Leichenblässe

von Simon Beckett 
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Leichenblässe
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Positiv (1957):
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Simon Beckett ist und bleibt ein Künstler der grausamen Details

Kritisch (36):
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Leider ziemlich enttäuschend, vor allem angesichts der tollen ersten 2 Teile.

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Inhaltsangabe zu "Leichenblässe"

Dr. David Hunter ist zurück

Bei seinem letzten Einsatz ist David Hunter nur knapp dem Tode entronnen. Nicht vollständig genesen, quält den Forensiker die Frage, ob er seinem Beruf noch gewachsen ist. Bis ein alter Freund ihn um Hilfe bittet: In einer Jagdhütte in den Smoky Mountains wurde ein Toter gefunden. Die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit zersetzt. Die Spuren sind widersprüchlich. Und David Hunter ist im Begriff, einen folgenschweren Fehler zu begehen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499248597
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:17.07.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 05.03.2009 bei Argon erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    imago_magistris avatar
    imago_magistrivor einem Monat
    Kurzmeinung: Simon Beckett ist und bleibt ein Künstler der grausamen Details
    Schaurig spannend

    Hunter ist nach der Attacke auf ihn in seinem Haus nicht mehr sicher ob er noch seinem Job nachgehen kann. Er fliegt nach Tennessee um zusammen mit seinem alten Freund Dr. Tom Liebermann auf der sogenannten Body Farm zu arbeiten. Dann wird er in einen neuen grausamen Fall verwickelt, der ihm seine Zweifel nimmt. Simon Beckett erschreckt den Leser mal wieder mit schaurigen und detaillierten Beschreibungen der Toten. Von daher gibt es hier nichts Neues zu berichten, er bleibt seinem Stil treu. Am Anfang haben mich die Zweifel die Hunter plagen ein wenig genervt, vorallem die ständigen Anspielungen auf das was ihm passiert ist ohne das er ins Detail geht. Später, als er selbst richtig im Fall steckte und seine Zweifel verschwanden hat das lesen mehr Spaß gemacht. Man war auch bis ans Ende am miträtseln wer es denn sein könnte der dort sein Unwesen treibt. Das Ende war spektakulär und überraschend. Mal wieder ein tolles Buch um Hunter.

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    melanieliests avatar
    melanieliestvor 2 Monaten
    Mein persönlicher Lieblings-Hunter

    In Leichenblässe treffen wir zum 3. Mal auf David Hunter, der sich nach Ende des zweiten Teils in einer schweren Zeit befindet. In Tennessee auf einer Body Farm, die sein Freund Tom leitet, versucht er herauszufinden, ob er noch geeignet ist für seinen Job bzw. wie es in Zukunft (beruflich) weitergehen soll. Auch der Tapetenwechsel tut ihm gut. Eines Tages bittet Tom David, ihn bei einem Fall zu helfen, zu dem er als Spezialist gerufen wurde. In einer abgelegenen Hütte stoßen sie auf einen grausigen Leichenfund, der sowohl für alle Beteiligten erschütternd ist, als auch viele Rätsel aufwirft. 
    Ein klassischer David Hunter – spannend, interessant und am Schluss mit einer verblüffenden Wendung. Man erfährt hier sehr viel über die Ermittlungsarbeit – was bei David Hunter als forensischer Anthropologe eben heißt, man verbringt viel Zeit mit ihm im Leichenschauhaus.
    Simon Beckett hat so einen tollen Schreibstil, dass man sich die Szenen richtig toll vorstellen kann. Für mich ist das positiv, für jemanden, der ausführliche Beschreibungen über die gefunden Leichen(teile) – und es sind wirklich viele Leichen, auf die wir in diesem Buch treffen – zu ekelhaft oder abstoßend findet, sollte davon lieber die Finger lassen. 
    Ich persönlich fand es wie immer toll, mit David Hunter in die Ermittlungsarbeit einzutauchen und mir Gedanken um die Rätsel zu machen, die während der Geschichte immer wieder aufkamen.

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    ThePassionOfBookss avatar
    ThePassionOfBooksvor 2 Monaten
    Schwächer als die Vorgänger

    Die ersten beiden Bände der Reihe haben mir total gut gefallen und daher wollte ich den nächsten Teil so schnell wie möglich auch lesen. Das ist nun schon ein bisschen her und ich habe mir wirklich schwer getan die richtigen Worte zu finden und mir eine klare Meinung zu bilden. 

    Typisch für diese Reihe sind ua. die sehr sehr sehr detailreichen Beschreibungen der Leichen und ihrer Verwesungszustände. Bei diesem Band hatte ich das Gefühl, dass der Autor versucht hat noch einmal eins drauf zu setzen und es wirkte auf mich noch ekliger als in den vorherigen Bänden. Gleichzeitig hat es mir das Gefühl gegeben, all das schon einmal gelesen zu haben. Mir hat es Neues, aufregendes und unbekanntes gefehlt. Die Geschichte wirkte zum Teil als hätte er altbekanntes hergenommen, in einen Topf geworfen, etwas umgerührt und wiederverwendet. 

    Die Story selbst ist teilweise sehr wirr und konfus. Simon Beckett wechselt urplötzlich die Schauplätze und Szenen und dadurch ist die Handlung sehr sprunghaft und unruhig. Hier wären etwas harmonischere Übergänge wünschenswert gewesen. 

    In der ersten Hälfte hab ich die sonst so fesselnde Spannung komplett vermisst, danach wurde es dann etwas besser. Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse dann schon fast und die Protagonisten stolpern von einer Leiche zur nächsten. Die Auflösung war überraschend und ich hatte mit dem Täter nicht gerechnet, allerdings hatte ich dieses mal auch niemand anderen groß im Visier. Der Autor legt zwar ein paar Köder aus, diese sind allerdings sehr leicht als falsche Fährte zu erkennen und ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Leser darauf herein fällt. 

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    JosiNdt97s avatar
    JosiNdt97vor 8 Monaten
    Hunters bisher härtester Fall

    Jeder Mensch hat Angst vor dem Tod.. was passiert danach? Komme ich in den Himmel oder in die Hölle? Aber würdest du versuchen dieses Phänomen zu verstehen, indem Menschen tötest? Und dabei Fotos von deinen Opfern machst? Mit diesen Fragen sieht sich der forensische Anthropologe Dr. David Hunter konfrontiert.. ein einfacher Forschungsaufenthalt wird zur sehr persönlichen Höllenfahrt für David. Dieses Buch spielt mit den Nerven des Lesers.. Angst, Trauer, Wut, Ekstase.. eine Achterbahn der Gefühle. Eine absolute Empfehlung!

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    Frenx51vor 10 Monaten
    Auszeit mit Leichen

    David Hunter ist bei seinem letzten Einsatz nur knapp dem Tode entkommen, nun nimmt er eine Auszeit in Amerika. Doch dann bittet ihn sein alter Freund Tom Lieberman um Hilfe, denn es wurde eine Leiche in den Smoky Mountains gefunden, die bis zur Unkenntlichkeit zersetzt ist. Es werden Spuren gefunden, die widersprüchlich sind, jemand will die Ermittler in die Irre führen und beginnt ein böses Spiel.

    Dies ist mein erstes Buch von Simon Beckett und somit mein erster Fall mit David Hunter, sodass ich die Hintergrundinformationen aus früheren Büchern nicht habe. Jedoch störte mich dies nicht, da mir David Hunter als Figur trotzdem sehr deutlich beschrieben wurde. Durch seinen letzten Fall wurde er stark beansprucht und wäre fast gestorben, dies zeichnet ihn auch weiterhin sodass er eine Auszeit nimmt. Diese sucht er auf einer „Bodyfarm“ in Amerika, wo sein alter Freund Tom Lieberman arbeitet. Dass neue Ermittlungen und schwierige Zeiten auf ihn zukommen, hat er wohl nicht erwartet. Zu Beginn zweifelt David Hunter an seinen noch vorhandenen Kenntnissen, wird aber schnell selbstsicherer, auch wenn ihn die amerikanischen Ermittler nicht wirklich trauen und dabei haben wollen. Seine schlimmen Erfahrungen holen ihn immer wieder ein, jedoch ist er für seine Freunde da und behält vor allem in sehr schwierigen und schrecklichen Momenten einen kühlen Kopf. Das bewundere ich sehr an ihm, da es in diesem Buch viele Leichen gibt, aber auch beteiligten Personen, im Umfeld von David, schreckliche Dinge passieren. Die anderen Protagonisten wurden sehr authentisch beschrieben und ich als Leser konnte eine gewisse Bindung zu ihnen eingehen.

    Der Schreibstil war durchweg sehr spannend, klar, direkt und fesselnd. Es ist kein Thriller für schwache Nerven, da die Leichen eine große Rolle spielen, direkt beschrieben werden und diese bereits häufig sehr zersetzt sind. Ebenso wird das krankhafte Bild des skrupellosen Täters deutlich, da seine Gedanken ebenfalls eingefügt werden, sodass intensivere Gefühle und Ängste geweckt werden.


    Ein wirklich grauenvoll spannendes Buch, das von mir eine klare Leseempfehlung erhält, aber nichts für zarte Gemüter ist.

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    FrauSchafskis avatar
    FrauSchafskivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Für mich der bisher beste Hunter-Thriller, spannend bis zur letzten Seite
    Der ruhige Anti-Held

    Nachdem ich den zweiten Teil der Hunter-Reihe eher ernüchternd fand und das Gefühle hatte, dem Autor fällt schon nichts Neues mehr ein, hat mich der dritte Band regelrecht aus den Socken gehauen. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen.

     

    Der Charakter des David Hunter trägt hierzu einen großen Anteil bei. Nach außen stets ruhig, besonnen und professionell, ist er innerlich zerrissen von Selbstzweifel, Ängsten und einem mangelnden Selbstbewusstsein. Dieser stille Held, der nie laut polternd voranprescht, hat es mir wirklich angetan, weil er schlicht und einfach so menschlich ist. Darüber hinaus finde ich die Storysettings immer wieder interessant und ungewöhnlich. Allein die Beschreibung der „Body Farm“, wo die Handlung dieses Bands beginnt, ist so realistisch umgesetzt, dass der Leser selbst mit einer kalten Gänsehaut zwischen alle den zu Forschungszwecken verwesenden Leichen umherwandert. Nein, das wäre ganz sicher kein Beruf für mich. Und dennoch schafft es Beckett immer wieder, mit seinen klinisch sezierenden, nüchtern beobachtenden Beschreibungen eine morbide Faszination für den Tod hervorzurufen. Stimmungen zu kreieren gehört definitiv zu seinen großen Talenten.

     

    Über die Handlung selbst möchte ich gar nicht so viel verraten. Nur so viel, dass ich, nachdem der Handlungsverlauf des zweiten Teils so sehr dem des ersten Teils glich, dieses mal nicht in der Lage war, zu erraten, worauf es hinauslaufen würde. Das ist sicher auch einer der Gründe, warum ich fast schon atemlos bis zur letzten Seite das Buch in kürzester Zeit verschlungen habe.

     

    Fazit: So darf es gerne weiter gehen, Herr Beckett. Mit David Hunter ist Ihnen wirklich ein außergewöhnlicher Charakter gelungen, der zutiefst menschlich und authentisch ist. Dafür sowie für das spannende Storysetting vergebe ich gerne 5 Sterne.

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    mrs-brs avatar
    mrs-brvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nichts im Gegensatz zu den vorherigen Teilen -trotzdem gut.
    Einziger Enttäuschender Band einer wundervoll spannenden Reihe

    Da ich die vorherigen Teile von Simon Beckett kannte habe ich viel erwartet und wurde leider enttäuscht.
    In diesem Teil war David Hunter in eine fremden Land und wurde von niemandem ernst genommen und war somit auch nicht leitender Ermittler - das war vermutlich das, was mich am meisten gestört hatte.
    Am Ende trotzdem spannend und man möchte erfahren wer der Täter ist aber ich hoffe die nächsten werden wieder besser.
    Mehr zu der Reihe unter https://anna-bredow.blogspot.com/2018/10/die-david-hunter-reihe-simon-beckett.html

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    Amilyns avatar
    Amilynvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das Ende schwächelt etwas, trotzdem mein Lieblingsfall für David Hunter bisher
    Deprimiert und fern der Heimat

    Nach den Ereignissen seines letzten Falles hadert der forensische Anthropologe, David Hunter, mit seiner beruflichen Zukunft und geht erstmal zu Forschungsarbeiten nach Tennessee. Als eine stark verweste Leiche in einer Berghütte entdeckt wird, nimmt sein Mentor ihn kurzerhand mit zum Tatort. Während Hunter mit Akzeptanzproblemen der örtlichen Ermittler zu kämpfen hat, entpuppt sich der Fall als komplizierter als zunächst vermutet.


    Wer bis zum dritten Fall von Becketts David Hunter-Reihe gekommen ist, wird den stets sehr großen informativen Teil der Romane kennen und ihn vermutlich auch zu schätzen wissen. Das ist hier natürlich nicht anders. Der Leser lernt wieder viel über die einzelnen Stadien der Verwesung. Vor allem der Handlungsort eignet sich hervorragend für ein paar Unterrichtsstunden in Sachen Tod. Auf der sogenannten Body Farm in Tennessee liegen großflächig Leichen zu Forschungszwecken herum: im Wald, unter Gehölz, in der prallen Sonne, selbst vergraben sind einige, um technisches Gerät zu testen. Ein sehr ungewöhnliches, morbides und äußerst interessantes Setting.


    David Hunter, der sich schon in den vorherigen Romanen nicht gerade als Witzbold hervorgetan hat, steckt nun ziemlich tief in der Krise. Tiefer sogar als noch im ersten Teil, in dem seine traumatische Ausgangssituation deutlich schwerer wog als nun. Nicht nur, dass er noch allgemein mit den Dingen zu kämpfen hat, die ihm in Band 2 zugestoßen sind, er hat auch noch vollkommen das Vertrauen in seine Fähigkeiten verloren. Hinzu kommt, dass das Kompetenzgerangel größer ist als je zuvor: David Hunter hat als Engländer am US-amerikanischen Tatort streng genommen nichts verloren und wird bestenfalls konsequent ignoriert. 


    Mir hat das ausnehmend gut gefallen. Die Stimmung ist gedrückt und fast unangenehm, wenn Hunter, der in Großbritannien als bester Mann seines Faches gilt, wie ein Schuljunge von den amerikanischen Ermittlern abgekanzelt wird. Immer wieder hadert er mit seinen Fähigkeiten, will eigentlich niemanden sehen und sich verkriechen, ist aber zu höflich, um abzulehnen, wenn ihn mal wieder jemand zu einem Tatort oder einem Abendessen mitschleifen will. So versinkt der Roman nicht vollkommen im Selbstmitleid und zieht den Leser nicht so weit mit runter, dass er gar nicht mehr weiterlesen möchte. Das ging zumindest mir so.


    Der Fall selbst ist schön kompliziert, am Ende wurden allerdings leider nicht alle Fragen beantwortet. Zweimal wurde etwas sehr auffällig angedeutet, auf dessen Auflösung ich vergeblich gewartet habe, und auch eine weitere Sache habe ich zumindest nicht ganz verstanden. Auch das Ende selbst war wieder "typisch Hunter", obwohl doch noch ein netter Twist eingebaut wurde, den ich so nicht habe kommen sehen. Trotzdem musste ich dem guten Mann einmal kurz sagen: "Du bist so blöd, das passiert Dir doch jetzt schon zum dritten Mal!" 


    Fazit: Die ein oder andere Negativ-Stimme habe ich zu Leichenblässeim Vorfeld gehört, bin mit einem "Na ja, muss halt"-Gedanken an das Buch rangegangen und wurde sehr positiv überrascht. Die negative Grundstimmung hat mir sehr gut gefallen und das ungewöhnliche Setting war interessant. Auch, wenn sich Hunter hier eher als Spaßbremse einen Namen macht, bleibt er einfach sympathisch. Trotz ein paar Schwächen am Ende reicht es für volle 5*****.

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    Lesebegeistertevor einem Jahr
    ...einfach nur wow....

    Ein Thriller der Extraklasse! Aber nichts für Zartbesaitete. Die Arbeit der Forensiker wird sehr im Detail beschrieben und sind zum Teil sehr brutal! Aber für Fans von diesem Genre ein sehr spannender Thriller!

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    SanniRs avatar
    SanniRvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zuviele persönliche Reibereien zwischen den Ermittlern. Ansonsten ein perfekter Thriller!
    Simon Beckett - "Leichenblässe"

    "Leichenblässe" ist der dritte Band der Reihe um den forensischen Anthropologen David Hunter. 
    Da ich die vorhergehenden Bände noch nicht besitze, das Buch aber die perfekte Größe hatte, um unterwegs gelesen zu werden, verzichtete ich auf die Vorgeschichten. 
    Meiner Meinung nach, kann man das auch getrost tun. Zwar werden immer mal wieder Anspielungen auf Geschehnisse gemacht, die vor "Leichenblässe" passiert sind, aber um die Handlung zu verstehen, muss man kein vorheriges Buch gelesen haben. 

    Cover
    Mit dem abgebildeten Kreuz ist das Cover sehr schlicht gehalten und lässt schon vermuten, dass es in "Leichenblässe" um Tod geht. 
    Zu Beginn hat man jedoch noch keine Ahnung, wie richtig man mit dieser Vermutung liegen wird.

    Inhalt
    Der Forensiker David Hunter ist - seit seinem letzten Einsatz - nicht mehr sicher, ob er seinem Beruf weiterhin gewachsen ist. 
    Deshalb folgt er der Einladung seines Mentors Tom Liebermann an dessen Forschungsinstitut und gönnt sich damit eine Auszeit von London. 
    Bald ist es mit reiner Forschungsarbeit nicht mehr getan. Denn Liebermann soll die stark verweste Leiche eines Mordopfers untersuchen. Da er gesundheitlich leicht angeschlagen ist, bittet er Hunter, ihm zu helfen. Doch die Anwesenheit von David Hunter ist nicht von jedem erwünscht. Schnell merkt er, dass die Agenten des TBI ihn und seine Arbeit nicht anerkennen und so hat er einen schweren Stand während der Ermittlungen. Diese stellen sich außerdem als nicht so leicht heraus. Denn die Spuren am Tatort sind widersprüchlich. Als dann auch noch weitere Opfer auftauchen, wird Tom und David klar, dass der Täter mit ihnen spielt. 
    Beide ahnen nicht, dass sie selbst in Gefahr schweben.

    Eigene Meinung
    Anfangs habe ich mich etwas schwer getan, in die Geschichte hineinzufinden. 
    Doch sobald die erste Leiche gefunden war, stieg auch mehr und mehr die Spannung, mit der der Autor die Geschichte erzählte. 
    Zwar gab es während der Ermittlungen immer wieder persönliche Dispute zwischen Hunter und den Agenten des TBI, was einen schon etwas nerven konnte, aber diese Momente gingen immer recht schnell vorbei. 
    Relativ kurz nach der ersten Leiche wurde auch klar, dass es nicht nur ein Opfer gab, doch was einen im Laufe der Handlung noch erwartete, damit konnte man wirklich nicht rechnen. 
    Der Schluss - und damit die Enttarnung des Täters - hat mich mehr als nur überrascht. In keinster Weise hatte ich damit gerechnet!

    Fazit
    Etwas weniger persönliche Reibereien und "Leichenblässe" wäre einer meiner Lieblings-Thriller gewesen. Leider kann ich es aber absolut nicht leiden, wenn die Ermittlungsarbeiten durch private Auseinandersetzungen aufgehalten werden. 
    Trotzdem bin ich neugierig auf weitere Fälle von David Hunter und werde wohl wieder etwas vom Autor lesen. 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Thrillerlines avatar
    Nicole Rodriguez vom Hessischen Rundfunk meint: „Beckett zu lesen erfordert ein gewisses Maß an Stehvermögen, und wer einen empfindlichen Magen hat, sollte es bleiben lassen.“ - So schlimm und ekelerregend fand ich »Leichenblässe« jetzt nicht, vielleicht weil ich ausreichend Distanz bewahre!? Was meint Ihr dazu?
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    Pressestimmen

    Einfach grandios!

    Geht unter die Haut.

    Spannendes Verwirrspiel!

    Erfolgsautor Beckett versteht es wie kein anderer, die Anatomie des Todes detailgetreu und fundiert zu beschreiben.

    Mit seinem schwermütigen Forensiker als Ermittler avanciert der Brite Simon Beckett zum neuen Krimikönig.

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