Simon Borowiak Du sollst eventuell nicht töten

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Inhaltsangabe zu „Du sollst eventuell nicht töten“ von Simon Borowiak

Neues Heim, neues Glück? Als Schlomo und sein blinder Freund Mendelssohn ihr neues Domizil in einer vornehmen Hamburger Villengegend beziehen, sind beide ganz verzückt von ihren Nachbarn: Ritchie, Laura, Katharina und das sehr, sehr hübsche Nesthäkchen Marvie erweisen sich als blitz gescheites Geschwisterquartett. Dumm nur: Ein wurstförmiger Theaterarsch stört Schlomos zartes Werben um Marvie. Er ist ihr Freund, doch auf einmal ist er tot. Da muss man sich zu helfen wissen ...

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  • Wanderbuch "Du sollst eventuell nicht töten"

    Du sollst eventuell nicht töten

    alex_os

    Ok, dann eröffne ich mal mein erstes Wanderbuch zu Simon Borowiaks "Du sollst eventuell nicht töten". Es gelten die üblichen Wanderbuchregeln: - Man kümmert sich eigenhändig um die Adresse des Nachfolgenden Lesers. - Man schreibt hier, wenn das Buch angekommen ist oder man es wieder losschickt. - Man hat zwei Wochen Zeit zum Lesen. - Wenn man länger braucht sagt man Bescheid. - Wenn das Buch verloren geht teilen sich Absender und Empfänger die Kosten. - Jeder behandelt das Buch pfleglich und sagt Bescheid, falls es beschädigt wird. Viel Spaß beim Lesen. 1. chatty68 (fertig) 2. silberfischchen68 (fertig) 3. Queenelyza (fertig) 4. Moni-Que <--- hier seit dem 10. Januar 5. Eskarina* 7. gamaschi

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  • Rezension zu "Du sollst eventuell nicht töten" von Simon Borowiak

    Du sollst eventuell nicht töten

    Ninni89

    03. January 2013 um 22:27

    Zitat: "Es war wie bei der stillen Post, nur nicht so unverfänglich wie auf einem Kindergeburtstag, wo aus "Sebastian frisst immer Torte" am Ende "Der Hahn findet keine Worte" wurde. Hier bei den Lövenichs gab man PARTY ein, und nach einer Runde kam TOTSCHLAG wieder raus. Oder INZEST oder MEUCHELMORD." (S. 157f.) Inhalt: Wie verwandelt man einen verpfuschten Totschlag in einen perfekten Mord? Neues Heim, neues Glück? Als Schlomo, der Hypochonder mit dem scharfen Blick, und Mendelssohn, sein blinder Freund mit dem Fledermaus-Radar, ihr neues Domizil in einer vornehmen Hamburger Villengegend beziehen, sind beide ganz verzückt von ihren Nachbarn. Und in der Tat: Ritchie, Laura, Katharina und das sehr, sehr hübsche Nesthäkchen Marvie erweisen sich als blitzgescheites Geschwisterquartett. Dumm nur: ein wurstförmiger, mit einem knödelnden Bass und unerschütterlichem Sendungsbewusstsein gesegneter Theaterarsch stört Schlomos zartes Werben um Marvies Gunst. Er ist ihr Freund, und auf einmal ist er tot. Da muss man sich zu helfen wissen. Zum Buch: An diesem Buch hat mich der Titel geködert. Eindeutig ein Kandidat für die Liste mit den genialsten Buchtiteln. Ganz ohne mir den Inhalt anzuschauen, allein aufgrund der Beschreibung, dass es sich um eine „rabenschwarze Komödie“ handle, habe ich das Buch ausgeliehen. Schon der Beginn des ersten Kapitels wartet dann mit viel Humor auf. Zuerst wird am Anfang eines Kapitels immer knapp der Inhalt zusammengefasst und schließlich auch von einer Strichmännchenzeichnung aus Schlomos Feder untermalt. Man wartet so also das ganze Kapitel auf die Aufklärung, was wohl mit den Worten „durchgeweichter Held“ und „demographisch interessante Familie“ gemeint sein könnte. Durch diese kleinen, nicht ganz klar ausgedrückten Hinweise, wird also eher noch Spannung aufgebaut, anstatt sie, wie eigentlich bei einer solchen Zusammenfassung zu erwarten wäre, zu zerstören. Auch ansonsten entwickelt sich die Geschichte recht turbulent dem Höhepunkt entgegen. Dem missglückten Mord folgt das Problem der Leichenentsorgung. Leider fiel danach für meinen Geschmack die Spannung genauso wie auch die Handlung etwas zu schnell zum Ende hin ab. Es scheint fast so, als hätte sich Borowiak keine Gedanken mehr darüber gemacht wie sein Buch enden soll. Mir zumindest hat das Ende nicht gefallen. Zumindest wirkte es etwas planlos nach dem tollen Höhepunkt der Geschichte. Die Charaktere sind dafür mit sehr viel Feingefühl gestaltet worden und noch dazu besonders sympathisch aufgrund ihrer realen Gestaltung. Gerade die hypochondrischen Züge von Schlomo finde ich sehr gut getroffen und auch Mendelssohn ist sehr nett gestaltet. An sich konnte ich mich recht schnell in die Geschichte und ihre Personen hineinversetzen. Was dem Buch gegen Ende an Spannung und Einfallsreichtum fehlt, macht es allerdings über die gesamte Handlung hinweg durch Humor weg. Durch den absolut gelungenen und unterhaltsamen Schreibstil des Autors, wird jeder Gedanke, den man als Schlomo miterlebt zu einer lustigen Geschichte und die Gespräche laufen oft in die seltsamsten Situationen, bei denen man sich nur noch schütteln möchte vor Lachen. Auch wenn recht fraglich ist, ob dieses Verbrechen nun wirklich so einfach und ohne Folgen von statten gehen könnte – es grenzt ja nahezu an das perfekte Verbrechen – so ist die Geschichte doch nett erdacht und verfolgt von vorne bis zur letzten Seite einen roten Faden. Auch die Idee ist mir in dieser Form zumindest neu und sorgt für eine Menge Spaß und Lacher. Fazit: Spaß und gleichzeitig auch noch eine Mordgeschichte. Meiner Meinung nach eine unschlagbare Kombination. Simon Borowiak sollte man im Auge behalten und dieses Buch sollte man einfach kennen, wenn man es mit dem schwarzen Humor hat. Aussehen: ♥♥♥ Charaktere: ♥♥♥♥ Spannung: ♥♥♥ Humor: ♥♥♥♥ Schlüssigkeit: ♥♥♥ Originalität: ♥♥♥♥ Emotionale Tiefe: ♥♥ Schreibstil: ♥♥♥♥ Umsetzung: ♥♥♥♥

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  • Rezension zu "Du sollst eventuell nicht töten" von Simon Borowiak

    Du sollst eventuell nicht töten

    silberfischchen68

    05. December 2012 um 17:00

    Dieses Buch wartet mit einem genialen Schreibstil und göttlichen Dialogen auf. Verbale Akrobatik vom Feinsten und es trifft auch genau meinen Humor. Schon die Namen der drei Hauptakteure - Schlomo, Mendelsohn und Cromwell -gefallen mir ausgesprochen gut :) Leider ein bisschen zu viel Vorgeplänkel, knapp über die Hälfte des Buches haben wir wenig Handlung, erst dann kommt dank Leiche Fahrt hinein. Herrlich mituzlesen, welche Überlegungen angestellt werden, um eine Leiche rückstandsfrei zu beseitigen und bitte so, dass einen bekannten Theaterregisseur auch so schnell keiner vermisst. Der Autor begnügt sich nicht nur mit seinen drei Hauptpersonen und der Nachbarsfamilie samt Leiche in Form des Ex-Freundes der Tochter sondern bringt mit Tante Alexa und Cabrio-Thorsten nebst Plunschkuh auh noch skurile Nebenfiguren ins Rennen. Einen Stern zieh ich aber ab für das lange Vorspiel und für das Ende, das irgendwie belanglos ausplätscherte. Trotzdem kann ich das Buch nur empfehlen!

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