Simon Beckett Flammenbrut

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Inhaltsangabe zu „Flammenbrut“ von Simon Beckett

Mein Feuer wird dich verbrennen.

Die junge Geschäftsfrau Kate Powell steht mit beiden Beinen erfolgreich im Leben. Allein ihr sehnlichster Wunsch blieb bisher unerfüllt: ein Kind. Ein anonymer Spender kommt für Kate nicht in Frage. Also gibt sie eine Annonce auf, um einen geeigneten Vater zu finden. Alex Turner scheint der perfekte Kandidat.

Nicht schlecht, es dauert allerdings bis die Geschichte so wirklich in Fahrt kommt.

— Freundchen

Bis zur Mitte leider etwas langwierig und kaum spannend.

— ZeSa

hat mich teilweise nicht so begeistert

— Myriam-Cecchetti

Ich habe mehr erwartet...

— Elfiiii

Fängt gemächlich an, hat mich aber gleich in einen Sog gezogen. Gut, dass ich Simon Beckett noch nicht aufgegeben hatte.

— Enni

Konnte mich nicht begeistern. Sorry.

— Zirbi

Mehr als die Hälfte des Buches ist zum Einschlafen. In meinen Augen ist Simon Becketts Flammenbrut nicht sonderlich empfehlenswert.

— Zinu

war mein erstes Buch von Simon Beckett und mir persönlich viel zu vorhersehbar. Ich denke aber ich sollte einem zweiten noch eine Chance geben.

— Summer-green

Spannend

— LEXI

naja. kurzweilige unterhaltung die leider etwas vorhersehbar ist. dennoch ein paar mehr oder weniger spannende lesestunden!

— Nele

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  • Simon Beckett konnte mich doch noch überzeugen

    Flammenbrut

    Enni

    17. January 2017 um 20:37

    Fazit: Wer Thriller liest erwartet meiner Meinung nach auch von Anfang an Nervenkitzel - das ist hier nicht der Fall. Allerdings hatte dieses Buch eine enorme Sogwirkung auf mich. Ich wollte ständig wissen, wie es weitergeht und gerade die letzten 100 Seiten waren wirklich sehr spannend. Hätte nicht gedacht, dass Simon Beckett mich noch überzeugen kann, aber er hat es geschafft.  Inhalt: Kate Powell führt erfolgreich eine kleine PR-Agentur in London. Ihre letzte Beziehung endete alles andere als positiv. Der Alkoholiker Paul behandelte sie wirklich nicht gut. Nur ihre beste Freundin Lucy und deren Familie geben ihr noch Halt. Dann kommt ihr plötzlich die Idee, durch Samenspende auch ohne Beziehung Mutter zu werden. Doch die Auswahl bei den Agenturen ist ihr zu anonym - sie macht sich also auf die Suche nach einem geeigneten Spender.   Meine Meinung: Ich muss zugeben, dass ich keine besonders große Erwartungshaltung hatte. Insbesondere da mir die zuvor von mir gelesenen Bücher Becketts ("Tiere" und "Obsession") entweder gar nicht oder nur so la la gefallen hatten. Doch ich wurde überrascht. Dass man nur bei der Betitelung "Thiller" nicht zwingend einen solchen zu erwarten hat, war mir klar. Tatsächlich ist dieses Buch gerade am Anfang nicht wirklich mit großem Thrill ausgestattet.    Ich fand Hauptprotagonistin tatsächlich zu Beginn ein wenig merkwürdig und ihren Entschluss, sich künstlich befruchten zu lassen, doch etwas überstürzt. Allerdings dauert der Prozess durch die ganzen Tests doch länger als ich dachte, von daher hatte sie zumindest da noch ausreichend Gelegenheit sich das ganze zu überlegen. Mit der Zeit wurde sie mir auch sympathischer. Kates beste Freundin Lucy war zwar immer für sie dar, mir manchmal aber etwas suspekt. Man kann ja als Freundin seine Meinung sagen, aber wenn diese eine andere hat, ist das nunmal so. Sie wollte Kate vielleicht wirklich nur schützen, aber war dabei schon ganz schön biestig ab und an. Jeden Besuch bei der Familie ihrer Freundin genoss Kate so sehr wie einen Urlaub. Ihre eigenen Eltern waren tot, sonst hatte sie niemanden.   Bereits nach kurzer Zeit war ich schon ziemlich gefesselt von dem Buch. Nicht durch Nervenkitzel, sondern einfach weil ich die Entwicklung der Geschichte als interessant und richtig gut geschrieben empfand. Tatsächlich hatte ich sogar ein bisschen was anderes erwartet anhand des Klappentextes und (leider etwas verräterischen) Vorworts des Autors. Trotzdem sich dich Geschichte langsam entwickelt, blieb ich dran. Bin zurzeit etwas am kränkeln und las es fast komplett in einem Rutsch durch.    Möchte nicht zu viel verraten (da tut schon der Titel und besagtes Vorwort genug) und daher an dieser Stelle abschließen.

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  • Kinderwunsch mit Folgen

    Flammenbrut

    Kerry

    16. May 2016 um 19:03

    Die 33-jährige Kate Powell ist beruflich sehr erfolgreich. Sie ist Inhaberin einer kleinen PR-Agentur in London und hat es sogar geschafft, einen äußerst lukrativen Kunden an Land zu ziehen, sehr zum Verdruss ihres ehemaligen Lebensgefährten, denn der ist bei der Konkurrenz. Paul, ihr Ex, lässt seinen Frust überaus deutlich an ihr aus. So gut es auch beruflich läuft, so sehr stockt doch ihr Privatleben, denn seit der Trennung von Paul ist Kate Single und ein neuer Mann ist nicht in Sicht. Doch so zufrieden sie auch beruflich ist, so hört sie doch langsam aber sicher ihre biologische Uhr ticken und nicht nur das, ihre Freundin Lucy führt ihr immer wieder vor Augen, wie schön so ein Familienleben sein kann, denn diese ist verheiratet und hat zwei Kinder. Da kein Mann in Kates Leben in Sicht ist, beschließt sie, dass eine künstliche Befruchtung für sie das richtige ist. Sie will jedoch keinen Unbekannten als Spender ihres Kindes und gibt stattdessen in verschiedenen renommierten Fachzeitschriften ein entsprechendes Inserat auf. Tatsächlich meldet sich nur ein Kandidat, aber dieser scheint überaus vielversprechend. Der 34-jährige Psychologe Alex Turner ist Kates Plan gegenüber aufgeschlossen und wäre gerne bereit, ihr sein genetisches Material zu Verfügung zu stellen. Kate ist anfangs etwas irritiert, wirkt er doch deutlich jünger als seine 34 Jahre, aber er scheint durchaus renommiert zu sein in seinem Bereich, was Kate anhand verschiedener Publikationen Turners überprüft. Beide kommen überein, dass sie es wagen wollen und tatsächlich wird Kate bereits beim ersten Versuch schwanger. Doch es kommen Zweifel auf ... Kinderwunsch mit Folgen! Der Plot des Buches wurde authentisch erarbeitet. Ich muss gestehen, von der Grundidee des Plots war ich sehr angetan, jedoch muss ich sagen, dass es in meinen Augen doch an der Ausführung haperte, denn sehr schnell war klar, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, sodass ich als Leser jedweder Überraschung beraubt wurde. Die Figuren wurden realistisch erarbeitet, wobei ich gerade den Handlungen der Figur der Kate nicht immer folgen konnte. Sicherlich will man nicht jeden beliebigen als Vater seines Kindes, aber via Annonce einen Samenspender zu suchen, finde ich jetzt doch etwas übertrieben, zumal dieser bestimmte Qualifikationen zu erfüllen hat. Ganz ehrlich, will man wirklich mit Absicht ein solches Kind? Den Schreibstil empfand ich angenehm zu lesen, jedoch fehlte es hier an Dynamik, sodass ich das Buch jederzeit zur Seite legen konnte. Abschließend kann ich sagen, dass ich von dem Autor schon deutlich bessere Bücher gelesen habe.

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  • Ziemlich lahm...

    Flammenbrut

    Zinu

    09. December 2015 um 00:45

    Klappentext Mein Feuer wird dich verbrennen. Die junge Geschäftsfrau Kate Powell steht mit beiden Beinen erfolgreich im Leben. Allein ihr sehnlichster Wunsch blieb bisher unerfüllt: ein Kind. Ein anonymer Spender kommt für Kate nicht in Frage. Also gibt sie eine Annonce auf, um einen geeigneten Vater zu finden. Alex Turner scheint der perfekte Kandidat… Über den Autor Simon Beckett stammt aus einer englischen Arbeiterfamilie und ist in Sheffield gross geworden. Anders als andere Kollegen lässt der 1968 geborene Autor seine Krimis aber nicht am Ort seiner Herkunft spielen: Er möchte seine Objektivität nicht verlieren. Allerdings ist Beckett schon ziemlich viel herumgekommen. So unterrichtete er in Spanien Englisch, in Nevada versuchte er sich im Schiessen. Zurück in England, spielte er Schlagzeug in einer Band und schrieb Reportagen für britische Zeitungen und Magazine. Nicht zuletzt durch diese erhielt er tiefe Einblicke in die dunklen und schmutzigen Ecken des Lebens, die seine vor allem in Deutschland enorm erfolgreichen Geschichten gekonnt ausleuchten. Und mit David Hunter hat er sicherlich einen der aktuell faszinierendsten Krimihelden erschaffen. (Quelle: amazon.de) Mein Leseeindruck Es ähnelte einem Aufatmen, als ich das Buch zuklappte – endlich hab‘ ich’s durch, dachte ich mir. Die ersten 12 Kapitel sind ziemlich lahm. Oder anders gesagt: Mehr als die Hälfte des Buches ist zum Einschlafen. Ich kam echt nur schleppend voran und las zwischendurch mal noch ein paar andere Bücher… Obwohl zwischen den Zeilen ab Kapitel 13 etwas Ähnliches wie Spannung aufkeimt, kann Beckett in diesem Buch keinen richtigen Nervenkitzel aufbauen. Die Story plätschert nur so vor sich hin, die Handlungen sind allesamt vorhersehbar und das Ende ist alles andere als eine Überraschung. Wenn man es jedoch schafft, sich in die Charaktere hineinzuversetzen, kann das Buch, psychologisch betrachtet, trotzdem irgendwie das Interesse wecken. Die Charaktere und ihre (inneren) Konflikte sind nämlich durchaus sehr gut beschrieben. Leider geht dieser Pluspunkt in der Langeweile der Gesamtheit etwas unter. Fazit In meinen Augen ist Becketts Flammenbrut nicht sonderlich empfehlenswert.

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  • Spannung pur!

    Flammenbrut

    Diana182

    24. September 2015 um 10:13

    Das Titelbild zeigt eines der typischen Beckett- Bücher-Cover. Der Buchtitel wurde in roten Buchstaben auf weißen Grund gedruckt. Zwar nichts außergewöhnliches, aber man erkennt auf den ersten Blick, dass es ein Buch dieses tollen Autors ist und es fällt dem Bücherfreund sofort ins Auge. Zur Geschichte: Kate möchte Schwanger werden und bald eigene Kinder haben. Ohne festen Lebenspartner hat sich dieser Wunsch bisher leider nicht erfüllt. In einer Zeitschrift stößt sie auf das Thema „Künstliche Befruchtung“. Da sie jedoch auf keinen Fall das Kind eines fremden Mannes in sich tragen und aufwachsen sehen möchte, entschließt sie sich zu einer Zeitungsannonce um einen passenden Spender zu finden und diesen näher kennen zu lerne. Auf diese Annonce meldet sich der schüchterne Alex Turner – und der Ärger nimmt seinen Lauf….. Ich bin wieder hell auf begeistert von diesem tollen Thriller. Ich habe ihn regelrecht verschlungen und wollte ihn nur ungern aus den Händen legen. Das Schöne an den Beckett Romanen ist ja, dass man sie auch eine Woche überhaupt nicht lesen kann und dann nach dem Einstig sofort wieder „im Buch“ ist.  Ich finde, dass das Buch spannend beginnt, dann zu, für mich, zu unerwarteten Wendungen führt und dann, dem Ende entgegen, mit jeden Satz spannender wird. Irgendwann hält man sogar beim Lesen den Atem an und das Ende war bis zuletzt nicht absehbar – so mag ich Bücher. Was mich aber an diesem Buch besonders fasziniert hat: Der Autor kann sich von Anfang an sehr gut in die Gefühlslage der Hauptfigur Kate hineinversetzen. Ich war im letzten Jahr selber schwanger und finde es erstaunlich, wie viele Gefühle er wieder spiegelte, die ich in der Zeit selbst durchlebt habe. Erst der lange unerfüllte Kinderwunsch und das neidvolle betrachten anderer Mütter. Die kurze Szene zu Beginn, wo sie den roten Handschuh findet, finde ich besonders beeindruckend, da man jede Gefühlsregung sehr gut nachvollziehen konnte. Und so ging es auch an der einen oder anderen Stelle des Buches weiter. Auch ihre Gefühle, nach dem der Stalker sie verfolgt finde ich sehr authentisch, ihre Angst ist für mich schon fast spürbar. Wer mir allerdings überhaupt nicht gefallen hat, war ihre „beste Freundin“ Lucy – wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde! Mein Fazit: Das Buch und auch das Ende waren zwar wieder sehr spannend, jedoch endet mir das Buch etwas zu abrupt. Auch wenn es vielleicht nebensächlich ist – ich hätte gerne noch erfahren, wie es mit Kate weiter geht.

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  • Keine Spannung, und auch sonst nichts was zu empfehlen wäre

    Flammenbrut

    Bonbosai

    02. August 2015 um 13:41


    Alex Turner gibt eine total unglaubwürdige Figur ab. Die übrigen Charaktere und deren Motive sind ebenso nicht nachvollziehbar.

    Ich kann dieses Buch nicht empfehlen, wenn man die anderen Bücher (David Hunter Reihe) von Beckett gelesen hat, dann man wird nur enttäuscht sein von diesem Roman.

  • Ordentliches Frühwerk des Autors

    Flammenbrut

    Callso

    29. June 2015 um 14:13

    Wenn man bedenkt, welches hohes Niveau der Autor sonst bedient, wenn man überlegt, was für grandiose Romane Simon Beckett sonst geschrieben hat, dann mag man enttäuscht sein über Flammenbrutt. Doch zum Ärgern gibt es eigentlich keine Gründe. Vielleicht fehlt diesem Buch ein wenig die letzte Würze, der letzte Schuss Emotionen und Herzblut, der aus einem anständigen Buch ein richtig starkes Buch werden lässt. Der Wunsch nach einem Kind, das Thema künstliche Befruchtung, die Partnerschaft mit einem zwiellichtigen Person. Und die Obsession des Feuer legens. Der Roman hat einige Inhaltsschwerpunkte. Herausgekommen ist ein tüchtiger Roman, der nach längerer Einführung einen spannenden Weg einschlägt. Falsche Fährten, Stalking, Angst, Verzeiflung und üble Nachrede, der Roman gewinnt am Ende an Dramatik und lässt sich wunderbar lesen. Das Finale hat mich dabei weniger vom Hocker gehauen. Insgesamt ein ganz passables Frühwerk des starken Autors. Wenn auch die vielen anderen Bücher noch eine Klasse besser sind.

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  • geduld zahlt sich aus.

    Flammenbrut

    tokioutsuru

    05. April 2015 um 19:51

     

  • [ Rezension ] Flammenbrut

    Flammenbrut

    Nelly87

    16. January 2015 um 23:50

    Inhalt Kate Powell ist 34 Jahre alt und leitet eine eigene PR-Agentur. Sie steht mit beiden Beinen im Leben und ist mit ihrem Singleleben mehr als zufrieden. Doch als sie in einer Zeitschrift über künstliche Befruchtung liest, weckt dies in ihr den Wunsch nach einem Baby. Von Anfang an ist ihr aber klar, dass sie keinen Mann dazu will. Kate führt daraufhin einige Beratungsgespräche für eine künstliche Befruchtung und schnell steht fest: einen anonymen Spender will sie auch nicht. Mehr aus einem Scherz mit Freunden heraus entsteht die Idee: Kate sucht einen Samenspender per Zeitungsannoce. Nachdem sie die Hoffnung schon fast aufgegeben hat, meldet sich Alex Turner. Der junge Psychologe scheint der perfekte Kandidat zu sein und nachdem auch seine medizinischen Checks keine Probleme aufweisen, steht der Befruchtung nichts mehr im Wege. Doch dann merkt Kate: Alex Turner ist nicht der, für den er sich ausgibt. Cover Die Cover dem Simon Beckett Bücher ähneln sich ja alle sehr in ihrer Gestaltung. Weißes Cover mit roter Schrift. Meiner Meinung nach schlicht, aber wirkungsvoll. Ich mag diese völlig überladenen Cover immer nicht, daher gefällt mir auch das vorliegende Cover zu "Flammenbrut". Die Darstellung muss nicht immer bis ins letzte Eck mit Bildern und Grafiken überladen sein, um eine gewisse Wirkung zu erzielen. Der Titel hat mir vor dem Lesen so gar nichts gesagt, nachdem ich jetzt aber mit dem Buch durch bin, muss ich sagen: der Titel ist wirklich genial gewählt. Daher hat der Rowohlt Verlag auch dieses Mal wieder ein gutes Händchen bewiesen. Das hat mir gefallen Simon Beckett kannte ich bereits von seiner berühmt-berüchtigten "David Hunter"-Reihe, hatte aber auch mit "Voyeur" schon eines seiner früheren Werke gelesen. Daher wusste ich schon: Simon Beckett ist nicht immer gleich Simon Beckett. Er hat im Laufe der Zeit seinen Schreibstil und die Umsetzung seiner Ideen verändert und meiner Meinung nach weiterentwickelt. Nachdem mir "Voyeur" nicht so ganz zugesagt hat, waren meine Erwartung bei diesem Buch bereits etwas heruntergeschraubt. Aber dieses Buch konnte mich mehr überzeugen. Schon allein die Idee konnte mich mitreißen und ich konnte mich in die Geschichte stellenweise auch hinein versetzen. Kate Powell ist 34 und damit sehr wohl in einem Alter, in dem eine Frau darüber nachdenkt, ob sie es wohl je zu einem Kind bringen wird. Die Einstellung von Kate, sich trotz der Abwesenheit eines Mannes, nicht damit abzufinden, konnte mich doch beeindrucken. Resepkt vor Simon Beckett, dass er als Mann versucht hat, sich in solche weiblichen Gefühle hinein zu versetzen. Für mich ist ihm das auch wirklich gut gelungen. Dabei fand ich auch seinen Schreibstil sehr angenehm zu lesen, da der Text aus vielen einfachen Dialogen besteht oder aus Gedankengängen von Kate. Das Buch ließ sich damit recht flüssig lesen. Auch der Verlauf der Geschichte hatte seine positiven Ausbrüche. Die Wandlung, die der Samenspender Alex Turner durchmacht, war für mich absolut nicht vorhersehbar. Zwar hat man von Anfang an das Gefühl, dass mit dem Kerl irgendetwas nicht stimmt und bestimmt war das auch von Simon Beckett so gewollt. Doch die Geschichte, die er mit diesem Charakter erschafft, konnte mich wirklich begeistern. Zwar war die Idee nicht neu, aber Beckett hat eine alte und durchaus funktionierende Idee ganz neu ausgestaltet und ihr einen völlig neuen Hintergrund gegeben. Das hat mir nicht gefallen Obwohl ich meine Lieblingsautoren so ungern kritisere, muss es einfach gesagt sein: mit den Charakteren in "Flammenbrut" konnte mich der Autor so gar nicht überzeugen. Zumindest mit dem Großteil nicht. Den Anfang macht da gleich mal Kate Powell selbst. Ihren Wunsch nach einem Kind konnte ich noch durchaus nachvollziehen. Und ich kann mir auch gut vorstellen, dass wenn eine Frau den Wunsch nach einem Kind verspürt, dieser sich auch nicht einfach wieder niederkämpfen lässt. Aber der Weg dahin war wirklich zum Haareraufen. Kate ist 34 und leitete eine eigene Agentur. Eines Tages erhält sie einen wichtigen Auftrag, den größten in ihrer Karriere. AM GLEICHEN TAG liest sie durch Zufall einen Artikel über künstliche Befruchtung und dann rennt sie sofort los, um sich schwängern zu lassen. AM HÖHENPUNKT IHRER KARRIERE! Ich bin wahrlich keine Verfechterin von "Karriere vor Kind", aber jede einigermaßen reife Frau, die eine Schwangerschaft plant, überlegt sich sowas doch zweimal, ob dafür wirklich der richtige Zeitpunkt ist. Zu dem Zeitpunkt kommt einem die Gute wirklich leicht kindlich vor. Auch bei der Wahl des Spenders, hab ich mir das eine oder andere mal an den Kopf gefasst. Kate will ein Kind, aber keinen Mann, sie will einen Spender, der später keinerlei Rechte geltend macht bzw. machen kann, aber sie will unbedingt selbst raussuchen wer es sein soll. Soweit so gut... aber dann den einzigen Spender gleich zu nehmen. Zumal Alex Turner anfangs auch nicht den Eindruck eines tollen, charismatischen Mannes macht, sondern den eines Waschlappens. Wie man merkt, könnte ich mich noch ne Weile über Kate auslassen, doch da wäre ja auch noch Lucy, ihre beste Freundin. Eine Frau, die total nen Raster bekommt, wenn es nicht so läuft, wie sie es gern hätte und für richtig hält. Sie macht einen auf Moralapostel, eröffnet ihrer besten Freundin aber erst nach Jahren, dass sie mit deren Exfreund geschlafen hat. Sämtliche anderen Charaktere bleiben farblos und ohne Tiefe. Einzig und allein der Samenspender Alex konnte mich überzeugen. Hinzukommt, dass sich die Geschichte in der Mitte zieht wie Kaugummi. Dafür kommt das Ende total überstürzt. Fazit Die Idee für die Geschichte von "Flammenbrut" war eine gute, doch mit seinen Schwächen ist das Buch alles andere als ne runde Sache. Trotzdem muss ich als Frau honorieren, dass Simon Beckett sich mit einem solchen Thema, welches vor allem Frauen angeht, auseinander gesetzt hat. Da mich das Buch daher etwas zwiespältig zurückgelassen hat, entscheide ich mich für die goldene Mitte und vergebe 3 Sterne.

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  • Atemraubender Psychothriller

    Flammenbrut

    quadrupes

    05. January 2015 um 19:56

    Als Kate Powell sich für eine künstliche Befruchtung entscheidet, ist für sie klar, dass Sie den potenziellen Spender vorher kennen lernen möchte. Einen engeren persönlichen Kontakt schließt sie allerdings kategorisch aus. Doch es kommt, wie es kommen muss: Kate verliebt sich in Alex, der sich auf ihre entsprechende Zeitungsanzeige gemeldet hat und schon bald kann sie sich in ihm den perfekten Vater vorstellen. Als das Glück vollkommen scheint, verschwindet Alex und das Leben von Kate wird fortan zur Hölle. „Flammenbrut“ ist ein höchst subtiler Thriller, der weniger durch rasante Action, als vielmehr durch fein nachgezeichnete Psychogramme auf ganzer Linie überzeugt. Simon Beckett stellt damit eindrucksvoll unter Beweis, dass sich sein schriftstellerisches Können keineswegs in Romanen über David Hunter erschöpft, sondern weit darüber hinaus geht.

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  • WAS LANGE WÄRT, WIRD ENDLICH GUT, ....

    Flammenbrut

    AmyLilian

    oder doch nicht!!  Für dieses Buch habe ich jetzt sage und schreibe fast 5 Monate gebraucht. Das heißt, ich habe es im Sommer angefangen und dann wieder weg gelegt und erst letzten Abend aus Langeweile zu Ende gelesen, weil ich es endlich beenden wollte. Zum Glück war es eine Leihgabe und ich habe kein Geld dafür ausgegeben!!  Inhalt:  Geschäftsfrau Kate Powell wünscht sich ein Baby, hat aber keinen Partner. Aus diesem Grund entschließt sie sich für eine künstliche Befruchtung. Aber sie möchte keinen anonymen Samenspender, deshalb gibt sie eine Anzeige auf, um einen geeigneten Spender zu finden.  So lernt sie Alex Turner kennen und mögen, der ein passender Kandidat zu sein scheint.  Aber er ist nicht der, für den er sich ausgibt und Kates Probleme fangen erst richtig an.  Mein Fazit:  Das ist das langweiligste Buch, das ich je gelesen habe und ich habe schon einige langweilige Bücher gelesen.  Ich habe schon vieles von dem Autor Simon Beckett gehört und wollte auch mal was von ihm lesen.  Aber ich muss sagen, ich war echt enttäuscht!  Die Geschichte plätschert so vor sich, etwas Spannung kommt erst so ab Mitte des Buches.  Also den Genre Thriller hat das Buch, meiner Meinung nach, nicht verdient. Den von einem Thriller erwarte ich mehr Spannung, Nervenkitzel und auch mehr Blut!  © Lilia Kiefer

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    • 3
  • Keine Spannung, und auch sonst nichts was zu empfehlen wäre

    Flammenbrut

    Bonbosai

    17. August 2014 um 13:08

    Ich kann dieses Buch nicht empfehlen, wenn man die anderen Bücher (David Hunter Reihe) von Beckett gelesen hat, denn man wird nur enttäuscht sein von diesem Roman

  • Was hat man von Samenspendern alles zu erwarten..?

    Flammenbrut

    Armillee

    02. August 2014 um 08:34

    Also, der Hit war diese Geschichte nicht. Die Hauptperson Kate Powell war sowas von unsicher und in ihrer Gedankenwelt und ihren Handlungen völlig unverständlich, dass ich keinen Bezug bekam. Überhaupt konnte ich mich für keine der Romanfiguren erwärmen. Die Dialoge zwischen Kate und ihrer Freundin Lucy waren für mich richtig nervig. Das wirkte alles so überzogen. Kate's Exfreund...das kam auch überspannt rüber. Der Samenspender Alex Turner war eher eine Witzfigur, besonders in der zweiten Hälfte des Buches. Diese Plakataktion gegen Kate war unwirklich. Keine Spannung. Kein Lesevergnügen.

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  • Durchschaubar und langweilig

    Flammenbrut

    Nurija

    02. March 2014 um 21:35

    Nach einer gescheiterten beziehung lebt die erfolgreiche PR Mamagerin Kate allein und betreibt iher eigene kleine Agentur. Bis auf die Tatsache, dass sie nur für den Job lebt, ist sie mit ihrem Leben auch zufrieden. Zum perfekten Glück fehlt ihr aber ein Kind. Da sie nach ihren schlechten Erfahrungen jedoch keinenMann haben will, entschließt sie sich zur künstlichen Befruchtung. Um wenigstens etwas Einfluss auf die Gene des Vaters zu haben sucht sie sich eine Klinik, die es erlaubt einen bekannten Spender zu nutzen und gibt in Zeitschriften einen Annonce auf, um den passenden Spender zu finden. Lange passert nichts, dann lernt sie Alex kennen. Er scheint perfekt und es kommt wie es kommen muss... "Flammenbrut" war das erste Buch das ich von Simon Beckett gelesen habe. Nachdem ich das Buch  zu Ende gelese habe- was mit 4 Wochen echt lange war. da ich nciht wirklich Lust hatte- habe ich mich gefragt was alle an Simon Beckett so toll finden...(nach der Dr. Hunter Reihe habe ich es verstanden) Dieses Buch ist völlig unlogisch und langweilig. eine erfolgreiche Frau will ein Kind- Ok, aber keinen Mann. Da sie keinen wirklichen Kontakt und damit keine Probleme mit dem Vater haben will, möchte sie sich nciht auf natürlichem Wege schwängern lassen, aber eine künstliche Befruchtung ist ihr zu unpersönlich????also sucht sie sich einen Spender...Dann kann man es doch auch gleich auf die herkömmliche Art machen...Hinzu kommen ewig lange Diskussionen mit der Feundin, in die ich mich gut hineinversetzen konnte, da sie genauso denkt wie ich. Was den Titel angeht war mir von vorne ein klar was passiert und auch der Täter war total leicht zu identifieziren. Langeweile pur!

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  • Nicht richtiges Beckett-Niveau

    Flammenbrut

    Miia

    09. December 2013 um 14:44

    Inhalt: Mein Feuer wird dich verbrennen. Die junge Geschäftsfrau Kate Powell steht mit beiden Beinen erfolgreich im Leben. Allein ihr sehnlichster Wunsch blieb bisher unerfüllt: ein Kind. Ein anonymer Spender kommt für Kate nicht in Frage. Also gibt sie eine Annonce auf, um einen geeigneten Vater zu finden. Alex Turner scheint der perfekte Kandidat ... Meine Meinung: Man muss bei diesen Büchern einfach sagen, dass man merkt, dass sie vor der Hunter Reihe erschienen sind. Dreiviertel des Buches sind wirklich eher ein normaler Roman. Da ist eine alleinstehende Frau, die unbedingt Kinder haben möchte und über einen unnormalen Weg jemanden kennen lernt.... Doch dann läuft alles aus dem Ruder und erst dann wird es auch erst spannend. Dafür muss man aber erstmal den Hauptteil des Buches lesen und das ist natürlich etwas schade, weil bis dahin die Geschichte nur so dahin plätschert. Erst später wird es einigermaßen spannend, aber es kommt halt noch lange nicht an die Hunter Reihe dran. ich habe jetzt bereits von den Vorgängerbüchern schon "Obession" und "Flammenbrut" gelesen und beide hauen mich wirklich nicht vom Hocker. Man merkt, dass Beckett da noch nicht zu seiner vollen Größe gekommen war. Er versucht halt erst für den Leser Verständnis rein zu bringen und lässt erst dann was passieren. Das finde ich persönlich irgendwie nicht ganz richtig und das lässt halt die Spannung vermissen. Außerdem ist die Protagonistin seeeehr naiv und man möchte sie so oft so gerne schütteln. Auch der "Böse" in der Geschichte ist am Ende so anders als man ihn kennen gelernt hat und mir fehlt so ein bisschen sein Gedankengang. Ich finde man lernt zwar etwas über ihn, aber nicht genug um seine Gedankengänge und seine Vorgehensweise zu verstehen. Insgesamt kann ich nur 2 Sterne vergeben und kann sagen, dass nichts an die Hunter Reihe heran kommt.

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  • Flammenbrut kann man gut lesen

    Flammenbrut

    NaGer

    27. October 2013 um 19:37

    Flammenbrut ist eines der Frühwerke von Simon Beckett. Ich muss voraus schicken, dass ich die Hunter-Serie (noch) nicht gelesen habe. Kurz zur Geschichte: Kate Powell ist Geschäftsfrau und feiert gerade erneut einen Erfolg mit ihrer Werbeagentur. Noch dazu hat sie den letzten Auftrag ihrem ExFreund vor der Nase weggeschnappt. Doch privat sieht es nicht so erfolgsversprechend aus, sehnt sie sich doch so nach einem eigenen Kind. Also beschließt sie über eine Spende schwanger zu werden, doch eine anonyme Spende, bei der sie gar nicht weiß, woher die Spende stammt, kommt für sie nicht in Frage. Der beste Weg für ihre Vatersuche scheint ihr eine Annonce in der Zeitung zu sein. Alex Turner scheint perfekt. Mein Fazit: Auch mit Flammenbrut hat Simon Beckett ein Buch geschaffen, das sich gut und flüssig lesen lässt. Die Handlung ist mal eine ganz andere. Es ist bei weitem nicht so spannungsgeladen wie Voyeur oder Obzession, es gibt ein paar wenige Stellen, die sich schon leicht im Vorfeld erahnen lassen und stellenweise zieht sich die Handlung etwas hin. Aber dennoch steigt stetig die Neugierde. Man merkt irgendwann, dass Alex Turner nicht der ist, der er vorgibt zu sein und möchte wissen, was dahinter steckt. Man wartet regelrecht auf die nächste "Aktion" und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Besonders das Ende hat es dann in sich.

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