Simon Beckett Obsession

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Inhaltsangabe zu „Obsession“ von Simon Beckett

Ein Kind, das schweigt. Ein Geheimnis, das tötet. Als seine Frau unvermutet stirbt, ist Ben am Boden zerstört. Allein Jacob, Sarahs autistischer Sohn, spendet ihm Trost. Doch während Ben die gemeinsame Wohnung aufräumt, macht er eine ungeheuerliche Entdeckung: Jacob war gar nicht Sarahs leibliches Kind. Offenbar hatte sie den Jungen entführt, als der noch ein Baby war. Fassungslos engagiert Ben einen Privatdetektiv, der Jacobs leiblichen Vater schnell ermittelt. Keiner ahnt, dass damit eine Lawine tödlicher Obsessionen ins Rollen gebracht wird. Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. Allein in Deutschland verkauften sich seine Bücher millionenfach.

Die Grundidee des Buches war gut, teilweise auch sehr gut geschrieben - aber teilweise hat es sich auch unnötig in die Länge gezogen

— Miii
Miii

ich so fesselnd und spannend hat mich teilweise sogar genervt

— Myriam-Cecchetti
Myriam-Cecchetti

Für mich kein Thriller. Spannung erst in den letzten 10% des Buches, aber nur wenig. Kein Vergleich zu "Chemie des Todes" oder "Verwesung"

— StVictoria
StVictoria

Kein Thriller, aber ein sehr spannendes Familiendrama!

— Ginellina
Ginellina

Noch nicht gelesen? Auch nichts verpasst!

— Gucci2104
Gucci2104

Klappentext verspricht mehr als es dann letzten Endes ist... ein Thriller auf jeden Fall nicht.

— JennaLightwood77
JennaLightwood77

Thriller? Kaum Spannung, keine nennenswerten Höhen und Tiefen, dazu eine vorhersehbare Geschichte. Mr. Beckett, das können Sie aber besser!

— sparks88
sparks88

Mr Becketts erste Gehversuche. Niedlich, wie er seinen Schreibstil bereits hatte, aber das Tempo noch finden musste...

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Kein wirklicher Thriller, aber locker-flockig zu lesen.

— Elfaire
Elfaire

ich bin ohne große erwartungen dran gegangen und fand es ziemlich gut!

— MissJNT
MissJNT

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  • Mit Becketts Einzelbänden werde ich einfach nicht warm

    Obsession
    Nelly87

    Nelly87

    05. August 2017 um 11:40

    Bens Leben liegt in Trümmern, als seine Frau Sarah unverhofft verstirbt. Die Ehe der beiden war glücklich und Ben droht, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Einzig der Umstand, dass er sich auch weiterhin um Sarahs Sohn Jacob kümmern muss, hält ihn davon ab, sich im Alkohol zu verlieren. Als er sich aufraffen kann, um Sarahs Habseligkeiten auszusortieren, fallen ihm Dokumente und Bilder in die Hände, die ihm einen weiteren Schlag versetzen. Denn wenn er ihnen glauben kann, dann ist Jacob gar nicht Sarahs leibliches Kind. Vielmehr scheint es so, als hätte sie den kleinen authistischen Jungen gestohlen. Ben macht sich auf die Suche nach den leiblichen Eltern, obwohl der Privadetektiv, den er beauftragt, ihn davor warnt, dass dies einen Rattenschwanz hinter sich her ziehen könnte. Doch Ben schlägt sämtliche Ratschläge in den Wind. Er findet die Familie und tatsächlich setzt sich Jacobs leiblicher Vater vehement dafür ein, dass der Junge zu ihm kommt. Und das mit Erfolg. Ben verliert den Sorgerechtsstreit und muss sich von seinem Stiefsohn trennen. Doch es kommt noch schlimmer. Jacobs Stiefvater scheint seinen Sohn absichtlich immer wieder in Lebensgefahr zu bringen. Der Kampf um seinen Stiefsohn wird für Ben zur Obsession… Selten habe ich einen Autoren kennengelernt, der qualitativ dermaßen verschiedene Bücher abliefert, wie Simon Beckett das tut. Mit seinen David Hunter-Büchern hat er weltweit die Leserschaft begeistert (zumindest was die ersten vier Teile angeht). Dass sich seine früheren Werke davon krass unterscheiden, ist zwischenzeitlich kein Geheimnis mehr. Beckett ist ein gutes Beispiel dafür, dass Üben eben doch hilft. Das Problem an Becketts früheren Büchern ist allerdings nicht einmal, dass sein Schreibstil holprig wäre oder seine Charaktere nichts an sich hätten. Meist war die Idee hinter dem Buch auch gar nicht übel. Doch auch Obsession fehlt es nachher komplett an einem Spannungsbogen. Es geht nicht auf und ab, sondern tümpelt so vor sich hin. Der Super-Gau ist dann, dass die Story nirgends hinführt. Man kommt ganz gut in das Buch rein, bekommt die wichtigsten Details geliefert und lernt die Charaktere kennen. Mich beschlich das Gefühl, dass Ben mit seinem Stiefsohn nicht ganz warm geworden ist. Die Gründe dafür blieben allerdings verborgen. Warum tat Ben sich so schwer, den Jungen anzunehmen, nachdem er ihn doch aufwachsen sah und dessen ganzes Leben einen Mittelpunkt für ihn gebildet hat? Die Geschichte beginnt noch ganz gut. Als Leser findet man in die Handlung rein und durch die Aufdeckung von Sarahs Tat ist auch Spannung da gewesen. Zunächst scheinen sich die Ereignisse zu überschlagen. Sarahs Tod, die Entdeckung ihrer Entführung und die leiblichen Eltern… Hätte Beckett dieses Tempo und die Informationsdichte beibehalten können, wäre die Bewertung sicherlich besser ausgefallen, selbst wenn die Geschichte etwas einfältig gewesen wäre. Allerdings bricht der Spannungsbogen einfach in den Keller. Dabei ist die Geschichte nicht einmal schlecht geschrieben. Im Gegensatz zu Voyeur hat mir Becketts Schreibstil gut gefallen. Es wirkte nicht mehr annähernd so holprig, wie ich erwartet hatte. Daher lässt sich das knapp 400 Seite starke Buch zwar recht flüssig lesen, aber durch die mangelnde Spannung kommt man trotzdem nicht voran. Dem Buch fehlt es einfach an der Handlung. Die lässt sich locker in 5 Sätzen zusammenfassen und hinzu kommt, dass eigentlich alles, was irgendwie Spannung erzeugte, direkt zu Beginn passiert. Da halfen auch die Charaktere nicht mehr. Mit Ben könnte man noch klar kommen. Er ist jetzt nicht bis zum letzten Detal durchgeplant und so recht sympathisch war er mir eigentlich nie. Das ist aber eventuell dem gerade genannten Umstand geschuldet, dass seine Gedanken und Gefühle und vor allem seine Beweggründe zwar dargestellt werden, aber nicht nachvollziehbar werden. Ganz abstrus wurde es allerdings bei Jacobs leiblichen Vater. Der wird als unglaublich brutal und herzlos hingestellt, aber eine andere Seite hat Beckett ihm nicht gegeben. Er blieb damit sehr eindimensional und blass. Dabei spielte er eine tragende Rolle für das Buch. Ich gehe nun einfach mal davon aus, dass Beckett diesen Charakter genau so darstellen wollte, aber auch damit hat er sich so viel abgeschnitten. Eine Identifizierung mit ihm war unmöglich und die Story hatte damit auch keinen Mehrwert. Zu wenig Handlung, blasse Charaktere ohne irgendeinen Hintergrund und keine Spannung – so kann man dieses Buch zusammenfassen. Die Idee war gar nicht schlecht, die Handlung hätte gut werden können. Doch Beckett hat sein Pulver viel zu früh verschossen. Wieder einmal kann ich keine Empfehlung für ein Beckett-Buch aussprechen. © Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand träumen

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  • Mittelmäßig

    Obsession
    Miii

    Miii

    19. July 2017 um 22:33

    Man stelle sich vor, nur zwei Jahre nach der Hochzeit verliert man plötzlich seine Frau und alles, was von ihr zurückbleibt, ist ihr autistischer Sohn. Und dann erfährt man, dass er gar nicht ihr leiblicher Sohn ist - was tun?Für Ben ist diese Vorstellung Realität. Plötzlich sieht er sich mit einer Situation konfrontiert, die er sich nicht vorzustellen vermag.Ich bin etwas unschlüssig, wie ich dieses Buch beurteilen soll. Die Grundidee des Buches ist gut, auch wenn es mich ein wenig aus der Bahn geworfen hat, dass Ben Jacob zuerst so bereitwillig abgibt, dann aber wieder Himmel und Hölle in Bewegung setzt, um ihn wiederzubekommen bzw. um die Behörden davon zu überzeugen, dass er in einer schlechten Situation ist. Aber gut, das kann man auch seinem Gefühlschaos aufgrund dem Tod seiner Frau zuschreiben.Mit Ausnahme der paar 'brutalen' Szenen (die sich aber in ihrer Art und Weise eigentlich immer wiederholen), gibt es eigentlich kaum so richtig Spannung in dem Buch. Man hat immer und immer wieder gleiche Szenen, die "Obession" die man sich erhofft, tritt so in dem Fall meiner Meinung nach nicht auf.Den eigentlichen Höhepunkt hat man dann irgendwie verwoben in den letzten paar Seiten dargestellt, wobei der Schluss auch nicht ganz klar war meiner Meinung nach.Ich fand das Buch jetzt nicht schlecht - aber gut war es auch nicht. Eben einfach mittelmäßig, ganz gut um mal was nebenbei zu lesen.

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  • Naja....

    Obsession
    Wattebausch

    Wattebausch

    19. May 2017 um 20:14

    Als Fan von Simon Beckett hatte ich mir von diesem Buch wirklich mehr erhofft. Über die gesamte Story kommt kaum Spannung auf und man liest eher so vor sich hin anstatt sich wirklich in das Buch vertiefen zu können. 

  • Verspricht viel, hält wenig!

    Obsession
    Gucci2104

    Gucci2104

    02. February 2017 um 10:40

    Im Rahmen einer Leserunde habe ich mich an dieses Buch gewagt. Normalerweise mag ich die Bücher von Beckett...oder definierter ausgedrückt: Die Hunter-Reihe! Denn die anderen lassen irgendwie alle zu wünschen übrig. Zum Buch: Jakob ist der Sohn von Ben seiner verstorbenen Frau. Jedoch findet er Berichte und Unterlagen, das er in Wirklichkeit nicht ihr Sohn war! Wer hier jetzt Spannung und Action erwartet...der kann weiter warten XD. Grundsätzlich ist die Idee gut und hat Potenzial. Jedoch habe ich vergebens auf die Umsetzung gewartet. Die Story plätschert so dahin und kommt nicht in Fahrt. Zudem sind auch einige Szenen wo ich mehr als einmal überlegt habe, ob Ben die Geschehnisse nicht eigentlich nur auf Grund seines Verhaltens hervorgerufen hat. Vielleicht wäre es gar nicht so schlimm geworden. Naja auf jeden Fall hat man nichts verpasst, wenn man es nicht liest.

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  • Obsession

    Obsession
    BeeLu

    BeeLu

    19. December 2016 um 15:03

    Ben's Ehefrau Sarah verstirbt plötzlich und völlig unerwartet. Gefangen in seiner Trauer macht er sich daran, die Habseligkeiten seiner Frau einzupacken. Dabei findet er eine Schatulle mit alten Zeitungsartikeln um eine Kindesentführung und die Geburtsurkunde seines  kleinen autistischen Stiefsohns Jacob. Ungläubig stellt er ein paar Nachforschungen an, die offenbaren, dass Sarah den kleinen Jacob damals aus einem Krankenhaus entführt hat, nachdem sie selbst eine Totgeburt erlitten hatte. Für Ben brechen Welten zusammen, er weiß nicht, wie er reagieren soll, stürzt sich in seine Arbeit als Fotograf und macht sich doch auf die Suche nach den leiblichen Eltern von Jacob.Als großer Fan der Thriller von Simon Beckett um David Hunter wollte ich mich auch mal an eines seiner älteren Werke wagen. Simon Beckett zeigt einmal mehr menschliche Abgründe auf und hat mit dem Fall um das Sorgerecht für den kleinen autistischen Jungen Jacob eine durchgehend bedrückende Geschichte geschaffen.Ben trauert um seine kürzlich verstorbene Frau und muss erfahren, dass ihr Sohn nie ihr leibliches Kind war. Gefangen im Schock macht Ben sich daran, die wahren Eltern des Kindes ausfindig zu machen und reißt dabei bei allen Beteiligten alte Wunden auf. Die Geschichte beginnt sehr eindrücklich kurz nach Sarah's Beisetzung und schon auf den ersten Seiten hatte ich einen Kloß im Hals. Beckett schafft es, Ben's Trauer und Verwirrung sehr deutlich zu machen. Jeden Akt der Verzweiflung, jeden Griff zum Alkohol um den Schmerz zu betäuben konnte ich irgendwie nachvollziehen und das, obwohl ich selbst so gut wie nie Alkohol trinke. Als Ben Jacob dann an seinen leiblichen Vater und dessen neuer Ehefrau zurückgeben muss und dieser ihm sein Besuchsrecht verweigert, beginnt er zu ahnen, dass etwas nicht stimmen kann. Da keine Behörde ihm glauben schenkt, beginnt er auf eigene Faust Beweise zu sammeln, stürzt sich voll und ganz in eine eigene Parallelwelt und merkt kaum noch, was in seiner Umgebung vor sich geht.Dieses Buch hat mich auch ohne blutrünstige Szenen gepackt, der Kampf des leiblichen Vaters und des Stiefvaters um Jacob ist vorherrschend und zeigt auf, was solche Geschehnisse mit Menschen anrichten können. Der leibliche Vater, John Cole, der im Krieg verletzt wurde, findet seinen eigenen "verqueren" Umgang damit, dass sein Sohn als Baby entführt wurde. Ben gerät in einen Strudel von Emotionen und der aus der Hilflosigkeit gespeisten Besessenheit, seinen Stiefsohn zurück gewinnen zu wollen. Dieses Buch wartet eher mit einer subtilen Spannung auf, als mit dem großen Nervenkitzel. Dennoch, oder vielleicht auch gerade deswegen, hat es mich ab einer bestimmten Stelle gepackt und ich habe es in wenigen Nachmittagen gelesen. Feinfühlig zeigt Beckett hier den persönlichen Umgang zweier verzweifelter Väter mit dem unvorstellbaren Verlust eines Kindes auf. Dieses Buch ist schwer mit der Hunter-Reihe zu vergleichen aber es macht für mich auch gar keinen Sinn, das zu tun. Beckett hat dieses Buch wesentlich vor seiner Reihe um David Hunter verfasst. Viele setzen die brillianten Geschichten mit Hunter als Maßstab aber dieses Buch hat völlig andere Proagonisten und Charaktere und setzt einen völlig anderen Schwerpunkt.Ich gebe gern 3 Sterne. So ganz abholen konnte mich dieses Buch nicht und die Spannung bleibt eher oberflächlich. Auch das Ende, welches durchaus nochmals eine Wendung herbei führt, kam mir dann etwas zu plötzlich und konstruiert. Aber ich mag den Schreibstil von Simon Beckett, die Art, seine Charaktere zu gestalten und wachsen zu lassen und dadurch den Leser ganz nah in die Psyche seiner Protagonisten einsteigen zu lassen. 

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    • 2
  • Schade ...

    Obsession
    veronika_lackerbauer

    veronika_lackerbauer

    07. April 2016 um 15:25

    Wenn man Simon Beckett von "Chemie des Todes" und der Hunter-Thrillerreihe kennt, dann kann man von diesem Buch eigentlich nur enttäuscht sein. "Obsession" kommt nicht einmal ansatzweise, in die Nähe! Es mag ganz nett sein, für jemanden, der die andere Reihe nicht kennt. Aber wer Simon Beckett wegen seiner atemlosen Thriller-Spannung liebt, wird bitter enttäuscht.Irgendwie fehlt dem ganzen Buch nicht nur die Spannung, sondern auch die Handlung. Was genau, wollte mir der Autor jetzt eigentlich sagen?Simon Beckett's Hunter-Reihe: unbedingt, auf jeden Fall und bitte mehr davon!!Simon Beckett's Obsession: lieber nicht!

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  • Wirrwarr der Gefühle

    Obsession
    hymo

    hymo

    21. March 2016 um 13:14

    Hauptdarsteller ist Ben. Ben hat seine Frau verloren. Noch gar nicht die Trauer bewältigt, findet Ben heraus, dass das Kind seiner versorbenen Frau Sarah nicht das eigene wahr- viel schlimmer er wurde wohl entführt.

    Ben begibt sich dahin auf die Suche der Wahrheit.

    Spannend geschrieben, manchmal aber etwas langartmig

  • Mehr Roman als Thriller

    Obsession
    WriteReadPassion

    WriteReadPassion

    08. October 2015 um 12:08

    Diese Geschichte in der Art habe ich nicht erwartet, da es als Thriller angepriesen, aber eher ein dramatischer Roman ist. Die Geschichte selbst ist teilweises sehr vorhersehbar, sodass die Spannung relativ gering ist. Der Autor bringt jedoch die Gefühle des leiblichen und des "Adoptivvaters" sehr gut und bewegend rüber. Besonders der Kampf um den Jungen ist deutlich spürbar. Mir hat es gut gefallen, auch wenn es kein Thriller war. Es gibt aber einige spannende Szenen, die einen sehr fesseln.

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  • Kein Thiller - stattdessen ein gutes Buch, das Ende war nicht so meins.

    Obsession
    Enni

    Enni

    12. June 2015 um 20:27

    Fazit: Ein gutes Buch, dass einem Abgründe aufzeigt, die jeden von uns ereilen können. Mir war es ab und an zu langatmig, außerdem mochte ich das Ende nicht so gerne. Nichts desto trotz empfand ich es als lesenswert. Inhalt: Als der Fotograf Ben seine Ehefrau durch einen tragischen Unfall verliert, weiß er nicht weiter. Sarah hinterließ ihren autistischen Sohn Jacob. Als Ben Zeitungsausschnitte bei der Geburtsurkunde von Jacob findet, wird er stutzig - hatte seine verstorbene Frau den Jungen vor über sechs Jahren aus dem Krankenhaus entführt? Der engagierte Privatdetektiv bringt die Erkenntnis, dass dies tatsächlich so war. Jacob wird seinem leiblichem Vater John Cole zugesprochen, doch dieser ist kein umgänglicher Mensch... Ben versucht verzweifelt, den Kontakt zu seinem Stiefsohn aufrecht zu erhalten. Bis hin zur obsessiven Überwachung der Coles.   Meine Meinung: Simon Beckett hat einen wirklich guten Erzählstil. Immer unterschwellig spannend, allerdings darf dieses Buch wirklich keineswegs ein "Thriller" genannt werden. Es handelt sich noch nicht einmal um einen Krimi. Vielmehr geht es um Abgründe, die näher sind, als sie scheinen. Die Obsession von Ben steigert sich im Laufe des Buches. Dies war wirklich gut beschrieben. Er wusste irgendwann gar nicht mehr, warum er die Familie unbedingt beobachten, observieren wollte. Kaufte sich ein teures Objektiv, um Fotos zu machen. Doch seine Aufnahmen sind teilweise alles andere als hilfreich für den Sorgerechtsstreit... Ben war für mich ein schwer fassbarer Charakter. Er wusste selbst oft nicht, wieso er so handelte. Die Liebe zu seinem Stiefsohn kommt zumindest nicht recht durch. Gerade zu Beginn kam es mir vor, als wäre das Auftauchen des "richtigen" Vaters eine Art von Erlösung. Das Leben mit einem autistischen Kind stelle ich mir zumindest nicht so einfach vor. Dennoch hängt Ben an Jacob - und dass nicht nur, weil er ihn an seine verstorbene Frau erinnert. Diese wirkt wie die perfekte Frau. Wie bei Todesfällen üblich blickt Ben immer nur auf die schönen Seiten zurück - Sarah, die Kindesentführerin, passt in dieses Bild nicht herein. Auch hierfür findet er Entschuldigungen. John Cole ist ein Antagonist, wie er im Buche steht. Zu Beginn konnte ich ihm seine Handlungen erst gar nicht übel nehmen. Schließlich wurde sein Kind entführt, kurz darauf starb seine Frau. Außerdem ist Veteran und hat furchtbare Dinge erlebt. Dennoch scheint auch bei ihm etwas ganz und gar nicht zu stimmen... Spannung war unterschwellig stets vorhanden, dies macht jedoch noch keinen Thriller. Ich wollte einfach wissen, was weiter geschieht. Manchmal wollte ich es auch eigentlich nicht wissen - las dennoch weiter.

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  • Sorgerechtsstreit

    Obsession
    jenvo82

    jenvo82

    31. October 2014 um 20:43

    Ein Vater stellt nach dem plötzlichen Tod seiner über alles geliebten Frau fest, dass sein Stiefsohn nicht ihr leibliches Kind war, sondern nach der Geburt entführt wurde. Von dieser dramatischen Entwicklung überrumpelt, beschließt er, die richtige Familie ausfindig zu machen und den „Sohn“ zurückzugeben. Aber schon bald bereut er seine Entscheidung und bemüht sich redlich, den Jungen wieder nach Hause zu holen – stößt dabei aber auf gefährlichen Widerstand. Die Hintergrundgeschichte wird spannend und glaubwürdig erzählt, ein gelungener Thriller ist das Buch jedoch nicht. Es schildert mehr oder weniger einen Sorgerechtsstreit in all seinen Facetten, der Nervenkitzel, die fieberhafte Suche nach dem Schuldigen – all das bleibt auf der Strecke.

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  • Nicht schlecht Herr Beckett

    Obsession
    Pukkelpop

    Pukkelpop

    22. October 2014 um 14:48

    Also ganz ehrlich, ich finde es gut, wenn Autoren neues ausprobieren und endlich von ihren Erfolgsreihen abschied nehmen.

    Leider war ich von diesem Buch enttäuscht hatte wohl von diesem tollen Autor mehr erwartet.

    Die Geschichte ist sehr interessant aber leider kam bei mir erst auf den letzten Seiten wirkliche Spannung auf.

    Ich bin immernoch leicht verwirrt :D


  • Voyeurimsus, Geheimnisse und Skandale

    Obsession
    Callso

    Callso

    Geiles Buch. Ich kann es nicht anders sagen. Mein zweiter Roman von Simon Beckett hat mich erneut sehr gefesselt, hat mich sehr gefangen. Dabei ist das Werk kein klassischer Thriller, sondern vielmehr ein moderne Lebens-und Familientragödie. Eine fantastische Story, tolle und starke Charaktere und eine ungemeine Spannung. Das sind die Pluspunkte des englischen Roman. Fotograf Ben ist kaum mit dem Tod seiner Freundin konfrontiert, als wenig später auch der autistische Sohn Jacob weg ist. Er kämpft um die Rückkehr des Jungen und als Leser gerät man in einen Strudel aus Verbitterung, Voyeurismus, Geheimnissen, Skandalen und Gewalt. Mich hat das Buch sehr fasziniert, Simon Beckett wird mich künftig regelmäßig begleiten...

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    • 2
  • In meinen Augen kein Thriller

    Obsession
    Jaja

    Jaja

    09. July 2014 um 12:07

    Leider nicht das, was ich unter einem Thriller verstehe. Ich möchte mitfühlen und -rätseln, vor lauter Spannung das Buch nicht mehr zur Seite legen und durch ungeahnte Wendungen überrascht werden.
    Das fehlte mir bei Becketts 'Obsession' komplett.

  • Wahnsinn

    Obsession
    SchwarzeRose

    SchwarzeRose

    Wer hier einen Thriller sucht, wird den hier nicht finden. "Obsession" ist verwirrend und irritierend führen.  Eine Familientragödie,  die nicht grausamer sein kann.

    • 3
  • Wenn der Vater mit dem Sohne

    Obsession
    Nurija

    Nurija

    Nachdem Sarah, seine Frau unverhofft gestorben ist, bleibt Ben mit seinem Stiefsohn, dem autistischen Jacob zurück. Schon kurze Zeit später findet er Hinweise darauf, daß Jacob womöglich gar nicht Sarahs leiblicher Sohn war, sondern daß sie ihn entführt hatte. Ben stellt Ermittlungen an und findet die leiblichen Eltern. Doch damit löst er Ereignisse aus, mit denen erwohl nicht gerechnet hätte.. Ich finde das Buch insgesamt sehr gelungen, wenngleich es nicht so sehr auf Schrecken und Grauen ausgelegt ist, wie das bei den David-Hunter-Büchern der Fall ist, sondern mehr auf Psychologie.Als einzigen Kritik-Punkt würde ich die falsche Anpreisung als "Thriller" anbringen, denn in dieses Genre würde ich das Buch keinesfalls einordnen. Es ist spannend und endet in einem fulminanten Showdown, aber die Grusel- und Schocker-Atmosphäre fehlt total. Über die meisten Stellen des Buches hinweg, wird eher über Bens Leben, seine Entscheidungen, seine Pläne berichtet, anstatt dass eine solche Spannung aufgebaut wird, wie man sie von einem Thriller und von den Dr. Hunter omanen kennt und erwartet. Das soll jedoch nicht heißen, dass das Buch langweilig wäre oder man es schlecht lesen könnte - im Gegenteil. Es lässt sich tatsächlich sehr gut lesen, es zieht sich an keiner Stelle, obwohl man auch in dem Verhalten der Hauptpersonen gewisse Routinen bemerkt. Wer also Schießereien, brutale Morde oder sonstige Elemente eines klassischen Thrillers erwartet, wird von "Obsession" vermutlich enttäuscht sein. Wer allerdings offen ist, für einen Thriller, der eher ein spannendes Drama genannt werden könnte, in dem die Gefühle der Charaktere im Vordergrund stehen, der sollte "Obession" auf jeden Fall eine Chance geben.

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    • 3
    Nurija

    Nurija

    04. April 2014 um 10:58
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