Simea Schwab

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Alle Bücher von Simea Schwab

Fussnotizen

Fussnotizen

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Erschienen am 05.09.2012
Ins Leid gepflanzt, ins Glück gewachsen

Ins Leid gepflanzt, ins Glück gewachsen

 (0)
Erschienen am 12.09.2016

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Rezension zu "Fussnotizen" von Simea Schwab

Eine beeindruckende Frau
peedeevor 3 Jahren

Simea Schwab, geb. 1970, ist Theologin und Erwachsenenbildnerin; sie wohnt in Kerzers (Schweiz). Die Autorin wurde mit einer schweren körperlichen Behinderung geboren: Sie hat keine Arme und die Beine sind ungleich lang. In diesem Buch hat sie Teilausschnitte ihres Lebens und ihres Alltages festgehalten: „Nicht alles muss gesagt und noch viel weniger alles aufgeschrieben sein.“

Erster Eindruck: Passend zum Buchtitel sind auf dem Cover die Füsse der Autorin zu sehen, wie sie mit einem Stift etwas niederschreibt. Im Buch hat es viele schwarz-weisse Fotos mit Tätigkeiten oder Dingen aus dem Alltag (z.B. ein Buch aus dem Regal nehmen, lesen, Lippenstift auftragen, Mandarine schälen). Das Buch hat eine etwas grössere Schrift als gewöhnlich. Hierbei möchte ich noch die schweizerisch gefärbte Sprache und der Gebrauch von Mundartausdrücken, die aber auch in die Schriftsprache übersetzt sind, erwähnen.

„Mir ist das Laufen zuwider.“ So erzählt die Autorin von ihrer Kindheit. Warum? Die Gefahr des Stürzens ist allgegenwärtig. Wenn ein Kind laufen lernt, fällt es zig Mal hin, meistens ohne grössere Blessuren. Wenn Simea Schwab hinfällt, kann sie den Fall nicht mit den Händen abfangen und stürzt somit aufs Gesicht!

Die Autorin durfte/konnte nicht den Beruf lernen, den sie wollte, sondern musste stattdessen eine Bürolehre machen. Sie wollte aber nicht auf diesem Beruf arbeiten. Sie war sich bewusst, dass sie ihren Glauben erweitern möchte und absolvierte eine theologische Ausbildung, und zwar in England.

Simea Schwab hat eine tolle Ausstrahlung und war mir bereits aus den Medien bekannt, sei es aus den Printmedien oder auch vom Fernsehen. Dort habe ich sie unter anderem in der Gesprächsrunde „Aeschbacher“ gesehen. Beim Lesen des Buches habe ich mir natürlich auch viele Fragen zu ihrem Alltag gestellt. Wie auch Kinder bei ihren Vorträgen Fragen stellen, z.B.: „Wie können Sie Gott dankbar sein, wenn es heisst, dass Gott Sie gemacht hat?“ (S. 134/135). Der Glaube an Gott, der starke Rückhalt der Familie und der Freunde, geben ihr die Kraft, zusammen mit ihrem Mut und starkem Willen, ihren Alltag zu meistern. Wirklich beeindruckend!

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