Simon Beckett Stone Bruises

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Inhaltsangabe zu „Stone Bruises“ von Simon Beckett

'Somebody!' I half-sob and then, more quietly, 'Please.' The words seem absorbed by the afternoon heat, lost amongst the trees. In their aftermath, the silence descends again. I know then that I'm not going anywhere... Sean is on the run. We don't know why and we don't know from whom, but we do know he's abandoned his battered, blood-stained car in the middle of an isolated, lonely part of rural France at the height of a sweltering summer. Desperate to avoid the police, he takes to the parched fields and country lanes only to be caught in the vicious jaws of a trap. Near unconscious from pain and loss of blood, he is freed and taken in by two women - daughters of the owner of a rundown local farm with its ramshackle barn, blighted vineyard and the brooding lake. And it's then that Sean's problems really start... Superbly written, Stone Bruises is a classic nail-shredder of a thriller that holds you from the beginning. The narrative slowly, inexorably tightens its grip as the story unfurls and will keep you guessing until the unnerving and shocking final twist... (Quelle:'E-Buch Text/30.01.2014')

Hat mir nicht gefallen. Unglaublich, dass Simon Beckett der Autor ist. :(

— Ewynn
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  • Seltsam.

    Stone Bruises

    PascalTheChameleon

    08. April 2015 um 16:05

    Irgendwie weiß ich nicht so recht, wie ich das Buch bewerten soll.  Das Buch ist nicht so rasant und actiongeladen wie andere Bckett-Bücher. Außerdem gibt es auch so gut wie keine explizite Ermittlungsarbeit. Alles was herausgefunden wird, ist eigentlich mehr oder minder nur Zufall. Eigentlich geht es nur um Sean, der auf diesem Hof lebt, und zwischenzeitlich gibt es Rückblicke auf sein  Leben vor der Flucht. Auch die Auflösung am Ende ist nicht so wahnsinnig spektakulär, wie ich es erwartet hatte. Und dennoch - es wird nie langweilig! Wie geht das denn nur?  Simon Beckett hat es irgendwie geschafft, einen "ruhigen" Thriller zu schreiben, dessen Spannung unterschwellig daherschwelt, aber permanent da ist. 

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  • Leserunde zu "Stone Bruises" von Simon Beckett

    Stone Bruises

    DieBuchkolumnistin

    You can run, but can you ever really hide? Sean is on the run. We don't know why and we don't know from whom, but we do know he's abandoned his battered, blood-stained car in the middle of an isolated, lonely part of rural France at the height of a sweltering summer. Desperate to avoid the police, he takes to the parched fields and country lanes only to be caught in the vicious jaws of a trap. Near unconscious from pain and loss of blood, he is freed and taken in by two women - daughters of the owner of a rundown local farm with its ramshackle barn, blighted vineyard and the brooding lake. And it's then that Sean's problems really start... Superbly written, Stone Bruises is a classic nail-shredder of a thriller that holds you from the beginning. The narrative slowly, inexorably tightens its grip as the story unfurls and will keep you guessing until the unnerving and shocking final twist... LESEPROBE Endlich ist er da - der neue Thriller von Simon Beckett, der uns bereits mit seiner David-Hunter-Reihe begeistern konnte. Nun hat er seinen fünften Einzelroman veröffentlicht und wir suchen mit Random House UK 25 Testleser für "Stone Bruises" und eine gemeinsame Leserunde zum britischen Originalroman. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung bis einschliesslich 09. Februar 2014! Die Teilnahme an der Diskussionsrunde sowie die Rezension kann in Deutsch oder Englisch erfolgen. Simon Beckett has worked as a freelance journalist, writing for national newspapers and colour supplements. He is the author of four international bestselling crime thrillers featuring his forensic anthropologist hero, Dr David Hunter: The Chemistry of Death, Written in Bone, Whispers of the Dead and The Calling of the Grave. His latest novel is called Stone Bruises. He lives in Sheffield.  Weitere Informationen zu Simon Beckett erhaltet Ihr auf seiner Facebookseite sowie seiner offiziellen Homepage. Diese Leserunde ist die erste Aktion im Rahmen unserer "We read in English - Reading Challenge 2014" und Du erhältst für die Teilnahme inklusive Rezension maximal 50 Punkte.

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    • 476
  • Spannend und zu Beginn ziemlich ungewöhnlich

    Stone Bruises

    AddictedToBooks

    01. July 2014 um 21:52

    Klappentext im Original: Sean is on the run. We don't know why and we don't know from whom, but we do know he's abandoned his battered, blood-stained car in the middle of an isolated, lonely part of rural France at the height of a sweltering summer. Desperate to avoid the police, he takes to the parched fields and country lanes only to be caught in the vicious jaws of a trap. Near unconscious from pain and loss of blood, he is freed and taken in by two women - daughters of the owner of a rundown local farm with its ramshackle barn, blighted vineyard and the brooding lake. And it's then that Sean's problems really start... Simon Beckett ist ja weltweit bekannt, nur ich hatte noch nie von ihm gehört. Liegt vielleicht daran, dass ich im Genre Krimi/Thriller noch ziemlich neu bin. "Stone Bruises" war also das erste Buch von Beckett, das ich jemals gelesen habe, und dann auch noch in der Originalsprache. Das Buch hat mich zu Beginn ziemlich überrascht. Wir haben Sean kennengelernt, erfahren, dass er auf der Flucht ist und waren sogar live dabei, als er mal wieder geflüchtet ist. Was ich jedoch nicht wusste: Warum oder vor wem flüchtet er überhaupt? Hat er was verbrochen? Ist es ein Missverständnis? Ist er der Gute oder der Böse? In so einer Situation war ich sonst noch nie, ich wusste eigentlich immer gleich, ob ich einen Protagonisten mag oder nicht. Hier hatte ich wirklich überhaupt keine Ahnung und habe mich überraschen lassen - und das ist dem Autor auch wirklich gelungen. Der Sprachstil war sehr spannend und flüssig geschrieben, gut verständlich und interessant. Die Story an sich war toll und hat mir wirklich super gefallen. Der Einstieg in das Buch ist natürlich noch ein weiterer Bonus, denn er war für mich sehr ungewöhnlich, jedoch super. Alles in allem kann ich das Buch also weiterempfehlen. Ich kenne die deutsche Version nicht, finde aber, dass jeder, der einigermaßen gut Englisch spricht, kein Problem mit diesem Roman haben wird. Also wer es versuchen möchte - traut euch! "Stone Bruises" erhält von mir 5 von 5 möglichen Sternen.

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  • Kein David Hunter aber ein Simon Beckett

    Stone Bruises

    Estel90

    Inhalt: Wir treffen Sean, als er irgendwo in Frankreich in einem Auto fährt, dessen Tank fast leer ist. Er ist eindeutig auf der Flucht und der blutige, zerrissene Gurt des Beifahrersitzes sprechen nicht gerade für ein harmloses Vergehen. Mehr wird zunächst nicht bekannt, während wir ihn auf seiner Tour per Anhalter durch die Sommerhitze begleiten. Nicht immer nehmen ihn jedoch die wenigen Autofahrer mit und manchmal begegnet er auch Autos, die er lieber nicht sehen will: Beispielsweise einem Polizeiauto. Auf der Flucht davor, versteckt er sich im an die Straße grenzenden Wald. Leider hat er die Bärenfalle nicht gesehen und ohne Wasservorrat blutend im Wald zu liegen ist in der Sommerhitze keine gute Sache... Als Sean wieder zu sich kommt, befindet er sich auf einem Hof, der von ein paar eigenartigen Charakteren bewohnt wird: Mathilde, einer sehr verschlossenen jungen Frau, ihrer Schwester Gretchen, deren sprunghaftes Verhalten sehr merkwürdig wirkt. Und dann ist da noch Arnaud, der Vater von Mathilde und Gretchen, der Sean wirklich nicht wohlgesonnen ist. Und sogar den kleinen Michel, das Baby von Mathilde, scheint ein Geheimnis zu umgeben. Die Frage ist nun: Ist der Hof für Sean die Rettung - oder doch eher eine Falle? Mein Eindruck: "Stone Bruises" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und ich habe es nur ungern aus der Hand gelegt. Ein wenig ungewöhnlich - für mich aber dadurch umso interessanter - war der Spannungsbogen: Sowohl der Anfang als auch das Ende sind sehr rasant geschrieben und haben meinen Puls definitiv merklich hochschnellen lassen. Der Mittelteil lebt dagegen durch die subtil aufgebaute Drohkulisse, die wesentlich stiller ist als Anfang und Ende, dadurch aber umso beklemmender wirkt. Auf mich wirkten diese Abschnitte so, als würde man den Soundtrack in einem Film langsam leiser drehen, bis man nur noch die eigentlichen Geräusche der Handlung vernimmt und die sonstige Stille beinahe erdrückend wirkt. Zu dieser Stimmung passen auch wunderbar die Beschreibungen der sommerlichen Hitze, der schwülen Luft und der Mangel an Wind. Fazit: Im Gegensatz zu manch anderem in der Leserunde bin ich überhaupt nicht enttäuscht von dem Ende des Buches. Es passte für mich perfekt zu meinem Eindruck der vorherigen Szenen - die ja dem Abschalten eines Soundtracks beim Film entsprachen und zum Schluss ist nun wirklich allerhand passiert. Wie bei jedem Buch habe ich mir natürlich beim Lesen überlegt, in welche Richtung das Ende gehen könnte, und - in diesem Fall - welche Geheimnisse wohl auf dem Hof verborgen liegen. Dabei habe ich zwar an einigen Stellen Recht behalten, aber die Strukturen unter der Oberfläche des Lebens auf dieser Farm sind doch wesentlich vielschichtiger gewesen, als ich das vermutet hatte. Es waren so einige Überraschungen dabei. Mir gefiel am Ende, dass die Geschichte zwar in sich abgeschlossen ist - man aber dennoch nicht genau weiß, wie es weiter geht. Es wurden alle Rätsel des Buches aufgelöst aber irgendwie bleibt die Geschichte ohne definitives Ende - in diesem Fall ist das in meinen Augen die richtige Methode gewesen, um das Buch zu beenden. Und dann gibt es ja noch die Diskussion, ob "Stone Bruises" / "Der Hof" ein "typischer Beckett" ist. Für mich war das einer. Typisch - in meinen Augen - ist für Beckett eine sehr klare, präzise Schreibweise mit wenigen Schnörkeln und das Erzählen von vielschichtigen Handlungen, die am Ende zu Ende erzählt, aber nicht komplett abgeschlossen sind. Das trifft auch hier wieder zu. Ansonsten unterscheidet sich das Buch natürlich sehr von den David Hunter-Romanen, aber das soll ja auch so sein. Mich jedenfalls hat von Anfang an dieser subtile Spannungsaufbau gepackt gehabt, wobei Anfang und Ende am dynamischsten waren und der Mittelteil in meinen Augen von dieser Drohkulisse lebte. 5 von 5 Sternen.

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    • 2

    Arun

    01. July 2014 um 00:57
  • "Let's read in English"-Lesechallenge 2014

    DieBuchkolumnistin

    Let's read in English - die Englisch-Lesechallenge 2014 Mit den Neujahrvorsätzen ist es immer so eine Sache – viele haben wir bereits wieder vergessen und der Alltag hat uns definitiv wieder eingeholt. Mit „Let’s read in English“ möchten wir das jedoch gern ändern und euch die Moeglichkeit geben, Bücher und Autoren neu zu erleben – in der englischen Originalsprache! Einige von euch rezensieren schon fleissig englische Bücher und viele Lovelybooks-Leser sind an englischen Texten interessiert, würden jedoch lieber bei einer Leserunde einsteigen. Wir haben uns euer Feedback zu Herzen genommen und unsere Lesechallenge „Let’s read in English“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem englischen Verlagshaus Random House Group UK mit Sitz in London werden wir eine Vielzahl von Leserunden starten und ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Das Motto der Lesechallenge verstehen wir als einen Aufruf nicht nur an alle von euch, die sich mühelos in der englischen Sprache zurechtfinden, sondern an alle Lovelybooks-Leser. Egal welche Sprachkentnisse du hast, trau dich einfach – und mach mit! „Let’s read in English“ – zusammen auf Lovelybooks. Viele unsererer Leser verwenden die englische Sprache oder werden sie in Zukunft brauchen. Bücher sind ein idealer Einstieg um Sprachkentnisse zu verbessern oder die Fremdsprache auch einfach mehr zu benutzen. Die Stimme der Autoren im Original zu lesen und sie neu kennenzulernen ist natürlich ein spannenender Bonus. Für die fleissigsten Rezensenten gibt es zum Jahresende tolle Preise und jeder kann sich gern in Deutsch und/oder Englisch in den Leserunden austauschen und Rezensionen in beiden Sprachen posten. Das ist voellig euch überlassen.  Alle Grundinfos findet Ihr auf unserer Englisch-Lesechallenge-Seite! Hier könnt Ihr nun alle Fragen stellen & stets fleissig Eure neuen Rezensionen posten! Die Liste wird am Anfang jedes Monats aktualisiert!  Bitte postet für jede neue Rezension auch einen neuen Beitrag. Auf die Plätze - fertig - let's read English!!!

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    • 1684
  • Beckett mit Startschwierigkeiten

    Stone Bruises

    LittleMerm8

    17. April 2014 um 09:36

    Sean ist auf der Flucht. Warum, vor wem, von wo, wie lange schon – es gibt keinen Hinweis. Doch diese mysteriöse Flucht hat schneller ein Ende, als er geplant hatte. Er findet Zuflucht auf einer alten Farm, von der er weder fliehen möchte, noch möchte er dort bleiben. Der Besitzer, Arnaud, scheint in der ganzen Gegend verhasst und seine beiden Töchter könnten verschiedener nicht sein, fast schon angsteinflößend. Je länger er sich dort aufhält, desto mehr bringt er über all dies in Erfahrung – was er gar nicht wissen wollte. Plötzlich stellt sich ihm eine elementare Frage: Könnte seine Zuflucht zu seinem Grab werden? Dieser Thriller braucht seine Zeit, bis er es wirklich verdient hat, zu diesem Genre zu zählen. Anfangs hält die Spannung sich sehr in Grenzen und es fällt leicht, das Buch beiseite zu legen und sogar ein paar Seiten in einem anderen zu schmökern. Es packt einfach nicht. Das Prinzip „Alte Farm, merkwürdige Besitzer, die schier gewalttätig scheinen und hunderte Geheimnisse hüten“ ist aus gefühlt abertausenden Horrorfilmen und Büchern ebendieses Genres bekannt und man hat das Gefühl, alles schon einmal gesehen zu haben, ja, sogar das Ende zu kennen. Etwa in der Mitte krempelt sich alles um und die Spannung lässt sich endlich blicken. Verwirrung kommt auf, alle Theorien, die man sich zurecht gelegt hat, scheinen nicht mehr schlüssig und die Handlung lässt einen endlich nicht mehr los, selbst, wenn das Buch schon lange verschlossen ist. Es gibt viele Wendungen, die man so gar nicht erwartet hat, und die anfängliche Frustration schnell verschwinden lassen. Auch die Flashbacks, die einem einen Einblick in Seans Leben und seine Flucht bzw. den Grund dafür geben, lockern die Handlung auf und geben dem Leser gleich zwei Rätsel, an denen er gleichzeitig tüfteln muss. Dieses Stilmittel ist vermutlich auch einer der Hauptgründe, weshalb mich das Buch letztlich doch noch überzeugen konnte, da ich Seans Vergangenheit fast interessanter und fesselnder fand als die Gegenwart. Stilistisch ist es jedoch immer noch ein klassischer Beckett – wenn die Situation passt, dann schafft der Autor es immer, mit passendem Schreibstil das größtmögliche an Spannung herauszuholen. Einzig die Charaktere sind für mich ein großes Manko, die einen Stern gekostet haben. Sie sind zu klassisch, zu altbekannt. Man mag die Handlung in der Form vielleicht noch nicht gesehen haben, die Charaktere allerdings schon abertausende Male. Der böse, autoritäre Vater, dem niemand widerspricht, das fast schon gruselige, gewalttätige junge Mädchen, deren Schwester das komplette Gegenteil ist, nämlich handzahm … es gibt keine Überraschungen, die ich mir diesbezüglich gewünscht hätte. Ihre Handlungen sind zu voraussehbar. Trotz der Charaktere und der Startschwierigkeiten ein lesenswerter und gegen Ende überraschender und spannender Beckett, der mit Sicherheit noch einmal gelesen wird! 3/5 Sterne!

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  • Beklemmend, ruhig und düster – Beckett mal anders

    Stone Bruises

    coala_books

    13. April 2014 um 23:26

    Der zu Anfang noch unbekannte Sean scheint in Frankreich auf der Flucht zu sein. Vor wem oder was erschließt sich dem Leser nicht. Jedoch tritt er in eine Falle und findet sich nach vergeblicher Befreiung auf einem Hof wieder. Während er in der Scheune untergebracht ist, kümmern sich die Töchter um ihn und seine Verletzung, während der Hofherr ihn nicht beachtet und ein ganz eigener Charakter zu sein scheint.  Arnaud schottet seinen Hof gegenüber der Außenwelt ab und auch seinen Töchtern ist es strengstens untersagt, den Hof nicht zu verlassen, wenn nicht nötig. Sean sieht seine Chance, hier vorerst in der Abgeschiedenheit unterzutauchen und sich vor seiner Vergangenheit zu verstecken. Doch ist er auf dem Hof wirklich sicher? Als die ersten Geheimnisse gelüstet werden, scheint vieles nicht mehr so einfach. Düster und atmosphärisch zeichnet Beckett eine beklemmende Umgebung, wenn man in den Hof eintaucht. Undurchsichtige Charaktere erschweren es, die Sympathien eindeutig zu verteilen, denn schwarz und weiß ist bestimmt nichts in diesem Buch. Nach und nach erschließen sich die Charaktere und werden immer nachvollziehbarer. Dabei wird die unterschwellige Gefahr bis zum Schluss aufrechterhalten. Nicht wirklich ein hitziger Spannungsaufbau, jedoch so herrlich beklemmend, dass einen das Buch trotzdem nicht wirklich loslässt. Zudem beherrscht Beckett es wie kein zweiter, durch eine sehr gewählte Sprache, eine unvergleichliche Stimmung hervorzurufen, sodass sich die Härchen auf dem Arm auch ganz ohne Blut, Mord und Todschlag aufstellen. Etwas Gefühl und eine sehr überlegter Spannungsbogen bis zum Schluss wissen die Spannung zudem über die meisten Zeit zu halten. Nur kleine Längen und ein etwas unbefriedigender Schluss schmälern die doch mal etwas andere Thriller-Erfahrung. Sicherlich kein Beckett, wie man ihn erwartet, doch trotzdem hat das Buch ganz andere Stärken dir zu überzeugen wissen und eine einzigartig beklemmende Atmosphäre hält den Leser gefangen und weiß am Ende zu überzeugen.

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  • Der Klappentext versprach etwas anderes

    Stone Bruises

    shadow_dragon81

    13. April 2014 um 21:12

    Sean ist auf der Flucht von England nach Frankreich gekommen und dort will er sich verstecken. Vor wem oder was, dass erfährt man erst später. Er gerät in eine Falle und wird schwer verletzt. Die Töchter auf dem Farm kümmern sich um ihn und pflegen ihn gesund. Nur der Vater ist von davon nicht begeistert. Die Familie lebt sehr zurückgezogen und sie haben nicht viel Kontakt zur Außenwelt. Das findet Sean anfänglich sehr gelegen, da er sich dort gut verstecken kann. Doch warum lebt die Familie so zurückgezogen? Nach und nach versucht Sean hinter das Geheimniss zu kommen.... Ich habe bei dem Klappentext einen Thriller erwartet aber leider keinen bekommen. Ich war lange am überlegen, wie ich das Buch nun bewerte. Ich war enttäuscht, weil ich nicht das bekam was ich erwartet habe. Aber ich mochte die Atmosphäre in dem Buch wirklich gerne. Sie war schön düster und sie hat mir gut gefallen. Die Geschichte fand ich auch recht spannend. Es gab in der Geschichte immer wieder Rückblenden nach England und so erfuhr man nach und nach etwas über Sean. Sean konnte ich lange nicht richtig einschätzen, was mir persönlich dann etwas schwer fiel ihn zu mögen. Bei beiden Erzählsträngen tappte man lange Zeit im dunkeln und man zerbrach sich den Kopf darüber, was nun geschehen war in London und was auf der Farm vor sich ging. Aber teilweise hatte die Geschichte dann einige Längen, die mich dann unruhig werden ließen. Mir ging es einfach zu langsam vorwärts und die Spannung war dann leider raus. Was das Hauptkriterium für die drei Sterne ist. Ansonsten muss ich sagen, das Simon Becketts Schreibstil wirklich toll ist. Es war mein erstes Buch von ihm und ich bin froh es auf Englisch gelesen zu haben. Der Schreibstil ist wirklich toll zu lesen und er zieht einen wunderbar in die Geschichte mit rein. Es ist kein Thriller wie es auf dem Klappentext steht, sondern vielmehr ein atmosphärischer Krimi. Die Charaktere waren mir durch die undurchsichtige Geschichte auch etwas fern. Vielleicht kamen dadurch meine Längen in der Geschichte. Ich konnte mich nicht ganz drauf einlassen. Wen undurchsichtige Charaktere nicht so stören und wer keinen Thriller erwartet, wird Freude am Buch haben.

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  • So lala

    Stone Bruises

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. April 2014 um 18:21

    Das Buch beginnt mit Seans Flucht aus England. In Südfrankreich muss er sich dann allerdings zu Fuß weiter durchschlagen. Dabei kommt er zu einer abgelegenen Farm. Im Gebüsch tritt er dort in eine Tierfalle, verletzt sich schwer und wird ohnmächtig. Als er wieder zu sich kommt, befindet er sich im Haus des eigensinnigen Farmers Arnauld und wird dort von ihm und seinen beiden Töchtern Mathilde und Gretchen gepflegt. Zunächst kommen ihm die Abgelgenheit der Farm und der zurückgezogene Lebensstil seiner "Retter"  noch ganz gelegen. Doch je länger er sich dort aufhält, umso undurchsichtiger und fragwürdiger erscheinen ihm die Hausbewohner und ihre Verhaltensweisen. Scheint doch jeder von ihnen ein Geheimnis zu haben... Meine Meinung: Stone Bruises erschien mit dem deutschen Titel "Der Hof". Ich habe mich sehr darauf gefreut einmal ein Buch von Simon Becket im englischen Original zu lesen. Die Handlung an sich erschien mir dann allerdings etwas durchwachsen. Zu Beginn habe ich immer auf einen großen "Knall" gewartet, der allerdings ausblieb. So schleppt sich die Handlung bis zu Seans Ankunft bei der Familie etwas dahin. Dann wurde es wieder etwas spannender. Es kamen mehr Charaktere hinzu. Man konnte bereits vermuten, dass mit den Beteiligten irgendetwas nicht stimmt und sie versuchen etwas zu verbergen. So folgte man der Geschichte und die Spannung zu der Frage "was wird nun passieren" nahm stetig zu. Doch zum Ende hin, rieß der Faden irgendwie ab und ich kämpfte mich bis zum Ende der Geschichte, das etwas enttäuschend war. Fazit: "Stone Bruises" ist ein abschnittweise wirklich spannendes Buch. Die Geschichte von Simon Beckett um seinen Protagonisten "David Hunter" bleiben allerdings meine Favoriten.

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  • Vielleicht kein Thriller, aber ein atmosphärisches fesselndes Buch !

    Stone Bruises

    elisabethjulianefriederica

    01. April 2014 um 11:05

    Stone Bruises – Der Hof - Simon Beckett Zum Inhalt: Ein abgelegener, heruntergekommener Hof in Südfrankreich. Es ist brütend heiß. Fliegen umschwirren die grunzenden, halbwilden Schweine, die im Dreck nach Futter stöbern. In der baufälligen Scheune liegt der junge Engländer Sean mit einem zerfetzten Fuß. Auf der Flucht vor der Polizei ist er in eine rostige Eisenfalle getreten, aufgestellt von Arnaud, dem Besitzer des Hofs, einem Eigenbrötler, der keine Fremden auf seinem Besitz duldet. Sean darf dennoch bleiben - wenn er mithilft, die maroden alten Wände neu zu mauern. Er nimmt das Angebot an, denn eine Rückkehr nach England kann er nicht riskieren - und auch wegen Arnauds Tochter Mathilde, die ihn so hingebungsvoll pflegt. Aber deren verführerische kleine Schwester ist völlig unberechenbar, ebenso wie der tyrannische Arnaud. Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht, und Sean will es herausfinden. Doch die Arnauds haben ihre Geheimnisse, und der Alte setzt alles daran, dass sie niemals ans Licht kommen... (Klappentext der deutschen Ausgabe) Der Autor: Simon Beckett wurde 1968 in Sheffield (England) geboren. Er studierte Englisch und arbeitete nach seinem Master-Abschluss zunächst als Hausmeister, als Lehrer in Spanien und Schlagzeuger, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Seit 1992 schrieb er als freiberuflicher Journalist für „The Times“, „The Daily Paragraph“ und andere Publikationen. Durch seine Tätigkeit erhielt er erste Einblicke in die Polizeiarbeit. Ein Besuch der sogenannten "Body Farm" in Tennessee inspirierte ihn schließlich zur David Hunter-Reihe ("Die Chemie des Todes", 2006), die inzwischen in über 29 Sprachen übersetzt wurde und sich bisher über 7 Millionen Mal verkaufte. 2009 war er damit der erfolgreichste Autor Europas. Neben der David Hunter-Reihe, die inzwischen vier Ausgaben umfasst, schrieb er die Thriller "Voyer", "Tiere", "Flammenbrut" und "Obsession", die alle Bestseller wurden. 2014 erscheint sein aktueller Thriller "Der Hof". Seine Werke wurden mit diversen Preisen ausgezeichnet. Im Jahr 2011 erhielt Simon Beckett für sein Buch "Verwesung" den Lovelybooks Leserpreis in Silber (Kategorie Spannung, Thriller und Krimi). Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.(Quelle: Lovelybooks) Mein Leseeindruck: Der Roman war das erste Buch, das ich von Simon Beckett gelesen habe und bestimmt nicht mein letztes. Mir gefiel der bildhafte Schreibstil sehr gut, die düstere unheimliche Atmosphäre konnte ich mir wie im Kinofilm vorstellen. Das englische Original war gut zu lesen. Dieser Roman ist vielleicht kein Thriller, die knisternde Spannung wollte sich nicht wirklich einstellen, aber ein atmosphärisches fesselndes Buch, das es sich dennoch zu lesen lohnt.

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  • Anders als erwartet, aber das Unerwartete ist eben Simon Becketts Markenzeichen!

    Stone Bruises

    MeLi94

    14. March 2014 um 16:31

    Sean hat sich dazu entschieden, London zu verlassen und nach Frankreich zu reisen. Dort angekommen tritt er, vorlauter Panik vor der Polizei, in eine Bärenfalle, mitten im Nirgendwo Frankreichs.  Glücklicherweise wird er von einer Frau und ihrem Hund entdeckt. Zusammen mit ihrer Schwester bringen sie ihn auf ihren Hof und kümmern sich um seine Wunde.  Nach drei Tagen erblickt Sean endlich wieder das Licht und lernt seine "Retterinnen" kennen, Gretchen und Mathilde.  Der Vater der Frauen, Arnaud, weiß davon zunächst nichts, aber als er es dann erfährt, ist er kurz davor Sean von seinem Hof zu werfen. Die Töchter Arnauds können ihn aber davon überzeugen, Sean noch eine Weile auf dem Hof zu dulden, bis sein Fuß wieder voll funktionsfähig ist.  Um sich seine kostenlose Unterkunft und Verpflegung zu verdienen, fängt Sean an, auf dem Hof zu arbeiten.  Als er dann zum ersten Mal, zusammen mit Mathilde, in die nächstgelegene Stadt fährt, um Materialien für seine Arbeit zu kaufen, kommt er zum ersten Mal in die Nähe eines Geheimnisses Mathildes.  Nach und nach lüftet Sean immer mehr Geheimnisse der Familie auf dem Hof und auch sein Geheimnis, das Sean mit sich trägt, wird nach und nach gelüftet... Alles in allem bin ich mit dem Buch eigentlich sehr zufrieden. Es ist eine sehr interessante Geschichte, die Simon Beckett hier erzählt.  Allerdings wird es erst sehr spät, besser gesagt am Ende, richtig spannend, als dann ein Geheimnis gelüftet wird und dann immer mehr heraus kommt. ABER: Beckett hat es mal wieder geschafft, mich zum Staunen zu bringen. Nichts ist vorhersehbar, manchmal vielleicht ein kleines bisschen, aber dann ist es doch wieder total anders... Dieses Unerwartete, einfach super! Genau das macht Simon Beckett aus. Nichts ist vorhersehbar. 

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  • Stone Bruises

    Stone Bruises

    Claudias-Buecherregal

    12. March 2014 um 19:15

    Sean hatte sich dafür entschieden England hinter sich zu lassen und nach Südfrankreich zu gehen. Allerdings geht seine Flucht vor der Polizei dort weiter und während dieser zerfetzt er sich seinen Fuß, als er in eine Eisenfalle tritt. Mathilde und Gretchen finden Sean dort bewusstlos auf und bringen ihn auf den heruntergekommenen Hof ihres Vaters, der keine Fremden duldet. Sean, der mit seinem verletzten Fuß ans Bett gefesselt ist, sieht sich dem tyrannischen Arnaud und der verführerischen Gretchen hilflos ausgeliefert aus. Nur Mathilde scheint einen normalen, freundlichem Umgang mit ihm zu pflegen. Allerdings schwebt ein dunkles Familiengeheimnis über das Anwesen. Ich möchte vorweg nehmen, dass ich bisher nur "Die Chemie des Todes" von Simon Beckett gelesen habe. Somit habe ich keinen Roman im "David Hunter"-Stil erwartet. Des Weiteren muss ein Thriller für mich nicht aus zahlreichen, blutigen Szenen oder reichlich Leichen bestehen, um überzeugen zu können. Was Simon Beckett jedoch mit seinem neuen Roman abgeliefert hat, war für mich eine komplette Enttäuschung und wie ein solcher Roman im Thriller-Genre veröffentlicht werden kann, erschließt sich mir absolut nicht. Natürlich schreibt Beckett einen Bestseller nach dem Nächsten, aber ein guter Name allein macht nicht automatisch aus jeder x-beliebigen, langweilig geschriebenen Story einen guten Roman. "Der Hof" hätte theoretisch enorm viel Potential haben können. Ein Protagonist, der aus unbekannten Gründen auf der Flucht ist, und auf einem abgelegenen Hof aufgepäppelt bzw. vielleicht sogar festgehalten wird. Dazu reichlich verquere Charaktere, die scheinbar ein Familiengeheimnis hüten. Das ganze Geschehen spielt sich in einem räumlich recht eingeschränkten Umfeld ab, was dazu hätte führen müssen, dass sich unterschwellig eine spannungsgeladene Atmosphäre entwickelt. Passiert ist dieses jedoch nicht, Meiner Meinung nach hat Beckett bei diesem Roman nichts richtig gemacht. Die Geschichte ist zäh, einfallslos und in großen Teilen vorhersehbar. Eine fesselnde Handlung existiert einfach nicht, von einem ausgearbeiteten Spannungsbogen oder gar einem fulminanten Abschluss ganz zu schweigen. Ich habe mich selten bei einem Buch derart gelangweilt. Ein Roman ohne mitreißende Atmosphäre und ohne spannende Handlung -so wie dieser- verdient das Prädikat "Thriller" einfach nicht, da es irreführend ist und das Buch absolut nicht hält, was diese Aussage verspricht. Fazit: "Der Hof" ist ein Roman, bei dem es mir wirklich schwerfällt eine geeignete Zielgruppe zu finden. Einzig Leser, die sich normalerweise an seichter Frauenliteratur erfreuen und für die ein Beziehungs-Aus in einem Roman bereits zu viel Herzrasen verursacht, könnten es evtl. einmal mit diesem Buch versuchen. Jedem Thriller-Liebhaber, der sich fesselnd und mitreißend unterhalten lassen möchte, der eine ausgefeilte Story und eine spannungsgeladene Atmosphäre erleben möchte, rate ich auf Schärfste von diesem Roman ab, der für mich eins der langweiligsten, unspektakulärsten und enttäuschendsten Bücher seit Langem war. Taschenbuch: 320 Seiten Verlag: Bantam Press (30. Januar 2014) Sprache: Englisch ISBN-10: 0593073290 ISBN-13: 978-0593073292

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  • Toll geschrieben!

    Stone Bruises

    Ceciliasophie

    11. March 2014 um 10:05

    Simon Beckett hat mit Stone Bruises mal wieder ein wirklich gutes Buch geschrieben. Der verletzte und auf einem Hof in Frankreich gestrandete Engländer Sean wird von den Töchtern des Hofes gesund gepflegt, bis der Vater der Töchter davon Wind bekommt und ihn trotz schwerer Verletzung vom Hof jagen will. Dennoch darf Sean durch Überzeugung der Schwestern bleiben und repariert sogar das Haus. Er bekommt jedoch nach und nach Teile eines Geheimnisses mit, das den Hof umgibt. Die Handlung springt zwischen Frankreich und London, wobei London eher die Vorgeschichte Seans beleuchtet. Der Schreibstil ist einfach und das gesamte Buch sehr gut verständlich. Mir persönlich gefielen die Zeitsprünge sehr, da sich bei beiden Handlungen die Geschichte dramatisch zuspitzte.

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  • Rezension zu "Stone Bruises"

    Stone Bruises

    Tiana_Loreen

    10. March 2014 um 23:06

    Mein erster Beckett und das auch noch in Englisch! Interessant und teilweise auch Spannend! "Der Hof" in Originalausgabe! Inhalt: Sean ist auf der Flucht, vor wem weiß man nicht, nur, dass er von England bis nach Frankreich mit dem Auto gefahren ist und dann....muss er zu Fuß weiter. Mitten im französischen Nirgendwo und auch nur so lange, bis er in eine Tierfall tritt und sich schwer verletzt. Gegen aller Wahrschienlichkeit wird er gerettet und lebt fortan auf einer abgelegenen Farm und wird dort gesund gepflegt. Doch nicht nur die Farm birgt Geheimnisse, auch Sean, der vor etwas geflohen ist.... meine Meinung: Nun ja, es war mein allererstes Simon Beckett Buch und dementsprechend neugierig war ich. Ich hatte einfach schon zu viel (gutes) von ihm gehört und dachte mir, dass das Buch vermutlich ein "Burner" werden wird. Nun ja, es war nicht schlecht, aber "großartig" ist weit verfehlt. Beginnen wir einmal bei den Charakteren.... Gretchen, Mathilde, Arnauld und George, die Bewohner bzw. Mitarbeiter der Farm, auf der Sean mehr oder weniger strandet. Man kann sich diese Figuren gut vorstellen, und da meine ich nicht nur das Aussehen, sondern man kann sich ausmahlen, wie deren Charakter sind, was sie zu verbergen haben, eben alles, was zum Mitfiebern anregt. Dann haben wir da noch Sean, der Ich-Erzähler der Geschichte und die Person, die ebenfalls ein großes Geheimnis birgt, jedenfalls sollte es ein großes Geheimnis sein *psss...wird nicht verraten*, jedoch war es für mich persönich nicht so "groß" und "überraschend" wie gehofft....nun ja. Man erfährt sehr viel von Sean selbst, über seine Ängste, Hoffnungen, Zweifel, einfach alles, was ich gut fand. Die Schreibart und die Aufbau des Buches haben mir im Prinzip sehr gut gefallen. Obwohl es Englisch war, verstand ich so gut wie alles und mein Wörterbuch hatte größtenteils frei ;P , nur fehlte mir eben etwas....und zwar der Thriller. Es hört sich unlogisch an, da das Buch von dunkler Atmosphären nur so trieft, aber der Knalleffekt hat mir gefehlt. Das Ende war...nun ist es eben vorbei. Es gab nur sehr wenige Überraschungen, was ich sehr schade fand. Die Struktur des Buches hat mir auch sehr gut gefallen, denn man sprang von der Gegenwart, die in Frankreich spielt, zurück in die Vergangenheit in London. Die Zeitwechsel brachten definitiv Spannung rein und doch war es nicht genug.... Nun ja, dass mit dem "nun ist es eben vorbei", war wohl etwas übertrieben, aber wenn man es in der Spannungs-Perspektive betrachtete, schien es so. Nur eben die Handlung selbst beendete Beckett gut. Eine geschlossene Handlung, die nicht nach "Happy End" schrie, aber auch keine (zu großen) Scherbenhaufen zurückließ...eben genau richtig! Fazit: Von einem Simon Beckett Buch hätte ich mehr erwartet, auch wenn mir die Handlung im Prinzip gut gefallen hat, nur eben die Spannung fehlte mir manchmal. Die düstere Atmosphäre, die Charaktere, all das, was mir gefiel, dennoch kann ich dem Buch nur 3 von 5 Sterne geben, da mir der Höhepunkt einfach gefehlt hat und die Handlungen zu oft zu vorausschauend waren.

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  • Rezension zu "Stone Bruises" von Simon Beckett

    Stone Bruises

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. March 2014 um 14:06

    Stone Bruises, in der deutschen Übersetzung "Der Hof", knüpft qualitativ leider nicht an das, was ich von ihm gewohnt bin, an. Thriller kann man dieses Buch nicht nennen, trotzdessen ist es nicht schlecht. Aber wer in Erwartung eines spannenden, mitreißenden Thrillers an dieses Buch herantritt, wird enttäuscht werden. Einige blutige Szenen aber gibt es, harmlos oder langweilig ist das Buch nicht! Sean ist auf der Flucht. Den französischsprachige Engländer verschlägt es nach Frankreich und durch unglückliche Umstände auf einen Hof; er tritt in eine Falle. Der erste Eindruck ist freundlich: Mathilde versorgt seinen verletzten Fuß und darüber hinaus für sein Wohlergehen. Doch die anderen Mitglieder der Familie machen einen weniger guten Eindruck... Arnaud, Mathildes Vater, möchte Sean zunächst loswerden. Sean darf bleiben, aber mit der Zeit seines Aufenthalts macht er einige verstörende Erfahrungen. Und erfährt Dinge, die geheim hätten bleiben sollen... In Ich-Form geschrieben und mit den Rückblicken in die Vergangenheit, die Auskunft über Sean's Verbrechen gibt, in der Parallelen zu den geheimnisvollen, recht verstörenden Ereignissen auf Arnaud's Hof, ist es ein gut geschriebenes Buch. Leider ohne die gewohnte Prise Würze. Auf Englisch ganz gut zu lesen, Verknüpfungen lassen sich im Groben auch ziehen ohne jedes Wort zu verstehen. Gesamteindruck mittelmäßig. 3 Sterne.

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