Obsession

von Simon Beckett 
3,2 Sterne bei1,129 Bewertungen
Obsession
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (429):
engineerwifes avatar

Flüssig zu lesen, hat Spaß gemacht ist aber weit vom Thriller entfernt.

Kritisch (262):
Mlle-Facettes avatar

Hat mich leider nicht überzeugt.

Alle 1,129 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Obsession"

Ein Kind, das schweigt. Ein Geheimnis, das tötet.

Als seine Frau unvermutet stirbt, ist Ben am Boden zerstört. Allein Jacob, Sarahs autistischer Sohn, spendet ihm Trost.
Doch während Ben die gemeinsame Wohnung aufräumt, macht er eine ungeheuerliche Entdeckung: Jacob war gar nicht Sarahs leibliches Kind. Offenbar hatte sie den Jungen entführt, als der
noch ein Baby war. Fassungslos engagiert Ben einen Privatdetektiv, der Jacobs leiblichen Vater schnell ermittelt. Keiner ahnt, dass damit eine Lawine tödlicher Obsessionen ins Rollen gebracht wird.

Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. Allein in Deutschland verkauften sich seine Bücher millionenfach.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499248863
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.04.2009
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.04.2009 bei Argon Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Mlle-Facettes avatar
    Mlle-Facettevor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Hat mich leider nicht überzeugt.
    Hatte Längen und der Protagonist nervte

    Mich hat das Buch leider nicht überzeugt. Längen und der nervende Protagonist waren mir zu anstrengend. Ich ziehe die Hunter-Reihe vor.


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    angeltearzs avatar
    angeltearzvor 4 Monaten
    Obsession

    Simon Beckett ist ein Autor, der von Krimi- und Thrillerleser eigentlich durchweg gemocht wird. Er schreibt unheimlich gut und gerade seine Hunter-Reihe wird in den Himmel gelobt. Dass er auch Einzelbände kann, hat er, meiner Meinung nach, auf jeden Fall bewiesen. Ich mag seinen ruhigen Schreibstil, der im nächsten Moment eine Bombe platzen kann und das Buch damit unglaublich spannend macht. Aber auch in der Spannungsphase hat er einen ruhigen Schreibstil. Ich mag es unheimlich gerne lesen.
    Die Geschichte beginnt recht ruhig. Man merkt schon, dass es Ecken und Kanten gibt, die eine gewisse Spannung erzeuge, aber die “Lawine der tödlichen Obsession” bleibt erst mal aus. Diese “Obsession” würde ich tatsächlich auch eher einem anderen Charakter und dessen Tun zuschreiben. Die ist zwar gewalttätig und psychopathisch, aber nicht unbedingt tödlich. Blutig ist dieser Thriller nicht wirklich und ich würde ihn auch eher in die Psychothriller-Schiene schieben.

    Das Ende war für mich allerdings vorhersehbar. Genauso wie es ablief, dachte ich es mir auch schon. Aber ich finde es gut, dass es so abgelaufen ist. Anderes wäre auch unlogisch geworden und hätte nicht mehr gepasst. Wobei Überraschungen ja immer gut sind.

    Die Charaktere sind wirklich gut gemacht. Man merkt, dass der Autor sich über diese Gedanken gemacht hat. Er scheint viel über die Krankheit von Jacob recherchiert zu haben. Und auch sein leiblicher Vater kommt in seiner Art glaubwürdig rüber. Ich stelle es mir schwer vor, solche psychischen Eigenarten glaubhaft hinzubekommen. Aber ich kaufe ihm seine Figuren komplett ab.
    Ebenso das Setting, dass er erschafft. Das Setting ist ein wichtiger Bestandteil der Geschichte.

    Für Thriller-Leser eine absolute Empfehlung von mir. Und auch für Thriller-Einsteiger möchte ich das Buch empfehlen.

    Das Cover: Es ist so schlicht und so einfach. Ich liebe es!

    Fazit: Es ist ein recht ruhiger Psychothriller, der mich aber wirklich überzeugt hat. Simon Beckett sollte man nicht über seine Hunter-Reihe definieren, denn mit diesem Buch hat er bewiesen, dass er Einzelbände auch kann.

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    anchsunamuns avatar
    anchsunamunvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Es hat mich von Anfang an gefesselt. Das Thema ist super, auch wenn es dann ein wenig hinzieht. Auf jeden Fall empfehlenswert.
    Besessenheit, Blut und Tränen

    Das Buch Obsession von Simon Becket erzählt die Geschichte von Ben und seinem Stiefsohn Jacob. Als Bens Frau stirbt, trifft das Ben hart, sehr hart. Dennoch versucht er für seinen Sohn da zu sein, obwohl das nicht ganz leicht ist, denn Jacob ist Autist. Als Ben die Sachen seiner Frau aufräumt, findet er eine Kassette, deren Inhalt darauf hindeutet, dass Jacob eventuell nicht der Sohn seiner Frau ist. Dass er der Sache nachgeht, bereut er schon bald fürchterlich.

    Das Cover des Buches mit den hervorgehobenen roten Buchstaben ist zwar schlicht, zieht einen aber in seinen Bann. Die Inhaltsangabe verspricht Spannung und das wird gehalten. Dazu erfährt man auch einiges über Autismus. Mir hat der Schreibstil sehr gefallen, zumal er schnell und leicht zu lesen war. Dass Ben tatsächlich den Vater sucht, habe ich anfangs nicht so ganz verstanden, denn er liebt ihn doch, erst später wurde mir klar, dass er dem Jungen seinen Vater nicht vorenthalten will. Was dann an Grauen abläuft, schickt einem eine Gänsehaut nach der nächsten über den Rücken. Wie der Junge das alles verkraftet, also ich könnte das nicht. Behörden und Psychologen bekleckern sich nicht mit Ruhm und das Schlimme ist, es ist ein erschreckend realistisches Szenario.

    Das Buch ist auf jeden Fall zu empfehlen.


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    Nelly87s avatar
    Nelly87vor einem Jahr
    Mit Becketts Einzelbänden werde ich einfach nicht warm

    Bens Leben liegt in Trümmern, als seine Frau Sarah unverhofft verstirbt. Die Ehe der beiden war glücklich und Ben droht, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Einzig der Umstand, dass er sich auch weiterhin um Sarahs Sohn Jacob kümmern muss, hält ihn davon ab, sich im Alkohol zu verlieren. Als er sich aufraffen kann, um Sarahs Habseligkeiten auszusortieren, fallen ihm Dokumente und Bilder in die Hände, die ihm einen weiteren Schlag versetzen. Denn wenn er ihnen glauben kann, dann ist Jacob gar nicht Sarahs leibliches Kind. Vielmehr scheint es so, als hätte sie den kleinen authistischen Jungen gestohlen.

    Ben macht sich auf die Suche nach den leiblichen Eltern, obwohl der Privadetektiv, den er beauftragt, ihn davor warnt, dass dies einen Rattenschwanz hinter sich her ziehen könnte. Doch Ben schlägt sämtliche Ratschläge in den Wind. Er findet die Familie und tatsächlich setzt sich Jacobs leiblicher Vater vehement dafür ein, dass der Junge zu ihm kommt. Und das mit Erfolg. Ben verliert den Sorgerechtsstreit und muss sich von seinem Stiefsohn trennen. Doch es kommt noch schlimmer. Jacobs Stiefvater scheint seinen Sohn absichtlich immer wieder in Lebensgefahr zu bringen. Der Kampf um seinen Stiefsohn wird für Ben zur Obsession…

    Selten habe ich einen Autoren kennengelernt, der qualitativ dermaßen verschiedene Bücher abliefert, wie Simon Beckett das tut. Mit seinen David Hunter-Büchern hat er weltweit die Leserschaft begeistert (zumindest was die ersten vier Teile angeht). Dass sich seine früheren Werke davon krass unterscheiden, ist zwischenzeitlich kein Geheimnis mehr. Beckett ist ein gutes Beispiel dafür, dass Üben eben doch hilft.

    Das Problem an Becketts früheren Büchern ist allerdings nicht einmal, dass sein Schreibstil holprig wäre oder seine Charaktere nichts an sich hätten. Meist war die Idee hinter dem Buch auch gar nicht übel. Doch auch Obsession fehlt es nachher komplett an einem Spannungsbogen. Es geht nicht auf und ab, sondern tümpelt so vor sich hin. Der Super-Gau ist dann, dass die Story nirgends hinführt.

    Man kommt ganz gut in das Buch rein, bekommt die wichtigsten Details geliefert und lernt die Charaktere kennen. Mich beschlich das Gefühl, dass Ben mit seinem Stiefsohn nicht ganz warm geworden ist. Die Gründe dafür blieben allerdings verborgen. Warum tat Ben sich so schwer, den Jungen anzunehmen, nachdem er ihn doch aufwachsen sah und dessen ganzes Leben einen Mittelpunkt für ihn gebildet hat?

    Die Geschichte beginnt noch ganz gut. Als Leser findet man in die Handlung rein und durch die Aufdeckung von Sarahs Tat ist auch Spannung da gewesen. Zunächst scheinen sich die Ereignisse zu überschlagen. Sarahs Tod, die Entdeckung ihrer Entführung und die leiblichen Eltern… Hätte Beckett dieses Tempo und die Informationsdichte beibehalten können, wäre die Bewertung sicherlich besser ausgefallen, selbst wenn die Geschichte etwas einfältig gewesen wäre. Allerdings bricht der Spannungsbogen einfach in den Keller.

    Dabei ist die Geschichte nicht einmal schlecht geschrieben. Im Gegensatz zu Voyeur hat mir Becketts Schreibstil gut gefallen. Es wirkte nicht mehr annähernd so holprig, wie ich erwartet hatte. Daher lässt sich das knapp 400 Seite starke Buch zwar recht flüssig lesen, aber durch die mangelnde Spannung kommt man trotzdem nicht voran.

    Dem Buch fehlt es einfach an der Handlung. Die lässt sich locker in 5 Sätzen zusammenfassen und hinzu kommt, dass eigentlich alles, was irgendwie Spannung erzeugte, direkt zu Beginn passiert.

    Da halfen auch die Charaktere nicht mehr. Mit Ben könnte man noch klar kommen. Er ist jetzt nicht bis zum letzten Detal durchgeplant und so recht sympathisch war er mir eigentlich nie. Das ist aber eventuell dem gerade genannten Umstand geschuldet, dass seine Gedanken und Gefühle und vor allem seine Beweggründe zwar dargestellt werden, aber nicht nachvollziehbar werden. Ganz abstrus wurde es allerdings bei Jacobs leiblichen Vater. Der wird als unglaublich brutal und herzlos hingestellt, aber eine andere Seite hat Beckett ihm nicht gegeben. Er blieb damit sehr eindimensional und blass.

    Dabei spielte er eine tragende Rolle für das Buch. Ich gehe nun einfach mal davon aus, dass Beckett diesen Charakter genau so darstellen wollte, aber auch damit hat er sich so viel abgeschnitten. Eine Identifizierung mit ihm war unmöglich und die Story hatte damit auch keinen Mehrwert.

    Zu wenig Handlung, blasse Charaktere ohne irgendeinen Hintergrund und keine Spannung – so kann man dieses Buch zusammenfassen. Die Idee war gar nicht schlecht, die Handlung hätte gut werden können. Doch Beckett hat sein Pulver viel zu früh verschossen. Wieder einmal kann ich keine Empfehlung für ein Beckett-Buch aussprechen.


    © Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand träumen

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    Miiis avatar
    Miiivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Grundidee des Buches war gut, teilweise auch sehr gut geschrieben - aber teilweise hat es sich auch unnötig in die Länge gezogen
    Mittelmäßig

    Man stelle sich vor, nur zwei Jahre nach der Hochzeit verliert man plötzlich seine Frau und alles, was von ihr zurückbleibt, ist ihr autistischer Sohn. Und dann erfährt man, dass er gar nicht ihr leiblicher Sohn ist - was tun?
    Für Ben ist diese Vorstellung Realität. Plötzlich sieht er sich mit einer Situation konfrontiert, die er sich nicht vorzustellen vermag.

    Ich bin etwas unschlüssig, wie ich dieses Buch beurteilen soll. Die Grundidee des Buches ist gut, auch wenn es mich ein wenig aus der Bahn geworfen hat, dass Ben Jacob zuerst so bereitwillig abgibt, dann aber wieder Himmel und Hölle in Bewegung setzt, um ihn wiederzubekommen bzw. um die Behörden davon zu überzeugen, dass er in einer schlechten Situation ist. Aber gut, das kann man auch seinem Gefühlschaos aufgrund dem Tod seiner Frau zuschreiben.

    Mit Ausnahme der paar 'brutalen' Szenen (die sich aber in ihrer Art und Weise eigentlich immer wiederholen), gibt es eigentlich kaum so richtig Spannung in dem Buch. Man hat immer und immer wieder gleiche Szenen, die "Obession" die man sich erhofft, tritt so in dem Fall meiner Meinung nach nicht auf.
    Den eigentlichen Höhepunkt hat man dann irgendwie verwoben in den letzten paar Seiten dargestellt, wobei der Schluss auch nicht ganz klar war meiner Meinung nach.

    Ich fand das Buch jetzt nicht schlecht - aber gut war es auch nicht. Eben einfach mittelmäßig, ganz gut um mal was nebenbei zu lesen.

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    Wattebauschs avatar
    Wattebauschvor einem Jahr
    Naja....

    Als Fan von Simon Beckett hatte ich mir von diesem Buch wirklich mehr erhofft. Über die gesamte Story kommt kaum Spannung auf und man liest eher so vor sich hin anstatt sich wirklich in das Buch vertiefen zu können. 

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    Gucci2104s avatar
    Gucci2104vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Noch nicht gelesen? Auch nichts verpasst!
    Verspricht viel, hält wenig!

    Im Rahmen einer Leserunde habe ich mich an dieses Buch gewagt. Normalerweise mag ich die Bücher von Beckett...oder definierter ausgedrückt: Die Hunter-Reihe! Denn die anderen lassen irgendwie alle zu wünschen übrig. Zum Buch:

    Jakob ist der Sohn von Ben seiner verstorbenen Frau. Jedoch findet er Berichte und Unterlagen, das er in Wirklichkeit nicht ihr Sohn war!

    Wer hier jetzt Spannung und Action erwartet...der kann weiter warten XD. Grundsätzlich ist die Idee gut und hat Potenzial. Jedoch habe ich vergebens auf die Umsetzung gewartet. Die Story plätschert so dahin und kommt nicht in Fahrt. Zudem sind auch einige Szenen wo ich mehr als einmal überlegt habe, ob Ben die Geschehnisse nicht eigentlich nur auf Grund seines Verhaltens hervorgerufen hat. Vielleicht wäre es gar nicht so schlimm geworden. Naja auf jeden Fall hat man nichts verpasst, wenn man es nicht liest.


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    BeeLus avatar
    BeeLuvor 2 Jahren
    Obsession

    Ben's Ehefrau Sarah verstirbt plötzlich und völlig unerwartet. Gefangen in seiner Trauer macht er sich daran, die Habseligkeiten seiner Frau einzupacken. Dabei findet er eine Schatulle mit alten Zeitungsartikeln um eine Kindesentführung und die Geburtsurkunde seines  kleinen autistischen Stiefsohns Jacob. Ungläubig stellt er ein paar Nachforschungen an, die offenbaren, dass Sarah den kleinen Jacob damals aus einem Krankenhaus entführt hat, nachdem sie selbst eine Totgeburt erlitten hatte. 
    Für Ben brechen Welten zusammen, er weiß nicht, wie er reagieren soll, stürzt sich in seine Arbeit als Fotograf und macht sich doch auf die Suche nach den leiblichen Eltern von Jacob.

    Als großer Fan der Thriller von Simon Beckett um David Hunter wollte ich mich auch mal an eines seiner älteren Werke wagen. 
    Simon Beckett zeigt einmal mehr menschliche Abgründe auf und hat mit dem Fall um das Sorgerecht für den kleinen autistischen Jungen Jacob eine durchgehend bedrückende Geschichte geschaffen.
    Ben trauert um seine kürzlich verstorbene Frau und muss erfahren, dass ihr Sohn nie ihr leibliches Kind war. Gefangen im Schock macht Ben sich daran, die wahren Eltern des Kindes ausfindig zu machen und reißt dabei bei allen Beteiligten alte Wunden auf. 
    Die Geschichte beginnt sehr eindrücklich kurz nach Sarah's Beisetzung und schon auf den ersten Seiten hatte ich einen Kloß im Hals. Beckett schafft es, Ben's Trauer und Verwirrung sehr deutlich zu machen. Jeden Akt der Verzweiflung, jeden Griff zum Alkohol um den Schmerz zu betäuben konnte ich irgendwie nachvollziehen und das, obwohl ich selbst so gut wie nie Alkohol trinke. 
    Als Ben Jacob dann an seinen leiblichen Vater und dessen neuer Ehefrau zurückgeben muss und dieser ihm sein Besuchsrecht verweigert, beginnt er zu ahnen, dass etwas nicht stimmen kann. Da keine Behörde ihm glauben schenkt, beginnt er auf eigene Faust Beweise zu sammeln, stürzt sich voll und ganz in eine eigene Parallelwelt und merkt kaum noch, was in seiner Umgebung vor sich geht.
    Dieses Buch hat mich auch ohne blutrünstige Szenen gepackt, der Kampf des leiblichen Vaters und des Stiefvaters um Jacob ist vorherrschend und zeigt auf, was solche Geschehnisse mit Menschen anrichten können. Der leibliche Vater, John Cole, der im Krieg verletzt wurde, findet seinen eigenen "verqueren" Umgang damit, dass sein Sohn als Baby entführt wurde. Ben gerät in einen Strudel von Emotionen und der aus der Hilflosigkeit gespeisten Besessenheit, seinen Stiefsohn zurück gewinnen zu wollen. 
    Dieses Buch wartet eher mit einer subtilen Spannung auf, als mit dem großen Nervenkitzel. Dennoch, oder vielleicht auch gerade deswegen, hat es mich ab einer bestimmten Stelle gepackt und ich habe es in wenigen Nachmittagen gelesen. 
    Feinfühlig zeigt Beckett hier den persönlichen Umgang zweier verzweifelter Väter mit dem unvorstellbaren Verlust eines Kindes auf. 
    Dieses Buch ist schwer mit der Hunter-Reihe zu vergleichen aber es macht für mich auch gar keinen Sinn, das zu tun. Beckett hat dieses Buch wesentlich vor seiner Reihe um David Hunter verfasst. Viele setzen die brillianten Geschichten mit Hunter als Maßstab aber dieses Buch hat völlig andere Proagonisten und Charaktere und setzt einen völlig anderen Schwerpunkt.
    Ich gebe gern 3 Sterne. So ganz abholen konnte mich dieses Buch nicht und die Spannung bleibt eher oberflächlich. Auch das Ende, welches durchaus nochmals eine Wendung herbei führt, kam mir dann etwas zu plötzlich und konstruiert. Aber ich mag den Schreibstil von Simon Beckett, die Art, seine Charaktere zu gestalten und wachsen zu lassen und dadurch den Leser ganz nah in die Psyche seiner Protagonisten einsteigen zu lassen. 

    Kommentare: 1
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    veronika_lackerbauers avatar
    veronika_lackerbauervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr enttäuschend, bin von Beckett weit Besseres gewöhnt!
    Schade ...

    Wenn man Simon Beckett von "Chemie des Todes" und der Hunter-Thrillerreihe kennt, dann kann man von diesem Buch eigentlich nur enttäuscht sein.
    "Obsession" kommt nicht einmal ansatzweise, in die Nähe! Es mag ganz nett sein, für jemanden, der die andere Reihe nicht kennt. Aber wer Simon Beckett wegen seiner atemlosen Thriller-Spannung liebt, wird bitter enttäuscht.
    Irgendwie fehlt dem ganzen Buch nicht nur die Spannung, sondern auch die Handlung. Was genau, wollte mir der Autor jetzt eigentlich sagen?
    Simon Beckett's Hunter-Reihe: unbedingt, auf jeden Fall und bitte mehr davon!!
    Simon Beckett's Obsession: lieber nicht!

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    H
    hymovor 3 Jahren
    Wirrwarr der Gefühle

    Hauptdarsteller ist Ben. Ben hat seine Frau verloren. Noch gar nicht die Trauer bewältigt, findet Ben heraus, dass das Kind seiner versorbenen Frau Sarah nicht das eigene wahr- viel schlimmer er wurde wohl entführt.

    Ben begibt sich dahin auf die Suche der Wahrheit.

    Spannend geschrieben, manchmal aber etwas langartmig

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Thrillerlines avatar
    Ich habe innnerhalb von zwei Wochen die David Hunter-Reihe gelesen und war begeistert. Leichtgängig und klasse geschrieben. Bei einem Wein würde ich sagen »süffig«. Die Figur David Hunter scheint Beckett ja »begraben« zu haben, die neuen Bücher haben nicht die besten Rezensionen. Wieso hat er nicht mit David Hunter weitergemacht? Lohnt es dennoch bspw. Obsession zu lesen?
    Zum Thema

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