Simon Beckett Totenfang

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Inhaltsangabe zu „Totenfang“ von Simon Beckett

Hunter is back! Sein fünfter Fall führt Dr. David Hunter in die Backwaters, ein unwirtliches Mündungsgebiet in Essex, wo die Grenzen zwischen Land und Wasser verschwimmen. Aber die wahren Gefahren lauern nicht in der Tiefe, sondern dort, wo er sie am wenigsten erwartet. Seit über einem Monat ist der 31-jährige Leo Villiers spurlos verschwunden. Als an einer Flussmündung zwischen Seetang und Schlamm eine stark verweste Männerleiche gefunden wird, geht die Polizei davon aus, Leo gefunden zu haben. Der Spross der einflussreichsten Familie der Gegend soll eine Affäre mit einer verheirateten Frau gehabt haben, die ebenfalls als vermisst gilt: Leo steht im Verdacht, Emma Darby und schließlich sich selbst umgebracht zu haben. Doch David Hunter kommen Zweifel an der Identität des Toten. Denn tags darauf treibt ein einzelner Fuß im Wasser, und der gehört definitiv zu einer anderen Leiche. Für die Zeit seines Aufenthalts kommt David Hunter in einem abgeschiedenen Bootshaus unter. Es gehört Andrew Trask, dessen Familie ihm mit unverholener Feindseligkeit begegnet. Aber sie scheinen nicht die einzigen im Ort zu sein, die etwas zu verbergen haben. Und noch ehe der forensische Anthropologe das Rätsel um den unbekannten Toten lösen kann, fordert die erbarmungslose Wasserlandschaft erneut ihren Tribut…

Das Buch hat mich gut unterhalten und David Hunter ein weiteres Mal überzeugt.

— misery3103

Holpriger Start, aber dann ist Hunter back!

— Mlle-Facette

David ist wieder da :-)

— kathy125

Ein weiteres gutes Buch der David Hunter - Bücherreihe. Ich habe lange drauf gewartet :)

— AuroraAustralis

Ich denke es ist Zeit, dass Hunter in den Ruhestand geht. Nur noch Mittelmaß!

— Thrill

Sehr spannend und harmonisch geschrienben. Lehrreich und auch Mitreissend!

— nany_maus

Wieder einmal war es sehr spannend und wurde nicht langweilig beim Lesen.

— JsBookSight

mMn nicht der beste der Reihe- solider Thriller, bin aber auch nicht schwer begeistert worden! Leider

— cassandrad

Packender fünfter Band - meisterlich erzählt.

— Larissa_Schwarz

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Die Wendungen waren unvorhersehbar &spannend, es war auch toll geschrieben, aber es wirkte leider alles sehr konstruiert & unwahrscheinlich.

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  • Hier hat sich aber Jemand gewaltig im Genre geirrt!

    Totenfang

    Sarah-the-1

    15. October 2017 um 20:30

    Da wartet man so lange sehnsüchtig auf die Hunter-Fortsetzung - und bekommt dann eine völlig spannungslose, langatmige und langweilige Story vorgesetzt! Ich bin maßlos enttäuscht darüber, einen als "Thriller" deklarierten ROMAN gekauft zu haben - denn, so leid es mir auch tut - mehr ist dieses Buch leider nicht. Okay, wir wissen nun ALLES über die Backwaters und würden uns dank seitenlanger Ausführungen dort blind und ohne jegliche Navi-Hilfe zurechtfinden, mit garantiert immer passender Kleidung am Leib dank ebenfalls ausführlichster Wetter-Beschreibungen. Und wenn mich eins als Leserin tatsächlich überzeugt hat, dann war es die düstere und schwere Atmosphäre dieser Landschaftskulisse und deren Charaktere. Aber kaufe ich mir dafür extra einen Beckett-Thriller? Nein, natürlich nicht! Denn wenn das alle Anforderungen sind, die ich an ein richtig gutes Buch stelle, dann ist Rosamunde Pilcher vollkommen ausreichend! Dort bekomme ich rauhe, wilde Landschaften inklusive herzzereißender Lovestories - das, was ich in diesem Buch aber definitiv nicht gesucht habe!Die Spannung fehlt hier völlig, die gesamte Story plätschert vor sich hin, zum Ende einiger Kapitel dachte man sich noch: "Oh, kommt da spannungstechnisch jetzt vielleicht doch noch was?", nur um dann direkt wieder in den Plätscher-Modus zurückgeschaltet zu werden.Die forensischen Elemente waren zum Glück vorhanden - wenigstens etwas, das vom gewohnten Beckett geblieben ist.Da jedoch ansonsten all das, was für mich einen zufriedenstellenden Thriller ausmacht, fehlt, kann ich für dieses Buch definitiv nicht mehr als zwei Sterne vergeben und darauf hoffen, dass sich das Warten auf den nächsten Hunter dann wieder auszahlen wird!

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  • Auf der Suche nach der Wahrheit in wildromantischer Umgebung

    Totenfang

    misery3103

    08. October 2017 um 11:17

    Dr. David Hunter wird von der Polizei in Essex um Hilfe bei einem Fall gebeten. An einer Flussmündung wurde eine Leiche gefunden und die Polizei hofft auf die Bestätigung, dass es sich bei dem Toten um einen vor sechs Wochen vermisst gemeldeten Einwohner handelt. Doch der kleine Küstenort Cruckhaven hält noch mehr Überraschungen bereit und David hat bald alle Hände voll zu tun.Die Rückkehr in David Hunters Welt fiel mir erst ein bisschen schwer, doch bald fand ich wieder zurück in die Beschreibung von Knochenlese und unappetitlichen Leichen. Der Fall in Essex ist verworren und die Bewohner machen es David und der Polizei auch nicht leichter. Die Familie der ebenfalls vermissten Emma Darby bietet David ein Ferienhaus für die Dauer seines Aufenthalts und Rachel, die Schwester der Vermissten, hilft ihm dabei, sich in dem verwirrenden Fall zurecht zu finden.Der Fall ist spannend und einige Auflösungen haben mich wirklich überrascht. Hier und da war es für mich ein Zufall zu viel, der David der Lösung näher brachte, auch war mir die Beschreibung des Ortes oft etwas langatmig. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und David Hunter ein weiteres Mal überzeugt.

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  • Hunter is back!

    Totenfang

    Mlle-Facette

    06. October 2017 um 12:57

    Lange mussten wir auf den neuesten Fall für David Hunter warten.Umso befremdlicher wirkte auf mich der neben sich stehende, kurzsichtige und völlig untypische Hunter der „Totenfang“ eröffnet. Irgendwie ständig jammernd und weit entfernt von der gewohnten Konzentration, die man eigentlich von Hunter gewohnt ist.Es war anstrengend und wir hatten es die ersten 100 Seiten wirklich nicht leicht miteinander. Erkannte ich doch gar nichts vom alten, scharfsinnigen Hunter wieder und war schockiert über seine plumpen Gedankengänge, die ihn in wirklich dumme Situationen gebracht haben, die man von Dr. Hunter so wirklich nicht gewohnt ist.  Zum Glück aber wurde Hunter mit dem immer verworreneren Fall, auch wieder mehr er selbst und fand zurück zu sich. Offenbar hatte ihn das lange nicht-gebraucht-werden wirklich etwas fahrig werden lassen. Aber ab da hieß es endlich: Hunter is back!  Ein spannender Fall mit den gewohnt detaillierten forensischen Beobachtungen, die die Reihe für mich so besonders machen und wenn auch der Start etwas holprig war, der Fall ist bis zum Ende undurchsichtig und überraschend und schließt in einem absolut packendem Ende ab. Für Hunter-Fans ein absolutes Muss – Nicht-Hunter-Fans würde ich sowieso immer den Start der Reihe empfehlen. Diese ist für „Totenfang“ nicht zwingend notwenig, der Fall an sich ist in sich geschlossen, aber es ist schon irgendwie schöner Hunter von Anfang an zu begleiten und ein gewisses Hintergrundwissen zu haben.

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  • Totenfang

    Totenfang

    KristinaTiemann

    24. August 2017 um 10:17

    "Sein fünfter Fall führt Dr. David Hunter in die Backwaters, ein unwirtliches Mündungsgebiet in Essex, wo die Grenzen zwischen Land und Wasser verschwimmen."Menschen sind verschwunden und es werden einige Leichen und -teile gefunden, die einer speziellen Begutachtung eines erfahrenen forensischen Anthropologen bedürfen. Über das halbe Buch hinweg wird gerätselt, um wen es sich bei den Funden handelt und natürlich wie alles mit Vorfällen aus der Vergangenheit zusammenhängt.Die ersten zwei Bände fand ich wirklich klasse, der fünfte Fall bewegt sich eher im Durchschnitt und hebt sich vom Normalo-Thriller nicht mehr besonders ab. Er ist zwar gut recherchiert und geschrieben, aber nicht ganz so temporeich wie die ersten Bände. Dazu kommt die Landschaft, die Backwaters, die sich eben auch ziehen ... Ich vermute, deshalb lag das Buch bei mir auch etwas länger auf dem Nachttisch, meine Neugier war irgendwie gedämpft. Für zwischendurch ist es aber ganz o.k. 

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    • 3
  • David Hunter ist zurück

    Totenfang

    JsBookSight

    16. August 2017 um 23:43

    ... und steht den Vorgängern in nichts nach! Leo Villiers ist spurlos verschwunden. Als im Fluss eine stark verweste Männerleiche gefunden wird, vermutet man seinen Selbstmord. Die verheiratete Emma Darby ist ebenfalls verschwunden. Es wird vermutet, dass die beiden eine Affäre hatten. In Leo sieht man den Hauptverdächtigen. David Hunter kommen Zweifel an der Identität des Toten. Als bald darauf ein einzelner Fuß im Fluß gefunden wird ist ihm schnell klar: Dieser gehört zu einer weiteren Leiche.Der Schreibstil von Totenfang erinnert stark an seine Vorgänger. Ist das negativ? Nein, im Gegenteil. Die Story ist spannend. Wie auch zuvor kann man sich hier sehr gut in die Thematik hineinversetzen und miträtseln. Einiges scheint klar und vorhersehbar. Wie jedoch bei den Hunter-Thrillern üblich erfährt man die volle Tragweite und Lösung des Falles erst ganz zum Schluss. Natürlich, Geschichten dieses Umfanges lassen erahnen, was passieren muss. Das schöne bei Simon Beckett's Reihe ist jedoch, dass es am Ende immer noch ein Topping gibt. Dinge, die man nicht erraten hat. Ein Ende, das nicht vollständig klar ist. Ein Schluss, der einem immer mit einem deutlichen "Aha!" zurücklässt.Meine Meinung:Wieder einmal ist Simon Beckett mit "Totenfang" eine sehr gute Fortsetzung der Hunter-Reihe gelungen. Wieder einmal war es sehr spannend zu lesen und wurde nicht langweilig. Und wieder einmal habe ich nicht bereut ein Buch der Reihe gekauft zu haben. Sehr viel mehr kann man dazu nicht sagen. Wer David kennt wird verstehen, was ich meine. Wer in nicht kennt, aber Thriller liebt, der sollte durchaus auf seine Kosten kommen. Ich war gefesselt und habe es sehr genossen zu lesen. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung. Und, wie könnte es anders sein, hoffe ich auf Band 6 mit dem nächsten Fall für Dr. David Hunter.

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  • Nicht der stärkste Teil der Hunter-Serie

    Totenfang

    brauneye29

    20. July 2017 um 15:59

    Zum Inhalt:Sein fünfter Fall führt Dr. David Hunter in die Backwaters, ein unwirtliches Mündungsgebiet in Essex, wo die Grenzen zwischen Land und Wasser verschwimmen. Aber die wahren Gefahren lauern nicht in der Tiefe, sondern dort, wo er sie am wenigsten erwartet. Meine Meinung:Lange haben wir auf den neuen Hunter warten müssen und natürlich sind dann die Erwartungen sehr hoch. Leider konnte die Erwartung nicht ganz erfüllt werden. Sicher ist dieser Teil spannend und auch gut gescgrieben, kommt aber an die anderen Teile einfach nicht ran. Teilweise zog sich die Geschichte schon sehr. Insgesamt hatte das Buch auch nicht mehr diesen Biss. Ein guter Thriller ist es immer noch, aber eben nicht mehr so ein Knaller wie die anderen Teile. Fazit:Nicht der stärkste Teil der Hunter-Serie

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    • 2
  • Simon Beckett braucht etwas, aber dann...

    Totenfang

    TanteGhost

    12. July 2017 um 08:13

    Der Roman kommt nur schleppend in Fahrt. Aber ist er mal in Fahrt, dann wirds unaushaltbar spannend.Inhalt:Dr. Hunter glaubt, dass seine Laufbahn als forensischer Antropologe beendet ist. Selbst der Chef seiner Fakultät hat schon durchblicken lassen, dass sein Vertrag nicht mehr verlängert wird.Doch ein Anruf ändert diesen Zustand rapide. Er wird zur Bergung einer Wasserleiche gerufen. Irgendwo, in einem kleinen Städtchen an der Küste. Und als ob eine Leiche noch nicht schlimm genug wäre, schaltet sich ein einflussreichen Geldsack mit ein, der ziemlich schnell den Deckel auf die Sache machen will.Doch Hunter spielt der Zufall mit in die Tasche. Eine Autopanne bringt ihm eine dicke fette fiebrige Erkältung und die Bekanntschaft einer Frau. In Gesellschaft dieser Frau birgt er einen einzelnen Fuß aus einem Fluss der Backwaters. Dieser Fuß gehört zu der bereits geborgenen Leiche, passt aber nicht zur ersten Identifikation.Das Unglück eines Kindes fördert eine weitere Leiche zutage. Hunter wird mehr über die mehr in den Fall hinein gezogen. Unter anderem auch, weil er glaubt, sich neu verliebt zu haben. Er tappt gemeinsam mit einem Kollegen in eine falsche Richtung. Dadurch wird eine lang vermisste Leiche gefunden, der Fall aber endgültig aufgeklärt. Allerdings such ein lang zurück liegender. Und der, der am Ende ungeschoren davon kommt, ist ausgerechnet ist der einflussreiche Geldsack...Der erste Satz:„Der menschliche Körper, selbst zu über sechzig Prozent aus Wasser bestehend, ist nicht von sich aus schwimmfähig.“Der letzte Satz:„«Darf ich reinkommen?», fragte Rachel.“Fazit:¨Totenfang¨ ist auf keinen Fall das beste Werk von Simon Becket. Aber trotz allem kann man es ruhig mal gelesen haben.Als erstes gibt es einmal den gewohnt spladderigen Einstieg. Der Leser bekommt erklärt, wie und in welcher Reihenfolge eine Wasserleiche in ihre Einzelteile zerfällt. Erst dann gibt es den Einstieg in die Handlung, die dann aber erst einmal so ziemlich seicht vor sich hin fließt. Dr. Hunter wird quasi nicht gebraucht und das lässt alles erst einmal ein wenig sinnlos wirken. - Aber auch das kommt noch.Nachdem der Leser die Nebensächlichkeiten wie die Autopanne, die Krankheit und die ersten Feindseligkeiten überwunden hat, tut sich ihm eine ländliche Welt auf, wie sie typischer nicht sein kann. Die Leute wollen mit den ¨Städtern¨ eben nichts zu tun haben und lassen sie das auch spüren.Dr. Hunter stolpert eher unabsichtlich mehr und mehr in die Handlung hinein. Fast so, als würde er das alles nicht wollen, aber das Schicksal mal so gar nicht auf ihn hört. Und als dann auch noch Gefühle ins Spiel kommen, wird es mal ganz verzwickt. Dr. Hunter ist hin und her gerissen, zwischen beruflicher Distanz und einer zarten aufkeimenden Liebe.Die Handlung ist so beschrieben, dass dem Leser immer noch genügend Raum für die eigene Vorstellungskraft bleibt. - Ich hatte einen lebhaften Film in meinem Kopfkino laufen, der mich gerade zum Schluss hin dann total an die Handlung gefesselt hat. Es will schon etwas hießen, wenn ich meine übliche Schlafenszeit mal übergehe, weil ich noch wissen möchte, wie das Buch ausgeht. Nein gerade am Schluss wird es so spannend, dass ich einfach nicht in der Lage war, das Buch auf Seite zu legen.¨Totenfang¨ ist ein Teil einer Reihe. Allerdings muss man die Hunter-Reihe nicht unbedingt der chronologischen Reihenfole entsprechend lesen. Die Bücher bauen zwar hier und da aufeinander auf, aber alles was man wissen muss, um das Gelesene zu verstehen, bekommt man grob noch einmal umrissen. So, dass es nicht langweilig wird, man aber genau weiß,worum es geht.Ich würde dieses Buch jetzt nicht als Bestes der Reihe einstufen. Aber es ist schon lesenswert. Besonders, wenn man auf spladderige Einzelheiten steht. Dann ist das Buch ganz genau das Richtige! 

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  • Simon Beckett kann es besser

    Totenfang

    Nelly87

    01. July 2017 um 18:34

    Leo Villiers wird seit Tagen vermisst. Er ist wie vom Erdboden verschwunden und das in einer Gegend, in der doch jeder jeden kennt. Als dann in einer Flussmündung eine männliche Leiche angespült wird, scheint es fast so, als sei Leo gefunden worden. Dr. David Hunter bekommt schnell das Gefühl, dass er eigentlich nicht wirklich um seine Meinung gebeten wird, sondern einfach nur in das Ödland zitiert wurde, um irgendwelche Pflichten zu erfüllen. Als er Zweifel an der Identität des Opfers äußert, wird vor allem vom Vater des vermeintlichen Opfers brüsk zurückgewiesen. Doch dann schwemmt der Fluss ein weiteres Geheimnis heran. Ein Fuss wird abgespült und nun ist die Frage: wo ist der Rest zu dem Fuß? David Hunter is back! Einige Jahre sind ins Land gegangen, seit der vierte Teil die Leserschaft in Atem gehalten hat. Dann war es lange Zeit ruhig um den Anthropologen. Umso größer war die Freude der Fans, als Beckett ganz überraschend endlich mit Teil 5 um die Ecke kam. Ein neuer Fall, ein neuer Toter… endlich!!! Die Story beginnt auch sehr vielversprechend. Ziemlich schnell kommt Beckett auf den Punkt und stürzt den Leser ohne großes Bla Bla direkt hinein in seine Geschichte. Ehrlich gesagt ging mir das sogar etwas zu schnell, denn die Ereignisse überstürzen sich zu Beginn. Das kann schnell verwirrend sein. Wenn man dann aber in die Beziehungsgeflechte hinein gefunden hat, kommt die Hoffnung auf einen atemberaubenden Thriller schnell auf. David Hunter selbst war immerhin wiederzuerkennen. Der etwas düstere Wissenschaftler, der durch einen Angriff noch etwas ernster wurde, stürzt sich mit Haut und Haar in seine Fälle und auch dieses Mal ist es vor allem einem Biss und Eifer zu verdanken, dass das Buch nicht nach 80 Seiten schon vorbei ist. Die gefundene Leiche soll all zu schnell als Leo Villiers abgestempelt werden, auch wenn eine zweifelsfreie Identifizierung noch gar nicht erfolgt ist. Und er ahnt auch, dass irgendjemand ein Interesse daran hat, dass die Sache auch nicht aufgeklärt wird. Simon Beckett schubst seinen Protagonisten ja immer gerne in ein grenzwertiges Setting. In Band 2 der Reihe saß Hunter auf einer abgelegenen Insel fest, auf der der Sturm des Jahrhunderts tobte und auch jetzt wieder ist die Umgebung wahrlich keine durchschnittliche. Die Backwaters sind ein unwirtliches Flussland, in dem sie Grenzen zwischen Wasser und Land von Stunde zu Stunde variieren. Wo vor einer halben Stunde noch eine befestigte Straße war, läuft kurz darauf genau dort der Fluss entlang. Für einen freilaufenden Mörder der perfekte Ort, um seine Spuren zu verwischen… Wenn man es von der einen Seite betrachtet, dann trägt die Umgebung schon zur Stimmung bei. Das Wetter ist unberechenbar, genauso wie es auch der Handlungsverlauf ist. Es stürmt, es regnet, es wird schlagartig dunkel. Natürlich bleibt das nicht ohne Auswirkung auf die ganze Atmosphäre. Aber wie schon bei Band 2 der Reihe war es mir einfach zu viel. Beckett ergeht sich in seitenlangen Landschaftsbeschreibungen und Wetterberichten. Das allein hat schon gereicht, um die Handlung zu ziehen wie Kaugummi. Aber auch der Fall an sich hilft dem nicht ab. An sich versteckt sich dahinter eine ganz gute Idee, nicht weltbewegend, aber in Ordnung. Allerdings hapert es auch hier an der Ausführung. Über weite Teile des Buches spielten die angeschwemmten Leichen(-teile) kaum bis gar keine Rolle. Es passiert einfach nichts. Wenn man es mal mit deutlichen Worten sagen will: es waren sterbenslangweilig!! Als die Geschichte dann auf ihr Ende zusteuert und eigentlich das große Finale kommen müsste, da bäumt sich die Story nicht nochmal kraftvoll auf, sondern auch das Ende plätschert so lustlos vor sich hin. An manchen Stellen habe ich mich durch David Hunter übrigens an Robert Langdon erinnert gefühlt. Ihr kennt den Wissenschaftler, der aus Illuminati und Sakrileg bekannt ist? Der hat in jedem neuen Buch eine neue Perle an seiner Seite. Und nun scheint auch David Hunter in jedem Hafen eine neue große Liebe zu haben. Wenn diese kleine Romanze der Story wenigstens einen Mehrwert gegeben hätte, dann bitteschön… soll es eben so sein. Aber von Kribbeln und Schmetterlingen war da auch keine Spur. Mit dem fünften Teil der David Hunter-Reihe kommt Simon Beckett nicht einmal annähernd an die Vorgängerbücher heran. Bereits Teil 4 musste damals viel Kritik einstecken, wobei ich das Buch noch recht gut fand. Aber der aktuellste Teil hat die Kritik, die momentan auf das Buch einprasselt, meiner Meinung nach verdient. Beckett zeigt hier nicht einmal ansatzweise, dass er doch eigentlich ein brillianter Schriftsteller ist und es wirklich besser kann. © Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand träumen

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  • Simon Beckett hat sein Handwerk nicht verlernt!

    Totenfang

    Janosch79

    19. June 2017 um 17:16

    Mit einiger Verspätung ist der fünfte Teil der Reihe um den Gerichtsmediziner Dr. David Hunter erschienen. Wie ist es nun nach dieser langen Pause einer seiner Lieblingsfiguren in der englischen Thriller-Szene zu begegnen? Für mich dauerte es zu Beginn des Buchs ein wenig, um mich wieder ganz auf die Gepflogenheiten von Dr. David Hunter einzulassen. Für mich schien der Abstand zum vierten Band doch ein wenig lang gewesen zu sein.Inhalt: Seit über einem Monat ist der 31-jährige Leo Villiers spurlos verschwunden. Als an einer Flussmündung zwischen Seetang und Schlamm eine stark verweste Männerleiche gefunden wird, geht die Polizei davon aus, Leo gefunden zu haben. Der Spross der einflussreichsten Familie der Gegend soll eine Affäre mit einer verheirateten Frau gehabt haben, die ebenfalls als vermisst gilt: Leo steht im Verdacht, Emma Darby und schließlich sich selbst umgebracht zu haben. Doch David Hunter kommen Zweifel an der Identität des Toten. Denn tags darauf treibt ein einzelner Fuß im Wasser, und der gehört definitiv zu einer anderen Leiche.Der fünfte Band spart nicht mit wichtigen Ausflügen in die Welt der Forensik, wodurch diese Reihe erst so richtig spannend ist. Einzig die Spannung baut sich in "Totenfang" erst langsam auf. Man hat als Leser irgendwie den Eindruck, dass das Buch ein klein wenig in die Länge gezogen worden ist. Erst zum Ende hin kommt die typische Spannung aus der Feder von Simon Beckett so richtig auf. Einen großen Teil der Handlung nimmt das Privatleben von David Hunter ein. Dadurch scheint auch das Ende auf weitere Bände hinzudeuten. Insgesamt ist "Totenfang" aber ein gelungener Thriller, den ich empfehlen kann!

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  • Das Warten hat sich gelohnt!

    Totenfang

    Larissa_Schwarz

    19. June 2017 um 13:58

    Was lange währt ... wird richtig gut. Gelungener Spannungsaufbau, erstklassige Erzählweise und interessantes Setting. In der englischen Originalausgabe gelesen. Zweifelsohne ein packendes Buch, dessen Story man genau verfolgen muss. Becketts Beschreibungen sind wie immer sehr bildhaft und genau, aber meines Erachtens ist genau das seine Stärke. Kann den nächsten Hunter kaum erwarten.

  • Atmosphärischer Thriller mit interessanter Geschichte

    Totenfang

    Lilith79

    23. May 2017 um 23:42

    "Totenfang" von Simon Beckett ist der neueste Band aus der Krimireihe rund um den forensischen Anthropologen David Hunter. Ich habe alle Bücher der Reihe gelesen, bin aber kein Riesenfan davon, manche Teile fand ich sehr gelungen, andere weniger. Generell hatte ich manchmal den Eindruck, dass mir in manchen Büchern die pathologischen Beschreibungen etwas zu viel Raum einnahmen (das Thema nutzt sich auch ab), deswegen war ich gespannt wie mir dieser Band gefallen würde. David Hunters Karriere darbt nach den Geschehnissen des Vorgängerromans (an den ich mich ehrlichgesagt nicht mehr im Detail erinnere) am Anfang dieses Bandes etwas vor sich hin, seine Dozenten Stelle an der Uni ist in Gefahr.. Von dem her kommt es im gelegen als er überraschend zur Bergung einer Wasserleiche in die abgelegenen Backwaters von Essex hinzugezogen wird (ein unwirtliches Marschland). Der Tote soll vermutlich Leo Villiers, der Sohn einer reichen Familie sein, der vor einigen Wochen verschwand und mutmaßlich Selbstmord begangen hat, nachdem einige Zeit vorher seine Geliebte verschwand und er wiederum unter Mordverdacht geriet. Doch obwohl der Fall eindeutig scheint und der Tote die Kleidung von Leo Villiers trug, kommt doch alles anders als erwartet und David Hunter muss bald nicht nur die Identität eines, sondern gleich mehrerer Toter aufdecken. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände kommt er während der Ermittlungen im Bootshaus einer Familie unter, die mit dem Mordfall zusammenhängt, schnell vermischt sich Privates und Berufliches und der Fall wird immer komplizierter. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Story ist interessant und kreativ und zur Abwechslung mal nicht so einfach vorauszusehen, sie hat mich sehr gut unterhalten. Einzig die Anzahl von Zufällen durch die David Hunter auf neue Erkenntnisse stößt, ist doch ein wenig unglaubwürdig (außerdem verhalten sich dieProtagonisten ständig unvernünftig und bringen sich in Gefahr, aber das ist man von dem Genre ja gewohnt). Die Atmosphäre des Buches mit dem Setting in den Backwaters war mal etwas anders und auch sehr gelungen, insgesamt war das für mich deswegen ein sehr gelungener Thriller und von Simon Beckett definitiv eines der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe.

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  • David Hunter ist zurück!

    Totenfang

    Dex-aholic

    21. May 2017 um 23:34

    Wie bestimmt auch einige andere Fans der David Hunter Reihe von Simon Beckett, habe ich den fünften Teil sehnsüchtig erwartet. Und ich muss sagen, bis auf ein zwei Dinge, fand ich "Totenfang" wirklich gelungen. Die Spannung ist sehr gut aufgebaut, zieht sich aber an einigen Stellen unnötig in die Länge, finde ich. Durch die Nebenhandlungen, so nenne ich mal Hunters persönliche Gedankengänge, kommt die Spannung meist ins Stocken oder man kommt ein wenig aus dem Spannungsbogen raus. Versteht mich nicht falsch, mehr über Hunter und wie es ihm seit dem letzten Buch ergangen ist zu erfahren, ist toll und ich habe es verschlungen, aber von dem eigentlichen Fall hat es immer mal wieder abgelenkt. Das passende Gleichgewicht dazwischen hat mir ein wenig gefehlt. Ansonsten ist der Fall über die geborgene(n) Leiche(n) wirklich sehr gut umgesetzt und fesselnd erzählt. Man kommt bis zum Ende nicht wirklich drauf, wer denn nun der Täter war, was genau passiert ist und warum das alles geschehen ist. Und dann noch eine große Wendung am Ende, den Absatz musste ich ein zweites Mal lesen. Das war genial! Bis auf die kleinen Mängel ist der neue David Hunter Roman ein fesselndes Buch, das ich nur empfehlen kann. Auch für Hunter-Neulinge.

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  • Totenfang

    Totenfang

    Shadow2709

    06. May 2017 um 12:32

    Ein neuer David Hunter Roman und ein richtig guter noch dazu!David Hunter Forensischer Antropologe hat mit den Nachwehen seines letzten Falls zu kämpfen. Sein Ruf hat stark gelitten, die Polizei möchte ihn nicht mehr engagieren und sein Job an der Uni ist auch gefährdet. Ein Wochenende bei Freunden soll ihn auf andere Gedanken bringen, doch ein Anruf macht dem ganzen einen Strich durch die Rechnung.Wie immer sind die Charaktere gut ausgearbeitet und die Story war für mich zu keiner Zeit langweilig, auch wenn es diesmal mehr zwischenmenschliche Probleme gab und der Fall eher drum herum aufgebaut wurde. Teilweise habe ich mir die Schauplätze auf google angeschaut weil sie so detailreich beschrieben wurden und ich wollte die Orte sehen und sie mir nicht nur vorstellen. Herr Beckett hat einen tollen Job gemacht, mit einem cleveren Plott und einer Auflösung einfach nur WOW!Ich kann dieses Buch nur wärmstens Empfehlen ;)

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  • Rezension zu "Totenfang" von Simon Beckett

    Totenfang

    LaDragonia

    18. April 2017 um 22:07

    Endlich! Ein neuer Fall für David Hunter Der menschliche Körper, selbst zu über sechzig Prozent aus Wasser bestehend, ist nicht von sich aus schwimmfähig. Er treibt nur so lange an der Wasseroberfläche, wie Luft in den Lungen vorhanden ist. Sobald sie den Körper verlässt, sinkt er langsam auf den Grund. Wenn das Wasser warm genug ist, um Bakterien Lebensraum zu bieten, verwest er. In den Eingeweiden entstehen Gase, die dem Körper Auftrieb geben, sodass er an die Oberfläche zurückkehrt. Dann erheben sich ganz buchstäblich die Toten. Die Gezeiten spülen einen Toten auf eine schlammige Sandbank in den Backwaters, einem abgelegenen Mündungsgebiet in Essex. Die Wasserleiche ist stark verwest, Hände und Füße fehlen. Das Gesicht ist nicht mehr zu erkennen. Trotzdem glaubt die Polizei zu wissen, um wen es sich handelt: Ein junger Mann aus dem Ort ist seit Wochen verschwunden alles deutet auf Selbstmord hin. Doch dem forensischen Anthropologen Dr. David Hunter kommen Zweifel, als am nächsten Tag ein Fuß geborgen wird. Denn der gehört zu einer anderen Leiche, da ist er sich sicher. Kurz darauf treibt ein weiterer Toter im Wasser … Meine Meinung: Lange hat es gedauert bis endlich der 5. Band „Totenfang“ aus der Dr. David Hunter Reihe erschienen ist. Aber ich muss sagen: Das Warten hat sich gelohnt. Ich bin begeistert. Noch genauso spannend und voller Nervenkitzel wie in den letzten Thrillern der Reihe hilft Dr. Hunter auch in diesem wieder der Polizei bei ihren Ermittlungen. Simon Beckett schafft es, mit seinen wunderbar bildhaften Beschreibungen der Backwaters, wieder einmal, das ich selbst während der Lektüre eines überaus spannenden Thrillers anfange, über Google Maps die Gegend in der das Buch spielt zu recherchieren. Man sieht wirklich förmlich alles vor sich. Hier ist manches Mal zum Vorteil, aber auch durchaus – wenn es um Obduktionsszenarien geht – zum Nachteil, Kopfkino pur angesagt. Ein durch und durch spannender Thriller, mit viel Nervenkitzel, eine absolut gelungene Fortsetzung der David Hunter Reihe, also eben ein absolutes Muss, nicht nur für Fans, das seine fünf Sterne absolut verdient hat.

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  • Seefestung

    Totenfang

    walli007

    17. April 2017 um 15:10

    Nach seinem letzten Fall ist Dr. David Hunter gewissermaßen in Ungnade gefallen. Seine Dienste als forensischer Anthropologe werden von der Polizei kaum noch angefragt, möglicherweise ist sein Job in Gefahr. Das scheint sich allerdings noch nicht zu den Beamten herumgesprochen zu haben, die in einem Leichenfund ermitteln sollen. Hunter, der eigentlich zu einer Party eingeladen ist, auf die er keine Lust hat, nutzt diese willkommene Ausrede, um zumindest einen Umweg in die Backwaters und das kleine Städtchen Cruckhaven zu machen. Wie ihm gesagt wurde, ist sein Navi in der Gegend nicht sehr nützlich, trotzdem schafft er es rechtzeitig, um sich mit der Polizei zum Fundort der Leiche zu begeben. Es scheint wie so oft alles ganz einfach zu sein. Ein so wie es heißt etwas durchgedrehter Sohn reicher Eltern wird seit einigen Wochen vermisst und sein Vater identifiziert die Kleidung des Toten als die seines verschwundenen Sohnes. Doch etwas nagt an David Hunter und in Gedanken versunken verfährt er sich in dem unwegsamen Gelände des von Prielen und Kanälen durchzogenen Marschlandes. Gerettet wird er letztlich durch die Mitglieder der Familie einer jungen Frau, die seit Monaten abgängig ist. Hier wird Hunter nicht sehr freundlich aufgenommen, denn die Familie wartet immer noch auf Nachricht und befürchtet, jeder Fremde könnte der Überbringer schlechter Nachrichten sein. In seinem fünften Fall wird Dr. David Hunter wieder in eine ihm unbekannte Gegend gerufen, Marsch- und Wattland, Priele und Kanäle, Seefestungen, raue Seeluft und unwegsames Gelände bilden einen Hintergrund, der den Leser einlädt selbst ein wenig nachzuforschen, in was für eine Landschaft die Handlung hineingeschrieben wurde. Eine Kleinigkeit nur wirkt nicht passend und schon stellt sich der Leichenfund in einem anderen Zusammenhand dar als zunächst geglaubt. Angespannt verfolgt man nach, ob die nächsten Schlüsse zur Aufklärung führen. Nachdem jedoch immer neue Hinweise auftauchen gestaltet sich die Sache immer rätselhafter. Und so langsam merken auch die örtlichen Beamten, dass Hunters Ansehen gelitten hat und seine frisch geknüpfte Verbindung zu der Familie der Verschwundenen machen ihn eigentlich befangen, so dass er eigentlich aus den Ermittlungen herausgehalten werden müsste. Wären da nicht seine Spürnase, seine Erfahrung und Abwimmeln lässt er sich einfach nicht. Tief taucht man ein in eine Geschichte, die mit überraschenden Wendungen und einem tollen Setting überzeugt. 4,5 Sterne

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