Simon Kernick Erlöst mich

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Inhaltsangabe zu „Erlöst mich“ von Simon Kernick

Sie ist sein nächstes Opfer und seine letzte Rettung »Ich habe Menschen getötet, die es verdient hatten, ohne mit der Wimper zu zucken. Und ich habe wahrscheinlich auch Menschen getötet, die es nicht verdient hatten. Streichen Sie das wahrscheinlich. Ich habe mich zu Richter, Jury und Henker in einer Person aufgeschwungen. Aber ich habe eine Menge schlafloser Nächte deshalb verbracht, weil mich die Geister der Toten in meinen Träumen heimsuchen. Ich habe eine Moral. Glauben Sie mir.«

Rasanter Schreibstil, packende Story - Antiheld Dennis Milne fesselt den Leser und offenbart eine Welt jenseits von Gut und Böse...

— JoeAhlf
JoeAhlf

Wow, spannend und am Ende sogar etwas traurig..

— Curly84
Curly84

Das erste Buch auf meinem Ipad. Ich bin gespannt...auf das Buch natürlich und auf das Lesevergnügen.

— MichaelSterzik
MichaelSterzik

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    Erlöst mich
    gurke

    gurke

    22. March 2013 um 22:00

    Für mich klang der Klappentext schon richtig spannend. Ich bin ein großer Thrillerfan und aus diesem Grund dachte ich, das Buch könnte auf jeden Fall etwas für mich sein. Auch von Simon Kernick habe ich schon sehr viel Positives gehört. Also los geht’s… Der Autor hat wirklich einen rasanten Schreibstil. Das hab ich mir immer wieder sagen lassen und konnte mich nun auch selbst davon überzeugen. Schon auf den ersten Seiten wird man in die Geschichte hinein katapultiert. Leider bleibt das nicht wirklich so. Die Geschichte ist rasant und auch spannend, aber nicht stetig. Wir halten hier wohl den dritten Band der Reihe um Dennis Milne in der Hand. Dieser Held ist wirklich ein Unikat und war mir sofort sympathisch. Ich für meinen Teil finde, dass man das dritte Buch auch ohne seine Vorgänger gut lesen kann und nicht das Gefühl hat, sehr viel verpasst zu haben. Mir ging es zumindest so, auch wenn ich schon das Gegenteil gehört habe. Mir hat das Buch trotz seiner Höhen und Tiefen doch recht gut gefallen. Gerade auf dem Schluss zu ging es nochmal richtig hoch her und ich mochte auch die Protagonisten so sehr, dass ich an vielen Stellen doch richtig gut mit fiebern konnte. Schade, dass der Autor nicht noch mehr aus den Thriller, der mit Action nicht geizt, rausgeholt hat. Ich für meinen Teil, werde mir auf jeden Fall die anderen Bücher von Simon Kernick zulegen.

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  • Rezension zu "Erlöst mich" von Simon Kernick

    Erlöst mich
    KingDom

    KingDom

    25. July 2012 um 17:45

    Nach "Vergebt mir" und "Fürchtet mich" der dritte Roman um den mittlerweile zum Auftragskiller mutierten Ex-Detective Dennis Milne. Auch in "Erlöst mich" wird Milne wieder von einem mächtigen Kriminellen engagiert um dessen Klienten leidig gewordene Menschen von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Ort des Geschehens sind diesmal die Philippinen, wo Milne den ersten Job auch souverän erledigt, bei der zweiten Zielperson aber ins Wanken gerät: Er soll die (ebenfalls aus anderen Kernick-Büchern schon bekannte) Londoner Polizistin Tina Boyd ermorden, die ihrerseits auf eigene Faust und inoffiziell gegen einen Schwerverbrecher- und Pädophilenring ermittelt. So kaltblütig Milne bisher auch all seine Opfer - mal mit mehr, mal mit weniger Gewissensbissen - niedergestreckt hat, stellt der befohlene Mord an einer rechtschaffenden Polizistin, die die Prinzipien seiner eigenen jüngeren Jahre verfolgt und in erster Linie auf Gerechtigkeit aus ist, eine nicht zu überwindende Grenze für ihn dar. Von da an tut er sich mit der anfangs noch skeptischen Boyd zusammen und setzt es sich zum Ziel Abbitte für seine Sünden zu leisten, indem er den scheinbar für alle Grausamkeiten verantwortlichen Paul Wise aufspüren und erledigen will. Dieser ist nicht nur die treibende Kraft des Pädophilen-Rings, sondern hat darüber hinaus mit allerlei dubiosen Machenschaften zu tun und neben vielen weiteren Unschuldigen auch Tinas ehemaligen Freund auf dem Gewissen. Es entwickelt sich ein rasanter Rachefeldzug gegen das organisierte Verbrechen, das seinerseits nicht davor zurückschreckt, die Beiden mit aller Macht aufzuhalten. Dabei kommen sich auch die eigentlich so grundverschiedenen Milne und Boyd immer näher... Auch der Abschlussband der Trilogie ist wie seine Vorgänger schnell, hart und blutig. Und genau das gefällt mir an Kernicks Büchern so - es bleibt kaum Zeit zum Luft holen, ein Ereignis jagt das Nächste und der Ausgang ist völlig ungewiss. Zudem bringt die Beziehung zwischen Milne und Boyd zusätzliche Würze ins Spiel, denn genau wie auch der Leser (zumindest ging es mir so) entwickelt Tina trotz all der schlimmen Dinge, die sich der Ex-Cop geleistet hat, eine gewisse Sympathie für Dennis Milne. Die beiden bilden einfach ein furioses Duo! Wer die ersten beiden Bände gerne gelesen hat, kann auch hiermit nichts verkehrt machen und wird ähnlich traurig darüber sein, dass kein weiteres Buch mehr folgt, wie ich...

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  • Rezension zu "Erlöst mich" von Simon Kernick

    Erlöst mich
    MichaelSterzik

    MichaelSterzik

    30. June 2012 um 15:36

    Erlöst mich (Simon Kernick) Sie ist sein nächstes Opfer und seine letzte Rettung »Ich habe Menschen getötet, die es verdient hatten, ohne mit der Wimper zu zucken. Und ich habe wahrscheinlich auch Menschen getötet, die es nicht verdient hatten. Streichen Sie das wahrscheinlich. Ich habe mich zu Richter, Jury und Henker in einer Person aufgeschwungen. Aber ich habe eine Menge schlafloser Nächte deshalb verbracht, weil mich die Geister der Toten in meinen Träumen heimsuchen. Ich habe eine Moral. Glauben Sie mir.« (Verlagsinfo) Kritik „Erlöst mich“ von Simon Kernick ist dritte und abschließende Band der Reihe um den früheren Detektive und jetzigen Profikiller Dennis Milne. Nach fast zehn Jahren möchte er keine Aufträge mehr annehmen. Dennis Mile durchlief eine harte, ihm selbstauferlegte Schule und die Dämonen, die Menschen die er töten musste, verfolgen ihn in seinen dunklen Nächten. Zwar tröstet sich Dennis damit, dass er nur die „bösen“ Jungs über die Klinge springen ließ, doch seine moralischen und ethischen Grundsätze sind arg erschüttert. Allerdings zerfließt er auch nicht in Selbstmitleid, sehnt sich aber nach einer innerlichen Ruhe und ein Leben ohne zusätzliches Blut an den Händen. Simon Kernick lässt seine Protagonisten durch die Hölle gehen und verschiebt dabei unsere moralischen Grundsätze von Gut und Böse auf einen möglichst dünnen Grad. Ist es „böse“ oder gar unentschuldbar, wenn Dennis Milne Mörder, Drogenhändler, und Kinderschänder eiskalt tötet und nicht der Justiz übergibt? Vor allem aber, hat es der Autor es fantastisch geschafft, die Welt und die Täter und Opfer aus der Perspektive eines Killers zu erzählen. Und diese ist vielschichtiger und dunkler, als wir es uns vorstellen können. Wenn der Autor Dennis Mile erzählen lässt, so fällt der Leser zusammen mit dem Antihelden auf eine unbarmherzige Bühne. Dennis Mile hat zwar für seine Aufträge eine lukrative Vergütung bekommen, doch das Geld ist kein wirklicher Ersatz für menschliche Wärme und Zuneigung. Für eine Familie ist in seinen Leben kein Platz. Es schien einmal so, und noch immer erinnert sich Dennis an eine wundervolle Frau und sein ungeborenes Kind, was er verlassen musste. Noch immer träumt er davon loslassen zu können und neu anzufangen, aber seine Vergangenheit holt ihn ein und er weiß auch, dass er so sterben wird, wie er gelebt hat. „Erlöst mich“ überzeugt nicht nur durch rasante Spannung und Abwechslungsreiche Action, sondern viel mehr über die erzählenden Protagonisten. Neben dem Profikiller Dennis Milne erscheint noch die harte und souveräne Ermittlerin Tina Boyd die in dieser Geschichte mit dem „bösen“ verbünden muss, um einen Kinderschänder und Mörder zu überführen. Die Lernkurve, die die taffe und selbstbewusste junge Frau allerdings fliegen muss, lässt ihre „alten“ Vorstellungen von Recht und Gesetz wie ein Kartenhaus einstürzen. Zugleich Richter und Henker sein zu wollen und dabei kaltblütig töten zu müssen, wird seine Spuren hinterlassen. Und ebenso wie Dennis Milne, den sie Anfangs überhaupt nicht verstehen kann und will, ist der Weg das Ziel zum verstehen oder zum akzeptieren. Will man den Teufel besiegen, so sollte man sich mit einem Dämon verbünden. Simon Kernick erzählt seiner Geschichte durch den handelnden Protagonisten mit Überschallgeschwindigkeit. Trotzdem bleibt der Leser dabei nicht auf der Strecke und hüpft quasi auf den Spannungsbogen mit. Dennis Milne als (Anti)Held ist der Dreh- und Angelpunkt der ganzen Geschichte und zielgerichtet baut sich sein ganzes Umfeld mit ihm auf. Von Beginn an merkt man aber schnell, dass der Autor oder auch seine Figur Dennis Milne sich seinem Leben stellt und abrechnet. Deswegen auch der englische, passende Originaltitel „Payback“. Als Leser empfindet man eine ungemeine Sympathie mit Dennis Milne der zwar durch eigenes Verschulden zu dem geworden ist, was er ist – ein eiskalter und erfolgreicher Auftragsmörder, doch empfindet man immer wieder Mitleid und sogar Verständnis für seine Situation. Die Actionszenen sind hart und realistisch in Szene gesetzt und bilden mit den Dialogen von Tina und Dennis einen optimalen Spannungsaufbau. Wie der Titel schon prophezeit, ist dies das Ende für den Auftragskiller Dennis Milne, aber die Startlinie für die Ermittlerin Tina Boyd ist genauso gezogen. Ein Ende ist also auch nur ein weiterer Anfang. Fazit „Erlöst mich“ von Simon Kernick ist absolut zu empfehlen. Neben der atemlosen Spannung die man dabei empfindet, überzeugt der Autor durch die sensible Darstellung des Auftragsmörders Dennis Milne, der sich nicht sehnlicheres wünscht, als zur Ruhe zu kommen. Für mich ein überzeugender Titel der alles hält war er verspricht und durchaus Interesse weckt, mehr Titel des Autors lesen zu wollen. Packend, rasant und sensibel und mit Sicherheit zu empfehlen. Und zu guter Letzt: Das Buch ist quasi eine Einladung verfilmt zu werden. Michael Sterzik

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