handvoll Personen in Erinnerung geblieben sind. Zu diesen zählt Silvio Hosang, der seinen Vorfahren und weiteren Erzählern gut zuhörte. “Mit dem Vergessen der Historien verliert ein Volk seine Verwurzelung”, meinte einmal sein längst verstorbener Onkel. Jetzt, inzwischen selbst im Alter der Geschichtenerzähler angekommen, hat er über fünf Dutzend vergessene Geschichten zusammengetragen. Es sind meist Sagen und Legenden, die das dunkle Mittelalter schrieb. Die zähe unterdrückte Bergbevölkerung verstand es, sich mit Mut, List und Tücke gegen den ausbeuterischen Adel zur Wehr zu setzen. Doch Selbstsucht und Rache führten zu Verrat, Fehden und Meuchelei. Damals glaubte man noch an feuerspeiende Drachen, an rachsüchtige Teufel und an böse Geister. Wie ist das heute? Es liegt an Ihnen, liebe Leser, diese Erzählungen als wahr anzunehmen oder sie in die Welt der Sagen und Legenden zu verweisen… Weitere Informationen zum Kulturgutprojekt “Sagenhafte Schweiz” unter: www.sagenhafteschweiz.ch / www.facebook.com/sagenhafteschweiz
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