Simon Lelic Das Kind, das tötet

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Inhaltsangabe zu „Das Kind, das tötet“ von Simon Lelic

Leo Curtice scheint das große Los gezogen zu haben. Der bisher wenig erfolgreiche Anwalt wird Pflichtverteidiger in einem spektakulären Fall: Ein erst zwölfjähriger Junge hat auf brutale Weise eine Elfjährige ermordet. Wider Erwarten packt Leo der Ehrgeiz, dem Jungen wirklich helfen zu wollen. Doch er rechnet nicht mit der Hexenjagd, die nun beginnt. Und dann kommt es zur Katastrophe, die sein Leben auf immer verändern wird. Simon Lelics aufwühlendes Meisterstück über Schuld und Vergebung, Liebe und Pflicht

nicht was ich erwartet hatte

— Amerdale
Amerdale

Eine wirklich brisante und ausbaufähige Geschichte, doch leider hat sie auf Dauer nicht überzeugt. Schade !

— FAMI_Anke
FAMI_Anke

Was ist das? Kein Thriller, kein Krimi, nur eine schwache Gesellschaftskritik, die auf der Stelle tritt...

— Unzertrennlich
Unzertrennlich

Eine mir unsympathische Hauptfigur die mich oft genervt und ratlos gemacht hat, in einem Buch von dem ich mehr erwartet hätte.

— MissRichardParker
MissRichardParker

Ein Thema was erschreckend ist, leider wurde es nicht gut umgesetzt.

— lesemaus
lesemaus

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  • Das Kind, das tötet

    Das Kind, das tötet
    Amerdale

    Amerdale

    05. November 2015 um 23:30

    Meine Rezension: https://amerdale.wordpress.com/2014/05/23/gelesen-simon-lelic-das-kind-das-totet/

  • Nicht wirklich emfehlenswert

    Das Kind, das tötet
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    14. January 2015 um 11:19

    Leo Curtice ist ein mittelmässiger Anwalt, der nie grossen Ruhm genossen hat. Sein einfaches und normales Leben führt er mit seiner Frau und seiner Tochter. Bis er die Chance hat, Pflichtverteidiger für den 12 Jährigen Daniel Blake zu werden, der ein 11-jähriges Mädchen brutal ermordet hat. Trotz grosser Zweifel seiner Familie nimmt Leo den Fall an und eine Hexenjagd in der Kleinstadt beginnt: Seine Tochter wird in der Schule massiv gemobbt, seine Frau im Supermarkt bespuckt... Die beiden sind sehr verängstigt. Niemand kann verstehen wieso Leo Curtice den Mörder verteidigt, wo er doch selber eine Tochter hat. Trotzdem lässt sich Leo nicht beirren und hält an seiner Pflichtverteidigung fest, bis die Drohbriefe , die er erhält schlimmer werden und auf einmal seine Tochter verschwindet... Das Buch klang für mich vielversprechend. Doch schon sehr früh war mir die Hauptfigur Leo Curtice so dermassen unsympathisch dass es mich fast nur noch genervt hat. Ich konnte seine Gedanken (die im Buch viel zu wenig zum Zug kommen) einfach nicht verstehen und seine fast ständige starre Art in der seiner Frau ihn immer wieder rufen muss "Leo, Leo! Leo!" hat mich teilweise richtig wütend gemacht. Manchmal hätte ich Leo am liebsten eine reingehauen. Ich habe das Buch fertig gelesen, weil es mich interessierte was genau geschah, was mit Leos Tochter passiert ist und habe immer noch die Hoffnung gehabt dass es besser wird. Doch leider war dem nicht so. Sehr vieles lässt der Autor offen und ich muss leider sagen, dass ich mir das Buch wohl hätte sparen können. Ich kann es nicht empfehlen. 3 Sterne hat es nur bekommen weil die Grundidee an und für sich sehr spannend hätte werden können.

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  • Der Zufall entscheidet

    Das Kind, das tötet
    Marapaya

    Marapaya

    14. July 2014 um 23:00

    Bücher bergen einen Schatz zwischen ihren Seiten, der sich zwischen uns Lesern in unzähligen Nuancen entfaltet und uns in vielerlei Hinsicht ein Lächeln auf das Gesicht zaubern kann. Beim Lesen empfinde ich die vielfältigsten Gefühle, kann mich oft nicht wehren, dass mich die Zeilen emotional mitnehmen, mir an traurigen Stellen die Tränen über das Gesicht laufen oder ich bei besonders witzigen Erzählbildern plötzlich in der vollen S Bahn in lautes Lachen ausbreche. Literatur betrachte ich als ein unschätzbares Geschenk, auch oder gerade dann, wenn sich ein Autor mit ernsten Themen auseinander setzt, die mich nicht nur einfach unterhalten sollen, sondern unsere Welt aus einer kritischen Perspektive betrachten und mich so zum Nachdenken anregen möchten. In manchen Fällen bringt solch ein Buch tatsächlich gedankliche Prozesse in Gang, in anderen verklingt der Text ohne jegliches Echo. Zwischendurch stoße ich auch ab und zu auf ein Buch, welches mich etwas ratlos zurück lässt. Simon Lelics Roman ist solch ein Fall. „Das Kind, das tötet“ habe ich fast mit Widerwillen gelesen, konnte mich nicht hinter den klassischen Erzählmethoden eines Krimis oder Thrillers verstecken, der mit seinem Spannungsaufbau von den Schreckbildern des jeweiligen Mordes ablenkt und einer in den meisten Fällen klaren Schwarz-Weiß-Malerei die gute und die böse Seite zur einfachen Übernahme vorgibt. Simon Lelic tut mir diesen Gefallen nicht. In seinem Roman verschwimmen die Seiten ineinander. Unumstößlich steht der Mord an einem elfjährigen Mädchen im Raum. Ihr Mörder ist ein zwölfjähriger Junge, der unverzeihliche Dinge mit ihrem Körper tat, sie mit einer Lichterkette fesselte und in den Fluss warf. Daniel Blake ist geständig und verstört. Kein Erwachsener kann ihm entlocken, was eigentlich passiert ist und warum er es getan hat. Keiner will es eigentlich so genau wissen. Ihm wird ein Pflichtverteidiger zur Seite gestellt, der sich versucht in den Jungen hinein zu versetzen und tatsächlich die bestmögliche Verteidigung zu erzielen. Leo Curtice hat bisher keine spektakulären Fälle vorzuweisen und er wittert in diesem Mordfall eine Möglichkeit, endlich aus dem Schatten der Mittelmäßigkeit heraus zu treten und einen Sinn hinter seiner Anwaltstätigkeit zu erkennen. Dieser wortkarge, misstrauische Junge berührt ihn trotz des grausamen Verbrechens, welches er beging. Doch Leo unterschätzt die Wut der Öffentlichkeit. Während die Identität des Jungen bis zum Prozess geheim gehalten werden soll, sickert schnell durch, wer der Anwalt der „Bestie“ ist. Der Zorn des Volkes entlädt sich auf Leo und vor allem auf seine Frau und seine Tochter. Während der Vater sich in den Akten vergräbt, wird seine Familie auf Schritt und Tritt angefeindet, beschimpft, bespuckt und bedroht. Als der erste Drohbrief zugestellt wird, verpasst Leo die Gelegenheit, seine Familie einzuweihen. Stattdessen redet er sich ein, sie so besser beschützen zu können. Seine ohnehin sehr ernste 15jährige Tochter Ellie zieht sich immer weiter zurück, vergräbt sich in ihrem Zimmer und scheint selbst die kleinste Andeutung eines Lächelns verlernt zu haben. Die Briefe hingegen werden immer drohender und drei Wochen vor Prozessbeginn ist Ellie plötzlich spurlos verschwunden. Leo wird der Fall entzogen, Daniel Blake ohne mildernde Umstände verurteilt. Simon Lelic bedient sich einer interessanten Erzählweise für seine dunkle Geschichte. Statt rein chronologisch die Ereignisse abzuhandeln, stellt er die Gegenwart der Vergangenheit gegenüber. Die Erzählung setzt mit dem Tod Daniel Blakes ein bzw. dem Moment, in dem Megan, Leos Frau davon erfährt. Zehn Jahre sind seit der Verurteilung vergangen. Ellie wurde nicht gefunden, die Ehe der Curtice hat diesen Verlust nicht verkraftet. Nun ist das Kind tot, welches ein anderes Kind auf dem Gewissen hat und die Schleusen zur Vergangenheit öffnen sich plötzlich ungewollt in Megan. Sie steht für die Gegenwart, Leo für die Vergangenheit. Aus seiner Perspektive erfährt der Leser nach und nach, was damals geschah, immer wieder durchbrochen von Megans Erinnerungen an die gleiche Zeit. Sprachlich und erzählerisch mag man Simon Lelic keinen Vorwurf machen wollen. Doch der Inhalt liegt mir schwer im Magen. Das düstere Buchcover spiegelt meine Gefühle während der gesamten Lektüre wider. Überall Schrecken, Angst und Zorn. Ich mag mich auf keine Seite stellen, verstehe die einzelnen Positionen der unterschiedlichen Gruppen in vielen Punkten sehr gut und bin über die Auflösung am Ende verwirrt und fast ein bisschen zornig. Ich versuche Lelics Buch als ein Appell an die Menschlichkeit zu interpretieren. Viele Gedanken schwirren durch meinen Kopf: Mitgefühl, Neugierde, Aufklärung, Mitleid und die Angst vor dem unberechenbaren Zorn einer Gruppe. In der Gruppe sind wir stark, doch schnell reißt uns die Gruppendynamik wider besseren Wissens mit. Wer trotz dieses Sogs seinen Prinzipien treu bleibt und sich weiter gegen Unrecht zur Wehr setzt, sich sogar gegen die Gruppe stellt, kann ihr schmerzlich unterliegen und dennoch siegen.

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  • Das Kind, das tötet

    Das Kind, das tötet
    lesemaus

    lesemaus

    08. May 2014 um 20:21

    Leo Curtice ist Anwalt und bekommt einen Mordfall übertragen. Er muss den Mörder vertreten, denn er ist Pflichtverteidiger. Aber da ist ein großer Haken, der Mörder ist ein 12-jähriger Junge. Er, Daniel, hat ein gleichaltriges Mädchen ermordet und davor vergewaltigt. Leo möchte das „Warum“ herausfinden und Daniel ein langes Leben im Gefängnis ersparen. Um den Jungen zu retten, begibt sich Leo in ein Kreuzfeuer. Die Menschen in der kleinen englischen Ortschaft wollen, dass Daniel für sein ganzes Leben lang ins Gefängnis geht. Was auch berechtigt ist. Aber warum beginn Daniel die Tat? Leo bringt seine Familie in Gefahr, denn einer der Bewohner möchte nicht, dass Daniel einen Prozess bekommt. Er soll ins Gefängnis. Aber je länger Leo sucht und versucht Daniel zu helfen, umso mehr rückt seine Familie von ihm ab bis seine Tochter verschwindet. Der Autor geht hier ein Thema an, was eher unwahrscheinlich ist, aber möglich ist. Aus meiner Sicht hat der Autor das Thema nicht gut in eine Geschichte verarbeitet. Das ganze Buch war für mich noch eine Hetze, alles will zu hektisch. Man bekam keinen Einblick ins Leo Gedanken, warum er Daniel helfen möchte und die Diskussionen mit seiner Frau enden immer in Geschrei und Unverständnis von Leos Seite. Leo sah nie ein, dass sein Mandant Probleme brachte und dass er nicht ehrlich zu seiner Familie sein muss. Der Schreibstil ist abgehackt, übertrieben und für mich schwer zu verfolgen. Die Geschichte war interessant, nur ist die Verarbeitung des Themas aus meiner Sicht nicht gut gelungen. Ich kann das Buch leider nicht weiter empfehlen.

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  • eBook Kommentar zu Das Kind, das tötet von Simon Lelic

    Das Kind, das tötet
    Silvia Ostler

    Silvia Ostler

    15. September 2013 um 08:21 via eBook 'Das Kind, das tötet'

    Spannend bis zur letzten Seite und gleichzeitig so herzzerreißend. Sehr empfehlenswert.

  • Nur bedingt fesselnd

    Das Kind, das tötet
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. August 2013 um 15:41

    Meine Meinung: Simon Lelic war mir schon früher bekannt durch seinen Roman „Ein toter Lehrer“. Auch sein aktueller Roman „Das Kind, das tötet“ handelt wieder von einem ernsten Thema, dass innerhalb der Gesellschaft oft heiß diskutiert wird. Steht einem Menschen, der ein grausames Verbrechen verübt hat, wirklich ein Pflichtverteidiger zu? Gesetzlich auf jeden Fall, doch moralisch? Und wenn es sich dann auch noch um ein 12 jähriges Kind handelt?! Diese Handlung hat mich in einen absoluten Zwiespalt versetzt, mit dem ich mich lange danach noch auseinandergesetzt habe. Jedoch schaffte es die Geschichte mich nicht so in den Bann zu ziehen wie erhofft, sie erreichte bei mir leider das Gegenteil. Die Handlung an sich ist sehr interessant und natürlich will der Leser unbedingt herausfinden, wie die Charaktere sich in der delikaten Situation weiterentwickeln. So erlebt man zum Beispiel die Eltern des zu verteidigenden Täters, der mit seinen 12 Jahren so unschuldig und hilflos wirkt, die Familie des Verteidigers Lee Curtis, und natürlich auch die Perspektive des Täters selbst. Sie alle leiden, sie alle haben Ängste und sie alle wollen unterschiedlich handeln. Genau deswegen hätte ich mir gewünscht, dass die Personen etwas mehr hervorgehoben würden. Erscheinen sie anfangs noch sehr präsent, werden sie im Verlauf immer blasser und die Geschichte sowie auch das Handeln des Verteidigers samt seiner Familie wurde für mich immer unglaubwürdiger. So verlor Simon Lelic meine Begeisterung für diese Geschichte und ließ mich mit vielen Zweifeln und Fragen zurück. War die Geschichte spannend? Nein! War sie fesselnd? Nur bedingt! So kann ich zum Schluss mit gutem Gewissen, diesem Roman 3 von 5 Sternen geben, denn schlecht war er nicht, die Geschichte hätte vielleicht nur etwas mehr Tiefe benötigt, um mich vollkommen zu überzeugen. © Michaela Gutowsky

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