Simon Barnard

 3.8 Sterne bei 4 Bewertungen

Alle Bücher von Simon Barnard

The Scarifyers: For King and Country

The Scarifyers: For King and Country

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Erschienen am 05.05.2008
The Scarifyers: The Nazad Conspiracy

The Scarifyers: The Nazad Conspiracy

 (1)
Erschienen am 19.02.2007
The Scarifyers: The Magic Circle

The Scarifyers: The Magic Circle

 (1)
Erschienen am 01.11.2011

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Rezension zu "The Scarifyers: The Curse of the Black Comet" von Simon Barnard

Rezension zu "The Scarifyers: The Curse of the Black Comet" von Simon Barnard
sabistebvor 6 Jahren

Sir Basil Champion (Brian Blessed) ist der wohl schlechteste Abenteurer der Welt. Was er anpackt geht irgendwie schief. Er verlief sich in der Kalahari, wurde von Pygmäen 2,5 Jahre in einem Meerschweinchenstall gefangen gehalten und nun ist er tot, gefressen von einem Rhinozeros. Was für ein Abgang. Seine Erben bekommen die kümmerlichen Reste seines Vermögens. Darunter eine mysteriöse Kiste, nach deren Öffnung alle plötzlich an der Pest sterben. Was befand sich in dieser Kiste, die er vor vierzehn Jahre in Ägypten fand und wer hat sie gestohlen?
Lionheart (Nicholas Courtney) und Dunning (Terry Molloy) Suche führt sie von London, über die schottischen Highlands bis nach Ägypten.

Wieder einmal ein ziemlich abgefahrener Fall für die beiden Detektive des Mysteriösen im Auftrage ihrer Majestät. So witzig und abgefahren einige der Ideen auch sein mögen, so hat das Hörspiel einige Schwächen. Zum einen, sollte man wirklich sehr gut Englisch können, sonst ist man bei den schottischen Passagen geliefert. Zum anderen werden hier mal wieder ziemlich alte Klischees bemüht, um nicht zu sagen, aus der Mottenkiste hervorgekramt, und durch den Kakao gezogen. Die dummen, arroganten Amerikaner müssen mal wieder herhalten und natürlich darf auch das Naziklischee nicht fehlen. Natürlich haben auch die Nazis Interesse an diesem Fall und natürlich kann die Naziagentin nicht gescheit Deutsch. Deutsch ist meine Muttersprache, ich kann Deutsch, ich habe sie streckenweise nicht verstehen können. Wäre es so schwer gewesen sich eine echte Deutsche ist Studio zu holen, ist ja nicht so, als wenn wir nicht auch sehr gut Englisch könnten und es nicht haufenweise Deutsche in London gäbe. Möglicherweise liegt es daran, dass der Produktion nicht viel Geld zur Verfügung steht, denn erneut übernehmen die Sprecher, sehr gekonnt, mehrere Rollen, ohne dass es auffallen würde, nur eben bei den deutschen Passagen hat sich die Sprecherin maßlos überschätzt.

Nicholas Courtney as Lionheart
Terry Molloy as Professor Dunning
Brian Blessed as Sir Basil Champion
David Benson as D.D. Denham, Caulfield-Browne and Percival Pickering
Lizzie Roper as Kitty Smith, Beryl Champion and Matron
Alex Lowe as Headley Waghorn, Herbert Crane and Samuel Ravenscroft
David Bickerstaff as Hamish Harris, Mr Sparrow and Captain Kloot
Written by Simon Barnard and Paul Morris
Produced and directed by Simon Barnard
Music by Edwin Sykes
Post-production by Ant Danbury
Design and artwork by Garen Ewing
Recorded at Chestnut Studios, London

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Rezension zu "The Scarifyers: For King and Country" von Simon Barnard

Rezension zu "The Scarifyers: For King and Country" von Simon Barnard
sabistebvor 6 Jahren

London 1937. Es geschehen seltsame Morde. Irgendjemand ermordet brave Bürger, weil sie elektrische Gegenstände verwendet haben, mit ebendiesen elektrischen Geräten und hinterlässt, in die Wand eingeritzt, eine Nachricht in Frühneuenglisch.
Der britische Parapsychologe Harry Price, hat eine geniale Maschine gebaut, mit der er Geister einfangen kann. Beim Probelauf meint er, eine Banshee gefangen zu haben, die seit Jahrhunderten ein Dorf mit einem Fluch belegt. Die Einwohner leiden aber immer noch unter dem Fluch, die Banshee kann es also nicht gewesen sein. Bei einer erneuten Vorführung im Hyde Park vor großem Publikum und Live BBC Übertragung jedoch scheitert der Apparat. Wen oder was hat Harry Price eingefangen und warum mordet dieses Wesen?

Dieses dritte Abenteuer der Scarifyers ist das bisher beste, vielleicht auch, weil die Englische Geschichte und einige ihrer Akteure, wie Harry Price, Oliver Cromwell, diverse tote Könige und Adlige und das Zobiegenre als solches durch den Kakao gezogen werden. Da erweckt der Hexenjäger Matthew Hopkins seinen Ex-Chef Cromwell zum Leben, der nicht sonderlich helle zu sein scheint, indem er dessen Schädel bei einem emeritieren Professor (einem Freund von Dunning) stiehlt und diesen auf dem Körper des alten Professors wiedererweckt (nachdem er diesen geköpft hat) und Cromwell beschwert sich die ganze Zeit über die Wahl des Körpers, der hätte krumme Beine, wäre inkontinent... Skelette alter Soldaten gehen erst mal in den Pub, ignorieren den Beschuss durch die Polizei und nehmen den Bus zu ihrem Einsatzort, während Dunning, nachdem er Bravehearts Auto zu Schrott gefahren hat, mit einem Milchwagen zur Rettung zuckelt. Sehr, sehr, spezieller Humor, sehr britisch und trocken. Ein wenig englische Geschichte sollte man schon drauf haben, um diese Folge genießen zu können. Vorkenntnisse der vorherigen Episoden wären nicht schlecht, denn es gibt immer mal wieder kleine Hinweise auf vorherige Fälle (diesmal den von Denge Marsh), die man sonst nicht versteht.
Erneut haben die Sprecher oft mehrere Rollen gleichzeitig übernommen, was aber nur auffällt, wenn man die Castliste anschaut. Da auch teils recht breiter Dialekt gesprochen wird, den selbst Dunning nicht so richtig verstehen will, sollte man schon sehr gut Englisch können, will man sich dieses Hörspiel anhören und man sollte vielleicht auch ein klein wenig im Englisch des 17. Jahrhunderts bewandert sein, will man die Botschaft des Mörders verstehen.

Nicholas Courtney - Lionheart
Terry Molloy - Professor Dunning
Gabriel Woolf - Matthew Hopkins, Inspector Natterjack and Leslie Mitchell
David Benson - Harry Price, Professor Penfold and Oliver Cromwell
David Bickerstaff - Reginald de Nancy, Reverend Deathly and Archbishop Lang
Ilona MacDonald - Daisy Cranshaw and Ethel Plunder
Lizzie Roper - Madame Damnation and Florence Futtock
Paul Morris - Mr Cream and Legless Skeleton

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Rezension zu "The Scarifyers: The Nazad Conspiracy" von Simon Barnard

Rezension zu "The Scarifyers: The Nazad Conspiracy" von Simon Barnard
sabistebvor 6 Jahren

Weihnachten 1936. Wie jedes Jahr liest Professor Dunning seinen Studenten zum Fest einen seiner Gruselromane vor, die er neben seiner Tätigkeit an der Uni als Hobby schreibt. Wie kann er auch ahnen, dass einige seiner Inspirationen, die er in Antiquariaten günstig erworben hat, tatsächliche übernatürliche Quellen waren und er nun von Dämonen gejagten Russen für die letzte Rettung gehalten wird? Immerhin kann Inspektor Lionheart Dunnings Unschuld recht schnell beweisen, denn der Russe, der sich aus seinem Fenster stürzte ertrank auf dem Gehweg im Trockenen.
Schon bald muss Professor Dunning seine Meinung zum Übernatürlichen revidieren und er sucht zusammen mit Lionheart Hilfe bei Aleister Crowley, der Dunnings Bücher so was von schlecht findet und ihm immer böse Briefe schreibt. Was hat der Nazad Club mit dieser Angelegenheit zu tun? Warum sterben gerade Russen? Was hatten diese Emigranten gemeinsam?

Zwei alte Säcke lösen mysteriöse, übernatürliche Fälle. Das sind mir mal zwei (Anti-)Helden. Lionheart ist über 70 und hat es irgendwie geschafft seiner Pensionierung zu entgehen. Dunning (es gibt tatsächlich einen Professor Dunning, der ist emeritierter Prof. der University of Reading) ist auch nicht mehr der Jüngste und zudem Akademiker, überzeugter Junggeselle und Bücherwurm und daher auch eher verschroben. Der Fall ist soweit klassisch, mit den üblichen Verdächtigen aber mit einer guten Prise britischem Humor. Die Sprecher sind durchweg alle außerordentlich gut und Urgesteine des britischen Hörspiels, wie Nicholas Courtney, der 2011 verstarb, was erklärt, warum Dunning in Folge 6 einen neuen Partner bekommt oder Terry Molloy als Dunnings. Wer mit so alten Sprechern zusammenarbeitet geht halt durchaus das Risiko ein, dass sie einem mitten in der Serie wegsterben.

Fazit: Witzig, typisch britischer, schräger Humor, den muss man halt mögen. Es wird ordentliches britisch Englisch gesprochen und für die russischen Figuren hat man sich sogar echte Russen ins Studio geholt, da sollten sich deutsche Hörspiele mal ein Beispiel drann nehmen.

Nicholas Courtney - Inspector Lionheart
Terry Molloy - Professor Dunning
David Benson - General Warlock and Aleister Crowley
Cicely Giddings - Lady Walsingham
Pasha Kanevsky - Doctor Lazavert
Seva Novgorodtsev - Dimitri Romanov
Owen Oldroyd - Chief Inspector Fang
Stuart Silver - Doctor Slither and Pickering
Alexei Voronkov - Lieutenant Sukhotin
Zinoviy Zinnik - Bobo the Magnificent

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