Flammenbrut

von Simon Beckett 
3,5 Sterne bei823 Bewertungen
Flammenbrut
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Positiv (426):
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Mein erstes Buch von Simon Beckett, sehr spannend und sicher nicht mein letztes.

Kritisch (110):
AmyLilians avatar

Echt langweilig. Keine Ahnung was der Autor sich dabei gedacht hat. Nicht zu vergleichen mit der David Hunter Reihe

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Inhaltsangabe zu "Flammenbrut"

Mein Feuer wird dich verbrennen.

Die junge Geschäftsfrau Kate Powell steht mit beiden Beinen erfolgreich im Leben. Allein ihr sehnlichster Wunsch blieb bisher unerfüllt: ein Kind. Ein anonymer Spender kommt für Kate nicht in Frage. Also gibt sie eine Annonce auf, um einen geeigneten Vater zu finden. Alex Turner scheint der perfekte Kandidat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499249167
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.08.2009
Das aktuelle Hörbuch ist am 12.08.2009 bei Argon Verlag erschienen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Es lässt sich gut Lesen. Ist für mich aber kein Thriller. Fehler das gewisse etwas
    Flammenbrut

    Es lässt sich gut Lesen. Ist für mich aber kein Thriller. Fehler das gewisse etwas

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    angeltearzs avatar
    angeltearzvor 2 Monaten
    Flammenbrut

    Ich finde es ganz cool, dass der Autor eine kleine Erklärung zu Anfang des Buches schreibt. Wie es zu dem Buch kam und warum er genau diese Geschichte aufgreift. Ich mag es ganz gerne, wenn ein Autor sich ein wenig erklärt. Nicht, dass er das muss, das möchte ich nicht damit sagen. Aber Hintergründe zu einem Buch finde ich sehr spannend.
    Dieser Thriller ist eines seiner ersten Werke, die nichts mit der bekannten Hunter-Reihe zu tun haben. Als müsste er sich beweisen, dass er auch Einzelbände schreiben kann. Und ja, das kann er!
    Ich mag seinen Schreibstil sehr. Er strahlt eine Ruhe aus, die für Thriller eher untypisch ist. Er baut im richtigen Moment Spannung auf und lässt dann die Bombe platzen, um gleich die nächste Spannung aufzubauen.

    Bei diesem Buch hat er mich allerdings ein wenig warten lassen. Ich war kurzzeitig auf den ersten 100 Seiten geneigt abzubrechen. Denn es beginnt, sehr sehr ruhig und ich konnte mir einfach nicht erklären, was das Feuer mit dem Ganzen zu tun hat. Aber Beckett wäre nicht Beckett, wenn da nicht bald mal was passieren sollte.
    Also habe ich weiter gelesen und das war auch gut so. Auf einmal überschlugen sich die Ereignisse und die Protagonistin kam gar nicht mehr zur Ruhe. Das extrem ruhige Buch, das eher die Lebensgeschichte der Protagonistin erzählt wurde zum absoluten Psychothriller und das so abrupt, dass ich erstaunt war wie schnell das gehen kann.

    Die Charaktere fand ich mega. Gerade die beste Freundin von Kate ist sehr gut ausgearbeitet. Sie ging mir so auf den Keks, weil sie so eine biestige Frau ist. Aber auch die anderen Charaktere stehen ihr in nichts nach. Durch den ruhigen Anfang hatte ich das Gefühl alle richtig kennen zu lernen.
    Auch wie er mit ihnen spielt. Soll man jetzt Mitleid haben? Soll man den Charakter mögen oder hassen? Er lässt da den Leser absoluten Freiraum. Absolut genial gemacht.

    Die Geschichte an sich gefällt mir sehr gut. Ich kann alles was Kate macht und wie sie denkt nachvollziehen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das jeder kann.
    Ich bin aber überzeugt, dass jeder Leser hier seine Meinung zu hat und einen Charakter finden, hinter dem er stehen kann. Ich stehe hinter Kate, voll und ganz. Und ja, das Ende hat mich unglaublich gefreut.

    Für Thriller-Fans eine absolute Empfehlung. Und nicht abschrecken lassen, dass es so ruhig beginnt. Es ändert sich!

    Das Cover: Ich mag diese schlichten Cover unheimlich gerne. Auch wenn weiße Cover 08/15 sind. Aber ich mag es! Die rote Schrift auf dem weißen Untergrund passt einfach perfekt.

    Fazit: Es fing schon fast zu ruhig an und wurde dann zu einem extrem spannenden Psychothriller. Das ganze Thema war schon sehr gut ausgewählt und auch ausgearbeitet. Es hat mir sehr gut gefallen!

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    JamieRoses avatar
    JamieRosevor 8 Monaten
    Rezension: "Flammenbrut" von Simon Beckett

    Meine Meinung
    Nachdem ich die ersten vier Bände der David-Hunter-Reihe von Simon Beckett gelesen habe und wahnsinnig spannend fand, bin ich mit einigermaßen großen Erwartungen an »Flammenbrut« heran gegangen. Eigentlich kein guter Start in ein neues Buch. Mein erster Eindruck nach den ersten Seiten war dann recht ernüchternd. Von Spannung keine Spur. Im Gegenteil ist die Geschichte seicht dahin geplätschert.

    Kate, eher klischeehaft als sympathisch


    Kate Powell ist jung, hübsch und erfolgreich in ihrem Job, doch abseits dessen sieht es eher düster aus. Kate ist privat unheimlich unsicher, inbesondere in Bezug auf Männer. Nachdem ihre letzte Beziehung vor Jahren in die Brüche gegangen ist, verhält sie sich absolut passiv, unsicher fast schon selbstzerstörerisch, wenn ihr Ex-Freund auch nur in ihrer Gedankenwelt auftaucht, geschweige denn ihr über den Weg läuft. Familienplanung scheint für sie kein Thema zu sein.

    Doch das ändert sich (dann ganz urplötzlich!) als ihre beste Freundin Lucy ihr nahelegt sesshaft zu werden, denn wer könne schon auf Familie, Kinder, Haus und Garten verzichten? Mir war dieser Sinneswandel viel zu abrupt und unlogisch. Von einem  "sehnlichsten Wunsch" war bis dato keine Rede und es hat eher den Anschein gemacht als ob Kate sich mehr schlecht als Recht mit dem Gedanken anfreunden kann. Mehr scheint es als ob Lucy sie in eine Rolle drängt in der Kate sich bis zu diesem Zeitpunkt nicht gesehen hat.


    Lucy, ewige Nörglerin


    Nachdem Kate sich als eher klischeehafter Charakter herausgestellt hat, wird mehr über Lucy, ihre beste Freundin bekannt. Lucy ist Mutter, Ehefrau und ewige Nörglerin, wie mir scheint. Lange habe ich kein Buch mehr gelesen in dem ein Charakter mir so zuwider war. Jedes einzelne Gespräch zwischen Lucy und Kate war voller Zweifel, Anschuldigungen und Kritik seitens Lucy gegenüber Kate. Lucy weiss alles besser, besonders wie Kate ihr Leben führen sollte.


    ab der Mitte züngelt das Feuer


    Nun nach gefühlt der Hälfte des Buches kommt der ominöse Vater ins Spiel. Der Vater für Kates Wunschkind. Doch auch als die Handlung ein wenig an Fahrt aufnimmt ist es immer noch eher ein lauwarmes Geplänkel, als ein mitreißender Pageturner. Es passiert wahnsinnig wenig, die Ausführungen wie Kate einen Samenspender sucht, wie sie sich über künstliche Befruchtung beraten lässt und wie sie mit Lucy darüber streitet nehmen in meinen Augen einen viel zu großen Teil ein.


    Fazit

    Leider muss ich sagen, dass »Flammenbrut« reichlich enttäuschend war. Die Charaktere sind eher flach und vorhersehbar, die Handlung dreht sich mehr um die Fürs- und Wieders der künstlichen Befruchtung als dass sie mit Biss und Spannung aufwartet. Die Entwicklung innerhalb des Buches ist teils Sprunghaft teils zäh. Ich habe mir von dem Buch mehr erhofft, bin jedoch mit der Geschichte und den Charakteren nicht warm geworden.

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    Ennis avatar
    Ennivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fängt gemächlich an, hat mich aber gleich in einen Sog gezogen. Gut, dass ich Simon Beckett noch nicht aufgegeben hatte.
    Simon Beckett konnte mich doch noch überzeugen

    Fazit:

    Wer Thriller liest erwartet meiner Meinung nach auch von Anfang an Nervenkitzel - das ist hier nicht der Fall. Allerdings hatte dieses Buch eine enorme Sogwirkung auf mich. Ich wollte ständig wissen, wie es weitergeht und gerade die letzten 100 Seiten waren wirklich sehr spannend. Hätte nicht gedacht, dass Simon Beckett mich noch überzeugen kann, aber er hat es geschafft. 


    Inhalt:

    Kate Powell führt erfolgreich eine kleine PR-Agentur in London. Ihre letzte Beziehung endete alles andere als positiv. Der Alkoholiker Paul behandelte sie wirklich nicht gut. Nur ihre beste Freundin Lucy und deren Familie geben ihr noch Halt. Dann kommt ihr plötzlich die Idee, durch Samenspende auch ohne Beziehung Mutter zu werden. Doch die Auswahl bei den Agenturen ist ihr zu anonym - sie macht sich also auf die Suche nach einem geeigneten Spender.

     

    Meine Meinung:

    Ich muss zugeben, dass ich keine besonders große Erwartungshaltung hatte. Insbesondere da mir die zuvor von mir gelesenen Bücher Becketts ("Tiere" und "Obsession") entweder gar nicht oder nur so la la gefallen hatten. Doch ich wurde überrascht. Dass man nur bei der Betitelung "Thiller" nicht zwingend einen solchen zu erwarten hat, war mir klar. Tatsächlich ist dieses Buch gerade am Anfang nicht wirklich mit großem Thrill ausgestattet. 

     

    Ich fand Hauptprotagonistin tatsächlich zu Beginn ein wenig merkwürdig und ihren Entschluss, sich künstlich befruchten zu lassen, doch etwas überstürzt. Allerdings dauert der Prozess durch die ganzen Tests doch länger als ich dachte, von daher hatte sie zumindest da noch ausreichend Gelegenheit sich das ganze zu überlegen. Mit der Zeit wurde sie mir auch sympathischer.

    Kates beste Freundin Lucy war zwar immer für sie dar, mir manchmal aber etwas suspekt. Man kann ja als Freundin seine Meinung sagen, aber wenn diese eine andere hat, ist das nunmal so. Sie wollte Kate vielleicht wirklich nur schützen, aber war dabei schon ganz schön biestig ab und an. Jeden Besuch bei der Familie ihrer Freundin genoss Kate so sehr wie einen Urlaub. Ihre eigenen Eltern waren tot, sonst hatte sie niemanden.

     

    Bereits nach kurzer Zeit war ich schon ziemlich gefesselt von dem Buch. Nicht durch Nervenkitzel, sondern einfach weil ich die Entwicklung der Geschichte als interessant und richtig gut geschrieben empfand. Tatsächlich hatte ich sogar ein bisschen was anderes erwartet anhand des Klappentextes und (leider etwas verräterischen) Vorworts des Autors. Trotzdem sich dich Geschichte langsam entwickelt, blieb ich dran. Bin zurzeit etwas am kränkeln und las es fast komplett in einem Rutsch durch. 

     

    Möchte nicht zu viel verraten (da tut schon der Titel und besagtes Vorwort genug) und daher an dieser Stelle abschließen.

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    Kerrys avatar
    Kerryvor 2 Jahren
    Kinderwunsch mit Folgen

    Die 33-jährige Kate Powell ist beruflich sehr erfolgreich. Sie ist Inhaberin einer kleinen PR-Agentur in London und hat es sogar geschafft, einen äußerst lukrativen Kunden an Land zu ziehen, sehr zum Verdruss ihres ehemaligen Lebensgefährten, denn der ist bei der Konkurrenz. Paul, ihr Ex, lässt seinen Frust überaus deutlich an ihr aus. So gut es auch beruflich läuft, so sehr stockt doch ihr Privatleben, denn seit der Trennung von Paul ist Kate Single und ein neuer Mann ist nicht in Sicht.


    Doch so zufrieden sie auch beruflich ist, so hört sie doch langsam aber sicher ihre biologische Uhr ticken und nicht nur das, ihre Freundin Lucy führt ihr immer wieder vor Augen, wie schön so ein Familienleben sein kann, denn diese ist verheiratet und hat zwei Kinder. Da kein Mann in Kates Leben in Sicht ist, beschließt sie, dass eine künstliche Befruchtung für sie das richtige ist. Sie will jedoch keinen Unbekannten als Spender ihres Kindes und gibt stattdessen in verschiedenen renommierten Fachzeitschriften ein entsprechendes Inserat auf.

    Tatsächlich meldet sich nur ein Kandidat, aber dieser scheint überaus vielversprechend. Der 34-jährige Psychologe Alex Turner ist Kates Plan gegenüber aufgeschlossen und wäre gerne bereit, ihr sein genetisches Material zu Verfügung zu stellen. Kate ist anfangs etwas irritiert, wirkt er doch deutlich jünger als seine 34 Jahre, aber er scheint durchaus renommiert zu sein in seinem Bereich, was Kate anhand verschiedener Publikationen Turners überprüft. Beide kommen überein, dass sie es wagen wollen und tatsächlich wird Kate bereits beim ersten Versuch schwanger. Doch es kommen Zweifel auf ...


    Kinderwunsch mit Folgen! Der Plot des Buches wurde authentisch erarbeitet. Ich muss gestehen, von der Grundidee des Plots war ich sehr angetan, jedoch muss ich sagen, dass es in meinen Augen doch an der Ausführung haperte, denn sehr schnell war klar, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, sodass ich als Leser jedweder Überraschung beraubt wurde. Die Figuren wurden realistisch erarbeitet, wobei ich gerade den Handlungen der Figur der Kate nicht immer folgen konnte. Sicherlich will man nicht jeden beliebigen als Vater seines Kindes, aber via Annonce einen Samenspender zu suchen, finde ich jetzt doch etwas übertrieben, zumal dieser bestimmte Qualifikationen zu erfüllen hat. Ganz ehrlich, will man wirklich mit Absicht ein solches Kind? Den Schreibstil empfand ich angenehm zu lesen, jedoch fehlte es hier an Dynamik, sodass ich das Buch jederzeit zur Seite legen konnte. Abschließend kann ich sagen, dass ich von dem Autor schon deutlich bessere Bücher gelesen habe.

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    Zinus avatar
    Zinuvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mehr als die Hälfte des Buches ist zum Einschlafen. In meinen Augen ist Simon Becketts Flammenbrut nicht sonderlich empfehlenswert.
    Ziemlich lahm...

    Klappentext
    Mein Feuer wird dich verbrennen. Die junge Geschäftsfrau Kate Powell steht mit beiden Beinen erfolgreich im Leben. Allein ihr sehnlichster Wunsch blieb bisher unerfüllt: ein Kind. Ein anonymer Spender kommt für Kate nicht in Frage. Also gibt sie eine Annonce auf, um einen geeigneten Vater zu finden. Alex Turner scheint der perfekte Kandidat…

    Über den Autor
    Simon Beckett stammt aus einer englischen Arbeiterfamilie und ist in Sheffield gross geworden. Anders als andere Kollegen lässt der 1968 geborene Autor seine Krimis aber nicht am Ort seiner Herkunft spielen: Er möchte seine Objektivität nicht verlieren. Allerdings ist Beckett schon ziemlich viel herumgekommen. So unterrichtete er in Spanien Englisch, in Nevada versuchte er sich im Schiessen. Zurück in England, spielte er Schlagzeug in einer Band und schrieb Reportagen für britische Zeitungen und Magazine. Nicht zuletzt durch diese erhielt er tiefe Einblicke in die dunklen und schmutzigen Ecken des Lebens, die seine vor allem in Deutschland enorm erfolgreichen Geschichten gekonnt ausleuchten. Und mit David Hunter hat er sicherlich einen der aktuell faszinierendsten Krimihelden erschaffen. (Quelle: amazon.de)

    Mein Leseeindruck
    Es ähnelte einem Aufatmen, als ich das Buch zuklappte – endlich hab‘ ich’s durch, dachte ich mir. Die ersten 12 Kapitel sind ziemlich lahm. Oder anders gesagt: Mehr als die Hälfte des Buches ist zum Einschlafen. Ich kam echt nur schleppend voran und las zwischendurch mal noch ein paar andere Bücher…

    Obwohl zwischen den Zeilen ab Kapitel 13 etwas Ähnliches wie Spannung aufkeimt, kann Beckett in diesem Buch keinen richtigen Nervenkitzel aufbauen. Die Story plätschert nur so vor sich hin, die Handlungen sind allesamt vorhersehbar und das Ende ist alles andere als eine Überraschung. Wenn man es jedoch schafft, sich in die Charaktere hineinzuversetzen, kann das Buch, psychologisch betrachtet, trotzdem irgendwie das Interesse wecken. Die Charaktere und ihre (inneren) Konflikte sind nämlich durchaus sehr gut beschrieben. Leider geht dieser Pluspunkt in der Langeweile der Gesamtheit etwas unter.

    Fazit
    In meinen Augen ist Becketts Flammenbrut nicht sonderlich empfehlenswert.

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    Diana182s avatar
    Diana182vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein geniales, spannungsgeladenes Buch
    Spannung pur!

    Das Titelbild zeigt eines der typischen Beckett- Bücher-Cover. Der Buchtitel wurde in roten Buchstaben auf weißen Grund gedruckt. Zwar nichts außergewöhnliches, aber man erkennt auf den ersten Blick, dass es ein Buch dieses tollen Autors ist und es fällt dem Bücherfreund sofort ins Auge.


    Zur Geschichte:
    Kate möchte Schwanger werden und bald eigene Kinder haben. Ohne festen Lebenspartner hat sich dieser Wunsch bisher leider nicht erfüllt. In einer Zeitschrift stößt sie auf das Thema „Künstliche Befruchtung“. Da sie jedoch auf keinen Fall das Kind eines fremden Mannes in sich tragen und aufwachsen sehen möchte, entschließt sie sich zu einer Zeitungsannonce um einen passenden Spender zu finden und diesen näher kennen zu lerne. Auf diese Annonce meldet sich der schüchterne Alex Turner – und der Ärger nimmt seinen Lauf…..


    Ich bin wieder hell auf begeistert von diesem tollen Thriller. Ich habe ihn regelrecht verschlungen und wollte ihn nur ungern aus den Händen legen. Das Schöne an den Beckett Romanen ist ja, dass man sie auch eine Woche überhaupt nicht lesen kann und dann nach dem Einstig sofort wieder „im Buch“ ist.


     Ich finde, dass das Buch spannend beginnt, dann zu, für mich, zu unerwarteten Wendungen führt und dann, dem Ende entgegen, mit jeden Satz spannender wird. Irgendwann hält man sogar beim Lesen den Atem an und das Ende war bis zuletzt nicht absehbar – so mag ich Bücher.
    Was mich aber an diesem Buch besonders fasziniert hat: Der Autor kann sich von Anfang an sehr gut in die Gefühlslage der Hauptfigur Kate hineinversetzen. Ich war im letzten Jahr selber schwanger und finde es erstaunlich, wie viele Gefühle er wieder spiegelte, die ich in der Zeit selbst durchlebt habe. Erst der lange unerfüllte Kinderwunsch und das neidvolle betrachten anderer Mütter. Die kurze Szene zu Beginn, wo sie den roten Handschuh findet, finde ich besonders beeindruckend, da man jede Gefühlsregung sehr gut nachvollziehen konnte. Und so ging es auch an der einen oder anderen Stelle des Buches weiter. Auch ihre Gefühle, nach dem der Stalker sie verfolgt finde ich sehr authentisch, ihre Angst ist für mich schon fast spürbar.


    Wer mir allerdings überhaupt nicht gefallen hat, war ihre „beste Freundin“ Lucy – wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde!


    Mein Fazit:
    Das Buch und auch das Ende waren zwar wieder sehr spannend, jedoch endet mir das Buch etwas zu abrupt. Auch wenn es vielleicht nebensächlich ist – ich hätte gerne noch erfahren, wie es mit Kate weiter geht.

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    Bonbosais avatar
    Bonbosaivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht vergleichbar mit der David Hunter Reihe
    Keine Spannung, und auch sonst nichts was zu empfehlen wäre


    Alex Turner gibt eine total unglaubwürdige Figur ab. Die übrigen Charaktere und deren Motive sind ebenso nicht nachvollziehbar.

    Ich kann dieses Buch nicht empfehlen, wenn man die anderen Bücher (David Hunter Reihe) von Beckett gelesen hat, dann man wird nur enttäuscht sein von diesem Roman.

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    Callsos avatar
    Callsovor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht Feuer und Flamme, aber ganz passabler Thriller
    Ordentliches Frühwerk des Autors

    Wenn man bedenkt, welches hohes Niveau der Autor sonst bedient, wenn man überlegt, was für grandiose Romane Simon Beckett sonst geschrieben hat, dann mag man enttäuscht sein über Flammenbrutt. Doch zum Ärgern gibt es eigentlich keine Gründe.

    Vielleicht fehlt diesem Buch ein wenig die letzte Würze, der letzte Schuss Emotionen und Herzblut, der aus einem anständigen Buch ein richtig starkes Buch werden lässt.

    Der Wunsch nach einem Kind, das Thema künstliche Befruchtung, die Partnerschaft mit einem zwiellichtigen Person. Und die Obsession des Feuer legens. Der Roman hat einige Inhaltsschwerpunkte. Herausgekommen ist ein tüchtiger Roman, der nach längerer Einführung einen spannenden Weg einschlägt.

    Falsche Fährten, Stalking, Angst, Verzeiflung und üble Nachrede, der Roman gewinnt am Ende an Dramatik und lässt sich wunderbar lesen.

    Das Finale hat mich dabei weniger vom Hocker gehauen.

    Insgesamt ein ganz passables Frühwerk des starken Autors. Wenn auch die vielen anderen Bücher noch eine Klasse besser sind.

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    tokioutsurus avatar
    tokioutsuruvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: zu beginn etwas schleppend, aber dranbleiben lohnt sich! tolles, spannendes buch.
    geduld zahlt sich aus.

     

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