Simon Borowiak

 3.6 Sterne bei 95 Bewertungen
Autor von Wer Wem Wen, ALK und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Simon Borowiak

Satire als Rettung: Simon Borowiak wird 1964 in Frankfurt am Main als Simone Borowiak geboren. Er beginnt ein Klavierstudium, das er jedoch abbricht. Im Anschluss arbeitet er mehrere Jahre als Redakteur der satirischen Zeitschrift „Titanic“. 1992 erlangt er mit seinem ersten, und ebenfalls satirischen Roman „Frau Rettich, die Czerni und ich“ größere Bekanntheit, auch als das Buch 1998 verfilmt wird. Er veröffentlicht weitere Bücher, bis es Ende der 90er Jahre stiller um Borowiak wird. 2006 tritt er als Mann erneut an die Öffentlichkeit, als er sein autobiographisches Sachbuch „ALK“ vorstellt. Seit dieser Veröffentlichung ist Borowiaks Schreiben stärker autobiographisch geprägt, er erzählt von seinen eigenen Problemen mit Abhängigkeit und Identitätsfindung. Er sagt über sich selbst, die Satire sei für ihn häufig seine Rettung gewesen. Heute lebt Simon Borowiak in Hamburg.

Neue Bücher

ALK

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Neu erschienen am 14.01.2019 als Taschenbuch bei Penguin.

Alle Bücher von Simon Borowiak

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ALK

ALK

 (17)
Erschienen am 14.01.2019
Wer Wem Wen

Wer Wem Wen

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Erschienen am 02.03.2009
Bring mir den Kopf vom Nikolaus

Bring mir den Kopf vom Nikolaus

 (14)
Erschienen am 29.10.2012
Schade um den schönen Sex

Schade um den schönen Sex

 (17)
Erschienen am 09.05.2011
Du sollst eventuell nicht töten

Du sollst eventuell nicht töten

 (11)
Erschienen am 12.05.2014
Sucht

Sucht

 (9)
Erschienen am 11.01.2016
Frau Rettich, die Czerni und ich

Frau Rettich, die Czerni und ich

 (3)
Erschienen am 31.08.2018
Bring mir den Kopf vom Nikolaus

Bring mir den Kopf vom Nikolaus

 (2)
Erschienen am 26.08.2010

Neue Rezensionen zu Simon Borowiak

Neu

Rezension zu "Sucht" von Simon Borowiak

Wichtiges Thema, aber sehr unrealistisch
mandyswonderworldvor 8 Tagen

Sucht und Psychiatrie sind Themen, über die häufiger und offener gesprochen werden sollte, deshalb finde ich das Buch thematisch sehr ansprechend. Die Handlung wird immer abwechselnd von dem Tablettensüchtigen Cromwell und dem trockenen Alkoholiker Schlomo erzählt. Dadurch erhält man sowohl einen Einblick in die Gedanken und Gefühle wie es ist, aktuell in einer psychiatrischen Klinik zu sein, als auch wie es ist, wenn man wieder im echten Leben steckt. Es wird deutlich, dass die Krankheit Sucht auch von den Betroffenen schnell unterschätzt wird, sie die Klinik häufig mit einem „auf nimmer Wiedersehen“ verlassen und ehe man sich versieht, hat die Sucht wieder die Überhand über sie genommen.

Wenn du auf die Schnauze gefallen bist – steh auf. Jeder Rückfall könnte der letzte sein. Sei achtsam. Kümmere dich um dich.

Simon Borowiak – Sucht

Auch wenn sich die Handlung hauptsächlich um die Klinik dreht, geht es in der Nebenhandlung darum, dass die beiden zusammen mit ihrem blinden Freund das Detektiv-Spielen zum Beruf machen wollen. Das bringt vielleicht ein bisschen Witz mit ins Buch, ich finde es allerdings etwas unnötig und unrealistisch.

Zum Stichwort unrealistisch muss ich auch sagen, dass es eine weitere Handlung gibt, die ich sehr kritisch finde. Cromwell ist kurz davor, die Klinik zu verlassen. Um ihn zu überzeugen dort zu bleiben, täuscht Schlomo einen Rückfall vor und lässt sich auch wieder in die Klinik einweisen. Den Gedanken „was tut man nicht alles, um einen Freund zu retten“ finde ich grundsätzlich eine schöne Botschaft. Allerdings muss Schlomo für die Einweisung zuvor Alkohol trinken und das finde ich sehr unrealistisch. Ein trockener Alkoholiker trinkt wieder Alkohol? Das sehe ich sehr kritisch, denn irgendwie kann es auch schnell das Bild vermitteln, dass ein bisschen Alkohol ja nicht so schlimm sein kann. Natürlich ist er dann direkt wieder in sicheren Händen in der Klinik, aber ich selbst finde das einfach zu unrealistisch. Deshalb weiß ich im Nachhinein auch nicht so wirklich, was ich von dem Buch halten soll.

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Rezension zu "Du sollst eventuell nicht töten" von Simon Borowiak

witzig, originell
MaraWintervor 3 Jahren

Ich fand den Stil von Anfang an sehr witzig und besonders. Den Krimiplot fand ich nicht überragend originell, aber alles andere schon, daher 5 Sterne.

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Rezension zu "Bring mir den Kopf vom Nikolaus" von Simon Borowiak

Trau keiner Fee…
Igelmanu66vor 3 Jahren

»Die Frau seines Lebens trifft man in diesem Leben genau nur EIN Mal. Aber das verpasst man meistens, weil man gerade zu breit ist.«

 

Was tut man, wenn gerade Weihnachten ansteht, man aber von der Frau seines Lebens verlassen wurde? Unser Held muss sich dieser Herausforderung stellen und er ist gewillt, sie anzunehmen. Er wird sich das Fest nicht vermiesen lassen, er nicht! Trotzdem kommt ihm die Fee, die plötzlich samt Rentier vor seiner Tür steht, gar nicht ungelegen. Schließlich bietet sie ihm an, ihm drei Wünsche zu erfüllen - ganz zuverlässig, ohne Risiko. Na, das ist doch die Chance, das Weihnachtsfest doch noch mit der geliebten Bernadette zu verbringen! Oder...?

 

Wenn der Eichborn Verlag ein Weihnachtsmärchen herausbringt, dann darf man auf richtig gute Unterhaltung hoffen. Die stellt sich hier auch von der ersten Seite an ein. Die Fee und ihr "Kollege", das Rentier, zuständig für die notarielle Beglaubigung der Wunschzettel, nehmen wirklich alles aufs Korn, was man gewöhnlich über gute Feen, weihnachtliche Rentiere und Wünsche weiß. Das Büchlein liest sich viel zu schnell, bietet dazu noch witzige Zeichnungen und macht einfach Spaß! Und ganz nebenbei erfährt man auch noch, worauf man unbedingt achten sollte, wenn eines schönen Tages mal eine Fee an der eigenen Haustür klingeln sollte ;-)

 

Fazit: Sehr spaßig! Wer ein etwas anderes Weihnachtsbuch sucht, dem sollte das hier gefallen :)


»Um unseres lieben Heilands willen ... dürfte ich mal ihr
Klo benutzen?«

Kommentare: 10
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Gespräche aus der Community

Neu
Ok, dann eröffne ich mal mein erstes Wanderbuch zu Simon Borowiaks "Du sollst eventuell nicht töten".
Es gelten die üblichen Wanderbuchregeln:

- Man kümmert sich eigenhändig um die Adresse des Nachfolgenden Lesers.
- Man schreibt hier, wenn das Buch angekommen ist oder man es wieder losschickt.
- Man hat zwei Wochen Zeit zum Lesen.
- Wenn man länger braucht sagt man Bescheid.
- Wenn das Buch verloren geht teilen sich Absender und Empfänger die Kosten.
- Jeder behandelt das Buch pfleglich und sagt Bescheid, falls es beschädigt wird.

Viel Spaß beim Lesen.

1. chatty68 (fertig)
2. silberfischchen68
(fertig)
3. Queenelyza (fertig)
4. Moni-Que
<--- hier seit dem 10. Januar
5. Eskarina*
7. gamaschi
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Simon Borowiak wurde am 08. November 1964 in Frankfurt am Main (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 145 Bibliotheken

auf 16 Wunschlisten

von 4 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

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