Simon Jenkins

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Autor von A Short History of England, Karten zur Bibel und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Simon Jenkins

A Short History of England

A Short History of England

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Erschienen am 18.09.2012
England's 100 Best Views

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Erschienen am 03.10.2013
Thatcher and Sons

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Erschienen am 06.09.2007
England's Thousand Best Houses

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Erschienen am 25.06.2009
England's Thousand Best Churches

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 (0)
Erschienen am 25.06.2009

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Rezension zu "A Short History of England" von Simon Jenkins

1600 Jahre auf 295 Seiten
CelinaSvor 2 Jahren

Bereits auf der ersten Seite des Buches wird klar, dass es ein durch und durch britisches Buch ist. Solche Arroganz kann nur ein Brite in einige wenige Sätze legen. Dennoch habe ich mich auf dieses Buch gefreut, denn auch nach fast einem Jahr in diesem Land kenne ich nur die groben Eckdaten der englischen Geschichte (darauf legt Simon Jenkins bereits im Prolog wert: es ist Englands Geschichte und nicht die britische) und wollte dies mit A Short History of England nun ändern.
Die ersten paar Kapitel ziehen sich ein wenig, da jeweils mehrere hundert Jahre in einem Kapitel behandelt werden und man mit Namen und Zahlen nur so erschlagen wird. Ab William dem Eroberer (1066) gibt sich das dann aber und fast immer wird pro Kapitel ein Monarch behandelt. Von da an konnte ich auch mit vielen Ereignissen etwas anfangen, was mir die Sache erleichtert hat.
Spätestens mit William intensiviert sich, was sich bereits im Prolog abzeichnete: eine unglaubliche Arroganz und ein Stolz auf die eigene Geschichte, die mich teilweise sehr störten. Vielleicht liegt es daran, dass man in Deutschland nur selten einen solchen Solz auf die eigene Geschichte erlebt (und dieser meistens aus der rechten Ecke kommt), aber mir hat das ein bisschen sauer aufgestoßen.
Hinzu kommt, dass zwar auch die Massaker beispielsweise an afrikanischen Stämmen angesprochen werden, aber ich nie das Gefühl bekommen, dass man im Nachhinein irgendeine Art von Mitleid, Mitgefühl oder Scham empfindet. Natürlich ist das mittlerweile um die 200 Jahre her, aber sogar ich habe diese Gefühle beim Lesen empfunden.
Zugute halten muss man dem Buch, dass es sich ab William dem Eroberer spannend wie ein Roman liest. Selbstverständlich bekommt man immer noch die ein oder andere Jahreszahl hingeklatscht, aber es lässt nach und lässt sich super lesen.

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