Simon André Kledtke

 4 Sterne bei 31 Bewertungen
Autor von Sarania.

Lebenslauf von Simon André Kledtke

Simon André Kledtke wurde 1991 in Mönchengladbach geboren und hat schon zu Schulzeiten erste Kurzgeschichten geschrieben. 2008 begann er schließlich die ersten Zeilen zu seinem "Sarania-Kosmos" zu schreiben. Im August 2013 erscheint mit "Sarania - Das Vermächtnis der Magier" Band 1.

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Cover des Buches Sarania (ISBN: 9783943378085)

Sarania

 (31)
Erschienen am 14.08.2013

Neue Rezensionen zu Simon André Kledtke

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Rezension zu "Sarania" von Simon André Kledtke

Warum kennt man diesen Mann nicht?
TanteGhostvor 10 Monaten

Der Autor selber bat mich, sein Werk zu lesen und zu rezensieren. Er möchte sein Werk bekannt machen. Aber warum ist es das nicht längst?


Inhalt: Benalir ist der Sohn eines einfachen Schmiedes und glaubt auch, eines Tages die Schmiede und das Tagewerk des Vaters übernehmen zu können, um später sein Brot zu verdienen. Doch eine einfache Waffenlieferung durchkreuzt diese Pläne.

Schon in der Taverne hat Benalir ein seltsames Gefühl. Er sieht im Gewitter eine seltsame Gestalt in den Bergen und kurz später will ihn ein wirklich seltsamer Typ auch sprechen. Dieser eröffnet ihm, unter strengster Geheimhaltung, dass er nicht nur der Sohn eines Schmiedes ist, sondern ein Auserwählter der dazu auserkoren ist, den Fluch des bösen und machtbesessenen Magiers zu brechen, der ganz Sarania bedroht.

Benalir kann zunächst nicht glauben, was er da gehört hat. Dass außgerechnet er, der unbedeutende Sohn eines Schieds, so eine Tat vollbringen soll ist ihm schleierhaft. - Doch er ist auch ein Mensch und Ehrenmann. Er nimmt das Schicksal an und macht sich auf die Jagd nach den drei magischen Gegenständen, die die Macht des großen Magiers brechen sollen.


Fazit: Auf jeden Fall hat der Autor hier eine epische Fantasy geschaffen, die ihresgleichen sucht. Es bleibt absolut kein Wunsch offen. Es gibt Menschen, es gibt Elfen, es gibt Zwerge, Wald- und Wassergeister und noch etliche andere Völker, von denen ich bisher nichts gehört habe. Herr Kledtke hat hier eine ganz eigene Welt geschaffen, die er richtig gut durchdacht hat. Er hat sie bildlich beschrieben und vom Entwicklungsstand in etwa im Mittelalter angesiedelt. So entsteht eine ganz eigene Mischung, die mich als Leser schon richtig gut fasziniert hat.

Was auch sehr hilfreich war, war die Karte, die ich im Anhang des Buches gefunden habe. Hier kann der interessierte Leser noch einmal den Weg von Benalir und seinen Gefährten nachvollziehen und sich so alles noch einmal viel besser bildlich vorstellen.

Namen und Ortsbezeichnungen waren für mich etwas gewöhnungsbedürftig, haben aber super in die Handlung hinein gepasst. Somit hatte ich persönlich das eine oder andere Problem, die handelnden Personen auseinander zu halten. Viele Personen haben auch einen Namen bekommen und sind sehr gut beschrieben worden, obwohl sie nur eine kurze Rolle in der Handlung bekommen haben. Das war dann für mich wieder ziemlich verwirrend. Aber mit der Zeit hat sich mir dann zumindest die Handvoll Namen erschlossen, die wichtig waren und die immer wieder aufgetaucht sind. Auf diese Weise hat sich mir dann eine sehr fantasievolle Handlung ergeben.


Leider hatte ich während der Lektüre keinen Kopfkinofilm vor meinem geistigen Auge. Den gab es immer nur dann, wenn eine Person oder eben ein neues Geschöpf beschrieben worden ist. So habe ich zumindest einzelne Geschöpfe sehr gut vor mir sehen können und habe die dann für mich in die Handlung eingebaut.

Trotzdem hat mich die Handlung und auch einzelne Personen auf ihre ganz eigene Weise fasziniert und gefesselt. Es hat mich schlicht und ergreifend interessiert, was denn nun aus all den tapferen Aktionen werden wird.

Die Neugier und der Drang weiter  zu lesen kam in diesem Fall bei mir auf jeden Fall aus der Neugierde heraus, weil man wissen wollte, wie es weiter geht. Das Schicksal des Protagonisten hat mich schlicht und ergreifend interessiert und mitgerissen. Ich persönlich stelle es mir nicht einfach vor, einfach mal seine vorgefassten Lebensentwurf über den Haufen zu werfen und etwas ganz anderes zu machen.


Auf jeden Fall handelt es sich hier um eine epische Fantasy, die ihresgleichen sucht. Man kann die Story und den Umfang der erfundenen Welt durchaus mit dem Herren der Ringe vergleichen. Diese Handlung hier, steht dem großen Herrn Tolkien in absolut nichts nach und kann sich durchaus mit den großen messen. Es ist fast schon ein Frevel, dass dieser Mann mit diesem Werk nicht mal eben einfach einen Verlag gefunden hat. Da musste wirklich erst einmal ein Verlag daher kommen, der sich auf verkannte Autoren spezialisiert hat. Und der hat hiermit mit Sicherheit einen großen Wurf gemacht. Wenn jetzt dieser Autor und dieses Werk bekannt werden, wird auch er in der großen Verlagswelt seine eindrucksvollen Fußstapfen hinterlassen.


Trotzdem diese epische Fantasy nicht so wirklich mein Ding ist, und ich schon mehr als einmal an solchen Werken gescheitert bin, vergebe ich hier die vollen 5 von 5 Punkten. 

Herr Kledtke hat in seinem Werk eben auch vieles anders gemacht, als die “alten Hasen” die fest auf dem Boden des Verlagswesens verankert sind. Irgendwie hat er viel bildhafter, viel schlüssiger geschrieben, als die Autoren, die ich schon unfertig gelesen zur Seite gelegt habe. - Ja doch, ich empfehle den Herrn und ich empfehle seine “Sarania”-Reihe.


Ich kann sowohl diesen ersten Band, als auch die komplette Reihe empfehlen. Ich war gefesselt und komplett begeistert. Und vor allem war ich komplett geflasht, ob dieser ganz eigenen Welt, die sich der Autor hier ausgedacht hat. Hier ist auf jeden Fall einer am Werk, der im Moment noch komplett verkannt ist und der in jedem Fall unterstützt und gefördert gehört.

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Cover des Buches Sarania (ISBN: 9783943378085)B

Rezension zu "Sarania" von Simon André Kledtke

Solides Werk
Buchliebhaberinvor 8 Jahren

Ich habe diesen Roman als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten, herzlichen Dank dafür!

Die Geschichte ist in relativ kurze Kapitel unterteilt, und mit jedem Kapitel wechselt die Perspektive. Das verleiht dem Roman Abwechslung, und die Handlung wird rasch voangetrieben; ich wollte immer sofort wissen, wie es weitergeht.

Die Landschaftsbeschreibungen sind teilweise sehr schön, jedoch zeitweilig stereotyp, zumindest, wenn es um die Sonnenuntergänge geht.

Auf sprachlicher Ebene wirkt das Buch etwas angestrengt. Die Sprache ist ohne Zweifel gewählt, jedoch entgleitet dem Autoren in manchen Fällen die Treffsicherheit im Ausdruck, so manchen Begriff habe ich als "fehl am Platze" empfunden.

Ein großer Pluspunkt des Romans ist, dass die ganze Welt - einschließlich ihrer Sprache und des Magiesystems - gründlich durchdacht und in sich stimmig ist.

Die Figuren bestechen durch ihre Vielschichtigkeit. Es gibt keine simple Schwarz-Weiß-Malerei, auch die "Guten" machen schreckliche Fehler.

Der Roman vermittelt zudem Botschaften, über die es sich nachzudenken lohnt.

Fazit: Ein unterhaltsamer, gut zu lesender High Fantasy-Roman, der größtenteils Spaß macht, jedoch manchmal zu bemüht daherkommt.

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Cover des Buches Sarania (ISBN: 9783943378306)M

Rezension zu "Sarania" von Simon André Kledtke

Sarania - starke Fantasy!!
MarioBalovor 8 Jahren

Vôrke saltalo!
Ich grüße euch, Freunde der Fantasy! Über den Freund eines Bekannten gelangte ich an "Sarania - Das Vermächtnis der Magier", einen Debütroman aus dem UB-Verlag.

Da auf meinem Nachttisch gähnende Leere herrschte, ich aber ein großer Freund von fantastischen Geschichten bin, begab ich mich also auf die Reise - und wurde mehr als positiv überrascht.
Zur Story: Die Hauptfigur des Romans ist Benalir, ein junger Schmied, der mit seinem Vater ein recht gewöhnliches Leben in Belfang führt (eines der vier Länder der magischen Welt Sarania). Doch als er und sein Vater nach Agalam aufbrechen, um dort Waffen abzuliefern, verändert sich sein überschaubares Leben innerhalb kürzester Zeit: Er erfährt, dass ein geheimnisvoller Wolfsreiter nach ihm sucht und Sarania schon seit längerer Zeit von Krieg und Unruhen erschüttert wird.

Die zweite wichtige Figur des Romans ist der Magier Sacerak, der offensichtlich schon längere Zeit in die düsteren Geschehnisse verwickelt ist.

Da ich wie gesagt leidenschaftlich gerne Fantasy-Literatur verschlinge, erscheinen mir viele Dinge natürlich vertraut - Elfen, Magie, Zwerge und dunkle Tyrannen, uralte Motive eben. Trotzdem fesselte Sarania mich von Anfang an. Da wird Spannung aufgebaut, die mystische Welt scheint sehr gut durchdacht (u.a. mit eigener magischer Sprache > als Glossar), es gibt Wendungen, Geheimnisse, sodass es mir schwerfiel, das Buch aus der Hand zu legen und auch innerhalb von 3 Tagen auslas.

Die Perspektivwechsel haben mir ebenfalls gut gefallen. Was mich aber vor allem an der Geschichte beeindruckt, ist, dass es in diesem - dem Wortlaut des Autors nach auf mehrere Bände angelegten - Fantasy-Epos nicht bloß um den schwarz-weißen Kampf "Gut" gegen "Böse" geht, sondern auch wirklich um die Schicksale der Hauptfiguren. Vor allem den im Buchtrailer erwähnten "tyrannischen Hexenmeister" umgeben augenscheinlich einige Geheimnisse, er wirkt nicht wie ein Klischee-Bösewicht, eher wie ein ziemlich vielschichtiger Charakter, über den man in den Folgebänden hoffentlich mehr erfährt.

Alles in allem: Ein sehr schönes Fantasy-Debüt. Uneingeschränkte Kaufempfehlung!Sowohl für Erwachsene wie mich als auch für Jugendliche.

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Zusätzliche Informationen

Simon André Kledtke wurde am 11. Januar 1991 in Mönchengladbach (Deutschland) geboren.

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