Kalte Asche

von Simon Beckett 
4,0 Sterne bei98 Bewertungen
Kalte Asche
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Positiv (76):
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Wieder sehr gelungen!!!

Kritisch (4):
H

Spannend bis zum Schluss, Ende mit überraschend vielen Wendungen

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Inhaltsangabe zu "Kalte Asche"

Allein ihre Asche und ihre Hände und Füße sind übrig geblieben. Als der Rechtsmediziner David Hunter die Überreste der Frau auf der schottischen Insel Runa untersucht, ist er sich sicher, dass ihr Tod war kein Unfall war. Er will seine Erkenntnisse dem Superintendenten in Lewis mitteilen, doch ein Sturm schneidet die rauhe Insel von der Außenwelt ab. Am nächsten Morgen ist der Constable tot, der den Tatort bewachen sollte. Hunter erkennt entsetzt, dass der Mörder auf der Insel ist. Er muss ihn finden, bevor er wieder zuschlägt. Eine atemberaubende Jagd beginnt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783866107250
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Argon
Erscheinungsdatum:08.04.2009
Das aktuelle Buch ist am 20.07.2007 bei Wunderlich erschienen.

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    Aglayas avatar
    Aglayavor einem Monat
    Spannender Thriller ohne grossen Anspruch

    Der forensische Anthropologe David Hunter wird zu einer Brandleiche auf die schottische Hebriden-Insel Runa gerufen. War es ein Unfall, oder steckt ein Verbrechen hinter dem Todesfall?

    Nach „Die Chemie des Todes“ ist „Kalte Asche“ der zweite Fall um David Hunter, und ich habe die beiden Bücher auch in dieser Reihenfolge gelesen. Wer den ersten Band nicht kennt, wird aber trotzdem keine Verständnisschwierigkeiten haben, „Kalte Asche“ ist auch gut als Einzelband lesbar. Die Geschichte wird grösstenteils aus der Ich-Perspektive des Protagonisten David Hunter in der Vergangenheit erzählt. Szenen, in denen der Protagonist nicht vorkommt, werden von einem auktorialen Erzähler geschildert.

    Der Protagonist David Hunter wird nicht sonderlich detailliert ausgearbeitet. Auch die anderen Figuren im Buch blieben eher blass und klischeehaft. Auffällig ist, dass jede von Simon Beckett beschriebene Figur irgendeinen Schicksalsschlag hinter sich zu haben scheint (oder dann jung stirbt).

    Die Handlung ist angenehm spannend gestaltet, die Auflösung selbst ist sehr überraschend. Dies steigert zwar einerseits den Unterhaltungswert, bedeutet aber andererseits auch, dass der Autor mit Hinweisen auf den Täter sehr sparsam umgegangen ist. Auch die Ermittler im Buch finden den Täter und das Motiv schlussendlich durch reinen Zufall, und nicht durch ihre ermittlerische Tätigkeit (was bei maximal 10 potenziell Tatverdächtigen nicht übermässig anspruchsvoll gewesen wäre…). Blut fliesst nicht sonderlich viel, so können sich auch etwas empfindlichere Gemüter an diesen Thriller wagen (aber nicht vergessen, es ist ein Thriller mit einem forensischen Anthropologen als Protagonisten, auch wenn die forensische Tätigkeit hier nur am Rande stattfindet, sehr sensiblen Lesern könnte es immer noch zu viel sein).

    Der Schreibstil des Autors Simon Beckett liest sich flüssig, ist aber durch viele Wiederholungen und eher einfach gelagerte Sätze geprägt. Wer hier hochstehende Literatur sucht, wird nicht fündig, die David Hunter Reihe ist klar zur reinen Unterhaltung ausgelegt. Das Hörbuch wird von Johannes Steck gelesen, der seine Sache überzeugend macht.

    Mein Fazit
    Spannender Thriller, der auf reine Unterhaltung ohne grossen Anspruch ausgelegt ist.

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    sChiLdKroEtes avatar
    sChiLdKroEtevor einem Jahr
    Spannend

    Rechtsmediziner David Hunter wird auf die schottische Insel Runa gerufen, wo eine Frauenleiche gefunden wurde. Asche und ihre Hände und Füße waren das einzige, das von der Frau übrig war. Hunter ist sich schnell sicher, dass ihr Tod kein Unfall war. Er versucht dem Superintendenten in Lewis mitzuteilen, doch dann schneidet ein Sturm die Insel von der Außenwelt ab. Eines Morgens wird der Constable, der den Tatort bewachen sollte, tot aufgefunden. Der Mörder ist also noch auf der Insel und David muss ihn finden, bevor er wieder tötet.

    Bei „Kalte Asche“ handelt es sich um den zweiten Fall der Reihe um den Rechtsmediziner David Hunter. Ich kenne weder den Vorgänger noch die nachfolgenden Bücher der Reihe, hatte aber keinerlei Probleme der Handlung zu folgen.

    Der Einstieg in die Geschichte gelang mir gut. Es wird schnell Spannung aufgebaut, die über den gesamten Handlungsverlauf erhalten bleibt. Immer wieder gibt es Spannungsspitzen. Der Höhepunkt wird kurz vor dem Ende erreicht. Die Handlung war logisch aufgebaut und nicht vorhersehbar. Das Ende war schlüssig und hielt die eine oder andere Überraschung bereit.

    Ich mag Johannes Steck als Hörbuchsprecher sehr. Auch bei „Kalte Asche“ hat er seine Sache wieder sehr gut gemacht. Ich habe seiner angenehmen Stimme gern zugehört. Seine ansprechende Vortragsweise haucht den einzelnen Charakteren Leben ein und reißt den Hörer mit, sodass man gut in die Handlung abtauchen und mit David Hunter mitfiebern kann.

    Das Hörbuch „Kalte Asche“ von Simon Beckett hat mir sehr gefallen. Die Handlung war spannend und hat mich gefesselt. Robert Hunter ist ein sympathischer Charakter, den ich gern bei den Ermittlungen begleitet habe. Ich kann mir gut vorstellen, die anderen (Hör-)Bücher der Reihe zu lesen oder zu hören. Johannes Steck hat diese spannende Geschichte zu einem tollen Hörerlebnis werden lassen.

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    Annesias avatar
    Annesiavor 3 Jahren
    Seichter Einstieg aber grandiose Fortsetzung

    Im zweiten Buch von Simon Beckett wirds heiß. Eine bis auf die Knochen verbrannte Leiche wird in einem Cottage auf der Insel Runa gefunden und David Hunter wird zur Unterstützung gerufen.
    Ich fand den Einstieg, also die ersten 2 CDs bei weitem nicht so spannend wie beim ersten Hörbuch. Die anatomischen Ausführungen am Anfang sind zweifellos interessant aber trotzdem fand ich den Anfang etwas einschläfern. Ab CD 3 gehts dann richtig los und man kommt kaum davon los. Dies hat natürlich auch etwas mit dem grandiosen Synchronsprecher Johannes Steck zu tun, der bereits den ersten Teil der David-Hunter-Romane gesprochen hat.
    Was irritiert sind meiner Ansicht nach die musikalischen Untermalungen die, wie es scheint, beinahe zufällig eingespielt werden.
    Aber sobald man sich daran gewöhnt hat, nimmt man es kaum mehr wahr.
    Ich persönlich fand den ersten Teil trotzdem ein Stückchen besser.
    "Kalte Asche" ist aber nichtsdestotrotz ein herausragender Thriller der einen mit ein wenig Anfangsschwierigkeiten bis zum Schluss fesselt.
    Ich freue mich schon sehr auf den dritten im Bunde.

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    VroniMarss avatar
    VroniMarsvor 3 Jahren
    "Kalte Asche" ließ mich nicht kalt

    Im zweiten Band "Kalte Asche" der David-Hunter-Reihe wird der forensische Anthropologe auf die Insel Runa geschickt, um festzustellen, ob es sich bei der gefundenen Leiche, um Mord oder doch lediglich um einen Unfall handelt. 

    Die Handlung baut sich langsam aber sicher auf. Die Lage auf der Insel verschärft sich, als aufgrund der Wetterverhältnisse die Insel von der restlichen Welt abgeschnitten ist. So ein schauriges Inselchen hat schon etwas Grusliges. Zudem erfährt man auch wieder viel Wissenswertes aus dem Bereich der Anthropologie und Forensik.
    Außerdem zeichnet Beckett die einzelnen Charaktere wieder individuell und prägnant, wie bereits im ersten Teil, aber bei Weitem nicht so klischeemäßig, wie ich finde. 
    Zuletzt wartet er noch mit einigen überraschenden Wendungen auf. Für mich war es wirklich Spannung bis zum Schluss. 
    Die Hörbuchfassung hat mir auch dieses Mal wieder gefallen. Johannes Steck ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber ich hab mich jetzt schon mit ihm zusammengerauft. Mittlerweile gefällt es mir auch gut, wie er die einzelnen Stimmen moduliert. 

    Alles in allem hat mir das Hörbuch sehr gut gefallen. Ich freue mich schon auf das 3. Buch der Reihe. 

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    Leseladys avatar
    Leseladyvor 5 Jahren
    Bitte mehr von meinem Lieblingsforensiker David Hunter :-)

    Goldene Schallplatte für das Hörbuch "Kalte Asche" September 2012

    Der anthroposophische Forensiker (http://de.wikipedia.org/wiki/Anthroposophie - http://de.wikipedia.org/wiki/Forensik) David Hunter ist bereits auf dem Weg zum Flughafen, um nach Hause zu fliegen, als ihn ein Bittanruf erreicht, der hiesigen Polizei unter die Arme zu greifen. Ein schlimmes Zugunglück zwingt die Polizei alle Kräfte vor Ort zu bündeln, sodass die gefundene Leiche auf der schottischen Insel Runa, zweitrangig behandelt werden muss.

    Hunter soll untersuchen und klären, ob es sich um einen Unfall oder gar um Mord handelt, erst dann könne  und würde man ein Team zur Unterstützung auf die abgelegene Insel schicken. Zähneknirschend wirft der Rechtsmediziner darauf seine Pläne über den Haufen und macht sich auf den Weg nach Runa.

    Doch schon recht bald beisst sich Hunter an diesem äußerst interessanten Fall fest, was nicht jeder im Ort gern sieht. Nicht all sind ihm wohlgesonnen. Hinter so manch aufwendig errichteter Fassade der Inselbewohner kriselt es gewaltig. Doch welche Spur ist richtig und welche nur Ablenkung von ganz anderen Lebenstragödien?

    Vieles erschwert die rechtsmedizinischen Ermittlungen. So mancher Einwohner, der knurrige, dem Alkohol nicht abgeneigte Dorfpolizist und sogar das Wetter scheinen sich gegen Hunter verschworen zu haben.

    Während ein gewaltiger Sturm auf der Hebriden-Insel Runa tobt, verstummen die Leitungen und das Morden geht weiter....

    Informationen zu Audio-CD, Verlag und Autor:
    • MP3 CD
    • Verlag: Argon Verlag; Auflage: 1 (22. August 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3839891728
    • ISBN-13: 978-3839891728
    • Originaltitel: Kalte Asche

    Simon Beckett stammt aus einer englischen Arbeiterfamilie und ist in Sheffield groß geworden. Anders als andere Kollegen lässt der 1968 geborene Autor seine Krimis aber nicht am Ort seiner Herkunft spielen: Er möchte seine Objektivität nicht verlieren. Allerdings ist Beckett schon ziemlich viel herumgekommen. So unterrichtete er in Spanien Englisch, in Nevada versuchte er sich im Schießen. Zurück in England, spielte er Schlagzeug in einer Band und schrieb Reportagen für britische Zeitungen und Magazine. Nicht zuletzt durch diese erhielt er tiefe Einblicke in die dunklen und schmutzigen Ecken des Lebens, die seine vor allem in Deutschland enorm erfolgreichen Geschichten gekonnt ausleuchten. Und mit David Hunter hat er sicherlich einen der aktuell faszinierendsten Krimihelden erschaffen.
    Quelle: http://www.amazon.de/o/ASIN/3839891728/lovebook-21

    Informationen zum Hörbuchsprecher Johannes Steck:

    © privat

    Johannes Steck, Schauspieler und Hörbuchsprecher, wurde als Dr. Kreuzer in der Fernsehserie In aller Freundschaft bekannt. Er hat sich in den letzten Jahren einen hervorragenden Ruf als Sprecher von Hörbüchern erworben. Mit seiner markanten Stimme hat er Literatur (Mademoiselle Laurence von Heinrich Heine) ebenso brillant eingelesen wie Thriller (Becketts Die Chemie des Todes), Anthologien (Hausschatz deutscher Sagen) oder Reiseberichte (Harry Graf Kessler, Amerika!).
    Quelle: http://www.audiobuch.com/urheber/steck-johannes

    Hörprobe gefällig...?
    http://www.audible.de/pd/Thriller/Kalte-Asche-Hoerbuch/B008LSBQ2O?source_code=GAWOR9042SH070113&bp_ua=

    Eindrücke / eigene Meinung:
    10 Stunden und 46 Minuten geballte Spannung!!!

    Anders kann ich nicht ausdrücken, wenn ich an den Hörgenuss von „Kalte Asche“ zurückdenke.

    Becketts gekonnt gewobener Thriller, gepaart mit Stecks stimmgewandter Sprecher-Erfahrung lassen für dieses Hörbuch nur einen Platz in der ersten Reihe zu!

    „Kalte Asche“ ist der erste Fall Hunters. Auf der Argon-Seite fand sich folgender interessanter Beitrag:

    „Hat die Berufsvereinigung der forensischen Anthropologen Simon Beckett eigentlich schon zum Ehrenmitglied ernannt? Ihm und seiner Figur David Hunter dürfte sie einiges an Imagegewinn zu verdanken haben. Seit vier Fällen ist David Hunter nicht nur in diesem exotischen Arbeitsbereich tätig, sondern zählt zu den aufregendsten und investigativ versiertesten Junggesellen, die die Krimibranche derzeit zu bieten hat. Dabei wollte er sich im ersten Fall „Die Chemie des Todes“ einfach nur aufs Land zurückziehen – wo er prompt den Weg eines Serientäters kreuzte. Fortan waren Millionen Leser und Hörer an seiner Seite, als er seine Liebste verlor (Kalte Asche), brutale Morde auf einer Leichenfarm untersuchte (Leichenblässe) und einen psychotischen Verbrecher durch die nebligen Moore von Cornwall jagte (Verwesung). Das unerträgliche Warten auf den nächsten großen Fall verkürzt Autor Simon Beckett nun, indem er mit uns ausgerechnet „Katz und Maus“ spielt.

    David Hunter hat in dieser short story wieder eine Menge krimineller Energie in seinem Umfeld auszuhalten. Nur gut, dass Johannes Steck ihm abgebrüht wie immer seine vertraute, raue Stimme leiht.“
    Quelle: http://www.argon-verlag.de/2013/06/simon-beckett-katz-und-maus-hoerbuch/


    „Kalte Asche“ zieht seine Spannungskurve langsam, aber unaufhaltsam an. Becket begeistert durch eine durch und durch stimmige, gut durchdachte Geschichte, zahlreiche, gekonnt falsch gelegte Fährten und einige erstaunliche Haken, die der Geschichte bis zum Schluss immer wieder neue Impulse und Wendungen geben.

    Ein überraschender Paukenschlag, inkl. „gemeinem“ Cliffhanger am Ende, lassen den Hörer mit offenem Mund und voller Neugier auf die Fälle zurück, die da (hoffentlich!) noch kommen werden, ....

    Sehr empfehlenswert- zum immer und immer wieder anhören!!!








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    Roxy Malons avatar
    Roxy Malonvor 5 Jahren
    Rezension zum Hörbuch "Kalte Asche" von Simon Beckett

    Asche ist alles, was von ihr übrig geblieben ist. Fast alles. Als der Rechtsmediziner David Hunter die Überreste der Frau in einem vefallenen Cottage auf der schottischen Insel Runa zu ersten Mal erblickt,läuft es ihm ein Schauer über den Rücken. Ihr Tod war kein Unfall,da ist er sich sicher.
    Als er seine Erkenntnisse vom Superintendenten mitteilen will,ist die Leitung tot. Ein Sturm schneidet die Insel von der Außenwelt ab. Da beginnen die Morde von neuem. (Klappentext)
    Die Geschichte ist spannend, gerade wenn man es zum Ende hin, im Dunkeln hört. Doch leider ist vieles einfach zu kurz gekommen,was ich aber einfach darauf schiebe, dass es ein Hörbuch ist. Man müsste hier wirklich das Buch lesen für die vollständige Spannung. Doch zum nebenbei hören reicht, da das Ende ständige Wendungen macht. Man denkt, der Täter ist gefunden, doch dann wird man überrascht und dann nochmal und dann nochmal. Also alles in Allem ein interessanter Fall.
    An den Sprecher musste ich mich erst gewöhnen. Am Anfang mochte ich ihn nicht, doch zum Ende hin wurde es besser.

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    locke61s avatar
    locke61vor 6 Jahren
    Rezension zu "Kalte Asche" von Simon Beckett

    Dr. David Hunter übertrifft sich wieder selbst! Ich liebe diese Bücher - vor allem als Hörbuch. Wenn man da in der Dämmerung alleine durch den Wald geht........! Es ist ein Genuss zuzuhören, wenn erzählt wird wie er die Knochen birgt, von den Fliegen befreit und anschließend abkocht.....!
    Klasse Buch, kann es jedem empfehlen der gerne Forensik-Thriller liest bzw. hört.

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    Elenas-ZeilenZaubers avatar
    Elenas-ZeilenZaubervor 7 Jahren
    Rezension zu "Kalte Asche" von Simon Beckett

    ** Inhalt **
    ASCHE ZU ASCHE, STAUB ZU STAUB, LEBEN ZU TOD
    Asche ist alles, was von ihr übrig geblieben ist. Fast alles. Als der Rechtsmediziner David Hunter die Überreste der Frau in einem verfallenen Cottage auf der schottischen Insel Runa zum ersten Mal erblickt, weiß er sofort: Dieser Tod war kein Unfall. Er will seine Erkenntnisse dem Superintendenten mitteilen, doch die Leitung bleibt tot. Ein Sturm hat die Insel von der Außenwelt abgeschnitten. Da geschieht ein weiterer Mord…
    Dr. Hunter ist gefangen auf der Insel. Die Einheimischen des kleinen Dörfchens werden alle auf Ihre Weise verdächtigt und doch kommt man als Außenstehender nicht in die Mitte um sich einen Überblick zu verschaffen. Was hat es mit dem seltsamen Krankenpfleger der Insel auf sich? Warum werden plötzlich alle Spuren, die evtl. auf einen Mord hindeuten könnten, verwischt? Lebt der Mörder hier unter den Inselbewohnern?

    ** Meine Meinung **
    Zuerst einmal muss ich Johannes Steck, den Sprecher, wieder ein großes Lob aussprechen. Er hat meiner Meinung nach das Buch wieder hervorragend gelesen und die Handlung sehr gut rüber gebracht. Seine Stimme ist angenehm und er schafft es den einzelnen Charakteren ihre eigene Stimme zu geben. In dem Zusammenhang muss ich aber auch erwähnen, dass die Musik nervig war. Zum Glück war sie nur zwischen Kapiteln platziert, aber trotzdem nervte sie mich. Ich bin halt kein Freund von „Fahrstuhl-Musik“.
    Kommen wir aber mal zur Handlung. Diese beginnt schon mit einer gewissen Spannung, die sich aber wieder in Wellen bewegt und in den Spannungs-Wellentälern waren mir Becketts Beschreibungen wieder zu langatmig und damit langweilig. In diesen Phasen musste ich mich wirklich konzentrieren und ich denke, wäre es ein Buch gewesen, hätte ich manche Seiten überschlagen. Allerdings muss man Beckett zu Gute halten, dass sein Ende, welches auch in den Epilog hinein reicht, mehr als überraschend ist.
    Die Charaktere kommen gut und lebendig rüber und streckenweise konnte ich auch mit ihnen mitfühlen und mitbibbern. Der Schreibstil ist flüssig und manchmal detailverliebt. Ob jetzt alles, was Beckett über forensische Anthropologie schreibt, wirklich stimmt, vermag ich nicht zu beurteilen. Die Passagen, die sich mit detaillierten Beschreibungen von Tatorten, Todesursachen und Leichen beschäftigen, sind nichts für schwache Gemüter. Da zieht sich schon mal der Magen zusammen und man muss schlucken. Mir war das jetzt egal, da ich auch schon bei diversen Operationen bei meinen pelzigen Mitbewohnern dabei war.
    Alles in allem ist das Buch solide geschrieben und ich vergebe deshalb auch 4 Sterne.

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    lalibertads avatar
    lalibertadvor 7 Jahren
    Rezension zu "Kalte Asche" von Simon Beckett

    Die Handlung an sich ist im Grunde genommen erst einmal recht einfach: eine Leiche wird gefunden und nun soll David Hunter herausfinden, ob es sich um Mord handelt. Aufgrund mangelnder Polizeikräfte ist Hunter dann auch - mehr oder weniger freiwillig - bei der Suche nach dem Mörder beteiligt. Spannung kommt nicht nur durch die weiteren Mordanschläge auf, sondern auch durch den Kontaktverlust zum Festland, was gleichzeitig die Atmosphäre des kleinen, englischen Fischerdörfchens verstärkt. Das hat mir sehr gut gefallen, da es mal etwas anderes ist, als die amerikanischen Krimiserien, die ich mir sonst ansehe. (Ich lese ja nicht so viele Thriller...)
    Die Charaktere sind gut gezeichnet und so gestaltet, dass Reibereien und Anfeindungen entstehen, die jeden zu einem Verdächtigen werden lassen und bis zum Schluss ist nicht eindeutig, wer es denn war.
    Das Ende war etwas kurmelig, aber wer das Schema aus "Die Chemie des Todes" kennt, weiß, dass Hunter sich vor seiner Abreise in falsche Sicherheit wiegt. Außerdem wirkte die Schlussszene auf mich, als wäre Beckett nicht sicher, ob er einen weiteren Roman um Dr. David Hunter schreiben wird.
    Insgesamt war "Kalte Asche" ein ganz netter Thriller für Zwischendurch, aber nicht ganz so spannend und bei weitem nicht so ekelig wie "Die Chemie des Todes" und "Leichenblässe". Die Fischerdorf-Atmosphäre hat das aber wieder wett gemacht.

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    MareikeHerzpotenzials avatar
    MareikeHerzpotenzialvor 8 Jahren
    Rezension zu "Kalte Asche" von Simon Beckett

    Also der Sprecher hat wirklich ein Stimmproblem. Ich höre da Nebengeräusche auf den Stimmlippen, die mich ganz wahnsinnig machen. Die Musik wird völlig willkürlich und motivationslos eingespielt. Meist passt sie nicht mal. Naja, wer es mag.
    Schlimm finde ich nur, dass so ein Buch ein Bestseller wird.
    Den Mörder hatte ich schon ziemlich schnell raus und auch sonst fand ich vieles sehr schnell zu durchschauen. Dickes GÄHN! Wer viele Krimis liest und hört und sich nicht nur berieseln lassen will, sondern aktiv mitdenkt, kommt sich schnell für dummverkauft vor.
    Was jedoch Sprache und Stil angeht, hat Beckett wirklich Talent. Er beschreibt plastisch und die Figuren bekommen alle sehr lebendige Züge. Er denkt auch an Sprecheigenheiten und -gewohnheiten. Sowas finde ich toll.
    Wer also zwischendurch einen netten Krimi ohne viel Überraschungen hören will, durchaus zu empfehlen. Für empfindliche Hörer, die sich schnell an einem auffälligen Sprecher stören, rate ich lieber zum Buch.

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