Simon Lelic

 3.6 Sterne bei 174 Bewertungen
Autorenbild von Simon Lelic (© Kate Eshelby)

Lebenslauf von Simon Lelic

Simon Lelic wurde 1976 in Brighton geboren. Er arbeitete eine lange Zeit als Journalist, gründete eine Firme und hat sich mittlerweile dem Schreiben gewidmet. Mit seinem Debütroman "Ein toter Lehrer" wurde er bekannt. Mittlerweile schreibt Lelic an seinem dritten Buch und ist mit seiner Familie nach Brighton zurück gezogen.

Neue Bücher

The Haven - Rebellion

 (1)
Neu erschienen am 22.07.2020 als Taschenbuch bei Loewe.

Alle Bücher von Simon Lelic

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Cover des Buches Ein toter Lehrer (ISBN: 9783426505199)

Ein toter Lehrer

 (90)
Erschienen am 03.09.2012
Cover des Buches The House - Du warst nie wirklich sicher (ISBN: 9783404177233)

The House - Du warst nie wirklich sicher

 (40)
Erschienen am 31.08.2018
Cover des Buches Das Kind, das tötet (ISBN: 9783426199435)

Das Kind, das tötet

 (14)
Erschienen am 01.08.2013
Cover des Buches The Haven - Im Untergrund (ISBN: 9783743205505)

The Haven - Im Untergrund

 (9)
Erschienen am 15.01.2020
Cover des Buches Die Einrichtung (ISBN: 9783426304518)

Die Einrichtung

 (7)
Erschienen am 03.08.2015
Cover des Buches The Haven - Rebellion (ISBN: 9783743205512)

The Haven - Rebellion

 (1)
Erschienen am 22.07.2020
Cover des Buches Das Kind, das tötet (ISBN: 9783868043365)

Das Kind, das tötet

 (1)
Erschienen am 01.08.2013

Interview mit Simon Lelic

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Rezension zu "The Haven - Rebellion" von Simon Lelic

Gelungene Fortsetzung
Uwes-Leseloungevor 4 Tagen

STORYBOARD:
Obwohl Ollie und seine Freunde als Sieger aus der Auseinandersetzung mit der Gangsterin Maddy Sikes hervorgegangen sind, müssen sie sich noch immer mit den daraus resultierenden Folgen herumschlagen. Denn nach wie vor, hat der Rat des Haven keinen neuen Unterschlupf gefunden und so muss die Gruppe in einer alten, stillgelegten U-Bahnstation unter den Straßen von London ausharren. Trotzdem geht die Arbeit des Haven, nämlich Flüchtlingskindern, Straßenkids, Waisen und diejenigen, die in Not geraten sind, weiter. Als der Kontakt zwischen Jack und ihrem Bruder Errol plötzlich abbricht, beschleicht Jack ein ungutes Gefühl. Denn in einer seiner letzten Mails schrieb Errol, dass Schüler des Internats von Forest Mount in einem Verlies gefangen gehalten werden sollen. Deshalb beschließen Ollie und ein Teil des Ermittlungsteams auf eine riskante und gefährliche Undercover-Mission zu gehen, um Errol und die anderen Kinder zu befreien.

MEINUNG:
Da mir der Auftaktband von "The Haven. Im Untergrund" aufregende Lesestunden bescherte, freute ich mich auf ein weiteres Abenteuer mit Ollie und seinen neuen Freunden. Denn der Klappentext zu "The Haven. Rebellion" versprach eine abwechslungsreiche und interessante Geschichte.

Nachdem es Ollie, Lily, Flea, Sol, Jack, Song und Erik zum Ende des ersten Bandes gelungen war, Maddy Sikes zu besiegen, kämpfen die Jugendlichen noch mit den Folgen und der Zerstörung ihres Zuhauses. So muss eine ehemalige U-Bahnstation als provisorische Unterkunft herhalten.

Ollie plagen Gewissensbisse, ob der mehr als ungünstigen Wohnsituation und so fragt er sich immer wieder, ob es richtig war, die Führung der Organisation des Haven zu übernehmen. Darüber hinaus kann es Flea, Lilys Zwillingsbruder nicht akzeptieren, dass er die Wahl verloren hat und so lässt er keine Gelegenheit aus, Ollie in fragwürdige Situationen zu bringen. Ich konnte die Zweifel und Denkweise von Ollie absolut nachvollziehen. Und trotzdem geht er immer mit gutem Beispiel voran und hilft, wo er nur kann. Sol und Keya, Ollies beste Freunde, versuchen ihn immer wieder aufzumuntern und zu unterstützen. Ollie ist selbstlos, treu und loyal gegenüber seinen Freunden und er würde für diese alles tun. Er hat das Herz auf dem rechten Fleck und ich mag ihn sehr.

Auch Lily hat mit dem Verschwinden ihres Freundes und zugleich dem ehemaligen Anführer des Haven zu kämpfen. Sie vermisst ihn, obwohl er viele Dinge falsch gemacht und er sie hintergangen hat. Darunter leidet auch die Freundschaft zwischen ihr und Ollie, da Lily immer häufiger auf Distanz zu ihm geht. Auch bei Lily konnte ich ihre Gefühlswelt gut verstehen und trotzdem mag ich sie.

Jack, die das Technikgenie der Gruppe ist, versucht trotz der heiklen Situation in der alle stecken, mit ihrem Bruder Errol in Verbindung zu bleiben. Dieser wurde von ihrem Stiefvater auf das noble und kostspielige Internat Forest Mount abgeschoben und als Errols Nachrichten immer seltsamer und mysteriöser werden, beschleicht Jack eine böse Vorahnung. Kurz drauf sind mehrere Kinder spurlos verschwunden und der Kontakt zu Errol ist abgerissen.

Daher beschließt der Rat des Haven dem Ganzen auf den Grund zu gehen und nach Errol und den vermissten Kindern zu suchen. Dabei reift in Ollie ein riskanter Plan, der nicht nur ihn, letztlich in größte Gefahr bringt.

Die Geschichte spielt überwiegend auf dem Internat von Forest Mount und ich verfolgte gebannt die Ermittlungen von Ollie, Lily, Sol und Jack. Mehr als einmal fragte ich mich, was hinter alldem stecken würde. Der Schreibstil und die Story laden regelrecht zu Spekulationen und Rätselraten ein, was mir richtig viel Freude bereitete. Allerdings hätte ich mir noch ein wenig mehr Spannung und Nervenkitzel gewünscht. Trotzdem weiß die Handlung zu überzeugen und fesselte mich an die Seiten.

Ebenso konnte mich Simon Lelic mit einer Wendung überraschen, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe und die mir kurzzeitig den Mund offen stehen ließ. Ab diesem Zeitpunkt fieberte ich mit Ollie und seinen Freunden noch mehr mit und so hoffte ich, dass es ihnen gelingen würde, sich aus ihrer ausweglosen Situation befreien zu können.

Die hier behandelten Themen, wie Bandenkriminalität, Straßen- und Waisenkids und eine Organisation, unter der Führung von Jugendlichen, die es sich zur Aufgaben gemacht haben, anderen Betroffenen zu helfen, finde ich genial. Die Idee sowie die Vorkommnisse rund um Forest Mount überzeugten mich und ich fand die Ereignisse realistisch dargestellt, weshalb ich mich nun sehr auf den finalen Band freue.

FAZIT & BEWERTUNG:
Die Story von "The Haven. Rebellion" von Simon Lelic (Loewe) besticht durch einen kniffligen Fall, der Ollie und seine Freunde mächtig in Atem hält. Darüber hinaus wartet die Handlung mit einer gelungenen Überraschung auf, mit der ich absolut nicht gerechnet habe und die so für noch mehr Nervenkitzel sorgte. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings und zwar hätte der Spannungsbogen etwas straffer sein können. Trotzdem konnte mich die Geschichte gut unterhalten und bekommt 4 von 5 Nosinggläser.

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Rezension zu "The Haven - Im Untergrund" von Simon Lelic

Blockbuster für Jugendliche
lovelyliciousmevor 2 Monaten

Was an diesem Buch besonders hervorsticht ist das Setting. Es handelt sich um eine eigenständige Welt, unterhalb von London. Eine zweite Stadt, verborgen im dunklen. In dieser leben all diejenigen Kinder und Jugendliche, die im sozialen Gefüge keinen Platz finden und übersehen werden. Um die sich scheinbar niemand kümmern will. Dieses Netz, verteilt sich über die ganze Stadt und die Jugendlichen sind in verschiedenen Gangs integriert.

Eine zweite Stadt erschaffen, um all denen zu helfen, die sonst von niemanden Hilfe zu erwarten haben.

 Sehen wir einmal von dem grandiosen Setting haben, hat dieses Buch einiges zu bieten. Es ist nicht nur actionreich und erinnert an einen Blockbuster, sondern es behandelt auch noch ernste Themen, die aus der Welt kaum wegzudenken sind.

Wir als Leser erfahren etwas über die einzelnen Schicksale der Kinder und Jugendlichen, die in keiner heilen Familie aufwachsen können, das Kinderleid immer noch ein topaktuelles Thema ist, was nicht wegdiskutiert werden kann, weil es präsent vor uns liegt.


Der Hauptprotagonist in diesem Buch ist ganz klar Ollie. Er ist ein mehr als sympathischer Junge. Man würde meinen, mit seiner ruhigen Art, seinem angenehmen Wesen, sei er überall beliebt und habe ohne Ende Freunde, doch dem ist nicht so. Er ist eher schüchtern, zurückhaltend, fast unscheinbar. Er ist so, weil er schon einmal alleine im Leben gestanden hat und nun noch ein zweites Mal damit konfrontiert wird. Er ist genau das Kind, welches durch jedes Raster fällt, weil er zu normal ist.

 Zur Story lässt sich sagen, dass sie natürlich mit der Realität nicht viel zu tun, außer wenn es um das Schicksal der Kinder geht. Daher darf es auch am Ende des Buches zu einem übertriebenen fulminanten Finale kommen. Das gehört einfach dazu, denn wer es schafft ein Setting zu erschaffen, was an Blockbuster Filme erinnert, darf auch ganz nach Hollywood Manier das Buch abschließen.

Dieses Buch ist nichts für zarte Seelen, denn neben der Action wird es auch Brutal, denn wir müssen uns leider von ein paar Protagonisten verabschieden, die im Verlauf des Buches sterben. Leider sind es meist nicht die bösen, so dass es einem beim Lesen richtig ans Herz geht und man sich wünschen würde, es wäre anders.

Dennoch ist die Idee hinter „The Haven“ mehr als gut und in meinen Augen sehr gut umgesetzt. Das Ganze ist sehr schlüssig und trotz aller Action kommen die ernsten Themen nicht zu kurz. Sie werden mit viel Respekt, großen Herzen und wahrscheinlich ganz viel Realität präsentiert und machen beim Lesen einen selbst sehr betroffen. Wenn man nur ansatzweise darüber nachdenkt, dass es so etwas wie „The Haven“ wirklich geben könnte        ; ist mehr als erschreckend und zeigt auf, welche Defizite es in unserem System gibt.

Ist die Mischung gut? Definitv, denn sie ist ein kleiner Pageturner (hier verrate ich nicht mehr), welcher mit Witz, Charme, Spannung, Adrenalin und ganz viel Sympathie gepaart wird. Eine neue Buchreihe, die definitv ihre Leser finden wird.


 Meine Meinung: 4 Sterne

Dieses Buch ist eine Mischung aus Detektivgeschichte, Thriller, Action und Drama. Eine brisante Mischung, die dieses Buch aber zu einem wirklich guten Auftakt macht und Lust auf mehr verspricht. Dennoch hat es einen Themenbereich, der vielleicht für Jugendliche schwerer zu verstehen und zu verdauen ist, als für Erwachsene, denn bei denen wird ganz klar die Action im Vordergrund stehen. Vielleicht wäre hier eine bessere Dosierung angebracht gewesen um es komplett rund zu machen.

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Rezension zu "The Haven - Im Untergrund" von Simon Lelic

The Haven - packend und fesselnd !
Uwes-Leseloungevor 5 Monaten

STORYBOARD:
Ollies Leben wird innerhalb von einem Tag gleich mehrfach auf den Kopf gestellt und am Ende findet er sich bei der Untergrundorganisation The Haven, tief unter den Straßen von London, wieder. Denn Ollie und seine Pflegemutter wurden Opfer einer Entführung. Nur dank der Hilfe von Dogde, der plötzlich vor ihm auftaucht, gelingt es Ollie, sich aus den Fängen der Verbrecher zu befreien. Gemeinsam versuchen die beiden Licht in das Chaos zu kriegen. Dabei ahnen weder Ollie, Dogde, noch dessen Freunde von The Haven, was ihnen bevor steht. Denn plötzlich sind sie mitten drin in einem Kampf zwischen sämtlichen Jugendgangs Londons und müssen innerhalb von 24 Stunden den Sohn des berüchtigtsten Gangsterchefs Danny Hunter ausfindig machen und wohlbehalten zurückbringen. Gelingt ihnen dies nicht, so wird einer der ihren sterben.

MEINUNG:
Der Klappentext von "The Haven. Im Untergrund" (Loewe Verlag) von Simon Lelic machte mich sofort neugierig. Und auch der Beginn hatte es sogleich in sich, denn der Leser wird mitten in eine Entführungsszene mit Todesfolge geworfen, was mir richtig gut gefiel, sorgte dieser Einstieg doch für eine gewisse Spannung. Auch die Flucht von Ollie, dem Protagonisten dieser Geschichte, verläuft nicht ganz reibungslos und erst mit Hilfe des Teenagers Dogde kann er den Gangstern entwischen.

Durch den tragischen Verlust, den Ollie zu verkraften hat, ist er froh, dass ihm Dogde geholfen hat, auch wenn er sich nicht ganz sicher ist, ob er ihm vertrauen kann, folgt Ollie ihm durch die Kanalisation von London bis zum geheimen Stützpunkt von The Haven. Diese Organisation wird geführt von jungen Erwachsenen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Waisen- und Straßenkids zu helfen und ihnen so eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Diese Idee, dass sich Jugendliche gegenseitig behilflich sind und der Fingerzeig auf unsere Gesellschaft, die Ausgrenzung und Ausbeutung toleriert und begünstigt, konnte durchaus bei mir punkten. Allgemein stehen Freundschaft, Zusammenhalt und ein hohes Maß an Eigenverantwortung im Vordergrund der Geschichte.

Ollie ist ein schüchterner Junge, der bisher viel Pech in seinem Leben hatte. Doch mit dem Aufeinandertreffen der Verantwortlichen von The Haven, spürt er, dass ihm Zuneigung und Vertrauen entgegen gebracht wird. So blüht er auf und wird schnell zu einem wertvollen und wichtigen Mitglied der Gruppe.

Auch Dogde, der schnell eine starke Bindung und Freundschaft zu Ollie aufbaut, mochte ich. Ebenso die anderen Charaktere, allen voran Lily oder Sol waren mir sympathisch.

Ollie möchte unbedingt die Entführer dingfest machen und dabei kann er sich der Unterstützung der Crew von The Haven sicher sein. Die Ergebnisse aus ihren Recherchen führen Ollie, Dogde, Lily, Flea, Jack und Sol ausgerechnet zum berüchtigtsten Gangsterboss von London, nämlich Danny Hunter.

Ab diesem Zeitpunkt wird die Geschichte immer spannender und ließ mich nicht mehr los. Allgemein lässt sich die Story richtig gut und flüssig lesen, da man mit den Charakteren mitfiebert und eigene Vermutungen über die Hintergründe anstellt. So war ich neugierig, was hinter allem stecken mag und wer die Fäden tatsächlich in den Händen hält. Dank einiger unerwarteter Wendungen und einem hollywoodreifen Showdown, freue ich mich schon sehr auf die bald erscheinende Fortsetzung dieser Reihe.

FAZIT & BEWERTUNG:
Simon Lelic sorgt mit seinem Auftaktband "The Haven. Im Untergrund" (Loewe Verlag) für ein kurzweiliges und spannendes Lesevergnügen, welches mich zum miträtseln und mitfiebern brachte. Ebenso konnte bei mir die Idee, hinsichtlich der Thematik mit den Straßen- und Waisenkids sowie die der Macht und Profitgier von Menschen, bei mir punkten. Eine gelungene Geschichte, die Spaß macht zu lesen und die ich mit 4,5 von 5 Nosinggläser bewertet habe.

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