Simon Haynes

 3 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Helden heulen nicht, Ein Roboter namens Klunk und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Simon Haynes

Helden heulen nicht

Helden heulen nicht

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Erschienen am 13.06.2014
Ein Roboter namens Klunk

Ein Roboter namens Klunk

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Erschienen am 22.11.2013
Helden heulen nicht: Roman

Helden heulen nicht: Roman

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Erschienen am 13.06.2014
Hal Junior - the Missing Case

Hal Junior - the Missing Case

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Erschienen am 01.08.2012
Hal Junior

Hal Junior

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Erschienen am 15.10.2012
Hal Spacejock 6

Hal Spacejock 6

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Erschienen am 24.05.2013

Neue Rezensionen zu Simon Haynes

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Talliannas avatar

Rezension zu "Ein Roboter namens Klunk" von Simon Haynes

Völlig überschätzt
Talliannavor 8 Monaten

Jeder kennt einen Typen wie Hal Spacejock. Er gehört zu den Leuten, die ihren Rohrbruch selbst beheben und dabei das Nachbarhaus überfluten. Kaum auszudenken, was geschieht, wenn er sich ein 200-Tonnen-Raumschiff kauft - und nicht allzu gut mit der Steuerung umgehen kann.
Wegen des Schiffs ist Hal bis über beide Ohren verschuldet und muss daher mit einem nervigen Roboter namens Klunk einen heiklen Auftrag annehmen. Und dabei ausgerechnet das kostbare Schiff aufs Spiel setzen… (Klappentext)


Der nachfolgende Text kann Spoiler enthalten.

Dieses Buch animiert mich doch tatsächlich wieder einmal dazu, eine Rezension zu schreiben. Es wurde mir von einem Freund empfohlen, mit dem ich eigentlich den gleichen Lesegeschmack teile. Für mich jedoch war das Leseerlebnis unterirdisch, um es noch nett auszudrücken.

Fangen wir mit dem Hauptcharakter an. Hal Spacejock ist ein Arsch. So empfinde ich es zumindest. Er weiß alles besser, obwohl er sich mit nichts auskennt. Er hinterlässt überall Chaos, wie einen Brand am Raumhafen, und fühlt sich deswegen zu unrecht angeklagt. Er ist ein Egoist und ein Kotzbrocken, aber irgendwie denkt der Autor sich, dass sein Protagonist lustig wirkt.
Als unterstützende Figur haben wir den Roboter Klunk, der eigentlich in seine Einzelteile zerlegt werden soll, diesem Schicksal jedoch knapp entrinnen kann. Ihn finde ich wesentlich angenehmer als sein menschliches Pendant, allerdings würde ich ihm auch keine Träne nachweinen. Ich finde es zudem ziemlich irritierend, dass er zunächst als kupferfarbener, metallener Roboter beschrieben wird, aber trotzdem immer in der Lage ist sein Gesicht zu einem Grinsen und andere Mimik zu verziehen. Das ist übrigens nicht nur bei ihm so, sondern auch bei anderen Robotern, die aber aus Metall bestehen. Vielleicht habe ich ja etwas überlesen, aber wenn ihr Gesicht auch aus Metall hergestellt wurde, finde ich das doch sehr verwunderlich.

Das ganze soll ein humorvoller Roman sein. Wenn man auf Keulen-Totschlag-Humor steht, dann findet man es vielleicht lustig. Tatsächlich sind mir die „humorvollen“ Szenen in der Regel peinlich (Stichwort: Fremdschämen) oder sie sind einfach unter der Gürtellinie. Lustig fand ich so ziemlich gar nichts und auch die Handlung ist weder überraschend noch besonders interessant. Nach zehn Seiten konnte ich mir denken, wie das Buch endet und – Überraschung! - es endete auch genau so.

Unterirdisch. Das ist das einzige Fazit, das ich geben kann. Ich bereue es, Zeit mit diesem Buch verbracht zu haben und werde auch den folgenden Bänden keinen Blick widmen.

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Mondspektrums avatar

Rezension zu "Helden heulen nicht" von Simon Haynes

Liebenswerter Space-Chaot
Mondspektrumvor 10 Monaten

Inhalt: Hal Spacejock zieht Probleme an wie das Sternenlicht die Weltraummotten. Ihm macht nicht nur eine extrem hinterlistige Passagierin zu schaffen, sondern auch seine eigene Selbstüberschätzung. Und sein Leichtsinn. Und seine Sorglosigkeit. Als Hal mit seinem Schiff versehentlich durch ein Portal in eine völlig fremde Galaxie gerät, sind seine Überlebenschancen gleich Null. Auch sein treuer Roboter Klunk ist keine Hilfe. Doch Hal wirft den Laser nicht so leicht ins Korn. Denn Helden heulen nicht. Fazit: Achtung, Lacher vorprogrammiert! Und die sind nicht nur wahllos gestreut, sondern in eine temporeiche Story verpackt. Spacejock der liebenswerte Pilot eines Einmann-Frachtunternehmens, der vom Fliegen so fiel Ahnung hat wie eine Motte von Computerspielen. Ohne seine Roboter wäre er völlig aufgeschmissen, einen Bildschirmschoner von dem tatsächlichen Bild der ihn umgebenden Galaxy zu unterscheiden. Naiv wie ein Kind stolpert er von einer Panne in die nächste und verdankt es oftmals einer gehörigen Portion Glück und dem Können seiner Roboter, nicht in einer ausweglosen Katastrophe zu enden. Trotz einiger Schwächen Unterhaltung pur. Möge die Macht mit Spacejock sein …

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AnnikaLeus avatar

Rezension zu "Ein Roboter namens Klunk" von Simon Haynes

Rachsüchtige künstliche Intelligenz
AnnikaLeuvor 3 Jahren

„Wofür stehen all diese roten Lichter?“

Das kostbare Schiff auf’s Spiel setzen? Oh bitte! Das Ding ist ein fliegendes Wrack, das es überhaupt noch einen Hypersprung ausführen kann liegt wahrscheinlich einzig und allein an der Hoffnung seines Besitzers! Und vielleicht an der ein oder anderen mit Kaugummi geflickten Stelle in der Außenbordhülle! Ganz abgesehen davon, dass es so marode ist, dass einem sämtliche Knöpfe, Schalter, Hebel und Klinken beim benutzen in der Hand liegen bleiben! Was auch Klunk direkt zu Anfang erfährt! Während Hal nämlich noch mal eben ins Hafenamt tingelt bricht das Chaos aus, welches er unvermeidlich hinterlässt wo auch immer er auftaucht. Und dabei wollte der Co-Pilot Roboter nur kurz klar Schiff machen! Aber die ' schwarze Möwe' ist eben alles andere als in einem Zustand. Im Grunde sollte Hal seine Lieferung, sein Schiff und den Roboter am besten gleich auf dem nächsten Schrottplaneten entsorgen!

Aber dieser Typ hat einen Dickschädel! Das geht auf keine Muhkuu-Haut!
Ich hole dann mal Teil 1 nach. Denn Teil 2 dieser Serie: „Helden heulen nicht“ habe ich euch ja schon kredenzt. Das zweite Buch kam auch prima alleine zu Recht, so die Lektüre dieses Taschenbuches für mich jetzt eher wie ein Prequel wirkte. Wer aber in der richtigen Reihenfolge liest, wird das Gefühl wohl nicht haben. Wir erfahren, wie die beiden Protagonisten Freundschaft schliessen. Es gibt eine voll abgeschlossene Geschichte die man weiter führen kann, aber nicht muss. Ich bin dennoch dankbar, dass Haynes weiter gemacht hat. Denn es ist kurzweilig und lustig, aber oberflächig.

„ Da ist (...) ein Fußabdruck auf meinem Handrücken!“

Kennt ihr den Film: „ Renegate“ mit Terence Hill? Das biete ich zum Vergleich. Im Film tingelt der Protagonist mit seinem Auto nebst Anhänger durch die Gegend und wenn er knapp bei Kasse ist verkauft er seinen Gaul, der immer hinten mit drauf fährt. Der Film lebt dann von seiner Komik, die vor allem der Hauptdarsteller darbringt. Same here: Hal tingelt mit seinem Frachter durch die Gegend und ein Inkasso-Hai nebst Schläger-Roboter will ihm ans Leder. Also sieht er sich gezwungen irgendeinen Auftrag anzunehmen. Riskant genug, Hal weiß nämlich alles besser und reitet sich damit immer in Schwierigkeiten. Aber Fortuna meint es gut mit ihm und hilft ihm immer aus der Klemme, von den lebensbedrohlichsten Situationen bemerkt er nicht einmal etwas, weil seine Aufmerksamkeit sich in andere Richtungen verfährt. Er schustert sich Pläne zusammen und zur Not verkauft er eben Klunk für 1000 Kredite und wartet an der Ecke, bis XG-99 flieht und er ihn wieder einsammeln kann.

Wie schon in der anderen Rezi gelobt, gefällt mir die Tatsache gut, dass hier nichts liegen bleibt. Da werden Hinweise platziert zu Anfang, die später noch mal wichtig werden. Ich weiß nur nicht, was es mit dieser Obsession mit Kühen auf sich hat. Wie mir in letzter Zeit häufiger auffällt, scheinen Autoren Kapitelunterteilungen wie Abblendungen in Filmen zu verwenden. Ich fand es kürzlich noch eine furchtbare Abart, mitten in Gesprächen die Kapitelnummern und Zwischenüberschriften reinzuknallen. Hier aber wirkt es eben wie verglichen: Die Filmsequenz blendet Schwarz aus und setzt genau wieder dort ein. Wie ein Luftholen. Ich mag es nicht so in Büchern. Bei der Lektüre finde ich, sollten Kapitel nicht wieder mitten im Gespräch einsetzen. Wozu denn? Es ist doch eine fortlaufende Szene.

„ weiß, blau, grün, rot
orange, lila, gelb, purpur
rot, grün, blau, weiß, purpur, purpur, rosa, grün, rot
orange, orange, orange, rosa, grün, rot, orange, gelb, blau, indigo, violett.“


Ansonsten gibt’s von meiner Seite nicht viel zu maulen. Das Buch ist unterhaltsam, die Charaktere sympathisch, jedoch stereotypisch. Besonders freut es mich, dass Roboter (und sämtliche andere K.I.s) besonders menschlich wirken. Klunk, Brutus, Clyde und Albion können sogar lächeln und verfügen über weitere charakteristische Eigenschaften und Möglichkeiten über Gestik und Mimik hinaus. Sie haben eine eigene Meinung und Sinn für Humor, allerdings können sie auch rachsüchtig sein. Ich hab’ mich gekringelt vor Lachen, wenn es darum ging, dass die Menschen hier ständig Streit mit den Robotern haben. Sei es der Inkasso-Typ, dessen Aufzug rum heult, er sei zu dick geworden und er hätte da grad nen SuperSonderAngebot des FitnessStudios für ihn; sei es der Auftraggeber dessen ‚Feuerzeug-Roboter‘ ihm den ausgestreckten Zeigefinger anzündet, statt der Zigarre; das ‚Nav-Com‘ was der Meinung ist Hal nach Strich und Faden verarschen zu müssen, aber zu Klunk direkt eine Art Flirt entwickelt - oder sei es eben Hal selbst… der sich mit einer Luftschleuse, dem Schuhverkäufer-Droiden oder dem Kellner-Droiden anlegt. Nachtragend diese Biester!

Über allem aber liegt die Beziehung Hal - Klunk. Von Anfang an ist Klunk der Schlauere, immerhin weiß er was er alles in seinen Schaltkreisen hat. Er kann voraus denken, planen, berechnen. Er rettet den Tag - mehrfach an einem. Wie das Cover schon zeigt, Hal macht nur Unsinn und Klunk hechtet immer hinterher. Aber scheinbar scheint Klunk das total zu gefallen! Es überrascht mich daher nicht, dass Hal wie vom Affen gebissen - Blutrauschmäßig jeden anfällt, der dem Roboter ans Metall will. Und Hal ist auch nicht so naiv, einzusehen, dass der Bot ihm den Allerwertesten gerettet hat! Auch wenn er das nicht offen zu gibt. Und während für diese Piraten, die ihm seine Fracht klauen wollen das Karma a bitch ist, überrollt Hal das Glück.

Fazit:

Ich fand’ Teil 2 besser, lustiger, abenteuerlicher. Ob das aber auch so wäre, wenn ich die korrekte Reihenfolge eingehalten hätte, weiß ich nicht. Ich hoffe, der Verlag übersetzt und veröffentlicht noch mehr Bände. Denn ausnahmsweise finde ich die Cover einfach mal toller als die Originale. Vom Titel her, muss ich den Kopf wiegen: „Helden heulen nicht“ ist ein absolut toller Titel! „ Ein Roboter namens Klunk“ eher langweilig. Die Originale: „Hal Spacejock“ und „ Hal Spacejock: Second Curse“ sind allerdings noch schlimmer!

Ganz ehrlich? Ich würd’ beide Teile all jenen empfehlen, die Science Fiction für ‚blöd‘ und ‚langweilig‘ und voller ‚Technik‘ halten. Die immer noch denken SF wäre ‚kompliziert‘ und man bräuchte dafür das Verständnis von Albert Einsteins Relativitätstheorie. Es ist wohl eher weniger etwas für eingefleischte SF-Fans die die große Space-Saga brauchen. Aber gerade für die kann ich nur sagen: Muss ja nich immer das volle Programm sein. Eine Romanze gibt es hier nicht - es sei denn ihr seid so wie ich und empfindet Freundschaft und Treue als Liebe par excellence. Hal ist ein Idiot und man muss ihn nicht mögen, nicht einmal als Leser. Und doch schafft es der Kerl, dass man ihm Augenrollend sein Glück gönnt. So einer wie er hat es vielleicht auf den ersten Blick nicht verdient, aber auf den zweiten will man einfach auch nicht, dass er das verliert was er hat - weil das echt zu gemein wär'! Weil man kann Hal ja viel vorwerfen, aber er ist kein böser Mensch - er mogelt sich nur so durch und lässt sich ungern Grenzen setzen.

Ein Fleischball- Urteil: "Yeee-hah!"

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