Simon Beckett Die Chemie des Todes

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Inhaltsangabe zu „Die Chemie des Todes“ von Simon Beckett

Sterben kann ewig dauern.

… aber der menschliche Körper beginnt kaum fünf Minuten nach dem Tod zu verwesen – und wird dann zu einem gigantischen Festschmaus für andere Organismen. Zuerst für Bakterien, dann für Insekten. Fliegen. Die Larven verlassen die Leiche in Reih und Glied, in einer Schlangenlinie, die sich immer nach Süden bewegt.

Ein Anblick, der jeden dazu veranlassen würde, das Phänomen zu seinem Ursprung zurückzuverfolgen. Und so entdecken die Yates-Brüder, was von Sally Palmer übrig geblieben war.

Die Tote war Schriftstellerin, eine Außenseiterin in Devonshire. Verdächtiger Nummer eins ist der schweigsame Fremde im Dorf, ein Dr. David Hunter.

Doch es stellt sich heraus, dass er früher Englands berühmtester Rechtsmediziner war, und die Polizei bittet ihn um Unterstützung.
Gerade als seine Analysen zeigen, dass die Ermordete vor ihrem Tod tagelang gefoltert wurde, verschwindet eine weitere junge Frau. Eine fieberhafte Suche beginnt. Gleichzeitig bricht im Dorf eine Hexenjagd los. Der Pfarrer, ein knochiger Fanatiker, hetzt die Leute auf, und David ist Zielscheibe seiner Hasspredigten.

'‹Die Chemie des Todes› ist auf jeden Fall der beste Thriller, den ich in diesem Jahr gelesen habe. Ich konnte ihn nicht mehr aus der Hand legen.' (Tess Gerritsen)

'Ich fand ‹Die Chemie des Todes› einfach überwältigend gut – und so wunderbar unheimlich …' (Mo Hayder)

'Ein ungemein spannender Roman für heiße Sommertage, wenn rundum Fliegen surren und ein leichter Modergeruch in der Luft liegt.' (Deutschlandradio)

Immer wieder faszinierendes Konzept Becketts, wenn Dr. David Hunter seine Fälle aus der Sicht eines forensischen Anthropologen angeht.

— NorbertWFMeier

nie wieder kauf ich mir davon ein Hörbuch und bleibe auf der A2 nachts im Stau wach ...

— Darka

Ich liebe jedes Buch der David Hunter Reihe.

— JackyDO

Eine ganz gute Handlung, aber wirklich überzeugend waren der Protagonist und die forensischen/wissenschaftlichen Aspekte !

— SaSu13

Hat mir richtig gut gefallen! Der Protagonist David Hunter ist mir super symphatisch! Die Story wurde zum Ende hin richtig spannend!

— alina_kunterbunt

Absoluter Wahnsinn :)

— Julia_x3

Spannend und überraschend bis zur letzten Seite, es lässt einen nicht mehr los.

— tina317852

Ein sehr guter Thriller!

— jasmiin_1511

Zeitweise sehr spannend sowie irreführendes Rätseln wer der Mörder sein könnte.

— Olena_Frank

Faszinierende Beschreibung der forensischen Arbeit, der biochemischen Vorgänge des Sterbens. Sonst ein "Durchschnittsfall".

— buechernarr

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Origin

Leider das schwächste Buch Browns.

tragalibros

Ostfriesenfluch

Leider kann ich mich den allgemeinen Lobeshymnen so gar nicht anschließen ...

Tanja_Litschel

Die Brut - Die Zeit läuft

Tolle Fortsetzung der Reihe! Freu mich schon auf den nächsten Band!

LillyStolpe

Brennende Gischt

Sehr lesenwert !

Phine_Radke

Flugangst 7A

Genial

Bjjordison

Invisible

Tolle Idee! Konnte mich aber nicht 100 % überzeugen!

asprengel

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  • Faszinierend über spannend bis zum Schluss über unvorstellbar

    Die Chemie des Todes

    Julia_x3

    22. February 2018 um 18:52

    Dieses Buch hat mich schon in den ersten Zeilen vom Hocker gehauen. Genauso faszinierend wie der Anfang geschrieben ist,  so ist es auch der Rest. Es lässt sich super lesen, man möchte es gar nicht wieder aus der Hand lesen. Dieses Buch weist Fakten auf die du in kaum einen anderen Buch so intensiv bekommst. Wer sich für forensische Analytik interessiert ist hier genau richtig! Nichts für schwache Nerven..Ein wenig drehen tut es sich doch im Magen aber auf eine angenehme Art und Weise :-)

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  • Fasziniertes Ekeln durch detaillierte Beschreibung der biochemischen Vorgänge des Sterbens

    Die Chemie des Todes

    buechernarr

    31. January 2018 um 15:53

    Den forensischen Anthropologen David Hunter hat es nach einem Schicksalsschlag in ein kleines verschlafenes Nest verschlagen, wo er seiner Vergangenheit zu entfliehen versucht und als Dorfarzt arbeitet. Als ein Mord geschieht und kurz darauf eine weitere Frau verschwindet, findet sich Dr. Hunter unvermittelt unfreiwillig in Mitten der Ermittlungsarbeit wieder. Er soll mit seinem Wissen der Polizei helfen und widerwillig stimmt er dem zu. Simon Beckett ist einer meiner liebsten Thrillerautoren, weil es ihm meisterhaft gelingt, durch detaillierte Beschreibungen der biologischen und biochemischen Vorgänge, die bei der Zersetzung eines Leichnams in Gang gesetzt werden, ein fasziniertes Ekeln hervorrufen kann. David Hunter, der forensische Anthropologe lässt den Leser während seiner Arbeit an seinem Wissen, seinen Beobachtungen und den grundlegenden „Gesetzmäßigkeiten des Sterbens“ teilhaben. Diese Beschreibungen sind es, die auch diesen Thriller von Simon Beckett von anderen Thrillern abheben, wenn auch der erste Fall, in dem er Dr. Hunter ermitteln lässt, eher durchschnittlich und mittelmäßig überraschend ist. Viele Motive, Charaktere und Plottwists kennt man als Thrillerleser so oder so ähnlich aus anderen Thrillern und für mich stand leider schon relativ früh ziemlich sicher fest, wer der Täter sein müsste. Auch den Showdown kennt man so ähnlich aus anderen Werken, was aber nicht heißt, dass der hier schlecht formuliert oder schlecht konzipiert war, nur war er halt nicht wirklich überraschend. Es ist ein solider Fall mit einem Täter/Tätern, die plausibel erscheinen und einem Ermittler, der aufgrund seiner Sichtweise auf die Opfer hervorsticht und herausragend ist. Richtig gut gelungen sind die Beschreibungen des Dorfes, der Atmosphäre, die in einer so kleinen Gruppe von Menschen herrscht, des Misstrauens, dass sich in die Gesellschaft einschleicht. Der einzige wirkliche Kritikpunkt, wegen dem ich auch einen Punkt abgezogen habe, war die Eindimensionalität der Charaktere. Es fällt überraschend schwer, richtig warm mit ihnen zu werden (das gilt sowohl für Dr. Hunter wie auch für alle Nebencharaktere). Ich habe während des Lesens zwar Dr. Hunter seines Wissens, seiner wissenschaftlich-forensischen Karriere wegen bewundert, aber sympathisch war er mir eigentlich nicht. Auch konnte ich nicht richtig mit ihm „mitleiden“.

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  • Nichts für schwache Nerven

    Die Chemie des Todes

    Isabel_Felix

    22. January 2018 um 20:52

    In die Chemie des Todes thematisiert Simon Beckett einen ehemaligen forensichen Anthropologen, der sich aufgrund seiner Schicksalsreichen Vergangenheit als Landarzt nach Manham zurück zieht. Manham ist nicht mehr als ein Dorf und so charmant seine Bewohner auch manchmal sein mögen Fremde und Zugezogene sind nicht besonders gerne gesehen. Hinter der Fassade des langweiligen und vorallem sicheren Städtchens steckt allerdings ein düsteres Geheimnis.Noch nie hat jemand den Verwesungsprozess des Menschen oder auch des Tieres so schaurig schön in Worte fassen können. Die Chemie des Todes besticht von den ersten Seiten an weniger durch seinen Protagonisten David Hunter, noch durch den Ort des Geschehens. Viel überzeugender ist der grandiose Schreibstil von Simon Beckett, dieser allein würde für eine klare Leseempfehlung sprechen.An stilistischen Mitteln und geschickt eingebauten Perspektivwechseln fehlt es nicht im geringsten. Allein daran gemessen ist Simon Beckett hier ein Meisterwerk gelungen, allerdings kann der Schreibstil alleine nicht über einen etwas zähen Handlungsfluss hinweg sehen lassen. Die ersten 80/90 Seiten plätschern dahin ohne das man schon richtig in die Geschichte abgetauscht ist. Es fällt schwer David Hunter als Protagonisten direkt ins Herz zu schließen. Diverse Handlungen, aber auch Entwicklungen der Geschichte, insbesondere am Ende, wirken gestellzt. Die emotionale Entwicklung des forensichen Anthropologen ist mit unter ein Prozess der mehr Aufmerksamkeit gebraucht hätte. Es braucht zwar einige Zeit sich mit David Hunter anzufreunden, es lohnt sich aber und es gibt ja bereits vier Folgebände um den sympathischen Leichenflüsterer noch richtig kennen zu lernen.

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  • Die Chemie des Todes

    Die Chemie des Todes

    Steffi_vlk

    12. December 2017 um 13:36

    Allgemeine Infos:Titel: "Die Chemie des Todes"Autor: Simon BeckettVerlag: RowohltSeitenzahl: 430 SeitenKlappentext:David Hunter war der beste forensische Anthropologe Englands, bis ein tragischer Unfall sein Leben für immer veränderte. Aber der Tod lässt David einfach keinen Frieden ...Das Buch:Das Cover ist sehr schlicht in schwarz und weiß gehalten, wobei der Titel im Vordergrund steht. Vom Design her ähnelt es einer Todesanzeige, was für einen Thriller sehr passend ist. Trotz des sehr einfach gestalteten Covers, ist das Buch auffällig und man weiß gleich um welches Genre es sich handelt, mir persönlich gefällt das sehr gut.Das Taschenbuch ist sehr handlich und somit gut zum mitnehmen geeignet. Außerdem hat mir gut gefallen, dass das Buch in mehrere Kapitel unterteilt sind, die nicht zu lange sind, sodass man regelmäßig an Stellen kommt, an denen man pausieren kann.Schreibstil:Simon Becketts Schreibstil ist sehr angenehm und man kann das Buch flüssig durchlesen. Es gibt nur selten Passagen, die sich in die Länge ziehen. Man bekommt außerdem ein sehr detailliertes Bild über die Charaktere und den Handlungsort. Das Buch ist hierbei in der Ich-Perspektive des Protagonisten David Hunter verfasst, man erfährt allerdings ab und zu auch Infos, die nicht aus seiner Perspektive bekannt sind. Es gibt außerdem keine großen Zeit- oder Ortssprünge, man erkennt in jedem Kapital sehr schnell die Einordnung in die Geschichte.Handlung:Die Geschichte handelt von einer Reihe von Mordfällen in einem kleinen Dorf. Die Vorgehensweise der Aufklärung dieser Fälle finde ich sehr interessant, da bei diesem Thriller durch den Protagonisten die forensische Untersuchung eine besondere Rolle spielt, so erhält man mal einen anderen Blick auf die Umstände der Tat, wie zum Beispiel die Verwesung der Leiche. Stück für Stück kommt die Polizei mit Hilfe von David Hunter der Aufklärung näher, allerdings drängt die Zeit sehr, wenn man weitere Opfer verhindern will. Neben der Tat und deren Klärung erfährt man auch sehr viel darüber, welchen Einfluss die Mordfälle auf das Klima des Dorfes haben. Vorwürfe, Skepsis und Angst prägen die Dorfgemeinschaft. Außerdem stören die dauerhafte Präsenz von Presse und Polizei auch den Dorffrieden. Dieser Thriller konnte mich sehr überzeugen. Oft kann man das Buch gar nicht weglegen, da man vom Geschehen so gefesselt ist und wissen will, wie es weiter geht. Ich war auch überrascht von der Aufklärung der Mordserie und dem Ende des Buches. Lediglich die Hintergründe und Beweggründe der Tat hätte ich mir etwas detaillierter gewünscht. Dies tut dem Buch jedoch keinen Abbruch, weshalb ich trotzdem 5 von 5 Sternen vergebe.

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  • Ganz okay

    Die Chemie des Todes

    katzekatzekatze

    04. October 2017 um 20:39

    Also, ich bin mal wieder nur durch Zufall (dank unseres öffentlichen Bücherschrankes) in Besitz diieses Büchleins gelangt. Natürlich war mir der Titel und der Name des Autoren ein Begriff und so begann ich sehr gespannt zu lesen, da es sich hier um einen Kriminalroman handelt, der mal nicht aus Sicht eines Ermittlers, sondern aus der Sicht eines Forensikers ist, jemanden, der wichtige Arbeit leistet, was aber in vielen Kriminalromanen eher untergeht.Was ich definitiv positiv bewerten kann, ist, dass dieses Buch sich sehr süffig liest. Der Schreibstil ist zwar recht einfach und wenig anspruchsvoll, aber er geht runter wie Öl, ich war innerhalb von zwei Tagen mit dem Buch durch.Sehr interessant auch, wie die forensische Arbeit beleuchtet und erklärt wurde, das war genau richtig portioniert.Allerdings muss ich sagen, dass ich den Hype, wie so oft nicht so recht nachvollziehen kann.Fangen wir beim Hauptcharakter an. Ich finde es gerade bei Kriminalromanen sehr gewagt, in der Ich-Perspektive zu schreiben. Gerade durch die Ich Perspektive halte ich es für sehr unglaubwürdig, plötzlich aus Perspektive der Opfer schreiben zu können usw. Es war mir auch nicht möglich, irgendwie eine Beziehung zum Hauptcharakter zu gewinnen. Er war schwammig. Dabei finde ich so grobe Angaben wie wenigstens das Alter oder grobe Angaben zum Aussehen schon sehr hilfreich. David Hunter war einfach eine formlose Gestalt in meinem kopf.Gehen wir weiter über zur Handlung.Leider wirklich SEHR vorhersehbar. Ich wusste zB schon unmittelbar als der/die Täter als Charakter eingeführt wurden, dass er der Täter ist. Weil sich der Autor einfach jedem Stereotyp bedient, die es in Kriminalromanen so gibt.ACHTUNG, HIER KÖNNTE GANZ LEICHTER SPOILER VORHANDEN SEINAuch war mir klar, dass die Frau, der David näher kommt, eines der Opfer sein wird, das entführt wird und es dann einen Wettlauf gegen die Zeit gibt.SPOILER ENDEMan wird während der Handlung nicht überrascht und wirklich Spannung kam bei mir jetzt auch nicht auf. Es las sich gut, aber eben mehr wie "das Nette für zwischendurch" und nicht wie "DER Roman, den ich unbedingt jedem den ich kenne weiterempfehlen muss"

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  • sehr spanndend

    Die Chemie des Todes

    Sandi_S

    06. September 2017 um 11:59

    Sehr, sehr gutes, spannendes Buch!

  • (Magen)Nervenkitzel

    Die Chemie des Todes

    MajaGruen

    04. September 2017 um 19:30

    Wenn Sie dieses Buch (oder seine Nachfolger) gelesen haben, werden Sie Thriller künftig genauer unter die Lupe nehmen. Die Arbeit des forensischen Anthropologen David Hunter wird vergleichsweise realistisch dargestellt und erklärt. Die Spannung der Mordfälle gepaart mit der persönlichen Geschichte des Forensikers haben Suchtpotential!

  • Gelungener Auftakt

    Die Chemie des Todes

    MellisBuchleben

    10. August 2017 um 16:40

    "Die Chemie des Todes" ist der Auftakt zur David-Hunter-Reihe von Simon Beckett. Ich würde empfehlen, mit diesem Band die Reihe zu beginnen, denn man erfährt im Laufe des Buches etwas über die Hintergründe von David Hunter, quasi "wie alles begann". Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Immer wieder ließen mich kleine Sätze vor allem zum Kapitelende hin stutzen, die mich neugierig gemacht und Ausblicke auf die folgenden Geschehnisse gaben, natürlich nur angedeutet. David Hunter hat mir als Mitermittler sehr gut gefallen, vor allem, weil dadurch das Tätigkeitsfeld des forensischen Anthopologen detailliert beschrieben wird und Verwesungsprozesse etc. sehr genau geschildert werden. Insoweit ist es sicherlich nichts für schwache Nerven, aber mir hat das unglaublich gut gefallen. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass der Autor diesen Beruf ausüben MUSS, so authentisch ist alles dargestellt. Doch Simon Beckett hat einfach nur perfekt recherchiert. Für mich persönlich war das Buch auch deshalb sehr interessant, weil eine Krankheit eine Rolle spielt, die ich kenne und es war sehr interessant, mein diesbezüglich bereits vorhandenes Wissen noch zu vertiefen.Mir hat dieser Auftakt der Reihe sehr gut gefallen und ich kann es kaum erwarten, den nächsten Band, "Kalte Asche" zu lesen. Von mir gibt es für diesen spannenden und am Ende auch mit der ein oder anderen Wendung ausgestatteten Thriller vier Herzen, denn ich denke, dass eine kleine Steigerung noch möglich ist.

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  • Glaube nicht gleich alles, was du liest

    Die Chemie des Todes

    MeLi94

    17. July 2017 um 19:43

    Simon Beckett Die Chemie des TodesDr. David Hunter hat eine schlimme Vergangenheit. Seine Familie ist tot.Er versucht einen Neuanfang zu starten. Ganz woanders. In Manham, England. Im Nirgendwo. Da wo der Handyempfang gleich null ist, sobald du ein kleines Stückchen in den Wald läufst.Dr. Hunter versucht nun als normaler Landarzt in Manham sesshaft zu werden. Seinen alten Job als forensischer Anthropologe will er nicht mehr ausüben. Nicht nachdem er seine Frau und seine Tochter verloren hat.Also lebt er ein "neues" Leben. Bis es zum Mord von Sally Palmer kommt. Die auf ekelhafte Weise verstümmelt, bevor sie umgebracht wurde. Dr. Hunter wird hinzugezogen, er soll sich die Leiche genauer anschauen, bestimmen, wie lange sie schon tot war. Obwohl Dr. Hunter damit eigentlich gar nichts mehr zu tun haben wollte, kann er nicht ablehnen, er untersucht sie.Die Bewohner Manhams bleiben ruhig. Sally Palmer war keine von ihnen, sie ist zugezogen. Sie wird wohl nur an die falsche Person geraten sein.Doch dann verschwindet eine weitere Frau, sie kommt von ihrer Joggingroute nicht zurück. Lyn Metcalf, das zweite Opfer. Plötzlich schaltet die Polizei Alarm. Laut Autopsie und dem Zeitpunkt an dem Sally Palmer das letzte Mal gesehen wurde, hält der Täter seine Opfer drei Tage lang am Leben bevor er sie tötet. Die Zeit läuft. Doch auch Lyn Metcalf wird tot im Wald irgendwo abseits gefunden. Mit Kaninchenbabys im aufgeschlitzten Bauch. Sally Palmer hatte Schwanenflügel im Rücken, als sie tot aufgefunden wurde.Im Wald werden Fallen gefunden. Die Jäger und Wilderer Manhams kommen ins Visier der Polizei. Nebenbei kommen sich die junge Lehrerin Jenny Hammond und Dr. David Hunter näher.Und wäre nicht alles schon schlimm genug verschwindet dann Jenny Hammond. David setzt alles daran sie zu finden. Er geht alleine los, da die Polizei auf einer völlig falschen Fährte ist. Neue Erkenntnisse kommen ans Tageslicht. Es gibt einen Verdächtigen. Die Polizei rückt aus. Ist sich sicher Jenny zu finden. Doch dann ein komischer Zufall, oder Schicksal (?) und ... Das Ende wird nicht komplett verraten ;) Simon Becketts Thriller liest sich wirklich leicht und flüssig. Die Kapitel sind nicht zu lang, wodurch man des öfteren eine Pause einlegen kann, allerdings möchte man das ab einem gewissen Punkt gar nicht mehr, denn man kann den Thriller nicht mehr weg legen. Einfach klasse! Die nächsten Teile werden gleich angegangen. Und man kann sie auch ein zweites Mal und ein drittes Mal lesen :D

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  • Eine interessante Idee, ein durchschnittliches Muster

    Die Chemie des Todes

    hiddenbookparadise

    24. June 2017 um 12:18

    Von dieser Thriller-Reihe hörte man schon sehr viel und kann ich mit den vorwiegend positiven Stimmen teilweise anschließen.   David Hunter, einst ein renommierter Rechtsmediziner Englands im Bereich der forensischen Anthropologie, ist gewissermaßen  neu in Devonshire. Obschon er schon seit mehreren Jahren als Landarzt dieser Gegend tätig ist, wird er wohl immer der Fremde und Neue bleiben. Als die verweste Leiche einer jungen Schriftstellerin gefunden wird, richtigen sich alle Augen auf ihn, denn hat man ihn verdächtigerweise mit der Polizei zusammen gesehen. Doch was niemand weiß, er folgte der Bitte nach Unterstützung in diesem grausamen Mordfall. Schon bald ist die massakrierte Frau nicht mehr das einzige Opfer.   Wie bei allen Romanen dieses Genres beginnt man schon früh eigene Theorien zu entwickeln. Manche sind durchaus plausibel und teils offensichtlich, andere sind verzweigter mit Einzug von Absurdität. Jedoch gerade die letzteren sind das Faszinierende. Was erscheint vollkommen unmöglich zu sein und ist hingegen durchaus logisch? Man spinnt sich vieles zusammen,  aber gleichzeitig steigt die Spannung auf eine unerwartete Wendung, ein Ende, das einen sprachlos macht. Genau dies hatte ich mir bei diesem Buch gedacht, das Geschehen selbst Seite für Seite, Hinweis für Hinweis mitverfolgend. Nur leider wurde ich am Schluss über die Maße enttäuscht. Die Auflösung war derart simpel, dass ich wortlos zurückblieb. Ebenso fehlten mir auf negative Art und Weise die Worte in Bezug auf den Epilog. Ich persönlich schätze das sich Trennen von Charakteren mehr und in einem gewissen Maß, lässt es die Geschichte authentischer erscheinen und gibt ihr mehr Seele. Zudem hätte mich auch sehr interessiert, was die Änderung eines bestimmten Ereignisses aus dem Protagonisten David Hunter gemacht hätte.   Die Handlung erfuhr man aus der Sicht von Dr. David Hunter, wobei ein Perspektivenwechsel zu dem Opfer zusätzliche Informationen gab, um mehr Spannung zu schaffen. Einerseits funktionierte dies, andererseits verriet es viel, sodass ein Vorhersehen der Handlung noch leichter wurde. Abgesehen davon trat ein deutliches Merkmal der Kriminalerzählung auf, die Beschreibung der Umgebung, die in diesem Fall immer wieder Stränge zur Anthropologie bildete, was Einzelne andererseits als abstoßend empfinden könnten. Mich dahingegen störte es nicht, da es überaus interessant war.   Neben der Handlung waren ebenfalls die Charaktere recht klischeehaft. Manchmal kann ein Buch dennoch mit diesen Charakteristika bestehen, durchaus sehr gut funktionieren. Hierbei trat indessen nach geraumer Zeit eine Eintönigkeit auf, vor allem als deutlich wurde, dass nichts Neues und Besonderes mehr auftreten würde. Zusammenfassend waren die handelnden Personen eher langweilig als besonders und spannend.   Alles in Allem war es ein schnell zu lesendes Buch, welches in der Tat interessante Seiten bezüglich der Anthropologie hatte, aber schlussendlich doch ein typischer Kriminalroman durch seine Kleinstadtaura, Hintergründe, Auflösung und ebenso Charaktere war. Es ist schade, dass Simon Becket die Entwicklung der Handlung zugunsten des Hauptcharakters gestaltete. Dennoch war das Buch solide und wunderbar unterhaltend zu lesen und möglicherweise setze ich die Reihe sogar fort.

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  • Spannung vom Anfang bis kurz vor dem Ende

    Die Chemie des Todes

    Dominik_Hoedl

    19. June 2017 um 07:06

    Nach einem tragischen Unfall lässt Daivd Hunter seine Vergangenheit in London hinter sich und beginnt ein neues Leben als Allgemeinmediziner in einerm kleinen Dorf. Als dort ein Mord geschieht holt ihn seine Vergangenheit als Forensiker ein und er hilft der Polizei das Verbrechen aufzuklären. Und genau an diesem Punkt gibt es (aus meiner Sicht) was zu meckern:Achtung Spoiler!Denn die Aufklärung des Falls hat eigentlich überhaupt nichts mit seiner Arbeit als Forensiker zu tun. Es ist reiner Zufall, dass er dem Mörder auf die Schliche kommt.Aber das ist auch das einzige, dass ich an dem Buch auszusetzen habe. Ich mochte die Perspektivenwechsel der Erzählung (Eine Nacherzählung der Ereignisse von David Hunter in der Ich-Perspektive bzw. die Erzähl-Perspektive, wenn es um die Ereignisse um die Opfer geht). Und die beklemmende Stimmung im Dorf, das gerade eine Hitzewelle durchmacht, finde ich sehr gut.Alles in allem ein großartiges Buch mit einem (leider) enttäuschendem Ende.

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  • Nichts für dunkle Abende allein zu Hause

    Die Chemie des Todes

    Julia_Regenbogen

    08. May 2017 um 17:34

    Ich hatte mir das Buch gekauft, weil mir das Cover und der Titel sofort ins Auge gesprungen sind.Der Klappentext klang auch vielversprechend und ich wurde nicht enttäuscht.Ein super Thriller. David Hunter war mir irgendwie auf Anhieb sympathisch. Auch die Art wie das Buch geschrieben wird ist super. Es lässt sich gut weg lesen. Ich habe natürlich nicht alles nachgegoogled ob es stimmt was über den Prozess der Verwesung des menschlichen Körpers geschieht, aber ich denke Simon Beckett hat hier sehr lange und ausgiebig recherchiert um dem Leser den vollen Einblick zu geben.Wer Thriller mag, die zudem noch unberechenbar und unverhersehbar sind ist mit diesem Buch bestens bedient.  

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  • Solider Krimi

    Die Chemie des Todes

    Buderballa

    29. March 2017 um 10:22

    Dieses Buch ist einfach geschrieben und trotzdem sehr spannend. Kann ich nur empfehlen.

  • netter Twist, aber nicht mehr als Durchschnitt

    Die Chemie des Todes

    dominona

    13. March 2017 um 17:27

    Ich mochte die Figuren und Perspektivwechsel und die geschilderte Atmosphäre passt, besonders das misstrauische Dorf, aber entweder bin ich zu clever für das Genre oder ich sollte selber Thriller schreiben, weil meine Vermutungen trotz plötzlicher Offenbarung meist in die richtige Richtung gehen, was ich schade finde. So richtig spannend fand ich das Buch auch nicht, aber dieses Genre braucht schon eine Menge, um mich zu beeindrucken. 

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  • Unspektakulär und blutig

    Die Chemie des Todes

    Zeilentraumfaenger

    07. March 2017 um 14:56

    Die Chemie des Todes ist der Auftakt der Reihe um David Hunter. David Hunter - Ein Charakter, der in meinen Augen das Buch perfekt repräsentiert. Er hat keine richtige Persönlichkeit. Er ist sympathisch und man findet ihn nett, aber das war's auch. Wir erfahren (ziemlich oft) von seinem tragischen Schicksalsschlag und er leistet gute Arbeit als forensischer Anthropologe, aber viel mehr lässt sich über ihn nicht sagen. Genau so ist das auch mit dem Buch an sich. Es tröpfelt so vor sich hin und man wartet vergeblich, auf den großen Knall.Spannung wurde höchstens durch blutige Beschreibungen von Tatorten aufgebaut, aber das ist gar nicht meins. Ich habe die Tiefe vermisst und auch diese Ständigen Andeutungen am Ende der meisten Kapitel, dass noch soo viel schlimmes passieren wird, finde ich eher lästig. Sätze wie "Das sollte sich aber schon bald ändern" oder "Wie falsch er damit lag, sollte sich bald herausstellen" bauen keine Spannung auf. Sie sorgen dafür, dass ich das Buch zuklappen und zurück ins Regal stellen will.Ich muss dazu sagen, dass ich das Buch nicht komplett schlecht fand. Es lies sich sehr leicht lesen und ich fand die Kreuze bei den Kapitelzahlen ziemlich cool. Aber das, was für mich einen guten Thriller ausmacht, hat gefehlt. Wer auf blutige, oberflächliche Handlungen steht, wird diesen Thriller bestimmt mögenFür mich bleibt er doch eher etwas, was man zwischendurch lesen kann, wenn man nicht wirklich Lust auf etwas aufregendes hat. (SPOILERWARNUNG) Das Ende des Buches hat mich am sehr überrascht. Und das war wohl auch das Ziel. - Lenk die ganze Zeit, auf jemand anderen und nimm dann die Person, die dem Protagonisten am Nähsten steht. Nichts neues und soweit auch gar keine schlechte Idee. Wenn es nicht so überraschend gekommen wäre. Dass Henry etwas mit der ganzen Sache zutun hatte, war mir einfach zu sehr an den Haaren herbei gezogen,

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