Simon André Kledtke

 4 Sterne bei 32 Bewertungen
Autor von Sarania.

Lebenslauf von Simon André Kledtke

Simon André Kledtke wurde 1991 in Mönchengladbach geboren und hat schon zu Schulzeiten erste Kurzgeschichten geschrieben. 2008 begann er schließlich die ersten Zeilen zu seinem "Sarania-Kosmos" zu schreiben. Im August 2013 erscheint mit "Sarania - Das Vermächtnis der Magier" Band 1.

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Cover des Buches Sarania (ISBN: 9783943378085)

Sarania

 (32)
Erschienen am 14.08.2013

Neue Rezensionen zu Simon André Kledtke

Cover des Buches Sarania (ISBN: 9783943378085)Buchofants avatar

Rezension zu "Sarania" von Simon André Kledtke

"Sie suchen dich, Benalir, und ich befürchte, sie haben dich gefunden."
Buchofantvor 9 Monaten

"Sarania - Das Vermächtnis der Magier" stellt einen wunderbaren Auftakt in die "Sarania"-Reihe dar. Der Autor überzeugt mit einem actionreichen High-Fantasy-Plot, wundersamen Wesen u. einem interessanten World-Building mit eigener Sprache!

Herzlichen Dank an dieser Stelle an Simon Kledtke für das kostenlose Rezensionsexemplar!

Kurz zur Story:
Der 15-jährige Schmied Benalir führt mit seinem Vater ein bescheidenes Leben, das von heute auf morgen völlig auf den Kopf gestellt wird, als er mit seinem Vater in das Dorf Agalam reisen muss, wo er zum einen gejagt wird und zum anderen erfährt, dass er Teil einer alten Prophezeiung ist. Diese besagt, dass Benalir der Auserwählte ist, um sich gegen den mächtigen Zauberer Zorano entgegenzustellen, der versucht, das Land Sarania mit Gewalt unter seine Herrschaft zu stellen. So begibt sich Benalir mit seinen Gefährten auf eine Reise, bei der nicht sicher ist, wie sie ausgehen wird.

Als Leser steigt man sehr gediegen in die Geschichte u. damit in Benalirs Welt ein. Dabei wird die Geschichte zumeist aus den personalen Erzählerperspektiven aus den Perspektiven von Benalir u. Sacerak erzählt, wodurch man einen tiefen Einblick in deren Gedanken u. Gefühle erhält.

Wir lernen Benalir als mutigen Jungen kennen, der anfangs noch etwas naiv u. "grün hinter den Ohren" ist (was aber aufgrund seines Alters von 15 Jahren auch nicht verwundert) u. der stets versucht, das Richtige zu tun. Benalirs Charakterentwicklung im Laufe der Geschichte hat mir dabei sehr gut gefallen.
Der Magier Sacerak dagegen ist der eher mysteriöse, undurchsichtige Charakter, dessen Beweggründe bis zum Schluss eher undeutlich bleiben.
Dabei fragt man sich beim Lesen ständig, wann und ob Benalir u. Sacerak irgendwann aufeinander treffen werden.

Das World-Building in "Sarania" ist sehr komplex, aber auch anschaulich gestaltet. Dabei hilft die beiliegende Karte sehr gut, um sich in der High-Fantasy-Welt zurechtzufinden. Was dabei auffällt, sind dabei die deutlichen Parallelen zu "Der Herr der Ringe", "Harry Potter" & Co., wie bspw. ein mächtiger Ring, der Teil von drei Heiligtümern ist, die gefunden werden müssen. Hierbei wären ein paar eigene kreative Ideen sehr wünschenswert gewesen (deshalb auch ein Stern Abzug).

Der Schreibstil des Autors ist lebendig, gehoben u. äußerst metaphorisch gestaltet. Dazu kommt die eigens entwickelte Sprache, zu der es am Ende ein eigenes Glossar gibt, welches äußerst hilfreich ist!
Weiter hilfreich ist dabei auch das Register am Endes des Buches, welches alle Charaktere, Namen und Orte enthält, die im Laufe der Geschichte vorkommen. Was dabei zudem auffällt, ist, dass der Anteil der männlichen Figuren überwiegt (mit der 10-fachen Menge) u. gerade mal eine Hand voll an weiblichen Figuren in dem ganzen Buch existiert.
Der Autor schafft es aber, diese Welt von Sarania anschaulich u. lebendig darzustellen, sodass es eine wirklich schöne Geschichte wird, die viele Wendungen, Überraschungen u. actionreiche Momente bereithält!

Insgesamt eine sehr geheimnisvolle, düstere, aber auch spannende High-Fantasy-Geschichte, die viele Parallelen zu bekannten Werken aufweist! Eine Leseempfehlung für Fantasy-Liebhaber!

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen!

Zitat: Simon André Kledtke: Sarania - Das Vermächtnis der Magier, S. 59

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Cover des Buches Sarania (ISBN: 9783943378085)TanteGhosts avatar

Rezension zu "Sarania" von Simon André Kledtke

Warum kennt man diesen Mann nicht?
TanteGhostvor 2 Jahren

Der Autor selber bat mich, sein Werk zu lesen und zu rezensieren. Er möchte sein Werk bekannt machen. Aber warum ist es das nicht längst?


Inhalt: Benalir ist der Sohn eines einfachen Schmiedes und glaubt auch, eines Tages die Schmiede und das Tagewerk des Vaters übernehmen zu können, um später sein Brot zu verdienen. Doch eine einfache Waffenlieferung durchkreuzt diese Pläne.

Schon in der Taverne hat Benalir ein seltsames Gefühl. Er sieht im Gewitter eine seltsame Gestalt in den Bergen und kurz später will ihn ein wirklich seltsamer Typ auch sprechen. Dieser eröffnet ihm, unter strengster Geheimhaltung, dass er nicht nur der Sohn eines Schmiedes ist, sondern ein Auserwählter der dazu auserkoren ist, den Fluch des bösen und machtbesessenen Magiers zu brechen, der ganz Sarania bedroht.

Benalir kann zunächst nicht glauben, was er da gehört hat. Dass außgerechnet er, der unbedeutende Sohn eines Schieds, so eine Tat vollbringen soll ist ihm schleierhaft. - Doch er ist auch ein Mensch und Ehrenmann. Er nimmt das Schicksal an und macht sich auf die Jagd nach den drei magischen Gegenständen, die die Macht des großen Magiers brechen sollen.


Fazit: Auf jeden Fall hat der Autor hier eine epische Fantasy geschaffen, die ihresgleichen sucht. Es bleibt absolut kein Wunsch offen. Es gibt Menschen, es gibt Elfen, es gibt Zwerge, Wald- und Wassergeister und noch etliche andere Völker, von denen ich bisher nichts gehört habe. Herr Kledtke hat hier eine ganz eigene Welt geschaffen, die er richtig gut durchdacht hat. Er hat sie bildlich beschrieben und vom Entwicklungsstand in etwa im Mittelalter angesiedelt. So entsteht eine ganz eigene Mischung, die mich als Leser schon richtig gut fasziniert hat.

Was auch sehr hilfreich war, war die Karte, die ich im Anhang des Buches gefunden habe. Hier kann der interessierte Leser noch einmal den Weg von Benalir und seinen Gefährten nachvollziehen und sich so alles noch einmal viel besser bildlich vorstellen.

Namen und Ortsbezeichnungen waren für mich etwas gewöhnungsbedürftig, haben aber super in die Handlung hinein gepasst. Somit hatte ich persönlich das eine oder andere Problem, die handelnden Personen auseinander zu halten. Viele Personen haben auch einen Namen bekommen und sind sehr gut beschrieben worden, obwohl sie nur eine kurze Rolle in der Handlung bekommen haben. Das war dann für mich wieder ziemlich verwirrend. Aber mit der Zeit hat sich mir dann zumindest die Handvoll Namen erschlossen, die wichtig waren und die immer wieder aufgetaucht sind. Auf diese Weise hat sich mir dann eine sehr fantasievolle Handlung ergeben.


Leider hatte ich während der Lektüre keinen Kopfkinofilm vor meinem geistigen Auge. Den gab es immer nur dann, wenn eine Person oder eben ein neues Geschöpf beschrieben worden ist. So habe ich zumindest einzelne Geschöpfe sehr gut vor mir sehen können und habe die dann für mich in die Handlung eingebaut.

Trotzdem hat mich die Handlung und auch einzelne Personen auf ihre ganz eigene Weise fasziniert und gefesselt. Es hat mich schlicht und ergreifend interessiert, was denn nun aus all den tapferen Aktionen werden wird.

Die Neugier und der Drang weiter  zu lesen kam in diesem Fall bei mir auf jeden Fall aus der Neugierde heraus, weil man wissen wollte, wie es weiter geht. Das Schicksal des Protagonisten hat mich schlicht und ergreifend interessiert und mitgerissen. Ich persönlich stelle es mir nicht einfach vor, einfach mal seine vorgefassten Lebensentwurf über den Haufen zu werfen und etwas ganz anderes zu machen.


Auf jeden Fall handelt es sich hier um eine epische Fantasy, die ihresgleichen sucht. Man kann die Story und den Umfang der erfundenen Welt durchaus mit dem Herren der Ringe vergleichen. Diese Handlung hier, steht dem großen Herrn Tolkien in absolut nichts nach und kann sich durchaus mit den großen messen. Es ist fast schon ein Frevel, dass dieser Mann mit diesem Werk nicht mal eben einfach einen Verlag gefunden hat. Da musste wirklich erst einmal ein Verlag daher kommen, der sich auf verkannte Autoren spezialisiert hat. Und der hat hiermit mit Sicherheit einen großen Wurf gemacht. Wenn jetzt dieser Autor und dieses Werk bekannt werden, wird auch er in der großen Verlagswelt seine eindrucksvollen Fußstapfen hinterlassen.


Trotzdem diese epische Fantasy nicht so wirklich mein Ding ist, und ich schon mehr als einmal an solchen Werken gescheitert bin, vergebe ich hier die vollen 5 von 5 Punkten. 

Herr Kledtke hat in seinem Werk eben auch vieles anders gemacht, als die “alten Hasen” die fest auf dem Boden des Verlagswesens verankert sind. Irgendwie hat er viel bildhafter, viel schlüssiger geschrieben, als die Autoren, die ich schon unfertig gelesen zur Seite gelegt habe. - Ja doch, ich empfehle den Herrn und ich empfehle seine “Sarania”-Reihe.


Ich kann sowohl diesen ersten Band, als auch die komplette Reihe empfehlen. Ich war gefesselt und komplett begeistert. Und vor allem war ich komplett geflasht, ob dieser ganz eigenen Welt, die sich der Autor hier ausgedacht hat. Hier ist auf jeden Fall einer am Werk, der im Moment noch komplett verkannt ist und der in jedem Fall unterstützt und gefördert gehört.

Kommentare: 3
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Cover des Buches Sarania (ISBN: 9783943378085)B

Rezension zu "Sarania" von Simon André Kledtke

Solides Werk
Buchliebhaberinvor 9 Jahren

Ich habe diesen Roman als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten, herzlichen Dank dafür!

Die Geschichte ist in relativ kurze Kapitel unterteilt, und mit jedem Kapitel wechselt die Perspektive. Das verleiht dem Roman Abwechslung, und die Handlung wird rasch voangetrieben; ich wollte immer sofort wissen, wie es weitergeht.

Die Landschaftsbeschreibungen sind teilweise sehr schön, jedoch zeitweilig stereotyp, zumindest, wenn es um die Sonnenuntergänge geht.

Auf sprachlicher Ebene wirkt das Buch etwas angestrengt. Die Sprache ist ohne Zweifel gewählt, jedoch entgleitet dem Autoren in manchen Fällen die Treffsicherheit im Ausdruck, so manchen Begriff habe ich als "fehl am Platze" empfunden.

Ein großer Pluspunkt des Romans ist, dass die ganze Welt - einschließlich ihrer Sprache und des Magiesystems - gründlich durchdacht und in sich stimmig ist.

Die Figuren bestechen durch ihre Vielschichtigkeit. Es gibt keine simple Schwarz-Weiß-Malerei, auch die "Guten" machen schreckliche Fehler.

Der Roman vermittelt zudem Botschaften, über die es sich nachzudenken lohnt.

Fazit: Ein unterhaltsamer, gut zu lesender High Fantasy-Roman, der größtenteils Spaß macht, jedoch manchmal zu bemüht daherkommt.

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Gespräche aus der Community

Hallo!
Der Debutroman von Simon A. Kledtke ist erschienen. Hierzu verlost der Verlag exklusiv fünf Exemplare zur Rezension. Einzige Bedingung: Auf amazon muss die Rezension erscheinen. Es darf aber auch auf allen anderen Seiten eingestellt werden. Die ersten fünf Leseratten, die sich hier zu diesem Beitrag melden und schreiben, dass sie das Buch rezensieren möchten, bekommen es zugeschickt.
29 BeiträgeVerlosung beendet
Gela_HKs avatar
Letzter Beitrag von  Gela_HKvor 9 Jahren
Heute war auch bei mir der Postbote. Starten werde ich aber erst nächste Woche.

Zusätzliche Informationen

Simon André Kledtke wurde am 11. Januar 1991 in Mönchengladbach (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

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