Tiere

von Simon Beckett 
3,0 Sterne bei820 Bewertungen
Tiere
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Positiv (281):
Lena1201s avatar

Die Grausamkeit dieses Buches hat mich stocken lassen . Genau das was ich mir erhoffe von einem Beckett Thriller . Definitiv nicht für jeden

Kritisch (264):
N

Das Buch war ganz interessant und spannend und es war alles sehr gut geschrieben und erklärt nur leider hat mich das Ende sehr enttäuscht...

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Inhaltsangabe zu "Tiere"

Manche Menschen sind Tiere.

Nigel ist sicherlich nicht der Hellste. Aber er ist meistens ganz guter Laune. Im Büro gibt es immer etwas zu kopieren, und außerdem sind da Cheryl und Karen. Auch im Pub, den seine Eltern früher führten und in dem Nigel jetzt wohnt, fühlt er sich wohl. Es gibt hier zwar kein Bier und keine Zigaretten mehr, aber Nigel interessiert sich sowieso mehr für Fernsehen und Comics.

Und dann ist da noch der Keller. Hier hält Nigel seine Mitbewohner. Dass die nicht freiwillig da unten wohnen, stört Nigel nicht …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499249150
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:24.02.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.01.2011 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Nathi92vor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Das Buch war ganz interessant und spannend und es war alles sehr gut geschrieben und erklärt nur leider hat mich das Ende sehr enttäuscht...
    enttäuschend

    Inhalt

    Nigel lebt allein und zurückgezogen in dem Pub seiner verstorbenen Eltern. Er hat keine großen Interessen außer Comics und seine Lieblingsserien aus seiner Kindheit. Er pflegt keine sozialen Kontakte, da er nicht weiß wie er sich gegenüber anderen Menschen verhalten soll. Daher finden ihn die Leute eher seltsam. Seine Mutter hatte ihn damals schon beigebracht welche Verhaltensweisen unanständig und eklig sind. Was ihn dazu brachte, Menschen die sich unsittlich benahmen zu verabscheuen. Er lockte sie zu sich nach Hause, betäubte sie mit Medikamenten, die seine Mutter während ihrer Krankheit einnahm, und sperrte sie in den Keller seines Pubs. Dort hielt er sie wie Tiere in unterteilte Abteile mit Gittertüren.

     

    Meinung

    Das Buch ist sehr interessant geschrieben und die Spannung hielt von Anfang bis Ende, allerdings war ich dann zum Schluss doch ziemlich enttäuscht. In dem Buch wurde sehr viel von Nigels Leben und auch von der Kindheit erzählt. Er verabscheute Menschen mit unsittlichem Verhalten und sperrte sie deshalb ein aber was genau er mit ihnen vorhatte wurde nicht erwähnt. Ich wartete sehnsüchtig bis zum Schluss darauf, leider wurde ich aber enttäuscht. Daher gebe ich nur 2 Sterne, es war sehr gut geschrieben und detailiert erklärt aber das war es dann leider auch. Ich finde den Autor wirklich klasse aber dieses Buch kann ich nicht empfehlen.

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    Mali133s avatar
    Mali133vor 5 Monaten
    Manche Menschen sind Tiere

    "Tiere" ist ein Thriller von Simon Beckett. Die deutsche Erstausgabe erschien 2011 im Rowohlt Taschenbuch Verlag.

    Inhalt:
    Nigel wohnt immernoch allein in dem Pub, den seine Eltern damals gekauft haben. Er scheint aber recht gut mit dem Einsiedlerdasein klar zu kommen. Dies könnte auch daran liegen dass er in seiner Entwicklung im Kindesalter stecken geblieben ist. Trotzdem meistert er sein Leben ohne größere Probleme und geht regelmäßig zur Arbeit. Von dort kennt er auch Karen und Cheryl, die ihn endlich mal zuhause besuchen wollen. Zu Cheryl fühlt sich Nigel ein wenig hingezogen, aber aufgrund seiner Schüchternheit hat er sich bisher noch nie getraut sie einzuladen.
    Als die beiden nun am Wochenende bei Nigel zu Besuch sind verläuft erstmal alles so normal wie es eben unter jungen Erwachsenen laufen könnte. Doch da sind auch noch Nigels Mitbewohner im Keller. Diese sind sicher nicht freiwillig eingesperrt und niemand sollte von diesem dunklen Geheimnis erfahren.

    Fazit:
    Nachdem ich mich erst kürzlich an den ersten Thriller von Simon Beckett "Voyeur" getraut habe, wollte ich jetzt direkt den zweiten lesen. Ich kann sagen dass mir dieser nun um einiges besser gefallen hat. Allerdings immernoch nicht so gut wie die David Hunter-Reihe.

    Der Schreibstil von Simon Beckett gefällt mir immer sehr gut. Ich lese ihn sehr gerne, da er fließend schreibt und die Seiten nur so dahinfliegen. Der Hauptcharakter Nigel wird sehr gut beschrieben. Vor allem auf seine Gedanken und Gefühle wird detailliert eingegangen und man kann sich sehr gut in seine Situation hineinversetzen. Trotzdem seine Lebensweise nicht normal ist war er mir irgendwie sympathisch. Für die anderen Charaktere hätte ich mir ein paar mehr Details gewünscht, aber es war ausreichend.

    Das Buch ist in einzelne Kapitel unterteilt. Erzählt wird ausschließlich aus der Ich-Perspektive von Nigel. Dies wird aber durch geführte Konversationen ein wenig aufgelockert. Neben der gegenwärtigen Ereignisse, versetzt sich Nigel auch oft gedanklich in die Vergangenheit zurück. Dadurch erfährt man wie Nigel zu dem geworden ist, der er heute ist und kann sein Verhalten besser nachvollziehen.

    Mir hat die Geschichte insgesamt sehr gut gefallen, auch wenn es an manchen Stellen gerne noch ausführlicher hätte sein dürfen. Wirklich spannend fand ich das Buch leider nicht, da doch einiges voraussehbar war. Dies hat dem Lesespaß aber keinen Abbruch gemacht. Die Handlung war gut durchdacht und in sich schlüssig. Das Ende kam dann sehr abrupt und bleibt offen, aber das gibt dem Leser Raum für Spekulationen wie es denn nun mit Nigel weitergeht.

    Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!

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    pia_hs avatar
    pia_hvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Erstaunend gut!
    Sehr überzeugend!

    Obwohl die meisten Meinungen hier anderer Meinung sind, fand ich das Buch tatsächlich gut!

    Cover
    Das Cover war einer der Gründe, wieso ich auf das Buch gestoßen bin. Becketts Bücher zeichnen sich durch den schlichten Einband, welcher meist mit einem Schlagwort als Titel versehen ist, aus. Und gerade das fand ich ansprechend. 

    Inhalt
    Da der Leser ziemlich schnell das Geheimnis hinter Nigels Keller erfährt, stellte sich für mich die Frage inwieweit hier ein Spannungsbogen aufgebaut werden kann. Ganz einfach: Man wartet auf das Ende, man will wissen was mit den "Tieren" passiert. Noch viel wichtiger: was mit Nigel passiert, was aus ihn wird. Und obwohl sich die Spannung wirklich in Grenzen hält, fand ich das Buch unterhaltsam und keineswegs langweilig. Die Rückblicke in Nigels Vergangenheit dienten zur Anschauung und auch die Geschichte rund um Cheryl war gut aufgebaut. 

    Sprache
    Zu keiner Zeit saß ich stirnrunzelnd vor dem Buch, weil ich den Schreibstil nicht verstand, nicht nachvollziehen konnte oder keine Ahnung hatte was Beckett von mir wollte. Das Buch ist einfach geschrieben, nicht zu einfach, so dass man sich denken könnte: "Das hätte ja sogar ich schreiben können." Es ist einfach.. einfach. 

    Nigel
    Wie Simon schon zu Anfang des Buchs beschreibt: Der Leser soll in diesem Buch Sympathien zum "Verbrecher" aufbauen. In meinen Augen sah ich Nigel nie als Monster. Ich konnte zwar nicht verstehen, wieso er das tat, was er eben im Keller verbarg, aber wisst ihr was? Das wusste nicht einmal er. Und genau das macht ihn so interessant. Ein Verbrecher, der sich seinem Verbrechen nicht annehmen kann, weil er erst selbst nicht nachvollziehen kann. Gerade zum Ende hegte ich immer mehr positive Gefühle zu Nigel, weil ich seine Reaktion gegenüber Cheryl, Karen und Pete nachvollziehen konnte. 

    Schluss
    Keine Sorge, ich werde die Geschichte nicht spoilern!
    Der Schluss kam sehr unerwartet. Aber dennoch fand ich ihn.. wie soll ich sagen? Amüsant? Amüsant mag das falsche Wort sein... Vielleicht eher Imposant. Auf so ein Ende wäre ich nie gekommen. & dennoch: Ich fand es gut. Wieso hier manch anderer meint, er sei anderer Meinung kann ich aber auch nachvollziehen: Für viele mag es nicht befriedigend sein. Es ist ein offenes Ende. Trotzdem fand ich es gut, denn aus irgendeinem Grund wollte ich gar nicht, dass Nigels Geschichte ein drastisches Ende nimmt und durch das Offenstehen, kann sich jeder selbst ausmalen, wie es zu guter Letzt ausgeht. 

    Fazit:
    Im Großen & Ganzem war ich wirklich positiv überrascht und kann mit bestem Gewissen 4 (wenn nicht sogar 4,5) Sterne geben. Gute Arbeit!

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    L
    Leannahvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Muss man nicht lesen.
    Ein etwas anderes Buch...

    Leider konnte das Buch nicht halten, was der Klappentext versprochen hat. Die Menschen im Keller sind nur Randfiguren, die in der Geschichte kaum eine Rolle spielen. Ich fand die Geschichte um Nigel zwar ganz interessant, allerdings war die Handlung sehr vorhersehbar. Ab der Mitte vom Buch habe ich nur darauf gewartet, wann und wie die Leute im Keller entdeckt werden. Den Hauptcharakter fand ich zudem sehr farblos und unsympathisch. Das Ende regt zum nachdenken an und hat nochmal verdeutlicht wie krank Nigel ist.

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    MajaGruens avatar
    MajaGruenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Strange!
    Die andere Seite von Simon Beckett

    Wer Simon Becketts David-Hunter-Reihe mag, ist nicht automatisch ein Fan von all seinen anderen Romanen.Im Fall von Tiere geht es nicht um die Klärung eines Verbrechens. Der Fokus liegt am Verbrechen und dem Verbrecher selbst. In diesem Fall ein Psychopath, der sich im Keller seine ganz besonderen "Haustiere hält. Seine Sicht der Dinge und seine persönliche Geschichte stehen im Vordergrund. Es handelt sich somit - für mein Verständnis - nicht um einen klassischen Psychothriller. 

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    LittlePopugais avatar
    LittlePopugaivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mal was anderes. Nicht Jedermanns Geschmack.
    Mal was anderes

    Mein bisheriges Lieblingsbuch von Beckett. Es gehört nicht zu Hunter-Reihe. Protagonist ist Nigel, mit dem man auf eine etwas verstörende Art Mitleid empfindet und fast hofft, dass er nicht auffliegt. Gerade dass man auf der Seite des Bösen steht, macht dieses Buch zu etwas Besonderem. Lese es jetzt bereits zum zweiten Mal. Mein Freund hat es allerdings gar nicht gefallen und obwohl es relativ dünn ist, hat er es nicht zu Ende bekommen. Ist definitiv polarisierend.

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    Astells avatar
    Astellvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessanter Rückentext, guter Auftakt, aber ab der Hälfte nur noch langweiliges Geplänkel.
    Tiere

    Seit ich vor längerer Zeit von diesem Buch gehört hatte, wollte ich es lesen.
    Nun bereue ich es.

    Der Rückentext klang vielversprechend und spannend:
    "Manche Menschen sind Tiere. Nigel ist sicherlich nicht der Hellste. Aber er ist meistens ganz guter Laune. Im Büro gibt es immer etwas zu kopieren, und außerdem sind da Cheryl und Karen. Auch im Pub, den seine Eltern früher führten und in dem Nigel jetzt wohnt, fühlt er sich wohl. Es gibt hier zwar kein Bier und keine Zigaretten mehr, aber Nigel interessiert sich sowieso mehr für Fernsehen und Comics. Und dann ist da noch der Keller. Hier hält Nigel seine Mitbewohner. Dass die nicht freiwillig da unten wohnen, stört Nigel nicht …"

    Mich hatte interessiert, wie er an die 'Tiere' herangekommen ist, wie er sie hält oder was das Ziel seiner Handlung ist.
    Ebenso hatte ich gehofft, es gäbe eine spannende Befreiungsaktion (von den gefangenen selbst oder von Menschen, die deren Gefangenschaft wie auch immer mitbekommen haben) oder tiefe Einblicke in das Gefühlsleben der Menschen, die er in seinem Keller hält.
    Doch gab es nichts davon.
    Die erste Hälfte des Buches besteht aus verschieden Flashbacks aus Nigels Vergangenheit (Pub gekauft; dort ausgeholfen; Eltern verloren; Pub geschlossen; seine Kollegen wollen ihn in eben diesem Pub besuchen...) und der derzeitigen Pflege seiner 'Tiere'. Das zieht sich ganz schön hin. Doch ich hoffte ja auf ein spannendes Ende, daher war das noch in Ordnung.
    Die zweite Hälfte besteht quasi nur aus dem Trinkgelage von ihm und seinen Kollegen. Auf die Leute im Keller wird gar nicht mehr eingegangen, weil nun die angetrunken Kollegen, sowie Nigels erstes richtiges Besäufnis im Vordergrund stehen.
    Nach einigen quälend uninteressanten Seiten - die mit Nigels nicht wirklich spannenderen mangelnden Sexualerfahrung gefüllt werden -, nimmt man kurz Bezug auf Leute im Keller. Wirklich sehr kurz.
    Und Ende.

    Ich hatte mich so auf das Buch gefreut, da der Rückentext so viel Platz für Ideen, Gedankenspiele und Hoffnungen ließ.
    Aber nein. Es ist einfach nur langweilig.
    Kein Tiefgang, stete Wiederholung (Man könnte ja mal Spaßsinnshalber zählen, wie oft 'total' vorkommt.) und ein ewig in die Länge gezogenes Besäufnis.
    Nicht mein Fall.

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    sinaslesewelts avatar
    sinasleseweltvor 2 Jahren
    Mies!

    Simon Beckett scheint ein Autor zu sein, mit dem ich einfach nicht warm werde. Schon die David-Hunter-Reihe konnte mich nicht überzeugen, dennoch wollte ich dem Autor mit einem seiner Einzelbände noch eine Chance geben. Tiere fand ich besonders interessant, der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht, doch am Ende wurde ich auch hier enttäuscht.

    In seinem Vorwort erklärt Beckett, dass er einen Protagonisten erschaffen wollte, der schlimme Dinge tut und dem Leser trotzdem sympathisch sein soll. Doch das ist ihm nicht gelungen. Wie auch schon bei der David-Hunter-Reihe ist der Protagonist ein Charakter ohne Profil, der kaum Tiefe besitzt und einfach nicht greifbar ist.

    Den Beginn der Geschichte fand ich noch recht gelungen, doch dann hat Beckett komplett den Faden verloren. Plötzlich dreht sich alles nur noch um den Besuch zweier Kolleginnen und dessen Kumpel und wird dadurch absolut niveaulos. Es geht nur noch um Sex und Alkohol und die Tatsache, dass Nigel Menschen in seinem Keller gefangen hält gerät vollkommen in Vergessenheit. Dadurch wirkte das Buch auf mich etwa ab der Mitte ziemlich langatmig. Ein No-Go, wenn man bedenkt, dass das Buch nicht einmal 300 Seiten hat.

    Auch das Motiv von Nigels Handlungen lässt zu wünschen übrig. Es gibt einige Rückblicke auf seine Vergangenheit, die darauf schließen lassen, warum er den Menschen so etwas antut. Doch diese Hintergrundgeschichte reicht einfach nicht aus. Sie ist zu dünn um als Ursache herzuhalten und wird nur durch die Tatsache aufgefangen, dass Nigel stark zurückgeblieben ist. Das eigentliche Motiv reicht nicht aus, aber der Protagonist ist ja halt dumm, dann passt das schon. Ebenfalls ein No-Go!

    Auch das Ende kann nicht überzeugen. Nachdem der Autor den Leser ewig hinhält und sich auf Nigels Gäste konzentriert, endet alles plötzlich innerhalb weniger Seiten. Noch dazu ist das Ende offen, der Leser wird also einfach allein gelassen und darf sich den Rest selber denken. Insgesamt macht die Geschichte dadurch keinen runden Eindruck, sie wirkt abgehakt und strukturlos.

    Fazit

    Ich habe jetzt endgültig mit dem Autor abgeschlossen und werde um seine Bücher zukünftig einen weiten Bogen machen. „Tiere“ ist eine chaotische Geschichte, bei dem ich oft den Eindruck hatte, der Autor wisse selber nicht genau, wo er eigentlich hin möchte. Mir fehlte es definitiv an Tiefe und Spannung.

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    Gucci2104s avatar
    Gucci2104vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: schon etwas gestört! Aber kein wirklicher Thriller.
    Krasses Buch!

    Dieses Buch war auf jeden Fall schockierend. Jedoch hatte es auch viele langatmige Stellen dabei gegeben, was das Lesevergnügen für mich getrübt hat. Zudem bleibt das Ende komplett offen. Ein Thriller ist es auf jeden Fall nicht.

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das war leider das mit Abstand schlechteste Buch, das ich seit langem gelesen habe und überhaupt nicht zu empfehlen!
    Schwachsinn hoch zehn

    Klappentext: Nigel ist sicherlich nicht der Hellste. Aber er ist ganz glücklich. Im Büro gibt es immer etwas zu kopieren, und außerdem sind da Cheryl und Karen. Auch im ehemaligen Pub, das früher seine Eltern führten und das Nigel jetzt bewohnt, fühlt er sich wohl. Es gibt hier zwar kein Bier und keine Zigaretten mehr, aber Nigel mag ohnehin viel lieber fernsehen und Comics. Und dann ist da noch der Keller. Hier hält Nigel seine «Mitbewohner». Dass die nicht freiwillig da unten wohnen, stört Nigel kaum.

    Cover: Das Cover gefällt mir gut, wobei ich es irritierend finde, dass die ganzen Einzel-Bände von Beckett (wie eben Tiere, Voyeur, Obsession etc.) alle gleich gestaltet sind. Das suggeriert, dass sie zusammen gehören, jedoch handelt es sich um einzelne Bände, die in keinerlei Zusammenhang stehen und die man völlig unabhängig voneinander lesen kann. Dennoch mag ich diese Art der Cover, denn sie ist sehr ruhig, aber doch auffällig, denn die rote Schrift sieht aus, als wäre sie mit Blut an eine weiße Wand geschrieben worden.

    Schreibstil: Gegen den Schreibstil von Simon Beckett lässt sich nichts sagen. In meinen Augen schreibt er sehr ansprechend und so, dass man als Leser immer gut mitkommt. Auch die Charakterisierungen gelingen dem Autor sehr gut, obwohl er im Roman „Tiere“ hier sehr übertreibt und die Charaktere extrem überspitzt darstellt. Das ist aber okay, solange man es – und das tut Beckett – stringent und für alle Charaktere gleichermaßen durchzieht.

    Die Story: Der Roman „Tiere“ ist um die 250 Seiten lang. Es geht dabei, so suggerieren es Titel und Klappentext, darum dass ein etwas zurückgebliebener Mann, sich „Tiere“ in seinem Keller hält, die natürlich jedoch Menschen sind. Das Vorwort des Autors verspricht dabei Großes und vor allem Grausames: Ein Mann hält Menschen wie Tiere gefangen und tut ihnen viele schreckliche Dinge an. Nun ja. Unter schrecklichen Dingen verstehe ich, mal unabhängig davon, dass es grundsätzlich nicht schön ist, eingesperrt zu sein, mehr als jemandem kaltes Wasser über den Kopf zu schütten. Aber gut, Ansichtssache.
    Viel störender an dem Inhalt der Geschichte ist, dass es um das eigentliche Thema nur etwa die ersten 50 Seiten geht. Danach folgt nun ja, eine Art Kaffeeklatsch (mit Bier und Hot Dogs) zwischen vier Leuten, die sich gegenseitig und insbesondere ihren Gastgeber mobben. Die „Tiere“ im Keller sind nur noch einmal ganz am Ende in nicht mehr als einem Randsatz Thema und das war es dann auch. Gegruselt habe ich mich eher wegen des unterirdischen Verhaltens der Gäste auf der „Party“, nicht aber wegen der „Tiere“ im Keller.
    In der Schule hieße es hier ziemlich eindeutig: Thema verfehlt.

    Fazit: Dieses Buch lässt mich sprachlos zurück. Sprachlos vor Entsetzen, wie ein so großartiger Autor so einen Schwachsinn schreiben kann. Ich bin wirklich maßlos enttäuscht und habe mir viel, viel mehr versprochen. Stattdessen habe ich über 200 Seiten gelesen, wie ein etwas zurück gebliebener Junge, mit einem Draufgänger, dessen schlampiger Freundin und einem weiteren Mädel ein Kaffeekränzchen abhält. Die „Tiere“ in seinem Keller waren dabei völlig nebensächlich. Wirklich schade und überhaupt nicht empfehlenswert. Der Klappentext verspricht ein Richard Laymon – artiges Buch, vom Inhalt her ist es (Achtung, Übertreibung!) eher Rosamunde Pilcher.

    Kommentare: 1
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    N9erzs avatar
    Hallo liebe Lovelybooker!

    Zum Welttag des Buches verlose ich im Zuge der Aktion "Blogger schenken Lesefreude" ein Simon Beckett Package auf meinem Blog.
    Bestehende aus "Tiere" und "Voyeur"!
    http://nothingbutn9erz.blogspot.co.at/2014/04/blogger-schenken-lesefreude-gewinnspiel.html

    EInfach auf meiner Facebook Seite vorbei schauen, ein Like und einen Kommentar da lassen und schon seid ihr dabei!

    https://www.facebook.com/NothingButN9erz
    https://www.facebook.com/NothingButN9erz/posts/640001469412024?stream_ref=10

    Ich drück euch ganz fest die Daumen!
    N9erzs avatar
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