Ein sehr solider, spannender Krimi, der sich gut lesen ließ. Die Passagen aus der Ich-Perspektive haben mich erst etwas irritiert, aber der Schreibstil des Autors hat mir allgemein so gut gefallen, dass ich schnell ins Buch eintauchen konnte. Das war mein erster Beckett, wird aber bestimmt nicht der letzte sein!
Simon Beckett

Lebenslauf
Neue Bücher
Knochenkälte
Knochenkälte: Thriller | Endlich: Der siebte Teil der Bestsellerreihe um Dr. David Hunter
Alle Bücher von Simon Beckett
Die Chemie des Todes
Kalte Asche
Leichenblässe
Verwesung
Obsession
Totenfang
Flammenbrut
Tiere
Interview mit Simon Beckett
Simon Beckett im Interview mit LovelyBooks
Seit wann schreibst du eigene Geschichten und wie kam es dazu, dass dein erstes Buch veröffentlicht wurde?
Ernsthaft mit dem Schreiben begonnen habe ich, als ich einen Englischkurs belegte, der auch den Bereich Kreatives Schreiben beinhaltete. Aber als ich meinen Abschluss machte und dadurch die Struktur des Kurses verlor, bemerkte ich, dass ich nichts hatte, worüber ich hätte schreiben können. Deshalb hörte ich für einige Jahre komplett auf. Erst als ich begann Englisch als Fremdsprache in Spanien zu unterrichten, fing ich wieder an zu schreiben. Ich arbeitete abends an einer Privatschule und hatte dadurch den ganzen Tag Zeit zum Schreiben. Trotzdem habe ich einige Jahre bis zur Veröffentlichung gebraucht und mein erster Roman wurde nie veröffentlicht. Das spukt mir auch immer noch im Hinterkopf herum. Doch der Erfolg kam erst als ich damals akzeptierte, dass der Roman einfach nicht gut genug war und ich einen anderen schrieb. Ich habe dann angefangen als freiberuflicher Journalist zu arbeiten, um Geld zu verdienen während ich an meinem zweiten Roman schrieb. ‚Fine Lines‘ (letztes Jahr in Deutschland unter dem Titel „Voyeur“ veröffentlicht) wurde auch von nahezu jedem abgelehnt. Aber dann wurde es von einem Verleger ausgegraben und ich hatte meinen ersten Verlagsvertrag.
Welcher Autor inspiriert dich am meisten?
Es gibt verschiedene: Graham Greene ist auf jeden Fall einer davon, genauso wie Raymond Chandler und Ernest Hemingway. Aber wenn es ums reine Geschichtenschreiben geht, glaube ich, ist mein Favorit der britische Autor Peter O’Donnell, der die Modesty Blaise Romane schrieb. Mein Vater zeigte sie mir damals, als ich ein Teenager war und ich habe alle wieder und wieder gelesen. Sie sind sicher nichts für jeden, aber wenn man auf intelligente und gut geschriebene Art und Weise der Wirklichkeit entfliehen möchte, dann sind sie perfekt.
Woher bekommst du die Inspiration für deine Bücher?
Das variiert! „Die Chemie des Todes“ entstand durch einen Besuch in einem forensischen Forschungsgelände, das als Body Farm in Tennessee bekannt ist. Ich besuchte sie um einen Zeitungsartikel zu schreiben und gewann dadurch die Idee zu David Hunter sowie zum ersten Roman der Reihe. Aber für gewöhnlich scheint es weniger ‚Inspiration‘ zu sein, sondern vielmehr der Versuch auf eine Idee zu kommen, die eine gute Geschichte geben könnte. Wenn man das erst mal hat, muss Stück für Stück darauf aufgebaut werden, was bei mir ein ziemlich langsamer Prozess ist. Ich wünschte die Ideen kämen blitzartig zu mir, aber das passiert nur sehr selten.
Was liest du selbst gern?
Zurzeit lese ich so ziemlich alles, was nicht dem Genre Krimi/Thriller zuzuordnen ist. Ganz besonders, wenn ich mitten beim Schreiben eines Romans bin, finde ich es sehr entspannend etwas vollkommen anderes zu lesen oder zu tun. Ich lese Belletristik, Science Fiction, literarische Romane, Komödien… - solange es gut geschrieben ist und meine Aufmerksamkeit erregt. Es ist mir eigentlich egal, welches Genre es ist.
Wie fühlte es sich an zum ersten Mal dein eigenes Buch in den Händen zu halten?
Echt merkwürdig! Es war ‚Fine Lines‘ (dt. „Voyeur“), und ich kann mich daran erinnern, wie ich das Päckchen öffnete und das Buch heraus nahm, und dachte: „Ich habe es endlich geschafft“. Ich hatte immer gedacht, dass ich Radschläge machen würde, aber so war es dann überhaupt nicht. Es war befriedigend, aber im Hinterkopf dachte ich bereits darüber nach, was ich als nächstes schreiben würde.
Hast du einen Ratschlag für andere Autoren?
Gib niemals auf! Akzeptiere, dass es Rückschläge und Ablehnungen geben wird, und bleib dran.
Welche ist bis jetzt deine liebste Figur aus deinen Büchern?
Nun, ich denke, dass am offensichtlichsten wohl David Hunter wäre. Aber ich mochte auch Grace Strachan in ‚Written in Bone‘ (dt. „Kalte Asche“) und Jerome Monk in ‚The Calling of the Grave‘(dt. „Verwesung“). Beide brachten unterschiedliche Arten von Herausforderungen mit sich, aber es lohnte sich wirklich über sie zu schreiben.
Schreibst du bereits an einem weiteren Buch und kannst du uns verraten, wovon es handeln wird?
Ja, ich bin dabei. Aber es befindet sich noch ganz am Anfang, deshalb werde ich jetzt noch nichts darüber verraten.
Neue Rezensionen zu Simon Beckett
Im 3. Band der David Hunter Reihe sterben die Leute wie die Fliegen. Zumindest machte es beim Lesen den Eindruck, denn dieses Mal trifft es nicht nur Unbekannte, sondern auch Freunde und Bekannte von David, während er selbst mit morbiden Geschenken beehrt wird.
Dabei ist David eigentlich nur zufällig anwesend, nachdem seine Beziehung zu Jenny in die Brüche gegangen ist und er psychisch nach dem Mordanschlag auf ihn noch lange nicht wieder auf der Höhe ist. Darum hat er Urlaub genommen und hilft einem alten Freund auf der sogenannten Bodyfarm. Ein faszinierender Ort und ich muss gestehen, dort würde ich mich gerne mal umsehen.
Wer der Mörder ist, bleibt auch in diesem Band bis zum Schluss im Dunkeln. Einen Verdächtigen gibt es natürlich, genauso wie einen arroganten Mistkerl, der mit voller Absicht im Fernsehen über Psychopathen herzieht und dann recht schnell das Zeitliche segnet. Gewundert hat es mich nicht, ehrlich gesagt. Zum Ende hin wird es dann aber wirklich eklig, als David und sein Freund Paul auf der Suche nach der letzten Vermissten nur durch Zufall über das Versteck des Mörders stolpern, wobei stolpern hier wörtlich zu nehmen ist, denn es gibt weit mehr Opfer, als die Polizei bislang auch nur im Ansatz dachte.
Ein tolles Buch, mit einer Erklärung für die Morde am Ende, die so verrückt und gleichzeitig doch so logisch ist, dass ich beim Lesen eine dicke Gänsehaut hatte.
Gespräche aus der Community
Als der forensische Anthropologe Dr. David Hunter während eines Wintersturms in den Bergen strandet, entdeckt er im Wald ein Skelett, das in den Wurzeln einer mächtigen Fichte hängt. Doch das Dorf ist von der Außenwelt abgeschnitten und die Bewohner*innen geben sich alles andere als freundlich ...
Endlich erscheint der siebte Teil der Reihe um Dr. David Hunter von Bestsellerautor Simon Beckett: Habt ihr Lust, im Crime Club mitzulesen?
Wie gesagt, mir fehlt die Referenz. Aber dafür, dass es schon das siebte Buch ist und er nicht mehr der junge Anfänger ist erwarte ich von ihm eigentlich mehr Ruhe und Ordnung. Oder eine andere „Fahrigkeit“, wenn ihn etwas emotional aufwühlt. Für mich besteht da schon noch ein Unterschied zwischen emotionaler Unruhe und daraus resultierendem Verhalten und stupider Naivität. Aber wie gesagt, ich würde ihn gerne damit entschuldigen, um ihn nicht so schlecht dastehen zu lassen.
Simon Beckett gehört zu den erfolgreichsten Krimiautoren weltweit und endlich erscheint sein neuer, atemberaubender Thriller! "Die Verlorenen" ist der Auftakt einer neuen Serie um den Polizisten Jonah Colley.
Seit zehn Jahren hat Jonah seinen ehemals besten Freund Gavin nicht gesehen. Statt eines Wiedersehens, findet Jonah Gavins Leiche und drei weitere Tote in einer verlassenen Lagerhalle. Jonah kann den vermeintlichen Täter bei einem
Angriff überwältigen. Doch was, wenn nichts so ist, wie es scheint?
Leider etwas spät, aber hier nun auch meine Rezension
https://www.lovelybooks.de/autor/Simon-Beckett/Die-Verlorenen-2480044352-w/rezension/3697304129/
You can run, but can you ever really hide?

Sean is on the run. We don't know why and we don't know from whom, but we do know he's abandoned his battered, blood-stained car in the middle of an isolated, lonely part of rural France at the height of a sweltering summer. Desperate to avoid the police, he takes to the parched fields and country lanes only to be caught in the vicious jaws of a trap. Near unconscious from pain and loss of blood, he is freed and taken in by two women - daughters of the owner of a rundown local farm with its ramshackle barn, blighted vineyard and the brooding lake. And it's then that Sean's problems really start...
Superbly written, Stone Bruises is a classic nail-shredder of a thriller that holds you from the beginning. The narrative slowly, inexorably tightens its grip as the story unfurls and will keep you guessing until the unnerving and shocking final twist... LESEPROBE
Endlich ist er da - der neue Thriller von Simon Beckett, der uns bereits mit seiner David-Hunter-Reihe begeistern konnte. Nun hat er seinen fünften Einzelroman veröffentlicht und wir suchen mit Random House UK 25 Testleser für "Stone Bruises" und eine gemeinsame Leserunde zum britischen Originalroman. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung bis einschliesslich 09. Februar 2014! Die Teilnahme an der Diskussionsrunde sowie die Rezension kann in Deutsch oder Englisch erfolgen.

Simon Beckett has worked as a freelance journalist, writing for national newspapers and colour supplements. He is the author of four international bestselling crime thrillers featuring his forensic anthropologist hero, Dr David Hunter: The Chemistry of Death, Written in Bone, Whispers of the Dead and The Calling of the Grave. His latest novel is called Stone Bruises. He lives in Sheffield.
Weitere Informationen zu Simon Beckett erhaltet Ihr auf seiner Facebookseite sowie seiner offiziellen Homepage.
Diese Leserunde ist die erste Aktion im Rahmen unserer "We read in English - Reading Challenge 2014" und Du erhältst für die Teilnahme inklusive Rezension maximal 50 Punkte.
Zusätzliche Informationen
Simon Beckett wurde am 20. April 1960 in Sheffield (Großbritannien) geboren.
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