Simon Lelic Ein toter Lehrer

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Inhaltsangabe zu „Ein toter Lehrer“ von Simon Lelic

Schulversammlung in der drückenden Hitze eines Londoner Sommers. Der Geschichtslehrer betritt die Aula – und eröffnet das Feuer: Drei Schüler und eine Lehrerin sterben, dann richtet er sich selbst. Auf Druck von oben soll die junge Ermittlerin Lucia May den Fall schnellstmöglich abschließen. Doch sie stellt sich eine Frage, die sonst niemand stellen will: Was trieb einen kultivierten, schüchternen Mann zu diesem grauenvollen Verbrechen? Wie ein Puzzle setzen sich die Aussagen der Lehrer, Kinder und Eltern zu einem erschütternden Bild zusammen. Lucia stößt auf Sensationslust, Verzweiflung, Verleugnung – und für sie steht fest: Sie wird die Wahrheit enthüllen. Was immer es sie kosten mag …

Grausames Thema - neuartig und spannend geschrieben. Ende etwas abrupt.

— Akantha
Akantha

Durch den eigenwilligen Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig,aber trotzdem ein sehr gelungenes Buch.Das Thema ist gut umgesetzt.

— Angelinchen
Angelinchen

interessantes, wichtiges Thema - Umsetzung aber nicht gelungen..

— juli.buecher
juli.buecher

Erdrückend, erschreckend, verstörend ... dennoch ein Buch, welches jeder gelesen haben sollte

— Popi
Popi

Lelic geht mit diesem Debüt - stilistisch gesehen - einen vollkommen anders-/neuartigen Weg, abseits des Krimi-Mainstreams. Fantastisch!

— Zwischen.den.Zeilen
Zwischen.den.Zeilen

ein bedrükcender Roman, der einem zum Nachdenken anregt

— Skyhawksister
Skyhawksister

Eine wichtige Thematik, über einen Menschen dem irgendwann alles zu viel wurde.

— EllaEclipse
EllaEclipse

Obwohl das Buch schon 6J. alt ist, immer noch ein hochaktuelles Thema. Aber recht unkonventionell geschrieben, das mag nicht jeder...

— Caillean79
Caillean79

zwar gut zu lesen, aber völlig überbewertet

— Synan
Synan

Ein erschreckendes und wichtiges Buch über Mobbing. Lesen!

— Kajaaa
Kajaaa

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  • interessantes Thema, Umsetzung nicht gelungen...

    Ein toter Lehrer
    juli.buecher

    juli.buecher

    17. February 2017 um 11:05

    Das zentrale Thema in "Ein toter Lehrer" ist ganz klar Mobbing. Die Kernaussage kommt deutlich zum Vorschein, allerdings fand ich, die Story und Erzählweise außenrum schlecht. Inhalt:  Das Buch beginnt direkt nach dem Amoklauf des Geschichtslehrers einer Londoner Schule. Der Lehrer erschoss 3 Schüler, eine Lehrerin und letztendlich sich selbst. Die Tat selbst, liest man an Leser nicht mit. Die Ermittlerin Lucia May soll den Fall schnellstmöglich abschließen. Was trieb den Lehrer zu dieser Tat? Es werden viele Zeugen vernommen und nacheinander setzt sich ein Bild des Lehrers und seiner Tat zusammen. Erzählweise/Schreibstil: Die Erzählperspektive wechselt zwischen den Zeugenaussagen, welche wie ein Monolog geschrieben sind, und der Sicht/Arbeit der Ermittlerin, welche in der normalen dritten Person geschrieben sind. Die Monologe der Zeugen machen es erstmal sehr schwer, herauszufinden, wer gerade spricht. Man erhält kein Informationen über den Zeugen, sondern erfährt nur seine Sicht der Dinge. Außerdem fehlen die Worte, des vernehmenden Beamten komplett. Während der Aussagen bekommt man ein Bild des Lehrers Samuel Szajkoswki. Er litt unter Mobbing und Schikanen von Seiten der Schüler und Lehrer. Allerdings wiederholen sich einige Aussagen. Der Schreibstil ist zwar angenehm und leicht, allerdings durch die Perspektivwechsel anstrengend. Charakter: Alle Charakter des Buches sind mehr als lahm. Man erfährt von keinen wirkliche Informationen. Alle sind oberflächlich beschrieben. Ich konnte mich in keinen Charakter hineinversetzen und war vorallem auch zunehmend genervt. Die Ermittlerin Lucia ist für mich keine starke Frau. Sie kämpft für den Lehrer, der als Mobbingopfer zu so einer Tat, wie den Amoklauf, fähig geworden ist. Allerdings kann sie sich selbst nicht gegen die sexuellen Belästigungen oder Beleidigungen ihrer Kollegen wehren. Für mich absolut daneben. Die Zeugen lernt man nicht richtig kennen, und muss erstmal raten wer jetzt überhaupt spricht. Alle sind meiner Meinung nach hinterhältig und grausam. Klar kommt so deutlich hervor, wie der Lehrer wirklich gemobbt wurde, für mich aber ein bisschen zu viel. Story:  Die Idee der Geschichte fand ich toll und interessant. Allerdings wurde daraus echt wenig gemacht. Der Amoklauf ist schon passiert, als das Buch beginnt. Den Sinn hinter den Ermittlungen der Ermittlerin Lucia May habe ich das ganze Buch über nicht verstanden. Durch die Aussagen hat man den Hintergrund verstanden und den Grund der Tag erfahren. Allerdings "hackt" die Ermittlerin immer weiter darauf herum und versucht Gerechtigkeit für den toten Lehrer zu bekommen. Für mich einfach völlig übertrieben. Der Ende war für mich kein Ende. Ich habe gehofft es passiert was, was noch einen weiteren Stern rechtfertigen würde. Allerdings passiert nicht. Also für mich definitiv nicht befriedigend. Fazit: Die Kernaussage über Mobbing an Schulen hat der Autor durchaus getroffen. Für mich aber auf einem Niveau was viel zu hoch und übertrieben war. Die Charaktere sind schlecht, den Sinn der Story habe ich nicht verstanden, die Erzählweise ist gewöhnungsbedürftig. Die Meinungen auf dem Buch z.B. "Sehr verstörend - extrem gut" kann ich nur teilweise unterschreiben. Extrem gut fand ich es definitiv nicht. Verstörend definitiv. Für mich leider nur ein Stern, da ich mehr als unzufrieden bin.

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  • Ein toter Lehrer ...

    Ein toter Lehrer
    Popi

    Popi

    30. November 2016 um 22:06

    Es gibt keine Entschuldigung, es gibt keine Rechtfertigung für eine so schreckliche Tat eines Amoklaufs. Aber es gibt Menschen wie die Ermittlerin Lucia, die hinschauen, die versuchen zu verstehen.Nicht nur in Romanen, sondern auch in der Realität.Leider gibt es zu wenige von ihnen und zu viele Idioten. Eine grausame Tat wird schnell abgehakt. Es wird schnell gesagt, es war ein Spinner. Fertig.Dieses Buch schaut nach den Hintergründen, die so schockierend und beklemmend sind, dass einem nichts anderes übrig bleibt, als sich oftmals dabei erwischen zu lassen, wie man sich auf die Seite des Täters stellt. Auch wenn einem danach ganz schnell klar wird, dass das nicht richtig ist.Das Geschichte ist sehr realistisch, das ist das erschreckende daran.Das Buch führt eine eigene Sprache.Meistens sind es Zeugenaussagen, die sehr authentisch geschildert werden. Sehr eigen, sehr besonders aber sehr gut.Ich würde es befürworten, wenn dieses Buch in jeder Schule als Pflichtlektüre eingeführt werden würde. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen und ich hoffe es werden unendlich viele Menschen lesen, damit sie wachgerüttelt werden und hinschauen und reagieren.

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  • Verstörend aktuell

    Ein toter Lehrer
    solveig

    solveig

    19. July 2016 um 18:51

    „Ruhe und Ordnung“  lautet das Motto von Mr. Travis, Schulleiter einer Londoner Comprehensive School. Der Amoklauf des jungen neuen Geschichtslehrers während einer Schulversammlung lässt dieses Prinzip jedoch fragwürdig erscheinen  -  der eigentlich als besonnen eingeschätzte Samuel Szajkowski erschießt drei Schüler, eine Lehrerin und schließlich sich selbst. Detective Lucia May ist mit den Ermittlungen beauftragt und stellt sich die Frage nach dem Warum. Zeugenaussagen von Schülern und Lehrern wechseln sich mit Lucias privaten Gedanken und ihrer Situation im Polizeiteam ab. Schnell wird klar, dass Samuel in zunehmendem Maße von einigen Schülern auf unerträgliche Weise gemobbt wurde und auch im Lehrerkollegium wenig Verständnis und Hilfe fand. Parallel dazu entwickelt sich Lucias Situation: auch sie wird von bestimmten Kollegen schikaniert. Wie reagieren Menschen, „wenn sie mit etwas konfrontiert werden, was den Horizont ihres alltäglichen Lebens überschreitet?“ Simon Lelic lotet das in seinem Roman aus. Er trifft keine Schuldzuweisungen, sondern lässt den Leser selbst entscheiden, ob und wieviel Verantwortung jeder einzelne an Samuels Verzweiflungstat trägt.  Ist er als Täter allein schuldig? Gibt es möglicherweise andere Personen, die den Amoklauf hätten verhindern können? Lelic beschäftigt sich auf packende Art mit einem Thema, das ganz aktuell ist. Sehr lesenswert!

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  • Ein Thema, womit man sich beschäftigen sollte.

    Ein toter Lehrer
    EllaEclipse

    EllaEclipse

    28. June 2016 um 21:23

    Klappentext: Schulversammlung in der drückenden Hitze eines Londoner Sommers. Der Geschichtslehrer betritt die Aula – und eröffnet das Feuer: Drei Schüler und eine Lehrerin sterben, dann richtet er sich selbst. Auf Druck von oben soll die junge Ermittlerin Lucia May den Fall schnellstmöglich abschließen. Doch sie stellt sich eine Frage, die sonst niemand stellen will: Was trieb einen kultivierten, schüchternen Mann zu diesem grauenvollen Verbrechen? Wie ein Puzzle setzen sich die Aussagen der Lehrer, Kinder und Eltern zu einem erschütternden Bild zusammen. Lucia stößt auf Sensationslust, Verzweiflung, Verleugnung – und für sie steht fest: Sie wird die Wahrheit enthüllen. Was immer es sie kosten mag … Meine Meinung: Ich gebe diesem Buch 3 von 5 möglichen Sternen. Leider konnte mich dieses Buch nicht ganz überzeugen, der Inhalt ist wirklich hochgradig interessant und eigentllich auch spannend. Mir hat aber definitiv etwas gefehlt. Der Schreibstil war flüssig und für mich total in Ordnung, das Endresultat fande ich allerdings weniger gut. Für mich kam es so vor, als wiederholte sich alles immer.. Er wurde gemobbt.. er war ein Schwächling. Niemand scheint ein gutes Wort für ihn übrig zu haben, nichtmal seine Frau. Das ist im Grunde auch alles, da er nie akzeptiert wurde, niemand ihn wirklich für Ernst nahm, schoss er auf diejenigen im Grunde ein, die ihm das Leben schwer machten. Punkt aus. Warum wird das so endlos in die Länge gezogen, bei einem abgeschlossenen Buch? Alle Fakten werden schon ziemlich am Anfang bei ersten Gesprächen klar, obwohl da auch noch niemand richtig mit der Sprache herausrücken wollte. Das hat mich so tierisch aufgeregt. Das man einen Menschen so kaputt machen kann, soviel Selbsthass in ihn hervorrufen kann, dass er Selbstmordgedanken in sich trägt und dann auch noch andere mit in den Tod zieht ist unvorstellbar. Allerdings hätte man soviel mehr aus dieser Geschichte machen können meiner Meinung nach. Es ist ein wirklich ernstes Thema. In den USA ist es bittere Realität. Ich kann es jedem nur ans Herz legen, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, andere kann dieses Buch auch umhauen, Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Man sollte nur nicht allzu große Erwartungen haben- dann ist die Enttäuschung auch nicht zu groß.

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  • Immer noch hochaktuell und recht unkonventionell geschrieben

    Ein toter Lehrer
    Caillean79

    Caillean79

    26. June 2016 um 20:24

    Das Thema ist auch 6 Jahre nach Erscheinen des Buches brisant: Ein Amoklauf an einer Schule lässt alle, die auch nur entfernt damit zu tun hatten, nicht mehr los… Das Buch beginnt mit der Beschreibung zweier Schüler, die nicht dabei waren, sondern schildern, wie sie von der Tat erfahren haben. Der Leser bekommt mit, dass es sich hier wohl um die polizeiliche Befragung der Schüler handelt. Nach und nach – immer im Wechsel von erzählter Handlung um die Polizistin Lucia May und aneinandergereihten Zeugenaussagen – kristallisiert sich ein Bild heraus, das die Tat, den Täter und den Ort des Geschehens langsam aber sicher in ein anderes Licht rückt. Und man kommt nicht umhin sich zu fragen, wieviel Schuld auf welchem Beteiligten lastet. Das Buch ist aus meiner Sicht nicht ganz einfach zu lesen. Denn gerade die Kapitel mit den Zeugenaussagen sind recht unkonventionell. Sie tragen keine Überschriften und erst anhand der getroffenen Aussagen wird deutlich, wer hier gerade befragt wird. Die Fragen der Polizei sind ebenfalls ausgeblendet, so dass nur der reine Aussagetext des Zeugen/Befragten niedergeschrieben ist. Das war für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Das Ende war leider nicht so spektakulär wie ich es mir erhofft habe. Zwar schien eine leichte Tendenz zu einem versöhnlichen Ende zu bestehen, aber irgendwie hatte ich mit etwas vollkommen anderem gerechnet – nicht mit einem Ende, das genauso gut eine Stelle mitten im Buch hätte sein können. Ein außergewöhnliches Buch, das aber meinen Erwartungen nicht ganz gerecht wurde.

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  • "Ein toter Lehrer" von Simon Lelic

    Ein toter Lehrer
    SanniR

    SanniR

    29. July 2015 um 14:01

    "Ein toter Lehrer" ist der Debütroman von Simon Lelic und auch wenn ich ihn voller Spannung verschlungen habe, habe ich mit einer etwas anderen Story gerechnet.  Doch dazu später.  Samuel Szajkowski ist der neue Geschichtslehrer und hat es von Anfang an schwer. Auf Grund seines Namens, seiner Herkunft und nicht zuletzt wegen seines Aussehens wird er von den Schülern gehänselt, gemobbt, vorgeführt und schließlich sogar körperlich verletzt. Auch viele Lehrer sind mehr als schnell dazu bereit, über ihn herzuziehen. Auf Anraten einiger weniger Kollegen versucht er mehrmals ins Gespräch mit dem Direktor zu kommen und ihn über seine Schwierigkeiten zu informieren. Doch dieser nimmt ihn nicht ernst (oder will ihn nicht ernst nehmen). Und so kommt es zu einem blutigen Amoklauf, bei dem drei Schüler und eine Lehrerin durch die Hand des vermeintlichen Täters sterben. Schließlich erschießt er auch noch sich selbst.  Die Geschichte ist in zwei Erzählstränge aufgebaut, die sich mit jedem Kapitel abwechseln. Da gibt es einmal die verschiedenen Zeugenaussagen, die alle aus ihrer Sicht schildern, welches Verhältnis sie zu dem Lehrer hatten und stellen Vermutungen auf, wie es zu der Tat kommen konnte.  Ob es sich um Schüler oder Lehrer handelt erfährt man meist erst im Lauf des jeweiligen Kapitels. Und mit jeder Zeugenaussage wird man ein kleines bisschen sprachloser. Mit jeder Zeugenaussage schwindet das Gefühl den Lehrer sofort zu verurteilen für das was er getan hat.  Dann gibt es noch die Kapitel, die sich mit den Ermittlungen der Polizei beschäftigen - genauer: mit den Ermittlungen von Lucia May, die diesen Fall zunächst leitet. Man erfährt auch einiges aus ihrem Privatleben und schnell wird klar, dass auch sie von bestimmten Kollegen gemobbt wird. Dies mag einer der Gründe sein, weshalb sie den Lehrer nicht allein für den Amoklauf verantwortlich macht.  Die Geschichte ist sehr verstörend - weiß man am Ende doch nicht, auf wessen Seite man nun stehen soll:  auf der, der sinnlos gestorbenen Schüler und Lehrer. Auf der, der Schule, die offensichtlich versucht hat, sich alles schön zu reden. Auf der von Kommisarin May, die den Amokläufer in gewisser Weise verstehen kann. Oder sogar auf der Seite des Geschichtslehrers, der sich irgendwann einfach nicht mehr anders zu helfen gewusst hat.  Auch wenn ich viel mehr einen Krimi erwartet habe, lässt mich "Ein toter Lehrer" fassungslos zurück.  Der Roman zeigt auf, zu welchen Taten Schüler und auch Lehrer fähig sind. Er zeigt, was dabei heraus kommt, wenn eine soziale Einrichtung immer nur gut dastehen will und sich nicht dafür interessiert, was hinter der Fassade passiert.  Dabei sollte sich jeder von uns immer wieder die Frage stellen, welche Auswirkungen unsere Taten auf unsere Umwelt und unsere Mitmenschen haben. 

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  • Welche Bücher soll ich mir kaufen? Brauche Buchtipps!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo, ich tue mich aktuell sehr schwer mit meinen Büchern, die ich hier so habe und dabei sind das wirklich nicht wenig. Vielleicht brauche ich also mal was ganz neues, etwas, das mich wirklich überrascht und vielleicht nicht unbedingt das ist, was ich immer lese. Deshalb wollte ich euch nach Buchkauftipps fragen! Es wäre klasse, wenn ihr mir hier eure Lieblingsbücher nennt, die ich auf keinen Fall verpassen sollte. Es dürfen gern auch Geheimtipps sein, sowas mag ich ganz besonders :-) Es sind also solche Bücher gesucht, die euch richtig am Herzen liegen und die ihr am liebsten immer wieder empfehlen würdet. (Bitte keine Eigenwerbung von Autoren!) Wichtig dabei: ich sollte das Buch noch NICHT in meiner Bibliothek hier haben. Denn von den Büchern, die ihr mir hier empfehlt, möchte ich mir danach 3-5 kaufen und selbst schauen, wie ich sie finde. Natürlich werde ich berichten, für welche Bücher ich mich entscheide und hier verraten, wie sie mir gefallen haben. Jetzt bin ich ganz gespannt und dankbar für jeden Tipp! Eure Empfehlungen möchte ich bis einschließlich 18.5. sammeln und danach werde ich eine Entscheidung treffen und die Bücher kaufen. Dankeschön! Bisherige Vorschläge hänge ich mal an:

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    • 113
  • Stimmt nachdenklich...

    Ein toter Lehrer
    Nini61

    Nini61

    06. January 2014 um 14:44

    Ein junger, schüchterner Geschichtslehrer an einer englischen Schule betritt während einer Schulversammlung die Aula und erschießt 3 Schüler und eine Lehrerin. Die junge Polizistin Lucia May ermittelt in dem Fall. Sie will die Hintergründe herausfinden, die zu diesem Amoklauf geführt haben. Nach und nach erfährt der Leser, was wirklich an dieser renommierten Schule vorging. Schüler wurden gemobbt und misshandelt von anderen Schülern. Selbst vor den Lehrern wurde nicht halt gemacht. Ich muss sagen, dieser Roman hat mich doch ziemlich nachdenklich gestimmt. Wieder mal wird einem klar, was Mobbing anrichten kann. Am Ende des Buches ist der Täter für mich das Opfer gewesen und umgekehrt. Absolut lesenswert!

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  • Regt zum Nachdenken an...

    Ein toter Lehrer
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    07. October 2013 um 13:16

    Was treibt einen Lehrer dazu, in seiner Schule Amok zu laufen? Drei Schüler und eine Lehrerin streckt der Täter nieder, anschliessend richtet er sich selbst. Die Ermittlerin Lucia May, die es in ihrem Job auch alles andere als einfach hat, versucht alles um die Wahrheit herauszufinden. Was sie dabei herausfindet gibt ihr immer mehr zu denken. War Samuel wirklich nur Täter, oder auch Opfer? Schuld und Unschuld... In diesem Buch verwischt sich die Grenze dazwischen immer wie mehr. Es regt sehr zum Nachdenken an und man fragt sich, wie weit man selber gehen würde, wenn es einem so ergehen würde wie in den Figuren dieses Romans. Ein Buch, dass die harte Realität beschreibt und aufzeigt, wozu Menschen fähig sind. Was sind harmlose Hänseleien? Was ist schwerstes Mobbing? Was richtet man in der Seele eines Menschen damit an? Ein lesenswerter Roman!

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  • Rezension zu "Ein toter Lehrer" von Simon Lelic

    Ein toter Lehrer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. September 2013 um 17:23

    „Sie versuchte, den Zustand der Aula nicht zu beachten und sie sich so vorzustellen, wie er sie gesehen hatte: bis zum letzten Platz besetzt, die Kinder ausnahmsweise einmal still angesichts des Anlasses, und manche weinen und versuchen, ihre Tränen zu unterdrücken. Die Lehrer sitzen in zwei Reihen links und rechts neben dem Direktor, die Kiefer angespannt, den Blick zu Boden oder starr auf den Direktor gerichtet. Travis steht mit durchgestreckten Armen am Rednerpult, die Hände ganz außen an den Ecken, sein Blick fordert die Aufmerksamkeit des Publikums, und trotz des Nachzüglers, der die Aula betritt, setzt er seine Rede unbeirrt fort. Travis musste ihn zur Tür heinkommen gesehen haben, und einige der Lehrer sicher auch, auch wenn sie nicht erkannt haben können, was er in der Hand hielt. Die Kinder in der letzten Reihe drehten sich vielleicht um, sahen vielleicht sogar die Waffe, aber sie nahmen mit Sicherheit an, dass es sich um eine Attrappe handele, dass seine späte Ankunft inszeniert und auf irgendein Stichwort von Travis´Ansprache abgestimmt sei. Schließlich passte die Waffe zum Gegenstand der Ansprache. Das Thema des Tages war Gewalt.“ Inhalt: Schulversammlung in der drückenden Hitze eines Londoner Sommers. Der Geschichtslehrer betritt die Aula – und eröffnet das Feuer: Drei Schüler und eine Lehrerin sterben, dann richtet er sich selbst. Auf Druck von oben soll die junge Ermittlerin Lucia May den Fall schnellstmöglich abschließen. Was trieb einen kultivierten, schüchternen Lehrer zu diesem grauenvollen Verbrechen? Wie ein Puzzle setzt sie die Aussagen seiner Kollegen, der Schüler und Eltern zusammen – und bringt Unvorstellbares ans Licht … Persönliche Meinung: Dieses Buch greift wichtige Themen auf: Mobbing, Unterdrückung, Wehrlosigkeit, Ignoranz… Wer hier ein Buch erwartet, bei dem man miträtseln muss, warum der Lehrer diese Tat begangen hat, und dann am Ende die überraschende Auflösung kommt, ist hier fehl am Platz. Man erfährt relativ bald, wieso er diese Leute erschossen hat, dies nimmt aber keineswegs die Spannung weg, wie ich persönlich finde. Der Autor versetzt den Leser auch mal ab und zu in andere Perspektiven, am Anfang zum Beispiel wird die Geschichte aus der Sicht eines Schülers erzählt, später wird das Buch hauptsächlich nur noch aus der Perspektive von Lucia May erzählt. Dabei wechselt der Verfasser fast immer bei jedem zweiten Kapitel den Ort des Geschehens bzw. die Sichtweise, ein Kapitel greift immer das Verhör von Personen auf und das darauffolgende Kapitel handelt von den Ermittlungen von Lucia May vor Ort oder deren erlebten Erfahrungen im Polizeibüro. Diesen Wechsel finde ich persönlich sehr interessant, wer dies nicht mag, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Leider hat das Buch ein mehr oder weniger offenes Ende, was ich sehr bedauere. „Ein toter Lehrer“ macht wirklich nachdenklich, was in unserer Gesellschaft so schieflaufen muss, dass es dazu kommen kann. Mein Fazit: Ich kann dieses Buch wirklich nur weiterempfehlen.

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  • Lelic, Simon - Ein toter Lehrer

    Ein toter Lehrer
    Emili

    Emili

    24. September 2013 um 09:54

    Ein guter Roman, der noch lange in Gedächtnis bleibt: verstörend, ehrlich, beängstigend. Erschreckend durch den Gedanke, dass dies real sein könnte...
    Lesenswert!

  • Erschütternd

    Ein toter Lehrer
    monja1995

    monja1995

    20. March 2013 um 11:04

    Klappentext: Schulversammlung in der drückenden Hitze eines Londoner Sommers. Der Geschichtslehrer betritt die Aula – und eröffnet das Feuer: Drei Schüler und eine Lehrerin sterben, dann richtet er sich selbst. Auf Druck von oben soll die junge Ermittlerin Lucia May den Fall schnellstmöglich abschließen, doch sie bohrt tiefer – und bringt damit Unvorstellbares ans Licht … Mein Umriss: Samuel Szajkowski erscheint in der Aula der Londoner Eliteschule, an der er tätig ist und eröffnet das Feuer. Am Ende sind fünf Leben beendet… Der Direktor und die Polizei wollen, dass dieser Fall möglichst schnell aus den Köpfen der Bürger verschwindet und London wieder zur Tagesordnung über geht. Lucia May, eine junge Kriminalbeamtin sieht das jedoch anders und ermittelt weiter, was ihrem Chef und ihren Kollegen so gar nicht gefällt. Bevor sie von ihrem Dienst suspendiert wird, findet sie heraus, dass dem Ganzen eine weitere Straftat vorangegangen ist, zu der anscheinend nur sie einen Zusammenhang findet. Lucia stellt weiterhin unangenehme Fragen und bohrt weiter, obwohl ihr der Fall längst entzogen wurde. Sie fördert Dinge zutage, die die Schule gerne verschwiegen hätte. Mein Eindruck: Ein für mich aussergewöhnlicher Kriminalroman, der wie viele andere mit der Bluttat beginnt, dann jedoch wie ein Ordner voller Zeugenaussagen aufgebaut ist. So fügt Simon Lelic langsam aber beständig den Leser an die Hintergründe dieser Bluttat heran und zeigt, dass der Lehrer sich für etwas rächte, das nach aussen nur für wenige sichtbar war. Anfangs etwas verwirrend, las ich mich recht schnell ins Geschehen ein und fieberte regelrecht der jeweils nächsten Aussage entgegen. Lelic gibt auch Einblick in die tägliche Arbeit der Polizei und zeigt, dass es auch dort nicht nur um reine Ermittlungsarbeiten geht. Nein, auch die menschlichen Seiten der Beamten läßt er nicht ausser acht. Zumal auch die Gesetzeshüter nicht so brav sind, wie sie von aussen oftmals gesehen werden. Mein Fazit: Trotz des ungwöhnlichen Aufbaus ein rundum gelungener Kriminalroman, den man gelesen haben sollte.

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  • Rezension zu "Ein toter Lehrer" von Simon Lelic

    Ein toter Lehrer
    Natalie77

    Natalie77

    04. February 2013 um 19:06

    Inhalt: Bei einer Schülerversammlung betritt der Geschichtslehrer die Aula und erschießt vier Personen. Eigentlich ein ganz klarer Fall, aber Ermittlerin Lucia sieht mehr darin.... Meine Meinung: Ich muss gestehen. Ich hatte was anderes von dem buch erwartet. Es prangt zwar groß Roman auf dem Cover, aber dadurch das Fitzek ein Statement abgegeben hat und dann noch der Titel sah ich das Buch eher in der Thrillerecke. Es kam aber anders, denn meiner Meinung nach ist es eher ein Drama. Ein Lehrer dreht durch und erschießt vier Personen in der Schule. Die Situation gibt es im Real Life in den letzten Jahren leider zu oft. Nur hier wird auch genau hinterfragt warum er das tat. Das nur weil die Ermittlerin sich nicht nur damit zufrieden geben will das der Täter ja bekannt ist und damit der Fall abgeschlossen. Sie schaut hinter die Fassade und macht sie damit für mich sehr sympathisch. Leider zieht sich dieses Buch ein wenig. Es wurde immer in Wechsel aus Sicht der Ermittlerin und der Zeugen erzählt und der Autro schafft es fast jedem Zeugen einen eigenen Sprachstil zu geben. Das brachte mich schon manches mal raus und gerade die Schulkids als Zeugen waren echt schlimm zu lesen (ey). So fand ich den Roman zwar recht interessant, hätte mir aber ein wenig mehr erwartet und bin auch nicht mit dem Ende zufrieden.

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  • Rezension zu "Ein toter Lehrer" von Simon Lelic

    Ein toter Lehrer
    Leseratten-sind-keine-Tiere

    Leseratten-sind-keine-Tiere

    04. January 2013 um 02:52

    Ein Toter Lehrer Simon Lelic 9,99 € 348 Seiten Knaur Verlag Ein spannendes Thema, jedoch nicht gelungenes Buch Schulversammlung in der drückenden Hitze eines Londoner Sommers. Der Geschichtslehrer betritt die Aula - und eröffnet das Feuer: Drei Schüler und eine Lehrerin sterben, dann richtet er sich selbst. Auf Druck von oben soll die junge Ermittlerin Lucia May den Fall schnellstmöglich abschließen. Was trieb einen Kultvierten, schüchternen Lehrer zu diesem grauenvollen Verbrechen? Wie ein Puzzle setzt sie die Aussagen seiner Kollegen, der Schüler und Eltern zusammen - und bringt Unvorstellbares ans Licht ... In einer Schule hat ein Amoklauf stattgefunden. Die junge Ermittlerin Lucia May nimmt den Fall an und beginnt zu ermitteln. Das Buch ist ein ständiges hin und her sämtlicher Zeugenvernehmungen von Schüler, Eltern und Kollegen und beginnt mit Aussagen von Mitschülern der Schule direkt nach der Tat. Erst im späteren Verlauf beginnt der Täter aus seiner Sicht zu berichten. Er spricht über die Liebe die ihn später betrügt. Spricht über seine Gefühle und den Umgang mit den Mobbingattacken seines Alltags, Quälerein und vor allem was ihn letztendlich zu dem Entschluss bewegt. Die Ermittlerin hat Schwierigkeiten in ihrer Ermittlungen und steht kurz davor das der Fall klar ist und für abgeschlossen gehalten wird. Doch sie gibt nicht auf, was ihr ebenfalls Schwierigkeiten im Kollegenkreis bereitet und macht weiter Ich finde es ein sehr interessantes Thema, was mich dazu gebracht hat dieses Buch zu kaufen. Jedoch habe ich mir viel mehr davon erhofft und eventuell auch zu viel erhofft. Aber ich fand dieses ständige hin und her der Befragungen langweilig und nicht wirklich ansprechend. Immer wieder berichteten andere Personen, wobei man erst mal herraus finden musste um wen es gerade ging und in welchem Zusammenhang er zu der Tat steht. Mir fehlte die Spannung, welche bis auf den Titel selbst, für mich in keiner Seite zu finden war. Am Ende steht eine Änderung in der Karriere der Ermittlerin an, was für mich ein nicht gelungenes Ende ist. Meiner Meinung nach hätte man aus diesem Buch mit solch einer Thematik mehr machen können als gemacht wurde. ich gebe 2 von möglichen 5 Sternen

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  • Rezension zu "Ein toter Lehrer" von Simon Lelic

    Ein toter Lehrer
    libri

    libri

    10. December 2012 um 09:16

    Eigentlich müsste das Buch schon -3 Sterne bekommen, wegen dem unheimlich schlechten Titel. Das Buch war interessant und beängstigend. Die Passagen mit den Zeugenaussagen waren etwas schwerfällig zu lesen, aber es hielt sich in Grenzen. Empfehlenswert !

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