Simon Denninger

 4.1 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Schwingenfall.

Lebenslauf von Simon Denninger

Simon Denninger schrieb bereits als Jugendlicher für Magazine und Zeitungen, später dann für Agenturen und Pressestellen. Nach der Schule folgte ein Germanistik-, Journalismus- und Geschichtsstudium mit Master-Abschluss. Was ihm das fürs Romanschreiben gebracht hat? Eher wenig. Außer vielleicht der Fähigkeit zu gründlicher Recherche. Zur Selbstorganisation. Zu strukturierten Texten … Okay, gut, ganz verkehrt war’s wohl nicht. Wenngleich er echtes kreatives Schreiben und spannendes Worldbuilding erst außerhalb der Uni gelernt hat. Aktuell lebt er in einem idyllischen Städtchen in Baden-Württemberg, umgeben von Weinbergen und einer geschichtsträchtigen Burgruine. Wenn er dort nicht gerade neue Geschichten erschafft oder sich aufmacht, Fernost zu erkunden, ja dann – Überraschung – schreibt und konzeptioniert er für Werbeagenturen und Kunden im Marketingbereich oder ist als Ghostwriter tätig. Sein literarischer Schwerpunkt sind Fantastik und (High) Fantasy. Denn was gibt es schöneres, als dass die Leser in fremde Welten abtauchen, um ihre Geheimnisse und Wunder zu entdecken? Eben!

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Simon Denninger

Cover des Buches Schwingenfall (ISBN: 9783959916288)

Schwingenfall

 (10)
Erschienen am 28.11.2020

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Rezension zu "Schwingenfall" von Simon Denninger

Schwingenfall
jessi_herevor 6 Tagen

Inhalt:

»Schatten fallen auf die Lichtlande.
Dunkelheit breitet ihre Schwingen aus.
Die Engel können ihr Reich nicht länger beschützen.
Wer wird überleben in der Welt, die kommt?«

Seit der Ankunft der Engel auf Erden scheint für die Menschheit ein goldenes Zeitalter angebrochen. Doch als der Grenzwächter Toryan mit ansehen muss, wie ein Engel ermordet wird, geraten er und die junge Gutsmagd Minn mitten in den Kampf der Lichtlande gegen die finsteren Mächte der Altnacht – eine epische Auseinandersetzung voller Intrigen und Verrat.

Schnell wird klar, dass dabei nicht weniger als das Schicksal aller lebenden Geschöpfe auf dem Spiel steht. Denn die schrecklichste aller Gefahren lauert unerkannt mitten unter ihnen. Und der Schlüssel zu Triumph oder Auslöschung liegt in Minns Innersten verborgen …
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die Wolken regneten Blut.

Das Cover passt super zu Geschichte. Es ist düster und doch sieht man Licht und Dunkel, die beiden Seiten, die sich in diesem Buch gegenüber stehen.

Der Schreibstil des Autors ist recht anspruchsvoll. Ich würde empfehlen zuvor die Leseprobe zu lesen, da dieser Stil sicher nicht für jeden gemacht ist. Zuerst habe ich mir auch schwer getan, mit der Zeit wurd es dann aber besser und ich habe mich daran gewöhnt. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person.

Zu Beginn lernt mna Toryan kennen, der bei seiner Wache an der Grenze etwas beobachtet und meldet. Dadurch wird er in einen alten Krieg verstrickt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr schwer gefallen, da es so viele Namen und Begriffe gibt, die ich einfach nicht kannte. Zwar gibt es ein Glossar, aber bei einem eBook ist es sehr mühsam immer hin und her zu blättern. Es hat lange gedauert, bis ich die Orte, Namen und Gut und Böse auseinander halten konnte. Manche Dinge habe ich mir bis zum Schluss nicht gemerkt, das ist mir dem echten Buch, wo man leicht zum Glossar blättern kann, wahrscheinlich einfacher.

Abgesehen von den Begriffen hätte ich mir einen besseren Weltenbau gewunschen. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie das Land aussieht, da immer nur Namen von Städten oder Dörfern genannt wurden, aber sonst nichts. Ich hatte keiner Bilder von diesen im Kopf und sie hatten keine Merkmale, an denen ich sie auseinander halten hätte können. Weiters wurde immer wieder erwähnt, dass es schon moderne Erfindungen gibt, die mit Magie oder sonst was von den Engeln betrieben werden, an sich ist es aber eine eher mittelalterliche Welt. Für was werden diese Dinge erwähnt, wenn sie eigentlich keine Rolle spielen? Es gab zu viele unnötige Details, ohne die ich ebenso gut das Buch lesen kann und zu wenige Beschreibungen von den wichtigen Dingen. Es stellte sich während des gesamten Buches nie das Kopfkino ein, was hier sicher ziemlich cool gewesen wäre.

Was aus dem Klappentext nicht hervorgeht, und was ich für ziemlich wichtig halte, ist, dass es hier um Vampire geht. Das ist nicht für jeden was und wer sich eine Geschichte mit vielen Engeln erwartet ist hier falsch. Ich habe es zuerst nicht genau gewusst, da im Buch die Vampire oft Blutfürsten genannt werden und man erst recht spät merkt, dass es sich hier um Vampire handelt und diese erst recht spät so betitelt werden. An sich finde ich Vampirgeschichten super und die Vampire hier haben mir auch sehr gut gefallen, allerdings hat mich das Buch trotzdem nicht komplett überzeugt.

Ich konnte lange keinen roten Faden erkennen, die Kapitel wirkten auf mich zusammenhanglos und sprangen von einer Person zur nächsten. Zuerst wusste ich nicht, worauf das hinaus läuft und was das alles miteinander zu tun hat. Es war für mich mehr eine Aneinanderreihung von Kapiteln, die kein Ziel verfolgt haben. Erst am Ende hat sich alles gefügt und doch konnte mich auch das nicht catchen.

Toyrian selbst mochte ich sehr gerne. Sein Charakter hat mir gefallen, da er sich im Laufe des Buches von einem einfachen Grenzwächter zu einem Krieger entwickelt hat. Er hat sich auch nicht täuschen lassen und am Ende die richtige Seite gewählt. Minn, die zweite wichtige Person war mir zu kindlich. Sie hatte naive Ansichten und zuerst war sie mir sehr unsympathisch, da sie eine richtige Träumerin ist. Auch hat sie immer wieder dumme Entscheidungen getroffen, bei denen ich nur dne Kopf schütteln konnte. Also mit ihr wurde ich beim besten Willen nicht warm.

Die zwei Seiten die sich in dem Krieg gegenüberstehen sind die Vampire und die Engel. Man erfährt langsam etwas über beide Seiten und auch über die Vergangenheit. Besonders die Rückblenden und Geschichten fand ich spannend, da alles anders ist, als es zuerst scheint. Die Enthüllungen am Ende waren genlungen und haben den Leser noch einmal richtig gefesselt.

Fazit:

Durch den anstrengen Schreibstil konnte ich nicht viel auf einmal lesen und der Weltenbau ist noch ausbaufähig, dennoch hatte das Buch was. Ich konnte lange keinen roten Faden erkennen und verlor beim Lesen schnell das Interesse, trotzdem wollte ich wissen wie es ausgeht. Das Ende hat mir wirklich gefallen, das Buch ist brutal und ungeschönt geschrieben, was ich ebenso positiv finde. Insgesamt vergebe ich 3 Sterne.

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Rezension zu "Schwingenfall" von Simon Denninger

Tolle High-Fantasy-Story über die Wichtigkeit der Grautöne im Denken
puppetgirlvor 11 Tagen

Für mich ist dieses Buch ein echt toller Start in das neue Jahr gewesen. Wir haben hier auf 350 Seiten eine tolle High-Fantasy- Geschichte, die im Drachenmond Verlag erschienen ist. Wir begleiten die Magd Minn und den Grenzwächter Toryan auf ihrer Reise. Ihre Wege kreuzen sich nur kurzzeitig, doch wartet man irgendwie darauf, dass sich die beiden doch wieder treffen.

Die beiden haben sich kennengelernt und empfinden etwas füreinander, doch sind sie so weit auseinander, dass sie sich schon fast ein Jahr nicht gesehen haben. Auch soll es zu Beginn des Buches wohl nicht wirklich sein, dass sie sich treffen. Was nun ein wenig anmutet, als würde es eine Liebesgeschichte werden, ist definitiv keine. Denn hier geht es um einen bitteren Krieg und darum, ob die Welt für immer in eine düstere Zeit fallen wird oder sie weiterhin den Menschen und Wesen ein Zuhause sein kann.

Die Geschichte um Minn und Toryan spielt nur am Rande eine Rolle, aber irgendwie habe ich die beiden Charaktere so sehr ins Herz geschlossen, dass ich Ihnen nach den ganzen Strapazen, die sie ertragen müssen, nichts weiter gewünscht habe, als das sie glücklich zusammen werden können. Doch wie soll das gehen zwischen Engeln und Blutfürsten?
Wie schon angedeutet, fand ich die Charaktere sehr toll, nicht nur die beiden Hauptprotagonisten. Am Anfang der Geschichte lernt man viele Leute kennen, da war ich hin und wieder etwas verloren, da ich es nicht so mit Namen habe, aber je weiter man in die Geschichte eindringt und die Welten versteht, desto besser kommt man damit klar.

Auch fand ich die eingebauten Ideen neu und nicht so Mainstream wie vieles, was man aktuell so vorgesetzt bekommt.

Für mich lass sich die Geschichte flüssig weg und ich würde gern mehr von dem Autor lesen. Ich bin gespannt, was man von ihm noch zu lesen bekommt!

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Rezension zu "Schwingenfall" von Simon Denninger

Dramatik und Spannung für High Fantasy Fans!
Jenbooksvor 12 Tagen

Klappentext:

''Schatten fallen auf die Lichtlande. Dunkelheit breitet ihre Schwingen aus .Die Engel können ihr Reich nicht länger beschützen. Wer wird überleben in der Welt, die kommt?" Seit der Ankunft der Engel auf Erden scheint für die Menschheit ein goldenes Zeitalter angebrochen. Doch als der Grenzwächter Toryan mit ansehen muss, wie ein Engel ermordet wird, geraten er und die junge Gutsmagd Minn mitten in den Kampf der Lichtlande gegen die finsteren Mächte der Altnacht eine epische Auseinandersetzung voller Intrigen und Verrat. Schnell wird klar, dass dabei nicht weniger als das Schicksal aller lebenden Geschöpfe auf dem Spiel steht. Denn die schrecklichste aller Gefahren lauert unerkannt mitten unter ihnen. Und der Schlüssel zu Triumph oder Auslöschung liegt in Minns Innersten verborgen


Protagonist/Handlung:

Er muss den Mord eines Engels mit ansehen und alles scheint zu beginnen. Ein scheinbar unausweichlicher Krieg steht bevor! Ein roter Stern und eine Prophezeihung lassen alle Lebewesen der Atem anhalten. 

Vom Grenzwächter zum Krieger innerhalb weniger Tage, so hatte sich Troyan das Leben eigentlich nicht vorgestellt. 

Viele lieber würde er mit seiner Liebe Minn zusammen sein. Frech, wild und wunderbar. Doch auch Minn scheint einen anderem Weg vorherbestimmt zu sein, als sie Anfangs angenommen hat. Und das Schicksal nimmt seinen Lauf.


Schreibstil:

Ich hätte es durch den Klapptext eigentlich erahnen müssen, hab jedoch nicht darauf geachtet, als ich das Wort Engel las. Ich liebe alle Engelsgeschichten, deswegen war ich da etwas blind, aber der Schreibstil ist für mich eher etwas gewöhnungsbedürftig. Nicht weil er schlecht geschrieben ist, sondern eher wegen der altertümlichen Art. Sowas muss man mögen. Es tut dem Inhalt der Geschichte aber nicht weh und passt sehr gut.


Cover:

Mir gefällt das Cover sehr gut. Ich liebe Flügel und es passt wirklich ausgesprochen gut zur Geschichte!


Meinung:

Wie oben schon erwähnt, ist für mich persönlich der Schreibstil etwas anstrengend, weil ich eher auf modernes Zeitschreiben stehe. Es ließ sich für mich flüssiger. Ich musste ein paarmal das Buch aus der Hand legen, um mich zu sammeln. Es zieht sich durch den Schreibstil manchmal etwas.

Die Story an sich ist wirklich toll gemacht. Es ist spannend und nervenaufreibend und blutig. Auch die Charaktere sind einfach nur toll. Es sind zu Beginn hin schon ziemlich viele mit vielen altertümlichen Namen. Man muss sich etwas Zeit nehmen, um die Zusammenhänge zu verstehen. Trotzdem sind diese beiden Komponenten sind wirklich toll aufeinander abgestimmt und haben für mich den Schreibstil wieder etwas besser gemacht. (Wie gesagt, Schreibstil ist Geschmacksache.)


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