The Chemistry of Death

von Simon Beckett 
4,5 Sterne bei47 Bewertungen
The Chemistry of Death
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ReneSts avatar

Sehr kurzweiliges Buch - spannend und bis zum Ende mit Überraschungen voll

Alle 47 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "The Chemistry of Death"

Finding refuge in a rural backwater, Dr David Hunter hoped he might at last have put the past behind him. But then they found what was left of Sally Palmer. It isn't just that she was a friend that disturbs him. Once he'd been a high-profile forensic anthropologist, before tragedy made him abandon this previous life. Now, the police want his help.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780440335955
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Dell Publishing Company
Erscheinungsdatum:31.07.2007
Das aktuelle Hörbuch ist bei GB erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    booksarealive_s avatar
    booksarealive_vor 4 Monaten
    Überraschend gut!

    In Manham, einem kleinen Ort in der britischen Region Norfolk, lebt David Hunter, ehemals forensischer Anthropologe (Bei diesem Beruf beschäftigt man sich mit Leichen, die teilweise schon sehr alt oder einfach nicht identifizierbar sind. Ein forensischer Anthropologe kann mit verschiedenen Techniken und Anhaltspunkten den ungefähren Zeitraum des Todes, die Todesursache und genauere Informationen über die Identität des Opfers aussagen). Er ist erst vor ein paar Jahren dorthin gezogen, weil er Abstand von seinem vorherigen Leben brauchte. Und den hatte er auch, bevor die Leiche von Sally Palmer, einer jungen Frau aus Manham gefunden wird und die Polizei dringend Davids Hilfe braucht. Sally wurde nämlich nicht nur getötet, sondern ach verstümmelt und misshandelt. Und es bleibt nicht nur bei dem einen Opfer...

    David war mir sehr sympatisch. Er ist ein sehr ruhiger, erwachsener Mann, der in seinem Leben schon viel Leid erfahren musste. Genau das hat ihn sehr nah und persönlich für den Leser gemacht. Das Buch war auch aus seiner direkten Sicht geschrieben, was ich anfangs nicht erwartet hätte, und das hat seiner Beziehung mit dem Leser sehr geholfen. Und besonders gegen Ende des Buchs, wenn er auch viel in Kontakt mit anderen Charakteren gekommen ist (ganz besonders einer Charakterin...😏), habe ich noch lieber aus seiner Sicht gelesen.

    Doch so toll David als Protagonist war, hat er dieses Buch nicht zu einem sofortigen 5-Sterne-Buch gemacht. Ich lese normalerweise keine Krimis, keine Thriller und vor allem keine Mischung aus den beiden Genres. "The Chemistry of Death" habe ich gezwungenerweise im Englischunterricht lesen müssen, und das Buch hat sehr gemischte Gefühle in mir ausgelöst. Ich war richtig überrascht, dass mir das Buch tatsächlich ziemlich gut gefallen hat, aber es gab einige Kapitel, die ich nur mit Grauen gelesen habe und irgendwann habe ich für mich beschlossen: Das Buch wird nur noch tagsüber gelesen und nicht mehr abends vor dem Schlafen gehen! 

    Simon Beckett hat alles extrem genau beschrieben und das kann schon mal sehr ekelhaft werden, wenn es um teilweise verrottete Leichen geht. Außerdem war der Mörder ganz schön abartig in dem Buch und ich dachte mir mehrmals "Was zur Hölle?!". Klar braucht das Buch solche Sachen für die Spannung, aber ich hätte auf ein paar Sachen auch sehr gut verzichten können. 

    Vor allem zum Ende des Buches konnte ich die Kapitel kaum noch ruhig lesen. Das Buch war größtenteils aus Davids Sicht geschrieben, aber ab und an gab es Kapitel aus einer "externen" Sicht, oft die Sicht des Opfers. Als Leser wusste man also, dass das Opfer noch lebt, während David und die Polizei vergeblich irgendwas versuchen und das hat mich wahnsinnig gemacht - eben vor allem beim letzten Opfer zum Schluss. Ich habe das Buche echt auch mehrmals aus der Hand gelegt, so sehr habe ich mitgefiebert. Ich wollte einfach nur noch, dass es vorbei ist.

    Was mir sehr gut an dem Buch gefallen hat, waren die wahnsinnig vielen, extrem spannende Wendungen, die die Handlung immer wieder genommen hat. Ich war echt immer wieder geschockt, was alles noch passieren kann. Es gab natürlich auch einige vorhersehbare Sachen (wie zum Beispiel das letzte Opfer und teilweise auch der Mörder), aber größtenteils hat mich das Buch immer wieder überrascht. Simon Beckett arbeitet auch seeeehr viel mit Cliffhangern am Ende von Kapiteln und die haben das Lesen noch spannender gemacht.

    Da wir das Buch im Rahmen des Englischunterrichts (Q11) gelesen haben, mussten wir es logischerweise ja auf Englisch lesen. Anfangs wollte ich einfach das deutsche Hörbuch auf Spotify anhören, aber ich bin dann doch bei dem Buch geblieben und bereue es kein bisschen! Das Englisch war die meiste Zeit sehr verständlich und auch wenn ich nicht jedes Wort verstanden habe, gab es ganz selten Momente, in denen ich den Sinn des ganzen Satzes nicht verstanden habe. 

    Zusammengefasst haben mir die Charaktere, allen voran David sehr gut gefallen, die Handlung war von vorne bis hinten spannend, manchmal fast zu spannend und abgedreht für mich, und auf Englisch war das Buch sehr gut zu verstehen. Mein einziger Kritikpunkt sind einfach die ganzen ekelhaften, abgefuckten Stellen, auf die ich echt verzichten hätte können und so bekommt "The Chemistry of Death" von Simon Beckett von mir 4,5 von 5 Punkten!

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    DaniWs avatar
    DaniWvor 3 Jahren
    Toller Serienauftakt

    Dies ist der erste Teil der Serie um forensischen Anthropologen Dr.David Hunter aus der Feder des britischen Autors Simon Beckett. Hunter ist in ein einsames Dorf nach Norfolk gezogen, um die tödliche Tragödie zu vergessen, die seiner Frau und Tochter das Leben gekostet haben. Obwohl er dort nur als Allgemeinmediziner arbeitet, bittet ihn die Polizei aufgrund seiner Expertise, den verstümmelten Leichnam seiner Nachbarin zu obduzieren. Widerwillig bearbeitet er den Fall. Als dann jedoch eine zweite Frau plötzlich verschwindet und die Polizei einen Serienmörder dahinter vermutet, kann sich Hunter nicht länger heraushalten und begibt sich zusammen mit den ermittelnden Beamten auf die Suche in der kleinen Gemeinde... Auch wenn das Ende ein klein wenig vorhersehbar ist, hat Beckett einen großartigen Krimi geschrieben, der einem das Blut in den Adern gefrieren läßt. Sein Stil ist mitreißend, seine Detailgetreue nichts für zarte Seelen und seine Charaktere extrem glaubwürdig. Sehr empfehlenswert!

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    awogflis avatar
    awogflivor 7 Jahren
    Rezension zu "The Chemistry of Death" von Simon Beckett

    Guter Stoff - ich habe sehr viel über Larven und Fliegen gelernt ;-). Der berühmte antroplogische Forensiker David Hunter igelt sich nach einem persönlichen Schicksalsschlag irgendwo in England auf dem Land ein und will fortan nur noch praktischer Arzt sein. Dabei holen ihn sein Ruf und seine berufliche Vergangenheit ein.

    Wunderbar wird die verschworene Dorfgemeinschaft beschrieben, die sich verbissen und mit vollem Mißtrauen gegen alles Fremde und die Zugezogenen wehrt. Der Krimi weist sehr detaillierte Beschreibungen der Arbeit einer forensischen Kapazität auf, hat gut entwickelte Figuren und analysiert treffend das soziale Gefüge der ländlichen Gemeinschaft.
    In der Dramaturgie gibt es aber leider einige Schwächen, da auch von mir der Täter frühzeitig entlarvt werden konnte, was mir ein bisschen den Spass an der Geschichte verdarb.

    Fazit: Lesenswert gut in Sprache und Erzählkraft von der Dramaturgie her zwar spannend aber etwas zu duchsichtig aufgebaut.

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    Fanjes avatar
    Fanjevor 7 Jahren
    Rezension zu "The Chemistry of Death" von Simon Beckett

    Dieser Roman lässt sich gut und schnell lesen. Er ist sehr spannend, allerdings ist er niemandem zu empfehlen, der keine genauen Beschreibungen von Leichen und Tatorten mag.
    Ich fand es sehr spannend und habe es verschlungen, allerdings war ich vom Ende etwas enttäuscht, da es zwar eine überraschende Wendung genommen hat, man aber ahnen konnte, dass eine Wendung eintreten wird. Mir hat einfach das gewissen Etwas zum Schluss gefehlt, deshalb nur drei Sterne von mir.

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    Leseratte1248s avatar
    Leseratte1248vor 9 Jahren
    Rezension zu "The Chemistry of Death" von Simon Beckett

    Ein genialer Krimi, allerdings mit teilweise ekligen Details zu den Leichen und Morden. Ansonsten spannend geschrieben und absolut fesselnd!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "The Chemistry of Death" von Simon Beckett

    In einem kleinen Dorf werden Frauen ermordet und brutal verstümmelt. Der Mörder ist unter den Dorfbewohnern und der Dorfarzt, ein ehemaliger Forensiker, hilft bei den Ermittlungen. Da er erst seit wenigen Jahren in diesem Dorf wohnt trauen die Bewohner ihm nicht und Gerüchte, er sei ein Verdächtiger der Polizei, machen sich breit. Das letzte Opfer ist seine Freundin und er versucht natürlich mit allen Mitteln sie zu retten.
    Ich muss zugeben, dass ich anfangs sehr skeptisch war. Ich lese ungern Bücher in der Ich-Perspektive, aber Simon Beckett habe ich eine Chance gegeben - zurecht! Es dauerte eine Weile bis ich Sympathie für die Hauptfigur entwickeln und mich in sie hineinversetzen konnte. Ich habe eher langsam einen Zugang zu ihr gefunden. Aber als das geschehen war wendete sich das Blatt.
    Simon Beckett baut Spannung nicht durch Szenenwechsel auf sondern dadurch, dass er den Leser an der Nase herum führt. Man darf keiner Figur trauen, denn jeder könnte der Mörder sein. Das Ende kam für mich sehr unerwartet.
    Einen Minuspunkt hat das Buch für mich dennoch: (Wer sich nicht die Leselust verderben will, sollte jetzt nicht weiterlesen!)
    Am Ende gibt's wieder ein kitschiges Happy End. So wie leider in fast jedem Kriminalroman.

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    gretebs avatar
    gretebvor 10 Jahren
    Rezension zu "The Chemistry of Death" von Simon Beckett

    Thriller mit nervenaufreibenden Showdown

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    ReneSts avatar
    ReneStvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr kurzweiliges Buch - spannend und bis zum Ende mit Überraschungen voll
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    Trilobitin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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