Simon Beckett Leichenblässe

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Inhaltsangabe zu „Leichenblässe“ von Simon Beckett

Dr. David Hunter ist zurück

Bei seinem letzten Einsatz ist David Hunter nur knapp dem Tode entronnen. Nicht vollständig genesen, quält den Forensiker die Frage, ob er seinem Beruf noch gewachsen ist. Bis ein alter Freund ihn um Hilfe bittet: In einer Jagdhütte in den Smoky Mountains wurde ein Toter gefunden. Die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit zersetzt. Die Spuren sind widersprüchlich. Und David Hunter ist im Begriff, einen folgenschweren Fehler zu begehen …

Nach Teil 1 und 2 schwächelt Simon Beckett etwas mit "Leichenblässe". Für David Hunter-Fans jedoch ein Muss!

— Velina2305

Ein muss für Hunter Fans..absolut lesenswert..

— Janax3

Für mich der bisher beste Hunter-Thriller, spannend bis zur letzten Seite

— FrauSchafski

Nicht so gut wie Chemie des Todes, aber auch richtig richtig gut!

— buchliebe97

Nichts im Gegensatz zu den vorherigen Teilen -trotzdem gut.

— mrs-br

Spannender dritter Fall von Dr. David Hunter!

— Freundchen

Das Ende schwächelt etwas, trotzdem mein Lieblingsfall für David Hunter bisher

— Amilyn

eines der brutalsten Geschichte von Beckett aber super spannend

— Mylie

Zuviele persönliche Reibereien zwischen den Ermittlern. Ansonsten ein perfekter Thriller!

— SanniR

sehr gut- aber für mich nicht der stärkste der Reihe

— cassandrad

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Tiefer denn die Hölle

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ingo

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Gute und spannende Geschichte, aber für mich kein Thriller!

buecher_bewertungen1

Ich bin der Hass

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  • Hunters bisher härtester Fall

    Leichenblässe

    JosiNdt97

    26. February 2018 um 17:12

    Jeder Mensch hat Angst vor dem Tod.. was passiert danach? Komme ich in den Himmel oder in die Hölle? Aber würdest du versuchen dieses Phänomen zu verstehen, indem Menschen tötest? Und dabei Fotos von deinen Opfern machst? Mit diesen Fragen sieht sich der forensische Anthropologe Dr. David Hunter konfrontiert.. ein einfacher Forschungsaufenthalt wird zur sehr persönlichen Höllenfahrt für David. Dieses Buch spielt mit den Nerven des Lesers.. Angst, Trauer, Wut, Ekstase.. eine Achterbahn der Gefühle. Eine absolute Empfehlung!

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  • Auszeit mit Leichen

    Leichenblässe

    Frenx51

    07. December 2017 um 18:01

    David Hunter ist bei seinem letzten Einsatz nur knapp dem Tode entkommen, nun nimmt er eine Auszeit in Amerika. Doch dann bittet ihn sein alter Freund Tom Lieberman um Hilfe, denn es wurde eine Leiche in den Smoky Mountains gefunden, die bis zur Unkenntlichkeit zersetzt ist. Es werden Spuren gefunden, die widersprüchlich sind, jemand will die Ermittler in die Irre führen und beginnt ein böses Spiel. Dies ist mein erstes Buch von Simon Beckett und somit mein erster Fall mit David Hunter, sodass ich die Hintergrundinformationen aus früheren Büchern nicht habe. Jedoch störte mich dies nicht, da mir David Hunter als Figur trotzdem sehr deutlich beschrieben wurde. Durch seinen letzten Fall wurde er stark beansprucht und wäre fast gestorben, dies zeichnet ihn auch weiterhin sodass er eine Auszeit nimmt. Diese sucht er auf einer „Bodyfarm“ in Amerika, wo sein alter Freund Tom Lieberman arbeitet. Dass neue Ermittlungen und schwierige Zeiten auf ihn zukommen, hat er wohl nicht erwartet. Zu Beginn zweifelt David Hunter an seinen noch vorhandenen Kenntnissen, wird aber schnell selbstsicherer, auch wenn ihn die amerikanischen Ermittler nicht wirklich trauen und dabei haben wollen. Seine schlimmen Erfahrungen holen ihn immer wieder ein, jedoch ist er für seine Freunde da und behält vor allem in sehr schwierigen und schrecklichen Momenten einen kühlen Kopf. Das bewundere ich sehr an ihm, da es in diesem Buch viele Leichen gibt, aber auch beteiligten Personen, im Umfeld von David, schreckliche Dinge passieren. Die anderen Protagonisten wurden sehr authentisch beschrieben und ich als Leser konnte eine gewisse Bindung zu ihnen eingehen. Der Schreibstil war durchweg sehr spannend, klar, direkt und fesselnd. Es ist kein Thriller für schwache Nerven, da die Leichen eine große Rolle spielen, direkt beschrieben werden und diese bereits häufig sehr zersetzt sind. Ebenso wird das krankhafte Bild des skrupellosen Täters deutlich, da seine Gedanken ebenfalls eingefügt werden, sodass intensivere Gefühle und Ängste geweckt werden. Ein wirklich grauenvoll spannendes Buch, das von mir eine klare Leseempfehlung erhält, aber nichts für zarte Gemüter ist.

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  • Der ruhige Anti-Held

    Leichenblässe

    FrauSchafski

    31. October 2017 um 09:57

    Nachdem ich den zweiten Teil der Hunter-Reihe eher ernüchternd fand und das Gefühle hatte, dem Autor fällt schon nichts Neues mehr ein, hat mich der dritte Band regelrecht aus den Socken gehauen. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen.   Der Charakter des David Hunter trägt hierzu einen großen Anteil bei. Nach außen stets ruhig, besonnen und professionell, ist er innerlich zerrissen von Selbstzweifel, Ängsten und einem mangelnden Selbstbewusstsein. Dieser stille Held, der nie laut polternd voranprescht, hat es mir wirklich angetan, weil er schlicht und einfach so menschlich ist. Darüber hinaus finde ich die Storysettings immer wieder interessant und ungewöhnlich. Allein die Beschreibung der „Body Farm“, wo die Handlung dieses Bands beginnt, ist so realistisch umgesetzt, dass der Leser selbst mit einer kalten Gänsehaut zwischen alle den zu Forschungszwecken verwesenden Leichen umherwandert. Nein, das wäre ganz sicher kein Beruf für mich. Und dennoch schafft es Beckett immer wieder, mit seinen klinisch sezierenden, nüchtern beobachtenden Beschreibungen eine morbide Faszination für den Tod hervorzurufen. Stimmungen zu kreieren gehört definitiv zu seinen großen Talenten.   Über die Handlung selbst möchte ich gar nicht so viel verraten. Nur so viel, dass ich, nachdem der Handlungsverlauf des zweiten Teils so sehr dem des ersten Teils glich, dieses mal nicht in der Lage war, zu erraten, worauf es hinauslaufen würde. Das ist sicher auch einer der Gründe, warum ich fast schon atemlos bis zur letzten Seite das Buch in kürzester Zeit verschlungen habe.   Fazit: So darf es gerne weiter gehen, Herr Beckett. Mit David Hunter ist Ihnen wirklich ein außergewöhnlicher Charakter gelungen, der zutiefst menschlich und authentisch ist. Dafür sowie für das spannende Storysetting vergebe ich gerne 5 Sterne.

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  • Einziger Enttäuschender Band einer wundervoll spannenden Reihe

    Leichenblässe

    mrs-br

    02. September 2017 um 16:53

    Da ich die vorherigen Teile von Simon Beckett kannte habe ich viel erwartet und wurde leider enttäuscht.In diesem Teil war David Hunter in eine fremden Land und wurde von niemandem ernst genommen und war somit auch nicht leitender Ermittler - das war vermutlich das, was mich am meisten gestört hatte.Am Ende trotzdem spannend und man möchte erfahren wer der Täter ist aber ich hoffe die nächsten werden wieder besser.Mehr zu der Reihe unter https://anna-bredow.jimdo.com/2018/03/04/die-david-hunter-reihe/

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  • Deprimiert und fern der Heimat

    Leichenblässe

    Amilyn

    25. August 2017 um 09:43

    Nach den Ereignissen seines letzten Falles hadert der forensische Anthropologe, David Hunter, mit seiner beruflichen Zukunft und geht erstmal zu Forschungsarbeiten nach Tennessee. Als eine stark verweste Leiche in einer Berghütte entdeckt wird, nimmt sein Mentor ihn kurzerhand mit zum Tatort. Während Hunter mit Akzeptanzproblemen der örtlichen Ermittler zu kämpfen hat, entpuppt sich der Fall als komplizierter als zunächst vermutet.Wer bis zum dritten Fall von Becketts David Hunter-Reihe gekommen ist, wird den stets sehr großen informativen Teil der Romane kennen und ihn vermutlich auch zu schätzen wissen. Das ist hier natürlich nicht anders. Der Leser lernt wieder viel über die einzelnen Stadien der Verwesung. Vor allem der Handlungsort eignet sich hervorragend für ein paar Unterrichtsstunden in Sachen Tod. Auf der sogenannten Body Farm in Tennessee liegen großflächig Leichen zu Forschungszwecken herum: im Wald, unter Gehölz, in der prallen Sonne, selbst vergraben sind einige, um technisches Gerät zu testen. Ein sehr ungewöhnliches, morbides und äußerst interessantes Setting.David Hunter, der sich schon in den vorherigen Romanen nicht gerade als Witzbold hervorgetan hat, steckt nun ziemlich tief in der Krise. Tiefer sogar als noch im ersten Teil, in dem seine traumatische Ausgangssituation deutlich schwerer wog als nun. Nicht nur, dass er noch allgemein mit den Dingen zu kämpfen hat, die ihm in Band 2 zugestoßen sind, er hat auch noch vollkommen das Vertrauen in seine Fähigkeiten verloren. Hinzu kommt, dass das Kompetenzgerangel größer ist als je zuvor: David Hunter hat als Engländer am US-amerikanischen Tatort streng genommen nichts verloren und wird bestenfalls konsequent ignoriert. Mir hat das ausnehmend gut gefallen. Die Stimmung ist gedrückt und fast unangenehm, wenn Hunter, der in Großbritannien als bester Mann seines Faches gilt, wie ein Schuljunge von den amerikanischen Ermittlern abgekanzelt wird. Immer wieder hadert er mit seinen Fähigkeiten, will eigentlich niemanden sehen und sich verkriechen, ist aber zu höflich, um abzulehnen, wenn ihn mal wieder jemand zu einem Tatort oder einem Abendessen mitschleifen will. So versinkt der Roman nicht vollkommen im Selbstmitleid und zieht den Leser nicht so weit mit runter, dass er gar nicht mehr weiterlesen möchte. Das ging zumindest mir so.Der Fall selbst ist schön kompliziert, am Ende wurden allerdings leider nicht alle Fragen beantwortet. Zweimal wurde etwas sehr auffällig angedeutet, auf dessen Auflösung ich vergeblich gewartet habe, und auch eine weitere Sache habe ich zumindest nicht ganz verstanden. Auch das Ende selbst war wieder "typisch Hunter", obwohl doch noch ein netter Twist eingebaut wurde, den ich so nicht habe kommen sehen. Trotzdem musste ich dem guten Mann einmal kurz sagen: "Du bist so blöd, das passiert Dir doch jetzt schon zum dritten Mal!" Fazit: Die ein oder andere Negativ-Stimme habe ich zu Leichenblässeim Vorfeld gehört, bin mit einem "Na ja, muss halt"-Gedanken an das Buch rangegangen und wurde sehr positiv überrascht. Die negative Grundstimmung hat mir sehr gut gefallen und das ungewöhnliche Setting war interessant. Auch, wenn sich Hunter hier eher als Spaßbremse einen Namen macht, bleibt er einfach sympathisch. Trotz ein paar Schwächen am Ende reicht es für volle 5*****.

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  • ...einfach nur wow....

    Leichenblässe

    Lesebegeisterte

    09. August 2017 um 14:23

    Ein Thriller der Extraklasse! Aber nichts für Zartbesaitete. Die Arbeit der Forensiker wird sehr im Detail beschrieben und sind zum Teil sehr brutal! Aber für Fans von diesem Genre ein sehr spannender Thriller!

  • Simon Beckett - "Leichenblässe"

    Leichenblässe

    SanniR

    07. August 2017 um 20:18

    "Leichenblässe" ist der dritte Band der Reihe um den forensischen Anthropologen David Hunter.  Da ich die vorhergehenden Bände noch nicht besitze, das Buch aber die perfekte Größe hatte, um unterwegs gelesen zu werden, verzichtete ich auf die Vorgeschichten.  Meiner Meinung nach, kann man das auch getrost tun. Zwar werden immer mal wieder Anspielungen auf Geschehnisse gemacht, die vor "Leichenblässe" passiert sind, aber um die Handlung zu verstehen, muss man kein vorheriges Buch gelesen haben.  Cover Mit dem abgebildeten Kreuz ist das Cover sehr schlicht gehalten und lässt schon vermuten, dass es in "Leichenblässe" um Tod geht.  Zu Beginn hat man jedoch noch keine Ahnung, wie richtig man mit dieser Vermutung liegen wird. Inhalt Der Forensiker David Hunter ist - seit seinem letzten Einsatz - nicht mehr sicher, ob er seinem Beruf weiterhin gewachsen ist.  Deshalb folgt er der Einladung seines Mentors Tom Liebermann an dessen Forschungsinstitut und gönnt sich damit eine Auszeit von London.  Bald ist es mit reiner Forschungsarbeit nicht mehr getan. Denn Liebermann soll die stark verweste Leiche eines Mordopfers untersuchen. Da er gesundheitlich leicht angeschlagen ist, bittet er Hunter, ihm zu helfen. Doch die Anwesenheit von David Hunter ist nicht von jedem erwünscht. Schnell merkt er, dass die Agenten des TBI ihn und seine Arbeit nicht anerkennen und so hat er einen schweren Stand während der Ermittlungen. Diese stellen sich außerdem als nicht so leicht heraus. Denn die Spuren am Tatort sind widersprüchlich. Als dann auch noch weitere Opfer auftauchen, wird Tom und David klar, dass der Täter mit ihnen spielt.  Beide ahnen nicht, dass sie selbst in Gefahr schweben. Eigene Meinung Anfangs habe ich mich etwas schwer getan, in die Geschichte hineinzufinden.  Doch sobald die erste Leiche gefunden war, stieg auch mehr und mehr die Spannung, mit der der Autor die Geschichte erzählte.  Zwar gab es während der Ermittlungen immer wieder persönliche Dispute zwischen Hunter und den Agenten des TBI, was einen schon etwas nerven konnte, aber diese Momente gingen immer recht schnell vorbei.  Relativ kurz nach der ersten Leiche wurde auch klar, dass es nicht nur ein Opfer gab, doch was einen im Laufe der Handlung noch erwartete, damit konnte man wirklich nicht rechnen.  Der Schluss - und damit die Enttarnung des Täters - hat mich mehr als nur überrascht. In keinster Weise hatte ich damit gerechnet! Fazit Etwas weniger persönliche Reibereien und "Leichenblässe" wäre einer meiner Lieblings-Thriller gewesen. Leider kann ich es aber absolut nicht leiden, wenn die Ermittlungsarbeiten durch private Auseinandersetzungen aufgehalten werden.  Trotzdem bin ich neugierig auf weitere Fälle von David Hunter und werde wohl wieder etwas vom Autor lesen. 

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  • Für mich zu schwach

    Leichenblässe

    dominona

    07. August 2017 um 16:42

    Vielleicht lag es daran, dass ich relativ zeitnah andere Thriller gelesen habe, die auf der body farm spielen, aber dieser Teil hat mich so überhaupt nicht gefesselt, sodass ich sogar entnervt abgebrochen habe. Das ganze Amerika - Setting war mir zu aufgesetzt und die Feindlichkeit zwischen den Mitarbeitern sollte wohl zur Spannung beitragen, hat mich aber nur gestört. Vielleicht kriegt der Band von mir irgendwann nochmal eine Chance, wenn ich nichts mehr zu lesen habe.

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  • Leichenblässe schwächelt etwas....dennoch ein guter Thriller

    Leichenblässe

    lievke14

    10. July 2017 um 11:12

    Ein Toter in einer Jagdhütte in den Smoky Mountains. Die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit zersetzt. Sein alter Mentor Tom Lieberman bittet David Hunter um Unterstützung. Die Hinweise, die die beiden Experten für forensische Anthropologie finden, sind widersprüchlich. Jemand will David in die Irre führen, jemand, der viel näher ist, als David glaubt.... David Hunter tut sich diesmal sehr schwer. Traumatisiert von der Messerattacke vor einigen Monaten ist er sich sehr unsicher, ob er seinen Beruf überhaupt noch ausüben kann. Um sich darüber klarzuwerden, wie es mit ihm beruflich weitergehen soll, reist er in die Staaten, um auf der sogenannten „Body Farm“, ein Forschungsgelände der Antropologischen Abteilung der Universtät in Tennessee, wieder Lust auf seine Arbeit zu bekommen. Denn dort können Studenten und Wissenschaftler an „echten“ Leichen arbeiten bzw. deren Verwesungsprozesse beobachten und erforschen. Doch dann wird David Hunter zu einem Mordfall herangezogen, bei dem so einige Unstände und Faktoren nicht zueinander passen. Die Antropologen haben sehr schnell alle Hände voll zu tun....da tauchen immer mehr Leichen auf und die Merkwürdigkeiten nehmen langsam überhand.... Der Autor bietet wieder viele interessante Fakten zur Arbeit auf dem  Gebiet der Forensik und erläutert biologische Vorgänge leicht und verständlich. Dennoch hat mich das Buch insgesamt nicht vollends überzeugt. Die Mordfälle und deren Zusammenhänge waren allesamt recht raffiniert gestrickt. Nichts ist so wie es auf dem ersten Blick erscheint....also bestes Potenzial für einen Top-Thriller. Leider kam der Roman trotzdem nur sehr langsam in Fahrt. Die Story brauchte beinahe 100 Seiten, um erstmal eine Eigendynamik zu entwickeln und mich als Leser anzufixen. Auch gingen mir die permanenten Selbstzweifel von David Hunter irgendwann gehörig auf die Nerven. Gott sei Dank, ebbte dies etwa zur Mitte des Buches ab und unser Protagonist konnte seinen unverkennbaren Spürsinn und sein Blick auf Details beweisen. Sicher gehört auch ein wenig Sentimentalität dazu. David Hunter wurde eben in diesem Band als ein Mensch in den Mittelpunkt gerückt, der auch mit Tiefschlägen zu kämpfen hat und Traumata verarbeiten muss. Dieser Aspekt hat durchaus seine Berechtigung, hat allerdings, aufgrund seiner Intensität, viel Tempo aus der Geschichte herausgenommen. Zum Ende hin wurde es dann wieder deutlich rasanter. Die Auflösung kam nicht ganz so überraschend und war für meinen Geschmack auch etwas abwegig. Der Showdown dagegen machte letztlich doch noch so einiges wett. Hunter und seinen Mannen wurde nochmals alles abverlangt und müssen am Ende einsehen, dass sich die Geschichte ganz anders darstellt als vermutet…. Insgesamt hat mir das Buch trotz der Kritikpunkte viel Spaß gemacht. „Leichenblässe“ ist nicht ganz so stark wie die beiden Vorgänger….ich kann es dennoch jedem Thrillerfan weiterempfehlen.

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    • 3
  • Der beste Band von David Hunter

    Leichenblässe

    Julia_Regenbogen

    08. May 2017 um 17:42

    Nachdem ich Kalte Asche nicht ganz so gut fand, hat Leichenblässe alles wieder wett gemacht.Hunter befindet sich in Tennessee auf der Body Farm, an der angehende Forensiker an echten Leichen üben können.Auch Hunter ist hier um ein bisschen die Übung zu behalten.Natürlich müssen auch gleich Morde passieren.Für mich war der dritte Band noch unberechenbarer als der erste und der zweite. Ich habe bis zum Schluss wirklich grübeln müssen wer der Täter ist und hatte mit dem Ergebnis wirklich nicht gerechnet.Simon Beckett gehört für mich zu den besten Thriller Autoren und sein Name ist für mich ein Garant für gute Bücher.Ich habe die ersten drei Bände bis jetzt schon zweimal gelesen und freue ich mich auf ein drittes Mal wenn der aktuellste Band als Taschenbuch erscheint.

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  • Interessant zu lesen, mit einigen Gruselmomenten

    Leichenblässe

    gingergirl

    26. April 2017 um 18:27

    Charakterbeschreibung: David Hunter hat mir auch in diesem Buch sehr gut gefallen. Er hatte noch immer mit den Schatten seiner Vergangenheit zu kämpfen - Grace Strachan, Jenny, der Autounfall. Er wirkte an manchen Stellen des Buches unentschlossen und zerbrochen und hat so die Unruhe und den Schmerz, der ihm zugefügt wurde, perfekt wiedergespiegelt. Er war wieder selbstlos und kümmerte sich sehr um seine Freunde. Beeindruckt hat mich vorallem sein Verhalten gegenüber gewissen Polizeibeamten, die ihn an Tatorten nicht dabeihaben wollten ! Hier wirkte er entschlossen und wollte sein Können auch an einem anderen Ort als in London präsentieren. Tom war für mich als ein liebevoller Mann konstruiert, der absolut begabt ist und viel Spaß an seiner Art als Pathologe zu haben scheint. Leider kommt ihm das Alter in den Weg - was seine Persönlichkeit maßgeblich beeinträchtigt. ---Spoiler--- Seine Gesundheit rafft ihn in diesem Buch immer mehr bis zu senem Ende hinweg. Mir war er sehr sympathisch, wenn er oft auch naiv und stur handelte. Diane Jacobsen war mir nicht ganz geheuer. Erst zum Ende ---Spoiler--- erfährt man, dass sie unter einer Trennung leidet, was ihre kühle und meist distanzierte Haltung erklärt. Ich hatte kurzzeitig das Gefühl, sie könne es mit den Morden zu tjn haben, aber egaaal. Sie wird als attraktiv beschrieben und zugleich einschüchternd, aufgrund ihres kalt wirkenden Auftretens. In einem wichtigen Moment des Buches zeigt sie Schwäche und wirkt menschlicher. Gardner war wie Profiler Irving nicht unbedingt beliebt bei mir. Ich mochte ihr Verhalten nicht sehr, obwohl Gardner tatsächlich nur Diskretion schaffen wollte und sich sorgte, dass es später bei der Gerichtsverhandlung Probleme mit einem britischen forensischen Pathologen geben könnte. Trotzdem war er mir aufgrund seines Pflichtbewusstseins eher ertragbar als Irving. Er war zwar Psychologe, wirkte aber sehr abgehoben und demonstrierte es auch anhand von Fernsehinerviews. Er war meiner Meinung nach viel zu einfach gestrickt und nur auf Geld gepolt. Paul war mir von Anfang an sympathisch, mit seiner aufrichtigen Liebe zu Sam, doch hat er auch immer wieder bewiesen, dass er sich auch sehr gut durchsetzen kann und sich für die Leute einsetzt, die ihm nahestehen.  Er hat mir wirklich gut gefallen, mit seiner Selbstlosigkeit und einem wahnsinninigen Mut. Inhaltlich muss ich dieses Mal - im Gegensatz zu »Die Chemie des Todes« und »Kalte Asche« - etwas anprangern. Die Spannung hat sich wie schon bei den Vorbänden zu Anfang super schnell und fesselnd aufgebaut und ich konnte gar nichg aufhören zu lesen. Als dann aber dir Sichtweise des Mörders dazu kan, dachte ich, wie kann man nur so dumm sein und das in eine Story einbauen?! Ich fand es sehr ernüchternd, so viel über das Leben des Killer szu erfahren, in seine Gedanken einzudringen. Dieser Part der Geschichte hat mir somit gar nicht gefallen. Was ich schön fand, war die Art, seine Leser auf brutale Weise zu überraschen und sie zu verängstigen, mit der Simon Beckett auch in diesem Roman gearbeiter hat. Man konnte einige Schritte voraussagen, aber nie ganze Stellen. Super cool ist auch das Fachwissen, das dir beim Lesen eingetrichtert wird, da man Dinge über den menschlichen Körper hört, die man sonst nie erfahren würde. Das wertet die Story meiner Meinung nach enorm auf und hat ihr auch bei mir sehr viele Pluspunkte verschafft! Fazit: Obwohl es ein typischer David-Hunter-Roman war, war er leider nicht ganz so umwerfend wie die beiden Vorbände. Trotzdem werde ich Band 4 lesen und mich überraschen lassen - vielleicht ist das Buch wieder besser! Bewertung: Da der Thriller ein paar Schwachstellen aufweist, gebe ich dem Buch mittelmäßige ♥♥♥/♥♥♥♥♥

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  • Body Farm

    Leichenblässe

    cvcoconut

    25. April 2017 um 09:33

    Eigentlich ist David Hunter nur zu Besuch bei seinem alten Freund, um abzuschalten und ein bisschenauf der Body Farm zu forschen.Doch dann werden sie zu einem Fall gerufen, wo bei dem Opfer so garnichts zusammen passt. Bald ist klar, dass es noch einige mehr zu finden gibt. Die Geschichte liest sichwunderbar flüssig und zügig und man möchte sie nicht wieder aus der Hand legen. Es zeigt wie abgrundtief abartig, aber auch berechnend die menschliche Psyche sein kann. Auch der Ausflug zu der Body Farm fand ichsehr interessant. Mir war gar nicht bewusst, dass es so etwas überhaupt gibt. Ich hatte jetzt schon einigeBücher von Simon Beckett, aber das hat mir bisher am besten gefallen.

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  • Leichenblässe #DavidHunter 3 #SimonBeckett

    Leichenblässe

    Pepper334

    18. April 2017 um 17:08

    Meine Meinung:Zum Cover brauch man bei den Büchern von Beckett eigentlich nicht viel sagen die sind immer passend und sagen in ihrer Schlichtheit mehr als jedes Bild. Ich finde es wieder sehr passend. Es startet wieder mit der Erklärung wie sich die Leiche unter den jeweiligen Umständen zersetzt und damit ist man auch gleich wieder mitten im Geschehen drin. Zu keiner Sekunde bin ich gedanklich aus dem Buch während des Lesens raus gekommen ich war total gebannt hatte keine Chance dem zu entkommen. Herr Beckett beschreibt den Profiler Alex Irving so genial das er mir aber sowas von unsympathisch ist das kommt einfach perfekt rüber. Ich war die ganze Zeit am schwanken wer denn nun der Täter ist, Simon Beckett hat mich immer wieder zweifeln lassen was die Täter angeht. Was auch gut ist, hier bekommt man einen guten Einblick in den Täter da auch immer wieder aus seiner Sicht geschrieben wird. Das Buch ist wahnsinnig gut geschrieben und ich finde noch ein ticken grausamer als die anderen Zwei. Ich habe ein riesen Ekel-Effekt gehabt , so richtig mit die Hand vorm Mund schlagen weil ich sonst geschrien hätte.Fazit:Dies ist bis jetzt der beste Teil der David Hunter Reihe, aber auch der grausamste und die Irreführungen sind einfach perfekt. Ich war von dem Buch geflasht, es ist hervorragend geschrieben. https://bookverrueckt.blogspot.de/

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  • Ein weiterer gelungener David Hunter

    Leichenblässe

    Nelly87

    09. April 2017 um 13:55

    Nachdem ich nun schon die ersten beiden Teile der David-Hunter-Reihe Die Chemie des Todes und Kalte Asche für euch rezensiert habe, fehlen dort immer noch meine Meinungen zu den drei übrigen Bänden. Denn die möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Alles in allem hat Simon Beckett hier eine grandiose Reihe geschrieben, die einfach nicht genug Aufmerksamkeit bekommen kann. Für Fans des Genres definitiv ein Muss… Der Inhalt Dr. David Hunter ist zurück … Ein Toter in einer Jagdhütte in den Smoky Mountains. Die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit zersetzt. Sein alter Mentor Tom Lieberman bittet David Hunter um Unterstützung. Die Hinweise, die die beiden Experten für forensische Anthropologie finden, sind widersprüchlich. Jemand will David in die Irre führen, jemand, der viel näher ist, als David glaubt … [ Quelle: Rowohlt ] Meine Meinung Wieder einmal erreicht David Hunter ein Hilferuf. Ein Forensik-Kollege bittet Hunter darum, sich eine Leiche anzuschauen, die in einer abgelegenen Hütte gefunden wurde. Denn der Tote gibt den Ermittlern Rätsel auf. Alle körperlichen Anzeichen sprechen dafür, dass der Mann vor mindestens sieben Tage gestorben ist, doch das Opfer wurde vor fünf Tagen noch gesehen – lebend. Das ist rein logisch gesehen unmöglich. Gleichzeitig findet sich auch ein recht schlüssiger Hinweis auf den Täter. Doch da wartet gleich der nächste Punkt, der einfach nicht möglich sein kann. Der Mann, auf den alle Hinweise als Mörder deuten, ist seit über einem halben Jahr tot. Wenn man sich das Setting und die Geschichte so ansieht, fühlt man sich doch sehr an Die Chemie des Todes erinnert. Die abgelegene Hütte, eine stark verweste Leiche und ein wissenschaftliches Rätsel… Man betritt Terrain, das man bereits durch die beiden Vorgänger kennt und doch spürt man von Anfang an den Kitzel des Neuen. Beckett lockt mit wissenschaftlichen Unmöglichkeiten Sehr gespannt war ich vor allem, wie es nach dem miesen Cliffhanger von Band 2 weitergehen mag. Wie das Ganze aber wieder aufgegriffen wird hat mich dann doch enttäuscht. Kurz angesprochen und dann wird es hinter einem gelassen – that’s it! Etwas ausführlicher hätte es da gerne sein dürfen, aber Beckett hat entschieden, seinen Protagonisten lieber wieder direkt in die Arbeit zu schmeißen. Dafür bekommt man direkt von Beginn an eine wirklich gut durchdachte und fesselnde Story, die wieder einmal mit kleinen anthropologischen Details geschmückt wurde. Nachdem ich den zweiten Teil der Reihe ein wenig lasch, aber immer noch solide, fand, trumpft Beckett hier wieder richtig auf. Erstmals schickt er seinen Wissenschaftlicher nach Amerika, genauer auf die weltberühmte Body Farm, die ja schon des öfter auch anderen Autoren als Schauplatz für ihre Romane gedient hat. Und doch ist es immer wieder spannend. Ein Angriff mit Folgen für den Anthropologen David Hunter selbst hat sich ebenfalls „entwickelt“. Die Anführungszeichen deshalb, weil Hunter viel düsterer geworden ist und ich nicht weiß, ob das ein Schritt nach vorne ist, was das Wort ‚Entwicklung‘ ja doch irgendwie impliziert. Durch den Tod seiner Frau und der gemeinsamen Tochter war Hunter ja schon von Anfang an nicht der strahlenste Zeitgenosse unter der Sonne, doch durch den Angriff auf ihn im Vorgängerband scheint es so, als würde er sämtliches Vertrauen in die Menschheit verloren zu haben. Doch man hat ihn ins Herz geschlossen und bei jedem neuen Teil der Reihe bekommt man das Gefühl, einen alten Bekannten wieder zu treffen. Mein Fazit Wie schon gewohnt ist Simon Becketts dritter Teil keine literarische Höchstleistung, doch er ist gut darin, Spannung aufzubauen, seiner Geschichte den nötigen Pepp zu verleihen und den Leser in seinen Bann zu reißen. Trotz Hunters immer dunkler werdendes Innenleben macht er einen sympathischen Eindruck und vermittelt dem Leser kleine anthropologische Geheimnisse. Da der Cliffhanger aus Kalte Asche noch immer etwas in der Luft hängt, hoffe ich, dass dieser Handlungsstrang über kurz oder lang wieder aufgegriffen wird. Definitiv lesenswert! © Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand träumen

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  • David Hunter at its best!

    Leichenblässe

    homealwaysfeelssofaraway

    11. March 2017 um 21:09

    In Leichenblässe treffen wir zum 3. Mal auf David Hunter, der sich nach Ende des zweiten Teils in einer schweren Zeit befindet. In Tennessee auf einer Body Farm, die sein Freund Tom leitet, versucht er herauszufinden, ob er noch geeignet ist für seinen Job bzw. wie es in Zukunft (beruflich) weitergehen soll. Auch der Tapetenwechsel tut ihm gut. Eines Tages bittet Tom David, ihn bei einem Fall zu helfen, zu dem er als Spezialist gerufen wurde. In einer abgelegenen Hütte stoßen sie auf einen grausigen Leichenfund, der sowohl für alle Beteiligten erschütternd ist, als auch viele Rätsel aufwirft. Ein klassischer David Hunter – spannend, interessant und am Schluss mit einer verblüffenden Wendung. Man erfährt hier sehr viel über die Ermittlungsarbeit -was bei David Hunter als forensischer Anthropologe eben heißt, man verbringt viel Zeit mit ihm im Leichenschauhaus.Simon Beckett hat so einen tollen Schreibstil, dass man sich die Szenen richtig toll vorstellen kann. Für mich ist das positiv, für jemanden, der ausführliche Beschreibungen über die gefunden Leichen(teile) – und es sind wirklich viele Leichen, auf die wir in diesem Buch treffen – zu ekelhaft oder abstoßend findet, sollte davon lieber die Finger lassen. Ich persönlich fand es wie immer toll, mit David Hunter in die Ermittlungsarbeit einzutauchen und mir Gedanken um die Rätsel zu machen, die während der Geschichte immer wieder aufkamen.

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