Verwesung

von Simon Beckett 
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Verwesung
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J

ein Muss für jeden David Hunter und Simon Beckett Fan!

Kritisch (44):
Hazel93s avatar

Langatmig mit schwacher Auflösung.

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Inhaltsangabe zu "Verwesung"

Tief vergraben schlummert die Wahrheit.

Das Zimmer ist ein Trümmerhaufen, die junge Frau grausam zugerichtet. Neben der Leiche findet man den Mörder, blutverschmiert: Schon lange steht Jerome Monk im Verdacht, drei junge Frauen getötet zu haben. Als er nun alle vier Morde gesteht, ist niemand überrascht. Doch Monk weigert sich zu verraten, wo er die Leichen vergraben hat. Auch der Einsatz des forensischen Anthropologen, Dr. David Hunter, bringt keine neuen Erkenntnisse.

Acht Jahre später gelingt Monk die Flucht aus dem Zuchthaus. Panik befällt die Anwohner der Gegend. David Hunter versucht, Monk zu stoppen. Doch der kennt sich in der nebligen Einsamkeit des Dartmoor besser aus als jeder andere.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499248665
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:20.07.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.05.2015 bei Argon erschienen.

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    Summerdances avatar
    Summerdancevor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Einen guten Magen sollte man hier schon haben :)
    Spannung pur

    Verwesung ist der vierte Teil der David-Hunter-Reihe. Obwohl es mehr Spaß macht, wenn man die Vorgänger auch gelesen hat (weil man dann die Charaktere schon kennt), ist es auch kein Problem dieses Buch ohne weiteres Vorwissen zu lesen. Die Gefahr dabei ist halt immer: gefällt es einem und will man nun auch die Vorgänger lesen, hat man schon die eine oder andere Sache erfahren. 

    Nun aber zum Buch: Simon Beckett schafft es auch im vierten Teil wieder die Leser zu fesseln. "Verwesung" ist super spannend, man muss einfach mitfiebern und kann stellenweise nicht aufhören zu immer weiterzulesen. Ganz nebenbei erhält man einen spannenden Einblick in die Gerichtsmedizin. 

    Für mich ganz klar eine Kaufempfehlung!

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    melanieliests avatar
    melanieliestvor einem Monat
    Der Schein trügt

    Inhalt

    Nachbarn rufen die Polizei, da sie in der Wohnung nebenan ein grausames Lachen hören, das nicht zu der stummen Angela Carson passt. Zwei Polizisten brechen die Tür auf und entdecken Jerome Monk - einen Serienmörder und Vergewaltiger - völlig außer sich und blutverschmiert neben der Leiche von Angela in ihrem verwüstetem Schlafzimmer. Ihm gelingt die Flucht, doch drei Monate später kann er endlich verhaftet werden. Monk gesteht den Mord an drei weiteren Frauen, zwei davon waren noch minderjährig. Man vermutete, dass die Leichen im Moor vergraben wurden, da er sich dort selbst drei Monate über versteckt gehalten hat, jedoch schweigt er über den Verbleib der Leichen.

    Durch einen Zufall wird von ein paar Wanderern ein Grab im Moor entdeckt - eine halbverweste Hand ragt aus dem Boden. David Hunter wird zu diesem Fall gerufen, er soll beratend bei der Untersuchung der Überreste zur Seite stehen. Schnell stellen sie fest, dass es sich um eines der Opfer von Jerome Monk handeln könnte. Schließlich erklärt sich dieser doch zu einer Zusammenarbeit mit der Polizei bereit und möchte den Beamten die Orte zeigen, an denen er die weiteren Leichen vergraben hat. Sobald Monk allerdings einen Fuß in die Freiheit und ins Moor setzt, wird dies allen Beteiligten fast zum Verhängnis. Monk hat eher seine Flucht geplant, als die Kooperation mit der Polizei. Diese gelingt ihm allerdings erst acht Jahre später.

    Allgemeines

    Zu Anfang des Buches befinden wir uns acht Jahre in der Vergangenheit - Hunter lebt noch glücklich mit seiner Frau und seiner Tochter in einer Familienidylle. Wir erfahren, welche Rolle er in dem Fall von Jerome Monk gespielt hat und was dem Serienkiller vorgeworfen wird.

    Acht Jahre später - Ein Kollege, der damals ebenfalls an den Ermittlungen beteiligt war, steht vor Davids Tür und berichtet von Monks Flucht aus dem Gefängnis. Er wollte alle beteiligten des damaligen Falles warnen, da er befürchtet, Monk könnte sich an allen Rächen, die damals im Moor bei seiner missglückten Flucht beteiligt waren.

    Anders als in den Vorgängern der Reihe bekommen wir es hier mit sehr wenigen Leichen zu tun und begleiten David Hunter auch nicht bei seiner Arbeit als forensischen Anthropologen. Vielmehr versuchen Hunter und Sophie Keller, damalige psychologische Beraterin, noch einmal die Leichen im Moor zu finden und stoßen dabei auf viele Hindernisse und Rätsel.

    Schreibstil

    Der Fall um David Hunter beginnt wie immer mysteriös. Simon Becketts Schreibstil hat eine sehr düstere Art, die einen sofort in die Szene versetzen kann. D.h. wir können sofort förmlich die Luft in dem Moor riechen und fühlen die bedrückende Atmosphäre, die dort herrscht.

    Die Kapitel sind nicht zu lang und nicht zu kurz. Die Geschichte erfahren wir hauptsächlich aus Hunters Perspektive.

    Charaktere

    David Hunter ist der nette junge von nebenan. Er ist zu jedem höflich, nimmt sich lieber zurück, bevor er einen Streit anfängt getreu dem Motto "Der klügere gibt nach". Zusätzlich hat der forensische Anthropologe aber auch noch so richtig was auf dem Kasten und ist einer der besten auf seinem Gebiet. Es ist schön, ihn hier auch von der persönlichen Seite kennen zu lernen, dadurch, dass wir mit ihm acht Jahre zurück in die Vergangenheit reisen, in der er noch glücklich mit seiner Familie vereint war.

    Terry Inspector, der an der Aufklärung der Morde von Jerome Monk beteiligt ist und zeitgleich ein Freund der Familie Hunter. Durch eine Empfehlung von Terry wurde Hunter auch zu dem Fall als Experte herangezogen. Anfangs noch relativ sympathisch, entpuppt sich Terry schnell als armes Würstchen, der in seinem Leben leider nicht mehr viel zu lachen hat. Warum, verrate ich aus spoilertechnischen Gründen natürlich nicht.

    Sophie Keller Auch eine Beteiligte im Fall um Jerome Monk, die als psychologische Beraterin fungieren sollte. Ihre Aufgabe war es, Monk bei der Lokalisation der Gräber zu helfen. Dieser kann sich an die genauen Stellen nämlich nicht mehr erinnern. Jedoch wird sie in ihrer Arbeit von ihren Kollegen immer wieder ausgegrenzt und behindert.
    Sie ist allerdings auch eine sehr eigene Person. Eine egoistische, taktlose Dramaqueen, nach deren Nase alle tanzen müssen.

    Fazit

    Ein guter Thriller, für mich allerdings bisher der schwächste David Hunter. In diesem Buch habe ich die Ermittlungsarbeit einfach zu sehr vermisst. Ich hoffe, beim nächsten Teil kann ich mit Hunter wieder zusammen in der Pathologie stehen. 

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    Amilyns avatar
    Amilynvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr atmosphärisch, sehr spannend, hatte aber auch stellenweise Leerlauf und Hunter bei dem Fall im Grunde nichts verloren
    Jäger gegen Mönch

    Jerome Monk gesteht die Morde an vier jungen Frauen, verrät jedoch nicht, wo er die Leichen hingeschafft hat. Als eine Leiche im Dartmoor entdeckt wird, hilft der forensische Anthropologe, David Hunter, bei der Identifizierung. Es ist eine der von Monk ermordeten Frauen. Doch die anderen bleiben unentdeckt. Acht Jahre später gelingt Monk die Flucht aus dem Gefängnis und die Ermittler von damals werden bedroht.


    Woraufhin sich David Hunter einmischt, obwohl er streng genommen mit dem Fall nichts mehr zu tun hat. Das und die ein oder andere Länge waren das Einzige, was mir an diesem vierten Teil der David Hunter-Reihe nicht so gut gefallen haben. 

    Dass Hunter dort nicht viel zu suchen hat, ist an sich nichts Schlimmes, nur fehlte mir eben das, was seine Beteiligung an den Fällen bisher ausgemacht hat: die Arbeit in der Rechtsmedizin und die Identifizierung von stark verwesten oder anderweitig entstellten Leichen. Dass hier jemand sonderlich verwest wäre, ist - anders, als es der Titel vortäuscht - nämlich nicht der Fall. Schade.

    Besonders gut gefallen hat mir dafür der erste Teil des Buches, der acht Jahre in der Vergangenheit spielt, und der über 120 Seiten lang ist. Wir lernen David Hunter kennen, als seine Frau und seine Tochter noch leben, trotzdem umgibt den Anthropologen bereits die aus den anderen Bänden bekannte Melancholie, die mir so gut an ihm gefällt. Damals wie heute lässt er sich von älteren Kollegen abkanzeln und ist zu höflich, um denen die Meinung zu geigen. Ich liebe diese Schwäche an ihm. 

    Weniger jedoch die, dass er sich offenbar immer zu irgendwelchen nervigen Frauen hingezogen fühlt. Diese hier hat dann auch noch eine Hauptrolle abbekommen. 

    Spannend war Verwesung allemal, vor allem in den ersten gut 120 Seiten, doch auch später hat Simon Beckett noch ein paarmal ordentlich an der Spannungsschraube gedreht. Die düstere Atmosphäre im trostlose-nebligen Dartmoor hat dazu natürlich einiges beigetragen. Leider ging es nicht ohne ein paar Längen und auch der Schluss war mir ein wenig zu "typisch Hunter", aber trotzdem war Verwesung für mich wieder ein großartiges Leseerlebnis.

    Fazit: Wieder einmal ein toller Auftritt von David Hunter, obwohl seine Arbeit hier etwas zu kurz kommt. Spannung und Längen gibt es in Verwesung gleichermaßen, dafür wird die düstere Atmosphäre über den gesamten Zeitraum mühelos von Simon Beckett aufrecht erhalten. Schade, dass er hier nicht so viel über Tod, Leichen und Verwesung "klugscheißt", denn mit diesem tollen Schreibstil lässt sich selbst Infodump genießen. Von mir gibt es für den vierten Teil der Reihe 4****.

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    Petzi_Mauss avatar
    Petzi_Mausvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Trotz kleiner Schwächen ein solider Hunter
    Der 4. Fall für Robert Hunter

    Kurz zum Inhalt:
    Der forensische Anthropologe Dr. David Hunter kann eine Leiche, die in den Sümpfen von Dartmoor gefunden wurde, identifizieren. Der in Verdacht stehende Mörder, Jerome Monk, gesteht noch weitere drei Morde, doch er weigert sich zu verraten, wo er die Leichen vergraben hat. Eine großangelegte Suchaktion im Dartmoor endet jedoch in einem Desaster.

    Acht Jahre später gelingt Monk die Flucht aus dem Gefängnis. David Hunter versucht gemeinsam mit der Psychologin Sophie Keller, die bei der damaligen Suche im Moor dabei war, Monk zu stoppen. Doch der kennt sich in der nebligen Einsamkeit des Dartmoors besser aus als jeder andere und möchte sich an allen, die damals an der Suche beteiligt waren, rächen. Es beginnt ein atemloser Wettlauf gegen die Zeit...


    Meine Meinung:
    "Verwesung" ist der 4. Fall für Robert Hunter. Ich mag die Reihe total gerne, aber dieser Band ist für mich eher schwach. Leider wird die Spannung hier nicht so konstant aufrecht gehalten wie in den Vorgänger-Bänden.
    Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und schnell zu lesen, und es macht Spaß, Robert Hunters Arbeit mitzuverfolgen.

    Das schwarz-weiße Cover lässt sofort einen Robert-Hunter-Thriller erkennen und passt optisch zur Reihe.


    Fazit:
    Trotz kleiner Schwächen ein solider Thriller mit dem forensischen Anthropologe Dr. David Hunter

     

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    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Hunter wie man ihn kennt...
    Hunter in Topform

    Ich weiß gar nicht, warum ich nach meiner Begeisterung für die ersten Bücher so lange gebraucht habe, bis ich nun Band vier in Angriff genommen habe. 
    Nachdem ich Band drei der Serie als den schwächsten empfand, läuft David Hunter hier nun wie der zur Topform auf. 
    Ich finde das Buch hat alles was es braucht. 
    Man könnte jetzt argumentieren, ob die Verhaltensweisen von Hunter auch nur annähernd realistisch sind, aber er ist ja immerhin auch nur ein Mensch  ;-)
    Ich finde, dieser Band ist sehr spannend und mit der Vorgeschichte sehr interessant. Die Szene unter der Erde ist wirklich sehr gelungen. 


    Ich freu mich auf Band 5, den ich gleich im Anschluss lesen werde, nicht dass wieder so lange Zeit vergeht. 

    Kommentare: 1
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    FrauSchafskivor 9 Monaten
    Kurzmeinung: In diesem Teil begleiten wir David Hunter durch das schaurig-schöne Moor
    Manchmal werden Urteile vorschnell gefällt

    Auch der vierte David-Hunter-Teil hat mich wieder überzeugen können. Das Beste am Buch: Ich kann das Beste nicht verraten, ohne zu spoilern ;)

     

    Das liegt daran, dass Beckett in diesem Teil ein Thema aufwirft, das heikel, aber wichtig ist. Nur würde dieses Thema den Handlungsverlauf vorwegnehmen, weswegen ich es nicht nennen kann. Gleichzeitig ist es genau das, was diesen Teil für mich so überzeugend gemacht hat: Beckett kann also auch ganz anderer Töne anschlagen.

     

    Unabhängig davon, hat er sich erneut ein schaurig-schönes Storysetting ausgedacht: das neblige Dartmoor. Und wie in den anderen Bänden auch, wandelt der Leser an der Seite von Hunter durch das gruselige Moor, darauf gefasst, dass hinter jedem Baum ein Monster hervorspringen könnte. Also Spannung und Gänsehautfaktor garantiert. Was ich ebenfalls spannend spannend fand, ist die Tatsache, dass der Fall bereits acht Jahre zuvor beginnt, also zu einer Zeit, in der Hunters Frau und seine Tochter noch lebten. Dadurch erfährt der Leser unmittelbar, welche Veränderung dieser Schicksalsschlag in Hunter verursacht hat, wie er vorher war. Unser Held wird erneut greifbarer, authentischer, lässt den Leser ein weiteres Stück in seine Vergangenheit eintauchen.

     

    Fazit: Und wieder bin ich begeistert, die Hunter-Reihe hat es mir wirklich angetan. Einzig Sophie, Hunters weiblicher Gegenpart in diesem Band, konnte mich nicht wirklich überzeugen und ging mir zwischenzeitlich ziemlich auf den Keks. Das kostet den Thriller letztlich leider einen ganzen Stern.

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    mrs-brs avatar
    mrs-brvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend - wieder was für echte Hunter Fans
    Der Dr. Hunter ist wieder da!

    Nachdem ich nach "Leichenblässe" etwas enttäuscht war, da für mich in dem Teil David Hunter nur eine Nebenrolle gespielt hatte und dort gewissermaßen von alles ignoriert oder gar nicht gemocht wurde war dies wieder die Rettung!
    Ich dachte Leichnblässe wäre das Ende der Reihe und die folgenden Bücher würden nicht mehr gut werden aber da hat Verwesung mich wieder begeistert.
    Der alte David Hunter ist wieder zurück.
    Leider war dieses "Ich kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen" - Gefühl erst in den letzten  Kapiteln da. Im Rest des Buches war zwar durchweg Spannung da aber erst die letzten Kapitel waren wirklich gut.
    Mehr zu der Reihe unter: https://anna-bredow.jimdo.com/2018/03/04/die-david-hunter-reihe/

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    Blackfairy71s avatar
    Blackfairy71vor einem Jahr
    David Hunters 4. Fall

    Acht Jahre ist es her, dass der forensische Anthropologe David Hunter in einem grausamen Fall versucht hat, der Polizei zu helfen. Drei junge Frauen verschwinden in einem kleinen Ort im Dartmoor. Dann findet man eine vierte Frau in ihrer Wohnung, brutal ermordet und neben der Leiche den hünenhaften, blutverschmierten Jerome Monk. Nach einer Flucht wird er gefunden und gesteht alle vier Morde. Niemand überrascht das, denn er wurde schon lange verdächtigt. Monk weigert sich allerdings, zu verraten, wo er die anderen Leichen vergraben hat. Frustriert gibt die Polizei die Suche schließlich auf.
    Die Jahre vergehen, aber der Fall lässt Hunter nie wirklich los. Dann erfährt er, dass Monk aus dem Dartmoor-Gefängnis geflohen ist.  Und Hunter erhält einen Anruf der psychologischen Polizeiberaterin Sophie Keller, die damals ebenfalls bei der Suche im Moor dabei war. Auch sie ist immer noch besessen von dem Fall und gemeinsam mit Hunter versucht sie, Monk zu stoppen. Der kennt sich allerdings im nebeligen Dartmoor besser aus als jeder andere und es beginnt ein atemloser Wettlauf gegen die Zeit...

    "Verwesung" ist der vierte Fall für den forensischen Anthropologen Dr. David Hunter. Und er hat mir sehr gut gefallen. Wie immer gelingt es Simon Beckett auch ohne große Actionszenen eine durchgehende Spannung aufzubauen und diese auch zu halten, bis zum Ende. 
    Die beklemmende und manchmal fast gruselige Atmosphäre im Moor kommt hervorragend rüber und ist sehr anschaulich beschrieben. Vielleicht kann ich mir die Szenen aber auch besonders gut vorstellen, weil ich selbst schon mal dort war. Auf jeden Fall ist der Schreibstil gewohnt flüssig und auch wenn es wieder einige medizinische Erklärungen gibt, sind diese verständlich und es wird nicht im Übermaß mit Fachbegriffen oder Abkürzungen um sich geworfen. Das nervt mich manchmal nämlich ein bisschen an anderen Büchern zu diesen Themen, wie z. B. bei Kathy Reichs. 

    Die Geschichte ist meiner Meinung nach gut durchdacht und macht Sinn, es gibt überraschende Wendungen, die ich zunächst nicht erwartet hatte. 

    Was mir David Hunter so sympathisch macht, ist, dass er trotz der ausgezeichneten Kenntnisse in seinem Beruf doch nur ein Mensch ist und kein Superheld. Er hat Schwächen und Ängste und kann diese auch zeigen. Trotzdem ist er dadurch aber nicht bemitleidenswert, sondern authentischer als vielleich andere Romanfiguren, die auch vom Schicksal gebeutelt sind.

    Alles in allem wieder ein gelungener Fall der Reihe, der mich von Anfang an gut unterhalten hat. Ein echter Pageturner.

    Kommentare: 6
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    Prinzesschns avatar
    Prinzesschnvor einem Jahr
    Verwesung

    Tief vergraben schlummert die Wahrheit. Das Zimmer ist ein Trümmerhaufen, die junge Frau grausam zugerichtet. Neben der Leiche findet man den Mörder, blutverschmiert: Schon lange steht Jerome Monk im Verdacht, drei junge Frauen getötet zu haben. Als er nun alle vier Morde gesteht, ist niemand überrascht. Doch Monk weigert sich zu verraten, wo er die Leichen vergraben hat. Auch der Einsatz des forensischen Anthropologen, Dr. David Hunter, bringt keine neuen Erkenntnisse. Acht Jahre später gelingt Monk die Flucht aus dem Zuchthaus. Panik befällt die Anwohner der Gegend. David Hunter versucht, Monk zu stoppen. Doch der kennt sich in der nebligen Einsamkeit des Dartmoor besser aus als jeder andere.


    David Hunter hat einfach einen Platz in meinem Herzen. Ich fühle mit diesem Charakter seit Band 1 mit & habe gerne Einblicke in sein Leben. 


    'Verwesung' ist jedoch der für mich schwächste Fall von Hunter. Ich weiß nicht genau woran es lag, aber dieses Mal fühlte ich am Ende eine gewisse Enttäuschung, die auch durch die wirklich spannenden und abwechslungsreichen Handlungsstränge dieses Mal nicht wiedergutzumachen war. 



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    Julia_Regenbogens avatar
    Julia_Regenbogenvor einem Jahr
    Leider der schwächste Band

    Obwohl ich die Reihe um David Hunter total mag und mich schon auf Band fünf freue, muss ich leider gestehen, dass Verwesung für mich der schwächste Band war.
    Für mich ist diesmal nicht die von Beckett bekannte Spannung aufgekommen. Und ich hatte zwischenzeitlich auch eigentlich keine Lust mehr ihn weiter zu lesen. 
    Was mir genau an dem Buch fehlt weis ich selber nicht so genau. Aber für mich war es halt einfach nicht so stark wie die ersten Bände. 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Weiß jemand, wann "Verwesung" als Taschenbuch erscheint???
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    Hallo, mir hat heute ein Freund das Buch Verwesung von Simon Beckett geschenkt. Jetzt habe ich gesehen, dass das eine Thriller-Reihe ist. Kann ich das Buch auch lesen, wenn ich die anderen Bücher der Reihe noch nicht gelesen habe? Oder komme ich dann im Buch nicht mit?
    Zum Thema
    L
    Simon Beckett mit seiner David Hunter Reihe - lieber die Bücher lesen oder die Hörbücher hören? Möchte mich jetzt auch endlich an die Serie wagen, aber bin auch viel auf der Autobahn, da wäre mir das Hörbuch fast lieber - wer kann beides beurteilen?
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    Simon Beckett hat auf dem Thron des Krimikönigs Platz genommen.

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